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5.0 von 5 Sternen Einfach nur grandios
Im zweiten Teil hat sich Veronica Roth spannungstechnisch noch gesteigert. Die Ereignisse überschlagen sich wirklich. Ein Teil der Ferox hat sich den Ken angeschlossen und macht Jagd auf die Unbestimmten. Der andere Teil hat erst einmal mit Tris und ihren Freunden Unterschlupf bei den Amite gefunden, doch das ist leider nicht von langer Dauer.
Fours Mutter...
Vor 3 Monaten von Nimue Alathaya veröffentlicht

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brutal, aber auch langatmiger und weniger mitreißend als der herausragende 1. Band.
Es ist so schwer über den 2. Band der Trilogie nun eine Rezension zu schreiben, da ich vor allem enttäuscht wurde. Nach dem herausragenden 1. Band hatte ich soviel Hoffnung in den nächsten gesteckt und bekommen habe ich vor allem Frust, Verwirrung und teilweise sogar Wut.

Zum Inhalt: Der Aufstand hat begonnen. Tris und Four sehen gemeinsam wie...
Vor 22 Monaten von Sina veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brutal, aber auch langatmiger und weniger mitreißend als der herausragende 1. Band., 14. Februar 2013
Es ist so schwer über den 2. Band der Trilogie nun eine Rezension zu schreiben, da ich vor allem enttäuscht wurde. Nach dem herausragenden 1. Band hatte ich soviel Hoffnung in den nächsten gesteckt und bekommen habe ich vor allem Frust, Verwirrung und teilweise sogar Wut.

Zum Inhalt: Der Aufstand hat begonnen. Tris und Four sehen gemeinsam wie sich langsam ein Krieg zwischen den Fraktionen entwickelt. Anscheinend rücken die Unbestimmten immer mehr ins Visier der Feinde, Tris riskiert mehr als einmal ihr Leben um andere - die wie sie sind - zu beschützen. Als sie herausfindet, dass der Krieg ein gut gehütetes Geheimnis für immer zerstören könnte, greift sie ein. Doch damit entscheidet sie sich für eine Seite. Eine Seite, auf der Four nie stehen könnte, denn es ist die Seite seines Feindes.

Was man dem Buch fast immer noch zu Gute halten kann, ist die Spannung. Es fiel wieder recht leicht die Geschichte schnell runterzulesen, auch wenn ich im Vergleich zum 1. Band wesentlich häufiger pausiert habe und mich vor allem abends immer wieder selbst überreden musste das Buch zur Hand zu nehmen. Wenn man erst einmal im Lesefluss ist, liest es sich angenehm runter, der Schreibstil der Autorin ist wirklich flüssig und man kann diese Bücher theoretisch in sehr kurzer Zeit lesen.

Im Vergleich zum wirklich besonderen 1. Band hatte ich hier aber immer wieder meine Schwierigkeiten. Es fängt schon recht schnell an, dass man sich als Leser fragt, wann denn nun mal wieder was besonderes passiert. Tris und Tobias finden am Anfang Unterschlupf bei den Amite und fangen direkt damit an neue Pläne zu schmieden. Viel mehr passiert dann aber auch nicht, sodass die ersten 100 Seiten irgendwie so am Leser vorbeiziehen ohne eine richtige Wirkung zu hinterlassen.
Danach nimmt die Geschichte zwar etwas an Fahrt auf, trotzdem hatte ich das Gefühl das einfach nicht so richtig viel passiert. Große, lange Passagen des Buches handeln von der Beziehungskrise zwischen Tris und Tobias. Immer wieder haben die beiden Streit, eigentlich gibt es kaum eine Szene wo es mal nicht so ist und immer weiter entfernen sich die Beiden voneinander, sodass von der schönen Liebesgeschichte aus dem 1. Band letztlich eigentlich nichts mehr übrig bleibt. Leider war mir das irgendwann einfach auch zuviel, zwar ist der Streit und auch Tris' Traurigkeit darüber sehr verständlich beschrieben, aber immer wieder das Gleiche zu hören, das reißt einen als Leser nun mal leider nicht mit und führt eher dazu, dass man in eine genervte Stimmung umschlägt.

