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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen51
4,3 von 5 Sternen
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am 20. Mai 2014
Chinesische Kriegsschiffe nehmen Kurs auf die USA. Googles Serverfarmen stürzen ab. Ebenso General Electric, was zu Stromausfällen führt. Ein ertragsreiches Bergwerk wird gesprengt. Die Börsen im freien Fall. Und die Schlüsselfigur, die das Chaos klären kann, ist der Trader Garrett, doch der hasst das Militär leidenschaftlich…. .

Was *Der Analyst* aus der Masse der (Wirtschafts-) Thriller heraushebt, ist sein Held wider Willen, der gar nicht erst versucht, für irgendwen sympathisch zu wirken und dessen amerikanischer Patriotismus nicht vorhandeln ist. Der dem Militär den ausgestreckten Mittelfinger entgegenstreckt, und nur seine Geschäfte abwickeln möchte. Um dann seine Mitstreiter mit Onlinespielen und einem Crashkurs im Trading auf einen nie dagewesenen Wirtschaftskrieg vorzubereiten.

Man merkt, dass der Autor gut recherchiert hat, Dark Pools, im Buch *Black Pools* genannt, werden genauso gut erklärt wie die Fakten zu World of Warcraft und seine Verbreitung rund um den Erdball. Der Held ist in seinem Widerwillen so widerwillig wie genial, auch die Folgen des umstrittenen Patriot Acts finden Erwähnung wie auch das Waterboarding. Auch hier wirkt das Buch nicht so dumpf-patriotisch wie Tom Clancys Bücher.

Fazit

Ein spannender Thriller vom Schlachtfeld der Zukunft.

nomasliteraturblog.wordpress.com/
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am 3. August 2014
Endlich mal ein wirklich intelligenter und gleichzeitig spannender Thriller. Perfekt inszenierte Cyber-War-Geschichte..
Hoffentlich hält Chapman das hohe Niveau bei den angekündigten Fortsetzungen durch
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am 11. August 2014
Das Buch ist faszinierend und gleichzeitig beängstigend. Betrachten wir die heutige Zeit, in der fast "alles" mit der globalen Vernetzung möglich ist, läuft einem schon manchmal der kalte Schauer über den Rücken. Der Autor versteht es genial eine Spannung auf zu bauen, die den geneigten Leser einfach nicht mehr los läßt.
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am 10. August 2014
Ein hoch spannender Thriller, der plausibel in der Welt der Hochfinanz, Hackerszene, Internet, Geheimdienste und internationaler Politik spielt. Packend von Anfang bis zum Ende.

Lesenswert!!!
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am 11. Oktober 2014
.... ein richtig guter Thriller, ein Pageturner, der einen von Anfang bis Ende packt und nicht mehr loslässt! Die Spannungsbögen engmaschig geknüpft, so dass man dabei bleibt und nach einer Pause (leider muss der Mensch ja arbeiten) gut wieder einsteigen kann.
Sicherlich keine Hochliteratur, aber thematisch aktuell, nicht zuviel Pathos, einigermaßen akzeptabel geschrieben und eher fesselnd als spannend.
Ein richtig guter amerikanischer Thriller eben: was will man mehr?
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am 30. September 2014
China und die USA haben ein sehr merkwürdiges, vielleicht auch fragiles Verhältnis zu einander.
Finanzielle Abhängigkeiten in beide Richtungen, aber offziell stehen Kommunismus und Kapitalismus gegeneinander in Ablehnung.
Im Buch kommt es zu ersten Konflikten, nur über das Web, aber in die Wirklichkeit überspringend.
Börsen werden bedroht, Kurse manipuliert.
Das steigert sich permanent. Bis das Militär nicht länger zusehen will.

