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Kundenrezensionen

96
3,7 von 5 Sternen
Das Hochzeitsversprechen: Roman
Format: TaschenbuchÄndern
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Januar 2014
Lottie ist Anfang dreißig und hat gerade wieder eine gescheiterte Beziehung hinter sich, als sie sich an ihre Jugendliebe Ben erinnert. Vor 15 Jahren haben die beiden vereinbart zu heiraten, wenn sie mit 30 Jahren noch keinen anderen Partner gefunden haben. Da Ben tatsächlich ebenfalls Single ist, wird dieser Plan nun innerhalb kürzester Zeit in die Tat umgesetzt. Gleich darauf reisen die beiden in die Flitterwochen auf die griechische Insel, auf der sie sich damals kennengelernt haben. Doch Lotties Schwester Fliss und Bens Freund Lorcan sind mit der überstürzten Heirat nicht einverstanden und folgen den beiden...

Die Idee für Sophie Kinsellas neuen Roman klang für mich vielversprechend und nach Kein Kuss unter dieser Nummer,Kennen wir uns nicht? und Göttin in Gummistiefeln hatte ich mich auf ein echtes Lesevergnüngen gefreut. Das "Vorwort" mit der Überschrift "Arthur" verwirrte mich zwar gleich zu Beginn etwas, doch ich war mir sicher, dass es sich im Laufe des Buches noch bestens in die Story einfügen würde. Leider stellte sich schon im ersten Kapitel weitere Ernüchterung ein: Lottie wirkte in ihrer überdrehten, teilweise prahlerischen und sogar verlogenen Art reichlich kindisch und unsympathisch auf mich. Als ich zum zweiten Kapitel kam, musste ich die ersten Zeilen mehrfach lesen und dann endlich die Überschrift "Fliss" entdecken, um festzustellen dass das Buch gar nicht ausschließlich Lottie sondern auch ihre Schwester als Protagonistin vorsieht und aus zwei Perspektiven - nämlich einmal aus Lotties und einmal aus Fliss' - geschrieben ist. Da beide Hauptpersonen in der Ich-Form geschrieben sind, sollte man bei jedem Kapitel unbedingt auf die Überschrift achten, um dem Inhalt fließend folgen zu können.

Nachdem mir Lottie aus Fliss' Perspektive nur noch unsympathischer wurde, hoffte ich, wenigstens mit Fliss eine liebenswerte Heldin gefunden zu haben, für die sich das Lesen lohnt. Doch ich wurde erneut enttäuscht: Diese Figur erschien mir zwar "erwachsener", doch konnte ich mich auch mit ihr nicht gut identifizieren - zu viel Emotion und teilweise Hysterie. Auf die Details gehe ich nicht weiter ein, um Spoiler zu vermeiden. Um es kurz zu machen: Die männlichen Figuren wirkten genauso wenig authentisch und als Charaktere zu wankelmütig auf mich wie das Schwesternpaar, die Teile der Geschichte, die die Leser vermutlich zum Lachen bringen sollen, waren teilweise mehr als peinlich und das Ende nicht ausgereift genug. Lotties und Bens Verhalten wurde im Verlauf des Buches zunehmend unerträglicher (der Titel könnte auch lauten: "Lottie und Ben wollen poppen"...), so dass ich mich oft für sie "fremdgeschämt" habe. Das anfangs genannte "Vorwort" kommt später noch einmal als kurzes Kapitel im Buch vor und soll der Geschichte wohl (erfolglos) durch eine in der Vergangenheit liegende Nebenhandlung mehr Tiefgang verleihen.

Ich war zwar auch kein Freund der "Schnäppchenjägerin"-Reihe, habe danach aber immerhin noch weitere Romane von Sophie Kinsella gekauft, die mir sehr gut gefallen haben. Hätte ich dieses hier als erstes gelesen, wäre es sicher mein letzter Kinsella-Kauf geblieben. Ähnlich enttäuscht wurde ich bisher nur bei ihren kürzlich neu aufgelegten "Frühwerken" - ursprünglich veröffentlicht unter dem Pseudonym "Madeleine Wickham" (z. B. Reizende Gäste). Mir kam beim Lesen mehrmals der Gedanke, ob hier wieder eines ihrer alten Bücher mit einem modernen Umschlag aufgepeppt und als Neuerscheinung herausgebracht worden ist, doch es handelt sich tatsächlich um ein aktuelles Werk.

Es stellt sich die Frage, ob Sophie Kinsella ein Formtief hat, bei diesem Buch unter Termindruck stand oder ob sie in ihre alte Schreibweise zurückfällt. Bevor ich das nächste Buch von ihr kaufe, werde ich jedenfalls intensiv "querlesen", bevor ich mich zu einem Kauf entscheide.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juni 2014
Nachdem ich "Sag's nicht weiter, Liebling" und "Kein Kuss unter dieser Nummer" (der deutsche Verlag gehört für diese Titel eindeutig erschlagen) gelesen hatte und ganz gut fand, besorgte ich mir für den Kindle "Das Hochzeitsversprechen". Ich dachte mir, es wäre die ideale Lektüre für einen Sonntagnachmittag im Garten, also begann ich zu lesen - und wurde enttäuscht.