Die Emotionalität im Buch ging mir leider auch irgendwie zu sehr verloren. Zwischendurch passieren immer wieder so grausame Sachen, dass einem als Leser das Herz stockt. Das war auch schon im 1. Band der Fall, allerdings gab es meiner Meinung nach dort noch heftigere Szenen und vor allem gab es sie häufiger. So denke ich eigentlich nur an 2-3 Sachen zurück, die mich wirklich mitgenommen haben. Und damit kommt auch das Problem: wenn eine Person, die von allen als wichtige Freundin bezeichnet wird, stirbt, sollte man doch wesentlich mehr Trauer erwarten. Klar wird kurz beschrieben, dass alle am Boden zerstört sind, aber da hört es dann auch schon schnell wieder auf. Nun sind die Todesfälle in diesem Buch recht gehäuft, aber doch fehlt da einfach das Emotionale, das Weinen und die Verzweiflung, die auch der Leser zu spüren bekommt und die einem einen ordentlichen Kloß beim Lesen in den Hals setzt.
Dass die Autorin eigentlich dazu fähig ist, dürfte jeder beim Lesen von Band 1 gemerkt haben, allein wenn man bedenkt wie wenig Tris über den Tod von einigen Charakteren dort hinwegkommt, fällt es mir schwer zu glauben, dass sie soviel härter im nächsten Band geworden ist und vor allem soviel weniger Tränen für ihre Freunde übrig hat.
Ich habe also über diese Grausamkeiten gelesen und war durchaus etwas bedrückt, aber das wars dann auch. Es kann einfach nicht berühren, wenn die Charaktere im Buch so wenig darauf reagieren - dort hätte es viel mehr in die Tiefe gehen müssen.

Dann bleibt noch das Ende. Ich hatte schon gehört, dass es wohl mal wieder mit einem ordentlichen Cliffhanger endet und man sich sofort den nächsten Band herbeiwünschen würde. Nun, man kann sagen so war es bei mir, aber nicht unbedingt weil es mit einer richtig heftigen Wendung endet, sondern weil ich einfach komplett verwirrt war.
Das ganze Buch wirft jede Menge Fragen auf. Irgendwann hatte ich das Gefühl ich weiß eigentlich gar nichts mehr und dann kommt das ach so schockierende Ende - nur dass es für mich nicht schockierend war sondern nur noch mehr Fragen aufwirft. Ich weiß nicht, was diese neue Wendung wirklich bedeutet und was daraus nun im 3. Band gemacht werden soll. Und so war auch das Ende für mich kein Sahnehäubchen, sondern nur noch mehr Verwirrung. Ohne den besonderen Abschluss des Buches fehlt mir nun sogar irgendwie die Motivation für den nächsten Band.

Fazit: Insgesamt kam mir der 2. Teil irgendwie nicht richtig struktuiert vor. Tris und Tobias gehen von einem Ort zum nächsten, immer passiert mal wieder was brutales, aber so richtig das Mitfühlen und Mitfiebern bis zum Schluss kam bei mir einfach nicht mehr auf.
Ich bin ziemlich enttäuscht, zwar war es toll die Beiden mal wieder zu erleben, aber ich hätte mir einfach eine bessere Story und stärkere Szenen mit viel mehr Emotionalität (vielleicht auch mit weniger Toten) gewünscht. Ich konnte mich einfach nicht mehr in die Charaktere einfühlen und das hat mir wohl auch am meisten gefehlt.
Ich bin nun leider auch recht unsicher ob ich mich noch auf Band 3 freuen und es lesen soll, wenn die Autorin zu der Höhe ihres 1. Buches zurückfindet würde es sich sicher lohnen, noch ein Buch auf dem Niveau wie "Tödliche Wahrheit" möchte ich mir allerdings auf keinen Fall antun. Ich werde wohl spontan entscheiden...
Wer den ersten Teil geliebt hat, sollte seine Erwartungen hier nicht zu hoch schrauben, dann kann man das Lesen sicher einigermaßen noch genießen. Wer sich für die Reihe interessiert, sie ist brutal, blutig und grausam, allerdings auch sehr gut geschrieben und der 1. Teil hätte von mir ohne zu zögern auch mehr als 5 Sterne bekommen. Mal sehen was der dritte Teil bringen wird, den 2. kann ich leider nur eingeschränkt - als etwas zu langatmigen Mittelteil - empfehlen.

#1 Die Bestimmung
#2 Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschung nach Teil 1, 17. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit: Band 2 (Taschenbuch)
Teil 1 war zwar langatmig, aber machte nach einem spannenden Ende doch Lust auf mehr.
Was steckt hinter dem Fraktions-System? Gibt es noch eine Welt außerhalb der Stadt?
Soviel dazu: Das wird erst in Teil 3 geklärt!

Teil 2 ist bis dahin ein langatmiges und nerviges Buch, welches mich nur auf einen besseren dritten Teil hoffen lies (soviel vorweg: Diese Erwartung wurde enttäuscht).