Ich habe das Buch für meine Verhältnisse sehr schnell gelesen.
Es ist einfach spannend.
Vielleicht wirkt es an der einen oder anderen Stelle etwas überzogen, unrealistisch.
Aber die Erfahrung lehrt: Die Wirklichkeit ist meisten schlimmer.
Ich kann das Buch empfehlen.
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am 5. Oktober 2014
Sehr fesselnd und authentisch geschrieben. Auf der anderen Seite auch sehr erschreckend wie abhängig wir von der Technik und wie beeinflussbar die Märkte sind. Auch wenn es ein Thriller ist, ist es in der realen Welt gut vorstellbar das es so abläuft. Allerdings bleibt offen wer Avery umgebracht hat und wie es Clarence in China ergeht. Das fehlt mir, ebenso die Funktion von Metternich. Insgesamt aber ein absolut gelungener Thriller der einem kaum Zeit zum Atmen gibt und die Nächte kürzer macht.
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am 3. Februar 2016
Inhalt:
Garrett Reilly ist ein erfolgreicher Wertpapieranalyst und sehr begabt im Erkennen von Mustern in Systemen. Deshalb ist er auch der Erste, dem die verdächtigen, massenweisen Transaktionen aufgefallen sind; äußerst umfangreiche Wertpapierverkäufe, ausgeführt von China, mit der Absicht die Wirtschaft der USA zu destabilisieren. Schon bald tritt der Geheimdienst auf den Plan, um ihn anzuheuern, dass Garrett einen geeigneten und unauffälligen Internet-Gegenangriff aushecken solle.

Meine Meinung:
Für mich zwar kein Thriller; an einigen Stellen etwas übertrieben; aber dennoch:
Gute Story, spannend geschrieben, angenehm zu lesen.

Genauere Inhaltsbeschreibung zu „Der Analyst“ gemäß S. 3:
„Garrett Reilly, Mitarbeiter einer Finanzfirma, ist ein genialer Mathematiker. Er hat ein fotografisches Gedächtnis für Zahlen und erkennt in Ziffernreihen sofort eine Systematik. Als er eines Abends an seinem Bloomberg-Terminal sieht, dass Staatsanleihen in Höhe von 200 Milliarden Dollar verkauft werden, weiß er sofort, dass hier etwas nicht stimmt. Garrett spricht mit seinem Chef, der allerdings nicht auf Garretts Idee eingehen will, die Gunst der Stunde für eigene Transaktionen zu nutzen. Nur ein paar Stunden später steht die Agentin Captain Alexis Truffant in Garretts Büro und will ihn für den militärischen Geheimdienst rekrutieren. Seit sein Bruder in Afghanistan ums Leben gekommen ist, hat Garrett allerdings ein sehr distanziertes Verhältnis zu seinem Heimatland und seiner Regierung und möchte sich nicht vor deren Karren spannen lassen. Doch dann retten ihm kurz darauf Alexis' Leute das Leben, als ein Anschlag auf ihn verübt wird, und er weiß, dass er keine Wahl hat. Schnell findet Garrett heraus, dass die heimlichen Geldtransfers von China durchgeführt wurden, und zwar mit dem Ziel, die gesamte Wirtschaft der USA zum Zusammenbruch zu bringen. Obwohl es sich um einen unsichtbaren Krieg, einen Cyber War, handelt, werden Garrett und Alexis mit sehr realer physischer Gewalt konfrontiert und geraten schon bald in tödliche Gefahr. Denn die Chinesen haben längst mitbekommen, dass sie einen genialen Gegenspieler haben ...“

Und zum Autor (S. 539):
Drew Chapman ist hauptberuflich Drehbuchautor für Film und Fernsehen. „Der Analyst“ ist sein erster Thriller und der Beginn einer Serie um das Zahlengenie Garrett Reilly und die Agentin Alexis Truffant.

