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113 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Lektüre nicht nur für die Jugend
Im Chicago der Zukunft müssen sich alle 16-jährigen für eine der fünf Fraktionen entscheiden, in die sich die Bewohnen nach dem großen Krieg aufgeteilt haben. Diese Fraktionen sind: die Selbstlosen (die Altruan), die Freimütigen (die Candor), die Wissenden (die Ken), die Friedfertigen (de Amite) und die Furchtlosen (die Ferox). Jede Fraktion...
Veröffentlicht am 6. März 2012 von Compules

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert
Rezension enthält Spoiler

Die Idee von "Die Bestimmung" - die Aufteilung der Gesellschaft in Fraktionen je nach Charaktereigenschaften - hat mir vom Prinzip her gut gefallen, und vielleicht zu hohe Erwartungen geweckt. Gut, ein bisschen Geschichte dazu und was eigentlich die großen Vorteile davon sein sollen hätte nicht geschadet, aber an sich...
Vor 1 Monat von Kassiopeia veröffentlicht


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113 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Lektüre nicht nur für die Jugend, 6. März 2012
Von 
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Im Chicago der Zukunft müssen sich alle 16-jährigen für eine der fünf Fraktionen entscheiden, in die sich die Bewohnen nach dem großen Krieg aufgeteilt haben. Diese Fraktionen sind: die Selbstlosen (die Altruan), die Freimütigen (die Candor), die Wissenden (die Ken), die Friedfertigen (de Amite) und die Furchtlosen (die Ferox). Jede Fraktion ist völlig verschieden von den anderen und zwischen ihnen herrscht klare Trennung.

Vom Thema mag es an die Panem-Story (Hungerspiele) erinnern, hat aber überhaupt nichts mit ihr gemein.
Ich mag zwar die All-Age-Literatur und lese auch immer mal wieder gerne ein Buch dieser Art, doch wird der Markt in letzter Zeit von so vielen dieser Bücher überschwemmt, dass es schwierig ist, die wirklich lesenswerten heraus zu filtern.

Die Bestimmung hat es verstanden mich von der ersten Seite ab zu fesseln und manchen Abend wurde es später als gewollt, weil man doch unbedingt wissen wollte wie es denn nur weiter geht.

Die Hauptperson ist die 16-jährige Beatrice, die in der Fraktion der Selbstlosen aufwächst, aber zu ihrem Leidwesen immer wieder spürt, dass deren absolute Selbstlosigkeit nicht ihrem wirklichen Wesen entspricht. Ihr Eignungstest kommt zu keinem eindeutigen Ergebnis - sie ist eine Unbestimmte. Das muss sie selbst vor ihrer Familie geheim halten, denn Unbestimmte scheinen von der Führung als etwas Gefährliches angesehen zu werden. Einen Tag später muss sie ihre Entscheidung vor allen laut verkünden und dort wird ihr weiteres Leben verbringen. Schweren Herzens und von Zweifeln geplagt entscheidet sie sich gegen ihre Fraktion und für die Ferox - die Furchtlosen,die Mutigen, die Kämpfer.
Ihr Stand dort als ehemalige Altruan ist mehr als schwer, doch findet sie Freunde und auch ihr Ausbilder Four übt auf sie eine ihr bis dato unbekannte Anziehung aus.
Die Aufnahmetests sind hart und der Konkurrenzkampf zwischen den 20 Anwärtern - von denen nur die 10 besten übernommen werden - ist hart. Man lernt alle Mitanwärter sehr gut kennen, ihre Charaktere sind sehr detailliert und facettenreich beschrieben. Schnell merkt man, dass auch in dieser doch nach eindeutigen Charaktereigenschaften gefilterten Welt mitnichten die Menschen nur gut oder böse, nur Freund oder Feind, nur mutig oder ängstlich sind.
Ein Geschehen jagt das nächste und nicht nur Beatrice sondern auch der Leser kommt aus dem Sog der Geschehnisse nicht mehr heraus. Bis die Geschichte eine überraschende Wendung nimmt und einen die letzten Ereignisse in diesem Buch mitreißen, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann.

