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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen666
4,4 von 5 Sternen
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am 30. Januar 2016
Ich bin jetzt auf Seite 156 und ich kann mich einfach nicht entscheiden, was ich von diesem Buch halten soll und ob ich es besser wieder auf der Hand legen soll oder ob ich weiter lesen soll. da ich mir leider alle drei Bücher geholt habe (aufgrund einer Empfehlung und der so zahlreichen positiven Kritiken hier) werde ich wohl erst nochmal weiter lesen, allerdings muss ich meine Gedanken zu diesem Buch einfach schon jetzt los werden.

Die Idee hinter der Geschichte find ich eigentlich sehr gut und interessant - die Umsetzung ist nur nicht sehr glorreich.

Viele sagen, dieses Buch sei so gut wie Tribute von Panem. Ich frage mich nur, ob die irgendwie eine andere, schlechtere Version von Tribute von Panem gelesen haben

Katniss ist eine Kämpferin, sie kann mit Pfeil und Bogen umgehen, ist kein schwaches kleines Mädchen. Ihr traut man einen Sieg bei den Hungernspielen zu, weil sie taff ist.

Tris dagegen.... Ist klein und schwach. und das wird STÄNDIG wiederholt, am laufenden Band! ja, ich bin nicht blöd. Ich habe es schon beim erstem Mal begriffen, dass sie die kleinste, schmalste und schwächste dort ist. Frag ich mich nur, was sie da zu suchen hat und wie aus ihr eine erfolgreiche Kämpferin werden kann, wenn sie doch so klein und schwach ist. Das ist einfach nur lächerlich. Natürlich kann sie noch keine Kämpferin sein, aber musste die Autorin sie denn wirklich als so übertrieben schwach darstellen? Sorry, aber das nimmt dem Buch einfach jede Glaubwürdigkeit. Finde ich ganz schlimm.

Außerdem verstehe ich auch nicht so ganz den Sinn der ferox in einer Stadt, die angeblich Frieden will. Angeblich sind die Ferox furchtlos. Das zeichnet sie aus. Aber was hat der ständige Drang nach Gewalt bitte mit Furchtlosigkeit zu tun und wie kann in einer Stadt, die Frieden und Sicherheit will, solch eine Gruppe existieren?

Wenn sie wie bei der Ugly-Pretty-Special Reihe im verborgen leben würde, würde ich das ja noch verstehen, wenn es eine Gruppe, wäre, die von dem Staat gegründet wurde, um die Stadt im verborgenen zu schützen, aber das ist sie nicht. Sie ist eine öffentliche Gruppe.

Da geht mir auch so ein bisschen der Sinn hinter verloren. Aber für den Lauf der Story ist die Gruppe natürlich nützlich.
Wozu also auf Sinn achten?

Nun werde ich mich weiter der Lektüre widmen und hoffen, dass mich dieses Buch doch noch irgendwie überzeugen kann, allerdings möchte ich eine Warnung an alle aussprechen, die sich unsicher sind, ob sie sich dieses Buch holen wollen - tut es nicht! ich war auch unsicher und hätte mich besser nicht verleiten lassen sollen! Euer Bauchgefühl ist richtig. Dieses Buch muss man nicht lesen. absolut keine Plichtlektüre. Holt andere Bücher, bessere. Investiert euer Geld richtig!

Edit:
Ich habe nun weiter gelesen und mich zu Seite 373 vor gekämpft. Und ja es ist ein Kampf. die Geschichte kommt einfach nicht in Gang. es passiert nicht wirklich etwas aufregendes. Alles ist so träge und langatmig... Ich hab viele Kommentare gelesen, in denen viele begeistert sind, dass es zum Ende immer mehr an Spannung zu nimmt.
Ich frage mich nur wo? Auf den letzten zehn Seiten?
Dieses Buch ist wirklich.. Peinlich. Abgesehen von ein paar Momenten wo ich doch mal ein aufregendes kribbeln verspüre, weil jetzt doch mal was passiert, ist es nur gähnende, nichts sagende Langeweile. Es ist unnötig, ein Buch so in die Länge zu ziehen. Das hätte auch einfach kürzer verfasst werfen können. Da muss ich glatt von drei Sternen noch einen abziehen.

