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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen63
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am 1. August 2006
Mittlerweile habe ich so einige Scheibenwelt-Romane gelesen.

Aber an das kommt bislang keines ran.

Die sarkastische, satirische Art und Weise, wie er das Thema Religion und Glaube aufgreift ist einfach genial! Es wirkt nie provozierend oder übertrieben oder auf irgend eine Art aufgesetzt.

Vielleicht haben Atheisten mehr Spaß an dem Buch. Ich denke als Gläubiger muss man schon etwas mehr Selbstironie mit bringen. Aber trotz allem: Klare Empfehlung! Für mich der beste Pratchett (wobei sich das schwer sagen lässt, da es ja so viele von ihm gibt...)
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am 28. April 2007
Pratchetts 13. Roman im Scheibwelt-Zyklus ist eines seiner absoluten Meisterwerke, in dem er sich mit einen größeren Augenzwinkern über die Eigenheiten so mancher Religion lustig macht, ohne jedoch zu beleidigen.

Die Geschichte handelt von dem einstmals Großen Gott Om, dessen Jünger aber seit einiger Zeit den Glauben an ihn zu verlieren scheinen, weshalb er es nicht mehr fertigbringt, sich in jede beliebige Gestalt zu verwandeln - und auch sonst nimmt seine Macht permanent und beträchtlich ab. Irgendwann wird ihm klar: er hat nur noch einen einzigen echten Gläubigen und wenn auch der seinen Glauben verliert, dann... tja, dann war es das.

Dieser einzige Gläubige ist der Tempeldiener Brutha. - Viele Glaubensprüfungen warten auf den jungen Mann und eine davon ist der extrem nervige Charakter des Gottes Om. Größter Widersacher ist allerdings der oberste Inquisitor Vorbis, der, von seinem Machtstreben völlig verblendet, bald danach trachtet das Nachbarland Ephebe anzugreifen und dessen Einwohnern den eigenen Glauben aufzuobtruieren, obwohl Vorbis selbst gar keinen Glauben mehr hat.

Es folgen viele hoch amüsante Geschichten über Philosophen in Handtüchern, seltsame Arbeitsgesetze für Sklaven und eine einäugige Schildkröte.

Dieser göttliche Wahn ist wahnsinnig göttlich und irre geeignet, um sich um den Verstand zu kichern.
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am 20. November 2003
ich habe seine bücher bis jetzt mehr wegen der komik gelesen, aber dieses buch hat mehr! es schlägt einem die wahrheit über gewisse sakrale einstellungen mit solcher wucht ins gesicht, dass selbst der eingefleischteste verteidiger des katholischen glaubens gewisse dinge eingestehen muss. aber pratchett tut dies, ohne jemals den glauben selber auch nur im geringsten herabzuwürdigen. nur eben das, was manche menschen daraus gemacht haben.
aber natürlich ist auch dieses werk wieder zum schreien komisch. hier bleibt einem das lachen allerdings auch manchmal im halse stecken. vorbis, der großexquisitor, ist ein paradebeispiel für einen erzschurken, bei dem es selbst eingefleischten horror-fans wie mir kalt den rücken herunterläuft. aber es bleibt eine gefahr für die lachmuskulatur. wenn einer der ersten sätze in einem buch schon lautet: "die maximale geschwindigkeit einer normalen schildkröte reicht gerade mal aus, einen kopfsalat zu jagen."...
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am 11. Oktober 2012
Achtung ab Mitte 2012 handelt es sich bei diesem Buch um eine Neu-Übersetzung!

Die Qualität der Pratchett-Übersetzungen von G. Jung wird an anderer Stelle hinreichend und, wie ich finde, zutreffend kritisiert.
Ich habe die vorhandenen Leseproben mit meinem "Brandhorst-Original" verglichen... es wird nicht besser; mal ganz abgesehen von den neuen schrecklichen Covern!