Wieso langatmig?
Den größten Teil des Buches rennen die Protagonisten von einer Fraktion zur anderen. Hoffen auf Hilfe, haben einen (immer wieder anderen) Plan, werden enttäuscht, rennen weiter.

Wieso nervig?
Okay, es ist Science-Fiction, aber trotzdem stört eine gewisse Unlogik. O-Ton aller Fraktionen, die die Protagonisten zur Hilfe auffordern wollen, ist so etwa "Jaja, die die haben mir zwar was verabreicht, was mich zu einer willenlosen Maschine macht, aber ich will mich in diesen Disput nicht einmischen. Ist alles okay so. Und nachher müsste ich noch auf einen Menschen schießen."
Was bisher auch die wenigsten Autoren geschafft haben ist, dass mir die Hauptperson auf den Geist geht und immer unsympathischer wird. Immer wieder rennt sie in ihr Verderben; nur aus dem Grund, dass sie jemanden erschossen hat, bevor er sie erschießen konnte. Nein, eine Waffe fasse ich nicht an und ich bin es nicht würdig...ich liefere mich am besten dem Feind für seine Experimente aus. Immer wieder lügt sie ihren Freund an, der immer wieder vergibt (oder es vergisst, belogen worden zu sein?), aber wehe, er sagt mal nicht so ganz die Wahrheit. Okay, Teenager-Alarm. Aber es nervt trotzdem.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen besser als Band 01, jedoch auch noch nicht überzeugend, 28. August 2014
Tris ist am Boden zerstört. Ihre Eltern kamen bei dem Angriff der manipulierten Ferox-Soldaten ums Leben und sie selbst hat einen guten Freund aus Notwehr erschossen. Ihre Schuldgefühle sind groß und ihr Leben ist derart aus der Bahn geworfen, dass sie ohne Rücksicht auf Verluste anfängt, gegen die angreifenden Ken zu kämpfen. Selbst, wenn sie ihr eigenes Leben dafür lassen muss.

Der zweite Teil der Trilogie hat mir bedeutend besser gefallen, als Band 01. Dies lag jedoch daran, dass ich die Charaktere schon kannte, kein langes Vorgeplänkel vorhanden war und man gleich am Anfang mitten in der Geschichte ist, die nur drei Tage nach dem ersten Teil spielt.

Tris ist mir jedoch immer noch unsympathisch. Ihr impulsives Handeln dient zwar nur dem Zweck zu helfen, doch nimmt sich dabei keinerlei Rücksicht auf ihre Freunde. Vor allem die Gefühle der anderen scheinen ihr teilweise sogar egal zu sein.

So ist es fast kein Wunder, dass sie und Four einige Probleme miteinander haben. Und da bin ich ganz auf der Seite von Four, auch wenn ich die Schwärmerei für ihn nicht ganz begreifen kann. Er ist zwar nett und scheint auch einen tollen Charakter zu haben, doch fehlt mir bei ihm dann doch der nötige Ehrgeiz.

Die Story an sich hat sich rasant entwickelt. Ein Ereignis jagt das nächste und wieder fällt mir auf, wie detailgetreu die Autorin gerade auf die Eigenschaften der einzelnen Fraktionen eingeht. Sie beschreibt präzise, wie sich die anderen verhalten, kleiden und welche Fähigkeiten sie genau haben. Und da wird einem wieder klar, das Tris eine Unbestimmte ist und eigentlich in fast jede Fraktion hineinpasst.

Spannung und Action wechseln sich ab, jedoch war dies in meinen Augen dann auch wieder zu viel. Zeitweise gab es dann doch wieder Längen und Personen, die man eigentlich schon aus Band 01 zu kennen glaubte, entwickeln sich dann doch nicht so, wie gehofft oder überleben gar den zweiten Teil nicht.

Auch das ewige Hin und Her von Tris und Four hat etwas die Luft aus der Geschichte genommen. Lieben sie sich oder lieben sie sich nicht? Das ist hier die Frage, die ich gerne im letzten Teil endgültig beantwortet sehen möchte.

Bis jetzt reißt mich die Trilogie nicht vom Hocker, da ich den letzten Teil aber auch hier habe, werde ich ihn mir noch vornehmen und hoffen, dass ich danach diesen Aha-Effekt erleben darf, den wohl die meisten Leser bei der Reihe haben.

Fazit:
Besser als Band 01, jedoch auch noch nicht überzeugend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider mehr erwartet, 23. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit: Band 2 (Taschenbuch)
Ich möchte Euch heute das Buch "Die Bestimmung 2 - Tödliche Wahrheit" von Veronica Roth, erschienen im cbt Verlag, vorstellen.