2ter Edit:
Und damit auch der Verlust des zweiten Sterns. Jetzt ist es nur noch einer. Natürlich möchte ich auch diese erneute Bewertung begründen. Während für andere das Buch zum Ende hin besser wurde, wurde es für mich schlechter. Wobei ich ihm am Anfang auch nur drei Sterne gegeben hatte, da ich unsicher war und noch nicht vornweg greifen wollte ... Also eigt war es für mich schon immer schlecht und nur einen Stern wert.
Eigt hatte ich keine besonders große Abneigung gegenüber Tris. Es ging mir nur immer auf die Nerven, wie oft erwähnt wird, wie klein und schwach sie doch ist, aber das ist ja nicht ihr Charakter, sondern nur der grauenhafte Schreibstil der Autorin, die einen regelrechten Zwang unterliegt, diese Körpereigenschaft am laufenden Band zu wiederholen, als ob all ihre Leser zu dämlich sind, zu begreifen, dass Tris klein ist. Ist auch sehr bedeutend für die Geschichte, dass sie klein ist. Ja, die Tatsache, dass Tris klein ist, hat diesem Buch eine ganz andere Wendung gegeben. Ich verstehe vollkommen, dass in jedem zweiten Satz (okay, dass ist jetzt übertrieben), erwähnt werden muss, dass sie klein ist. Wenn sie nicht ständig erwähnt hätte, dass Tris klein ist, hätte dieses ganze Buch auch für mich absolut keinen Sinn gemacht.
Oke - Sarkasmus aus.
Weiter im Text.
Vorher hat mich nur der Schreibstil der Autorin mit ihren ständigen Wiederholungen genervt und Tris war mir herzlichst egal.
Dann war sie allerdings der Meinung, einen ihrer besten Freunden, der unter fremder Kontrolle steht, zu erschießen. Das macht sie natürlich super sympathisch. Vor allem weil sie danach in derselben Situation noch auf ihren heißen Lover trifft und den natürlich nicht töten kann. Von dem würde sie sich lieber erschießen lassen. Klar, das würde ich auch so machen.
NICHT!
Man hätte den Freund natürlich nicht ins Bein oder in den Arm schießen können. Man hätte ihn nicht handlungsunfähig machen können. Nein, sie tötet ihn. Großartige Leistung. So widerlich, dass man seinen besten Freund umbringt, muss man natürlich auch erstmal sein.

Tris ist eine sehr unsympathische Person, der Schreibstil der Autorin ist einfach nur nervig und die Story zieht sich viel zu sehr.

Das Buch hätte eigt gar keinen Stern verdient!!

Ich bin nur froh, dass ich die ersten beiden Bücher gebraucht gekauft habe und nicht zu viel Geld für diesen Schund ausgegeben habe. Und demnächst höre ich auf mein Bauchgefühl und werde auf keinen Empfehlungen mehr hören.

PS: Habe ich schon erwähnt, dass Tris sehr klein ist??
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am 11. März 2015
Auf die Gefahr hin, dass vielen, die dieses Buch sehr mögen, diese Rezession nicht gefallen wird, und somit auf „nicht hilfreich“ klicken werden, möchte ich es dennoch kurz bewerten.

Bedenkt man das junge Alter der Autorin, so ist dieses Buch durchaus bemerkenswert. Unter dem Strich, lässt man also diesen Aspekt außer Acht, ist es schlicht und einfach ein schlechtes Buch.
Ich bin nun auf Seite 157 und werde wohl aufhören es zu lesen.
Zur Begründung:
Auch wenn ich denke, dass die Geschichte an sich noch eine „unerwartete“ Wendung nehmen wird bleibt die Erzählung langweilig.
Die Charaktere sind von erschreckender Einfachheit. Es gibt nur Gut oder Böse.

Die Heldin der Geschichte war mir auf den ersten Seiten sehr sympathisch, doch leider nimmt dies mit jeder Seite ab.
Die Dialoge sind grausam!
Aus dem Kopf zitiert hier der bislang längste Dialog:

„Die Regel besagt: Der Kampf ist vorbei wenn einer nicht mehr weiterkämpfen kann!“
„Oder wenn er aufgibt.“
„Das sind die alten Regeln!“
„Es zeugt auch von Mut wenn man einen Kampf aufgibt.“
„Aufzugeben ist niemals mutig!“.
Tja, womit dies geklärt wäre und der Kampf beginnt, und wer hatte nun Recht? Der, der am lautesten schreit. Kann einem gefallen, muss es aber nicht.

