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74 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Extreme...
Im April 2012 sah ich in London die ersten Poster welche für 50 shades of grey als Event Besteller warben. Damals lud ich mir ein Sample auf mein Kindle herrunter, las die ersten 10 Seiten und liess es wieder aus der Hand, um etwas anderes zu lesen.
Dann kam der Hype auch zu uns und meine Freunde fingen an immer öfter über das Buch zu reden. Ich...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2012 von Magritte

versus
49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mein Respekt an jeden, der das Buch zu Ende lesen konnte
Wie schon oft und wortreich besprochen ist dieses Buch literarischer Müll. Selbst, wenn man sich einfach ein bisschen erotische leichte Kost wünscht, ist es kaum auszuhalten. Die innere Göttin (würg), die nervige bis farblose Protagonistin und die kaum mehr als subtil zu bezeichnenden Parallelen zu Twilight, ließen mich dieses Buch ein paar...
Vor 19 Tagen von wuselwiesel veröffentlicht


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49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mein Respekt an jeden, der das Buch zu Ende lesen konnte, 12. Februar 2015
Wie schon oft und wortreich besprochen ist dieses Buch literarischer Müll. Selbst, wenn man sich einfach ein bisschen erotische leichte Kost wünscht, ist es kaum auszuhalten. Die innere Göttin (würg), die nervige bis farblose Protagonistin und die kaum mehr als subtil zu bezeichnenden Parallelen zu Twilight, ließen mich dieses Buch ein paar dutzend Seiten vor Ende genervt in die Ecke pfeffern. Allein die Tatsache, wie die unerfahrene graue Maus, von diesem älteren und mächtigen Mann bedrängt, kontrolliert und naja im Grunde missbraucht wird, stellt wahrscheinlich für jeden authentischen Freund von BDSM eine Ohrfeige dar. Keine gemeinsamen Regeln, keine emotionale Fürsorge. Und gleichzeitig wird alles verkitscht und zur tragischen Romanze aufgebauscht. Schrecklich! Wer einfach ein bisschen erotische Literatur sucht, sollte sich vielleicht woanders umsehen, den selbst die vielen Sexszenen werden schnell langweilig, wie sich alles bis zum erschöpfen wiederholt, inhaltlich wie sprachlich, und Ana schon multiple Orgasmen bekommt, wenn er ihr einen verruchten Blick zuwirft.
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5.801 von 6.155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grauenhaft!, 17. September 2012
Von 
Ich habe das Buch in einer Tausch-Bibliothek im Urlaub gefunden. Es schockiert mich doch sehr, dass sämtliche Frauen im Freundes- und Bekanntenkreis mit den unterschiedlichsten Leseneigungen dieses Buch wärmsten empfohlen haben und wirklich alle total umgehauen wurden von der Tatsache 'wie heftig es da zur Sache geht'. Und jetzt denk ich mir so: Hä? Ihr seid alle um die 30 und DAS haut Euch um???
Abgesehen von zweimal nekisch patschi-patschi mit der Reitgerte kitzeln passiert da doch nicht mehr als simples Gevögel. Jede Stellung wird mal durchgenommen, die unerfahrene Ana zerfällt ständig "into 1000 pieces" und er kann nur noch stöhnen wir verrückt sie ihn macht. Herzlich willkommen in einem schnöden Porno.
Hinzu kommt noch, dass beide Charaktere super unsympathisch sind. Sie ist mit 21 NATÜRLICH noch Jungfrau, aber nicht weil sie ne schäbbige pummelige Olle ohne soziale Kontakte ist, sondern weil... ja, warum eigentlich? Ach ja, noch kein Mann ein Kribbeln verursacht hat. Selbstredend, dass das scheue Reh auch noch NIE masturbiert hat. (Ich muss schon wieder mit den Augen rollen...) Hinzu kommt, dass sie peinlich wenig Selbstbewusstsein hat, sich ständig auf der Lippe kauen und auf ihre Hände starren muss, sie bei der kleinsten Kleinigkeit (wie eine anzügliche Bemerkung über ihre glanzvollen Leistungen in der Kiste) wie eine Klosterschülerin errötet, ihrem Traummann aber DANN beim aller aller ersten Mal den Chrom von der Stoßstange lutscht. Ist klar...!
Er hingegen ist einfach zu perfekt (mal abgesehen von der Neigung Frauen zu verdreschen) um noch als sympathisch durchgehen zu können. Mal abgesehen davon benimmt er sich wie ein Waschlappen, wenn Klein-Ana mal wieder eine ihrer Wo-soll-das-nur-hinführen-Krisen hat. Die Autorin vergisst auch nicht auf mindestens jeder zweiten Seite seine langen Finger, die Lässigkeit wie er seine Hosen trägt, seine wuscheligen Haare und seine waaaaaaaahnsinns grauen Augen hervorzuheben.