Eines vorweg: Ich habe den ersten Band geliebt, denn er war so gänzlich anders, als andere Bücher, die ich bis dato gelesen habe, auch aufgrund des herausragend guten Schreibstils der Autorin.

Nachdem ich nun die letzte Seite des zweiten Bandes gelesen und das Buch zur Seite gelegt habe, muss ich aber leider sagen, dass mich dieser Teil nicht so mitreißen konnte, wie es der erste vermocht hat.

Ich habe auch relativ lange gebraucht, um das Buch zu lesen, was man vom ersten Band nicht gerade behaupten kann.

Die ersten 120 Seiten passiert eigentlich nichts wirklich Aufregendes, es kommt keine richtige Spannung auf und man hat das Gefühl sich an einer Null-Linie entlang zu hangeln.

Stockte mir im ersten Teil oftmals regelrecht der Atem, konnte ich mir hier das ein oder andere Gähnen nicht verkneifen.

Ich möchte damit nicht sagen, dass das Buch langweilig ist, aber ich habe nach dem herausragenden Auftakt einfach mehr erwartet.

Die Geschichte zieht sich, es gibt viele Längen, ab und zu kleine Spannungsbögen, die mich jetzt aber nicht wirklich umgehauen haben und das Schlimmste finde ich, ist die Geschichte um Tris und Four.

Entwickelte sich im ersten Teil eine Liebesgeschichte, konnte man im zweiten Teil einer Art "Soap" beiwohnen, bei der sich die beiden immer wieder stritten und letztendlich wieder vertrugen, was mich, wenn ich ehrlich sein soll, irgendwann einfach nur noch nervte. Ich möchte Action, gerne auch ein paar Liebesszenen, die die beiden Protagonisten umso sympathischer machen, aber keine endlosen Streitereien.

Tris war mir im ersten Teil richtig ans Herz gewachsen und ich fand diese junge Frau, die so von ihrem Schicksal gebeutelt wurde, unglaublich mutig. Im zweiten Teil erscheint sie dagegen sehr naiv und unreif, reagiert aus Launen heraus und setzt dabei Leben aufs Spiel. Einerseits finde ich dies sehr schade, da sie mir im ersten Teil so viel besser gefallen hat, andererseits macht sie das auch durchaus menschlich. Ich bin, was ihre Person betrifft, also derzeit eher zwiegspalten.

Das Ende fand ich sehr ernüchternd, denn man bleibt zurück, mit einer Vielzahl Fragen auf dem Herzen und teilweise doch recht verwirrt. Ich hoffe nun natürlich, dass die Autorin den dritten Teil wieder etwas fesselnder gestaltet hat, ich mich darin verlieren kann und offene Fragen dann dort auch letztendlich beantwortet werden.

Fazit:

3 solide Sterne, mit der Hoffnung auf einen besseren dritten Teil.
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3.0 von 5 Sternen Unbestimmter Mittelteil, 15. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit: Band 2 (Taschenbuch)
Es handelt sich um den 2. Band der Divergent-Trilogie von Veronica Roth.

Nach der Initiation ist Tris endlich eine Ferox, doch gerade da lösen sich die Fraktionen regelrecht auf.

Die Ferox sind gespalten, die Altruan wurden niedergemetzelt, den Ken ist nicht zu trauen und die Candor mischen sich nicht ein. Zumindest nehmen die Amite Tris’ Gruppe auf, doch auch hier ist niemand in Sicherheit, denn der Krieg zwischen den Fraktionen beginnt.

Mittelteile von Trilogien sind nie überragend, was auch für diesen hier gilt und trotzdem ist es eine passable Fortsetzung.

Veronica Roth schickt die Fraktionen in den Bürgerkrieg, genauso wie ich ihn mir vorstelle. Sogar die Fraktionen spalten sich in Gruppen und Untergruppen, es wird verhandelt, es werden Zugeständnisse gemacht, man hintergeht sich gegenseitig und sprengt manches Bündnis mit Waffengewalt.

Die Ungewissheit zwischen den Fraktionen wird sehr gut beschrieben, wer hilft zu wem, wie und warum?

Die Unbestimmte Tris macht in diesem Teil ihrer Unbestimmtheit alle Ehre. Nicht nur, dass sie sich zwischen den Fraktionen hin- und hergerissen fühlt, auch ihr Charakter kann sich nicht entscheiden und der Leser ist den unbestimmten Launen einer 16jährigen ausgesetzt:

„Manchmal bestehst du darauf, dass du kein kleines Mädchen mehr bist, dann wiederum behauptest du das Gegenteil. Ich wüsste wirklich gern, wie du dich selbst siehst. Bist du das eine oder das andere? Oder beides? Oder keines von beiden?“ (S. 238)

Manchmal sind die Avancen dieser 16jährigen nur mit Anstrengung zu ertragen, wirken jedoch sehr authentisch und dem Alter entsprechend.