Achtung, kann kleine Spoiler enthalten:

Die Geschichte an sich ist eigentlich eine nette Idee. Zwei Menschen, die sich als Teenager das Versprechen gegeben haben, zu heiraten, wenn sie mit 30 noch nicht den Bund fürs Leben eingegangen sind, treffen einander wieder und entscheiden, das Ganze durchzuziehen. Verhindern will das die große Schwester der Braut, selbst gerade mitten in der Scheidung und daher desillusioniert bis dorthinaus. Man hätte sicherlich etwas Gutes aus dieser Story machen können, aus den Verwicklungen und Konflikten, die sie bietet. Das hat Sophie Kinsella aber leider nicht.
Lottie und Ben, das Protagonistenpaar, ist (wie meine Vorrezensenten bereits anmerkten), unreif bis unsympathisch. Nachdem sie heimlich und schnell irgendwo geheiratet haben, verschwinden sie auf die Insel ihrer Jugend, mit nur einer einzigen Mission: Sex zu haben. Auf die Idee, dass man das auch ohne Trauschein tun könnte, sind sie nicht gekommen, aber die Erinnerungen haben ihnen eben das Hirn vernebelt. Das kann ich noch verzeihen.
Die Aktionen des Hotels, animiert durch Fliss, die Schwester von Lottie, allerdings nicht - die Angestellten des "Ambra" auf Ikonos wurden nämlich instruiert, den ehelichen Koitus zu verhinden. Also gibt es Einzelbetten, omnipräsente Butler und Abfüllaktionen an der Hotelbar, am Ende so übersteigert, dass er nicht komisch, sondern peinlich wird (was die permanente Rolligkeit der beiden Hauptfiguren ja eh schon ist). Die Reisegeschichte von Fliss, Lotties Verschmähtem Richard und dem Geschäftspartner von Ben, Lorcan, vermag auch nicht zu überzeugen, da Fliss' Gedankenwelt allein davon beherrscht wird, Ben und Lottie an Dingen™ zu hindern, weil man die Ehe dann noch annullieren kann. Dass eine Scheidung nach zwei Wochen Ehe nicht so dramatisch ist wie nach einigen Jahren, fällt ihr allerdings nicht ein, sie hat nur Angst, dass am Ende auch noch ein unglückliches Kind gezeugt wird. Immerhin diese Sorge ist begründet.
Alles in allem ist die Story und ihre Umsetzung hanebüchen, auch die Kulisse der griechischen Insel, ohnehin nicht sehr bildhaft beschrieben, reißt es wieder heraus. Vor allem liegt das aber an unglaubwürdigen bis flachen Charakteren. Und da wären wir auch schon beim nächsten Punkt:

Die größte Schwäche, nicht nur in diesem, sondern auch in allen anderen Büchern von Kinsella, die ich gelesen habe, sind ihre Männerfiguren. Während die Frauen immer noch Charme und Witz mitbringen (auch wenn es ein wenig nervtötend ist, dass sie beinahe immer erfolglos sind oder in typischen "niederen" Frauenberufen arbeiten), sind die Männer, ob nun Luke, Jack, Sam oder hier Ben und Lorcan, kaum mehr als zweidimensionale Pappfiguren. Natürlich sind sie immer gutaussehend (und immer dunkelhaarig), natürlich sind sie immer reich und/oder erfolgreiche Geschäftsmänner, die ja eigentlich keine Zeit für nichts haben und schon gar nicht für die Liebe. Das ist ein Fehler, den auch andere Frauenromane machen. Was bei Kinsella aber besonders auffällt, ist, dass von den Männern rein gar nichts an Emotionalität ankommt. Sie sind immer verschlossen, ein wenig düster, einsam und isoliert. Ich frage mich - muss das sein? Spricht das irgendeinen weiblichen Instinkt an, oder unterstellt es uns Frauen am Ende, dass wir eigentlich nur jemanden wollen, der eine dicke Brieftasche hat, sich uns aber weder anvertrauen noch öffnen will? Eine traurige Vorstellung. Etwas Neues wäre mal, wenn in einem solchen Roman die Protagonistin die erfolgreiche Vorstandschefin wäre und der Mann Florist, Physiotherapeut oder Sekretär. Vielleicht würde das deutlich machen, dass die Jobs in der Chefetage a) nicht so großartig sind, wie es einem immer vorgemacht wird, und b) das alte Männer-müssen-erfolgreich-sein-und-Frauen-hübsch-aussehen-Klischee endlich vorbei ist. In diesem Sinne, 2 Sterne für die Idee und die Tatsache, dass ich es dann doch zuende gelesen habe - vielleicht auch nur, um diese Rezension zu schreiben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
INHALT:
Als Personalreferentin Lottie von ihrem Freund Richard wieder nicht den lang ersehnten Heiratsantrag erhält, hat sie gründlich die Nase voll und trennt sich von Richard. Kurze Zeit später tritt der charmante Ben wieder in ihr Leben und erinnert sie an ein altes Versprechen. Denn Ben und Lottie haben sich 15 Jahre zuvor auf der griechischen Insel Ikonos kennengelernt, unvergessliche Wochen miteinander verbracht und geschworen, sich gegenseitig mit 30 Jahren zu heiraten, wenn sie bis zu diesem Zeitpunkt noch ledig sind. Da Lottie dazu neigt, nach Trennungen sehr impulsiv zu sein, gibt sie kurzerhand Ben das Ja-Wort. Die Beiden, die sich seit 15 Jahren nicht mehr gesehen haben, heiraten heimlich und haben natürlich vor, ihre Flitterwochen auf Ikonos zu verbringen - dort wo alles begann. Doch Lotties ältere Schwester kann nicht zulassen, dass sich Lottie ins Unglück stürzt und setzt alles daran, um die Flitterwochen zu sabotieren. Hilfe bekommt sie dabei von Bens bestem Freund und Mitarbeiter Lorcan, der von dieser Heirat ebenfalls nicht begeistert ist und versucht, Ben vor Schaden zu bewahren...

MEINE MEINUNG IN KURZFORM:
Kauf-/Lesegrund: Da ich die Bücher von Sophie Kinsella gern mag, musste ich ihren neuesten Roman natürlich auch lesen.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplätze: Die Reise führt von London auf die griechische Insel Ikonos.

