Kundenrezensionen

17
4,3 von 5 Sternen
Der Tote vom Zentralfriedhof: Ein Fall für Sarah Pauli 4 - Ein Wien-Krimi
Format: TaschenbuchÄndern
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2014
Zum Inhalt:
Sarah Pauli, eine junge Journalistin beim Wiener Boten, möchte eine neue Serie über das „mystische Wien“ schreiben. Von der Fremdenführerin Erika Holzmann erhofft sie sich mehr Informationen zu diesem Thema. Diese stimmt einem Treffen zu, welches auch für sie nicht ganz uneigennützig ist, da sie so ihre Führungen publik machen kann. Doch Erika erscheint nicht zu dem treffen. Sie ist spurlos verschwunden. Kurze Zeit später verschwindet auch noch ein Sarg vom Wiener Zentralfriedhof, dieser enthält die sterblichen Überreste eines Millionärs. Sarah vermutet einen Zusammenhang der beiden Fälle und macht sich sofort auf die Suche nach Erika. Dabei begibt sie sich an so manch mystische Orte, die ein dunkles Geheimnis bergen.
Wird die junge Journalistin Sarah Pauli auch dieses Rätsel lösen können?

Meine Meinung:
Eine wirklich super durchdachte und spannende Handlung. Habe bis zum Schluss mit gerätselt und es wurde auf keiner Seite langweilig.
Schon alleine das Cover lädt zum Gruseln ein, es zeigt den Eingang zum Wiener Zentralfriedhof.
Die Charaktere sind sehr schön beschrieben, mit allen Ecken und Kanten und wirken dadurch sehr echt. Sarahs Charakter hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie manchmal ein bisschen stur war.
Köstlich amüsiert hat mich der Wiener Dialekt, der stellenweise sehr präsent war, aber auch einfach mit in diesen Roman gehört.
Auch die Stadt Wien wird sehr schön dargestellt, obwohl ich noch nie da war, kann ich mir jetzt doch so einiges bildlich vorstellen.
Die vielen Erklärungen bezüglich Aberglaube, Symbolik und Numerologie fand ich klasse.
Der Schreibstil der Autorin ist super, er lässt sich flüssig und leicht lesen.
Das Ende fand ich auf jeden Fall sehr gelungen, spätestens da ergibt alles einen Sinn, so sollte es sein.

Fazit:
Ein wirklich gelungener, mystisch angehauchter Krimi mit einem packenden Finale.
Eine ganz klare Leseempfehlung für alle Krimi-Fans.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich fand das Konzept ja spannend: es sollte in diesem Krimi vordergründig um Aberglauben und Symbole gehen. Und um die Stadt Wien natürlich. In meinen Augen ist das Konzept nicht ganz aufgegangen.

Zuerst einmal: das Buch hat gottlob keinerlei Ähnlichkeit mit dem Stil von Dan Brown, den ich einfach nur furchtbar finde! Beate Maxian schreibt erfreulich ungekünstelt, und hat einen sehr weiblichen Stil. Es geht vordergründig um die Figuren, ihr Verhältnis zueinander, um Rangeleien im Alltag. Und eben um einen Kriminalfall.

Das Buch hat mich vor allem deshalb nicht ganz überzeugen können, weil für mich der Erzählfluss immer wieder gestört wurde. Sicher, es sollte um Aberglauben, um Mystik und Symbole gehen. Immerhin ist die Heldin Sarah Pauli Journalistin, und schreibt eine dementsprechende Kolumne! Aber die Art und Weise, wie viele Informationen in den Text eingearbeitet wurden, fand ich doch manchmal umständlich. Erzählende Passagen wechselten sich ab mit zähen, faktenreichen Erläuterungen. Das war mir oft zu gekünstelt, und vor allem zu lang.

Auch der Spannungsbogen des Buches war in meinen Augen nicht ganz rund. Zum Ende hin wird es zwar wirklich rasant, aber es wird doch arg gerafft, und so manches Detail habe ich auch nicht wirklich verstanden. Ein eiskalter Auftragskiller - und dem kann die Journalistin mal eben so durch einen Schlag auf den Kopf entkommen? Mit Pumps und Handtasche? Na ja... Das wird vermutlich vom einzelnen Leser abhängen, wie er das bewertet. Sehr merkwürdig auch, dass im ganzen Buch die Polizei nur am Rande vorkommt. Das war für mich gewöhnungsbedürftig...

