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Kundenrezensionen

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am 2. August 2007
In seinem neuen Buch "Ich bin kein Berliner - Ein Reiseführer für faule Touristen" stellt Wladimir Kaminer Berlin in verschiedenen Kapiteln auf eine lustig, spritzige Weise vor. In "Shoppen in Berlin" stellt er die "Schönhauser Allee Arkaden" vor. Dieses große Kaufhaus ist immer mit Menschen überfüllt, die dort anscheinend alles finden, was sie zum Leben benötigen. Auch Schönheitswettbewerbe und andere Veranstaltungen finden in diesem Shopping-Center statt. Durch Kaminers witzige Beschreibung bekommt man eine gute Vorstellung von den "Schönhauser Allee Arkaden", genau wie von der Berliner Gastronomie.

In "Berlin - eine Theaterhauptstadt" berichtet Kaminer von den theaterverrückten Menschen. JEDER Berliner habe in seinem Leben schon einmal Theater gespielt - auch er. In Berlin gibt es also mehr Theatermacher als Publikum. Fast ganz Berlin spiele in einer Off-Theater oder in einer Laiengruppe mit. Hier unterscheide man noch unter Bewegungstheater und Tanztheater. Natürlich gebe es auch Gruppen, in denen sich diese beiden Elemente vereinen.

In "Frauenmode in Berlin" und "Männermode in Berlin" schreibt er über die Kleidung der Berliner und zeigt Unterschiede zu seiner früheren Heimat Russland auf. In dem letzten Kapitel "Eine Vision für Berlin" ist Kaminers erste Rede als Bürgerkandidat nachzulesen. Danach folgen viele Adressen von Sehenswürdigkeiten und Restaurants - mit Öffnungszeiten.

Wladimi Kaminers neues Werk "Ich bin kein Berliner - Ein Reiseführer für faule Touristen" gehört zu den lustigsten Büchern, die ich je gelesen habe. Der Stil, in dem er über Berlin schreibt, ist unvergleichlich. Wer "Russendisko" gelesen hat, wird auch in "Ich bin kein Berliner" Kaminers bissigen und ironischen Stil wiedererkennen. Sehr amüsant sind auch die Tipps, die nach jedem Kapitel stehen. So lässt es sich auf dem großen türkischen Gemüsemarkt am Maybachufer am besten feilschen. Dieses Buch ist auf jeden Fall lesenswert - nicht nur für faule Touristen.
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am 4. Oktober 2007
"Wenn die Deutschen im Ausland gelobt werden, dann stets von den Falschen und für Taten, die das Land selbst am liebsten schnell vergessen würde. Die Iren verlieren manch gutes Wort über die Deutschen, weil sie einst England bombardiert haben; die Araber würdigen sie für den Versuch, die jüdische Bevölkerung auszurotten; die Japaner sehen den Deutschen gerne im Fernsehen beim Jodeln zu; und die Russen halten die deutschen Pornofilme für die härtesten der Welt. Ich habe sie selbst nicht gesehen, man hat es mir erzählt."

In diesem Zitat steckt alles was das Buch ausmacht: die Ironie, die humorvolle Darstellung der Deutschen (Geschichte), die Anspielungen auf seine Vergangenheit in Russland und Vergleiche mit anderen Ländern dieser Welt.
Wladimir Kaminer vermag selbst die schlechtesten Aspekte der Deutschen in einem humorvoll ironischen Ton irgendwie "vertretbar" zu machen, also auch für Nichtberliner geeignet! Natürlich haben Berliner oder Leute die eine Bindung zu Berlin haben einen besseren Zugang zu Kaminers Darstellungen, welche ironisch originalgetreu über das Leben und Zusammenleben in Berlin berichten.
Im Anhang zu jedem Kapitel finden sich Tipps zu jedem zuvor beschriebenen Ereignis. Wer sich jetzt von diesem Buch einen typischen Reiseführer erhofft wird jedoch enttäuscht. Kaminer berichtet nicht über die Top-Sehenswürdigkeiten für Foto-Touristen, eher über die Orte an denen man typisches Berliner Verhalten finden kann. Also kein Reiseführer über Berlin sondern über Berliner.
Allgemein lässt sich sagen, dass Wladimir Kaminers "Ich bin kein Berliner. Ein Reiseführer für faule Touristen" für jeden Berlininteressierten geeignet ist und durch seine humorvolle Art nett zu lesen.
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am 21. Mai 2009
Ich habe mehreres von W. Kaminer gelesen und war gespannt auf dieses Buch. Es war ganz nett, aber ich suche immer noch nach dem Grund, weshalb er es geschrieben hat. Für faule Touristen? Naja, aber vieles kam sehr plattgewalzt daher, als sei es mit Mühe geschrieben, um die Zeilen bzw. die Seiten zu füllen. Und seinen ganz speziellen Humor habe ich nur sehr selten entdeckt.
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am 16. Juni 2016
Sehr lustig geschrieben, die Berliner erscheinen im neuem Licht und sind sehr charmant und witzig, Macht Lust auf eine Berlinreise.
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am 4. August 2007
...dazu hervorragend geschrieben, wie alle Bücher von Kaminer, und in diesem Fall auch noch nützlich. Denn man kann diese großartigen, ja, Geschichten, wirklich als Reiseführer benutzen: Vladimir Kaminer kennt sich offensichtlich ganz hervorragend in Berlin aus. Seine Sichtweise ist erfrischend und sympathisch, nebenbei hat man das Gefühl, jede Menge Geheimtipps serviert zu bekommen. Danke für dieses Buch, Herr Kaminer.
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am 21. Mai 2007
Wladimir Kaminer skizziert Berlin als ein russisch stämmiger Mitbürger aus einer ganz neuen, humorvollen und amüsanten Perspektive. Sein Buch ist voller Geschichten und Anekdoten, die Berlin und seine Mitbürger von ihrer ganz eigenen Seite zeigt, aber auch im Verhältnis zu seiner russischen Minderheit. Dabei kommen auch die Erwartungen, Enttäuschungen und geschichtlichen Hintergründe im deutsch-russischen Verhältnis aus dem ganzen letzten Jahrhundert zur Sprache.

