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Kundenrezensionen

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am 6. Oktober 2015
Diese Rezension bezieht sich auf das deutsche Hörbuch.

Ich hatte mich sehr auf etwas Neues von Stephenson gefreut. Snow Crash und Diamond Age sind meiner Meinung nach noch heute stilprägende Ikonen. Durch das Cryptonomicon habe ich mich durchgequält, aber die dort dargestellten Ideen haben die Mühe gelohnt. Bei Error war es dagegen eine reine Quälerei. Dabei hätte der Ausgangsplot jede Menge Potential gehabt. Die gut nachvollziehbare Verquickung von MMORPGs mit Computerviren und Realwirtschaft hatte etwas. Nur leider tritt dieser Handlungsfaden sehr schnell zu Gunsten eines mittelmäßigen Thrillers rund um Russenmafia und islamistischen Terroristen in den Hintergrund. Ok, ich bin kein großer Liebhaber von Thrillern. Trotzdem weiß ich einige Werke von z.B. Tom Clancy durchaus zu schätzen.

Hier aber haben wir es mit einer sehr simpel konstruierten Story zu tun, bei der der Leser dem Autor nur auf einer atemlosen Jagd nach den Bösewichtern folgen muss. Das Problem: Die Bösewichter sind böse, die Helden sind gut. Komplexe Charaktere kommen nicht vor. Alles was geboten wird, ist eine Jagd von Kanada über China nach den USA. Am Schluss großes Feuerwerk mit durchaus kenntnisreichen Details zu Schusswaffen. Dazwischen immer wieder ermüdende Abschweifungen in Details, die im Folgenden nicht weiter von Bedeutung sind. Hat mich teilweise an Landschaftsbeschreibungen von Karl May erinnert: an sich gut geschrieben, für die Story aber völlig belanglos.

Alles in allem liest sich das wie der Erstlingsroman eines ambitionierten Schriftstellers, der von seinem Lektor nicht eingebremst wurde. Für alle, die Action ohne größeren Tiefgang genießen können, sicher eine 3-Stern-Empfehlung. Gut geeignet als Strandlektüre für einen Urlaub, der sonst nichts zu bieten hat. Für einen Neal Stephenson aber bestenfalls der Beweis einer Fingerübung, wie platt man einen Plot auswalzen kann.

Schade, hätte gerne etwas Netteres darüber geschrieben.
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am 5. März 2013
O.K., ich bin ein ausgemachter Fan, deshalb bewerte ich den Plot, die Figurenzeichnung, die Stringenz als nicht so schwerwiegend, denn: Für mich ist es die Sprache. Jeder Satz ist ein Vergnügen, nie wird's langweilig. Was für den einen ein Martyrium ist, lässt den anderen eben in nackte Begeisterung ausbrechen. – Die Geschmäcker sind halt verschieden. Insofern für mich das Beste aus den letzten sechs Monaten und klare fünf Sterne.
Einen bis keinen Stern erhält die Marketing-Abteilung des Randomhouse-Manhattan-Ablegers: Error? Du liebes Lieschen. Dämlicher geht's ja wohl nicht mehr. Wie lange müssen wir uns diese schwachmatische Titelverunglimpfung eigentlich noch gefallen lassen? Na, Schwamm drüber. Irgendwie passt das zu den (in dieser Preisklasse) erstaunlich vielen Satzfehlern. Armer Neal, das hast du wirklich nicht verdient.
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am 12. April 2013
Als Stephenson-Fan habe ich mich natürlich zunächst über das neue Buch gefreut.
Allein der englische Titel "Reamde" hatte mich schon neugierig gemacht, bevor die deutsche Ausgabe erschien.
Warum diese hierzulande nun mit "Error" betitelt wurde, kann ich mir nur damit erklären, dass jemand im Verlag das Werk inzwischen als eben einen solchen Error - Fehler - eingestuft hat.