Die Bestimmung ist der erste Band einer Trilogie. Es ist in sich abgeschlossen und man könnte es so stehen lassen, doch haben mich die Personen und Ereignisse so in ihren Bann gezogen, dass ich ganz bestimmt, wenn der zweite Band erscheint - wissen will wie es den Protagonisten weiter ergeht.

Fazit: ein packendes Buch für alle, die schon von den Panem-Büchern gefesselt waren und nicht nur für die Töchter, sondern auch für ihre Mütter ein absolut spannendes Lesevergnügen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert, 22. Januar 2015
Rezension enthält Spoiler

Die Idee von "Die Bestimmung" - die Aufteilung der Gesellschaft in Fraktionen je nach Charaktereigenschaften - hat mir vom Prinzip her gut gefallen, und vielleicht zu hohe Erwartungen geweckt. Gut, ein bisschen Geschichte dazu und was eigentlich die großen Vorteile davon sein sollen hätte nicht geschadet, aber an sich klang ein System, das nicht durch Angst aufrecht erhalten wird, sondern weil es prinzipiell funktioniert, wenn auch auf Kosten der Individualität, interessant. (Ich mochte "Brave new world" immer lieber als "1984").

Naja, war es dann aber leider nicht. Denn nach der Einführung verwandelt es sich in "Tris' Aufnahmeprüfung". Und auch das System wurde dann leider völlig unlogisch, denn anscheinend ist der Fall, dass jemand mehrere Charaktereigenschaften hat, äh, sich für mehr als eine Fraktion eignet, so selten, dass wenn überhaupt nur im Flüsterton davon gesprochen wird? Und es handelt sich nicht um fließende Übergänge - die Gehirne dieser Menschen funktionieren so anders, dass die alleskönnenden chemischen Mittel der Ken bei ihnen nicht richtig wirken. Diese Computer-gesteuerten Mittel machen leider zusammen mit der obligatorischen Liebesgeschichte ("Warum liebst du mich? Ich bin doch gar nicht hübsch!") den Rest des Buches aus. Und das System bricht auch (einstweilen jedenfalls?) nicht zusammen, weil ein Großteil der Menschen die Aufteilung als zu einschränkend empfindet, sondern weil die übrigen Fraktionen es nicht so toll finden, dass nur eine einzige von ihnen Regierungsmitglieder stellt (klingt verständlich). Von der Gewaltverherrlichung mal ganz abgesehen.

Nunja, es lies sich leicht lesen, ich hatte es so schnell durch, dass ich trotz meiner mangelnden Begeisterung vielleicht die Folgebände zur Vollständigkeit noch dranhängen werde. Ich fand auch, dass sich die Ähnlichkeiten zu den Panem-Büchern in Grenzen hielten, als reinen Abklatsch hab ich es also nicht empfunden - leider auch als nicht viel sonst.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kommt erst ganz gemächlich in Gang; endet dafür mit einem großen Paukenschlag, 30. Dezember 2012
Die Welt hat sich verändert. Menschen leben seither in unterschiedlichen Fraktionen, in die sie geboren werden oder die sie selbst wählen, sobald sie sechzehn Jahre alt sind, und in denen nach jeweils anderen Werten gelebt wird. Beatrice wurde in die Fraktion der Altruan geboren, den Selbstlosen, und steht nun am Wendepunkt ihres Lebens. In den nächsten Tagen muss sie wählen, welcher Fraktion sie zukünftig angehören will. Nach dem Eignungstest, der den Wählenden eine Möglichkeit offenbart, wird sie mehr wissen. Doch anders als erwartet, weist dieser sie weder zu den Candor, Ken, Ferox oder Altruan direkt zu, denn Beatrice ist eine Unbestimmte, die keiner bestimmten Fraktion zugehörig ist. Schließlich entscheidet sie sich, ihr Leben fortan bei den Ferox, den Furchtlosen, zu meistern. Hier muss sie sich wie alle Neuankömmlinge harten Prüfungen unterziehen. Schafft sie es nicht, unter die ersten zehn besten zu kommen, droht ihr ein Leben als Abgegrenzte. Four, ihr Lehrmeister, ist alles andere als zuvorkommend, er fordert die Neuankömmlinge bis zu ihren Grenzen, und auch Tris - wie Beatrice sich nun nennt - muss alles geben. Doch bald geschieht ein schrecklicher Unfall und Four scheint ein Geheimnis zu umgeben ...