Das Buch hatte aber auch gute Seiten, keine Frage! Wirklich nett fand ich die Figur der Sarah Pauli "an sich". Sie wird in ihrer Redaktion als die "Hexe vom Dienst" bezeichnet. Und sie hat auch noch eine schwarze Katze! Wirklich ein netter Einfall. Mich hat auch interessiert, wie es in einer Redaktion so zugeht, wer wann über was berichten darf.

Viele Figuren waren mit glaubwürdigen und augenzwinkernden Details erdacht worden. Sehr gut gefallen hat mir z.B. der abergläubische Mörder, der Rumäne. Einerseits eiskalter Killer, andererseits fürchtet er sich vor dem "bösen Blick"... Er war für mich die Würze des Buches. Gut gezeichnet auch der alte General, der immer noch seine Beziehungen hat.

Unerwartet waren für mich manche Einblicke in die österreichische Mentalität. Ganz offensichtlich trauert das Land noch seiner einstigen Bedeutung als k.u.k.-Monarchie hinterher. Und Deutsche werden als "Marmeladinger" bezeichnet... herrlich!

Ich beende die Lektüre letztlich mit einer mittleren Bewertung. Dass das Buch Teil einer Reihe ist, hat man erfreulicherweise nicht gemerkt, es ließ sich relativ flüssig lesen. Als Gesellschaftsporträt, als Story über Sarah Pauli - OK. Als Krimi - noch ausbaufähig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. August 2014
„Sarah! Nix ist passiert. Verstanden? Absolut nix. Belassen Sie’s dabei, und spielen Sie um Himmels willen nicht schon wieder Miss Marple. Das steht Ihnen nicht. Kümmern Sie sich lieber um ihre Hexen und Geister, da sind S‘ besser aufgehoben.“

Chefinspektor Martin Stein hält gar nichts davon, dass die Journalistin Sarah Pauli wieder mal Polizeiarbeit macht. Diese jedoch ist im Gegensatz zu Stein davon überzeugt, dass die Fremdenführerin Erika Holzmann nicht einfach verreist, sondern Opfer eines Verbrechens geworden ist. Sarah, die regelmäßig im "Wiener Boten" Kolumnen über Mythen und Legenden veröffentlicht, arbeitet gerade an einer Serie mit dem Titel "Mystisches Wien". Erika Holzmann nun bietet zum gleichen Thema Führungen an. Bei einer Verabredung wollen die beiden Frauen sich austauschen, insbesondere eine neue geheimnisvolle Entdeckung Erikas besprechen. Doch unmittelbar vorher verschwindet Erika spurlos. Und dann wird noch vom Wiener Zentralfriedhof der Sarg eines verstorbenen Millionärs gestohlen. Sarah glaubt an einen Zusammenhang und beginnt zu ermitteln…

In diesem Krimi haben wir es mit einer recht ungewöhnlichen Ermittlerin zu tun. Zu Sarah Paulis Welt gehören Aberglaube, Mystik, Geheimzeichen und Symbole. Das bedeutet aber nicht, dass sie eine Frau ist, die sich an einem Freitag, dem 13. nicht aus dem Haus wagen würde. Vielmehr geht sie mit offenen Augen durchs Leben, sieht vieles, was andere nicht sehen oder übersehen und bemerkt fasziniert, in welchem Ausmaß Symbole auch heute noch das Leben vieler Menschen prägen. Sie ist eine Expertin auf ihrem Gebiet - und das merkt auch der Leser. Sarah konfrontiert uns mit Begriffen wie "Zahlensymbolik" und "magisches Jupiterquadrat", sie erzählt von altrömischen Göttern und tibetanischem Buddhismus. Ich habe - offen gesagt - herzlich wenig Ahnung von diesen Dingen, finde die Ansatzpunkte aber sehr interessant.

Die Krimihandlung selbst ist spannend und schlüssig. Zudem finde ich Schauplätze wie Friedhöfe und Mausoleen sehr reizvoll, bringen sie doch einen leichten Gruselfaktor in die Geschichte.

