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Kundenrezensionen

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am 15. Oktober 2013
Acht Jahre sind vergangen, seit Andrea sich selbstständig gemacht hat. Sie ist die Herausgeberin von "The Plunge", einem sehr gut laufenden Brautmagazin. Dort arbeitet sie mit Emily, ihrer ehemaligen Konkurentin und mittlerweile besten Freundin zusammen.
Ihr Leben scheint perfekt zu sein, da auch noch die Hochzeit mit ihrem Freund Max bevorsteht. Doch ihre Zeit bei "Runway" lässt sie nicht los. All ihre Versuche sich ein neues Leben aufzubauen führen sie direkt zurück in ihr altes, und zu Miranda Priestly.

Mein Fazit:

Oh was hab ich mich gefreut, als ich dann wirklich zu denen gehört habe, die das Buch zum Rezensieren bekommen haben und auch das Cover ist wieder genial und passt zum Vorgänger. Gerade die Schriftmischung mit den unterschiedlichen Schriftgrößen finde ich sehr ansprechend!
Nun gut, kurz bestaunt und dann musste ich natürlich sofort mit dem Lesen anfangen.
Es beginnt gewohnt lustig und Andrea ist immer noch genauso tollpatschig wie wir es gewöhnt sind.
Auch der Schreibstil ist gewohnt locker, jedoch sind die Kapitel sehr lang weshalb ich mir gerade abends schwer getan habe das Buch aus der Hand zu legen. Jedoch nicht weil ich unbedingt weiterlesen wollte sondern weil ich das Gefühl hatte es zu müssen. Mitten im Kapitel abzubrechen kam mir irgendwie abgehakt vor. Kürzere Abschnitte hätten dem Buch definitiv gut getan.
Auch ist mir aufgefallen, dass das Buch zwar sehr gut anfängt aber mitten drin an Schwung verliert. Es ist witzig, versteht das nicht falsch, aber viel passieren tut nicht. Gut, Andreas Privatleben wird von vorne bis hinten durchleuchtet aber die angekündigte Rache bleibt aus. Generell steht Miranda eher im Hintergrund.
Auch waren manche Szenen recht langatmig und vorhersehbar. Es ist kein schlechtes Buch, aber der Vorgänger hat die Messlatte nun einmal sehr hoch gehängt und da kann der Nachfolger leider nicht mithalten. Alleine betrachtet ist es ein gutes Buch aber im Vergleich zum ersten Band leider recht schwach.
Es kam ein bisschen das Gefühl auf, als hätte die Autorin nach all diesen Jahren den Bezug zu ihren Charakteren verloren und versuche sich krampfhaft an deren Eigenschaften zu erinnern. Deshalb kam ich mir manchmal etwas verloren vor.
Alles in allem habe ich mich gut unterhalten gefühlt und auch oft geschmunzelt aber durchgängige Lachtränen wie im ersten Band hatte ich leider nicht. Bei mir würde das Buch zwischen 3 und 4 Sternen Pendeln von daher entscheide ich mich der Geschichte zugunsten für 4.
Wer das Buch lesen möchte sollte es nicht zu sehr mit dem ersten vergleichen, wer aber einer lustige Lektüre sucht, über ein paar langatmige Szenen hinwegsehen kann und mehr über Andrea erfahren möchte, der ist hier richtig!
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am 13. März 2016
Da ich sowohl "Der Teufel trägt Prada" als auch die Fortsetzung "Die Rache trägt Prada" gemeinsam als Mängelexemplar ergattern konnte, hatte ich das zweifelhafte Glück, beide Bücher direkt in Folge das erste Mal lesen zu können.
Während der Teufel durchaus Unterhaltungswert hatte und mit nachvollziehbaren Charakteren aufwarten konnte, war die Rache leider ein absoluter Griff ins Klo. Als erstes fällt der absolut unnötige Perspektivenwechsel auf - während der Teufel in Ich-Form geschrieben wurde, ist die Rache in der dritten Person geschrieben, wodurch die Identifikation mit Andy wesentlich schwerer fällt.
