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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und es gab IHN doch ...
Eigentlich bin ich kein Fan von Kurzgeschichten; nur bei SF mache ich regelmäßig Ausnahmen. Trotzdem hatte ich meine Freude an Kaminers Betrachtungen über die Zeit der "unkaputtbaren" Sowjetunion.

Ich selbst (geb. 1979) falle zwar durchs Raster, weil ich die Geschehnisse nur aus zweiter Hand kenne und selbst nicht mehr dazu kam, ähnliche...
Veröffentlicht am 17. März 2009 von D. Banick

versus
3.0 von 5 Sternen Mehr erwartet
Das Buch keinen Sex im Sozialismus ist nett zu lesen, haut mich aber nicht um. Nach einigen Episoden wiederholt sich die Erzählung. Wenn jemand im Krankenhaus liegt, würde ich dieses Buch als Mitbringsel empfehlen, wie die anderen Bücher von Karminer. Diese zu lesen lockert den Alltagsbetrieb im KH auf, man kann schmunzeln und lenkt von der eigenen...
Vor 9 Tagen von Modeste Wolfgang veröffentlicht


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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und es gab IHN doch ..., 17. März 2009
Von 
D. Banick "Ceylon1979" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Es gab keinen Sex im Sozialismus: Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts (Taschenbuch)
Eigentlich bin ich kein Fan von Kurzgeschichten; nur bei SF mache ich regelmäßig Ausnahmen. Trotzdem hatte ich meine Freude an Kaminers Betrachtungen über die Zeit der "unkaputtbaren" Sowjetunion.

Ich selbst (geb. 1979) falle zwar durchs Raster, weil ich die Geschehnisse nur aus zweiter Hand kenne und selbst nicht mehr dazu kam, ähnliche Erfahrungen zu machen, da wir 1991 Reißaus aus der Sowjetunion nahmen. Dennoch hatte ich mehrmals den Gedanken: "Ja, genau, so war es damals". Zumindest kennt man als Ex-Sowjetbürger solche Geschichten zuhauf. Nur, der gute Kaminer verpackt das Ganze in humorvolle authentische Geschichten und überzeugt mit seiner lockeren Schreibe. Und selbst wenn er seine russischsprachigen Leser nicht wirklich mit Informationen zu überraschen vermag - dazu führte er wohl ein zu "unspektakuläres" Leben und realisierte Vieles erst im Nachhinein -, punktet er mit Authentizität.

Der deutsche Leser wird ebenfalls nicht mit Hintergrundinfos erschlagen, erfährt aber unter anderem wie ein typischer Arbeitstag in der Sowjetunion aussah, wie nationale Feiertage zelebriert wurden, welche Aufstiegschancen und Aufgaben Schüler hatten; wie man sich ernährte, wie man an westliche Musik kam uvam.

Kaminer gelingt es zudem, sowohl den politischen Zusammenbruch des Sozialismus und die darauf folgende Übergangszeit als auch die Stimmung jener Zeit wiederzugeben und dem Leser deutlich zu machen. Zudem verortet er seine Geschichten nicht nur in der Sowjetunion, sondern pendelt auch zwischen Berlin und Co. und betrachtet die Dinge - nun weiser geworden und aus der räumlichen und zeitlichen Distanz - mit mehr Gelassenheit - eben anektodenhaft.

Außenstehenden gewährt der Autor einen kleinen Einblick in den mehr oder weniger typischen Alltag in der ehemaligen Sowjetunion, wobei nicht alle Pointen höchst originell sind und die eine oder andere Passage auch harmlos erscheint; zeugt aber wiederum von nicht beschönigten Fakten und Erlebnissen. Kein auf Comedy getrimmtes Buch. Auch nicht eins, das die Sowjetunion und damit den Sozialismus in ihrer/seiner (auch geografischen) Breite und Tiefe allseitig erfasst. (Dazu müsste man dann doch ein Geschichtsbuch aufschlagen.) Kurzweiliges Vergnügen aber ist dem Leser garantiert. Und schmunzeln darf man ziemlich oft.

Und wer Freude an diesem Buch hat, sollte sich dann der Vollständigkeit halber und um die Geschehnisse auch visuell zu untermauern sofort den Film "Moskau in New York" anschauen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gute unterhaltung, 15. März 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Es gab keinen Sex im Sozialismus: Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts (Taschenbuch)
Wer den Humor von Kaminer mag, wird von dem Buch nicht entäuscht sein.
Die Geschichten sind kurzweilig und unterhaltsam.
Er verklärt mMn die Vergangenheit nicht, er erzählt sie aus seiner eigenen Sicht. Dabei stellt er sich selbst überhaupt nicht als coolen Typ mit Durchblick vor, sondern als Kind bzw jungen Mann, der versucht unter den gegebenen Umständen Erfahrungen mit Mädchen zu machen, westliche Musik zu hören oder sich in der Armee vor unangenehmen Arbeiten zu drücken.
Habe meinen Eltern, die selbst in einer sozialistischen Diktatur gelebt haben eine Geschichte vorgelesen und sie haben sehr gelacht.