Wie gesagt ist dies einer der längsten Dialoge. Normalerweise lauten diese in etwa wie folgt:
„Und, tut's noch weh?“
„Geht schon.“
„Du schaffst das!“
„hmmm…“

Außerdem wird man müde zum vierten Mal zu lesen, dass die Protagonistin verstohlen auf „Seine Armmuskeln linst“. Und ich bin erst auf Seite 157 von denen die ersten beiden leider die besten blieben.

Zuvor habe ich die „Das Lied von Eis und Feuer“-Reihe (Game of Thrones) gelesen und nach diesem Epos hat es sicherlich kein Buch leicht, aber selbst unter Berücksichtigung dessen, bleibt das Buch schlecht.

Ganz zu schweigen von den Dingen bei denen man sich schlicht fragt „was soll der Quatsch?!“
Mut zu beweisen, was im Buch eine wesentliche Rolle spielt, mag ja schön und gut sein, nur liegen Welten zwischen mutig sein und dämlich.

Die positiven Bewertungen sind mir ein Rätsel, beweisen aber einmal mehr, dass Geschmäcker verschieden sind.
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TOP 100 REZENSENTam 6. März 2012
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Im Chicago der Zukunft müssen sich alle 16-jährigen für eine der fünf Fraktionen entscheiden, in die sich die Bewohnen nach dem großen Krieg aufgeteilt haben. Diese Fraktionen sind: die Selbstlosen (die Altruan), die Freimütigen (die Candor), die Wissenden (die Ken), die Friedfertigen (de Amite) und die Furchtlosen (die Ferox). Jede Fraktion ist völlig verschieden von den anderen und zwischen ihnen herrscht klare Trennung.

Vom Thema mag es an die Panem-Story (Hungerspiele) erinnern, hat aber überhaupt nichts mit ihr gemein.
Ich mag zwar die All-Age-Literatur und lese auch immer mal wieder gerne ein Buch dieser Art, doch wird der Markt in letzter Zeit von so vielen dieser Bücher überschwemmt, dass es schwierig ist, die wirklich lesenswerten heraus zu filtern.

Die Bestimmung hat es verstanden mich von der ersten Seite ab zu fesseln und manchen Abend wurde es später als gewollt, weil man doch unbedingt wissen wollte wie es denn nur weiter geht.

Die Hauptperson ist die 16-jährige Beatrice, die in der Fraktion der Selbstlosen aufwächst, aber zu ihrem Leidwesen immer wieder spürt, dass deren absolute Selbstlosigkeit nicht ihrem wirklichen Wesen entspricht. Ihr Eignungstest kommt zu keinem eindeutigen Ergebnis - sie ist eine Unbestimmte. Das muss sie selbst vor ihrer Familie geheim halten, denn Unbestimmte scheinen von der Führung als etwas Gefährliches angesehen zu werden. Einen Tag später muss sie ihre Entscheidung vor allen laut verkünden und dort wird ihr weiteres Leben verbringen. Schweren Herzens und von Zweifeln geplagt entscheidet sie sich gegen ihre Fraktion und für die Ferox - die Furchtlosen,die Mutigen, die Kämpfer.
Ihr Stand dort als ehemalige Altruan ist mehr als schwer, doch findet sie Freunde und auch ihr Ausbilder Four übt auf sie eine ihr bis dato unbekannte Anziehung aus.
Die Aufnahmetests sind hart und der Konkurrenzkampf zwischen den 20 Anwärtern - von denen nur die 10 besten übernommen werden - ist hart. Man lernt alle Mitanwärter sehr gut kennen, ihre Charaktere sind sehr detailliert und facettenreich beschrieben. Schnell merkt man, dass auch in dieser doch nach eindeutigen Charaktereigenschaften gefilterten Welt mitnichten die Menschen nur gut oder böse, nur Freund oder Feind, nur mutig oder ängstlich sind.
Ein Geschehen jagt das nächste und nicht nur Beatrice sondern auch der Leser kommt aus dem Sog der Geschehnisse nicht mehr heraus. Bis die Geschichte eine überraschende Wendung nimmt und einen die letzten Ereignisse in diesem Buch mitreißen, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann.

Die Bestimmung ist der erste Band einer Trilogie. Es ist in sich abgeschlossen und man könnte es so stehen lassen, doch haben mich die Personen und Ereignisse so in ihren Bann gezogen, dass ich ganz bestimmt, wenn der zweite Band erscheint - wissen will wie es den Protagonisten weiter ergeht.