Handlungsdauer: Nach dem Prolog beginnt die Story 20 Tage vorher und endet ca. 3 Wochen später.

Hauptperson(en): Charlotte "Lottie" Graveny, 33, spontan, temperamentvoll, arbeitet als Personalreferentin in einem Pharmaunternehmen und fasst nach ihrer Enttäuschung mit Richard, den Entschluss, Ben Parr zu heiraten. Das will ihre ältere Schwester Felicity "Fliss" Graveny mit allen Mitteln verhindern. Fliss lebt in Scheidung, versucht ihrem Sohn, dem 7-jährigen Noah, eine gute Mutter zu sein und ihre Arbeit als Chefredakteurin des Reisemagazins "Pincher Travel Review" hervorragend zu erledigen, was nicht immer leicht ist. Während Lottie manchmal ein wenig oberflächlich und überdreht wirkt, ist Fliss oftmals verbissen, was ihre Scheidung und ihren Noch-Ehemann anbelangt. Dennoch sind die unterschiedlichen Schwestern sympathische Persönlichkeiten mit Macken, Ecken und Kanten.

Nebenfiguren: Lotties Ex-Freund Richard, ihre Assistentin Kayla, Fliss Sohn Noah (der gern die Wahrheit verdreht), ihr Noch-Gatte Daniel, Bens Freund Lorcan und Nico, der VIP-Concierge des Amba-Hotels sind interessante Charaktere, die sich ansprechend in die Handlung einfügen.

Romanidee: Nette Grundidee, die gut umgesetzt wurde.

Erzählperspektive(n): Die turbulenten Geschehnisse werden abwechselnd von den Schwestern Lottie und Fliss in der Ich-Form geschildert, die uns Einblick in ihre Gefühle und Gedanken gewähren.

Handlung: Kurzweilige Geschichte mit kleinen Längen, verschiedenen Erzählperspektiven und miteinander verwebenden Handlungssträngen. Auch wenn man den Ausgang der Story bald ahnt, so ist der Weg dorthin mit Irrwegen, Intrigen und Überraschungen gepflastert und garantiert so ein paar unterhaltsame Lesestunden.

Schreibstil & Co: Die locker-leichte Schreibweise von Sophie Kinsella und amüsante Dialoge runden den Roman ab.

FAZIT:
In ihrem neusten Roman schickt Sophie Kinsella wegen eines Hochzeitsversprechens ein frischgebackenes Ehepaar nach Griechenland. Abgesehen von ein paar kleinen Mankos hat mich "Das Hochzeitsversprechen" dank des abwechslungsreichen Plots, der liebenswerten Hauptpersonen sowie des flüssigen Schreibstils wunderbar unterhalten, weshalb ich 4 STERNE vergebe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Februar 2014
Inhalt

Lottie will heiraten. Lottie will Richard, ihren aktuellen Freund heiraten. Sie glaubt, dass die Chancen gut stehen, dass ihr dieser Traum erfüllt wird und rechnet jeden Augenblick mit einem Antrag von Richard. Doch leider wird sie bitter enttäuscht. Richard wollte nur den nächsten Urlaub planen und ihr keinen Antrag machen.

Genau in dieser SItuation taucht Lotties alte Urlaubsliebe Ben wieder auf. SIe spürt sofort wieder das alte Feuer auflodern und als Ben ihr noch beim ersten Wiedersehen einen Heiratsantrag macht, scheint sich doch alles zum Guten zu wenden. Für Lottie gibt es nur eine Bedingung: Kein Sex vor der Hochzeitsnacht! Ben ist einverstanden und drängt auf eine baldige Vermählung.

Als Lotties Schwester Fliss von diesem Plan erfährt, setzt sie alles daran die Hochzeit zu verhindern. SIe ist felsenfest davon überzeugt, dass Lottie in ihr Unglück rennt und will sie davor bewahren. Als die beiden schließlich doch heiraten, gibt es für Fliss nur noch eine Option: sie muss die Hochzeitsnacht verhindern, denn solange die Ehe nicht vollzogen wurde, kann man sie ohne großes Prozedere annulieren lassen.

Meinung

"Wedding Night" ist wieder ein Meisterstück von Sophie Kinsella. Neben "Sag's nicht weiter Liebling" mein eindeutiger Favorit unter ihren Werken. Kinsella schafft es den Leser vorzüglich zu unterhalten und immer wieder zum Lachen zu bringen. Doch dabei ist die Geschichte keineswegs albern. Man kann sich gut in die Figuren hineinversetzen und versteht, dass Fliss ihre Schwester vor einer unglücklichen Ehe und einer langwierigen, nervenaufreibenden Scheidung bewahren möchte. Auf der anderen Seite ist aber auch Lotties Vorgehen nachvollziehbar. Sie wurde von Richard bitter enttäuscht und Ben kann ihr bieten, was sie in diesem Moment so schwer vermisst. Er sieht gut aus, er hat dich gleichen Erinnerungen an eine wichtige Zeit in Lotties Leben und er will sie heiraten. Als er sich dann auch noch bereit erklärt mit dem Sex zu warten, ist doch eigentlich klar, dass er es ernst mit ihr meint.

Das Cover finde ich total süß. Es passt super zur Story und es gefällt mir auch wesentlich besser, als das deutsche Cover. Vom Format her gefällt mir das deutsche, etwas kleine Taschenbuch mehr. Es liegt schöner in der Hand und lässt sich besser umblättern, doch wahrscheinlich ist das reine Gewohnheitssache.

