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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Oktober 2009
"365 Tage, 524 Rezepte und 1 winzige Küche"

Wenn Liebe durch den Magen geht, so müsste man nach dem Ende der Lektüre hoffnungslos verliebt sein. Julie Powell, die Frau mit der tickenden inneren Uhr und einem gefrusteten Privatleben, beginnt ein Abenteuer. In einem Jahr möchte sie alle Rezepte von Julia Child, der Köchin Amerikas, nachkochen.

Während sie sich literarisch mit Julia beschäftigt und auch in ihren Fantasien von Julie und Paul Child träumt, oder aber mit Sülzen und Butter hantiert, entdeckt Julia etwas sehr wichtiges: die Freude am Leben.

Es ist ein liebevolles Buch, ein Buch, das nichts beschönigt, am wenigsten Julie Powell selber. Manchmal findet man sie zickig und an anderen stellen, leidet man wie sie. Dazu kommt, dass man ihre Liebe zu Julia zu teilen beginnt. Wer war diese Frau, die den Amerikanerinnen die französische Küche nach Hause brachte? Die Frau, die aus den gleichen Gründen wie Julie zu Kochen begann? All diesen Fragen geht das Buch auf den Grund.

Wer den Kinofilm gesehen hat, sollte trotzdem einmal ein Blick in dieses Buch werfen, denn wie so oft unterscheidet sich Film und Buch. Im Buch bekommen gerade Eric und Julia eine etwas besser gezeichnete Persönlichkeit. Ihr Hang zu Alkohol oder Erics Migräne finden in diesem Buch einen größeren Platz - wie auch die große Liebe zwischen Paul und Julia.

Ein wirklich tolles Buch.
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Julie Powell ist 29 Jahre jung, bald aber schon 30 Jahre alt. Sie ist verheiratet, aber nicht sicher, ob sie überhaupt der Ehetyp ist. Sie hat einen Job, aber er ist ziemlich ätzend. Wer mitgezählt hat, kann hier schnell feststellen, dass es zu viele "aber" in Julies Leben gibt. Zu allem Überfluss liegen ihr die Ärzte damit in den Ohren, dass sie ganz unbedingt schwanger werden sollte, weil aufgrund eines seltenen Syndroms, dieser Zug für sie auch bald abgefahren sein könnte. Allerdings passt der Kinderwunsch nicht ganz ins Programm, da die finanzielle Situation und die aktuelle Wohnlage alles andere als ideal ist. Julie braucht dringend eine alternative Aufgabe. Ihr Mann Erik bringt sie auf die sensationelle Idee, einen Blog einzurichten. Und da sie eine überzeugte Butterfetischistin ist und eben das Kochbuch der französischen Küche von Julia Child bei ihrer Mutter geklaut hat, entsteht in Kürze das "Julie/Julia Projekt: 365 Tage, 524 Rezepte, eine winzige Küche".

Zunächst die guten Seiten von Julie Powell und ihrem Buch. Julie ist erfrischend aufrichtig, plaudert ungekünstelt über persönliche Ansichten zu Ehe, Freundschaft, Jobs und natürlich über ihre Faszination des Kochens. Die Idee, ein Monsterwerk der etwas veralteten Kochkunst durchzuarbeiten und dies noch unter erschwerten Bedingungen, ist originell und lobenswert. Da die Hobbyköchin oft erst gegen 9 Uhr abends nach Hause kommt und die Julia Child Rezepte ziemlich zeitaufwändig sind, gibt es bei den Powells dann halt um 11 Uhr Abendessen - sofern das Gericht auch gelingt. Ist es da ein Wunder, dass die Nerven bald blank liegen? Zum Glück gibt es die vielen wohlwollenden Kommentare, der Blogbesucher, die teilweise abgedruckt werden und oft unfreiwillig zur Erheiterung des Lesers beitragen.
Was dagegen selbst viele Blogleser stört, fällt auch dem aufmerksamen Leser etwas un-angenehm ins Auge. Auch wenn im Roman selbst nicht ganz so oft das "böse Wort mit S" benutzt wird, wie offensichtlich in den Internetkommentaren, ist die Sprache der Julie Powell etwas zu derb. Besonders wenn man den Gegensatz zu den eleganten Namen der Kochrezepte denkt. Und leider regen die Beschreibungen der Experimente in der Küche nicht gerade zum Nachahmen an. Julie hat eindeutig keine Vorliebe für das Abwaschen und lässt die Grundlagen der nötigen Küchenhygiene völlig außer acht. Da muss sie schon mal neben einem Berg dreckigen Geschirrs nach einem einigermaßen sauberen Küchenutensil fanden, um ihr Projekt fortsetzen zu können. Wem das noch nicht ekelhaft genug ist, der kann sich an den Beschreibungen zu den Ergebnissen der Kochkünste er-freuen, die auch nicht so lecker klingen. Obwohl Julie oftmals beteuert, von dem guten Geschmack des wackelig entstandenen Gerichts positiv überrascht zu sein, möchte man in Gedanken wohl eher weniger davon probieren.
Vielleicht wäre der Roman etwas lustiger geworden, wenn mehr von Julies Blog enthalten wäre. Damit man die Begeisterung nachempfinden könnte, die schließlich dazu führte, dass Julies Projekt schließlich so berühmt wurde, dass ein Buchvertrag zustande kam.