Fazit: ein packendes Buch für alle, die schon von den Panem-Büchern gefesselt waren und nicht nur für die Töchter, sondern auch für ihre Mütter ein absolut spannendes Lesevergnügen.
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am 3. Januar 2016
[Inhaltsangabe]
In dieser Teenie-Dystopie ist die Welt in 5 Fraktionen unterteilt, die sich in der Eigenschaft unterscheiden nach der sie hauptsächlich streben. Es haben sich die Ferox, die nach Mut streben, die Candor, die Freimütigen, die Ken, die Wissenden, die Amite, die Friedfertigen, die Altruan, die Selbstlosen herausgebildet. Beatrice wächst in einer Altruan-Familie auf, erkennt jedoch, dass sie das geforderte Maß an Selbstaufopferung der Altruan nicht aufbringen kann. Ab dem 16.ten Lebensjahr werden die Jugendlichen einem Test unterzogen, der ihnen die am besten zu ihnen passende Fraktion zeigt. Bei Beatrice ist der Test nicht eindeutig, sie ist eine Unbestimmte. Am Tag nach dem Test muss sie sich dennoch für eine Fraktion entscheiden und das Ergebnis des Tests geheim halten.

[Kommentar zum Buch]
Das Buch hat mich anfangs ziemlich gepackt. Das Abtauchen in die Welt funktioniert gut, die Geschichte wird im richtigen Tempo erzählt und baut an interessanten Stellen Spannung auf. Es ist mitreisend zu beobachten, wie sich Beatrice dem Lebensstil ihrer neuen Fraktion anpasst, wie eine Gruppendynamik unter den Neuankömmlingen in der Fraktion entsteht und der sich anbahnende Konflikt zwischen den Fraktionen ist verheisungsvoll. Jedoch verschiebt sich der Fokus hin zu einer ziemlich vorhersehbaren und auch nervigen Liebesgeschichte. Der Ausgang ist absehbar und die Selbstzweifel von Beatrice hinsichtlich dieses Jungen wiederholen sich immer und immer wieder. Die Qualität der Geschichte nimmt ab diesem Punkt beträchtlich ab. Mir fielen in der zweiten Hälfte des Buches auch wesentlich mehr stilistische Mängel auf als in der ersten. Vermutlich waren sie auch damals schon vorhanden, nur hat die spannende Geschichte meine ganze Aufmerksamkeit eingenommen. Erst im großen Finale auf den letzten 50 Seiten des Buchs wird erklärt warum es gefährlich ist, unbestimmt zu sein. Die hier eingebaute Wendung hat mich vollends enttäuscht und mir komplett die Lust genommen die weiteren Teile zu lesen. Am liebsten hätte ich 2,5 Sterne vergeben um den Anfang zu würdigen und meine Enttäuschung über die schlechte Wendung des Buches zum Ausdruck zu bringen. Da ich das Buch jedoch nicht mit "nicht schlecht" (3 Sterne) bewerten kann habe ich mich zu einer 2 Sterne Wertung entschlossen.
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am 12. Mai 2016
Die Amite - leben immer friedfertig und sind im Einklang mit der Natur.
Die Candor – Lügen ist verboten, daher sagen sie immer die Wahrheit.
Die Altruan – die Selbstlosen, die sogar den (ausgestorbenen) Fraktionslosen helfen.
Die Ferox – die Mutigen, die für den Schutz der Fraktionen sorgen.
Die Ken – ihnen ist Wissen heiliger als alles andere.

Fünf Fraktionen, die entstanden sind, nachdem die Menschen aus Neid und Missgunst die Ordnung (die wir kennen) zerstört haben.

Im Alter von 16 Jahren muss sich Beatrice, die ihre Kindheit bei den Altruan verbracht hat, einem Eignungstest unterziehen und danach ihre Wahl für eine der Fraktionen treffen. Beatrice wusste schon immer, dass sie anders ist.

Als sich dann bei dem Eignungstest, der ihr eigentlich zeigen soll, für welche Fraktion sie am Besten geeignet ist – auch noch herausstellt, dass sie sich gleich für drei Fraktionen eignet, steht fest: Beatrice ist eine Unbestimmte, was unter allen Umständen geheim bleiben muss.

Sie entschließt sich für die Ferox, die sie schon immer bewundert hat und stellt sich somit einem sehr harten Konkurrenzkampf, der über ein Leben bei den Ferox, oder den Fraktionslosen entscheidet. Während dem Training kommt Beatrice hinter ein schreckliches Geheimnis, das sie und alle die sie liebt, in Lebensgefahr bringt.