Fazit

Alle Däumchen hoch!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2014
Meine Meinung:
Als Lottie sich mit ihrem Freund Richard in einem Restaurant trifft, erwartet sie voller Spannung seinen Heiratsantrag. Statt einer Verlobung trennen sich die Beiden. Frustriert versucht Lottie sich ihren Schmerz von der Seele zu reden. Dann taucht nach vielen Jahren Ben auf und Lottie verliebt sich neu in ihn. Er sieht immer noch gut aus und sie haben viele Erinnerungen an Griechenland, wo sie sich einst kennenlernten. Ben erinnert sie an ein Versprechen und Lottie stürzt sich Hals über Kopf in dieses Abenteuer. Sie nimmt ihm aber ein Versprechen ab – Sex gibt es erst in der Hochzeitsnacht. Nicht nur ihre Schwester, sondern auch Bens Freund ist über die unerwarteten Heiratsabsichten schockiert. Lotties Schwester Fliss setzt alles daran, das die Ehe annulliert werden kann, d. h. – sie dürfen die Ehe nicht vollziehen. Fliss möchte ihrer Schwester leidvolle Erfahrungen ersparen. Als dann noch Lotties Exfreund Richard auftaucht, scheint das Chaos perfekt zu sein.

Am Anfang zieht sich die Geschichte etwas langatmig dahin, spätestens als die Hochzeit bevorsteht, wird das Buch lesenswert. Ich konnte nicht aufhören mit lesen, denn ich wollte unbedingt wissen, welche Turbulenzen sich die Autorin hat einfallen lassen. Und das sind nicht wenige, wenn man bedenkt, dass sich die Liebenden auf einer Hochzeitreise befinden. Etwas weit hergeholt, aber lustig. Die Erzählweise wird von beiden Schwestern fortgeführt. Manchmal jedoch denkt man, dass hier nicht über Erwachsene gesprochen wird, sondern über Teenager, denn so verhalten sie sich. Romantik fehlt hier vollkommen, aber das Chaos ist vollkommen. Wie schon in ihren anderen Büchern sind die Protagonisten nicht perfekt, sondern wankelmütig und chaotisch.

Es sind zwei Geschichten vorhanden. Einmal die Geschichte von Lotti und dem Heiratsversprechen und dann die Geschichte von Lotties Schwester Fliss, die gerade eine Scheidung hinter sich bringt. Beide Geschichten fliesen ineinander und machen das Buch lebendig und lesenswert. Das Buch eignet sich zum Abschalten vom Alltag, denn dafür ist es auch gedacht.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Januar 2014
Meine Begeisterung für Sophie Kinsella hat mit "Göttin in Gummistiefeln" angefangen und wuchs mit "Kein Kuss unter dieser Nummer" immer weiter. Dieser ganz besondere Humor und dieser knallige, bonbonrosa Kitsch in genau der richtigen Dosierung mit einer spannenden Story als Ausgleich waren für mich die perfekten Wohlfühlbücher. Doch dann kam "Das Hochzeitsversprechen". Eigentlich gefiel mir der Grundgedanke auf Anhieb richtig gut: Ein Mädchen, Lottie, und ein Junge, Ben, treffen sich das erste Mal auf einer einsamen, märchenhaften griechischen Insel und verlieben sich ineinander. Sie verabreden, dass die beiden heiraten, sollten sie an ihrem 30. Geburtstag noch Single sein. So weit bin ich zwar lange noch nicht, aber das hat mich sehr an typische, total süße Sandkastenversprechen wie: "Wenn wir groß sind, dann heiraten wir!" erinnert. Dementsprechend habe ich mich auf das Buch gefreut, ich wollte wissen, ob so eine Liebe wirklich eine Zukunft haben kann. Leider konnte ich das bei diesem Buch nicht herausfinden! Die Hauptgeschichte handelte nicht von dem mehr oder weniger glücklichen, frisch vermählten Paar, sondern von den völlig unglaublichen (nicht im positiven Sinne) Versuchen von Lotties Schwester, die Ehe, bzw. die Vollziehung dieser, zu verhindern. Bis auf eine Szene, in der Lotties Neffe sie fragt, ob sie denn die Wurst ins Brötchen gesteckt habe, habe ich kaum gelacht und auch die Romantik habe ich lange zwischen den schwarzen Buchstaben gesucht.
Natürlich war mir vorher klar, dass ich keinerlei Tiefgang erwarten konnte, allerdings war ich von Kinsellas neuestem Buch schwer enttäuscht und kann es leider auch nicht weiterempfehlen. Lest lieber "Sag's nicht weiter Liebling" oder "Kennen wir uns nicht".

Weitere Reviews findet ihr auf: [...]
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Erster Satz

Diese jungen Leute!

Inhalt

Es sollte der aufregendste Abend in Lotties Leben werden, denn immerhin hat ihr Freund Richard sie in ein super-romantisches Restaurant eingeladen, um ihr eine "große Frage" zu stellen. Also bereitet sich Lottie gründlich auf einen Heiratsantrag vor und kann es kaum erwarten "Ja" zu sagen. Doch schnell wird klar: heiraten will Richard gar nicht. Für Lottie bricht eine Welt zusammen. Sie trennt sich von Richard und ist todunglücklich. Da meldet sich keine drei Tage später Ben bei ihr, ihre erste große Liebe. Ben und Lottie hatten sich mit 18 auf Ikonos kennengelernt. Die beiden treffen sich und Ben eröffnet ihr, dass er sich darüber klar geworden ist, dass er schon immer nur Lottie liebe. Nachdem sich die beiden auf Ikonos vor 15 Jahren geschworen haben, einander zu heiraten, sollten sie mit 30 noch Single sein, lassen Ben und Lottie ihren Worten Taten folgen: kurzentschlossen treten sich gemeinsam vor den Traualtar. Davon weniger begeistert sind aber Fliss, Lotties große Schwester und Lorcan, Bens Freund und Geschäftspartner. Fliss, die selbst gerade in einen Schlamm-Scheidung steckt, möchte ihre Schwester vor genau diesem Schicksal bewahren. Obwohl Lottie und Ben bereits auf dem Weg nach Ikonos sind, um ihre Flitterwochen an dem Ort zu verbringen, an dem sie sich kennengelernt haben, will Fliss die Ehe unter allen Umständen annullieren lassen. Doch für eine Annullierung ist eines ganz wichtig: Ben und Lottie dürfen die Ehe nicht vollziehen, sprich: sie dürfen nicht miteinander schlafen. Fliss lässt sich einiges einfallen, um das zu verhindern. Doch wird sie rechtzeitig kommen?