Also, alles nicht so ernst nehmen, auch im Sozialismus gab es neben großen politischen Fragen ganz normale Alltagsprobleme.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Held der literarischen Arbeit, 20. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Es gab keinen Sex im Sozialismus: Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts (Taschenbuch)
Wladimir Kaminer erzählt mehr als 30 kurze Geschichten. Anekdoten aus seinem untergegangenen Vaterland, der Sowjetunion. Eigentümliche Vorfälle in seiner neuen Heimat, Berlin. Dabei blickt er lakonisch zurück auf die diktatorische Welt des realen Sozialismus, die moderne oligopole Welt des neuen Russland wie die des schon so lange erfolgreichen, aber eigenartig kuriosen Kapitalismus in der Hauptstadt des wieder vereinigten Deutschland.

Kaminer schildert nach eigenem Bekunden nur Stories aus seiner Familie. Doch er ist ein Meister darin, die eigene Unfähigkeit mit einer wunderbaren Prise Ironie breitzutreten, sodass man über die banalsten Ereignisse seiner maßlosen Berichte, die trivialen Alltäglichkeiten schmunzeln muss. Auch, wenn die skurrilen Situationen wahrlich kein ausgelassenes Freudenzentrum waren.

Wladimir Kaminer zeigt sich verschmitzt, manchmal drastisch, knapp an der Grenze zum Kitsch, zur Abgeschmacktheit: »Würde man im Westen die zahlreichen Ratgeberliteratur zusammenlegen ... käme am Ende ein schlanker Steuerhinterzieher dabei heraus, Nichtraucher, der immer gut aussieht, immer glücklich ist, und egal, was um ihn herum geschieht, er hat immer einen St*nder. Ein Arschl*ch, also.«

Leider verliert er sich gelegentlich in seinen ironisierenden Ausschweifungen, seinen wunderlichen Fabeln, die er »aus Zeitmangel und Langeweile im Zug geschrieben« hat. Er ist politisch, aber nicht bissig: »Außerdem hat der klassische Betrug seine kriminelle Form längst verloren und ist salonfähig geworden. Ob Medien oder Politik, Medizin oder Religion, sie alle setzten auf Versprechen, die nie eingelöst werden.«

Doch Kaminer ist und bleibt ein schelmischer Spitzbube, dem man selbst die misslungene Abrechnung mit Nichtrauchern nachsieht. Er vermittelt uns massenweise Wissen über existierende und vergangen Welten, die nicht wirklich informativ oder tief schürfend sind. Aber er ist einfach amüsant.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einwandfrei., 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Es gab keinen Sex im Sozialismus: Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts (Taschenbuch)
Was kann es schöneres geben als bei der Lektüre in schallendes Gelächter auszubrechen.Einfach große Klasse,das Beste wie ich finde von ihm.
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3.0 von 5 Sternen Mehr erwartet, 22. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Es gab keinen Sex im Sozialismus: Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts (Taschenbuch)
Das Buch keinen Sex im Sozialismus ist nett zu lesen, haut mich aber nicht um. Nach einigen Episoden wiederholt sich die Erzählung. Wenn jemand im Krankenhaus liegt, würde ich dieses Buch als Mitbringsel empfehlen, wie die anderen Bücher von Karminer. Diese zu lesen lockert den Alltagsbetrieb im KH auf, man kann schmunzeln und lenkt von der eigenen Befindlichkeit ab.
Ich habe Karminer bei Talkshow erlebt, das hat mein Interesse an seinen Büchern geweckt. Habe allerdings etwas mehr erwartet von Inhalt und Komik.
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4.0 von 5 Sternen Ach so war das damals!?!, 19. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Es gab keinen Sex im Sozialismus: Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts (Taschenbuch)
Also ich bin aus der Generation, die die Sowjetunion nicht mehr im Atlas hatte, da ich beim Fall der Mauer 7 Jahre alt war. Man hat ja als Westeuropäer immer so eine eigene Vorstellung wie es im Kommunismus war. Kaminer beschreibt Alltagserfahrungen aus seiner Jugend in Russland auf eine witzig charmante Weise ohne jedoch etwas zu verblümen. Ich hatte das Buch in 2 Tagen gelesen. Mir persönlich gefällt auch sehr, dass das Buch im Kurzgeschichtenformat ist. Wirklich lesenswert!
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4.0 von 5 Sternen lustiges Buch, 16. Februar 2014
Von 
U., Tina (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Es gab keinen Sex im Sozialismus: Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts (Taschenbuch)
Ein typischer Kaminer halt! Wie alle seine Bücher sehr unterhaltsam geschrieben. Hier kann man nichts falsch machen. Wir können es weiterempfehlen
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3.0 von 5 Sternen Es gab keinen Sex im Sozialismus, 8. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Es gab keinen Sex im Sozialismus: Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts (Taschenbuch)
Als kurzweilige Reiselektüre ist dieses Buch empfehlenswert. Ich finde Kaminer hat schon lustigere Bücher geschrieben. Aber gelangweilt habe ich mich nicht.
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4.0 von 5 Sternen Es gab keinen Sex im Sozialismus, 11. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Den Autor finde ich generell sehr lustig. Und da ich fast alles von Kaminer gelesen habe ich dieses Buch auch gekauft
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5.0 von 5 Sternen Kaminer - wie gehabt, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Es gab keinen Sex im Sozialismus: Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts (Taschenbuch)
für viele evtl unverständlich - aber wer's erlebt hat kann herzlich lachen und alles nur bestätigen. "Sozialismus in Realität und aus heutiger Sicht -Komik !
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