Persönliche Meinung:

Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach gehalten, was mir persönlich ja sehr wichtig ist.

Obwohl sehr viel Zeit dafür investiert wird von der Ausbildung bei den Ferox zu erzählen, wirkt die Geschichte an keiner Stelle langatmig und hat mich gleich von Anfang an durch und durch gefesselt. Viele Fragen werden direkt beantwortet, sodass ich mich leicht in die Geschichte einfinden konnte. Ich finde es sowieso toll, was für ein gesellschaftliches System die Autorin erschaffen hat, alles wirkt sehr durchdacht und stimmig.

Nicht nur die Hauptcharaktere sind mir direkt richtig sympathisch gewesen, sondern auch die Nebencharaktere sind sehr liebevoll und detailliert gelungen. Außerdem gefällt mir sehr gut, dass die Liebesgeschichte so glaubwürdig und nicht zu überladen wirkt. Sie baut sich ganz langsam im Laufe der Geschichte auf.

Erzählt wird alles übrigens in der Ich-Perspektive,aus der Sicht von Beatrice. Das ist nicht unbedingt jedermanns Sache, aber ich konnte mich dadurch sehr gut in die Sicht der Dinge hineinversetzen.

Ich kann gar nicht verstehen, wieso so viele diese Geschichte mit der Panem-Triologie vergleichen. Beide Geschichten haben einen vollkommen anderen Ansatz sowie Verlauf.

Ich bin jetzt schon ganz gespannt darauf, ob mich der zweite Teil genauso in seinen Bann ziehen wird. Wenn ich die Panem-Triologie mit dieser vergleiche. so hat die Bestimmung-Triologie um Welten besser abgeschnitten.
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am 30. März 2016
Das war der Rat einer Freundin, die die Bücher schon gelesen hatte.
Ich hab wirklich versucht es zu mögen und hab immer noch die Hoffnung, dass das 3. Buch zumindest Schadensbegrenzung betreibt (sagen zumindest viele).

Ich hatte mir den ersten Teil an einem Bahnhof gekauft, weil ich ein "Reisebuch" vergessen hatte. Dystopien liebe ich seit der Schule und für Jugendromane fühle ich mich noch nicht zu alt, der Buchrücken klang also richtig.

Und dann quälte ich mich durch die ersten Kapitel. Gerade am Anfang hätte die Autorin sich ruhig etwas mehr Zeit nehmen können, ihre Welt besser zu beschreiben. Ich habe bis heute keinen Eindruck, wie viele Leute noch in der Stadt leben. Man kennt sich bei den Altruan, die Amite passen alle in eine Cafeteria, in Chicago trifft man aber auch immer wieder Menschen auf der Straße, es können also nicht bloß 1000 sein. Da zeigt sich auch die immer wiederkehrende Inkonsequenz die noch häufiger auftritt.
Four ist 2 Jahre älter, sie sind zur gleichen Schule gegangen, sie kennt ihren Vater und weiß er hat einen Sohn. Aber sie erkennt ihn nicht, als sie ihn zum ersten mal wieder sieht? Nach maximal 2 Jahren - Eher unwahrscheinlich.

Auch hätte mich interessiert, wieso es außer den Unbestimmten nicht möglich ist, andere Denkmuster anzunehmen. Das hört schon auf, wenn sie versuchen nachzuvollziehen, warum jemand etwas bestimmtes gemacht hat. Man kann mir erzählen, dass man bestimmte Denkmuster anerzogen bekommt, wenn man nie Kontakt zu anders denken Gruppen hat, aber dass das nomale Denken komplett aussetzt?
Leider hat man auch in Buch 2 noch keinen richtigen Einblick bekommen.