Und das meiner Meinung nach zu Recht:

Die Brillianz, die ich in Stephensons vorherigen Büchern fand, fehlt hier meines Erachtens völlig.
Die Handlung zeigt keinen roten Faden, so als ob Stephenson die Geschichte heruntergeschrieben hätte, ohne sich zuvor Gedanken über Inhalt, Verlauf und Aufbau zu machen.
So werden z.B. der Auslöser der Handlung und eine damit verbundene "bedrohliche" Figur relativ früh verlassen, um die Geschichte in eine ander Richtung weiterlaufen zu lassen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine überraschende, spannende Wendung, sondern meiner Meinung nach um einen unsinnigen Cut.
Daneben finden sich viele recht unglaubwürdige Stellen, die mir vorkommen, als hätte Stephenson seine Figuren eben ad hoc aus irgendeiner prekären Situation "herausschreiben" müssen, in die er sie zuvor gebracht hat, ohne sich überlegt zu haben, wie es weitergehen soll.

Charaktere kommen und gehen, und von denen, die bleiben, spielen viele nur Nebenrollen. Überhaupt frage ich mich, wer denn der Hauptprotagonist der Story ist. Eine starke Identifikationsfigur, mit der man mitfiebert, fehlt.
Die zu Beginn vorgestellte Person ist es nicht, sie taucht im Laufe der Handlung viel zu lang nicht auf bzw. spielt für das Geschehen über lange Strecken eigentlich keine große Rolle.

Daneben verliert sich Stephenson in endlosen Beschreibungen und Erläuterungen von irrelevanten Dingen und Gedanken, was die Handlung nicht vorantreibt und bremst. Ein Thriller lebt jedoch vom Tempo.
Rigoros von den vorliegenden 1.000 auf vielleicht 300-400 Seiten zusammengestrichen hätte vielleicht ein zwar nicht anspruchsvoller, aber knackig-unterhaltsamer Zeitvertreib aus dem Buch werden können. Irgendwie denke ich da an Matthew Reilly, der weiß Gott keine anspruchsvolle Literatur abliefert, aber zum Teil doch ganz gewitztes Popcorn-"Kino".

Schade! Man sollte meinen, dass ein Thriller für Stephenson eine leicht zu bewältigende Fingerübung sein sollte.
Dem ist leider, leider nicht so, "Error" ist zu wirr, zu lang und nicht spannend.
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am 26. Januar 2013
natürlich hat man bei einem stephenson immer eine gewisse mindesterwartung, der zu entsprechen, sicher nicht einfach ist.
trotzdem muß man einen autor an seinen stärksten werken messen und diesem vergleich hält der vorliegende roman nur noch sehr bedingt stand.
das ist in so fern schade, als die sache wirklich interessant losgeht und es auch bis mitte des romans so bleibt.

das quälend lange finale dagegen, das im grunde nur aus einer episode black ops besteht, will so gar nicht zu stephensons sonst so fein gesponnenem stil passen.
man könnte meinen, stephenson wäre von der amerikanischen waffenlobby gesponsort worden, so fetischistisch geht es da zur sache - und es zieht sich hin, und hin, und hin.....

Die Grundidee einer MMPORG-Welt, in der richtiges Geld verdient und ausgegeben werden kann, hätte ich toll und originell gefunden, wenn andere das nciht schon besser gemacht hätten - inklusive stephenson selbst in snow crash.
aber ab mitte des romans ist dieser teil sowieso praktisch vorbei.

Kurz vorher habe ich READY PLAYER ONE gelesen.
Und wenn jemand eine realistische, coole vorstellung von der zukunft von internet und onlinerollenspielen hat, dann ist es sicherlich Ernest Cline. FÜr Liebhaber von snowcrash ein absoluter geheimtip - genauso spannend. allerdings leichter zu lesen.
Mit seinem Roman hat Cline einem stephenson kurz mal eben die komplette butter vom brot genommen und ich würde dieses buch jederzeit dem hier vorliegenden Roman vorziehen.

Wie ich schon sagte, messe ich hier den autor vor allem an seinem eigenen werk und bin von daher rechtschaffen enttäuscht.
Aber auch unabhängig davon kann man ihm einfach nciht mehr alles nachsehen.
Daß stephenson auf schwerter steht, weiß man ja und das kann ja auch durchaus interessant sein.
in der zeiten hälfte geht es hier aber wirklich nur noch um wahlloses rumgeballere mit automatikwaffen und das erweckt bei mir den eindruck eines waffenlobbyisten auf "Killing Spree".