Dies liegt jedoch nicht nur an der Perspektive, sondern auch daran, dass die Protagonistin irgendwann zwischen Teil 1 und Teil 2 ihren Charakter verloren hat. Während Andy in Teil 1 eine völlig überforderte junge Frau mit großen Träumen spielt, für die sie beinahe ihre Seele verkauft, sind diese Träume in Teil 2... ja, wo sind sie? Eine nachvollziehbare Brücke von der angehenden Journalistin, die für den New Yorker schreiben will und für die die Scheinwelt der Mode nur ein notwendiges Übel ist, zu der oberflächlichen und weinerlichen Nuss, für die Society-Hochzeiten das Glück auf Erden bedeuten, fehlt völlig. Während Andy im ersten Teil noch stark und zäh ist, besteht der zweite Teil nur noch aus ihrem Gejammer, Rumgeheule und Flashbacks, als litte sie an einem Kriegstrauma. Ebenso leidet sie plötzlich an der absoluten und unnachvollziehbaren Unfähigkeit, ihre Meinung, Wünsche und Ängste auszudrücken und drückt sich vor jeder Situation, in der sie das eventuell tun müsste. Aber klar, wer trifft schon gerne lebensverändernde geschäftliche Entscheidungen? Lieber ein Jahr vor sich hinschieben und stattdessen ein Kind kriegen.
Auch die plötzliche Busenfreundschaft zu Emily erscheint an den Haaren herbeigezogen, was beinahe ein Kunststück ist: Da macht die Autorin ihre Protagonistin zu einem einsamen Wrack, indem sie ihr alles wegnimmt, was sie liebt, und ihr verzweifeltes Klammern an ihre Exkollegin wirkt immer noch nicht glaubhaft - was durchaus daran liegen könnte, wie emotionslos dem Leser die Rückblenden vorgesetzt werden. Oder dass Emily kein Stück sympathischer ist als in Teil 1.
Die Story selbst plätschert auch nur seicht vor sich hin. Hier Gejammer, dort Gejammer, hier Zweifel und Unwohlsein, die im Sande verlaufen, dort ein Kind, und hin und wieder gibt auch die titelgebende Figur auf, nur auf die Rache wartet man vergebens. Tatsächlich hat sich Andy alle unangenehmen Situationen mit Miranda selbst zuzuschreiben, da sie entweder provoziert wurden, indem sie sich weigert, nötige Entscheidungen zu treffen, oder in ihrem Kopf stattfinden. Der bissige, absurde Humor des ersten Teils wurde wohl operativ entfernt und durch Andys Rumgeheule ersetzt.
Alles in allem eine große Enttäuschung und sogar eine Verschwendung der 4 Euro, die mein Exemplar noch gekostet hat.
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am 21. Dezember 2015
Hätte sich Lauren Weisberger nicht durch "Der Teufel trägt Prada" einen Namen gemacht, hätte sich wohl eher kein Verlag gefunden, der diese unfassbar belanglosen und langweiligen 446 Seiten veröffentlicht. "Style, Glamour und Drama- die brillante Fortsetzung des Weltbestsellers" heißt es auf der Rückseite und ein Drama ist es in der Tat. Denn die arme und so arg traumatisierte Andy, die mir phasenweise im ersten Teil mit ihrer Weinerlichkeit schon auf die Nerven ging, legt im 2. Teil nochmals eine Schippe drauf. Und das ist tragisch, weil unglaubwürdig. Kam Andy im 1. Teil frisch vom College, sind mittlerweile fast 10 Jahre vergangen, in denen sie sich (laut Klappentext) selbst zur erfolgreichen Herausgeberin eines Hochzeitsmagazins gemausert hat. Angesichts des Verhaltens, das sie im Roman zur Schau stellt, ist das allerdings schwer vorstellbar. Ich hatte da keine toughe "Karrierefrau" um die 30 vor Augen, sondern ein gerade der Pubertät entwachsenes Mäuschen.

Auf ca. 400 von 467 Seiten lebt die arme Andy in einem Alptraum, der sich lediglich um die ach so schlimme Zeit bei Runway dreht. Noch immer ist sie traumtisiert, weil ihr damals von Miranda so übel mitgespielt wurde und schaut erstaunlich viel zurück. Erstaunlich, weil sie mittlerweile nicht nur ein Hochzeitsmagazin herausgibt, sondern auch verheiratet und Mutter einer Tochter ist. Also in der Gegenwart genug zu tun, möchte man meinen.