Darüberhinaus verfügt Kaminer über eine exzellente und erfrischende deutsche Sprache, die man heute manchem Deutschen schon nicht mehr zutrauen darf. Dieses Buch ist eine gelungener voyeuristischer Blick auf Eigenarten und Verschrobenheiten der Berliner Bevölkerung. Das Buch kann man eigentlich nur empfehlen.

Das Buch erhielt bei mir dennoch nur" drei Sterne, weil ich fand, dass Kaminer zu viele ganz persönliche Dinge ins Buch gebracht hat, die mich eher weniger interessiert haben. Aber für manchen Leser wird gerade diese Art der Authenizität willkommen sein.

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
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am 10. Juli 2007
Schön zum Lesen vor oder nach einer Berlin-Reise. Macht richtig (sehn-)süchtig nach Berlin! Zum Planen, was man in Berlin unternimmt, empfehle ich aber trotzdem Standard-Reiseführer.
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am 1. September 2013
Da dies mein erstes Buch von W. Kaminer war, bin ich vermutlich im Vorteil gegenüber denen, die zuvor schon andere Bücher des Autors gelesen hatten. Als Neu-Berliner noch dazu hatte ich auch eine gesunde Neugier auf die Beschreibung der Stadt.
Um es kurz zu machen - Vereint man beide beschriebenen Eigenschaften, macht das Buch großen Spaß. Es ist aber eben weder ein typisches Buch von W. Kaminer noch ein Reiseführer. Berlin wird gezeigt, wie der Autor es sieht. Es schärft den eigenen Blick und wenn man dann irgendwann selbst an den beschriebenen Orten ist, kann man sich hin und wieder ein nachträgliches Lachen nicht verkneifen.
Ein wirklich empfehlenswertes Buch für Neu-Berliner und solche, die auch Kaminer erst noch für sich entdecken dürfen...
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am 26. August 2013
Der Berlin-Reiseführer der anderen Art von Wladimir Kaminer hat mir sehr gut gefallen. Mit seinem typischen, etwas ironischen Schreibstil tastet er sich an berliner Eigenarten heran - kein Aspekt des berliner Alltags kommt dabei zu kurz: In "Ich bin kein Berliner" finden sich Kneipen-Tipps, unterschätzte Sehenswürdigkeiten, vergessene Kulturstätten, Kulinarisches u.v.m.
Ich musste oft schmunzeln und in Gedanken zustimmend nicken. Als vollwertiger Reiseführer ist das Werk allerdings nicht zu betrachten, sondern eher als Lektüre vor oder nach dem Berlin-Urlaub, für Neu-Berliner und auch für Alteingesessene, die ihre Stadt mal wieder in einem anderen Licht sehen möchten.
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am 5. März 2015
Lange Zeit nach Ephraim Kishon, habe ich keinen Schriftsteller gefunden, der mich so zum schmunzeln und angenehm unterhaltenden lesen verleitet hat. Herzerfrischend die Wortwahl und Erlebnisse. Eltern von pubertierenden oder auch älteren Kindern, empfehle ich die trustfrei aufmunternde Lektüre von Kaminer's "Coole Eltern leben länger" .
Ist es Zufall, das Kaminer, ebenso wie Kishon, jüdischer Herkunft sind? Auf jeden Fall sind beide beim Erzählen ihrer Geschichten mit dem gleichen Humor und Ironie bei der Sache, dadurch eine Freude zu lesen.
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