Der Schreibstil ist eher einfach, was mich jetzt gar nicht stört. Über was ich aber stolpere, sind ewige Wiederholungen. In keinem anderen Buch graben sich so viele Finger in (eigene und fremde) Haut, guckt jemand verstohlen auf Muskeln oder wird jemand so ausführlich als "klein" beschrieben.
Auch Zeitmanagement scheint der Autorin nicht zu liegen. Muskeln bilden sich innerhalb von einer Woche (und die Initianten sind nicht 24/7 in der Muckibude), Haare wachsen innerhalb von Tagen und Wochen (so dass sich schon mal Frisuren von kurz auf lang ändern) und wie schnell dieser Zug eigentlich fährt, darüber herrscht auch Unklarheit. Mal bringt er einen in relativ kurzer Zeit von einer Fraktion zur anderen, mal vergehen Stunden. Besonders am Ende von Teil 1 zwischen Ohnmacht und Hauptquartier wird es heikel. Erst ist es Nacht, dann läuft die Protagonistin ins Tageslicht, und dann ist es aber (und da vergeht nochmal einiges an Zeit) erst 3 Uhr nachts, und dann geht die Sonne auf, als sie am Hauptquartier sind. Wenn man sich anguckt, wann heutzutage die Sonne in Chicago aufgeht, und wie lange der Zug sonst im Buch gebraucht hat, kann das nicht hinhauen.

Mit der Progatonistin kann man klar kommen, muss man aber nicht. Ich hatte erst meine Schwierigkeiten, dann fand ich sie zwischendurch doch ganz ok, aber je weiter die Geschichte voranschreitet, kann ich ihre Handlungen immer weniger nachvollziehen. Ein konsequenter Charakter, den ich nicht leiden mag oder ein sympatischer, der jugendlich-wankelmütig ist, wäre glaubhafter.
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am 28. Januar 2016
Ich weiß nicht... ich habe das Gefühl nicht sonderlich kritisch bei Dystopien zu sein.
Denn auch dieses Buch hat mich total begeistert.
Es ist ein toller Reihenauftakt, mit viel Spannung, vielen "OMG NEIN!"-Momenten, vielen Momenten in denen du dich erschreckst, aber auch mit einer tollen Liebesgeschichte.

Wenn ich das Buch nicht gelesen habe, habe ich analysiert. Meine Tage waren gefüllt mit dieser Geschichte. Genau wie Beatrice verstehe ich vieles anfangs nicht - wieso ist man eine Gefahr eine Unbestimmte zu sein? Ok, sie ist nicht definierbar, hat von allen Fraktionen etwas.... aber das ist doch nicht schlimm.
Denkt man. Denn im Laufe des Buches, erfährt man immer mehr, immer mehr Geheimnisse kommen zutage.
Plötzlich versteht man warum Unbestimmte ein Dorn im Auge der Anführer zweier Fraktionen sind.