Aber nein, Andy findet permanent Zeit, um in Gedanken den Teufel Miranda heraufzubeschwören. Miranda selbst spielt im Roman übrigens eine so untergeordnete Rolle, dass der Titel "Die Rache trägt Prada" eine Frechheit ist. Wenn Andy sich nicht vor Miranda gruselt, findet sie andere Problemchen, über die sie sich seitenlang einen Kopf macht. Beispielsweise darüber, dass ihre Schwiegermutter sie nicht mag. Im Buch spielt das frostige Verhältnis zwischen Andy und der Schwiegermutter allerdings so gut wie keine Rolle, weil die SchwiMu nur am Rande vorkommt. Schade. Verschenktes Potenzial.

Neben der extrem handlungsarmen Story, die zu lesen eine Qual ist, tut Frau Weisberger auch sonst nichts, um ihren Lesern eine Freude zu bereiten. Höhepunkte? Keine. Spannungsaufbau, wie er schon in Schulaufsätzen vorkommt? Nicht vorhanden. Auch die Ausdrucksweise (der Übersetzung geschuldet?) ist bisweilen mehr als schräg. Emily spricht oder sagt nicht etwa, was sie zu sagen hat... nein, sie "labert" und "sülzt". Phasenweise wähnte ich mich auch in einem Roman von Ildikó von Kürthy. Da wird allen Ernstes wieder das alte Minderwertigkeitsfass aufgemacht und Andy - wir erinnern uns: sie ist mittlerweile erfolgreiche Herausgeberin eines Hochzeitsmagazins und hat auch mit Prominenten zu tun! - plagen schwere Komplexe, weil ihre Mitarbeiterinnen alle so dürr und überirdisch schön wie bei Runaway sind. Interessant zu wissen vielleicht, dass Andy vor der Geburt Konfektionsgröße 34-36 trägt (so steht's irgendwo im Buch) und nach der Geburt auch recht schnell wieder in Form ist.

Fazit: Absurderweise lässt Frau Weisberger Andys Ehemann auf Seite 372 sagen: "Andy, ich weiß, was du denkst; dass ich nicht voll und ganz begreife, wie übel es war, für Miranda zu arbeiten, und ehrlich gesagt begreife ich es wahrscheinlich tatsächlich nicht. Weder ich noch sonst wer. Aber meinst du nicht, du könntest das nun hinter dir lassen [...]?" Tja, wie sollte sie das, wenn es doch die einzige "Handlung" ist, die den Roman trägt?

Alles in allem kein Lesegenuss, sondern ein elend langweiliges Buch über eine weinerliche Frau, der man leider auf keiner Romanseite abnimmt, dass sie mittlerweile selbst eine Karriere als Herausgeberin hingelegt hat. Die Rand- und Nebenfiguren bleiben seltsam blass, allen voran Andys Ehemann Max, lediglich Emily ist zickig wie eh und je, was sie aber nicht sympathischer macht. Übel ist, dass man sich fast 400 Seiten durchs Buch quält und nichts Nennswertes passiert, ehe die Story dann an Fahrt aufnimmt und kurz darauf auch schon am Ende ist. Absolut keine Leseempfehlung - dann lieber "Der Teufel trägt Prada" nochmal lesen.
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am 16. Februar 2015
So genial das erste Buch war, dieses ist einfach nur langweilig und obendrein voller Fehler in der Kontinuität zum ersten Buch.
Lauren Weisberger hielt es anscheinend nicht für nötig, "Der Teufel trägt Prada" vor dem Schreiben mal kurz durchzublättern. Hätte sie mal besser getan, denn sie scheint doch ziemlich viel aus ihrem Erstling vergessen zu haben.
Andys und Alex' Beziehung wird von drei auf sechs Jahre ausgedehnt, Andys Schwager Kyle muss seinen Nachnamen Harrison an Andys Verlobten abtreten und wird so nachnamenlos, Mirandas Töchter altern um 8 Jahre, Alex' Bruder um viel mehr, alle anderen aber nur um 10, Andy schnappte Emily die Parisreise weg, hatte keine 35.000$ Runway- Klamottengeld (= ein Jahr Miete)
Und das sind nur die kleinen Flüchtigkeitsfehler! Die Charaktere sind ebenfalls nicht wiederzuerkennen: Andy interessiert sich null für ernsthaften Journalismus geschweige denn den New Yorker und geht beruflich in Hochzeitsschreiberei und der Herausgabe eines Runway- Klons auf, Emily wird nett, Alex ist ein Privatschullehrersnob, der Andy für ihre journalistische Laufbahn verachtet hatte...

