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Kundenrezensionen

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am 14. Februar 2013
Es ist so schwer über den 2. Band der Trilogie nun eine Rezension zu schreiben, da ich vor allem enttäuscht wurde. Nach dem herausragenden 1. Band hatte ich soviel Hoffnung in den nächsten gesteckt und bekommen habe ich vor allem Frust, Verwirrung und teilweise sogar Wut.

Zum Inhalt: Der Aufstand hat begonnen. Tris und Four sehen gemeinsam wie sich langsam ein Krieg zwischen den Fraktionen entwickelt. Anscheinend rücken die Unbestimmten immer mehr ins Visier der Feinde, Tris riskiert mehr als einmal ihr Leben um andere - die wie sie sind - zu beschützen. Als sie herausfindet, dass der Krieg ein gut gehütetes Geheimnis für immer zerstören könnte, greift sie ein. Doch damit entscheidet sie sich für eine Seite. Eine Seite, auf der Four nie stehen könnte, denn es ist die Seite seines Feindes.

Was man dem Buch fast immer noch zu Gute halten kann, ist die Spannung. Es fiel wieder recht leicht die Geschichte schnell runterzulesen, auch wenn ich im Vergleich zum 1. Band wesentlich häufiger pausiert habe und mich vor allem abends immer wieder selbst überreden musste das Buch zur Hand zu nehmen. Wenn man erst einmal im Lesefluss ist, liest es sich angenehm runter, der Schreibstil der Autorin ist wirklich flüssig und man kann diese Bücher theoretisch in sehr kurzer Zeit lesen.

Im Vergleich zum wirklich besonderen 1. Band hatte ich hier aber immer wieder meine Schwierigkeiten. Es fängt schon recht schnell an, dass man sich als Leser fragt, wann denn nun mal wieder was besonderes passiert. Tris und Tobias finden am Anfang Unterschlupf bei den Amite und fangen direkt damit an neue Pläne zu schmieden. Viel mehr passiert dann aber auch nicht, sodass die ersten 100 Seiten irgendwie so am Leser vorbeiziehen ohne eine richtige Wirkung zu hinterlassen.
Danach nimmt die Geschichte zwar etwas an Fahrt auf, trotzdem hatte ich das Gefühl das einfach nicht so richtig viel passiert. Große, lange Passagen des Buches handeln von der Beziehungskrise zwischen Tris und Tobias. Immer wieder haben die beiden Streit, eigentlich gibt es kaum eine Szene wo es mal nicht so ist und immer weiter entfernen sich die Beiden voneinander, sodass von der schönen Liebesgeschichte aus dem 1. Band letztlich eigentlich nichts mehr übrig bleibt. Leider war mir das irgendwann einfach auch zuviel, zwar ist der Streit und auch Tris' Traurigkeit darüber sehr verständlich beschrieben, aber immer wieder das Gleiche zu hören, das reißt einen als Leser nun mal leider nicht mit und führt eher dazu, dass man in eine genervte Stimmung umschlägt.

Die Emotionalität im Buch ging mir leider auch irgendwie zu sehr verloren. Zwischendurch passieren immer wieder so grausame Sachen, dass einem als Leser das Herz stockt. Das war auch schon im 1. Band der Fall, allerdings gab es meiner Meinung nach dort noch heftigere Szenen und vor allem gab es sie häufiger. So denke ich eigentlich nur an 2-3 Sachen zurück, die mich wirklich mitgenommen haben. Und damit kommt auch das Problem: wenn eine Person, die von allen als wichtige Freundin bezeichnet wird, stirbt, sollte man doch wesentlich mehr Trauer erwarten. Klar wird kurz beschrieben, dass alle am Boden zerstört sind, aber da hört es dann auch schon schnell wieder auf. Nun sind die Todesfälle in diesem Buch recht gehäuft, aber doch fehlt da einfach das Emotionale, das Weinen und die Verzweiflung, die auch der Leser zu spüren bekommt und die einem einen ordentlichen Kloß beim Lesen in den Hals setzt.
Dass die Autorin eigentlich dazu fähig ist, dürfte jeder beim Lesen von Band 1 gemerkt haben, allein wenn man bedenkt wie wenig Tris über den Tod von einigen Charakteren dort hinwegkommt, fällt es mir schwer zu glauben, dass sie soviel härter im nächsten Band geworden ist und vor allem soviel weniger Tränen für ihre Freunde übrig hat.
Ich habe also über diese Grausamkeiten gelesen und war durchaus etwas bedrückt, aber das wars dann auch. Es kann einfach nicht berühren, wenn die Charaktere im Buch so wenig darauf reagieren - dort hätte es viel mehr in die Tiefe gehen müssen.

