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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut spitze!
Kochbuch? Diese Bezeichnung trifft zwar insofern zu, als das Buch der Kaminers eine ganze Reihe Rezepte aus unterschiedlichen früheren Sowjetrepubliken und Regionen der Sowjetunion enthält, aber es umfasst viel mehr: Zu jeder der dargestellten Regionen gibt es eine kurze, amüsante und trotzdem sehr informative Einführung und zudem eine Anekdote von...
Veröffentlicht am 21. Februar 2006 von Regina Karolyi

versus
3.0 von 5 Sternen Kochbuch? Kulturgeschichte? Sonstiges?
Tja… die Rezepte muß ich mal noch ausprobieren.
Bei den zwischendrin eingeschobenen Textstücken fragt man sich schon ein bißchen, ob hier Kaminers Vorurteile gegenüber den Bewohnern anderer Teile der ehemaligen Sowjetunion zum Tragen kommen, oder ob er sich tatsächlich einmal quer durch Rußland gefuttert und dabei die...
Vor 15 Monaten von Minnhera veröffentlicht


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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut spitze!, 21. Februar 2006
Von 
Regina Karolyi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Kochbuch? Diese Bezeichnung trifft zwar insofern zu, als das Buch der Kaminers eine ganze Reihe Rezepte aus unterschiedlichen früheren Sowjetrepubliken und Regionen der Sowjetunion enthält, aber es umfasst viel mehr: Zu jeder der dargestellten Regionen gibt es eine kurze, amüsante und trotzdem sehr informative Einführung und zudem eine Anekdote von Land und Leuten. Kaminer, in Russland aufgewachsen und 1990 nach Deutschland emigriert, besitzt enormes Talent zur Satire und entfaltet es in diesem Buch ganz großartig, wenn er seine alte und seine neue Heimat treffend und doch immer liebevoll karikiert. Ob es nun um den weißrussischen, heimwehkranken Rotarmisten geht, der sich das weißrussische Nationalgemüse Kartoffel mithilfe von Vaseline auf einem Bügeleisen brät, um die Eigenheiten einer ukrainischen Hochzeit oder gewisse Probleme eines DDR-Gaststudenten mit der überschwänglichen georgischen Gastfreundschaft: Man kommt kaum aus dem Lachen heraus, und dieses Lachen entspringt nicht einem Gefühl der Überlegenheit, sondern der Sympathie, die Kaminer zu erzeugen vermag.
Auf witzigere Weise kann man sich nicht über das seltsame Gebilde Sowjetunion informieren!
Die Rezepte sind gut ausgewählt und problemlos nachzukochen, nur gelegentlich tauchen etwas schwierige zu beschaffende Zutaten auf, die zu organisieren sich aber lohnt. Also hat das Buch auch als Kochbuch seinen Wert. Allerdings fehlt ein Rezeptregister.
Ich kann das Buch bestens empfehlen, und zwar nicht nur für Russlandfans und "Ostalgiker"!
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja so sind sie wirklich..., 15. Mai 2006
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
...unsere lieben russischen Mitbürger in Berlin. Ich konnte es ja kaum glauben, als ich zum ersten Mal Kaminers unterhaltsame Stories gelesen habe. Dieses völlig liebenswertes Chaos. Und schon habe ich auch eine Russin geheiratet, und was soll ich sagen, jetzt habe ich das alles jeden Tag zu Hause, insbesondere wenn meine Schwiegermutter zu Gast ist.

Als angeheirateter Russisch-Berliner erkennt man dann auch sofort die kleinen Verweise wie das mittlerweile geschlossene oder besser umgezogene Restaurant Astoria, oder auch die von anderen angeheirateten Deutsch-Russen betriebenen Restaurants. Insofern liest sich das alles toll. Es ist nicht nur lustig und unterhaltsam, sondern auch sehr wahr.

Etwas warnen muss ich allerdings vor der im Buch beschriebenen Küche. Ich hoffe, meine Schwiegermutter liest das jetzt nicht, aber so richtig klasse schmeckt die russische (oder besser sowjetische) Küche nur dann, wenn man mit dem Geschmack die verlorene oder zumindest ferne Heimat verbindet. Dann kann das Essen auch ohne Gewürze, mit viel Teig und Zucker und manchmal auch Schmand ein euphorisches Gefühl auslösen. Ich persönlich liebe aber immerhin den Borschtsch, der löst bei mir inzwischen auch schon Heimatgefühle aus (Danke, Schwiegermammi).