So schwer es mir als als stephenson-fan fällt, kann ich dieses buch leider nicht mehr vorbehaltlos empfehlen.

Als Alternative empfehle ich nochmals "READY Player ONE". Ihr werdet es nicht bereuen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Oktober 2012
Die eritreische Nichte eines Spielemilliardärs, ein ungarischer Hacker, ein chinesischer Online-Erpresser, ein russischer Sicherheitsberater, eine englische Geheimagentin, ein amerikanischer Elitesoldat, islamische Extremisten, die russische Mafia, eine chinesiche Teeverkäuferin - so unglaublich die Liste der Protagonisten, so unglaublich auch die Story, die Neal Stephenson dieses Mal aus dem Hut gezaubert hat: Auf der Jagd nach einem Erpresser, der in dem Computerspiel "T'Rain" virtuelles Geld erpresst, um daraus dann schließlich echtes zu machen, stolpern die Verfolger in ein Nest voller islamischer Extremisten und so beginnt eine Jagd, die u.a. in China, Taiwan, den Philippinen, der USA, Kanada stattfindet.

Auch wenn die Handlung zunächst einmal verwirrend klingt, so kann man ihr doch sehr gut folgen. Dieser Stephenson ist bei weitem nicht so tiefgründig, wie andere Romane des Autors.
So ähnlich wie in "Snow Crash" verknüpft Stephenson auch in "Error" wieder die virtuelle Welt mit der realen. Dabei kann es durchaus hilfreich sein, wenn man schon mal etwas von Massively Multiplayer Online Role-Playing Game, also Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspielen gehört hat und, zumindest grob, deren Abläufe kennt.

Hätte ich nicht gewusst, dass es sich bei dem vorliegenden Roman um einen Neal Stephenson handelt, durch die Handlung wäre ich sicher nicht darauf gekommen.
"Error" ist ein lupenreiner Action-Thriller, der so gar nichts mit Stephensons anderen Romanen gemein hat. Es könnte auch ein DeMille oder Baldacci sein.
Lediglich der Stil und die "Sprache" des Autors verraten Stephenson schließlich doch.
So ausgefeilt, präzise und mit augenzwinkerndem Humor formuliert nur er.