Dann bleibt noch das Ende. Ich hatte schon gehört, dass es wohl mal wieder mit einem ordentlichen Cliffhanger endet und man sich sofort den nächsten Band herbeiwünschen würde. Nun, man kann sagen so war es bei mir, aber nicht unbedingt weil es mit einer richtig heftigen Wendung endet, sondern weil ich einfach komplett verwirrt war.
Das ganze Buch wirft jede Menge Fragen auf. Irgendwann hatte ich das Gefühl ich weiß eigentlich gar nichts mehr und dann kommt das ach so schockierende Ende - nur dass es für mich nicht schockierend war sondern nur noch mehr Fragen aufwirft. Ich weiß nicht, was diese neue Wendung wirklich bedeutet und was daraus nun im 3. Band gemacht werden soll. Und so war auch das Ende für mich kein Sahnehäubchen, sondern nur noch mehr Verwirrung. Ohne den besonderen Abschluss des Buches fehlt mir nun sogar irgendwie die Motivation für den nächsten Band.

Fazit: Insgesamt kam mir der 2. Teil irgendwie nicht richtig struktuiert vor. Tris und Tobias gehen von einem Ort zum nächsten, immer passiert mal wieder was brutales, aber so richtig das Mitfühlen und Mitfiebern bis zum Schluss kam bei mir einfach nicht mehr auf.
Ich bin ziemlich enttäuscht, zwar war es toll die Beiden mal wieder zu erleben, aber ich hätte mir einfach eine bessere Story und stärkere Szenen mit viel mehr Emotionalität (vielleicht auch mit weniger Toten) gewünscht. Ich konnte mich einfach nicht mehr in die Charaktere einfühlen und das hat mir wohl auch am meisten gefehlt.
Ich bin nun leider auch recht unsicher ob ich mich noch auf Band 3 freuen und es lesen soll, wenn die Autorin zu der Höhe ihres 1. Buches zurückfindet würde es sich sicher lohnen, noch ein Buch auf dem Niveau wie "Tödliche Wahrheit" möchte ich mir allerdings auf keinen Fall antun. Ich werde wohl spontan entscheiden...
Wer den ersten Teil geliebt hat, sollte seine Erwartungen hier nicht zu hoch schrauben, dann kann man das Lesen sicher einigermaßen noch genießen. Wer sich für die Reihe interessiert, sie ist brutal, blutig und grausam, allerdings auch sehr gut geschrieben und der 1. Teil hätte von mir ohne zu zögern auch mehr als 5 Sterne bekommen. Mal sehen was der dritte Teil bringen wird, den 2. kann ich leider nur eingeschränkt - als etwas zu langatmigen Mittelteil - empfehlen.

#1 Die Bestimmung
#2 Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit
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am 23. August 2014
Ich möchte Euch heute das Buch "Die Bestimmung 2 - Tödliche Wahrheit" von Veronica Roth, erschienen im cbt Verlag, vorstellen.

Eines vorweg: Ich habe den ersten Band geliebt, denn er war so gänzlich anders, als andere Bücher, die ich bis dato gelesen habe, auch aufgrund des herausragend guten Schreibstils der Autorin.

Nachdem ich nun die letzte Seite des zweiten Bandes gelesen und das Buch zur Seite gelegt habe, muss ich aber leider sagen, dass mich dieser Teil nicht so mitreißen konnte, wie es der erste vermocht hat.

Ich habe auch relativ lange gebraucht, um das Buch zu lesen, was man vom ersten Band nicht gerade behaupten kann.

Die ersten 120 Seiten passiert eigentlich nichts wirklich Aufregendes, es kommt keine richtige Spannung auf und man hat das Gefühl sich an einer Null-Linie entlang zu hangeln.

Stockte mir im ersten Teil oftmals regelrecht der Atem, konnte ich mir hier das ein oder andere Gähnen nicht verkneifen.

Ich möchte damit nicht sagen, dass das Buch langweilig ist, aber ich habe nach dem herausragenden Auftakt einfach mehr erwartet.

Die Geschichte zieht sich, es gibt viele Längen, ab und zu kleine Spannungsbögen, die mich jetzt aber nicht wirklich umgehauen haben und das Schlimmste finde ich, ist die Geschichte um Tris und Four.