Da könnte man ewig so weitermachen. Der größte Fehler von allen ist natürlich die fast vollständige Abwesenheit von Miranda Priestly, was das Buch ziemlich pointenarm und langweilig macht. Von Biss und Witz auch kaum eine Spur! Das Ende ist dann zwar das, was man sich vor dem Lesen gewünscht hat, hier aber viel zu kitschig, zu plötzlich und zu vorhersehbar.

Also:
Besorgen Sie sich den ersten Teil und lesen Sie die anderen Weisberger- Bücher. Das hier lohnt sich nicht, schaffen Sie es weg, aber sofort! Das wäre alles.
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am 8. März 2014
Das Buch war schrecklich und konnte in keiner Weise an den Vorgänger anknüpfen. Alles schien an den Haaren herbeigezogen. Dass die Hauptperson plötzlich mit ihrer Erzfeindin eine Zeitschrift herausgibt und der Ehemann natürlich stinkreich ist. Obwohl sie sich im 1. Teil total selbstbewusst von ihrer Chefin verabschiedet hat bibbert sie jetzt plötzlich wieder wenn sie ihren Namen hört? Ich musste mich zwingen das Buch zu Ende zu lesen.
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am 19. Januar 2014
Natürlich freut man sich darauf, eine Fortsetzung über den "Teufel" zu lesen, jedoch kann man darauf lange warten. Es geht nicht wirklich um Miranda Priestley sondern in erster Linie um Andy und ihre etwas eigenartige Gedankenwelt. Ja Miranda Priestley kommt ein- zweimal halbherzig beschrieben vor, bleckt ihre allbekannten Zähne und das wars schon. Den Rest könnte man bezeichnen als "das unscheinbare, langweilige Leben einer jungen erfolgreichen Frau, die in New York lebt". Was noch dazu kommt ist, dass der Charakter von Andy völlig an Sympathie verliert. Da sie offensichtlich davon ausgeht, dass sämtliche Menschen um sie herum Gedanken lesen können, sie deshalb niemanden ihr Wissen und ihre Erfahrungen mitteilt, wird sie immer und immer wieder enttäuscht und stößt mit ihren Trotzreaktionen die Menschen um sie vor den Kopf. Sie erscheint dadurch eher neurotisch und sehr egoistisch. Das Buch fängt gut an wird jedoch immer langweiliger (insbesondere für "Priestley-Fans"). Drei Punkte dennoch für den sehr guten Schreibstil.
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"Die Rache trägt Prada" ist die lang erwartete Fortsetzung von Lauren Weisbergers Debütroman "Der Teufel trägt Prada", welcher mit Meryl Streep und Anne Hathaway in den Hauptrollen verfilmt wurde. Wer sich am Film orientiert und einen ähnlich bissigen und satirischen Spaß mit vielen Seitenhieben auf die überkandidelte Modebranche erwartet, liegt hier jedoch falsch mit seinen Erwartungen - tatsächlich enttäuscht "Die Rache trägt Prada" sehr.

Das liegt unter anderem daran, dass Miranda Priestly, die interessanteste Figur im Roman, keine große Rolle mehr einnimmt und nur in einer Handvoll Szenen in Erscheinung tritt. Priestly ist hier, anders als im Film, wo Meryl Streep sie brillant als unausstehliche, aber doch einen Hauch menschliche und vor allem aberwitzig überzeichnete Figur verkörperte, schlicht und einfach unverschämt, soziopathisch und nervtötend. Es ist einfach nicht begreiflich und auch überhaupt nicht unterhaltsam, wenn erwachsene Frauen, die Kinder in die Welt gesetzt haben, beruflich erfolgreich sind und sich in der High Society bewegen, vor so jemandem zu kleinen stammelnden Kleinkindern mutieren und sich gnadenlos unterbuttern lassen. Eine unerträglich weinerliche Andy Sachs, die Albträume wegen eines fast zehn Jahre zurückliegenden Ereignisses hat und fast in Psychotherapie muss wegen ihrer bösen Chefin, sorgt für keinen Spaß beim Lesen.