Beim letzten Drittel des Buches habe ich bei den 0815-Sexszenen nur noch vorgeblättert, mir die stumpfsinnigen E-Mail-Korrespondenzen der beiden gespart (steht eh immer nur das gleiche drin) und mir noch schnell den Schluss reingewürgt. Das nicht ohne ein Grinsen, weil mal ernsthaft, ICH (als weibliche Leserin) hätte das mit dieser unerträglich dämlichen Kuh schon am liebsten am Anfang gemacht.
Dieses Buch hat vielleicht prüde amerikanische Vorstadthausfrauen vom Hocker, aber ansonsten eignet es sich nur für eine chronisch untervögelte Mauerblümchen ohne Selbstbewusstsein, die es sich mit Kerzen und eben diesem Erguss in der Badewanne gemütlich machen.
Und sollte sich jetzt irgendeine Verfechterin dieses Werkes den Schuh anziehen und sich über meine Meinung echauffieren: Ist mir egal!
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2.272 von 2.435 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es scheint, dass alle von mehreren Ticks geplagt sind, 6. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
So, ich habe endgültig aufgegeben. Ich hoffe ich habe noch rechtzeitig aufgehört zu lesen und werde keinen bleibenden Schaden davon tragen. Ich konnte schon spüren wie meine IQ Punkte schrumpfen und wie ich meine Gehirnzellen verliere.
Viel mehr Spaß hat mir die Auswertung folgender Statistik beschert:

Es ist unschwer zu erkennen, dass die Lieblingsfarbe unserer Heldin rot ist. Sie trägt sie besonders gerne in ihrem Gesicht. Für meinen Geschmack viel zu oft, sage und schreibe 85 Mal. Und zwar in allen Facetten, von tiefrot und knallrot, über feuerrot und schamrot bis zu puterrot. Alleine der Satz „Ich werde rot.“ kommt 32 Mal vor.

Der Adjektiv „köstlich“ ist ihr besonders ans Herz gewachsen. Dabei geht es keinesfalls nur um so profane Sachen wie das Essen oder Trinken, sondern sie findet, dass auch die Wunde, die Folter, der Schmerz sogar der elektrische Schlag insgesamt 44 Mal köstlich sein können. Der Höhepunkt sind aber eindeutig die Muskeln in ihrem Unterleib, die sich 27 Mal auf köstliche Weise zusammengezogen haben.

Wann immer sie kann, widmet sie sich ihrer präferierten Beschäftigung: Unterlippe kauen. Das hat sie genüsslich 34 Male gemacht. Sie hat auch versucht ihre Lippen zu schürzen, leider nur 6 Mal. Das liegt wahrscheinlich daran, dass man dabei die Lippen nach außen stülpt und man strengt sich zum Denken an, was ihr mit ihren fünf Gehirnzellen unmöglich gelingen kann.

Sie hat zwei unzertrennliche und treue Begleiter. Ihr Unterbewusstsein steht ihr mit Rat und Tat mehr schlecht als recht 81 Mal zur Seite. Sie ist so dumm, dass ihr ihre unübertroffene und geniale innere Göttin mit ihrem dämlichem Gequassel auch keine Schäden mehr anrichten kann. Obwohl sie das 52 Mal versucht hat.

Auf verschiedenste Art stöhnen die beide 94 Mal: mit rauer Stimme, in verzweifeltem Staunen, kaum hörbar, erregt, atemlos.

Wenn sie ihre Lippen nicht kaut und ziellos mit „köstlich“ durch die Gegend schießt, dann starrt sie ganz gerne. Hauptsächlich auf ihre Hände, Finger und Füße. Aber auch das Fester, der Bildschirm und die Zimmerdecke waren 35 Mal nicht sicher vor ihr.

Die Kinnlade fällt auch 16 Mal herunter. Aber nicht nur ihr, sondern auch ihr Unterbewusstsein und ihre innere Göttin verlieren oft die Kontrolle über diesen Körperteil.

Seine graue Augen können alles: funkeln, strahlen, leuchten, glühen, frostig sein. Nach Lust und Laune haben sie sich 41 Mal verändert und dabei immer atemberaubend ausgesehen. Sogar 5 Mal haben sie wie flüssiges Silber geschimmert.

Apropos Augen: es scheint, dass alle von mehreren Ticks geplagt sind. Sie verdrehen die Augen 18 Mal und heben wahlweise nur eine oder beide Augenbrauen 37 Mal. Um nicht eintönig zu wirken, bedienen sie sich dabei an einem ganzem Repertoire an Gefühlen: genervt, stöhnend, erstaunt, viel sagend, amüsiert, interessiert und drohend.