Mit "Die Bestimmung" hatte ich zu Beginn meine liebe Not. Denn obwohl mir Beatrice durchaus sympathisch war, und ich gern wissen wollte, auf was sie sich einlassen muss, passierte zu Anfang doch recht wenig wirklich Spannendes. Zwar schickt uns die Autorin ziemlich schnell an Tris' Seite ins Lager der Ferox, ohne große Umwege über längere Einführungen in diese Welt zu machen, doch irgendwie konnte mich das Geschehen zuerst nicht wirklich in den Bann ziehen. Die "neue Welt", die die Autorin in diesem Buch geschaffen hat, mit ihren manchmal recht merkwürdigen Traditionen und Lebenseinstellungen, lockte mich dann nach und nach doch und langsam nahm das Geschehen immer mehr Fahrt auf. Man merkt der Geschichte durchaus an, das sich die Autorin hier lange Zeit über Hinter- und Beweggründe Gedanken gemacht, und nicht einfach losgeschrieben hat.

Als ich dann schließlich feststellte, dass es irgendein großes Geheimnis geben muss, und dass Fours Interesse an Tris' durchaus mehrere Gründe haben könnte, war meine Neugierde dann doch richtig geweckt. Endlich konnte ich das Buch nicht mehr weglegen, und endlich ließ mich die Autorin kaum noch zu Atem kommen. Denn plötzlich passieren die Dinge Schlag auf Schlag und Tris und Four decken eine große Verschwörung auf, die so manchem das Leben kostet.

Von den Figuren hatte ich etwas mehr erwartet, denn über die gesamte Lesezeit hinweg, blieben nur Tris und Four wirklich sympathisch und einnehmend. Manch anderer Charakter ist zwar nett getroffen, und trug seinen Teil durchaus an der Geschichte bei, im Großen und Ganzen konnte mich aber kein weiterer Protagonist wirklich richtiggehend überzeugen. Fours große Geheimniskrämerei trug dazu bei, dass es einer meiner liebsten Charaktere wurde, und Tris hatte ich bald liebgewonnen.

Fazit: "Die Bestimmung" als Auftakt der Reihe, kommt erst ganz gemächlich in Gang und endet dafür mit einem großen Paukenschlag und recht offenem Ende, so dass man sehnlichst Band 2 herbei wünscht. Zum Glück habe ich mich vom etwas langsameren Beginn nicht abschrecken lassen und in diesem Buch doch noch eine ausgefeilte und gut konstruierte Geschichte entdecken können, mit zwei Charakteren, die mich schließlich in ihren Bann zogen. Etwas Durchhaltevermögen muss man also mitbringen, doch dafür wird man schlussendlich belohnt.
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272 von 333 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich war NICHT begeistert :-/, 9. Juni 2012
Nach diversen Lobeshymnen und nahezu hysterisch-positiven Rezensionen beschloss auch ich, die englische Ausgabe von "Die Bestimmung" ("Divergent") von Veronica Roth zu lesen. Das Ergebnis: Aufgrund hoher Erwartungen, die nicht erfüllt wurden, knabberte ich wochenlang an diesem einen Buch und war am Ende richtig enttäuscht.

Zum einen war mir die Hauptperson Beatice bis zum Ende des Buches irgendwie unsympathisch. Ich wusste einfach nicht, was ich von ihr halten soll. Möglicherweise lag es daran, dass Beatrice selbst nicht wusste, was sie wollte!? Ihre ständigen "Ups and Downs" beim Nachdenken über die fünf Fraktionen und ob sie nun die richtige Entscheidung getroffen hat, fand ich nervig.

