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Kundenrezensionen

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am 23. November 2011
Das sagte einst die Autorin D. E. Stevenson, entstammend einer Familie, die sich der Leuchtturmmanufaktur verschrieben hatte. Und anscheinend auch der Schriftstellerei. Denn Robert Louis Stevenson war ein naher Verwandter von Dorothy Emily.
"Stich ins Wespennest" ist ein Klassiker in Neuauflage, welchen ich besonders Fans von Jane Austen ans Herz legen möchte. Der Verlag spricht sich auf dem Umschlag noch für eine weitere Leseempfehlung aus, nämlich "Miss Pettigrews großer Tag" von Winifred Watson.
Man muss diesen Roman nicht gelesen haben, trotzdem habe ich mich für einige Stunden köstlich amüsiert. Ist er doch eine herrlich ironische Charakterstudie eines kleinen englischen Dorfes mit überaus exzentrischer Bevölkerung, und mittendrin die unscheinbare Miss Barbara Buncle, welche das ach so gemütliche und glückliche Dorfleben mit der Erschaffung eines Skandalbuches in seinen Grundfesten erschüttert.

Herrlich verstaubt, anheimelnd, possierlich, etwas antiquiert, dazu feine englische Ironie, was will man mehr?

Die Feder ist bekanntlich mächtiger als das Schwert und auch Autoren können warnen:
Ich bin Schriftstellerin. Sei vorsichtig, sonst landest du in meinem Buch ;-)!

Weitere Infos über die Autorin findet Ihr auf: [...]
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am 10. Februar 2012
"Stich ins Wespennetz" ist ein amüsanter Roman der schottischen Autorin Dorothy Emily Stevenson, der bereits im Jahr 1934 unter dem Titel "Miss Buncle's Book" veröffentlicht wurde und schon zur damaligen Zeit sehr erfolgreich war. Dabei schöpft die Geschichte der Barabra Buncle ihr Potential vor allem aus hinlänglich bekannten Schrullen und Macken der Bewohner eines kleinen Dorfes, die plötzlich und unverblümt, für alle Welt sichtbar präsentiert werden. Kein Wunder also, dass die bloßgestellten Bürger das Schandmaul unter ihnen entlarven wollen, das ganzen Familien neben einer Menge Ärger auch ausreichend Häme eingebracht hat.

Ein Wespennest also, das, kaum wurde es gestört, zu seiner wahren Gefährlichkeit heranreift. Denn kaum wird den Menschen in Silverstream bewußt, dass es ihrer trügerischen Idylle an den Kragen geht, fahren sie schwere Geschütze auf. Da wird beschuldigt und gedemütigt, Kinder werden entführt und Menschen erpresst. Eine wahre Flut von Rachegelüsten, die von Dorothy Emily Stevenson dermaßen authentisch geschildert werden, dass der Hörer die wütende Meute förmlich vor sich sieht. Eine bitterböse Geschichte, die von der Schauspielerin Angelika Warning sehr lebendig vorgetragen wird und so ihre volle Wirkung entfaltet.

Fazit:
Eine unbedingte Empfehlung an alle Fans subtil erdachter und satirisch unterlegter Dorfgeschichten.
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am 13. Dezember 2014
Miss Buncle ist eine unauffällige und bescheidene Frau Anfang 40. Sie lebt im England der 30er Jahre in einem kleinen Dorf namens Silverstream. Einem Dorf von der Art, wo jeder jeden kennt und der Bäckersjunge ganz genau weiß, um wie viel Uhr er jedem Bewohner sein Frühstücksbrötchen zu bringen hat.

Miss Buncle ist unverheiratet und hat bislang von einer kleinen Dividende gelebt. Aber die wirtschaftlichen Zeiten werden schwieriger und bei ihrer Überlegung, wie sie etwas Geld verdienen könnte, kommt sie auf die Idee, ein Buch zu schreiben. Da sie aber leider über keinerlei Fantasie verfügt, dafür aber über eine hervorragende Beobachtungsgabe, schreibt sie über die Dinge, die sie täglich sieht. Und so erscheint also ein Werk über das Leben und die Bewohner eines Dorfs namens „Copperfield“, geschrieben unter dem Pseudonym „John Smith“.

