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Kundenrezensionen

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am 8. Juli 1999
Der Titel dieses Scheibenwelt-Romanes von Terry Pratchett ist zugleich Programm: Einfach göttlich ist wirklich GÖTTLICH!
Mit diesem Roman rechnet Pratchett mit religiösem Fanatismus und theokratischen Tendenzen in der Kirche ab. Ähnlichkeiten mit lebenden oder (schein-)toten Personen und einer großen religiösen Institution mit Sitz in Rom sind wohl beabsichtigt und kaum zu übersehen (Stichwort: omnianische Kirche ;-))) ).
Der einst mächtige Gott Om reinkarniert wieder einmal... unangenehmerweise diesmal als eine kleine Schildkröte, da von seiner Schar der Gläubigen nur noch der absolut dumme Novize Brutha übrig geblieben ist... Die omnianische Kirche ist zwar größer denn je, aber irgendwie ist der Glaube dabei abhanden gekommen ;-) Stattdessen herrscht der oberste Exquisitor (!!!) über die Kirche, und diesem paßt der reinkarnierte Gott überhaupt nicht in den Kram... Wo kämen wir denn hin, wenn auch noch die Götter was in Glaubensdingen zu sagen hätten? ;-)))
"Einfach göttlich" ist wohl einer der besten Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett und eine der besten Satiren auf Kirche und Schein-Glauben allgemein. Das Buch sollte jeder Theologe - und erst recht jeder oberfromme "Möchtegern-Heilige" - gelesen haben! Für Pratchett-Anhänger ist dieser Roman sowieso Pflicht... und jeder Leser mit einem Funken Humor wird zu einem solchen werden! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 21. Juni 2006
Einfach göttlich ist eines der besten Bücher, die ich von Pratchett gelesen habe. Ein Wenig aus dem Gesamtplot der Scheibenweltromame gerissen lässt Pratchett den Leser in diesem Buch über die "Scheinheiligkeit" der meisten Omnianer (oder Religion nach Wahl einsetzen :) ) nachdenken und zeigt die teilweise grotesken Folgen übertriebener Religiösität.

Obwohl in Omnien ausschließlich der große Gott Om angebetet wird, hat dieser nur noch einen "echten" Gläubigen. Und da die Macht von Göttern mit der Anzahl ihrer Anhänger zusammenhängt ist es ihm nur noch möglich sich als kleine Schildkröte zu materialisieren. Es gab Zeiten, da brachte er es zu einem großen Weißen Stier.

Auf der Scheibenwelt angekommen findet er seinen einzigen Anhänger, den doch ziemlich einfältigen Brutha und versucht mit seiner Hilfe seine Macht zurückzugewinnen, um nicht als geringer Gott in irgendeiner Wüste zu enden.