Der Leser macht sich zunehmend Sorgen um das gesundheitliche Wohlbefinden der Akteure. Sie zucken nämlich ganze 72 Mal und zwar mit Wimmern, Achseln, Schulter, sogar mit ganzem Körper. Das Highlight liefert wieder mal die innere Göttin: sie zückt die Pompons, weil sie sich für eine Cheerleaderin hält! Besorgniserregend ist ebenfalls das ewige Pressen: nicht nur die Lippen werden gepresst, sondern auch die Hüften, Schenkel, Zähne, Beine, die Brust und der Mund.

Er ist zweifellos der attraktivste Mann auf diesem Planeten, unfassbar cool und gelassen, reicher als Krösus, unverschämt selbstherrlich, der Inbegriff männlicher Schönheit und unglaublich mächtig. Man würde mit Sicherheit von ihm erwarten, dass er ihr einen außergewöhnlichen Kosenamen verpasst. Denkste! Macht nichts, er selber findet „Baby“ so gut, dass er das 50 Mal verwenden muss. Ich finde origineller geht’s wirklich nicht.

Berühmt berüchtigt ist auch sein Kontrollzwang. 42 Mal hat er sich als besessener Kontrollfreak benommen.

Ich finde es Jammerschade, dass ich diese herrliche Statistik nicht fortsetzen kann, weil ich nämlich nicht weiter lesen werde. Mein Unterbewusst ist der Meinung, ich sollte diesen schnulzigen Schund zum Fenster hinauswerfen, aber meine innere Göttin ist damit gar nicht einverstanden. Sie ist so unverbesserlich romantisch veranlagt und will, dass ich durchhalte, weil ich am Ende bestimmt belohnt werde. Und falls es keinen 4. Teil mehr gibt, so kann ich mir auf meinem E-book Reader die schönsten Stellen jederzeit nachlesen!
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371 von 397 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was soll denn sowas ?, 22. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das ist das erste Mal, dass ich bei amazon eine Rezension über ein Buch schreibe. Aber ich kann bei bestem Willen nicht verstehen warum dieses Buch so gut bewertet wurde. Worum geht es ? Das ist schnell erzählt. Junge Studentin trifft auf einen Halbgott mit Namen Christian Grey. Die Studentin, Rachel Steele, ist unerfahren und unsicher und Jungfrau, obwohl sie wohl unglaublich gut aussieht (jaja Sachen gibts). Sie trifft nun den unwesentlich älteren Christian Grey und verliebt sich sofort in ihn. Warum tut sie das ? Tjaaaaa der gute Christian Grey ist halt der Inbegriff der Männlichkeit....das Gefäß männlicher Lebenskraft.....Gottes Geschenk an die Weiblichkeit......ein auf der Erde wandelnder Apollon.....er sieht so gut aus, dass an mehreren Stellen in dem Buch weibliche Bedienungen in Cafes und Restaurants die Bestellung nicht aufnehmen können weil sie anfangen zu stottern und zu zittern. Aber das war natürlich noch nicht alles.....Selbstverständlich ist Mister Grey auch noch Millionär....nein Milliardär...nein Trillionär. Mehrere Häuser, Autos, Helikopter und ein Privatjet plus ein paar Segelflugzeuge. Wie kommt er zu dem sagenhaften Reichtum ? Er ist CEO bei seiner eigenen Firma "Grey Enterprises". Wie hat er das geschafft ? Was macht die Firma genau ? Nun das scheint niemanden zu jucken nicht einmal die Autorin selbst. Wichtig ist nur, dass er aus ganz ganz armen Verhältnissen kommt und jetzt mehr Geld hat als Gott, weil er ja so ein toller Typ ist....richtig dufte halt. Wie die Firma genau ihren Gewinn erwirtschaftet, wird ,wie gesagt, nicht mal im Ansatz erwähnt. Zumindest scheint ein wesentlicher Bestandteil in der Ausführung darin zu liegen Nahrung über irgendwelchen Versager-Ländern abzuwerfen(wirklich gewinnbringend klingt das jetzt nicht unbedingt)....gelobt sei der Messias Grey.....Nebenbei werden zu der Person Grey noch ein oder zwei selbstverständliche Details erwähnt....er hat einen Prengel von biblischem Ausmaß und obwohl er angeblich Tag und Nacht so hart arbeitet und ansonsten kaum Zeit hat, hat er durch hartes tägliches Training ein unglaublich durchtrainierten Körper, spielt perfekt Klavier und kann all seine fliegenden Fortbewegungsmittel selbst fliegen....oh und hatte noch zeit sich über die Jahre 16 Sex-Sklavinnen in seinem Folter-Keller zu halten....wobei wir direkt beim Plot sind...Der gute alte Christian