Meine Meinung

Sophie Kinsella war für mich keine Unbekannte mehr. Ich kenne sowohl die Shopaholic-Reihe als auch das eine oder andere Einzelbuch von ihr gelesen und mochte schon immer ihren Schreibstil und ihre kurzweiligen Geschichten. Daher musste ich über kurz oder lang auch "Das Hochzeitsversprechen" lesen, zumal mir das Cover wirklich gut gefällt. Es ist frisch und farbenfroh. Also habe ich mich auf das neuste Werk von Sophie Kinsella gestürzt.

Das Buch ist in mehrere Kapitel eingeteilt, wobei die Erzählperspektive zwischen Lottie und ihrer Schwester Fliss wechselt. Dabei wird immer aus der auktorialen Erzählsicht berichtet, was mich anfangs kurz ins Stolpern gebracht hat. Ich musste immer genau aufpassen, welche der beiden Ladys jetzt gerade mit Erzählen dran ist. Mit der Zeit hab ich mich daran aber gewöhnt und es hat meinen Lesefluss nicht mehr stark beeinträchtigt. Diese Erzählweise hat es Frau Kinsella erlaubt, dem Leser die Gefühle und Gedanken beider Schwestern näher zu bringen, um klarzustellen, welche Beweggründe die Charaktere antrieben. Schwierigkeiten hat mir diese Erzählweise aber gegen Ende des Buches wieder bereitet. Das Buch nahm zu Ende hin nochmal richtig an Fahrt auf und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Wenn ich da nicht genau aufgepasst habe, wer gerade erzählt, dann kam ich schnell wieder durcheinander. Im Großen und Ganzen hat mir die Art und Weise, die Geschichte zu erzählen, aber gefallen, da dem Leser andernfalls die Beweggründe wahrscheinlich verschlossen geblieben wären.

Mit Lottie wurde ein Charakter geschaffen, mit dem ich mir unglaublich schwer tat. Vor allem am Anfang konnte ich sie gar nicht leiden. Sophie Kinsella schafft ja immer wieder einen ähnlichen Typ Frau: irgendwo in einer Lebenskrise, etwas naiv und immer bereit, ins nächste Fettnäpfchen zu springen. Dabei mag ich die Protagonistinnen zumeist, da man sich trotz allem doch ein Stück weit mit ihnen identifizieren kann. Lottie ist eine hoffnungslose Romantikerin und wünscht sich nichts mehr, als endlich verheiratet zu sein. Und da genau lag mein Problem. Ich hatte schnell den Eindruck, dass sie einfach um jeden Preis verheiratet sein möchte, wobei es erst mal keine Rolle spielt, mit wem. Dabei machte sie manchmal nicht nur den Eindruck, etwas naiv zu sein, sondern manchmal war sie einfach nur ein wenig doof. Allerdings ist sie wohl dafür bekannt, nach einer Trennung mal eine "unglückliche Entscheidung" zu treffen. Das fängt an mit dem Beitritt zu einer Sekte, geht weiter über eine überteuerte Eigentumswohnung, bis hin zu einem (nachher entzündeten) Intimpiercing. Scheinbar setzt ihr Hirn nach einer Trennung zeitweise aus. Das erklärt natürlich auch die übereilte Hochzeit. Allerdings fand ich es doch bedenklich, sein ganzes Leben nach einem Mann auszurichten, denn nach jeder Trennung bekam Lottie die Eingebung, sie müsse ihr Leben umkrempeln. Aber was hatte sie davor? Schmeißt sie für einen neuen Mann jedes Mal ihre Träume über den Haufen? Diese ganzen Kleinigkeiten haben mir Lottie sehr unsympathisch gemacht, weswegen ich auch einige Zeit gebraucht habe, um in die Geschichte einzutauchen. Als sie dann aber endlich wieder anfängt, ihr Gehirn zu benutzen, fand ich endlich einen Zugang zu ihr. Ihre dortigen Reaktionen wiederum waren für mich verständlich und ich konnte mich etwas mit ihr identifizieren.

Fliss, Lotties große Schwester, dagegen war mir da eher die liebere Schwester. Aufgrund von ihrer Scheidung ist sie etwas verbittert und trifft ebenfalls die eine oder andere "unglückliche Entscheidung", allerdings tut sie das, um ihrer Schwester leid zu ersparen. Ihre Gedanken und Gefühle waren mir von Anfang an zugänglicher als die ihrer Schwester.Im Grunde ist sie ein herzensguter Mensch, der absolut nicht verstehen kann, wie sich der eigene Ehemann vom Traummann zum Dreckskerl wandeln konnte.
Lotties Ehemann, Ben, war zwar ein etwas farbloser Charakter, allerdings hat Sophie Kinsella es geschafft, die Eindrücke des Lesers über ihn immer genau zu steuern. Anfangs macht er wirklich den Eindruck, er persönlich sei Prince Charming auf dem sagenumwobenen weißen Pferd, doch mit der Zeit kommt sein wahrer Charakter hervor.