Neben Sarah gibt es noch ein paar andere interessante Charaktere. Chefinspektor Martin Stein meckert die meiste Zeit, trotzdem mochte ich ihn. Interessant auch der Killer: Er ist perfekt in seinem "Job", kaltblütig und nüchtern. Und gleichzeitig (oder besser trotzdem) sagenhaft abergläubisch. Der Effekt daraus war, dass ich mich manchmal über den Killer amüsieren konnte. Hat man auch nicht in jedem Krimi ☺

Das war der 4. Fall für Sarah Pauli. Es ist für das Verständnis dieses Buches nicht notwendig, die Vorgänger zu kennen.
Reihenfolge:
Tödliches Rendezvous
Die Tote vom Naschmarkt
Tod hinter dem Stephansdom
Der Tote vom Zentralfriedhof

Fazit: Ein interessanter Mix aus Krimi und Mystery. Sehr unterhaltsam ☺
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Sarah, die regelmäßig im "Wiener Boten" Kolumnen über Mythen und Legenden veröffentlicht, arbeitet gerade an einer Serie mit dem Titel "Mystisches Wien". Erika Holzmann nun bietet zum gleichen Thema Führungen an. Bei einer Verabredung wollen die beiden Frauen sich austauschen, insbesondere eine neue geheimnisvolle Entdeckung Erikas besprechen. Doch unmittelbar vorher verschwindet Erika spurlos. Und dann wird noch der Sarg samt Leiche eines vor fünf Jahren verstorbenen Multimillionärs aus seinem Mausoleum am Zentralfriedhof in Wien gestohlen. Die Polizei sieht keinen Zusammenhang zwischen den beiden Vorkommnissen und glaubt auch nicht an eine Entführung Erikas, da keinerlei Lösegeldforderung auftaucht. Sarah hat wie immer ihre eigenen Ideen und beginnt zu ermitteln.
Dabei begibt sie sich an so manch mystische Orte, die ein dunkles Geheimnis bergen. Wird Sarah Pauli diese Rätsel lösen können?
Wir begegnen Charaktere, mit allen Ecken und Kanten, die dadurch sehr echt wirken. Sarah Pauli ist eine sympathische Frau mit Herz und Verstand. Der rumänische Mörder, ein eiskalter, aber abergläubischer Killer. Der alte General mit seinen Beziehungen. Entzückend auch der Wiener Dialekt, der einfach mit in diesen Roman gehört. Auch die Stadt Wien wird sehr schön dargestellt. Auch wer nie da war, kann sich jetzt doch so einiges bildlich vorstellen.
Die Erzählperspektive wechselt von Sarah mit der von Josip Kovac. Allerdings nicht zu häufig, so dass schon das Geschehen um Sarah im Mittelpunkt bleibt. Die Gedanken von Josip schüren allerdings die Spannung des Lesers ungemein und man ist begierig darauf weiterzulesen und endlich zu erfahren, wie alles denn nun zusammenhängt. Das Finale kann sich sehen lassen und bringt Sarah in Gefahr und Bedrängnis.
Mystik, Aberglauben und wieviel davon heute noch in unseren Köpfen steckt, ist gut in die Geschichte eingeflochten. Auch die historischen Hintergründe und sehr gut recherchiert und dargestellt. Gute Rahmenhandlung, die die Haupthandlung nicht erstickt.
Sehr gut durchdachte und bis zum Schluss spannende Handlung. Auf keiner Seite wird es langweilig.
Flüssig und leicht zu lesen. Ein wahrer Lesegenuss. Schöne, klassische Krimikost. Ein wirklich lesenswertes Buch, nicht nur für Abergläubige.
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am 22. August 2014
Nun ist er da, der vierte Band um die „Hexe vom Dienst“ beim Wiener Boten – Sarah Pauli ermittelt wieder.