Grey hat nämlich nicht mehr alle Latten am Zaun. Seine Mutter, eine Cracknutte, hat ihn in seiner Kindheit wohl einmal zu oft mit der Reitgerte abgelattet. Seitdem ist bei ihm wohl irgendwie eine Synapse falsch verdrahtet und er hat selbst das Verlangen Frauen mit seinem Armani-Gürtel zu bearbeiten. Rachel Steele findet das aber wohl alles nicht so schlimm und erträgt es zusammen geschlagen zu werden, weil dass ihre einzige Möglichkeit ist sich in der Erhabenheit und überirdischen Schönheit des Gottes Christian Grey zu sonnen. Jedes Kapitel in dem Buch läuft nun gleich ab. Die selben Dialoge, dann Sex oder eine Variation von "Ablatten" und die selben post-sex/post-"Ablatten" Dialoge wie im Kapitel zuvor. Besonders störend ist es, dass die Autorin sich nicht nur inhaltlich sondern auch sprachlich immer und immer wieder wiederholt....Ein besonderes Hobby von Miss Steele (neben dem sich-ablatten-lassen) scheint "rot werden" zu sein. "ich werde rot....erneut werde ich rot". Das nervt auf Dauer sehr. Auch scheint sie alles "köstlich" zu finden.."ein köstliches ziehen......ein köstlicher Schmerz.....ein köstliches Gefühl.....Sein Schwanz schmeckt köstlich". Ebenfalls sehr nervig. Selbes Prinzip bei Christian "Adonis" Grey. Auch er weist einen sehr beschränkten Wortschatz auf. Zu seinen Lieblingsphrasen gehören "Miss Steele was machen sie bloß mit mir", "Was stellen sie bloß mit mir an", "So ist gut Baby". Außerdem würde ich Herrn Grey unbedingt einen Gang zum Neurologen empfehlen. Er scheint Spasmen zu haben oder unter dem Tourette-Syndrom zu leiden. Es ist nämlich auffallend wie oft sich seine Mundwinkel zu einem Lächeln verziehen oder sich ein schelmisches Grinsen auf seinem Mund abzeichnet. Darauf zu achten wäre allerdings, dass der behandelnden Arzt männlich ist, damit er ihn behandeln kann ohne andauernd rot zu werden, zu stottern oder vor Erregung zu zittern. Ein Konzept, das sich durch das gesamte Buch zieht und von dem ich nicht wirklich weiß was davon zu halten ist, ist das "Engelchen-Teufelchen"-Schema. Frau Steele hat den Engel in Form von ihrem "Unterbewusstsein" und Luzifer in Form ihrer "inneren Göttin" auf der Schulter. Das Unterbewusstsein ermahnt sie andauernd zur Tugend und zum Schamgefühl, während die "innere Göttin" mit einer nuttigen "wir tanzen alle nackt um den Maibaum und fassen uns gegenseitig an den Bürzel"-Mentalität Miss Steele dazu ermutigt Prengel zu lutschen und sich selbst als Sexualobjekt zu betrachten(Freud lässt grüßen) Um es auf den Punkt zu bringen, dass Buch ist oberflächlich die Charaktere seicht und einseitig und extrem unsympathisch. Sprachlich richtig richtig schlecht. Kann sein, dass die Autorin selbst in ihrer Jugend von ihrem Daddy nicht oft genug gedrückt wurde(oder vielleicht auch zu oft) und das aufarbeiten will, aber dann hätte sie vielleicht lieber in Therapie gehen sollen oder meinetwegen auch zum Auspeitschen in ein BDSM-Studio, aber ein Buch zu schreiben war definitiv der falsche Weg. Fifty Shades of Grey ist nämlich scheiße hoch 9
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2.417 von 2.621 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kritik in vier Zeilen, 5. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
"Junges Fräulein, darf ich's wagen?
Ich bin schön und habe Geld!"
- "Na, dann dürfen Sie mich schlagen!"

Und das liest die halbe Welt...
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78 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Selten so einen Müll gelesen!, 19. Januar 2015
Inhalt: Die jungfräuliche Anastasia Steele soll den erfolgreichen Geschäftsmann Christian Grey interviewen, um ihre erkrankte beste Freundin zu vertreten. Sie verliebt sich in Christian und sie kommen sich näher. Was Christian Anastasia dann aber vorschlägt, bringt sie an ihre Grenzen.

Cover: Das deutsche Cover ist schöner als das Englische, wie ich finde. Klar, diese überschwülstige Symbolik mit den Blumen (weibliche Genitalien, anyone?) wertet den Anblick auf, verrät aber auch die Mogelpackung, nachdem man dieses Machwerk des schlechten Geschmacks gelesen hat.