Entwickelte sich im ersten Teil eine Liebesgeschichte, konnte man im zweiten Teil einer Art "Soap" beiwohnen, bei der sich die beiden immer wieder stritten und letztendlich wieder vertrugen, was mich, wenn ich ehrlich sein soll, irgendwann einfach nur noch nervte. Ich möchte Action, gerne auch ein paar Liebesszenen, die die beiden Protagonisten umso sympathischer machen, aber keine endlosen Streitereien.

Tris war mir im ersten Teil richtig ans Herz gewachsen und ich fand diese junge Frau, die so von ihrem Schicksal gebeutelt wurde, unglaublich mutig. Im zweiten Teil erscheint sie dagegen sehr naiv und unreif, reagiert aus Launen heraus und setzt dabei Leben aufs Spiel. Einerseits finde ich dies sehr schade, da sie mir im ersten Teil so viel besser gefallen hat, andererseits macht sie das auch durchaus menschlich. Ich bin, was ihre Person betrifft, also derzeit eher zwiegspalten.

Das Ende fand ich sehr ernüchternd, denn man bleibt zurück, mit einer Vielzahl Fragen auf dem Herzen und teilweise doch recht verwirrt. Ich hoffe nun natürlich, dass die Autorin den dritten Teil wieder etwas fesselnder gestaltet hat, ich mich darin verlieren kann und offene Fragen dann dort auch letztendlich beantwortet werden.

Fazit:

3 solide Sterne, mit der Hoffnung auf einen besseren dritten Teil.
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am 17. Juli 2014
Teil 1 war zwar langatmig, aber machte nach einem spannenden Ende doch Lust auf mehr.
Was steckt hinter dem Fraktions-System? Gibt es noch eine Welt außerhalb der Stadt?
Soviel dazu: Das wird erst in Teil 3 geklärt!

Teil 2 ist bis dahin ein langatmiges und nerviges Buch, welches mich nur auf einen besseren dritten Teil hoffen lies (soviel vorweg: Diese Erwartung wurde enttäuscht).

Wieso langatmig?
Den größten Teil des Buches rennen die Protagonisten von einer Fraktion zur anderen. Hoffen auf Hilfe, haben einen (immer wieder anderen) Plan, werden enttäuscht, rennen weiter.

Wieso nervig?
Okay, es ist Science-Fiction, aber trotzdem stört eine gewisse Unlogik. O-Ton aller Fraktionen, die die Protagonisten zur Hilfe auffordern wollen, ist so etwa "Jaja, die die haben mir zwar was verabreicht, was mich zu einer willenlosen Maschine macht, aber ich will mich in diesen Disput nicht einmischen. Ist alles okay so. Und nachher müsste ich noch auf einen Menschen schießen."
Was bisher auch die wenigsten Autoren geschafft haben ist, dass mir die Hauptperson auf den Geist geht und immer unsympathischer wird. Immer wieder rennt sie in ihr Verderben; nur aus dem Grund, dass sie jemanden erschossen hat, bevor er sie erschießen konnte. Nein, eine Waffe fasse ich nicht an und ich bin es nicht würdig...ich liefere mich am besten dem Feind für seine Experimente aus. Immer wieder lügt sie ihren Freund an, der immer wieder vergibt (oder es vergisst, belogen worden zu sein?), aber wehe, er sagt mal nicht so ganz die Wahrheit. Okay, Teenager-Alarm. Aber es nervt trotzdem.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. September 2015
Was tut man, wenn man keinem mehr vertrauen kann?

Nach dem Genuss des Romans "Die Bestimmung" konnte ich nur zum zweiten Band zugreifen und ihn lesen.

Tris hatte sich entschieden zur Ferox-Fraktion zu gehen und hat dort ihre Liebe Four kennengelernt. Doch alles gipfelte sich zu einer gewaltigen Katastrophe, denn der Aufstand der Fraktionen hat begonnen.
Nun werden sogenannte Unbestimmte, die als Gefährdung des scheinbar perfekten Systems angesehen werden, erbarmungslos gejagt.
Tris ist von den jüngsten Ereignissen zutiefst erschüttert und vertraut sich nicht einmal ihrer großen Liebe Four an.
Tris, Four und ihre verbliebenen Gefährten können bei der Fraktion Amite, den Friedfertigen, Unterschlupft finden.
Um den Unbestimmten zu helfen muss Tris sich mit dem Feind verbünden, damit es endlich Freiheit für alle Menschen gibt.
Doch damit stellt sie ihrer Liebe Four auf eine harte Probe.