Weiterhin konnte ich mir die Welt von Beatrice, wie Veronica Roth sie beschreibt, überhaupt nicht vorstellen, konnte mir kein Bild davon machen. Erst dachte ich, das läge evt. daran, dass ich nicht zu 100% alles verstand, weil ich das Buch auf Englisch las. Aber einige Rezensionen von Lesern, die die deutsche Variante gelesen haben, bestätigen mich in meinem Problem: Es war schwer sich in die Welt von "Divergent" einzuleben und einzufühlen, ich musste mir zu viel selbst denken oder zusammenreimen.

Außerdem fand ich auch das große Thema des Buches langweilig: Dass sich Beatrice für die Fraktion Ferox entscheidet und wie sie dort die Aufnahmerituale meistert. Daher war "Divergent" sehr actionreich und beinahe ständig ging es ums Kämpfen/sich bewähren/sich mit anderen messen/besser zu sein als die anderen usw. Das hat mich persönlich nicht angesprochen und ich hatte mir einen anderen Inhalt von dem Buch erhofft und irgendwo auch eine andere Moral von der Geschicht'. Mir ist unklar, was Veronica Roth mit "Divergent" ihren Lesern mitteilen möchte.

Auch das Einweben von winzigen Informationsbröckchen, die bereits die weitere Handlung erahnen lassen, fand ich einfach nur anstrengend. Die ganze Zeit lechzte ich nach mehr ' mehr darüber, was nun eigentlich der "rote Faden" dieser Trilogie sein sollte, das große Thema. Doch diese Informationen kamen spärlich und nur nach und nach und am Ende war ich noch immer nicht wirklich schlauer.

Mein Tipp an alle, die das Buch noch lesen wollen: Geht nicht mit zu hohen Erwartungen ran. Dann könnt ihr das Buch vielleicht mehr genießen als ich es konnte. Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe weiterlesen werde, aber wahrscheinlich nicht. Im Grunde interessiert es mich nicht, wie es mit Beatrice und Four weitergeht. Echt schade.

PS: Mir ist klar, dass ich jetzt viele "nicht hilfreich"-Klicks von Fans dieses Buches hier bekommen werde. Aber trotzdem muss ich meine Meinung zu "Divergent" einfach loswerden. Ich kann nur hoffen, dass ihr mir meine negative Meinung zu diesem Buch zugesteht, wie auch ich euch eure positive Meinung dazu lasse. Denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bester Band einer mittelmäßig bis schlechten Buchreihe, 9. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Während ich die Idee der Buchreihe sehr gut finde, ist die Umsetzung leider nicht gelungen.

Für diejenigen, die Band 1 oder 2 besitzen und sich fragen, ob sie die gesamte Reihe kaufen sollten, hier meine Einschätzung der Bücher:

Band 1 empfand ich noch als spannend und hatte Spaß am lesen. Nur hin und wieder dachte ich, dass sich die Personen etwas unlogisch verhalten. Hin und wieder war ich vom kindischen Verhalten der Hauptdarsteller genervt, aber die aktionreiche Story machte das wieder wett. Falls eure Bekannten euch das Buch empfehlen und ihr einen ähnlichen Buchgeschmack habt, könnt ihr vielleicht zugreifen. Für diejenigen, die ein zweites Hunger Games suchen, ist die Reihe aber leider nicht zu empfehlen.

Band 2 zog sich schon sehr in die Länge und es entstanden mehr und mehr Logikfehler. Die gesamte Handlung von Band 2 kann man in wenigen Sätzen zusammenfassen. Die Personen handelten manchmal nicht besonders sinnvoll, aber ich habe es noch als "Schwäche" und Menschlichkeit der Charaktere interpretiert.

Band 3 scheint lieblos zusammengeschustert zu sein. Die Handlung wird immer unlogischer. Es scheint als ob die Personen nur bestimmte Dinge tun, damit etwas passiert, was Spannung erzeugen soll (es aber leider nicht tut). Ohne zu spoilern verhält sich so kein normaler Mensch. Da wird über Mord, Selbstmord und sich selbst opfern geredet als ob es sich um ein Spiel handelt und es überhaupt nichts mit dem eigenen oder anderen Leben zu tun hat. Selbst wenn die Hauptpersonen naiv seien sollten, wechseln sie einfach zu oft ihre Meinung und handeln plötzlich total unverständlich. Dadurch kann man sich überhaupt kein Bild der Personen bilden geschweige denn sich mit ihnen identifizieren.

