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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen20
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Mit weltweit über 260 Millionen verkauften Büchern um zahlreiche Serien-Figuren (Private, Women's Murder Club, Alex Cross) stolpert man als Freund unterhaltsamer Spannungsliteratur früher oder später immer über James Patterson, auch weil er aufgrund der zahlreichen Co-Operationen mit anderen Autoren eine extrem hohe Veröffentlichungsfrequenz hat. Da ich Mark Sullivan's "18. Gebot" überraschend gut fand, habe ich mich auf die Lektüre dieses Thrillers während einer langen Zugfahrt gefreut und wurde etwas enttäuscht:

Zwar gefällt die Grundidee der Suche nach einem vermissten Privat-Ermittler im heutigen Berlin gut, die Figuren sind interessant skizziert, der Bezug auf die frühere DDR und die Stasi interessant und der Wechsel der Erzählperspektive aus dem Blickwinkel des gesuchten Serienmörders ist clever, doch tatsächlich - ich stimme hier dem Rezensenten 'Hannibal' uneingeschränkt zu - wirkt unter anderem die Darstellung Berlins sehr farb- und leblos. Viele Formulierungen und Phrasen sind weit über die ersten Kapitel hinweg holprig und sperrig und selbst der Handlungsverlauf wird schnell vorhersehbar, selbst die konsequenten Cliffhanger nach den sehr, sehr kurzen Kapiteln wirken damit schnell ermüdend. Nähert man sich dem großen 'Showdown', bemerkt man schlußendlich Lücken und tatsächliche Fehler in der Handlung, die sich auf die Motivation des Mörders beziehen und natürlich spielt Kommissar 'Zufall' hier eine stets entscheidende und vielleicht viel zu große Rolle, so dass fortwährend Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Romans besteht.

Sullivan und Patterson schütteln dank Thriller-Stereotypen durchaus gekonnt einen klassischen Thriller aus dem Ärmel und verstehen selbstverständlich ihr Handwerk so gut, dass die Spannung nicht zu kurz kommt und dieser Roman durchaus kurzweilig ist - und doch fehlt, wie bereits bei vorhergehenden 'Private'-Büchern - der echte Thrill, der diese Lektüre über Mittelmass hebt. Ein kurzer Thriller ohne bleibenden Eindruck, den ich darum bewusst nach dem Zuklappen der letzten Seite einfach im Zug liegen liess, um damit vielleicht einem anderen Fahrgast eine Freude zu bereiten. Sicher bin ich mir aber nicht, ob das wirklich eine gute Tat war.
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James Patterson ist Rekordhalter auf der "New York Times"-Bestsellerliste. Nicht bezogen auf dieses Buch, sondern gesamt. Dafür hat er einen Eintrag ins Guinnes-Buch der Rekorde erhalten.
Wenn man ein Buch von einem so prämierten Autor kauft, kann man einiges erwarten. Ich habe viel erwartet und ich wurde nicht enttäuscht- soviel vorweg.
Ich frage mich jedoch, wie viel Patterson in diesem Buch steckt und wie groß der Anteil des Co-Autoren ist.
Sullivan ist einer von sieben! Co-Autoren, die der Erfolgsautor beschäftigt. Patterson liefert den Rohbau, andere machen das Buch "schlüsselfertig".
Ich möchte diese Verfahrensweise gar nicht kritisieren. Wichtig ist, was hinten raus kommt. Gegenüber dem letzten Patterson Roman, den ich las, nämlich aus der Alex-Cross-Reihe "Kiss The Girls", konnte ich zumindest keinen qualitativen Unterschied ausmachen.