Meinung: Also, ich war ja nach der Lektüre erst mal ein wenig schockiert und sprachlos. Was sich da grade über 600 Seiten hingezogen hat, war mitunter eines der schlechtesten Leseerfahrungen überhaupt! Ausgehend davon, dass dies mal eine Fanfiction war (und sich übrigens auch genauso liest!), konnte man ja schon wenig erwarten, aber das war echt unterirdisch. Ist das erste Viertel noch einigermaßen interessant zu lesen, verliert sich „Shades of Grey“ schon schnell in belanglosen Dialogen, langweiligen Klischee-Charakteren, Wiederholungen in der Handlung und vor allem auch im Wortschatz. Ständig beißt sich Ana auf die Lippe, oder sie wird rot. In so ziemlich jeder Nuance er Farbe rot, die man sich nur denken kann. Christian wird ausgiebig angehimmelt. Stilistisch ist dieses Buch absoluter Papiermüll, das hätte auch eine sexuell unerfahrene, aber schrecklich neugierige 16jährige schreiben können. Also E L James ist einfach nur talentfrei, anders kann man es nicht sagen. Das Buch plätschert endlos langweilig dahin und ich glaub, am Ende hab ich ein Drittel gar nicht mal gelesen, weil es eh keinen Unterschied gemacht hat. Wenn Ana Christian nicht gerade anhimmelt oder mit ihm sinnfreie Mails hin und her schickt, oder sie ihre furchtbar schlechten, unnötigen Dialoge haben, dann machen die zwei Bettensport. Und diese Szenen sind entweder vollkommen abnervend oder unfreiwillig lustig. Jaja, die innere Göttin – was hab ich darüber gelacht! Und dass Jungfräulein Steele sofort eine 1A-Fellatio hinlegt ist natürlich logisch. Auch dass sie in einer Tour kommt, sogar beim ersten Verkehr… ja, klar. Das sind ja schon mal ziemlich überschaubare Teenie-Erwartungen. Liest man in fast jeder Fanfiction, die sich irgendwie mit Sex befasst.
Aber was mich an dem Roman jetzt wirklich richtig schockiert hat, war die Darstellung von BDSM. Jeder, der sich damit auseinandergesetzt hat, weiß, ja, es gibt verschiedene Schattierungen und Abstufungen. Das geht von seichtem Popoklopfen bis hin zu Vorführung, „Fremdbenutzung“ und so weiter. Allerdings vermittelt der Roman hier wirklich nur die weichgespülte Housewive-Variante, die wahrscheinlich eh schon fast jeder kennt. Und zudem ist Anastasia einfach keine Sub in dem Sinne. Sie ist weder devot noch masochistisch. Ihr gefällt das bisschen Hauihaui und Augenverbinden und von der Decke hängen, ja. Aber am Ende dreht sie total durch, als die erste ‚richtige‘ BDSM-Praktik auf den Tisch kommt. Hat sie das alles nur gemacht, um Christian zu gefallen? Ich könnt’s mir vorstellen. Sie hat doch bis zum Ende nicht verstanden, was eine Dom/Sub-Beziehung ist. Ist ja nicht so, als würde Christian sie ständig dran erinnern… Und dann wird Christian mit seiner furchtbaren Familiengeschichte (Missbrauch, Verwahrlosung, etc.) auch noch so hingestellt, als sei er deshalb dominant und so ein „Freak“. Die Schlussfolgerung ist doch: Christian ist dominant, weil ihm das alles passiert ist.
Aber was ist das denn bitte für eine Implikation?! Jeder dominante Mensch im Bett hat einen an der Klatsche oder was?
DAS hat mich richtig angekotzt. Deshalb ist dieses Buch RICHTIG schlecht.
Es versucht eine Thematik salonfähig zu machen, aber stellt es absolut falsch dar. Das ist wieder ein Erotik-Roman noch eine Liebesgeschichte. Das ist höchstens eine Beleidigung für meine Augen.

1 Stern. Weil 0 nicht gehen. Leider.
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45 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Stern sind 10 zu viel!, 23. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
Bisher glaubte ich immer, Stephen King sei derjenige, der Horrorbücher schreibt. Aber nein, es gibt ja noch eine E. L. James, die Kings Werke wie Komödien erscheinen lässt. Autorin möchte ich diese Frau nicht nennen, denn was sie als Geschreibsel dem geneigten Leser antut, ist ein Graus für die Augen und pure Körperverletzung. Leider hat die Neugier irgendwie den Masochisten in mir geweckt, weshalb ich mir diesen minderbemittelten Schreibkram angetan habe. Ein Buch muss nicht vor Fremdwörtern und ausgefeilten Satzkonstruktionen triefen, aber bitte, es sollte sich doch angenehm lesen lassen und gut formuliert sein. Leider verfügt die gute Frau nur über einen begrenzten Wortschatz und selbst diesen muss sie ständig wiederholen. Auszudrücken versteht sie sich nicht, Spannung gibt es keine, sondern nur die Qual, die nächsten Seiten zu überstehen. Wie pervers muss man sein, um das einem Leser zuzumuten? Aber ich vergaß, es geht ja um SM und genau hierin hat der Leser ihn gefunden.