Ich werde leider kein weiteres Buch von Frau Roth lesen und ärgere mich über die Zeit, die ich zum Lesen dieser gehypten Reihe benötigte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht herausragend!, 4. April 2014
Seit Panem lese ich gern Dystopien. Durch einen Trailer zu dem neuen Kinofilm wurde ich auf "Die Bestimmung" aufmerksam und da ich den Film gern sehen möchte und nichts davon halte, bei Romanverfilmungen nicht erst das Buch zu lesen habe ich es mir sofort besorgt.
Leider bin ich nicht so begeistert wie erhofft! Zum Inhalt wurde denke ich genug gesagt, deshalb beschränke ich mich nur auf meine Eindrücke:

-Wie bereits zuvor von einigen Lesern kritisiert blieb mir die Beschreibung der Welt in der Tris lebt viel zu oberflächlich. Ich hatte niemals ein konkretes Bild vor Augen, lediglich die Anghörigen der einzelnen Fraktionen konnte ich mir vorstellen und vielleicht noch das Hauptquatier der Ferox, der Rest bliebt schwammig und unklar. Und gerade das ist doch das spannende an Dystopien! Wie sieht die Welt aus, die sich entwickelt hat? Wie leben die Menschen in ihr im Alltag, wie ist die Welt organisiert?

-Außerdem hatte ich das Gefühl, nur Tris und Four wirklich kennenzulernen. Tris hat auf mich oftmals einen störrischen, pubertären Eindruck gemacht und ich bin mit ihr nicht warm geworden! Four hingegen hat mir sehr gut gefallen und seine Geschichte empfand ich auch am spannendsten!

-Die Fraktionen selbst waren mir viel zu extrem. Wie könnten so viele Menschen nach einem so festgelegtem Credo leben und das in jeder Lebenslage? Wie konnte sich diese Teilung entwickeln? Wieso wurde nicht vorher schon dagegen demonstriert?
Beispielsweise die Ferox wirkten auf mich wie ein reichlich durchgeknallter Haufen, ich konnte auch nicht recht verstehen was Tris zu Beginn an der Fraktion gereizt hat! Eine Bande Rüpel die ständig aus fahrenden Zügen springt (wo fahren die überhaupt hin? Sind sie nur dafür da, dass die Ferox auf sie aufspringen können?) und sich prügeln.
Wie kann eine Gesellschaft auf diese Weise funktionieren?
Beispielsweise habe ich oft gedacht, woher die Kinder der Ferox überhaupt kommen! Existieren in dieser eigenartigen Fraktion normale Familien? Bekommen die Kinder zu ihrem ersten Geburtstag dann ihr erstes Tattoo?

-Außerdem habe ich mich gefragt, warum Tris Mutter nicht früher mit ihr geredet hat. Wie kann man einfach so weiterleben mit diesem Wissen? Seine Tochter sozusagen ans Messer liefern?

-Besonders gestört hat mich die plumpe Schreibweise, die mich doch stark an ein Jugendbuch erinnert hat. Zuvor habe ich die Amor-Trilogie und die "Stadt der verschwundenen Kinder" gelesen und beides ist auch auf eine junge Zielgruppe ausgerichtet, kann aber auch sehr gut von Erwachsenen gelesen werden. Stattdessen erschien mir die Schreibweise dieses Buches sehr oberflächlich und eindimensional und die Dialoge hölzern.

-Der wichtigste Punkt für mich ist immer der bleibende Eindruck! Würde ich mich (unbhängig vom Film) in einem Jahr noch an das Buch erinnern? Wohl eher weniger!

