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76 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr gut recherchierter, komplexer Mittelalterschmöker
Herzogtum Oberlothringen 1187 - 1206. Geprägt durch die gemeinsame Flucht mit dem Vater Rémy und den Geschwistern in Kindertagen aus der Leibeigenschaft nach Varenne-Saint-Jaques, wo man nach einem Aufenthalt von einem Jahr und einen Tag die Freiheit erlagt, lernt Michel de Fleury früh den Wert dieser schätzen. Mit viel Fleiß schafft es der...
Vor 20 Monaten von Heike M. veröffentlicht

versus
44 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchhaltevermögen...
...benötigte ich in zweierlei Hinsicht bei diesem Roman.

Zum ersten ist dieses Buch mit ca.1100 Seiten sehr lang. Allerdings ist diese Länge für mich in der Regel absolut kein Problem, wenn der Inhalt stimmt. Und hier komme ich zum zweiten Punkt der mir Durchhaltevermögen abverlangte: ich fand einfach nicht in diesen Roman hinein. Hätte...
Vor 22 Monaten von Bienchen veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein umfangreicher Schmöker, 18. Mai 2013
Von 
Joko - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Salz der Erde: Historischer Roman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Was für ein Schmöker, zwischendurch muss man tief Atem holen , um die Seitenzahl zu schaffen, doch Daniel Wolf unterhält den Leser gut und bei dem Umfang des Buches, darf die eine oder andere Länge auch ruhig vorkommen.

Alles in allem ist "Das Salz der Erde" ein sehr unterhaltsamer und informativer Mittelalterroman, der den Leser in eine fiktive Stadt in Oberlothringen führt. Ständewesen, kirchliche und weltliche Macht und deren Ränkespiele und der Aufstieg eines Unfreien zu einem angesehenen Geschäftsmann und Ratsherrn, unterhalten den Leser und auch Liebhaber von Liebesgeschichten, dürften auf ihre Kosten kommen.

Wie wichtig das Salz war und welche Macht damit verbunden war, aber auch wie die einfachen Leute und der Adel zu dieser Zeit lebten, wird dem Leser sehr anschaulich vor Augen geführt. Genauso wie Glaube, aber auch Aberglaube, die in dieser Zeit ständig präsent waren. Entgegen anderen Leser, fand ich die Person des Michel de Fleury gut gezeichnet und konnte sein Ansinnen gut verstehen. Auch die Nebenfiguren gaben für mich ein glaubhaftes Bild dieser Zeit ab.

Den Vergleich zum Buch " Die Säulen der Erde " würde ich zwar nicht ziehen, denn dafür fehlt es dem Buch doch zu sehr an Spannung , aber für Liebhaber dicker Historienschmöker ist dieser Wälzer auf jeden Fall geeignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend von Anfang bis Ende, 1. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Salz der Erde: Historischer Roman (Taschenbuch)
Bereits die Beschreibung auf der Umschlagseite machte neugierig auf den Inhalt. Von der ersten bis zur letzten Seite spannend, man wollte gar nicht aufhören zu lesen. Zwischendurch habe ich mir den Atlas zur Hand genommen und die genannten größeren Städte und den oberen Moselverlauf angeschaut. Auch die Sprache des Autors war gut verständlich, auch wenn man die französische Sprache oder Latein nicht beherrscht, aber im Notfall gibt es ja noch Nachschlagewerke :-). Wieder ein historischer Roman, wie ich ihn gerne lese. Vielleicht sollte noch eine kleine Skizze vorne oder zum Schluss angefügt werden mit dem fiktiven Städtchen drin, damit man eine Vorstellung hat, in welcher Region sich das ganze abspielte. Die eingefügte Karte Oberlothringens ist doch sehr klein gedruckt und ohne Lupe oder bei älteren Lesern ohne Brille nicht viel erkennbar. So könnte man sich noch mehr in die ganze Geschichte hineinversetzen.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu gewöhnlich, 12. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Salz der Erde: Historischer Roman (Taschenbuch)
Ich habe nicht zwingend besonders hohe Ansprüche an historische Romane. Der Schreibstil ist in Ordnung, jedoch weist der Roman meines Erachtens erhebliche Schwächen auf.
Was mich am meisten stört: Die Handlungen einiger Personen sind hahnebüchen unlogisch bis albern. Gezänk mit der Gilde hin oder her: Kein Bischof oder sonstiger Stadtherr würde wohlwollend in Kauf nehmen, dass ein Ritter aus der Nachbarschaft über Wochen hinweg Nachts in der Stadt einfällt. Das ist derart absurd, dass es eigentlich einer kindlichen Vorstellung entstammt. Die Duldung wird damit begründet, dass der Bischof selbst gegen die Gilde nicht vorgehen kann und somit diesem ominösen Raubritter freie Hand lässt. Der Rest der Stadt tut dabei völlig unbeteiligt, während der Ritter mitten in der Stadt Häuser überfällt, Vergewaltigt, Lager ausraubt und (das schlimmste, was einer Stadt im Mitelalter passieren konnte!!!) Feuer legt.
Es finden mehrere "Schlachten" zwischen dem kampferprobten Ritter und seinen ebenso kampferprobten Soldaten und den gar nicht kampferprobten Männern der Gilde und einigen Söldnern statt. Obwohl es Opfer auf beiden Seiten gibt (es kann also keine Deeskalationsstrategie dahinter stecken) und der Ritter eigentlich die "Bauernlümmel" im Handstreich hätte niedermachen können/müssen, bricht der Ritter ohne Sinn oder Verstand die Schlacht ab und zieht sich zurück. Warum er das tut, ist nicht ersichtlich. Stattdessen verlegt er sich darauf, regelrechte "Ninja-Attacken" in den Folgenächten der kommenden Wochen zu starten.