"Der Tag der Rache" ist ein empfehlenswertes Buch, für jeden Fan spannender, "suspencegeladener" Unterhaltung.
Der Plot fesselt einen schon zu Beginn und lässt einen bis zum Ende nicht mehr los. Das Autorenduo hat sehr ausgefeilte, einzigartige Charaktere erschaffen, die dem Buch die gewisse Würze geben. Hier würde ich fast sagen, dass etwas weniger mehr gewesen wäre. Mir fiel es zuweilen schwer, bei der Fülle der Charaktere noch den Durchblick zu behalten.
Das ist aber nur mein persönlicher Eindruck, andere mögen es als reizvoll empfinden.
Was mich etwas störte und der Grund, warum das Buch die maximale Punktzahl bei mir verfehlt:
Es ist den Autoren nicht gelungen, die Atmosphäre der Stadt einzufangen oder eben den Charakter, wie die beiden sie empfinden. Ich denke, der zuständige Autor hatte beim Schreiben Google Earth auf dem zweiten Monitor ganz nach dem Motto "na, wo schicken wir die Jungs jetzt einmal hin". Dieser Eindruck schlich sich beim Lesen immer wieder ein und es erweckt den Eindruck, dass keiner der beiden Autoren sich wirklich einmal in Berlin aufgehalten hat. Zumindest nie lang.
Ist es geschickt, als Autor einen Handlungsort zu wählen, mit dem man nicht vertraut ist? Auch agierten manche Charaktere in dem Buch nicht typisch berlinerisch, wa?!

Das ist der einzige kleine Kritikpunkt. Es soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses Buch absolut lesenswert ist für Liebhaber dieses Genres. Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und ohne Holprigkeiten zu lesen.
Wirkliche Längen tauchen nicht auf. Dass ein Buch auf den ersten 50 Seiten erst in Schwung kommen muss, sehe ich als normal an.

Nach "Kiss The Girls" vor vielen Jahren, hat mich "Der Tag der Rache" bestens unterhalten und ich empfehle das Buch, trotz der kleinen Mängel absolut weiter.
4 Sterne
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am 21. Juli 2013
Meine Vor Rezensenten bemängeln das fehlende Berlin Flair, da ich selbst aus NRW komme, kenne ich dieses nicht und ich bin auch nicht in der ehemaligen DDR geboren und damit nicht betroffen von der Stasi. Aber die Handlung des Thrillers auf Deutschen Boden zu verlegen finde ich klasse.
Die Personenzahl ist überschaubar, die Kapitel wie gewohnt kurz. Schon ab dem ersten Kapitel ist die Handlung spannend. Das verschwinden des Mitarbeiters Chris aus der Private Berlin Detektei lässt schnell Rückschlüsse auf seine DDR Herkunft zu.
Seine Partnerin und Ex-Verlobte Mattie beginnt zu ermitteln.
Zeitgleich ermitteln die Detektei noch im Mordfall der Frau eines Großindustriellen.
Beide Handlungen werden parallel erzählt und der Täter erzählt in einzelnen Kapitel seine Story aus der Ich-Perspektive.
Ich finde das Buch sehr spannend und auch wenn man ahnen kann, wie die Stories ausgehen, wird der Spannungsbogen bis zum Schluss gehalten.
Auch die Ängste und Sorgen der Beteiligten Personen werden gut beschrieben.
Spannend und kurzweilig, nicht zu vergleichen mit den Cross Romanen, aber trotzdem gut.
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am 6. April 2015
Ein schöner Zufall, dass ich auf das Buch gestoßen bin. Danke, wer immer das gesteuert hat. Die Paarung "Geschichte" und "Spannung" hat mich durchgängig gefesselt. Dazu bedurfte es keiner Kabelbinder!
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am 17. Dezember 2014
Wenn die Namen mal eingeprägt sind, wie A. Cross, etc, liest es sich leichter.
Ansonsten Stil wie gehabt: Viel Blut, Verstümmelungen,etc. Gut geschrieben. Auf das muß man erst mal kommen.
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am 25. Februar 2015
Ich habe sehr viele von pattersons Büchern gelesen und dieses ist wieder anders und brutal packend. Einfach geschrieben und dennoch spannend bis zu den letzten Seiten .
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am 13. August 2014
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und in seinen Bann gezogen! Eine brutale Geschichte die wie ich hoffe erfunden ist...
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am 5. Oktober 2013
Für Patterson Fans zu empfehlen. Zwar kein Alex C. aber kurzweilig und spannend geschrieben. Mal mit einem nicht amerikanischen Hintergrund.
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am 18. Januar 2015
Wer gerne Bücher von James Patterson liest ist hier genau richtig. Es ist wieder einmal ein gelungenes Buch und sehr gut zu lesen.
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am 20. Juni 2015
wie immer, von diesem Autor ist nur bestes zu Erwarten. . . . . . . . . . .
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