Eigentlich ist sie Journalistin und schreibt eine Kolumne über Aberglauben, doch wieder wird sie in einen Kriminalfall hineingezogen, wobei nicht klar ist, wo das Zeihen aufhört und das sich freiwillig Hineinstürzen beginnt. Sarah hat eine Verabredung mit einer Fremdenführerin, die mit ihr über Zeichen sprechen will, die ihr bei der Zusammenstellung einer Tour über das mystische Wien aufgefallen sind. Doch zu diesem Termin kommt es nicht, denn Erika, so heißt die Fremdenführerin, verschwindet spurlos.
Sarah beginnt zu ermitteln und trifft auf die Nachbarin und später den Ehemann der Vermissten. Und hier war mein erster Stolperstein, der Ehemann offenbart sich einer völlig Fremden, die nur einen Geschäftstermin mit seiner Frau hatte, ist das logisch?! Nun für mich nicht wirklich, aber wenn es der Geschichte dient – und das tut es, denn dadurch erhält Sarah Einblicke in die Familienverhältnisse, die Arbeitspapiere der Fremdenführerin und Verbindung zum zweiten Fall des Buches – nämlich dem Raub eines Sarges aus einer Gruft des Zentralfriedhofs. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten, denn auch wenn mir gelegentlich die Logik abhanden kommt, es ist ein unterhaltsames, leicht zu lesendes Buch, das Spaß macht!
Wie schon im vorherigen Band hatte ich viel Freude an der Entdeckung Wiens und an den österreichischen Eigenheiten bzw. den gelegentlichen Vorbehalten gegenüber den deutschen Nachbarn.
Wichtig auch, dass jeder Band für sich allein gut zu lesen ist. Einen Wermutstropfen gibt es am Ende aber doch, denn auf den letzten Seiten taucht eine eingemauerte Leiche auf, eine Person, die im gesamten Buch keine Rolle gespielt hat… hat sich mir leider nicht erschlossen.

Fazit: Ehrlich gesagt mochte ich den 3. Band „Tod hinter dem Stephansdom“ lieber, aber es ist ein interessantes Buch mit viel Lokalkolorit und einer Hauptfigur, die nicht ständig von privaten Schicksalsschlägen an den Rand des Wahnsinns getrieben wird.
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TOP 500 REZENSENTam 16. August 2014
. . sollte eigentlich etwas ganz Normales sein - wenn er dort unter die Erde versenkt wird - aber nicht, wenn er davongetragen wird! Es war der Sarg eines stadtbekannten und aufgrund von Zusammenhängen aus der Zeit des Nationalsozialismus nicht unumstrittenen, vor etwa fünf Jahren verstorbenen Millionärs, der davongetragen wurde. Und dann verschwindet auch noch eine Frau - hängt beides möglicherweise zusammen?

Die junge Redakteurin des "Wiener Boten", Sarah Pauli, zuständig für eine Kolumne zum Volksglauben, selbst dem Aberglauben zugetan und mittlerweile ganz offen liiert mit Chefredakteur David, was beiden nicht nur Sympathien einträgt, kommt über Erika Holzmann, eine Wiener Fremdenführerin mit gewissem Anspruch an ihre Touren an den Fall und steckt schnell mittendrin: schnell stellt sich nämlich heraus, dass Erika eben die Verschwundene ist. Ein durchgehend spannender Fall, bei dem das Ende zwar ausnahmsweise ein wenig absehbar ist, die Windungen, die dorthin führen, sind aber umso spannungsreicher und umfassen diesmal sogar einen Auftragskiller.

Kein 08/15 Regionalkrimi - nein, Beate Maxian vereint wie immer Elemente diverser kriminalistischer Gattungen aufs Trefflichste

Wie auch in den Vorgängerromanen sind die Charaktere toll gezeichnet - also alles rund? Diesmal auf jeden Fall, für mich ist dies Maxians Bester: diesmal gab es etwas weniger Sex, was mir sehr zupass kam, obwohl Sarahs und Davids Beziehung aus meiner Sicht immer noch unangemessen viel Platz einnimmt. Irgendwie habe ich mich immer noch nicht mit Sarahs Romanze angefreundet, da läuft aus meiner Sicht alles ein bisschen zu glatt mit der Liebe zum Chef. Doch das mag jeder sehen, wie er will! Ansonsten gefällt mir hier das Zusammenspiel von Krimi und Sarahs Privatleben aber wieder einmal ausgesprochen gut.