Das Buch wird überraschend ein riesiger Erfolg und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die ersten Bewohner von Silverstream es lesen. Und da die Schilderungen wirklich sehr präzise sind, sich auch sofort wiedererkennen. Nicht alle kommen dabei gut weg und so manches vermeintlich gut gehütete Geheimnis wird gelüftet.

„Sie kommen auch darin vor. Sie haben es wohl nicht gelesen, nehme ich an, sonst säßen Sie hier nicht wie ein Ölgötze. Sie tragen eine Perücke, und Sie haben ein Gebiss. Sie tun Pektin in Ihr Pflaumenmus, damit es steif wird, und Ihr Sohn brennt mit einer verheirateten Frau durch.“

Ganz schnell wird allen Dorfbewohnern klar, dass der mysteriöse John Smith einer der ihren sein muss. Aber wer? Während ein Teil der Leute wütet und den Schuldigen sucht, nutzen andere die unerwarteten Erkenntnisse über sich selbst, um ihrem Leben eine neue Richtung zu geben.

Und während all dessen arbeitet Miss Buncle bereits an ihrem nächsten Werk…

Für mich ein köstliches Buch. Ich habe mich herrlich amüsiert. Ich mag aber auch diese Charakterstudien kleiner verschrobener Dorfgemeinschaften.

Im Anhang findet sich übrigens ein Personenregister. Darin sind alle Bewohner von Silverstream aufgeführt, jeweils mit ihrem „richtigen“ Namen und dem Namen der entsprechenden Romanfigur. Und im Klappentext gibt es einen Verweis auf „Miss Pettigrews großer Tag“. („Unsere Empfehlung für alle, denen „Stich ins Wespennest“ gefallen hat“) Da ich Miss Pettigrew liebe, funktioniert diese Empfehlung für mich auch andersherum.
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am 22. Januar 2012
... ist der wieder aufgelegte Roman von Dorothy Emely Stevenson, der erstmals 1934 erschienen war.

Auch ein kleines, langweiliges, britisches Dorf wird von dem neuen Bestseller "Der Störenfried" nicht verschont - was vor allem hier für großen Wirbel sorgt, denn das Buch handelt von Silverstream und seinen Einwohnern. Die freundlichen kommen besser weg, den unangenehmen, von sich selbts eingenommenen, herrischen und egoistischen wird weniger geschmeichelt. Doch es lässt sich einfach nicht herausfinden, wer hinter dem Werk steckt - das muss wohl ein ganz gemeiner Kerl gewesen sein.

In Wahrheit steckt dahinter die mausgraue Barbara Buncle, die weder über eine herausragende, alles in den Schatten stellende Fantasie verfügt, noch mit dem Talent einer besonders gerissener Feder gesegnet war. Zudem war der Roman nur aus einer finanziellen Not heraus entstanden - die Alternative wäre das Halten von Hühnern gewesen - nun ja.

Die vermeintliche Suche nach dem Autor "John Smith" bewegt alle Mitbewohner Silverstreams - die einen nehmen den positiven Wink aus dem Roman bare Münze, heiraten oder gehen auf Reisen, die anderen schmieden "schauerliche" Rachepläne. Alles in allem sind sowohl Handlung als auch Personen wirklich reizend - allein werde ich das Gefühl nicht los, Miss Marple wurde hier schlicht und ergreifend vergessen. Herzergreifendes Lachen habe ich ebenso vermisst, wie wirkliche Spannung um die Suche nach John Smith. Damit war die ganze Angelegenheit zwar erheiternd, dennoch aber durchwegs eher von langweiligem Charakter.