Lässt man den Vergleich mit den vorhergehenden Werken, wird man mit einem spannenden, "schnellen" und actionreichen Roman belohnt, der mich, und mehr erwarte ich im Endeffekt von einem Roman auch nicht, sehr gut unterhalten hat.
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am 1. Oktober 2015
Auch ich hatte von Neal Stephenson deutlich mehr erwartet und muss mich leider den Kritikern anschließen, die von dem Buch enttäuscht sind. Die Handlung ist an den Haaren herbeigezogen, die Sprache konfus und das Buch insgesamt so wenig spannend, dass es wirklich schwer fällt, bis zum Ende durchzukommen. Ich jedenfalls habe das nicht geschafft. Nur zum Einschlafen gut geeignet.
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am 2. Juli 2015
Neal Stephenson versucht sich mit "Error" im Genre des Thrillers - und das macht er grundsätzlich gut. Allerdings rechtfertigt für meinen Geschmack die "Dicke der Handlung" nicht die Dicke des Buchs. Ein wenig Straffung, ein bisschen weniger Detailverliebtheit vor allem in den Passagen, in denen die Handlung Tempo im Erzählen verlangt, hätten dem Roman gut getan.
Dennoch: "Error" (was für ein bescheuerter "deutscher" Titel, der komplett an der Handlung vorbeigeht) ist ein unterhaltsamer, über weite Strecken spannender, zuweilen grandios geschriebener Roman, der sprachlich brilliert. Warum also "nur" drei Sterne? Erstens, weil das Buch mir mit 600 Seiten noch besser gefallen hätte - und zweitens, weil die deutsche Ausgabe ungewöhnlich viele Druck- bzw. Lektoratsfehler aufweist (zum Beispiel Wortdopplungen) und die Übersetzung diesen Namen so manches Mal nicht verdient. Wie kann man beispielsweise das Wort "beforehand" (auf Deutsch: vorweg, im Voraus) mehrfach völlig sinnentstellend mit "Vorderhand" übersetzen???
Wen so etwas aber nicht besonders stört und wer auch mit Stephensons Plauderhaftigkeit zurechtkommt, der ist mit "Error" gut beraten.
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am 18. Januar 2013
Seit Snow Crash lese ich jedes Buch von Stephenson und hoffe auf einen ähnlich guten Knaller. Leider scheint Stephenson immer mehr auf Masse statt Klasse zu setzen. Schon Cryptonomicon fand ich mehr wirr und habe den zwingenden Zusammenhang zwischen den verschiedenen Handlungssträngen bis heute nicht entdeckt.
Bei Error hat er nun völlig mit seiner bisherigen Welt gebrochen und einfach mal einen stink normalen Thriller geschrieben. Hier ist wirklich nichts mehr enthalten, was er sich als Markenzeichen an die eigene Brust heften könnte - wenn man vom Umfang des Werks mal absieht. Das WoW (unter anderem Namen) im Buch eine Rolle spielt: nun ja... wo Snow Crash für Nerds noch Pflichtlektüre war, darf man hier wirklich nicht mal von weitem einem MMORPG Spieler über die Schulter geblickt haben - um auch nur ein Fitzelchen an Neuem zu erkennen.
Die Story ist grundsätzlich OK - ein Thriller halt. Wirklich nichts Besonders.
Die Protagonisten sind am Anfang interessant, wenn es auch ein paar weniger getan hätten. Durch die völlig überflüssige Länge des Buchs, werden die Darsteller im zweiten Teil beliebig, monoton und austauschbar. Er weicht seine zu Anfang durchaus mit eigener Kontur auftauchenden Helden auf . Ab der zweiten Hälfte des Buchs wird die Handlung krampfhaft zu einem unglaubwürdigen, langatmigen, vorhersehbaren und lahmen Ende gezwungen. Man lernt kein Bisschen Neues über die Personen und die Handlungen derselben spiegeln nicht mal im Ansatz die unterschiedlichen Charaktere wieder - jeder ballert, jeder wird entführt, jeder fährt nach Kanada und jeder wird verletzt. Auf der gleichen Straße, im gleichen Wald, von beliebigen Bösewichten. Der Leser muss sich richtig anstrengen, damit er die Männer und Frauen überhaupt noch auseinander halten kann.
Kann man lesen - muss man aber nicht.
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am 13. Oktober 2014
Der Titel "Error" und vorallem der englische Original Titel "Reamde" in Kombination mit den erstem Viertel des Buches legen nahe, dass es sich hierbei um einen Technologie Thriller handelt. Der Leser wird jedoch enttäuscht.

Im Endeffekt ist es eine Katz und Maus Spiel zwischen den Protagonisten und Terroristen. Soviel sei gesagt. Viel Scheißerei, sehr geradeliniger Verlauf und keine überraschenden Wendungen. Technologisch beschränkt sich das Buch auf Darstellungen von Waffen und einen Computerspiel, dem jeder etwas gelangweilt folgen kann.

Nichts desto Trotz habe ich das Buch fertiggelesen, da ich die Zeit es zu lesen, als nicht verschwendet betrachten kann, und hiermit in der Lage bin etwas darüber zu schreiben.

Ich war enttäuscht, und werde, da dies mein erster Stephenson Roman war, dem Autor noch eine Chance geben müssen, da viele andere Rezesenten von dem Autor sehr begeistert sind.
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am 8. Dezember 2012
Als Fan von den bisherigen Romanen von Neal Stephenson war ich doch eher enttäuscht. Während der Beginn noch auf einen spannenden Plot mit Referenzen ans digitale Leben erhoffen lässt, gleitet der Roman ab der Mitte ins billige Thriller-Genre mit allzu vorhersehbaren Entwicklungen und platten Charakteren, die sich Rambo-mässige Schiessereien liefern....
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