Meiner Meinung nach sollten die Rezensionen hier bei Amazon auf jeden Fall getrennt werden - andernfalls kann man das nur als Irreführung bezeichnen.
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am 6. September 1999
Die Götter der Scheibenwelt haben ein großes Problem: Ihr Existenz hängt davon ab, ob jemand an sie glaubt. Für den Großen Gott Om war dies nie ein Problem. Er hat seine eigene Kirche, die Omnia, ein trockenes Stück Land an der Küste von Klatch, beherrschte; das heißt, diese Kirche ist Omnia! Jeder der ungefähr zwei Millionen Einwohner von Omnia kriegt vom Gott Om gesagt, was er zu glauben hat; die Ungläubigen werden von der Quisition verfolgt. Da liegt das Problem: Die Einwohner glauben nicht wirklich an ihren Gott. Dieses Problem manifestierte sich in der Gestalt einer Schildkröte, in der der einst so große Gott Om nun sein Dasein fristen muß. Seine einzige Chance, wieder aufzusteigen, ist der gläubige Mönch Brutha, den er auch gleich anspricht. Doch wer glaubt schon jemanden, der mit Schildkröten spricht?
Wieder einmal schafft es Terry Pratchett, den Leser zu waren Lachkrämpfen zu reizen. Mit neuen Charakteren versteht er es, die Religion, die nur noch wenig mit Glauben zu tun hat, aufs Korn zu nehmen. Kein Augenblick verstreicht, ohne ein feuchtes Auge. 'Einfach göttlich' ist eines von Terry Pratchetts Meisterwerken!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 23. Juli 1999
Terry Pratchett greift hier eines seiner Lieblingsthemen auf: Die Welt als Summe unserer Wahrnehmung und Vorstellungen. Der große Gott Ohm wird von einer sehr expansionistischen und grausamen Kirchengemeinde verherrlicht, und dennoch ist er nur ein Schatten seiner selbst, eine Schildkröte - die Macht eines Gottes hängt nur von der Zahl derer ab, die wirklich an ihn glauben - und in Ohms Fall ist das nur ein kleiner Novize namens Brutha.
Die Geschichte, wie Ohm lernt das große Macht auch große Verantwortung bedeutet und wie er und Brutha seine Kirche reformieren ist eine der lustigsten und intelligentesten Geschichten, die Terry Pratchett je geschrieben hat. Er verarbeitet viele Ideen: Brutha trifft auf eine Zivilisation, die eine Parodie der griechischen Gesellschaft darstellt, ein Erfinder lernt, das nicht alles Wissen vorteilhaft ist, viele Menschen lernen den Wert des Lebens schätzne, wir erfahren mehr über die besondere Beziehung von Adlern und Schildkröten... und das Götter auch nur Menschen sind ;)
Höchstnote gebe ich nicht, denn leider leiden Pratchetts Bücher immer sehr stark unter der Übersetzung. Der Übersetzer leistet zwar gute Arbeit, aber viel von dem Wortwitz Pratchetts muß zwangsläufig verschütt gehen. Unbedingt im Original lesen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Dezember 2002
Wie so oft ist der Glaube anders als die Kirche festlegt. Pratchett bringt in diesem Roman wieder einmal sehr viele reale Begebenheiten auf die Scheibenwelt, um diese mit seinem Witz in den Kakao zu ziehen. Gleichzeitig wird man fast nachdenklich über die Irrungen und Wirrungen der Kirchengeschichte.
Hierbei geht es um Brutha, einem kleinen Novizen, der in Omnien lebt, einem Land das von Vorbis dem Exquisitor geleitet wird. Der Gott Om wird dargestellt als Stier, der mit seinen Fuessen die Unglaeubigen zertritt - Leider ergibt es sich, dass der echte Gott Om zur Zeit als Schildkroete lebt und nur Brutha ihn hoeren kann. Dadurch ergeben sich viele Umstaende, die Brutha mit Sicherheit nicht gewuenscht hatte. -> Aber selber lesen...
Pratchett spannt in dieser Geschichte einen Glaubensbogen, der alles bisher dargewesene beruehrt: Die Exquisition, die mit Hilfe der Inquisition die Unglaeubigen laeutert, die Glaubenskriege, die unterschiedlichen Religionen, usw. usw.
Wieder einmal ein sehr gelungener Roman aus Pratchett's Feder. Ich hoffe, die Scheibenwelt wird nie abgeschlossen.
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am 17. Mai 2006
Dieses Buch gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern von Pratchett. Es ist orginell, bissig, geistreich und unglaublich witzig. Eine einäugige Schildkröte als vernächlässigeter Gott, der sich fast ständig darüber wundern kann, was in seinem angeblichen Willen geschieht. Sein letzter verbleibender Gläubiger Brutha, ein gutmütiger aber etwas infantiler Mönch und viele Situationen und Zusammenhänge, die einen an die vielen verschiedenen Religionen dieser Welt erinnern. Und genau die werden hier gesellschaftskritisch beäugt. Denn wie jedes Buch der Scheibenwelt werden Dinge aus unserer Welt dort dargestellt. Wenn auch immer etwas anders als gewohnt, trifft der Autor damit doch immer den Nerv des Lesers.

Kurz um: einfach ein göttlich gutes Buch!
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am 10. Oktober 2014
Wie bereits bei Steife Priese, wird auch dieses Buch wieder von Jens Wawrczeck gesprochen. Und genau wie bei Steife Priese kann Jens auch hier nicht überzeugen. Zusammen mit Toller Dampf voraus ist dies dann schon das dritte Buch daß RandomHouse mit diesem Sprecher besetzt und in den Sand setzt. Fans der Bücher und der bekannteren Sprecher für Scheibenwelt Bücher verstehen einfach nicht warum der Verlag diese Schiene fährt. Ich werde kein Geld mehr für Höhrbücher ausgeben die von Jens gesprochen werden. Dann lese ich lieber wieder selbst.
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am 6. November 2013
..."Einfach göttlich"!

Dies ist einer meiner absoluten Lieblingsromane von Terry Pratchett.
Es ist die Geschichte des Gottes Om, der seine Anhänger fast vollständig verloren hat und als einäugige Schildkröte über die Scheibenwelt wandelt, bis ihn ein Adler aufnimmt und zufällig bei seinem letzten Anhänger fallen lässt. Jetzt hat Om wieder die Chance ein richtiger Gott zu werden, aber dabei muss er seine früheren Werte überdenken...

Fazit: Die witzigste Form der Kirchenkritik die es je gegeben hat - Unbedingt lesen!
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