Dann möchte ich außerdem etwas zu Four sagen - erster BOOKBOYFRIEND von 2016!
Wenn man so liest, was Beatrice von ihm denkt, bekommt man das Gefühl sie hält ihn für einen Bad Boy - was ich von Anfang an nicht verstehen konnte. Obwohl ich ihn erst im Laufe des Buches richtig kennenlerne, mag ich ihn schon ziemlich früh.
Ich weiß nicht, habe ich einfach schneller als Beatrice gemerkt, wie er wirklich ist? Denn für mich war von Anfang an klar, dass er in den richtigen Situationen hart und stark ist, doch im Grunde ist er... ein lieber Kerl (das hört sich k**** an)
Auf jeden Fall ist er einfach zum schmachten toll! ^^
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am 25. Oktober 2015
Chicago in einer unbestimmten Zukunft: Die Bevölkerung ist in fünf Fraktionen geteilt – die ehrlichen Candor, die mutigen Ferox, die friedfertigen Amite, die gelehrten Ken und die selbstlosen Altruan.
Zur letzten Fraktion gehört Beatrice Prior durch ihre Familie bis zur Zeremonie der Bestimmung. Mit sechzehn Jahren macht jeder Jugendliche einen Eignungstest, doch leider gibt es bei Beatrice kein eindeutiges Ergebnis. Sie gilt damit als unbestimmt – und das ist höchst gefährlich!
Am Tag nach dem Test bei der Zeremonie entscheidet sich Beatrice für die Ferox. Die Altruan werden sie in Zukunft wie eine Verräterin und Aussätzige behandeln. Die Ferox hingegen verachten die Altruan, und die Jugendlichen müssen erst verschiedene Prüfungen bestehen, bevor sie zu der gewählten Fraktion gehören. Somit steht Tris, wie sie ab sofort genannt werden möchte, zwischen den Fraktionen, und dazu schwebt noch das Schwert der »Unbestimmtheit« über ihr. Fraktionslos zu werden ist das schlimmste Schicksal, das sie sich vorstellen kann.
Von Beginn der Initiationsphase an steht Tris gewaltig unter Druck. Sie wird gemobbt, ihr Kampfstil ist einfach nur schlecht. Four, einer der Ausbilder, provoziert sie, wo er nur kann – und doch fühlt sich Tris zu ihm hingezogen. Vor Eric hingegen, dem anderen Ausbilder, hat sie richtig Angst, denn er ist sadistisch, knallhart und erbarmungslos.
Dennoch schafft sie es, die erste Phase der Initiation zu überstehen. In der zweiten Phase muss sie sich ihren Ängsten in Simulationen stellen und diese bekämpfen. Hierbei schneidet sie allerdings so gut ab – kann die Simulation sogar steuern – dass sie nicht nur von den Mobbern fast getötet wird, sondern das unliebsame Interesse der Ken weckt.
Die Ken scheinen einen Umsturz zu planen, und es scheint besonders gefährlich zu sein, die Simulationen, die die Ken für die Ferox entwickeln, manipulieren zu können. Doch warum das alles?
Der Auftakt der Trilogie macht neugierig auf mehr, denn es gibt viel, was im ersten band nur angedeutet wird. Woran ist die Welt, wie wir sie kennen, zugrunde gegangen? Haben die Altruan die anderen Fraktionen betrogen? Wussten die Candor und die Amite von den Plänen der Ken? Und warum kommen so viele Unbestimmte aus den Familien der Altruan?
Außerdem gefällt mir Tris gut, denn sie lässt den Leser offen und ehrlich an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Diese sind zwar sprunghaft und kreisen oft um ihre Unbestimmtheit und natürlich um Four, aber sie ist authentisch – so fühlt und denkt ein Teenager nun einmal.
Das Setting fand ich nicht nur zeitlich spannend, sondern auch räumlich. Chicago ist abgeschnitten nach einem noch unbekannten Ereignis; vier der Fraktionen leben innerhalb eines eingezäunten Gebietes. Man fragt sich, ob die Außenwelt ausgesperrt oder die Bewohner eingesperrt bleiben sollen.
Der zweite Band »Tödliche Wahrheit« ist bereits erworben und harrt seiner Entdeckung.
PS: ich würde mich wohl für die Ken entscheiden.
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am 17. Oktober 2015
Beatrice ist Mitglied einer Gesellschaftsordnung, die sich in fünf Fraktionen splittet, von denen jede eine andere wichtige Aufgabe erfüllt. Mit dem 16. Geburtstag können sich die Jugendlichen entscheiden, welcher Gruppe sie sich fortan anschließen wollen. Als kleine Entscheidungshilfe findet ein persönlicher Eignungstest statt, der Klarheit über die Zugehörigkeit geben soll. Beatrice entscheidet sich gegen ihre Familie, die zur Fraktion der „Selbstlosen“ (Altruan) gehört und wählt stattdessen eine Zukunft bei den „Mutigen“ (Ferox). Mittels Initiationsverfahren wird sie bei ihrer gewählten Fraktion aufgenommen und sieht sich währenddessen mit ihren schlimmsten Ängsten konfrontiert. Doch als sie ihre Eignung unter Beweis gestellt hat, beginnen die Ferox mit dem Angriff auf die Altruan und Beatrice muss erkennen, was es bedeutet eine „Unbestimmte“ zu sein, ein Mensch mit Fähigkeiten und Denkweisen aus ganz verschiedenen Fraktionen.

Der erste Teil dieser mittlerweile verfilmten Dystopie besticht durch eine rasante Handlung, eine bemerkenswerte Hauptprotagonistin und eine beginnende Liebesgeschichte inmitten einer düsteren, kargen Welt. Sehr atmosphärisch und beeindruckend wirken die Schauplätze, ebenso die verschiedenen Prüfungen auf dem Weg zur Mitgliedschaft in einer bestimmten Fraktion. Das Fesselnde sind die unrealistisch, fantastischen Rahmenbedingungen gepaart mit allzu menschlichen Verhaltensweisen wie Angst oder Wut. Es entsteht ein eindrucksvolles Gesamtwerk, welches mich von Anfang bis Ende begeistern konnte und mich dazu veranlasst, möglichst bald den zweiten Teil dieser Reihe zu lesen.

Einziger kleiner Kritikpunkt sind die teils brutalen, menschenverachtenden Szenen, die hier gerade im Mittelteil einen großen Stellenwert einnehmen. Für ein Jugendbuch ziemlich extrem und selbst als Erwachsener könnte ich auf das entsprechende Kopfkino verzichten.