Lauren Weisberger hat, anders als in "Der Teufel trägt Prada", wo Andy als Ich-Erzählerin auftrat, als Erzählform diesmal die der dritten Person gewählt - eine schwer verständliche Änderung, die die Leserin von der Hauptfigur entfernt und das Verständnis für Andys andauernde Heulerei noch weiter senkt.

Der Knackpunkt ist im Großen und Ganzen aber, dass "Die Rache trägt Prada" langweilig und belanglos ist, die Handlung plätschert mit Nichtigkeiten dahin, die man aus anderen Frauenromanen bereits kennt, dort aber knackiger und spannender verpackt (Frau zweifelt an der Treue ihres Mannes, an ihrer Karriere, an ihrer Rolle als Mutter). Weisberger beginnt mit einem recht guten Aufhänger - Andy ist sich am Hochzeitstag ihrer Liebe zu Max nicht mehr sicher -, der viel Raum einnimmt, dann aber vollkommen fallen gelassen wird und gar keine Rolle mehr spielt. Dieses Schema zieht sich durch den gesamten Roman: Potenziell interessante Dinge sind im Busch, versanden dann aber rasch. Stattdessen begleitet man Andy zur Baby-Mutter-Gruppe, wo die Frauen sich klischeehaft darüber austauschen, wie grauenhaft die Geburt war und dass sie keine Lust mehr auf Sex haben.

Die Handlung nimmt erst nach mehr als 350 Seiten endlich ein bisschen Fahrt auf und ist dann einigermaßen unterhaltsam zu lesen, was aber leider viel zu spät ist. Zum Schluss setzt die Autorin noch einen drauf und zaubert ein schnulziges Ende aus dem Hut, was zwar nett, aber furchtbar vorhersehbar ist und wahrscheinlich nur in Hinblick auf eine mögliche zweite Verfilmung in aller Kürze abgehandelt wird. Wäre der Roman eine bissige Satire (und hätte er mehr Miranda Priestly), hätte man über einiges hinwegsehen können, aber die Figuren bewegen sich alle furchtbar ernst und selbstmitleidig durch eine Welt voller vermeintlicher kleiner Tragödien und Oberflächlichkeiten von eitlen Menschen, die einfach nur nerven.

Fazit: Lahm, ohne Biss und bestenfalls durchschnittlich - von einer grandios-unterhaltsamen Rückkehr der bösen Mode-Ikone kann hier keine Rede sein.
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am 19. Januar 2014
Auch ich bin ein Fan von "Der Teufel trägt Prada" den Film kann ich immer wieder sehen. Ich habe das Ende so interpretiert, dass Andy ihren eigenen Weg geht und auch Mirinda irgendwie Respekt vor ihrer Entscheidung hatte. Die Fortsetzung passt da nun so gar nicht. Nach 8 Jahren(!) hat Andy auf einmal wieder oder noch immer Angst vor ihrer Ex-Chefin, und lässt sich, obwohl unterdessen selbt erfolgreich, aus der Bahn werfen, weil sie sie 1x trifft! Ich habe das Hörbuch nicht bis zum Schluss gehört und gleich wieder weiter verkauft - leider zu einem geringen Preis , es hat sich wohl schon herumgesprochen....
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am 27. Dezember 2013
Ich hatte mich sehr auf Teil von die Rache trägt Prada gefreut und war schon etwas skeptisch als ich die schlechten Bewertungen gelesen habe. Doch trotzdem wollte ich das Buch lesen und es bleibt mir nichts anderes übrig als den anderen Bewertungen zuzustimmen:
Die Geschichte dümpelt langsam vor sich hin, zieht sich, nichts aufregendes passiert.
Mrs.Priestly taucht auf, spielt aber keine bedeutende Rolle. Man hat hier das Gefühl das ihr Auftreten nur dem Seitenfüllen gedient.
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am 9. März 2014
Total enttäuscht! Den ersten Roman habe ich mehrfach gelesen, mir den zweiten daher direkt besorgt. Schon ab der Hälfte habe ich angefangen Seiten zu überspringen, da einfach nichts passiert ist. Es geht nicht um Mode oder um Miranda Priestley sondern nur um eine überforderte Mutter die ständig und überall Probleme sieht und sich in alles hineinsteigert. Ich habe dann zum Ende "vorgespult" welches einen dann auch noch total unbefriedigt zurücklässt.
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