Ein nettes, leichtes, humorvolles, aber rasch vergessenes Buch.
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am 26. Oktober 2014
Ich finde, dieser Roman ist durch und durch british.
Der sehr feine Humor und die stille, heitere Betrachtung der Dorfgemeinde
ist recht amüsant zu lesen.
Die einzelnen Protagonisten sind hervorragend gezeichnet.
In der zweiten Hälfte gewinnt das Buch etwas an Fahrt; jedoch spannend wird es hier nie.
Diese Buch ist geruhsam und harmonisch. Es kann den Leser auf angenehme Art beruhigen.
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am 8. April 2013
Typisch britisch. Es entstehen Bilder von Südengland, wie es auch heute noch anzutreffen ist. Wirklich lohnenswert zu lesen. Verlangt nach mehr.............
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am 1. Juli 2015
Ich bin ein bisschen hin-und hergerissen bei dieser Rezension. Einerseits habe ich es - gerade zu Anfang - wirklich genossen das Buch zu lesen. Es ist herrlich im Herbst am Kamin mit einer Tasse Tee.. einfach zum Ausspannen. Die Beschreibung des Dorfes und seiner Bewohner sind goldig und manchmal ist es unheimlich lustig. Nur leider wird die Geschichte im weiteren Verlauf einfach schrecklich vorhersehbar und brav und auch irgendwie bieder. Der Biss geht verloren. Man hätte mehr aus der Story machen können. Vielleicht ist das dem damaligen Zeitgeist geschuldet. Ich weiß auch nicht, es gibt einfach keine wirkliche Entwicklung (sicher, die Dorfbewohner sind mit ihrer "Außenansicht" konfrontiert und ändern gewisse Verhaltensweisen) alles steuert einfach gemächlich auf das Ende zu, das jeder erwartet.
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Das kleine Dorf Silverstream im England der 1930er Jahre ist ein idyllischer Ort. Das Leben verläuft in ruhigen Bahnen, jeder hat seinen Platz in der Dorfhierarchie, die Welt ist überschaubar und in Ordnung.

Bis ein gewisser John Smith ein Buch mit dem Titel „Der Störenfried“ veröffentlicht, das sofort zum Bestseller wird. Schon nach der Lektüre weniger Zeilen ist erkennbar, dass die schrulligen Charaktere im Buch ihre Entsprechung in realen Bewohnern von Silverstream haben, und man ist dort überhaupt nicht amused.

Fieberhaft versuchen die Dorfbewohner herauszufinden, wer hinter dem Pseudonym steckt, denn es kann nur jemand aus dem Dorf sein. Das Misstrauen untereinander wächst, und die Methoden werden immer härter; sogar eine Kindesentführung wird begangen.

Ausgerechnet die wahre Autorin allerdings verdächtigt man nicht, denn schließlich ist die graue Maus Barbara Buncle nur eine Frau…

Dieses Buch ist ursprünglich 1934 erschienen, aber es ist weder überholt noch verstaubt. Im Gegenteil. Die skurrilen Charaktere wirken frisch und lebendig, und die Geschichte selbst ist auch heute noch urkomisch.

Dabei wird durchweg liebevoll von den seltsamen Dorfbewohnern erzählt, und das macht die Lektüre dieses warmherzigen Buches so angenehm und entspannend.

Ich habe dieses nette und sehr britische Buch genossen und freue mich auf die Fortsetzung.
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am 10. April 2013
Ich habe den Roman als Hörbuch "gelesen".
Was soll man dazu sagen?
Eine leichte Geschichte, so richtig schön zum Abschalten und Träumen von einer längst vergangenen Zeit, ein bisschen "angestaubt" aber ganz hübsch.
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am 22. Januar 2012
Arme Barbara Buncle! Ihre gut situierten Eltern, inzwischen verstorben, sorgten dafür, dass sie von den Dividenden leben konnte, denn in der postviktorianischen Provinz wird nicht gerne gesehen, wenn eine Tochter aus gutem Hause einer Arbeit nachgehen muss.
Leider reichen die Dividende mittlerweile nicht mehr zum Leben... denn Barbara Buncle lebt in den 30er Jahren und die Wirtschaftskrise kennt kein Pardon.