Dem Verlauf der Geschichte liegt ein schön ausgearbeiteter Spannungsbogen zugrunde. Der Klappentext verrät zwar schon ziemlich viel von der Handlung, aber mich konnte das Buch trotzdem fesseln. Es kam nie Langeweile auf, weil eigentlich immer irgendetwas passiert. Köstlich amüsiert habe ich mich aber auf jeden Fall ab dem Zeitpunkt, in dem Fliss theoretisch über Telefon versucht, den "Vollzug der Ehe" zu verhindern. Mit Nico, dem VIP-Direktor des fraglichen Hotels, hat Fliss einen Helfer vor Ort und was der sich alles einfallen ließ, war einfach nur zum totlachen. Ab der Hälfte des Buches konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Und als dann alles anfängt, sich aufzulösen, bringt Sophie Kinsella mit der einen oder anderen unerwarteten Wendung hier und da nochmal richtig Fahrt in die Geschichte.

Erwährenswert ist dieses Mal wohl auch die Atmosphäre und das Setting. Ein Großteil der Story spielt auf Ikonos, der griechischen Insel und das Buch hat es wirklich geschafft, dass ich den Sandstrand unter den Zehen fühlen und das Meer rauschen hören konnte. Das Sommerfeeling hat bei mir daheim auf dem Sofa Einzug gehalten. Nachdem Kinsellas Bücher ja meist im regnerischen London spielen, eine echt schöne Abwechslung.

Schlussworte

Obwohl ich kleine Anfangsschwierigkeiten hatte, in das Buch einzutauchen, konnte es mich schließlich total fesseln. Es handelt sich um ein Buch über Trennung und die Frage, wie das Leben weitergeht, wenn man denkt, die Welt hört auf, sich zu drehen. Jeder geht mit einer solchen Extremsituation anders um und doch hat jeder von uns den gleichen Schmerz. Trotzallem verspürt das Buch auch Witz und Humor, wird nie langweilig und konnte so meine Schwierigkeiten mit Lotties Charakter wieder wettmachen. Für Kinsella-Fans ein absolutes Muss und für Kinsella-Neulinge bestimmt nicht das schlechteste Buch, um die Autorin kennenzulernen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. August 2014
Autorin:
Die britische Autorin Sophie Kinsella, geb. am 12.12.1969 in London, schrieb ihre ersten Werke bereits im Alter von 24 J. unter ihrem realen Namen Madeleine Wickham. Sie arbeitete zunächst als Wirtschaftsjournalistin und schrieb in dieser Zeit unter dem Pseudonym “Sophie Kinsella” ihren ersten großen Beststeller “Die Schnäppchenjägerin” (Original: “Shopaholic”) aus der bald 7 Fortsetzungen umfassenden Buch-Reihe um die romantische, liebenswerte und chronisch verschuldete Chaotin Becky Bloomwood (verheiratete Brandon), wovon der 1. und 2. Teil sogar in einem Film sehr erfolgreich auf die internationalen Kino-Leinwände gebracht wurde, mit der Schauspielerin Isla Fisher in der Hauptrolle. Teil 7 der Roman-Reihe erscheint im Januar 2015 in deutscher Sprache. Viele weitere romantische Frauen-Komödien summieren sich mittlerweile dazu und Leserinnen in der ganzen Welt können es kaum bis zur nächsten Neuerscheinung der beliebten Autorin erwarten. Auch ihre Schwester, Gemma Townley, hat einige beliebte Frauen-Romane veröffentlicht. Sophie Kinsella lebt mit Mann und vier Kindern in London.

Handlung:
Lottie, 32, Personalreferentin eines pharmazeutischen Unternehmens, erwartet beim Date zum Lunch in einem Londoner Edelrestaurant mit ihrem langjährigen Freund Richard den langersehnten Heiratsantrag, was sich als ganz großes Missverständnis herausstellt, bei dem Lottie nach dem Date ohne Verlobungsring, ohne den Mann fürs Leben, aber dafür mit großer Enttäuschung und viel Kummer da steht. Wie immer, wenn Lottie Liebeskummer hat, trifft sie mal wieder eine weitreichende Entscheidung: Sie heiratet kurzentschlossen ihre Jugendliebe Ben, den sie mit 18 auf der griechischen Insel Ikonos kennengelernt hat. Mit ihm hatte sie den Pakt geschlossen, dass sie heiraten würden, wenn beide mit 30 noch nicht verheiratet wären und somit hat er sich genau zum “ungünstigsten” Zeitpunkt wieder bei ihr gemeldet. Nachdem Lottie’s Schwester Fliss, die selbst gerade in einem sehr unglücklichen Scheidungskrieg steckt, schon die Hochzeit nicht verhindern konnte, so versucht sie mit aller Macht und einigen Verbündeten die Hochzeitsnacht von Lottie und Ben in deren Flitterwochen auf Ikonos zu sabotieren, damit Lottie noch die Möglichkeit hat, ihre Ehe wegen Nichtvollzug annullieren zu lassen und wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren. Aber ist das überhaupt noch möglich …?!