Auf der einen Seite: Anastasia Steele, 21-jährige Literaturstudentin, noch Jungfrau – okay, bis hierhin kann ich noch folgen – hat noch nie masturbiert, noch nie irgendwelche Gefühle erotischer oder sexueller Art gehabt, sich noch nie zu einem Mann hingezogen gefühlt, trinkt keinen Alkohol, hat keinen PC und weiß nicht, was E-Mails sind. In welchem Jahrhundert leben wir? Offenbar hat Gott seine arme Eva gerade aus dem Paradies geschmissen. Wie grausam!

Auf der anderen Seite: Christian Grey, 27-jähriger Selfmade-Milliardär (Wer gibt sich schon mit Millionen zufrieden?), der irgendwie nicht arbeitet, sondern ständig am Vögeln ist, der Kontrollfreak und Stalker in Reinform, der offensichtlich ein gestörtes Verhältnis zu Frauen hat. Bei ihm haben sie mehr oder weniger die Klappe zu halten oder aber ein Wow zu hauchen, denn er ist ja ach so reich, ach so gutaussehend, hat ach so köstliche Augen wie flüssiges Silber und seine Hose sitzt ach so perfekt. Wow, welcher Mann will nicht so sein? Ist die Frage, ob Satan seinen Jünger auf die Welt gehetzt hat oder aber Gott bei der Schaffung seines Adams ein Kapitalfehler unterlaufen ist.

Lasst uns nun zusammenkommen oder aber zusammen kommen. Das verunsicherte Mauerblümchen ohne jegliche sexuelle Erfahrung oder Fantasie bläst Herrn Grey beim allerersten Mal besser den Luststab als jede Pornodarstellerin – und schluckt auch noch. Das nenne ich eine Leistung! Zudem darf sie sich über multiple Orgasmen freuen. Klar, das kennt jede Jungfrau von ihrem ersten Mal. Nun mag man einwenden, es sei ja nur eine Geschichte und erfunden. Ja, das ist so. Aber selbst jede Fantasy und Science-Fiction muss verdammt noch mal GLAUBWÜRDIG sein. Und glaubwürdig ist an den Charakteren gar nichts. Sie sind platt, farblos und agieren so selten dämlich, dass es einem wehtut. Ach so, das ist mal wieder der sadomasochistische Schlag für den Leser. Danke, jetzt bin ich geil! Geht bei Miss Steel auch sehr schnell. War sie bisher die ausgetrocknete Sahara, mutierte sie durch Greys Blicke zum immerfeuchten Atlantik. Hier war wohl der Wunsch der Autorin Vater des Gedankens.

Welche Lehren soll ich als Mann aus dieser Geschichte ziehen? Es spricht ja offenbar so viele Frauen an. Absolute Kontrolle, absolute Unterwerfung, absolute Verfügbarkeit, damit der Mann stets seinen Willen bekommt und seine Lust befriedigen kann? Die Aufgabe des eigenen Ichs, um einen Mann zufriedenzustellen? Ist das tatsächlich euer Wille, werte Damen? Ich hab bisher geglaubt, dass wir viel weiter sind. Um Aufklärung wird gebeten!

BDSM – das soll ja das Salz in der Suppe sein. Wer sich auch nur ein bisschen mit dem Thema auseinandergesetzt hat, weiß, dass der Roman mit BDSM so viel zu tun hat wie Jesus mit der Sünde. Bei BDSM respektieren beide Parteien einander, sie lassen sich des Lustgewinns wegen auf diese sexuelle Spielart ein, es gibt Regeln und ein Savewort. Das alles kann ich beim besten Willen bei der Kombination Steele und Grey nicht finden.

Aber da sind ja noch die träumenden Frauen mit ihren beiden Totschlagargumenten: Romantik und Liebe. Ich gerate jetzt schon ins Schwärmen. Die unerfahrene Studentin - blütenweiß und unbefleckt - trifft auf ihren armen Ritter, der in ihr den heiligen Gral gefunden hat. Dieser muss so oft es geht gefüllt werden, Schläge auf den Po können auch nicht schaden. Jedenfalls hatte der gute Ritter eine schlechte Kindheit und nur seine Prinzessin vermag ihn zu erretten. Rapunzel mal anders. Steht die Romantik zwischen den Zeilen oder warum hab ich keine entdeckt? Hab ich ein weltfremdes Verständnis von Liebe oder weshalb kann ich in diesem von Selbstzweifeln geplagten Wesen, das sich einem Machtmenschen in dem Glauben unterwirft, ihn umpolen zu können, keine Liebesgefühle entdecken?