Also muss sich Barbara etwas einfallen lassen, um an Geld zu kommen.
Ihre Haushälterin zu entlassen wäre eine Schande, ein Publikmachen ihrer schweren finanziellen Lage, und selber arbeiten, undenkbar.

Die Lösung zu diesem Dilemma ist schnell gefunden: Barbara schreibt ein Buch.
Aber da sie der Meinung ist, dass sie keine Fantasie besitzt und nur über das schreiben kann, was sie kennt, wird ihr Buch eine Chronik über das Leben der Bewohner des kleinen englischen Dorfes Silverstream, in dem sie lebt.
Unter einem Pseudonym veröffentlicht sie das Buch.
Und das hat große ungeahnte Folgen!

1934 veröffentlicht D. E. Stevenson "Miss Buncle's Book" (auf Deutsch "Stich ins Wespennest", im November 2011 neu veröffentlicht), das zu seiner Zeit ein großer Erfolg wird.

"Stich ins Wespennest" ist eine herrliche Satire des bürgerlichen Lebens in der englischen Provinz der 30er Jahren.

Während die Welt durch die Wirtschaftskrise zwischen zwei Weltkriegen erschüttert wird, leben die Bewohner Silverstreams ihr ruhiges Leben, das plötzlich durch das Erscheinen eines von vielen Bewohnern als skandalös empfundenes Buch ins Wanken gerät.

Dorothy Emily Stevenson (1892-1973), schottische Schriftstellerin, stammt aus einer berühmten Familie, zu der auch Robert Louis Stevenson ("Die Schatzinsel") gehörte.
Das bürgerliche Leben war ihr überhaupt nicht fremd und sie scheint, mit ihrer Beschreibung der unterschiedlichen Charaktere in ihrer Geschichte, den Nagel auf dem Kopf getroffen zu haben: Die Persönlichkeiten sind authentisch, jede auf ihre Art unterhaltsam und jede von ihnen erweckt in dem Leser bestimmte Gefühle, genau so wie die Autorin es offensichtlich bezweckt hat.
Und genau das ist so schön!
Man freut sich und leidet mit den "Guten" und entwickelt eine Abneigung gegen die "Bösen" und jubelt jedes Mal, wenn sie eine Niederlage einstecken müssen.

D. E. Stevenson schafft es mit ihrem wunderbaren frischen Erzählstil, dass der Leser schon ab der ersten Seite in die Geschichte eintaucht.
Situationskomik und Schlagfertigkeit bilden den roten Faden in diesem oh so schönen Buch.

Dass das richtige Gefühl auch in der deutschen Sprache übertragen wurde, ist der Verdienst des Übersetzers Thomas Stegers.

Als Beispiel folgende Szene (einfach klasse!). Barbara Buncle stellt sich ihrem Verleger vor.
Als er sie fragt, warum sie das Buch geschrieben hat, was sie motiviert hat, und was sie dabei empfunden hat, antwortet Barbara "Ich brauchte Geld".
Keine langen Vorträge über Inspiration, oder Idealismus, oder himmlische Eingebungen.
"Stich ins Wespennest" ist eine Lektüre für böse trübe Wintertage.
Schon nach wenigen Seiten bekommt man gute Laune!
Das Cover allein ist ein Blickfang und fällt sofort ins Auge.

Zu diesem Buch schrieb D. E. Stevenson eine Fortsetzung: "Miss Buncle Married", von der es keine Übersetzung ins Deutsch gibt.
An dem Buch wäre ich sehr interessiert, weil es von dem Leben von Barbara Buncle nach ihrem Erfolg als Buchautorin, und dem Titel nach zu urteilen, auch über ihr Leben als verheiratete Frau erzählt.

"Stich ins Wespennest" ist ein schönes Buch mit Gute-Laune-Garantie und einer angenehmen nachhaltigen Wirkung.
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