Fazit:
Zuerst mal ein großes Lob an den Goldmann-Verlag: Preis-/Leistungsverhältnis stimmt hier absolut: Taschenbuch im Paperback (für alle, die sich jetzt fragen, was das ist: doppelter Umschlag beim Taschenbuch) mit knapp über 500 Seiten für 9,99€ ist wirklich gut! Normalerweise werden solche Paperback-Ausgaben meist für 14,95€ verkauft.
Das Cover des Buches ist sehr hübsch, tolle Farbauswahl und gibt die Themen des Buches: Hochzeit, Romantik, Griechenland schon auf dem Cover sehr gut wieder.
Das Buch ist unterteilt in viele mal kleinere, mal größere Kapitel, in denen verschiedene Personen zu Wort kommen, meist jedoch Lottie oder ihre Schwester Fliss.
Vom Schriftbild und der Aufteilung her ist das Buch sehr angenehm zu lesen.
Handlungsort ist die fiktive griechische Insel Ikonos – ich denke mir jetzt einfach mal, dass hier Mykonos Pate gestanden hat, wahrscheinlich nicht nur namentlich ;-)
Der Plot und der Schreibstil sind wieder typisch Sophie Kinsella, so schreibt eben nur sie – auch wenn die Basis-Idee oft ihrer Bücher oft ähnlich ist :-) …
Ich habe im Vorfeld ziemlich viele Rezensionen zu diesem Buch gelesen, was mich natürlich sehr skeptisch gestimmt hat, weil etwa 40% der Rezensionen auf unterschiedlichsten Portalen nicht gerade toll ausgefallen sind. Schon mehrfach hatte ich das Buch aus meinem reichhaltigen Bücherregal gegriffen und mit mir gehadert und mich dann doch wieder für ein anderes Buch entschieden. Aber irgendwann war ich neulich der Meinung, dass das eigentlich das ideale Sommerbuch ist und habe es sozusagen “in Angriff genommen” und auch nicht bereut. Da ich keinen Strandurlaub gemacht habe, habe ich es auf dem Balkon oder in der Mittagspause im Straßencafé oder einer Parkbank gelesen.
Ich bin sozusagen beim Lesen erstmal vom Schlechtesten ausgegangen, aber je mehr ich in die Geschichte eingetaucht bin, umso besser hat sie mir gefallen. Auch, wenn die Geschichte sicherlich vorhersehbar war und es auch nicht das allergrößte Knaller-Buch von Sophie Kinsella ist – hier hat es im Vergleich zu anderen Kinsella-Büchern doch ein bisschen an dem üblichen Humor und Klamauk gehapert, so hat die Story neben Romantik, Fernweh und Sehnsucht mit der Nebengeschichte um die Schwestern Lottie und Fliss auch einiges an Tiefgang und eine Moral.
Den Mädels, die in ihren Rezensionen geschrieben haben, dass das Buch schlecht war, weil es zu vorhersehbar war: Das ist doch eigentlich genau der Grund, warum wir Frauen oft gerne ChickLit lesen – eben weil vorhersehbar ist, dass am Ende alles gut wird – im Gegensatz zum realen Leben …! Daher kann man solche Geschichten auch ganz entspannt inhalieren und genießen. Ansonsten müsste man halt Dramen lesen oder eben anspruchsvollere Literatur, aber ich selbst will mich beim Lesen auch irgendwie entspannen.
Das Buch fällt sicherlich in die Kategorie seichte Unterhaltung und ist auch nicht unbedingt ein Must-Read (für eingefleischte Kinsella-Fans auf jeden Fall schon), aber ich habe es – wider Erwarten – doch ganz gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt. Da habe ich wirklich schon deutlich schlechtere Bücher gelesen. Für eine 3-Sterne-Rezi hat mir das Buch viel zu gut gefallen, daher gibt es von mir eine 4-Sterne-Leseempfehlung für diese ideale Sommer- oder Urlaubslektüre. ****
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am 16. Februar 2014
Inhalt:
"Unglückliche Entscheidungen" nennt Lotties große Schwester Fliss die verrückten Sachen, die Lottie immer anstellt, um eine Trennung zu überwinden (von Tätowierung bis Eintritt in eine Sekte war schon alles dabei). Keine Überraschung also, dass Lottie, nach dem der erhoffte Antrag von Richard nicht kommt und sie daraufhin genug hat, erstmal wieder davon spricht zu studieren (wie immer), dann todunglücklich ist, danach aber ausnahmsweiße gefasst wirkt. Aber wirklich nur so wirkt wie sich herausstellt. Denn nur kurze Zeit später meldet sich ihre erste große Liebe Ben wieder bei ihr, mit dem sie damals den Pakt geschlossen hat, dass wenn sie beide mit 30 noch Single sind einander zu heiraten. Lottie zögert nicht lange und heiratet Ben nur ein paar Wochen nach der Trennung von Richard. Fliss und Bens Freund Lorcan sind davon alles andere als begeistert und reisen den beiden frisch Vermählten nach Ikonos, der griechischen Insel wo sich Lottie und Ben einst traffen, in die Flitterwochen hinterher, um diese und vor allem die Hochzeitsnacht nach Kräften zu sabotieren.

Meinung:
Sophie Kinsella überzeugt in ihrem neuen Buch mal wieder mit ihrem gewohnten Humor, daher ist davon abzuraten es in der Öffentlichkeit zu lesen, wenn man nicht blöd angeschaut werden will, weil man lauthals anfängt zu lachen ;-).
Die Geschichte wird abwechselnd von Lottie und Fliss aus der Ich-Perspektive erzählt. Der Klappentext lässt erstmal vermuten, dass es sich nur um Lottie die Hauptfigur ist, allerdings stellt sich ziemlich bald heraus, dass Fliss auch einen nicht unwesentlichen Part in der Geschichte spielt und neben Lottie einen zweiten weiblichen Hauptcharakter darstellt, was mich zunächst auch etwas überrascht hat.
Schließlich mochte ich Fliss und Lorcan aber sogar lieber als Ben und Lottie, weil ich sie irgendwie als realer empfunden habe, die beiden sind meiner Meinung nach aber ein bisschen zu kurz gekommen, vor allem am Ende.
Fliss und Lottie mögen für einige vielleicht etwas überdreht wirken, ich finde aber das macht eine typische Sophie-Kinsella-Protagonistin aus.
Das Ende ist schon ab etwa der Mitte abzusehen, was mich aber eigentlich weniger gestört hat im Gegensatz dazu, dass es dann etwas knapp ausgefallen ist. Vor allem der Gesichtspunkt, um den es im Prolog geht und der für die Geschichte von Bedeutung ist, geht am Ende zu sehr unter bzw. wirkt dann dafür sehr unspektakulär. Und wie schon erwähnt hätte ich mir am Ende noch etwas mehr Fliss und Lorcan gewünscht.