Nervenaufreibend war aber vor allem Tris’ Beziehung zu Tobias, die mir zu stark in den Vordergrund gerutscht ist und auf die ausschweifenden Beschreibungen von Tobias’ äußerlichem Erscheinungsbild hätte ich gern verzichtet.

Weiters soll ein stilistischer Makel nicht unerwähnt bleiben.
Ich habe noch nie so häufig von T-Shirts bzw. vom Saum eines T-Shirts gelesen. Auf jeder gefühlten zweiten Seite hat sich jemand den Saum seines T-Shirts gekrallt, die schwitzenden Hände daran abgewischt oder ihn halt nur gerichtet. Nach einiger Zeit habe ich mir immer gedacht, bitte lasse den Saum vom T-Shirt einfach nur den Saum des T-Shirts sein …

Am 1. Teil habe ich kritisiert, dass man zu wenig über die Hintergründe der Fraktionen erfährt. Ich gebe zu, da war ich etwas vorschnell, weil in diesem Band einige Geheimnisse enthüllt werden und damit die Leselust für den Abschluss der Trilogie geschürt wird.

Im Großen und Ganzen ist „Tödliche Wahrheit“ ein typischer Mittelteil mit Luft nach oben, den ich als guten Übergang zu Teil 3 ansehe.

Die Divergent-Trilogie:
Die Bestimmung
Die Bestimmung. Tödliche Wahrheit
Die Bestimmung. Letzte Entscheidung

© NiWa
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5.0 von 5 Sternen Einfach nur grandios, 19. September 2014
Im zweiten Teil hat sich Veronica Roth spannungstechnisch noch gesteigert. Die Ereignisse überschlagen sich wirklich. Ein Teil der Ferox hat sich den Ken angeschlossen und macht Jagd auf die Unbestimmten. Der andere Teil hat erst einmal mit Tris und ihren Freunden Unterschlupf bei den Amite gefunden, doch das ist leider nicht von langer Dauer.
Fours Mutter übernimmt die Führung über die Fraktionslosen und versucht die Fraktionen ein für alle Mal aufzulösen. Die Ken arbeiten an einem neuen besseren Serum um nun auch die Unbestimmten kontrollieren zu können.
Und Tris beschließt sich für das Wohle derer, die ihr am Herzen liegen, zu opfern...

Mir hat besonders gut gefallen, dass der zweite Teil nahtlos an den ersten anschließt. Und selbst, wenn ich den ersten Teil nicht direkt davor gelesen hätte, hätte ich so problemlos wieder in die Geschehnisse zurückgefunden.

“Um mich herum fallen Menschen zu Boden. Meine Kameraden aus meiner Fraktion. Meine engsten Freunde. Alle fallen – entweder sind sie bereits tot oder sie sterben in diesem Moment -, während das ohrenbetäubende Knallen der Schüsse in meinen Ohren dröhnt.”

Abgesehen von den Unbestimmten und den Fraktionslosen erfährt man auch wieder mehr über die Haupt- und Nebencharaktere und wie sie sich im Angesicht der Lage weiter entwickeln. Es entstehen erste Spannungen zwischen Tris und Four, denn beide haben mit einem traumatischem Erlebnis nach dem anderen zu kämpfen. Und trotzdem bleibt Tris stark und verliert den Weg nicht aus den Augen.
Jemand, von dem ich es kaum erwartete, überraschte mich positiv, wohingegen jemand anderes mich maßlos enttäuschte…

Da sich die Geschichte diesmal nicht nur hauptsächlich im Lager der Ferox abspielt, sondern man auch einiges über die anderen Fraktionen und Orte innerhalb der Stadt erfährt, habe ich die ganze Zeit gehofft, dass man schon etwas genaueres über die Welt außerhalb des Zaunes erfährt, aber das hat sich Veronica Roth wohlüberlegt für den dritten Teil aufgespart, um die Spannung auch wirklich bis zum letzten zu schüren.

“Der Film ist zu Ende. Der Projektor wirft einen blauen Schein gegen die Wand. [...] Alle scheinen den Atem anzuhalten. Dann bricht das Geschrei los.”