Dass die vielen Feuer scheinbar immer wieder gelöscht werden können und es dem Bischof völlig gleichgültig ist, dass neben der gesamten Stadt auch er selbst jederzeit abbrennen könnte, macht die ganze Story nicht glaubwürdiger.

Die Idee ist gut, die Grundstory auch. Die Umsetzung ist aber selten naiv. Für einen langen Strandurlaub in Ordnung, aber da gibt es auch deutlich bessere Romane.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Salz der Erde, 23. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch fesselt einem von der ersten Seite an und der Autor schafft die Brücke super zwischen Händler, Zwischenmenschliches und dem allgegenwärtigen Geschehen meisterhaft zu beschreiben, weswegen man dieses Buch einfach fertig lesen muss.
Die Charaktere bleiben alle ihrem Muster treu und der Autor beschreibt sie sehr authentisch, weswegen man sich gut in sie hineinfühlen kann.
Auch fand ich das Buch ganz an sich sehr interessant wegen dem Salzhandel und das Leben der Händler damals zu der Zeit; Herr Wolf hat wirklich sehr gut recherchiert und ich bin schon auf "Das Licht der Welt" gespannt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hist. Roman "Das Salz der Erde", 23. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Salz der Erde: Historischer Roman (Taschenbuch)
Das ist ja eine dicke Schwarte, aber so spannend geschrieben, daß ich in jeder freien Minute darin lese. Wer diese Art von
Romane liebt, wird begeistert sein!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach klasse !!!!, 18. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Guter Stil, gut recherchiert .
Liest sich schnell, nie langweilig oder zäh.
Ein wirklich toller Historischer Roman, der den Namen auch verdient !!!!!
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5.0 von 5 Sternen Spannender Mittelalterroman, 31. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Salz der Erde: Historischer Roman (Taschenbuch)
Trotz der über 1000 Seiten habe ich das Buch innerhalb kurzer Zeit gelesen. Man ist als Leser mittendrin im Mittelalter und erfährt viel über die damalige Zeit, das Leben der einfachen Menschen in den Städten, der große Machteinfluss der Kirche und Grafen, die Handelsreisen der Kaufleute - alles sehr flüssig und spannend geschrieben. Die Liebesgeschichte der Hauptfigur Michel de Fleury zieht sich durch das ganze Buch - alles in allem ein sehr gelungener Mittelalterroman.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine spitzen Geschichte, 31. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Salz der Erde: Historischer Roman (Taschenbuch)
dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen. Für jeden Liebhaber von Mittelalterlichen Geschichgten ein absolutes Muss. Die Handlung ist nicht so vorhersehbar, wie man des öfteren, während dem lesen annimmt, sondern nimmt immer wieder unerwartete Wendungen. Eine Geschichte, die auch historisch gut ausgearbeitet wurde. So stelle ich mir ein Buch vor. Freue mich schon auf die nächsten Bände von Daniel Wolf, die dieser hoffentlich bald veröffentlichen wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knallerbuch sag ich ...., 31. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hab mich riesig gefeut über dieses ja fesselnde Buch ,da es ein total spannender Mittelalterkrimi sowie eine Zeitreise in die damaligen Verhältnisse dartellt .
Der Autor bewies meiner Meinung nach sein Fingespitzengefühl als auch den Instinkt für die Schilderung der Tatsachen.
Ohne viel Schörkelei wird in dem Stoff geschildert,unter welchen Schwierigkeiten die Gilde existieren mußte um zu überleben.
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5.0 von 5 Sternen Hier kommt trotz der Länge keine Langeweile auf!, 28. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Das Salz der Erde: Historischer Roman (Taschenbuch)
Meine Meinung

Der lange Prolog gibt einen guten Einstieg in die Geschichte - bei der Dicke des Buches durfte der auch gerne so lang sein ;)
Der Protagonist Michel wächst mit seinen Geschwistern als Leibeigener des herrischen und brutalen Guiscard de Thessy auf, doch ihrem Vater gelingt es, mit ihnen in die nahe Stadt Varennes zu fliehen. Dort bekommen sie Hilfe von Herrn Caron, einem dort ansässigen Kaufmann und Michel entwickelt eine sehr gute Freundschaft zu dessen Sohn Gaspard.
Die eigentliche Geschichte beginnt, als Michel mit gerade 22 Jahren erste Erfolge in seiner kaufmännischen Lehre erzielt. Es gibt viele überraschende Wendungen und ich hab das Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen!