Zumindest für mich sind die im Buch enthaltenen Rezepte daher nicht immer eine Aufforderung zum Nachkochen. Aber irgendwie gehört das auch zu Wahrheit über meine (Fast-) Landsleute. So kocht halt meine Schwiegermutter. Meine Frau kocht übrigens nicht. Und ich koche dann doch lieber westeuropäisch oder "pazifisch", oder wenigstens mit anderen Kräutern außer der hier oft verwendeten Petersilie.

Aber ehe jetzt das wilde Chaos völlig um sich greift, hier endlich die Beschreibung des Buches. Jedem wichtige Teilstaat der ehemaligen Sowjetunion ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Es beginnt mit einer kurzen Geschichte, in der das jeweilige Land, seine damalige Rolle in der UDSSR, seine heutigen oder ehemaligen Bewohner oder seine Küche eine Rolle spielen. Danach gibt es dann ca. fünf Rezepte zum Nachkochen. Die Rezpete reichen von frugal europäisch bis tatarisch scharf. "Fisch mit Moosbeeren und Honig" hört sich sehr lecker an. Der Tiefpunkt ist allerdings "Gefüllte Eier mit Sprotten". Abgeschlossen wird das ganze dann durch drei kurze Aufsätze zu den drei Kernthemen der russischen Küche: Kaviar, Wodka und Muttis Küche. Das alles liest sich schnell, unterhaltsam und macht Lust auf ein gutes Bier mit Freunden.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lektüre für robuste Mägen, 21. März 2006
Mit „Küche totalitär“ stellt Wladimir Kaminer einmal mehr unter Beweis, dass sein Humor sehr vielschichtig ist. Aber nicht nur sein Humor, sondern auch die Essgewohnheiten, die in seiner alten Heimat herrschen.
Gemeinsam mit seiner Frau Olga, begleitet Kaminer den Leser auf einer Reise durch die ehemalige Sowjetunion. Unterwegs gibt es viel zu lernen über Land und Leute – aber eben auch über die dortige Küche.
Die Rezepte, die von den Kaminers vorgestellt werden, sind ebenso abwechslungsreich wie herzhaft, süß und hochprozentig. Von scharfen Suppen bis zum kalorienreichen Dessert ist alles dabei, was der kulinarischen Sammlung eines Kochfans gerade noch gefehlt hat.
Aber „Küche totalitär“ ist nicht einfach nur ein Kochbuch. Was wäre Wladimir Kaminer, wenn er nicht auch über geschichtliche Hintergründe und Entwicklungen der politischen Gegebenheiten philosophieren würde. So erfährt der Leser einerseits, was und wie zum Beispiel in Sibirien und Usbekistan gegessen wird, aber auch, welche typischen Eigenschaften den Menschen dort ausmachen.
Auch in gemeinsamer Arbeit überzeugen Wladimir und Olga Kaminer. Dies ist ein Kochbuch der besonderen Art – geeignet für robuste Mägen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurze Einführung in die "sowjetische Küche" ..., 15. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Küche totalitär (Taschenbuch)
... könnte das Buch auch heißen.

Selten habe ich ein so amüsantes (Koch)Buch gelesen.

Die Geschichten sind kurzweilig und glaubwürdig - immerhin habe ich gleiches allzuoft erlebt, und zwar vor Ort!
Insofern ist das Buch auch eher als Zustands- und Befindlichkeits-Beschreibung zu verstehen - und nicht als Rezeptsammlung.

Die Rezepte sind auf das wesentliche reduziert (so, wie eben der 'normale Russe' kocht - Sterne-Restaurant-Rezepte sind ein anderes Thema) und laden auch zum Nachkochen und Experimentieren ein. Die oftmals verwendeten salzigen Gurken, rote Bete und Walnüsse sind durchaus ein Merkmal der russisch-ukrainischen Küche - natürlich weder hauptsächlich noch ausschließlich.
Beschäftigt man sich mit der russischen Küche genauer, findet man hier auf alle Fälle gute Anregungen - und interessante Hintergrundgeschichten ...

Ich habe mir - 'Genosse' Kaminer ist mir schon ganz gut bekannt - einiges von dem Buch versprochen.
Es wurde gehalten ...
... uva. mit der Erklärung, warum z.B. Kaviar mitnichten ein Luxussymbol für die Russen ist.