Insgesamt würde ich dem ersten Band 2 1/2 Sterne geben und habe dies auf drei aufgerundet, da ich nicht weiß, inwieweit einige meiner Fragen in den Folgebänden erklärt werden und da ich das Werk nicht auf Englisch gelesen habe und bei der Übersetzung der Schreibstil auch gelitten haben kann.

Empfehlen würde ich es vor allem für Jugendliche, die noch nicht viele Dystopien gelesen haben!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unsympathisch und niveaulos :(, 6. Oktober 2014
Interessante Idee. Die Protagonistin ist mir aber nicht geheuer. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen und Handlungen sind mir total unsympathisch und gehen mir arg auf den Nerven. Sie macht ständig Wunschgedanken dass sie jemanden verletzen oder sogar töten will. Morddrohungen ohne Ende. Einige Grausamkeiten werden sogar positiv bewertet wie dass sie angenehme Macht spürt wenn sie eine Waffe in der Hand hält. (Sehr altamerikanisch) es is unerträglich und ohne Niveau. Ich kann immer noch nicht begreifen warum die Trilogie hochgeschätzt wird ...
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73 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaubwürdig, unnötig grausam, enttäuschend, 18. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann die Lobhudeleien auf diese Buchreihe in keinster Weise verstehen. Ist der deutsche Leser mittlerweile so abgestumpft, dass er ohne jedes Hinterfragen einfach das konsumiert, was die Amerikaner ihm vorsetzen?

Achtung, Spoilers ahead:
Die Welt von Veronica Roth ist dystopisch, aber plump und unglaubwürdig aufgebaut. Chicago mag eine große Stadt sein, aber dass nie irgendjemand fragt, was hinter dem Zaun liegt, ob es noch andere Menschen, andere Städte gibt, erscheint mir ziemlich abwegig. Dazu die Einteilung in Fraktionen, die es offenbar nicht erst seit gestern gibt (ein Problem der meisten Dystopien - niemand erklärt, wie sich der Zustand über Jahrzehnte gehalten hat) und die jeder logischen Grundlage menschlichen Verhaltens entbehrt. Niemand ist nur mutig, nur wissbegierig, nur selbstlos, nur freundlich. In den Fraktionen scheint eine eigene Persönlichkeit nicht erwünscht zu sein, stattdessen presst man die jugendlichen Initianten in die Form, die die Fraktion vorgibt. So sind bei den Ferox natürlich alle gepierct und schwarz gekleidet (was für ein Klischee), weil das ja so böse ist, und bei den Altruan denkt niemand auch nur jemals an sich selbst. Allerdings wächst man als Kind in einer Fraktion auf und wird von ihr geprägt - soll sich dann aber mit 16 entscheiden, wo man für immer bleiben will, ohne ausreichende Informationen über die Fraktionen zu haben, die außer der eigenen noch zur Wahl stehen. Tris weiß zu Beginn nur, dass die Ferox aus Zügen springen und schwarz tragen, und das ist die Grundlage für die Entscheidung, ihre Eltern und ihre Umgebung zu verlassen? Kaum denkbar, dass sich ein junger Mensch auf die Weise verhält.

Das nächste Problem - die Hauptfigur. Tris ist nicht nur unsympathisch (das kann man der Autorin nicht vorwerfen, wenn es ihre Intention war), sondern auch unsagbar dämlich. Sagt ihr Four noch während der Simulationen, dass es gefährlich sei, zu zeigen, wie sie die virtuelle Welt manipulieren kann, und vernichtet sogar die Unterlagen darüber, hat Tris doch am Ende in ihrer Angstlandschaft nichts besseres zu tun als jede einzelne Sequenz zu manipulieren, während die gesamte Führungsriege der Ferox zusieht. Bravo. Das ist entweder Dummheit der Hauptfigur, oder die Autorin hat nicht aufgepasst.
Dazu kommt, dass Tris dem Klischee der US-Young-Adult-Dystopie-Heldin voll und ganz entspricht. Sie ist "viel zu klein", sie ist nicht hübsch (auch wenn Four das natürgemäß anders sieht), sie ist schwach, unsicher und mit Gefühlen grundsätzlich überfordert. Ist das das Bild, was man von heutigen Jugendlichen zeichnen will? Ich für meinen Teil kenne Leute zwischen 15 und 20, die ganz und gar nicht so sind. Ich weiß nicht, was dagegen spricht, mal eine weibliche Hauptfigur zu zeigen, die selbstbewusst und stark ist, auch mit Unsicherheiten in ihrem Innern. Aber ich denke, das ist auch ein typisches US-Bild von Teenagern, das auf die hiesigen Jugendlichen nicht zutrifft. Four ist da schon angenehmer, auch wenn er blass bleibt. Warum die beiden sich ineinander verlieben, bleibt jedenfalls unklar, wie so oft.