Ein ziemlich dramatischer Teil der Trilogie.
Die Liebesgeschichte zwischen Tris und Four lässt sich sehr gut nachverfolgen, doch die Dramatik der Rahmenhandlung kommt sehr gut zur Geltung.
Vor allem erfährt man mehr über die Fraktionen und über die skrupellose Ken-Anführerin Jeanine Matthews. Aber vor allem beginnen die sogenannten Fraktionslosen, die die Aufnahmeprüfungen ihrer gewählten Fraktionen nicht geschafft haben und daher im Elend leben müssen, immer mehr eine tragende Rolle zu spielen.

Was tut man, wenn man niemanden vertrauen kann und die Welt, die du kanntest zusammenbricht?

Veronica Roth schafft es eine spannende Handlung vermischt mit einer großen Liebesgeschichte zu verfassen und der Leser fragt sich, wie man in Tris Situation handeln würde.

Die Vorlage zum Film "Die Bestimmung - Insurgent", mit Shailene Woodley als Beatrice/Tris, Theo James als Four, "Titanic"-Star und Oscar-Preisträgerin Kate Winslet als Jeanine Matthews und "King Kong"-Star Naomi Watts als Evelyn Johnson in den Hauptrollen.
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am 4. April 2016
Nachdem ich den ersten Band noch ganz ok fand (so eine Mischung aus "Biss" und "Panem"), wurde der 2. Band zunehmend vorhersehbar und immer nach dem gleichen Strickmuster geschrieben: Renitente Heldin wider Willen, emotional hin- und hergerissen zwischen Liebe und Kampfszenen gegen immer dieselben Feinde (die natürlich nicht sterben, sondern immer nur verletzt werden: Peter, Eric, Jeanine etc.).
Auch die Vorstellung der Autorin, was Härte ist, lässt m.E. zu Wünschen übrig: Traut sich die Heldin, wieder eine Waffe in die Hand zu nehmen, nachdem sie einen ihrer Freunde in Notwehr erschoss? Kommt sie über den Tod ihrer Eltern hinweg? Küsst sie ihren Lover wieder oder ist sie noch sauer auf ihn, weil er ihr nicht alles sofort erzählt hat? Naja.
Für Teenies vielleicht ok, die das als Science-Fiction-Variante eines Roadmovies lesen mögen - zudem noch sehr nachgestrickt, vohersehbar und eindimensional. Daher nur 2 Sterne (davon 1 Stern für Teenies - für mich war es eigentlich nur 1 Stern). Ich höre hier auf zu lesen und schenke mir den 3. Band. Schade.
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am 22. Januar 2015
Meinung
Das Buch geht Nahtlos weiter und so fängt die Geschichte an, wie sie Aufgehört hat. Auch wird sie weiterhin aus der Sicht von Tris erzählt.

Die Autorin hat ihren tollen Schreibstil bei behalten und somit enthält das Buch wieder eine schöne Romanze, spannt einen auf die Folter und das tollste… es ist Spannung pur mit tollen Kampfszenen von der ersten bis zur letzten Seite.
Während im ersten Buch die Romanze der beiden noch eher unscheinbar gewesen ist, also eher so nebenbei entstand, ist sie in diesem Teil schon ein bisschen präsenter. Tris muss keine Prüfungen mehr bestehen um keine ausgestoßene zu werden, sondern hier geht es ums nackte überleben. Dabei gerät sie immer wieder unter Beschuss und was noch viel schlimmer ist, in einen inneren Konflikt.

Aber keine Sorge, in diesem Buch nimmt die Romanze keine Überhand sondern ist eben nur etwas, wie ich oben schon sagte, präsenter. Die Autorin hat hier wunderschön dargestellt wie sich Charaktere weiterentwickeln ohne dass sie sich dabei jedoch von Grund auf ändern. Tris ist weiterhin das unerschrockene Mädchen, nur passierten oder passieren Dinge in ihrem Leben denen sie sich stellen muss und die einen Menschen eben auch durchaus verändern.

