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Kundenrezensionen

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am 29. Juli 2005
Einige Reisestunden von Ankh-Morpork entfernt liegt der Ort Holy Wood und wenn den Bewohnern der Zwillingsstadt bekannt gewesen wäre, was dort lauert, hätten sie sich wohl von ihm Fern gehalten. In Holy Wood lauert eine wilde Idee, eine Idee von beweglichen Bildern und als der letzte Hohepriester stirbt und der Wächter Holy Woods einschläft, bahnt sich diese Idee ihren Weg nach Ankh-Morpork.
Plötzlich wollen sie alle ins Filmgeschäft: die Alchimisten, der angehende Zauberer Victor und der Würstchenverkäufer Schnapper. Und besonders T.M.S.I.N.D.R. Schnapper weiß, was ein guter Film braucht: 1000 Elefanten! Anfangs scheint alles In Holy Wood wunderbar zu funktionieren, bis sich ein Jahrtausende zurückliegendes Desaster wiederholt.
„Voll im Bilde" ist leider nicht Pratchett bester Roman. Die Idee Hollywood und das gesamte Filmbusiness in Form dieser Parodie zu kritisieren ist zwar durchaus interessant, scheitert allerdings ein wenig an der Umsetzung. Häufig hatte ich nicht mehr das Gefühl, die Geschichte würde in einer mittelalterlichen Zeit spielen und der Charme anderer Scheibenwelt-Romane ist hier leider auch nicht so stark. Dennoch ist „Voll im Bilde" ein sehr lustiges Buch und in jedem Falle hat es 5 Sterne verdient.
Andreas Brandhorst hat bei der Übersetzung wiedereinmal sehr gute Arbeit geleistet, auch wenn man an einigen Stellen merkt, dass bestimmte Witze in deutscher Sprache so einfach nicht funktionieren. Insgesamt ist die Übersetzung auf sehr hohem Niveau und eine erfreuliche Abwechslung zu den grausigen Übersetzungen bei anderen Büchern.
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am 4. Oktober 2001
"Voll im Bilde", wie eine Filmproduktionsgesellschaft auf der bizarren Scheibenwelt entsteht, funktioniert und sich verselbständigt, ist man, liest man diesen Band von Terry Pratchett. Skurril verdreht, karrikiert der Band so manchen irdischen Mythos und läßt den Leser "hinter die Kulissen" schauen. Klar, daß Pratchett den Leser auch über die wahren Wesenszüge des Wunderhundes "Laddie" nicht im Unklaren läßt. Eine Story, wie eine Hintergrundgeschichte. Und auch in Holy Wood bleibt die Frage bis zum Schluß noch offen: "Kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht?"
"Alles Sense" - was macht Gevatter Tod, wenn ihm selbst die Lebensuhr vor die Kapuze gehalten wird? Er sucht sich einen anderen Job. Nicht das er den Zustand einfach so hinnehmen würde, zumal die Gefahr besteht, daß sein neuer Job durch die zunehmende Technisierung auf der Scheibenwelt bereits in Gefahr ist. Zudem warten nun zahlreiche Verstorbene darauf, von Gevatter Tod nach dem Ableben abgeholt zu werden...doch der ist ja nicht mehr in Amt und Würden. Und was eine zunehmende Zahl "Untoter" und eine überschüssige Lebensenergie in Ankh-Morpok bewirken kann, das bringt nicht nur Frau Kuchen, sondern auch die gesamte Zaubererschaft der Unsichtbaren Universität ganz gewaltig ins Schwitzen.
Das merkwürdige ist, daß ich mich jedesmal, wenn ich Pratchett lese, frage, ob die Erde nicht tatsächlich noch eine Scheibe ist?! Ähnlichkeiten mit Lebenden, Verstorbenen oder irgendwelchen Begebenheiten irdischer Existenz sind selbstverständlich auch in den Scheibenweltromanen "rein zufällig und unbeabsichtigt" - aber sie erscheinen seltsam vertraut.
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am 26. Mai 2011
Vorweg: Das Buch ist eins meiner liebsten von Terry Pratchett! Aber weshalb muss das ausgeknautscht werden? Es gibt seit Jahren eine ausgesprochen gute Übersetzung! Ich stelle mir doch nicht dasselbe Buch 2x ins Regal, nur weil wahrscheinlich ein Verlag nochmal abkassieren will. Einen anderen Grund für die Neuübersetzung sehe ich eigentlich nicht...
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am 17. Juni 2015
Ich selber, muss ich gestehen, habe noch keine einzige Zeile eines Scheibenwelt-Romans gelesen. Mein Mann liest mir nur mitunter besonders gelungene Passagen daraus vor. Da merke ich, dass ich irgendwann auch selber alle diese Bücher verschlingen werde. Im Moment liegt mein Fokus allerdings auf anders gearteter Literatur. Sobald ich meine Vorräte ausgelesen habe, steige ich um und vertiefe mich in die Gedanken Terry Pratchetts - versprochen. Immerhin ging es mir einst mit Douglas Adams ähnlich, daher wird mir das hier bestimmt auch gefallen.
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am 2. Juni 2016
mein allererstes pratchet buch und bis heute mein liebstes weil beide geschichten irre komisch sind so das ich auf fast jeder seite lachen muss, das fehlt mir ein wenig bei den neueren büchern die zwar auch alle sehr gut sind, aber bei weiten nicht mehr so witzig.
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am 10. Januar 2014
Ich habe das Buch schon vor einigen Monaten gelesen muss aber immer noch schmunzeln, wenn ich daran denke. Man findet viele Parallelen zu Hollywood so wie ich es mir satirisch vorstelle. Leicht chaotisch und immer bemüht. Ich konnte mich gut in die Welt hinein denken und das Bunte Gewimmel vor mir sehen. Ein Muss für alle Pratchett Fans.
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am 9. April 2013
Dieser Roman ist eine Parodie von Holywood und alles, was die Filmindustrie bedeutet: Stars, Filme voller Klischeen und Ereignisse von Filmdrehungen.
Die Alchemisten erfinden eine Methode um bewegende Bilder an einer Leinwand darzustellen. Am Anfang betrachten sie diese neue Erfindung als eine gute Gelegenheit Leute mit lehrreichen Filmen auszubilden. Natuerlich ist das erfolgloss, weil Menschen leichtsinnige bewegende Bilder vorziehen. So entsteht Holy Wood, den Ort wo Filme gedreht werden und Hunderte von Aspiranten sich um eine Rolle bewerben.