In diesem Herbst kann man sogar die Verfilmung des Buches genießen, wobei man hier anmerken muss, dass es sich bei der Adaption wirklich um ein Meisterwerk handelt, wel-ches die Lachmuskeln nicht wenig strapaziert. In dieser Komödie wurde jedoch nicht nur Julie Powells Buch verarbeitet, sondern auch Julia Childs Autobiographie "My Life in France", was sicherlich ein Gewinn war. Zudem stellt die unwiderstehliche Meryl Streep eine göttliche Julia Child da, die mit einer unglaublichen Mimik und einer mitreißenden Energie die große Dame darstellt, die den Amerikanern nicht nur den Geschmack von Butter näh-erbrachte, sondern auch die französische Kochkunst. Die süße Amy Adams hat es da als Julie Powell etwas schwerer, aber ihre Figur ist viel positiver, als die reale Person und ihre Küchenerlebnisse schaffen tatsächlich eine Verbindung zu dem amüsierten Zuschauer.

Wer also einmal wieder von Herzen lachen möchte und sich für das Kochen begeistern kann, geht lieber ins Kino oder besorgt sich zu einem späteren Zeitpunkt die DVD. Außer dem Titelbild hat die Romanvorlage mit dem Film nicht so viel gemeinsam. Vor allem in Sachen Humor hat die Filmkomödie ganz klar die Nase vorne!
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am 7. November 2007
Dieses Buch ist einfach toll! Besonders natürlich für Leute, die selbst gerne neue Rezepte ausprobieren und dabei gelegentlich den einen oder anderen hysterischen Anfall hinlegen. Aber Julie Powells Selbstironie, knochentrockene Schreibe und witzige Beobachtungen zum Amerika nach dem 9. September (sie arbeitet in der Behörde, die Ground Zero verwaltet) machen das Buch auch für nicht-kochende Leser äußerst schmackhaft. Unbedingt zu empfehlen.
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am 1. Juni 2011
Das Buch "Julie & Julia" ist ein Muss für alle, die den Film gesehen haben. Ich bin verrückt nach dem Film, er ist so erfrischend, interessant, humorvoll, kurzweilig. Das Buch holte ich mir, nachdem ich einige Male den Film gesehen hatte. Ich halte nicht viel von Verfilmungen von Büchern, meist wird das, was man am meisten mag gestrichen, oder zensiert. Wenn man erst das Buch und dann den Film gesehen hat, ist es auch nicht besser. In diesem Fall ist es eine Ausnahme. Wenn man bewusst mit dem Gedanken "Das Buch dient als Erweiterung zum Film" an dieses Buch heran geht, ist es äußerst unterhaltsam. Natürlich sind die Figuren anders gezeichnet als im Film, auch ist Julie keine gescheiterte Autorin, sondern eher eine gescheiterte Schauspielerin, man muss sich an viele neue Details gewöhnen, die Wohnung ist noch schlimmer als im Film, Julie darüber noch unglücklicher, der Hang zum Alkohol drastischer, das "Maden-Inferno" bleibt uns was ein Glück im Film erspart. Trotz allem bekommt man nochmal einen ganz anderen Zugang zu dem Film, den Personen rund um Julie Powell und am Ende bleibt es doch nur ein Blog, aus dem ein Buch und ein Hollywood-Film geworden ist. Eine beachtliche Leistung, die man einfach anerkennen muss, auch wenn auf manchen Seiten die Frage zurück bleibt, wie sie es mit dem Schreibstil und dem Ausdruck soweit geschafft hat. Aber vielleicht ist das auch genau der Grund. Es macht authentisch und liebenswürdig. Und da gleicht es wieder wie ein Ei dem anderen dem Film.
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am 30. November 2012
...meiner Lesegeschichte, das ich mit Kopfschütteln wieder weggelegt und nicht zu Ende gelesen habe. Was für einen zauberhaften, witzigen Film man daraus gemacht hat! Nach dieser wirklich für mich schlimmen Vorlage. Tut mir leid das sagen zu müssen, aber wenn der Blog auch so war, bin ich froh, dass der Kelch an mir vorüber ging.
Idee war prima, Frau Powell, Ausführung leider nur naja.
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am 20. August 2014
Eines vorneweg: Ich finde das man generell Bücher und Filme nur schwer vergleichen kann und in diesem Fall trifft dies noch einmal mehr zu. Die Grundhandlung ist natürlich die gleiche, aber vom Handlungsaufbau doch sehr unterschiedlich. Wer also den Film gemocht hat, wird nicht zwangsläufig auch das Buch lieben.