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Alles ist so bildhaft beschrieben, dass ich alles andere um mich herum vergessen habe. Es spricht definitiv für die Reihe, dass ich alle Bände direkt hintereinander verschlinge und nicht erst zu etwas anderem wechsel!
Der zweite Teil ist definitiv auch grausamer als der erste denn es sterben sehr viele Menschen und es gibt einige Konflikte und Kämpfe. Das Ende ist wirklich sehr sehr spannend und lässt viel Platz für Spekulationen. Ich empfehle den dritten Teil direkt griffbereit zu haben! Einfach nur grandios!

vorzeig-bar.blogspot.de
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4.0 von 5 Sternen Spannend, aber langatmiger zweiter Band, 10. August 2014
3,5 Sterne!

Der zweite Band der Trilogie schließt fast nahtlos an den ersten Band an. Four, Tris und die anderen suchen Schutz bei den freundlichen und neutralen Amite. Es war interessant das Leben in einer anderen Fraktion mitzuerleben, allerdings hätte ich es dort - wie Tris und Four - auch nicht viel länger ausgehalten. Auch wenn es dort die ein oder andere spannende Szene oder aufgeworfene Frage gab ist es bei den Amite einfach viel zu friedlich und auf Dauer wäre mir das zu langweilig geworden. Durch die Flucht landet die Bande zufällig bei den Fraktionslosen, bei denen den Leser neue Überraschungen erwartet. Kurze Zeit später lernt man auch die Candor und ihr Hauptquartier kennen und es dauert nicht lange bis es zu spannenden Momenten und weiteren Konflikten kommt.

Über das ganze Buch verteilt wird dem Leser die Gefährlichkeit und Bedrohung der Ken durch Angriffe vor Augen geführt. An Spannung und Action mangelt es dem Buch nicht, da immer etwas passiert oder neue Dinge aufgedeckt werden. Trotzdem kam mir das Buch, vor allem im Mittelteil, sehr langatmig vor. Allein das Buch zur Hand zu nehmen und weiterzulesen war schon schwer, weil ich einfach das Gefühl hatte, dass nichts passiert.
Daran ist vermutlich auch Tris Schuld. Stück für Stück habe ich meine Sympathie für sie verloren, weil sie immer wieder ihr Leben sinnlos aufs Spiel gesetzt hat. Dadurch kam es jedes Mal zum Streit mit Four, den sie das ganze Buch über anlügt oder Sachen vorwirft. Ihre Beziehungsprobleme haben mich einfach nur genervt. Das Ende vom Lied: Sie haben sich dann doch immer wieder vertragen. Das selbe drei Mal hintereinander mitzuerleben hat das Buch nun wirklich nicht spannender gemacht sondern mich fast in den Wahnsinn getrieben.
Durch überraschende Wendungen wurde es zum Ende wieder spannender. Es bleiben viele Fragen offen, die hoffentlich alle im letzten Band beantwortet werden.

FAZIT
Ich bin ein bisschen vom zweiten Band enttäuscht. Handlungsmäßig ist rückblickend gar nicht so viel passiert und das finde ich extrem schade. Der Cliffhanger macht allerdings Lust auf den Abschlussband und ich hoffe, dass dieser wieder besser wird.
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4.0 von 5 Sternen Ein Folgeband, der nicht ganz an seinen Vorgänger heranreichen kann, 4. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit: Band 2 (Taschenbuch)
Klappentext:

"Die Aufnahme in eine der fünf Fraktionen sollte ein feierliches Ereignis für Beatrice werden – und endete in einer Katastrophe: Zwar konnte die 16-Jährige, die als Unbestimmte über besondere Fähigkeiten verfügt, verhindern, dass ihre gesamte ehemalige Fraktion ausgelöscht wird. Doch viele mussten ihr Leben lassen. Mit den Überlebenden haben Beatrice und ihr Freund Tobias sich zu den Amite geflüchtet. Aber auch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Beatrice entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt ..."

Gestaltung:

Das Cover passt super zum ersten Band und ich finde die Farbwahl vom deutschen Cover irgendwie schöner (das amerikanische Original wirkt so düster/schmutzig, was ja auch passt und was für sich hat…, aber das Deutsche gefällt mir einfach besser, weil es mich an den Sonnenuntergang erinnert).

Meine Meinung:

Band 2 dieser Trilogie setzt genau da an, wo der erste aufhört. Es gibt keine Wiederholungen was im Vorgängerband passiert ist. Für diejenigen, die Band 2 im Anschluss an Band 1 gelesen haben stellt das kein Problem dar, für diejenigen, die etwas Wartezeit hatten, ist das schon problematischer. Daher gleich zu Beginn meine Empfehlung: Lest Band 1 und 2 direkt hintereinander, damit ihr nichts von der Handlung vergesst!