Der Schreibstil ist der Zeit angepasst und sehr flüssig. Trotz der vielen, hauchdünnen Seiten kam ich superschnell voran und es wurde bis auf ein paar kleine Stellen nie langweilig! Aber die sind wirklich kaum erwähnenswert, denn Daniel Wolf hat es tatsächlich geschafft, trotz der Dicke immer wieder abwechslungsreich und unterhaltsam zu erzählen.

Michel de Fleury ist ein sehr sympathischer Protagonist. In Armut aufgewachsen hat er es zu einem angesehenen Kaufmann gebracht und weiß somit sehr gut, die Schwierigkeiten des Alltags zu verstehen und zu meistern. Doch natürlich werden ihm viele Steine in den Weg gelegt, sei es durch die Habgier und Willkür der Obrigkeit, durch den machtgierigen Aristide de Guillory oder den unsäglichen Streit der Kaufmannsgilde, der seine gute Freundschaft zu Gaspard in Frage stellt. Durch seine Ausstrahlung als Worführer wird Michel oft in eine Rolle gedrängt, die er gar nicht anstrebt, doch die Herausforderung fördert sein ganzes Geschick zutage, auch wenn ihm nicht immer eine friedliche Lösung gelingt. Gewalt und Krieg sind ihm ein Gräuel, aber er ist auch nicht so naiv, um davor die Augen zu verschließen. Aber er hat auch seine Ecken und Kanten, was ihn noch authentischer macht!
Einige Charaktere habe ich sehr ins Herz geschlossen, andere hätte ich gerne zum Teufel gejagt :D Große Überraschungen gab es hier nicht, von ihrem Wesen her waren alle schnell durchschaubar, dafür war die Handlung aber sehr verschlungen und hat mich von Anfang an begeistern können!

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Michel erzählt und spielt in der fiktiven Stadt Varennes in der Zeit von 1173 bis 1206. Aber es kommen auch ein paar andere Figuren zu Wort, wodurch man einen guten Einblick alle Handlungsabläufe bekommen hat. Es wirkte auf mich sehr gut recherchiert, auch durch die anschaulichen Details und die einfache, stimmige Sprache. Im Anhang gibt es auch ein paar Infos zu den historischen Hintergründen und ein Glossar zu den gebräuchlichen Redewendungen aus der alten Zeit.
Ich hab ja schon einige historische Romane gelesen, aber auch hier wieder neues erfahren. Es ist jedes Mal wieder total spannend, wie die Verhältnisse damals zwischen den Schichten geregelt und ausgespielt wurden - das kann man sich heutzutage kaum noch vorstellen. Gerade der Umgang zwischen den Mächtigen und dem Fußvolk war teilweise sehr entwürdigend, ohne eine Chance, sich jemals zu wehren. Braucht ein Bischof grade zufällig ein Schiff, ist für den "kleinen" Kaufmann halt der nächste Auftrag flöten gegangen - selbst wenn er Pleite geht muss er selber schauen, wie er damit zurecht kommt. Willkür und Machtgier spielen eine große Rolle, ich frag mich nur immer, ob sich da wirklich so viel geändert hat ;)

Die Handelsware Salz hat keine so große Rolle gespielt, wie der Titel vermuten lässt. Im Vordergrund standen aber die Händler und die Kaufmannsgilde, die ein wichtiger Bestandteil in Michels Leben sind. Kriege, Kreuzritter, Aberglauben, Diebstahl, Mord, Entführung - die Geschichte ist wirklich voll bepackt mit allem, was das Herz begehrt.

Fazit

Ein historischer Roman mit allem, was man sich wünscht. Hier hat einfach alles gestimmt und die Handlung hat mich beim Lesen nicht mehr losgelassen. Für Fans dieses Genre auf jeden Fall empfehlenswert. Lasst euch nicht durch die Seitenzahl abschrecken ;)

© Aleshanee
Weltenwanderer

Michel de Fleury

1 - Das Salz der Erde
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Das Salz der Erde: Historischer Roman
Das Salz der Erde: Historischer Roman von Daniel Wolf (Taschenbuch - 10. Juni 2013)
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