Wieder ein richtig spannender Fall und ein wahrer Lesegenuss, in dem auch das Wiener Lokalkolorit nicht zu kurz kommt! Ich jedenfalls habe ihn trotz der wahrhaftig minimalen Abstriche mit großem Genuss gelesen und freue mich schon auf den nächsten Fall für die Wiener Journalistin Sarah Pauli!
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am 15. August 2014
Inhalt:
Sarah Pauli, Journalistin, des Wiener Boten schreibt in ihrer Kolumne immer wieder über Mystik und Aberglauben, was bei den Lesern sehr gut ankommt. So plant sie eine Serie über das Mystische Wien und möchte zu diesem Zweck Informationen von der Fremdenführerin Erika Holzman bekommen. Diese bietet mystische Stadtführungen an und verabredet sich mit Sarah, da sie ihr etwas auf dem Zentralfriedhof zeigen möchte.. Doch zu dem Treffen kommt es nicht, denn Erika verschwindet. Besser gesagt, sie wird, laut Nachbarin; von zwei Polizisten abgeholt, weil angeblich ihrem Mann etwas passiert ist. Sarah macht sich auf die Suche nach Frau Holzmann, da weder die richtige Polizei bei ihr war, noch ihrem Mann etwas zugestoßen ist.
Was ist mit Erika Holzmann geschehen? Was hat der Zentralfriedhof damit zu tun? Und was der verschwundene Sarg aus dem Mausoleum?
Stück für Stück legt Sarah ein altes, dunkles Geheimnis frei.

Fazit:
„Der Tote vom Zentralfriedhof“ ist schöne, klassische Krimikost. Wobei hier nicht die Polizei ermittelt, sondern Sarah Pauli, die Journalistin. Die dem Leser während der Lektüre so manches über mystische und okkulte Dinge, die nicht nur Wien betreffen, beibringt. Es macht Spaß ihr bei der Lösung um Erika Holzmann und den verschwundenen Sarg zu folgen, auch wenn es mir manchmal etwas zu langatmig war. Die Figuren sind realistisch, die Tat und das Motiv nachvollziehbar. Einzig die falschen Fährten hätten was mehr sein können. Dennoch ist es toll das alles in Wien und um den Zentralfriedhof geschehen zu lassen. Bei meinem nächsten Wien besuch, werde ich mir den Zentralfriedhof mal anschauen.
Und das war bestimmt nicht mein letzter Fall mit Sarah Pauli sein.
„Der Tote vom Zentralfriedhof“ bekommt von mir 4 STERNE.
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am 15. August 2014
Das Buch:

Nun, da ihre Kolumne über Aberglauben ein voller Erfolg ist, will die junge Journalistin Sarah Pauli eine neue Serie über das mystische Wien starten. Spannende Informationen dazu erhofft sie sich von der Fremdenführerin Erika, die Führungen zu den geheimnisvollen Orten der Stadt veranstaltet. Doch kurz vor ihrem Treffen verschwindet Erika spurlos. Sarah macht sich auf die Suche nach ihr und stößt auf einen aufsehenerregenden Fall: Vor Kurzem wurde der Sarg eines verstorbenen Millionärs vom Wiener Zentralfriedhof gestohlen – ein Ort, an dem noch so manches dunkle Geheimnis begraben liegt ...

Die Autorin:

Die gebürtige Münchnerin Beate Maxian verbrachte ihre Jugend in Bayern und im arabischen Raum, bevor sie sich in Österreich niederließ und sich verschiedenen Projekten im Film-, Medien- und Event-Bereich widmete. Neben der Kinderliteratur gilt die Leidenschaft der zweifachen Mutter dem Kriminalroman, und sie hat bereits erfolgreich mehrere in Österreich angesiedelte Krimis veröffentlicht. 2008 war sie Jury-Mitglied beim Friedrich-Glauser-Preis und von 2009-2011 Organisatorin der Glauser-Jury in der Sparte Roman. Des Weiteren ist sie die Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi Literatur Festival.at

Meine Meinung:

Da ich die Stadt Wien und den Zentralfriedhof liebe ist dieses Buch ein Muss für mich und ich wurde nicht enttäuscht.
Beate Maxian ist ein sehr spannender Krimi mit einem sehr angenehmen Schreibstil gelungen, der mich nicht nur spannend unterhalten hat, sondern mir auch viele Informationen zum Thema Mystik und Aberglaube gegeben hat. Es gibt viele spannende Wendungen in der Geschichte und ich wusste lange nicht wen ich für den Täter halten sollte, was ich persönlich an einem Krimi liebe.
Dank der Autorin werde ich bei meinem nächsten Spaziergang den Zentralfriedhof mit anderen Augen sehen.
Mit Sarah Pauli hat die Autorin eine überaus sympathische Figur geschaffen von der ich gerne noch mehr lesen möchte. „Der Tote auf dem Zentralfriedhof“ ist bereits der vierte Krimi mit Sarah Pauli, für mich war es der Erste, aber sicher nicht der Letzte.
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am 13. August 2014
Sarah Pauli,Journalistin, schreibt eine Kolumne mit dem titel "Mystisches Wien " Sie will sich mit Erika Holzmann,einer Fremdenführerin, die auch sogenannte Spaziergänge an mystische Orte Wiens anbietet, treffen.
Allerdings verschwindet Erika kurz davor, Sie ist unauffindbar.
weder sarahs anrufe, noch ein gespräch mit erikas nachbarin und ihrer kollegin ,geben einen hinweis wo erika sein könnte.
bei einen erneuten versuch erika telefonisch zu erreichen, geht roman holzmann, der mann von erika ans telefon.
als auch noch bekannt wird das der sarg von millionär weinscherb, der zufällig erikas onkel ist, entwendet wurde, vermuten sarah und roman holzmann einen zusammenhang. sarah glaubt an eine entführung.
während erika bislang bei der polizei nur als vermisst gilt...

mein erstes buch mit sarah pauli
mystik, aberglauben und wieviel heute noch in unseren köpfen steckt, ist gut in die geschichte eingeflochten und sehr gut recheriert dargestellt.
auch die historischen hintergründe.
gute rahmenhandlung die die haupthandlung nicht erstickt.
sarah pauli ist eine sympathische frau mit herz und verstand, die sich durch nichts vom ziel abbringen lässt.die polizei,verfolgt eher keine spur.
roman holzmann, na ja, nicht gerade hilfreich,eher hilflos. er hat mir von den characteren am wenigsten imponiert...
das buch war wirklich spannend von anfang bis zum ende, verstand es beate maxian, mich ans buch zu fesseln.
absolute leseempfehlung, und ja das macht neugierig auf die anderen bücher
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am 15. August 2014
Die Wiener Fremdenführerin Erika Holzmann möchte sich gerne mit der Reporterin Sarah Pauli vom Wiener Boten austauschen. Beide sind spezialisiert auf Esoterik und Mystik. Erika möchte Sarah auf geheimnisvolle Zeichen in einem Mausoleum hinweisen und nach Möglichkeit etwas Publicity für ihre Stadtgänge durch die Zeitung erhaschen. Doch noch vor dem ersten Treffen verschwindet Erika sang-und klanglos von der Bildfläche. Die Polizei schaltet sich ein, denn es wird eine Entführung vermutet, und die Presse veröffentlicht willkürlich eigene Thesen. Fast zeitgleich wird ein Sarg aus einem Mausoleum entwendet, und da der Verstorbene ein reicher Onkel von Erika Holzmann war, sucht man auch da nach Querverbindungen. Sarah Pauli und Roman Holzmann tun sich zusammen, um gemeinsam nach der Verschwundenen zu suchen. Unterstützt werden sie von einem langjährigen Freund der Familie, der als pensionierter General noch jede Menge alter Verbindungen spielen lassen kann.
Anhand der Wortwahl merkt man deutlich, dass die Autorin in Österreich lebt. Aber auch sonst steigt viel Wiener Atmosphäre zwischen den Zeilen auf. Über den Zentralfriedhof möchte man gern selbst laufen und sich das Mausoleum mit eigenen Augen betrachten, wenn es grad die Ermittler tun. Das ist in meinen Augen die eigentliche Stärke dieses Krimis, weniger die Spannung und die Mystik. "Der Tote vom Zentralfriedhof" liest sich locker und leicht weg, und ich kann ihn als nette Lektüre für Zwischendurch empfehlen.
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