Während die beiden versuchen dieses Ziel zu erreichen schrammen sie an zahlreichen Katastrophen vorbei.
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am 15. Januar 2014
Das Buch Einfach göttlich von Terry Pratchett (Autor) und Andreas Brandhorst (Übersetzer) ist absolut genial, und hat ohne Frage auf jeden Fall 5 Sterne verdient. Deshalb habe ich mich riesig auf die Kindle Edition gefreut, und habe diese natürlich sofort gekauft. Aber schon beim ersten Absatz wurde ich stutzig… EIN ANDERER ÜBERSETZTER!!! Allerdings wird von Amazon bei der Kindle Edition der Übersetzer Andreas Brandhorst angegeben, wenn man aber „Blick ins Buch“ von der Kindle Edition überprüft steht dort plötzlich „Aus dem Englischen neu übersetzt von Gerald Jung“. Die Kundenrezensionen wurden ebenfalls einfach von 1. Übersetzer auf den neuen Übersetzer übernommen. Natürlich habe ich Amazon auf diesen Fehler sofort hingewiesen, und erhielt als Rückantwort, dass der Fehler umgehend berichtigt wird. Allerdings ist das jetzt schon einige Monate her. Die neue Übersetzung habe ich nach der 1. Seite lesen gleich gelöscht… ich will eine Kindle Edition mit dem ursprünglichen Übersetzer!!! Tja, seitdem bin ich hier bei Amazon etwas vorsichtiger geworden… es ist leider nicht immer drin was draufsteht.
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am 27. Oktober 2009
Dieses Buch gehört definitiv zu meinen Lieblingen von Pratchett! Im Gegensatz zu anderen Scheibenweltromanen ist dieser relativ ernst und nachdenklich geraten und lässt durchblicken dass der Autor philosophisch einiges auf dem Kasten hat. Natürlich fehlt auch in einfach göttlich nicht der einzigartige Pratchett-Humor, oh nein, auch an urkomischen Anspielungen auf die reelle Welt herrscht kein Mangel! Aber der mehr klamaukig klingende Titel passt nicht zum Roman. Eine bessere Übersetzung aus dem englischen "Small Gods" wäre "geringe Götter" gewesen, denn diese spielen in der Geschichte eine große Rolle.
Eine intelligentere und hurmorvollere Abrechnung mit dem Thema Götter, Glaube und Religionen ist für mich schwer vorstellbar, Pratchett hat seiner Genialität hier mal wieder richtig Luft gemacht.
Den Kritikpunkt "zu langatmig" kann ich nicht unterstützen. Die Geschichte bleibt von Anfang bis Ende spannend und wird streckenweise sogar ungewohnt Ernst; die Inquisition spielt immerhin eine wichtige Rolle.
Das Buch ist verdammtnochmal jedem zu empfehlen der in der Lage ist Pratchetts Philosophie zu verstehen! Bloß nicht auf Miesmacher hören, "einfach göttlich" ist meiner persönlichen Meinung nach schlicht und einfach ein literarisches Meisterwerk
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am 20. September 1999
Terry Pratchett wächst über sich hinaus in diesem treffsicheren Scheibenwelt- Roman über die Institution Kirche und Glauben.
Der große Gott Om, brutal und screcklich, wird wiedergeboren als kleine Schidkröte und ist auf der Suche nach Gläubigen, um seine alte Größe wiederzuerlangen. Nicht, daß er zu wenig Anhänger hätte- das Problem ist nur, daß er keine gläubigen Anhänger hat, außer einem, den einfältigen Mönch Brutha mit dem absoluten Gedächtnis. Mit allerlei Unbillen hat Om zu kämpfen, vor allem mit Adlern, die einen kleinen Schlidkröten- Snack nicht verachten. Eine schier unglaubliche Odysee durch Kirche, quasi- griechische Philosopie, religiöse und sinnentleerte Rituale beginnt. Wird Butha es schaffen, seinem Gott zu helfen? Lassen Sie sich überraschen!
Und wer glaubt, die Inquisition sei schrecklich gewesen, der hat es noch nie mit der Absoluten Wahrheit und der Exquisition zu tun gehabt!
Ein hervorragender und geistreicher Seitenhieb auf die Institution "Katholische Kirche".
Ahnlichkeiten mit lebenden und verstorbenen Personen sind REIN ZUFÄLLIG. ;-)))
Unbedingt lesen!!!!!!
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am 8. August 2004
Der Novize Brutha lebt im gottesfürchtigen Land Omnien. Außer einem ungewöhnlich starken Glauben und einem exzellenten Gedächtnis zeichnet den den dicklichen und etwas dümmlich anmutenden Jungen nicht viel aus. Doch als er wieder einmal den Garten in der Klosterzitadelle umgräbt, fängt plötzlich eine Schildkröte an, den überraschten Jungen anzusprechen - diese ist nach eigenen Aussagen in Wirklichkeit Om, der Gott des Landes...
So beginnt für den jungen Brutha eine Zeit, in der er viel über angebliche Propheten, vermeintliche Wunder und nicht zuletzt die Kirche selbst lernt. Doch auch der ( nicht gar so große ) Gott Om erfährt einige Arbeitsweisen und Praktiken der allmächtige Inquisition, deren Vorsteher der grausame Exquisitor Vorbis ist.
Dieses Buch ist für mich Pratchetts bisher bestes. Wie immer kommt der Humor nicht zu kurz. Und doch ist dieses Buch ernsthafter als andere. Beschreibungen über die Inquisition und deren "Mitarbeiter", wie sie das Foltern als normalen Arbeitsalltag verstehen, machen nachdenklich. Und doch schafft es Pratchett wie kein zweiter humorvolle und ernste Momente zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden.
Extrem gut gelungen ist die Charakterentwicklung des Brutha, der sich in der Geschichte psychisch ( und auch körperlich ) stark verändert. Auch Vorbis ist kein zweidimensionaler Fiesling, wie man ihn aus so manchem Fantasy-Roman gewohnt ist.
Daher: 5 Sterne - ich wünschte, man könnte mehr geben. Das Buch hätte es verdient!
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am 3. September 1999
Was der Papst dazu wohl sagen würde? Auf jeden Fall rechnet Prachett in diesem Buch ziemlich mit der, bzw. den Kirchen ab. Wie auch im wirklichen Leben scheint es bei den Kirchen gar nicht mehr um den Glauben an sich zu gehen, sondern um Macht und Geld. Doch die Götter leben nun mal von dem Glauben der Menschen an sie. Und da ist dann nur noch eine Hoffnung. Der kleine Mönch Novize Brutha glaubt noch an seinen Gott und verkörpert damit nun die letzte Hoffnung des Gottes. Es sind die Namen wohl nicht nur zufällig gewählt. So ist da der Brutha, der genau wie Buddha eigentlich ehr die Aussagen des christlichen Glaubens formuliert und auslebt als die Kirche selbst (wobei das ja wohl ihre Aufgabe wäre). Zum anderen erinnert der Name Omnie einen auch mit gewissen Glaubensfragen, etc. Vielleicht ist die Geschichte deswegen auch diesmal nicht in Ankh-Morpok angesiedelt, sondern in Omnie. Ein lustiges wie kritisches Buch, auch wenn Pratchett die Kritik wieder gut verpackt im humorvollen Stil präsentiert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 26. August 1999
Die Götter auf der Scheibenwelt führen den gleichen unerbittlichen Daseinskampf wie die Schriftsteller bei uns. Wenn keiner mehr an sie glaubt werden sie immer schwächer und irgendwann gibt es sie dann gar nicht mehr. Wenn nicht etwas besonderes passiert, in diesem Fall der Gott Om den letzten wirklich Gläubigen findet, der im dann helfen soll, wieder seine alte Macht zurückzuerlangen. Diesmal spielt Pratchetts Geschichte nicht in Ankh-Morpok, sondern im Land Omnien, in das der Mönch Lu-Tze, ja die Ähnlichkeit des Namens ist gewünscht, geschickt wird, um die Geschichte zu beobachten. Zu allem Überfluß gibt es dann auch noch einen Krieg, der die Lösung des göttlichen Problems noch einmal beträchtlich erschwert. Die Seitenhiebe gegen eine überaus heilige Kirche, in der keiner mehr an seinen Gott glaubt, machen das Buch gleich noch mal viel besser und der sorglose Umgang mit den Traditionen der Kirche könnte vielleicht sogar einige Leute verschrecken, regt aber eigentlich nur zum Lachen an. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 7. Februar 2010
Ich finde Terry Pratchett einfach toll. Ich liebe seine Art und Weise zu schreiben. Diesen Mix aus naturwissenschaftlicher Analytik, die auf stupide Fantasy trifft finde ich einfach großartig. Meiner Meinung nach verdient er es nicht mit den anderen "Fantasygraupen" in einem Regal zu stehen denn seine Werke bestechen durch Logik und Wissen und hätten einen "seriöseren" Platz verdient!