Aber niemand ahnt, dass die Filme abscheuliche "Dinge" von den Kerkerdimensionen anziehen. Mit jedem Film, der gedreht und dargestellt wird, naehern sich die grausamen Dinge der Wirklichkeit. Viktor, ein unbegabter Student der Unsichtbaren Universitaet, und Ginger, eine Schauspielerin, die Anerkennung sucht, spielen eine Rolle in die Vernichtung dieser Drohung. Die Rettung kommt auch von Gaspode, dem sprechenden Hund, der kluger als die meisten Menschen ist. Gaspode wird von Lassie geholfen, einer wunderschoenen, beliebten aber ziemlich dummen Huendin.

Mit Voll im Bilde gelingt Sir Pratchett Holywood grossartig scherzhaft nachzuahmen. Voll im Bilde ist ein gutes Buch, obwohl die Handlung nicht so reich in Ereignisse und die Hauptpersonen nicht so komplex als in anderen Scheibenweltromane sind.
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am 6. November 2013
Ein super lustiges Buch!
Die Persiflage auf Hollywood, dass seine Entsprechung im Scheibenwelt Holy Wood findet, strotzt vor originellen Ideen, die einen zum Schmunzeln oder Lachen bringen.

Fazit: Der Meister der humorvollen Fantasieromane trifft wieder voll ins Schwarze!
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am 25. November 2014
Hollywood und seine Mega-Filmindustrie ist immer eine Parodie wert.
Idealerweise geschrieben von Terry Pratchett.
Möglicherweise nicht eines seiner stärksten Werke, aber dennoch geistreich und außerordentlich vergnüglich.
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am 17. Juni 2011
Mir fehlen die Worte...allerdings ist es wohl notwendig die Dreistigkeit des offensichtlich nicht-lernfähigen Verlages (eine teuer zu erwerbende Neuübersetzung im unpraktischen Format mit hässlichem Cover) zumindest mit einer schlechten Bewertung auf Amazon abzustrafen - daher hier der wohl verdiente Stern.
Leute, besorgt euch die Erstübersetzung.
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