Fazit:
Auch wenn es vermutlich nicht das beste Buch ist, das Sophie Kinsella je geschrieben hat, ist es trotzdem auch nicht zu verachten bzw. ganz im Gegenteil wirklich lesenswert, wenn man mal wieder was zum Lachen braucht.
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am 16. März 2015
Instead of getting engaged with her long-time boyfriend Richard, Charlotte "Lottie" Graveney is left humiliated, sad and most important of all: single. When her old flame Ben calls her and reminds her of an old pact they made when she had been only eighteen, everything changes: They promised to each other that they would get married if they're still single at thirty and now they're intending to keep that promise, to the great displeasure of Charlotte's big sister Felicity.

This novel is very light literature, but different from the novels I've read by Kinsella so far. The story is told from both the point of views of Lottie and Fliss in first person narration. Their voices are almost identical and it's hardly possible to distinguish their ways of telling the story. I would have liked it better if the novel just stuck with one narrator, because the dual narration doesn't seem essential to telling the story. Like this, we have two almost completely independent plot lines that seem premature: Lotti on her way to getting married and Fliss tagging along to prevent her from making mistakes.

There's Nothing Like the Love between Sisters

The main conflict in "Wedding Night" is that Fliss, Lottie's older sister, is convinced that it's a bad idea to marry someone that she's just seen again two weeks ago after not hearing a word from them for fifteen years. Because Fliss is so eager on trying to keep Lottie from making another grave mistake, she does everything in her power to prevent her from making them in the first place. On the one hand I'm tempted to say that Fliss is a very controlling and know-it-all kind of character. On the other, Lottie is sometimes portrayed as an extremely naive and wordly innocent woman and I salute Fliss for not losing her temper all the time. I definitely identified more with Fliss, because she's the more mature one, but I'm having a hard time playing favorites.

The tricky thing about the situation is that Kinsella shows us both sides. She shows us how desperate Lottie is to fall in love and how eager Fliss is to do everything in her power to make Lottie happy. Even if her definition of happiness differs from Lottie's.

I think it's definitely an achievement to display both sides so realistically that I felt torn and unable to decide whose approach is the best. I wasn't so sure whether I was on the wedding crasher side or the wedding enthusiast side.
Aside from Lottie and Fliss who narrate the story, we meet Richard, Lottie's ex-boyfriend and Lorcan, Lottie's new man's best friend. I had a hard time connecting to the men in this novel. They all remain very blank and aren't really explored as characters. While I do think that Kinsella is usually brilliant at character development with women narrators, her male characters and especially the love interests stay drab in this one. I had no connection whatsoever to neither Richard nor Ben and frankly I couldn't understand why they were both so obsessed with Lottie, because she clearly doesn't act her age. Judging from the way her sister describes her, Lottie is extremely immature, naive and doesn't seem very smart. I couldn't identify with her, I just felt like I was in a hidden-camera show sometimes. (Characters 2/5)

Cheesy Bubble Gum Humor

Kinsella is usually funny and makes me laugh a lot. In "Wedding Night" it was more along the lines of being uncomfortable. The jokes are lost on me. Some situations are just completely surreal- from Fliss using a condom as a makeshift model hot-air balloon for her son's school project to Nico doing everything in his power to prevent Lottie and Ben from having sex. You can just tell that some scenes were written for the sole purpose of comic relief and do not fuel the plot in any way.

While I'm not exactly a fan of it, the dual narration does come in handy when it comes to introducing characters:
It's twice the fun to have Lottie talk to a character and have that person meet Fliss in her POV in the next chapter and to spot how differently they perceive people. Sometimes the novel was a bit too bubbly and too slope, especially during conversations between the sisters. You can clearly tell whenever they're together that they don't have distinct character voices. They may have different personalities and thought-out back stories, but to be honest, when I didn't pay attention too closely I found myself asking whose POV I'm reading. I just couldn't tell their voices apart. (Writing 4/5)

Queen of the Stalling Technique

Maybe it's just me but this novel feels a lot like the movie "Mamma Mia", could be only because of the Greek island vacation-y vibe. And just like in every romantic comedy movie, the pacing is bit off in "Wedding Night" as well. You can read Kinsella novels almost always in one sitting, because her writing is just so light and easy.
"Wedding Night" has definitely issues with the pacing. It certainly could have all been wrapped up in less pages and stripped down to the essential. Five hundred pages for a chick-lit novel is definitely on the longer side, but I don't see any need for this novel to be this long, because the plot is fairly simple and not complicated at all:

Girl gets dumped. Girl is sad. Girl meets old love. Girl gets married. Sister doesn't like it. Sister will destroy this marriage.

Everything that happens in between isn't really relevant, but Kinsella is just a master at stalling. The side-plot romance and her side characters just seem to be filler. I didn't care about a single person in this novel. (Plot 1/5)

Rating:
★★★☆☆

Overall: Do I Recommend?
There's many, many better Kinsella novels out there. This one feels like a cheap, hastily written rip-off of other novels she's written with characters that aren't likeable at all. The writing is excellent, but there should have been more work put into the characters and the plot line.
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