Mit "Einfach göttlich" hat der Autor es für mich geschafft auf humoristische aber auch auf eine sehr intelligente Art das Thema "Glaube" zu beleuchten. Schauplatz der Handlung ist Omnien, ein Land welches man durchaus als Gottesstaat bezeichnen kann, denn es wird von der omnianischen Kirche und deren Oberhäuptern regiert. Dabei kristallisiert sich im Laufe des Buches heraus, wie die Kirche das Land regiert: Mit höchsten moralischen Ansprüchen an seine Anhänger und Gewalt die in der Inquisition gipfelt. Es wird gefoltert, sadistische Triebe ausgelebt und gemordet im Namen eines Gottes der mit Vorliebe die ungläubigen unter seinen Hufen zerstampft.

Jetzt kommt der "Terry-Faktor" ins Spiel: Er schickt den Gott selbst auf das Spielfeld und lässt ihn vom Apfel der Erkennntnis kosten!

Der große Gott Om vegetiert nun schon seit mehreren Jahren in der Gestalt einer Schildkröte und trifft auf skurrilem Weg auf den jungen Novizen Brutha. Es stellt sich heraus dass dieser naive Junge der einzige in der gesamten Kirche ist, der aus vollem Herzen an ihn glaubt und Om nur aus diesem Grund überhaupt noch eine körperliche Präsenz auf der Scheibenwelt hat. Von dieser Erkenntnis schockiert, hängt sich der Kleine Gott an seinen Jünger und bestreitet mit ihm seinen Weg. Dabei reifen sowohl Brutha als auch Om selbst, denn zum ersten Mal wird der einst allmächtige Gott wirklich mit den Bedürfnissen und Nöten seiner Anhänger konfrontiert. Aber auch Brutha entwickelt sich weiter. Der naive Novize erkennt dass das gesamte Getriebe der Kirche auf falschen Propheten und vor allem MENSCHEN basiert und dass Om wenig damit zu tun hat.

Insgesamt ist "Einfach göttlich" ein sehr kluges und weises Buch was mich sehr traurig stimmt, denn was dort auf der Scheibenwelt geschehen ist, einer Welt die von 4 Elefanten getragen wird welche wiederum auf einer Schildkröte stehen die durch das All gleitet, geschieht auch bei uns Tag für Tag. Auch bei uns sterben auch heute noch Menschen im Namen eines Gottes, das sollte man nicht vergessen! Ich danke Terry Pratchett dafür, dass er es geschafft hat die Probleme die Religion mit sich führen auf so anschauliche aber auch humoristischen Art und Weise darzustellen OHNE Glaubensrichtungen und Gefühle zu verletzen. Es ist ein Werk welches das Denken anregen soll und das mit einem unglaublich sympathischen Augenzwinkern...
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am 18. August 2006
...denn dieses Buch ist - sagen wir es alle gemeinsam - EINFACH GÖTTLICH !!

Sagenhaft wie Pratchett in diesem Buch die reale Geschichte der Kirche karikiert, dabei historische Vorkommnisse einfließen läßt (Galilei, Diogenes,...) und nebenbei noch die faszinierende Idee einbringt, daß ein Gott um so mächtiger wird, je mehr (überzeugte) Gläubige er hat. Genial wie er beim Höhepunkt des Buches die Größe Oms (auch die Wahl dieses Namens ist einfach göttlich) optisch über den Schreibstil darstellt (wobei ich nicht weiß, ob dies im Original auch so ist).

Ein Buch, das im Zeitalter von Dan Browns Sakrileg und Büchern ähnlichen Inhalts die kirchliche Geschichte etwas anders beleuchtet, etwas...
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