Apropos US-Klischees - was mich auch noch gestört hat, ist die unnötige Gewalt und Grausamkeit. Wehe, es hat ein Jugendlicher Sex oder Vorstufen davon (über Küssen und Händchenhalten und, oha, die Jacke ausziehen, kommt man nicht hinaus), aber wie Leute reihenweise auf der Straße exekutiert werden, das ist vollkommen okay. Zu Beginn der Initiation lernt man Schießen und Messerwerfen, dann muss man sich mit anderen prügeln, bis einer bewusstlos wird. Tris werden innerhalb von einem oder zwei Kapiteln beide Elternteile genommen, die sich praktischerweise auch noch für sie opfern. Sinnlos und unnötig, dazu ein billiges Mittel. Dass eine heutige 16-Jährige nach solchen Geschehnissen eher eine Langzeit-Therapie braucht als eine Revolution anzuzetteln, vergessen wir an der Stelle einfach. Von Subtilität hat die Autorin jedenfalls noch nie etwas gehört, sie zieht munter den Holzhammer, wann immer es geht. Dass sie "Creative Writing" studiert hat, überrascht jedenfalls nicht, ihr Werk ist die Aneinanderreihung von dem, was in den vergangenen Jahren in dem Genre funktioniert hat, jedoch ohne jedes Herz und ohne nachvollziehbare Handlungen der Charaktere und Story-Entscheidungen.

Fazit: Ich hatte nicht viel erwartet und wurde dennoch enttäuscht. Eine unglaubwürdige Welt, unsympathische oder blass bleibende Hauptfiguren, schwache Story. Ich wünsche mir einen deutschen Autor, der eine Dystopie entwirft, die ich glauben kann - und einen Verleger, der ihm eine Chance gibt.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider ziemlich enttäuschend..., 3. Mai 2014
Ich habe dieses Buch auf die Weiterempfehlung meiner Freundin gelesen, leider wurde ich enttäuscht. Nicht nur, dass es wieder eine Zukunftsstory ist mit dem Ziel möglichst viel Profit zu machen, sie ist zudem auch noch ziemlich hohl und selbst wenn man mal von den ganzen Fantasyding absieht, immer noch ziemlich unrealistisch. Man kann Menschen nicht einfach in fünf Kategorien gliedern und man kann schon gar nicht erwarten das 16-jährige Jugendliche, die nur ihre eigene Fraktion kennen und über die anderen kaum etwas wissen, eine Entscheidung treffen, die ihr ganze Leben beeinflusst. Mit der Hauptperson die anscheinend dem ständigen Chaos ihrer Gefühle ausgesetzt ist, kann man sich auch nicht so richtig identifizieren. Die Liebesgeschichte zwischen Four und Tris ist zwar ganz nett, aber irgendwie sehr gewollt und aus den Fingern gesogen. Außerdem ist nicht gnz klar warum ausgerechnet Tris eine Rebellion gegen das System beginnt und wieso nicht schon ein Unbestimmter vor ihr das versucht hat. Dass sie diese Rebellion kurz nach dem Tod ihrer Eltern und nachdem sie ihren Freund erschossen hat stattfindet ist auch nicht ganz logisch, denn normalerweise bräuchte man danach eine Langzeittherapie. Was auch schade ist, ist die Tatsache, dass das Buch fast ohne jeglichen Witz geschrieben ist. Alles in allem ziemlich enttäuschend, denn die grobe Story ist gar nicht so schlecht.
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5.0 von 5 Sternen Rasant und spannend in einer anderen Welt, 28. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Bestimmung (Roth, Veronica: Die Bestimmung (Trilogie), Band 1) (Taschenbuch)
Veronica Roth hat mit diesem Buch eine neue Reihe eingeläutet, die ich anhimmle. Mir gefällt es so, dass Science-Fiction und Fantasy so gut miteinander verwoben sind, sodass ich eine gute und unterhaltende Abwechslung genießen konnte. In der Geschichte geht es um verschiedene Fraktionen, ähnlich wie bei “Die Tribute von Panem”, nur mit dem Unterschied das diese verschiedene Charaktereigenschaften zeigen müssen. Beatrice ist bei den Altruan, die selbstlos sind. Sie trägt den ganzen Tag nur graue Klamotten und hilft anderen Menschen wo sie nur kann. Das ist das Merkmal von der Fraktion der Altruan. Irgendwann kommt es dann zur Bestimmung, bei der sie sich einem Test unterziehen muss und dann selbst wählen kann in welche der Fraktionen sie hingeht oder auch bleibt.