Fazit: Ich vergebe 4,5 Sterne für ein eindrucksvolles dystopisches Werk voller mitreißender, spannender Szenen und einer geschickt erdachten Story. Ein gelungener Auftakt der Trilogie – lesenswert.
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am 30. August 2015
Kann man Menschen in Kategorien einteilen?
Kann man Menschen dazu bestimmen wie sie zu leben haben?
Darf man Menschen ausgrenzen, nur weil sie nicht in ein gesellschaftliches Schema passen?

Veronica Roth thematisiert das alles in diesen mitreißenden ersten Band der Trilogie "Die Bestimmung".

In einer fernen Zukunft hat man nach einem verheerenden Krieg entschieden eine Gesellschaft aufzubauen, in der Menschen in fünf Fraktionen unterteilt sind und diese eine jeweilige Lebensweise der Menschheit zu wahren haben:
Altruan (Die Selbstlosen)
Ferox (Die Furchtlosen)
Ken (Die Wissenden)
Candor (Die Freimütigen)
Amite (Die Friedfertigen)

Alle Jungen und Mädchen müssen sich ab 16 Jahren dafür entscheiden, in welcher Fraktion sie gehen und leben sollen. Vor der Entscheidung müssen sie einen Eignungstest ablegen, um zu wissen für welche Fraktion sie am geeignetsten sind. Die vollzogene Entscheidung einer anderen Fraktion beizutreten ist endgültig und nicht rückgängig zu machen. Wer die strengen Initiationen der gewählten Fraktion nicht besteht, der wird zu den Fraktionslosen geschickt.
Fraktionslose sind zu einem Leben in der Armut verdammt und dürfen nicht mal in ihre Geburtsfraktion zurückkehren. Nur die Altruan versorgen diese Randgruppe.

Die Geschwister Beatrice und Caleb Prior sind in der Altruan-Fraktion aufgewachsen und stehen vor ihrer Entscheidung entweder bei den Altruan zu bleiben oder in einer anderen Fraktion zu leben. Beatrice lässt sich den Test über sich ergehen, aber die Ergebnisse sind unschlüssig.
Für die Prüferin Tori ist eines klar:
Beatrice ist eine Unbestimmte.
Beatrice darf das niemanden erzählen, da Unbestimmte als Gefahr für das scheinbar perfekte System angesehen werden.
Während sich Beatrices Bruder Caleb dafür entscheidet den Kens beizutreten, tritt sie den Ferox bei. Beatrice, die sich fortan Tris nennt, muss sich nun harten Prüfungen stellen und lernt unter anderem Four kennen.
Für Tris beginnt ein hartes Leben und schon bald eine dramatische Wendung.

In der Welt der Bestimmung-Reihe würde ich wirklich nicht gerne leben.
Ich wüsste nicht, für welche Fraktion ich mich entscheiden müsste.
Der Mensch hat zu viele (gute) Eigenschaften als dass er nur eine leben kann.
Ich finde es furchtbar wie die als Fraktionslose kategorisierten Menschen im Elend leben müssen, nur weil sie die Initiationen ihrer erwählten Fraktionen nicht geschafft haben und nicht in ihre Geburtsfraktion zurückkehren dürfen und können.
Veronica Roth schafft es wirklich die Thematik Klassismus bzw. Klassengesellschaft ins Science-Fiction-Genre für Jugendliche zu schildern.
Die Einteilung der Menschen in Fraktionen hat fast was vom Kastensystem des Science-Fiction-Klassikers "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley.

Die vielen Haupt- und Nebencharaktere finde ich sehr überzeugend beschrieben.
Tris und Four finde sehr faszinierend und Ferox Eric ist für mich einfach nur ein hartherziges Scheusal.
Ich höre und lese, dass "Die Bestimmung" sehr oft mit "Die Tribute von Panem" verglichen wird, was ich meiner Meinung nach nicht befürworte, sicher es geht um Überlebenskampf und Liebe, aber sonst kann man diese verschiedenen Werke wirklich nicht vergleichen. Doch von der Dramatik hehr kann sich der Auftakt der "Bestimmung"-Trilogie sehr gut mit "Die Tribute von Panem" messen.

Der erste Band wurde inzwischen als "Die Bestimmung - Divergent" verfilmt, mit Shailene Woodley als Beatrice/Tris, Theo James als Four und "Titanic"-Star und Oscar-Preisträgerin Kate Winslet als Jeanine Matthews in den Hauptrollen.
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