Weitere Anmerkungen meinerseits:
Auf dem Buchrücken ist die Beschreibung „Thrillerkunst vom Feinsten: klug, modern, temporeich“ abgedruckt. Ich persönlich hätte dieses Buch nicht als Thriller bezeichnet, aber mir ist schon klar, dass solche Einstufungen immer von persönlichen Gesichtspunkten geprägt sind (und vermutlich „Thriller“ auf dem Cover verkaufsförnderder ist, als wenn dort „nur“ „Roman“ stehen würde). Aber ich empfand ihn auf jeden Fall als einen sehr spannenden Roman. Dem „klug“ und „modern“ kann ich auf jeden Fall zustimmen, da das Thema mit den versteckten bzw. verteilten Transaktionen und dem Auftrag, dass Garrett für die Militärs einen Internet-Gegenangriff austüfteln soll, echt passend zur heutigen Zeit und gut ausgeklügelt. Auch dem „temporeich“ kann ich gut zustimmen, denn man merkt dem Schreibstil an, dass der Autor Drehbücher schreibt; ich hatte mich an einigen Stellen sehr wohl in einem Actionfilm oder einer Actionserie gesehen, aber es war nicht so übertrieben, dass es mir beim Lesen negativ aufgefallen wäre.
Nicht ganz so gut gefallen hat mir die Geheimdienstmitarbeiterin Alexis; ich fand sie sehr stereotypisch: hübsch, taff, begehrenswert, kann alles und spielt oftmals ein doppeltes Spiel; dies könnte man zwar als geheimdienst-typisch einstufen, aber ich finde, diese Vorlage kennt man inzwischen wirklich schon zu genüge aus diversen Serien und Filmen.
Und auch nicht so ganz realistisch fand ich, dass Garrett trotz Schädelbruchs gut durch alle Geschehnisse gekommen ist; zwar wurde immer wieder auf seine Schädelverletzung eingegangen, z.B. dass er permanent Kopfschmerzen hatte, aber insgesamt kam mir dies doch irgendwie etwas unrealistisch vor.
Sprachlich fand ich den Roman Mittelmaß – und dies meine ich nicht abwertend; damit lies er sich sehr angenehm und flott lesen.

Beispiele:
„Wenn er nur nicht so oft recht haben würde.
„Wollen sie es mir sagen?“
„Wollen sie nicht raten?“, fragte Garrett lächelnd.
„Verdammt noch mal, Garrett, ich bin der Chef eines millionenschweren internationalen Handelsunter-“
„Die Chinesen“, platzte Garrett heraus und schnitt ihm das Wort ab.
Avery verstummte stotternd.“ (S. 21)

„“Blödsinn“, sagte Garrett, „warum sollten sie das tun?“
„Um das durchgängige Gefühl der Angst zu vergrößern. Um die militärische Sicherheitsindustrie zu versorgen, die vom Geld des Steuerzahlers lebt. Und um sie dazu zu bringen, auf ihre Seite überzuwechseln. Terrorismus ist ein Zahlenspiel.“ (S. 334)

Fazit:
Also insgesamt fand ich den Roman echt spannend, mit einer Sprache, die mich beim Lesern erfreute – und das Thema lag ganz auf meiner Wellenlänge.
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am 11. August 2014
Sehr guter, kurzweiliger Thriller. Personen schön gezeichnet, Story interessant und realistisch geschrieben. Sauber recherchiert. Hat mir gut gefallen. Echte Empfehlung.
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am 3. Dezember 2014
Dieser wirklich gut geschriebene Roman hat meine Erwartungen weit übertroffen. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich ihn kaum noch aus der Hand legen. Ich liebe anspruchsvolle Thriller und Spionageromane und weil ich den Autor nicht kannte hatte ich keine sehr großen Erwartungen. Ich war total positiv überrascht vom guten Schreibstil, der gleichermaßen spannenden wie interessanten Geschichte, die es schaffte mich immer wieder zu überraschen. Wenn ich eines hasse beim lesen, dann ist das eine stereotype vorhersagbare Story die gängige Klischees bedient. Deshalb mag ich dieses Buch, weil jede Seite mit unerwarteten Wendungen aufwartet und auch weil hier mit bekannten Klischees auf wunderbar humorvolle Weise aufgeräumt wird.
Ich kann den Autor zu diesem Werk nur beglückwünschen und hoffe, dass er sich nun in der Pflicht sieht uns mit weiteren Romanen dieser Güteklasse zu verwöhnen. Vielen Dank für dieses Buch Drew Chapman!
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