Ich fand es ultra einfach in die Geschichte hineinzurutschen und auch da eine gewisse Spannung zu empfinden, denn wenn man sich selbst hineinversetzt in Beatrice, dass man sich entscheiden muss und somit alles andere aufgibt, was man vorher hatte oder auch nicht, ist für mich auch etwas, bei dem ich mitfiebere. Dass sie doch anders ist als viele anderen der Leute war mir irgendwie schon von Anfang an bewusst, weil ich mir irgendwie denken konnte, dass Veronica Roth so den Leser in ihre Fittiche zieht. Dass sich Beatrice dann für die Fraktion entschieden hat, die am rebellischsten ist, hätte ich mir auch denken können. Solche gegenteiligen Pole kenne ich schon aus vielen Büchern, die mich aber immer wieder faszinieren.

»Wenn ich Entscheidungen treffe, dann tue ich so, als gäbe es diese Angst nicht.« [Seite 145]

Man erlebt alles mit Beatrice mit: Die Selbstfindung & der innere Kampf – wo stehe ich genau im Leben und ist das richtig, was ich tue? | Der Kampf gegen die Angst – was kann ich tun, dass diese verschwindet? Wer ist die Bedrohung? | Vertrauen – tut mir der Typ wirklich nicht weh? Sind das meine Freunde oder Feinde?
All das kehrt in der Geschichte immer und immer wieder, was mich total anspricht. Selbst ich beschäftige mich oft mit diesen Themen, weil sie für mich sehr wichtige Aspekte im Leben sind, die immer wiederkehren. Genau das macht das Buch für mich so besonders, weil man selbst mit Beatrice lernt sich all diesen Dingen zu stellen, diese zu hinterfragen und wie man genau mit diesen umgeht.

»Wir glauben fest an die Tapferkeit und an den Mut, der die Menschen dazu bringt, sich für andere einzusetzen.« [Seite 206]

Um ehrlich zu sein bin ich froh, dass dieser Teil schon vor 2 Jahren erschienen ist und diese Trilogie schon längst ihren Abschluss genießen durfte. Das heißt für mich, dass ich mir einfach nur die nächsten Teile besorgen muss und dann weiterlesen darf. Was für ein Genuss! Zum Fazit kann ich nur sagen, dass mich diese Trilogie jetzt schon in ihr Herz geschlossen hat und ich gespannt bin welche Themen Veronica Roth noch so anspricht, die so wichtig fürs Leben sind. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu verschlingen und kann es einfach nur jedem weiterempfehlen, der Bücher liest. Egal für welchen Genreleser – dieses ist ein Must-Read! Deshalb bekommt das Buch von mir 5 von 5 Herzen!
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Die Bestimmung (Roth, Veronica: Die Bestimmung (Trilogie), Band 1)
Die Bestimmung (Roth, Veronica: Die Bestimmung (Trilogie), Band 1) von Veronica Roth (Taschenbuch - 21. Oktober 2013)
EUR 9,99
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