Wäre ich jetzt super fies, würde ich behaupten, Anastasia Steele ist eine Nutte. Sie lässt sich reich beschenken und öffnet dafür ziemlich oft ihre Beine. Aber da ich an das Gute im Menschen glaube, streiche ich diese Vermutung lieber wieder aus meinen Gedanken. Wer nimmt nicht gern Geschenke entgegen und bedankt sich ordentlich dafür?

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass ich noch nie eine Rezension geschrieben habe, es vermutlich auch nie wieder tun werde, aber bei diesem Machwerk eine Ausnahme machen musste. Ich hoffe, euch einen Einblick in dieses Buch gegeben und gut unterhalten zu haben. Meine Empfehlung lautet natürlich: Kauft es euch nicht! Und falls ihr der Sünde erlegen sein solltet, es doch getan zu haben, entzündet ein Lagerfeuer und betet darum, E. L. James möge uns in Zukunft mit ihrem Geschreibsel verschonen.

PS: Über den Medienhype und seine Auswirkungen bin ich entsetzt. Was sagt dieser Erfolg über unsere Gesellschaft und vor allem über die Frauen aus? Wer gern darüber philosophieren mag, darf sich gern bei mir melden.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lächerlich und vollkommen sinnlos, 20. August 2013
Von 
Eins der größten Fehlkäufe in meiner Bücherkarriere............
Der ganze " Hype " um dieses Buch enttäuscht mich sehr, denn ich dachte mehr Leser haben diese Anhäufung von Langeweile und völliger Themenlosigkeit in den Schlaf geschunkelt !
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sterbenslangweilig und vor allem das Geld nicht Wert, 7. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch iist langweilig außer den paar Sexszenen passiert eigentlich gar nichts. Ich habe noch nie ein so nichtssagendes Buch gelesen. Muss dazu sagen ich habe es nicht fertig gelesen da es ja überhaupt keine Handlung hat und die Dialoge megalangweilig sind . Kann gar nicht verstehen dass dieses Buch so weiterempfohlen wird. Werde auf gar keinen fall Band 2& 3 kaufen!!!!!!
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221 von 244 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Oh Baby, schnell weg aus deren Welt!, 25. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
Alle meine Vorurteile wurden bestätigt und noch übertroffen. Ich habe absolut Nichts gegen Liebesromane, erotische/pornografische Literatur, aber gut müssen sie sein. Aber dieser hier, ist nicht gut.

Sie ist mit 21! noch Jungfrau und Ihre Entjungferung, welch unvergessliches Erlebnis. Genau so wünscht es sich ein junges Mädchen. "Leg Dich aufs Bett wir bereinigen jetzt Deine Situation." Wie romantisch.

Diese unsägliche Aufgabe wird vom attraktivsten, potentesten, köstlichsten und schönsten Mann des Universums übernommen und sie hat dabei gleich 2 markerschütternden Orgasmen der schärfsten Sorte. Natürlich! JEDE, wirklich jede Frau kennt das. Und natürlich kommt sie seit dem 1. Mal wirklich immer zum Höhepunkt und immer ganz doll heftig und ganz viele Male hintereinander. Wow!

Das vollkommen unerfahrene Fräulein, welches noch nie einen selbstgemachten Orgasmus hatte und vor einer Nacht noch Jungfrau war, ist perfekt in Fellatio und führt ohne jegliche sexuelle Erfahrung und aus völlig eigenem Antrieb einen Deep Throat durch, er kommt innerhalb 2 Minuten und zur Krönung schluck sie auch noch alles fein runter. Ich bin berauscht von soviel Realitätsnähe.

Natürlich ist er ein atemberaubend schöner, wahnsinnig attraktiver Adonis, der Inbegriff männlicher Schönheit und hat, ganz klar, einen riesengroßen Penis der selbstverständlich auch wahnsinnig potent ist, das frau allein durch eine bloße Berührung seines Körpers multiple orgasmiert. Und damit die latent vergesslichen, nach Luft schnappenden Leserinnen das auch ja nicht vergessen, wird es auf jeder 2. Seite noch mal erwähnt.

Nicht zu vergessen, das mit 27 Jahren ganz allein aufgebaute Milliardenimperium für das er tagtäglich Nichts tun muss, außer seine viele freie Zeit zu organisieren. Selbstverständlich ist er außerdem ein begnadeter Pianist, Literaturliebhaber und Teesortenkenner. Wow!

Er ist ein Zauberer, ein Magier, er kann sich trotz übergezogenem Gummi in ihr ergießen. Doppel Wow!

Selbstverständlich muss er gerettet werden. Seine kranke Seele ist von einem bösen, schwarzen Dämon besessen und nur eine kleine, naive, mit 4 Gehirnzellen ausgestattete Abtrünnige der Amischen (wie sonst konnte sie ohne in Besitz eines eigenen PCs im Stande sein in der heutigen Zeit erfolgreich das College zu absolvieren) kann ihn retten.