Ein weiterer Teil denn ich richtig gut gefunden habe ist, dass man ein wenig mehr über die Fraktionen erfährt. Im Buch kommt man wirklich in jeder Fraktion (Candor, Ken, Altruan, Amite und Ferox) mindestens einmal vorbei :D und erfährt mehr über deren Ablauf und besonders deren „Glauben“ oder eben ihrer „Bestimmung“

Was einen hin und wieder einmal ziemlich schnaufen lassen kann sind ein paar Situationen im Buch. Hin und wieder kämpft Tris sehr arg mit sich selbst und steht sich deswegen ab und an auch einmal selbst im Weg. Doch dies ist kein negativer prunkt, da ich ihre Gedankengänge und auch Handlungsweise nachvollziehen kann, auch da die Autorin, wie ich oben schon sagte, die Charaktere nach dem geschehen weiter entwickelt hat lassen. Nach dem man so schlimme Sachen gesehen oder miterlebt hat ist es klar, dass man hier inneren Zwiespalt findet und sie nicht so weiter durchs Leben geht wie vorher.

Doch auch die anderen Fraktionen sind manchmal sehr deprimierend, weil sie einfach nicht handelt, doch auch hier wieder keine Kritik… schließlich lehnt man sie ja schon so von Anfang an kennen und das die Amite nicht plötzlich ihre Schaufeln nehmen um jemanden damit die Köpfe einzuschlagen ist ja vorausschaubar. Jede Fraktion handelt eben so, wie man es von ihr erwartet, was trotzdem frustrierend sein kann.

Diese Situationen gehören einfach zum Buch, sie stoppen nicht den Lesefluss aber man könnte sich trotzdem ein wenig daran stören… ich störte mich nicht ;) ich musste nur schnaufen :D weil es eben einfach zum Buch passt und so langsam auch den Begriff und das Dasein der „Unbestimmten“ erklärt. :D

Fazit
Das Buch konnte mich wirklich wieder einnehmen. Es ist spannend von Anfang bis zum Ende, hat eine schöne Romanze die jedoch nicht in den Vordergrund tritt, manchmal etwas aufschnaufende Momente, die aber nicht stören. :D Man erfährt mehr über die Fraktionen und das Wichtigste… man kommt endlich auf die Spur von Jeanine Matthews, die Anführerin der Ken (oder Kate Winslet ;) im Film)! Daher gibt es 5 Sterne von mir und ich freue mich schon auf die Fortsetzung,denn die Entdeckung verändert alles…. :P mehr wird nicht verraten lol.
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am 16. April 2016
Ich habe Band 1 und 2 gelesen und mir auch noch den dritten Band gekauft. Diesen habe ich aber nicht mehr zu Ende gelese, weil ich ihn so grottenschlecht fand. Für mich eine schlechte Schriftstellerin, die in einem unausgereiften, ja beinahe schon kinderhaften Stil schreibt. Nichts schön furmuliert und umschrieben, sondern immer wieder die gleichen einfachen Floskeln und Vokabeln. Da habe ich schon wesentlich bessere Sachen gelesen. Von der Story her nicht Besonderes, sondern recht einfallslos und mit sehr vielen Fehlern und unverständlichen, dummen Abläufen. Nach dem Hype um die Bücher - für mich einfach nur enttäuschend. Niemals ein Bestseller.
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am 26. Mai 2016
Der Simolationsangriff der Ken, bei dem die Ferox unter dem Einfluss einer Simulation viele Mitglieder der Altruan getötet haben, hat einen Krieg zwischen den fünf Fraktionen ausgelöst. Bei dem Angriff sind viele Menschen die Tris wichtig waren ums Leben gekommen. Gemeinsam mit Tobias konnte Tris den Angriff zwar stoppen, doch der Krieg ist nicht mehr aufzuhalten. Gemeinsam mit Tobias, Caleb, Marcus und Peter ist Tris auf der Flucht und sie finden zu nächst Unterschlupf bei den Amite, doch auch dort herrscht wie bei den andren Fraktionen der Ausnahmezustand. Obwohl die Amite für ihr friedliches Leben bekannt sind, bleibt auch diese Fraktion nicht vom Krieg verschont.

Tris kämpft sehr mit ihrem Gewissen, denn während des Simulationsangriffes hat sie ihren Freund Will erschossen und sie kann kaum damit leben. Außerdem treten die Fraktionslosen in ihr Leben, die bis jetzt ein Leben als Ausgestoßene lebten und kaum beachtet wurden. Doch nun ergibt sich die Möglichkeit eines Pakts, doch dieser hat seinen Preis. Tris muss sich vielen Herausforderungen stellen und muss schwere Entscheidungen treffen. Wieder steht sie vor der Frage: Wo sie eigentlich hingehört...