Jetzt aber zum Buch:
Auf knapp 350 Seiten beschreibt Julie Powell ihre Erfahrungen & Erlebnisse, die sie im Rahmen eines 1-Jährigen Projektes gemacht hat, beil welchem sie alle Rezepte aus dem Kochbuchklassiker "Mastering the Art of French Cooking" von Julia Child nachgekocht hat. Begleitet hat sie dieses Projekt auf einem Blog (welcher leider nicht mehr online einsehbar ist).

Nun zu meinem Eindruck:
Das Buch zeichnet sich durch eine lockere aber sehr eloquente Schreibweise aus, was für einen schönen Lesefluss sorgt und auch Lesevergnügen bereitet. Zeitweise hatte ich aber den Eindruck der Handlung bzw. den aneinander gereihten Episoden nicht gut folgen zu können. Für mich hat sich auch einfach kein stimmiges und rundes Bild ergeben. Die kurzen Kapitel, die quasi Rückblenden aus Julia Childs Leben sein sollten, konnten mich leider auch nicht fesseln. Genau dies ist meines Erachtens im Film (auch Dank der Besetzung mit Meryl Streep) so viel besser gelöst worden. Zudem konzentriert sich der Film scheinbar auf eine ganz andere Phase aus Julia Child's leben, welche aber viel besser zur eigentlichen Handlung in der Küche von Julie Powell gepasst hat. Trotz dieser Kritik habe ich das Buch gerne gelesen und bin nach wie vor von der Grundidee sehr angetan.

Fazit:
Leider bliebt das Buch hinter meinen Erwartungen zurück - war aber dennoch unterhaltsam: dafür gibt es 3 Sterne!
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am 10. Juli 2009
Julie Powell war eine der ersten Bloggerinnen - Ihr Ehemann hat sie 2002 darauf gebracht, als sie in einer Ende-Zwanzig-Krise steckend auf die absurde Idee kam, ein 40 Jahre altes Standardwerk der französischen Küche in einem Jahr "durchzukochen". Neben langweiligem Bürojob, Pendeln von Manhattan nach Queens, Eheproblemen, durchgeknallten Freundinnen und einen ganzem ganzen Haufen Vodka bleiben Julie also über 500 Rezepte zu bewältigen - von Hähnchen in Aspik bis Crêpes. Auch wenn ich persönlich dachte und gehofft hatte, im Buch ginge es etwas mehr ums Kochen und weniger um Julies Privatleben war das Buch sehr unterhaltsam - ich bin gespannt auf den Kinofilm im September..
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am 27. Februar 2007
Schade, dass es wohl keine deutsche Übersetzung von "Mastering the Art of French Cooking" gibt. An vielen Stellen des Buches hätte ich mir gerne das entsprechende Rezept angeschaut. Das Küchenchaos, die Fliegeninvasion, das Kalbshirn im Badezimmerwaschbecken - gute Unterhaltung, die Appetit auf mehr macht.
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am 17. Mai 2015
Nachdem ich den Film gesehen habe, musste ich dass Buch sofort bestellen. Bin begeistert! Nicht nur die wahre Geschichte als solches ist bemerkenswert. Unbedingt empfehlenswert!
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am 28. Juni 2012
Julie will in einem Jahr die Rezepte aus dem Kochbuch von Julia nachkochen und berichtet darüber auf ihrem Blog.

Ich bin duch die Werbung für den Film auf dieses Buch gestoßen und begann voll Freude zu lesen.
Ich muss jedoch gestehen, dass das lesen dieses Buches mir nicht wirklich locker gelang, da das Buch, meiner Meinung nach, ein wenig wirr geschrieben wurde. Z.B. schweift Julie ständig wärend sie etwas erzählt zu anderen Dingen ab und auch die kleine Geschichte von Julia die zwischendurch teilweise erzählt wird, war mir viel zu abgehackt und nicht wirklich verständlich.

Dieses Buch ist vielleicht für jemanden der den Film gesehen hat oder den Blog gelesen hat ganz interessant, aber da ich beides nicht kenne war es leider nicht ganz so schön zu lesen.
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