Der Schreibstil ist wie gewohnt und wie im ersten Band: Er lässt sich flüssig lesen und aufgrund der Ich-Perspektive aus Tris Sicht erfahren wir mehr über ihre Innenwelt, ihre Gefühle und ihre Gedanken (was aber nicht immer dabei geholfen hat, sie auch zu verstehen!).

Tris und Four gefallen mir auch in diesem Band wieder sehr gut. Sie harmonieren auch so schön zusammen. Allerdings muss ich auch sagen, dass Tris mich hier doch manchmal etwas genervt hat. Ich verstehe ja, dass sie der Tod ihrer Eltern trifft und dass sie das verarbeiten muss, aber sie ist ja komplett aus der Bahn geworfen. So vollzieht sie gen Mitte/Ende von „Tödliche Wahrheit“ eine Handlung, die ich als äußerst dumm und unnachvollziehbar empfunden habe. Und deswegen muss Four sie dann retten. Irgendwie ist sie eine ganze Zeitlang einfach nur Selbstmordgefährdet und hört noch nicht einmal auf Four… das war ein wenig anstrengend, legt sich aber zum Glück auch wieder.

Action und Spannung gibt es auch in diesem Band zu Häuf! Wer also Band 1 wegen den Kämpfen, der Action und der Spannung geliebt hat, wird sich über Band 2 freuen! Wobei es hier auch einige Strecken gibt, in denen lange Zeit nur geredet(=Geheimnisse werden aufgedeckt), gegessen, einfach gelebt wird und keine sonderlich nennenswerten Aktionen passieren.

Dadurch wird „Tödliche Wahrheit“ einfach langatmiger als sein Vorgänger und reißt manchmal nicht so mit, wie man es gewohnt war. Aber sobald dann wieder etwas passiert, ist man gleich außer Atem und verschlingt die Seiten.

Gut gefallen hat mir das Ende und die Enthüllung, die uns dort beschert wurde. Es ist kein richtiger Cliffhanger, lässt aber so viel Spannung, Neugier und Interesse zurück, dass man am liebsten sofort zum nächsten, abschließenden Band greifen würde!

Fazit:

Teil 2 dieser Trilogie kann nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten, überzeugt jedoch durch actionreiche Kampfszenen, packende Enthüllungen und tolle (Neben-)Charaktere. Einzig einen Stern Abzug gibt es für Tris, die sich manchmal einfach undurchschaubar und unnachvollziehbar verhalten hat und erst spät zu ihrer „alten Form“ zurückfindet.

4 von 5 Sternen!
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4.0 von 5 Sternen solider 2. Teil der Trilogie, 22. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit: Band 2 (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung:
Die Aufnahme in eine der fünf Fraktionen sollte ein feierliches Ereignis für Beatrice werden – und endete in einer Katastrophe: Zwar konnte die 16-Jährige, die als Unbestimmte über besondere Fähigkeiten verfügt, verhindern, dass ihre gesamte ehemalige Fraktion ausgelöscht wird. Doch viele mussten ihr Leben lassen. Mit den Überlebenden haben Beatrice und ihr Freund Tobias sich zu den Amite geflüchtet. Aber auch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Beatrice entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt ...
(Quelle: Goldmann)

Meine Meinung:
Tris ist zusammen mit Four, Caleb, Markus und Peter zu dem Amite geflüchtet. Dort werden sie, wie noch andere Fraktionsflüchtlinge aufgenommen und können zur Ruhe kommen. Markus, Fours Vater, aber möchte unbedingt zurück in die Stadt. Tris kann ein Gespräch zwischen ihm und Johanna Reyes belauschen und bekommt so mit das weitaus mehr hinter dem Anschlag der Ken steckt als bisher vermutet. Als sie dies Fours erzählt glaubt ihr dieser aber nicht, die Beziehung der beiden bekommt erste Risse.
Und auch die Fraktionen scheinen auseinanderzubrechen, was wiederum den Fraktionslosen zu Gute kommen könnte …

Der dystopische Roman „Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit“ stammt von der Autorin Veronica Roth. Es ist der zweite Teil der Trilogie und es empfiehlt sich sehr den ersten Teil „Die Bestimmung“ vorher zu lesen.

Die Charaktere im Buch sind soweit bereits gut bekannt aus Teil 1.
Tris merkt man schon einen Wandel an. Doch im Vergleich zu Teil eins kam sie mir hier doch irgendwie schwächer und weinerlicher vor. Sie zweifelt sehr viel.
Four/Tobias gefällt mir mittlerweile immer besser. Er kümmert sich um Tris, steht ihr bei. Mir gefiel auch das man ihn in diesem Teil besser kennenlernt, mehr über ihn erfährt. Er wirkt nicht mehr ganz so unnahbar wie noch im ersten Teil.