Wem solcherart Lektüre gefällt, sei auch "Geheimnisse der russischen Küche" von Markus Wolf (Eulenspiegel 2007, ISBN-10: 3359016629) empfohlen!
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4.0 von 5 Sternen Bewährtes routiniert intoniert, 2. Januar 2009
In Wladimir Kaminers "Küche Totalitär" geht es weniger um kulinarische Weltanschauung als um kulturelle Eigenarten ehemals sowjetischer Stämme, die nun mal hauptsächlich mit Essen und Trinken zu tun haben. Kaminer liest Geschichten, die von essbarem Gras in Armenien handeln, von der Schlacht im Teutoburger Wald und ihren kulinarischen Spätfolgen (Döner-Kebab), von Georgiern, die sich bei der Russendisko unter alkoholfreiem Bier prügeln, von Bullenherztomaten, Speck mit Schnaps, Hochzeitsbanketten mit Gesang und Raufereien in der Ukraine. Man erfährt von der deutschen Affinität zu Sibirien, von Helmuth Kohls Bad im eiskalten Baikalsee beim Saunieren mit Jelzin zur Überwindung alter Ängste vor diesem Land.

Kaminer kämpft in bewährter Manier mit den hölzernen Eigenheiten der deutschen Aussprache und Grammatik. Wie gewohnt liegt der Reiz seiner Geschichten weniger in ihrer Brisanz als in Kaminers ganz eigener Wahrnehmung und Perspektive: die Welt als Ansammlung skurriler Begebenheiten und schrulliger Zeitgenossen, man muss nicht alles und jeden verstehen, und das ist gut so. Allerdings habe ich Kaminer schon weniger routiniert gehört und gelesen.
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5.0 von 5 Sternen ein typischer Kaminer, 16. Februar 2014
Von 
U., Tina (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Küche totalitär (Taschenbuch)
Ein typischer Kaminer halt! Wie alles seine Bücher lustig geschrieben. Liest sich einfach nur gut, Wir können es auf jeden Fall weiterempfehlen
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5.0 von 5 Sternen empfehlenswert, 25. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
wenn sie was über russische seele erfahren wollen, und dazu noch ein paar leckere autentische rezepte beckommen, das alles mit viel humor, dann ist das buch genau richtig für sie
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5.0 von 5 Sternen Küche totalitär, 7. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist ausgezeichnet und empfehlenswert!!

Die 14 Wörter können Sie sich selber ausdenken!

Ende Ende Ende Ende Ende Ende
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5.0 von 5 Sternen Küche totalitär: Das Kochbuch des Sozialismus von Wladimir und Olga..., 27. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein geniales Buch für Sozialismus Kenner und auch für Wessis um kennen zu lernen. Leider, Litauen und litauische Küche worden nicht erwähnt .Ich habe Tränen gelacht . Ein sehr subtile russische Humor.
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3.0 von 5 Sternen Kochbuch? Kulturgeschichte? Sonstiges?, 22. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Küche totalitär (Taschenbuch)
Tja… die Rezepte muß ich mal noch ausprobieren.
Bei den zwischendrin eingeschobenen Textstücken fragt man sich schon ein bißchen, ob hier Kaminers Vorurteile gegenüber den Bewohnern anderer Teile der ehemaligen Sowjetunion zum Tragen kommen, oder ob er sich tatsächlich einmal quer durch Rußland gefuttert und dabei die schrillsten Anekdoten und verblüffendsten Abschnitte aus den Geschichtsbüchern aufgesammelt hat. Manches ist durchaus witzig, anderes eher rätselhaft.
Man beginnt zu argwöhnen, daß der Wilde Osten recht interessant sein könnte… wenn sich einmal jemand die Mühe machen würde, nicht immer nur öffentlich-rechtliche Elendsreportagen darüber zu drehen, nicht nur deutsche Teeniebratzen für’s Privatfernsehen zu ehemaligen Gulagkommandanten hinter den Ural zu schicken, damit sie Manieren lernen oder menschenleere Landschaften zu filmen, durch die ab und zu mal ein verrückter australischer Zoologe läuft, der alle möglichen Viecher antatscht.
Auch Reportagen über russische Ölmillionäre oder der journalistische Selbstversuch einer Reporterin, die wissen will, warum deutsche Männer russische Frauen so toll finden (Die sind WILLIG, Mädel! Jedenfalls glauben die Kerle das… So. Frage beantwortet. Und dafür mußte ich nicht mal nach Moskau reisen.), sind weniger interessant, als unsere lieben Programmschaffenden sich das gemeinhin vorstellen. Vielleicht verfaßt Herr Kaminer ja mal eine kleine Auswahl der faszinierendsten Fakten über Rußland, eingebettet in eine wirklich schöne Krimihandlung. Er darf sich dann auch der deutschsprachige Tom Rob Smith nennen. Und wenn Herrn Smiths Anwalt was dagegen hat, wird er entweder mit einem Kanister Wodka willfähig gemacht oder mit einem sibirischen Rettich verprügelt, bis er brav ist.
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Küche totalitär
Küche totalitär von Wladimir Kaminer (Taschenbuch - 1. November 2007)
EUR 7,95
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