Nach dem ersten, sehr actionreichen und spannenden Teil der Bestimmung von Veronica Roth war die Vorfreude auf die Fortsetzung sehr groß. Auch dieses Mal hat die Autorin wieder eine interessante Geschichte geschrieben, doch sie kann bei weiten nicht so fesseln wie der erste Teil. Im ersten Teil gab es eine besondere Chemie zwischen Tris und Tobias, die in diesem Teil leider völlig untergeht. Dafür streiten die beiden recht häufig und es fehlt das Vertrauen ineinander. Obwohl es in der Geschichte die eine oder andere neu Wendung gibt, so fehlt stellenweise die Spannung und Action, was die Story deutlich schwächer als den ersten Teil macht.

Dieses Mal wird das ungekürzte Hörbuch von Janin Stenzel gesprochen, die im ersten Teil der Verfilmung die Rolle von Tris synchronisiert hat. Im ersten Moment ist es eine Umstellung, da sie einige Namen anderes ausspricht, dennoch hat die Sprecherin sehr gute Arbeit geleistet und die Figuren sehr gut vertont.
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am 12. Mai 2016
Seit dem Angriff der Ken und Ferox auf die Altruan herrscht Krieg unter den Fraktionen. Tris, Four, Caleb, Marcus und Peter sind auf der Flucht. Ein Ausnahmezustand besteht unter den Fraktionen, denn die Fraktion der Ferox hat sich in zwei Lager gespalten. Eine Seite befürwortet die Ansichten und Radikalen Maßnahmen der Ken und die andere Seite ist gegen gennau diese Ansichten.

Tris und ihre Truppe finden unter anderem Zuflucht bei den Amite, die für ihre neutrale und friedliche Einstellung bekannt sind. Doch selbst die Amite bleiben vor dem Krieg nicht verschont. Die nächste Hetzjagd beginnt auf Tris und ihre Freunde.

Gerade als sie an dem Punkt gekommen sind alles aufzugeben, bekommen sie unerwartet Unterstützung von den Fraktionslosen, die immer bisher als schwach erachtet wurden. Für ihre Unterstützung fordern die Fraktionslosen einen Pakt, der Tris einiges abverlangen und sie immer wieder in Lebensgefahr bringen wird …

Im ganzen Verlauf des 2. Teils, befindet sich die Beziehung zwischen Tobias und Beatrice immer wieder auf einem harten Prüfstand. Alles scheint zu zerbrechen…

Persönliche Meinung:

Auch Band zwei ist sehr flüssig geschrieben und einfach zu lesen.
Allerdings fand ich das sich ständig opfern wollende Verhalten von Beatrice irgendwann sehr anstrengend und nervend. Genauso wie die immer wieder auftretenden Meinungsverschiedenheiten zwischen Tobias und Beatrice. Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass die Autorin mit diesen Dialogen einfach ein paar Seiten füllen wollte, was ihr auch gelungen ist.

Spannungsmäßig fand ich dieses Buch bei weitem nicht so gut, wie Teil eins. Ich hoffe, dass sie in Teil drei wieder ordentlich zunimmt.
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am 28. April 2016
Tja, leider ist es j fast immer so. Die Fortsetzungsromane sind selten so gut wie der erste Band.
In diesem Buch hier zeigt der zweite Band im Vergleich deutliche Schwächen. Zum einen ist er nicht so spannend wie Band 1 und leider hat er auch Längen. Aber während im ersten Band die Protagonistin im Buch eine nachvollziehbare Entwicklung durchläuft, stagniert in diesem Buch ihre Entwicklung. Für den Leser wird es streckenweise langweilig, wenn er Beatrice immer wieder dabei begleiten muss, wenn sie ihre Handlungs- und Beziehungsfehler permanent wiederholt.
Die Handlung selbst fehlt es an Tempo, welches in Band 1 so furios gezeigt wurde.

Diese Kritik ist wirklich nur im Vergleich zu Band 1 der Trilogie zu sehen. Band 1 war einfach überragend.
Vergleicht man jedoch diese Serie mit anderen Dystopien, erkennt man, dass diese Trilogie (für mich erst Band 1+2, aber Band 3 bis zur Hälfte gelesen) weit über den "normalen" Dystopien für Jugendliche steht. Sie hat Sprachwitz, gute phantasiereiche Handlungsstränge, geht bei ihren Hauptfiguren auch in die Tiefe. Das ganze Konzept ist ansprechend, gut durchdacht und erheblich spannender als andere Dystopien.
Und deshalb hat sie trotz der oben stehenden Kritik immer noch 4 Sterne verdient.
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