Auch die Nebenfiguren haben mir wirklich gut gefallen. Sie passen zu ihren jeweiligen Fraktionen und man bekommt hier auch viele Hintergrundinformationen geliefert, die es einfacher machen ihnen zu folgen und sie zu verstehen.

Der Schreibstil der Autorin ist, wie bereits im ersten Teil, gut zu lesen und flüssig. Sie beschreibt Szenen sehr anschaulich und vorstellbar.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Tris in der Ich-Perspektive. Man bekommt so erneut einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt.
Die Handlung knüpft nahtlos an Teil eins an. Es geht aber wesentlich düstere und auch brutaler zu. Man lernt die Fraktionen besser kennen und es geht sehr rasant zu und spannend zu. Nur manchmal hatte ich doch das Gefühl es wird vorhersehbar. Das fand ich etwas schade, denn die Grundidee ist noch immer sehr überzeugend.

Das Ende kam überraschend und ist sehr offen gehalten. Es passt aber wirklich, gar keine Frage, gerade auch weil es ja noch einen dritten Teil gibt.

Fazit:
Zusammengefasst gesagt ist „Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit“ von Veronica Roth ein sehr solider zweiter Teil der dystopischen Trilogie.
Die sich weiterentwickelnden Charaktere, der flüssig lesbare Stil und eine Handlung die düster und spannend aber auch leider streckenweise vorhersehbar war haben mir fesselnde Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unlogisch, 10. September 2014
Nachdem ich von "Die Bestimmung" Teil 1 nicht so ganz begeistert war, aber mir die Idee der Dystopie ganz gut gefallen hatte, wollte ich Band zwei eine Chance geben. Aber schon auf den ersten Seiten schlichen sich Fehler ein, die ich einfach nicht tolerieren wollte, als es dann so mies weiterging habe ich mich für einen Abbruch entschieden und werde Band drei nicht mehr lesen.

Band 2 knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Es gibt keine Rückblenden oder ähnliches. Es empfiehlt sich also die Trilogie ohne Pause zu lesen (wer es denn durchhält :? ).

Nun beginnen meine Kritikpunkte - ACHTUNG SPOILER!

In Teil 1 verlieben sich Tris und Four - warum war mir schleierhaft, nun kriselt es zwischen den beiden wie bei Babys wenn der eine das Spielzeug des anderen möchte. Es ist sowas von plump und erzwungen, dass es einfach unlogisch ist.

Tris macht sich bereits im ersten Band Gedanken warum die Wachen ein Gebiet von "innen" bewachen - sollte man nicht dafür sorgen, dass etwas draußen bleibt, wenn draußen die Gefahr ist? In Band zwei denkt sie "das erste Mal" darüber nach, warum und was die Wachen bewachen - öhm nein! Das tat sie ja schon im vorherigen Band, also ist es entweder ein Übersetzungsfehler oder die Autorin weiß selber nicht was sie geschrieben hat!

Tris hat Superkräfte! Also nicht so Superman like, aber irgendwas muss sie ja haben. Sie wird angeschossen, ihr werden sämtliche Knochen gebrochen, ihre Eltern werden ermordet, ihre Freunde sterben usw. aber Tris kann weitermachen egal mit was, sie hat keine Schmerzen, sie ist psychisch super drauf - krass! :roll:

Die Autorin weiß selber nicht was sie da schreibt. Um Verwirrung zu stiften lässt sie ihre Charaktere wahllos durch die Gegend flitzen, ohne Sinn und Verstand und drei Mal im Kreis - mit oder ohne Plan ... ahhh das war mir alles zu unlogisch, zu planlos und an den Haaren herbeigezogen.

Fazit:
Eine abartige, brutale und unlogische Fortsetzung! Die ggf. auch den Leser für dumm verkaufen soll, warum wird nicht einmal auf die offensichtlichen Dinge eingegangen? Wie z. B. was befindet sich hinter dem Zaun? Warum gibt es die Fraktionen (weil sich die Menschen nach Eigenschaften aufgeteilt haben bzw. wurden), aber soll man nun die anderen Eigenschaften unterdrücken? Wenn man etwas nicht kennt, dann vermisst man es nicht. Keine Person kann sich sofort von seinen "antrainierten" und "erzogenen" Eigenschaften abwenden, warum wird den Menschen also die Wahl der Fraktion ermöglicht, welchen Sinn soll dies haben?

Ergo: für mich eine der schwächsten Dystopien die ich je gelesen habe und von daher nur einen Stern.
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Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit: Band 2
Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit: Band 2 von Veronica Roth (Taschenbuch - 17. März 2014)
EUR 9,99
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