Ganz klar, er wirft sofort alle seine Prinzipien über Bord um mit ihr ganz entgegen seiner Neigung, romantischen Kuschelsex zu praktizieren. Sie krempelt ihn um, zum fast zahmen Stubentiger. Aber eben nur fast.... wir sollen ja gespannt sein, auf Band 2 und 3.

Warum wird dieser alberne Vertrag ständig in den Mittelpunkt gerückt und dann sogar von Mr. Grey für irrelevant erklärt? Doch nicht etwas weil sich Ms. Steele trotzdem verkloppen lässt? Vertrag hin Vertrag her, ich mach mit Dir ja trotzdem was ich will.... SM ist nicht einvernehmlich zwischen allen Beteiligten, basiert nicht auf Vertrauen und bewusst gelebter angeborener Neigung..... nein ..... man unterwirft sich zwecks der Gaudi, weil: "ich kann ihn bestimmt umpolen... aus Liebe".

Wunderbar. Und noch wunderbarer, das erste Mal und alle folgenden auf ein solides vertragliches Fundament zu setzen. Sex sollte man ja generell vertraglich bis ins kleinste Detail regeln. So macht es erst richtig Spaß.

Genau das richtige Signal an jugendliche Leserinnen: habt keinen eigenen Willen, lasst euch verbiegen, verbiegt den Partner, trefft keine eigenen Entscheidungen, lauft immer schön tiefrot an, betet ihn an, macht was er will, haucht und flüstert nur in Gegenwart eines Mannes, habt Angst vor ihm denn er könnte ja unvermittelt ausholen und Euch eine schallern, lasst euch unterwerfen auch wenn ihr das nicht wollt, irgendwann wird er Euch dafür lieben. Furchtbar welch antiquiertes Frauenbild hier vermittelt wird. Mir ist übel.

Sind Teenager die avisierte Zielgruppe der Autorin? So hab ich mich jedenfalls beim Lesen gefühlt. Primitivster Schreibstil in Form von >Mein schönstes Ferienerlebnis< mit massenhaften wort- und satzgleichen Wiederholungen, überladen mit Klischees, bedeutungsloser, ach gar keine Handlung, um sich von einer langweiligen Sexszene zur nächsten zu hangeln.

Diese Anastasia ist so naiv und weltfremd, das ich beim Lesen andauernd die Augen verdrehte, weil ich mich fremdgeschämt habe.

Dieser Mr. Grey ist kein Dom er ist ein Stalker. Er begegnet ihr zu keiner Zeit auf Augenhöhe. Er missbraucht und nutzt auf 600 Seiten ihre Unerfahrenheit und Verliebtheit aus. Für mich liest sich das unerträglich. Diese permanente Überwachung, die Kleinmacherei, Einschüchterung, Geringschätzung - das ist krank.

Die Sexszenen sind so langweilig und machen vielleicht insgesamt 30 Seiten des Buches aus. Sie macht nichts anderes als hauchen, stöhnen, stillhalten und tiefrot werden und er knurrt ununterbrochen. Wenn man die meisten Szenen real umsetzen würde, wäre man nach 10 Minuten fertig. 8 Minuten Vorspiel, 2 Min. maximal die Penetration und schwupps zerspringt sie in 1000 Teile und er kommt immer direkt sofort nach ihr. Wow! Das soll umwerfend toll sein? Das wünschen sich Mio. Frauen? Quickies am laufenden Band? Na herzlichen Dank auch.

Warum finden so viele Frauen dieses Buch so toll? Die Sehnsuchtsschnulze verklemmter Frauen die nicht in der Lage sind ihre Phantasien im realen Leben auszuprobieren? Ich kann das nicht glauben. Aber wenn das Buch anregt, dass Paare endlich wieder miteinander reden und vor Allem wieder Zugang und Spaß an der gemeinsamen Sexualität finden, dann vergebe ich den einen Stern gerne. Mir bleibt ja auch gar Nichts anderes übrig.

Wenn diese E.L. James auch nur ein wenig schreiben könnte, hätte sie aus der Idee wirklich einen tollen Roman machen können. Aber dann wäre der Roman wahrscheinlich nicht massentauglich gewesen.

Wer einen SM Roman lesen möchte, sollte zum Klassiker "Die Geschichte der O" oder ganz neu auf dem Buchmarkt "Safeword" greifen. Aber Achtung, das ist kein Zuckerwatte und Weichspül SM wie in Shades of Grey, sondern echter, mit all seinen Ambivalenzen.
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Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman von E L James (Taschenbuch - 30. Juni 2012)
EUR 12,99
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