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58 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Extreme...
Im April 2012 sah ich in London die ersten Poster welche für 50 shades of grey als Event Besteller warben. Damals lud ich mir ein Sample auf mein Kindle herrunter, las die ersten 10 Seiten und liess es wieder aus der Hand, um etwas anderes zu lesen.
Dann kam der Hype auch zu uns und meine Freunde fingen an immer öfter über das Buch zu reden. Ich...
Vor 18 Monaten von Magritte veröffentlicht

versus
4.812 von 5.075 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grauenhaft!
Ich habe das Buch in einer Tausch-Bibliothek im Urlaub gefunden. Es schockiert mich doch sehr, dass sämtliche Frauen im Freundes- und Bekanntenkreis mit den unterschiedlichsten Leseneigungen dieses Buch wärmsten empfohlen haben und wirklich alle total umgehauen wurden von der Tatsache 'wie heftig es da zur Sache geht'. Und jetzt denk ich mir so: Hä? Ihr...
Vor 19 Monaten von Julia Legner veröffentlicht


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4.812 von 5.075 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grauenhaft!, 17. September 2012
Von 
Ich habe das Buch in einer Tausch-Bibliothek im Urlaub gefunden. Es schockiert mich doch sehr, dass sämtliche Frauen im Freundes- und Bekanntenkreis mit den unterschiedlichsten Leseneigungen dieses Buch wärmsten empfohlen haben und wirklich alle total umgehauen wurden von der Tatsache 'wie heftig es da zur Sache geht'. Und jetzt denk ich mir so: Hä? Ihr seid alle um die 30 und DAS haut Euch um???
Abgesehen von zweimal nekisch patschi-patschi mit der Reitgerte kitzeln passiert da doch nicht mehr als simples Gevögel. Jede Stellung wird mal durchgenommen, die unerfahrene Ana zerfällt ständig "into 1000 pieces" und er kann nur noch stöhnen wir verrückt sie ihn macht. Herzlich willkommen in einem schnöden Porno.
Hinzu kommt noch, dass beide Charaktere super unsympathisch sind. Sie ist mit 21 NATÜRLICH noch Jungfrau, aber nicht weil sie ne schäbbige pummelige Olle ohne soziale Kontakte ist, sondern weil... ja, warum eigentlich? Ach ja, noch kein Mann ein Kribbeln verursacht hat. Selbstredend, dass das scheue Reh auch noch NIE masturbiert hat. (Ich muss schon wieder mit den Augen rollen...) Hinzu kommt, dass sie peinlich wenig Selbstbewusstsein hat, sich ständig auf der Lippe kauen und auf ihre Hände starren muss, sie bei der kleinsten Kleinigkeit (wie eine anzügliche Bemerkung über ihre glanzvollen Leistungen in der Kiste) wie eine Klosterschülerin errötet, ihrem Traummann aber DANN beim aller aller ersten Mal den Chrom von der Stoßstange lutscht. Ist klar...!
Er hingegen ist einfach zu perfekt (mal abgesehen von der Neigung Frauen zu verdreschen) um noch als sympathisch durchgehen zu können. Mal abgesehen davon benimmt er sich wie ein Waschlappen, wenn Klein-Ana mal wieder eine ihrer Wo-soll-das-nur-hinführen-Krisen hat. Die Autorin vergisst auch nicht auf mindestens jeder zweiten Seite seine langen Finger, die Lässigkeit wie er seine Hosen trägt, seine wuscheligen Haare und seine waaaaaaaahnsinns grauen Augen hervorzuheben.

Beim letzten Drittel des Buches habe ich bei den 0815-Sexszenen nur noch vorgeblättert, mir die stumpfsinnigen E-Mail-Korrespondenzen der beiden gespart (steht eh immer nur das gleiche drin) und mir noch schnell den Schluss reingewürgt. Das nicht ohne ein Grinsen, weil mal ernsthaft, ICH (als weibliche Leserin) hätte das mit dieser unerträglich dämlichen Kuh schon am liebsten am Anfang gemacht.
Dieses Buch hat vielleicht prüde amerikanische Vorstadthausfrauen vom Hocker, aber ansonsten eignet es sich nur für eine chronisch untervögelte Mauerblümchen ohne Selbstbewusstsein, die es sich mit Kerzen und eben diesem Erguss in der Badewanne gemütlich machen.
Und sollte sich jetzt irgendeine Verfechterin dieses Werkes den Schuh anziehen und sich über meine Meinung echauffieren: Ist mir egal!
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1.767 von 1.891 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es scheint, dass alle von mehreren Ticks geplagt sind, 6. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
So, ich habe endgültig aufgegeben. Ich hoffe ich habe noch rechtzeitig aufgehört zu lesen und werde keinen bleibenden Schaden davon tragen. Ich konnte schon spüren wie meine IQ Punkte schrumpfen und wie ich meine Gehirnzellen verliere.
Viel mehr Spaß hat mir die Auswertung folgender Statistik beschert:

Es ist unschwer zu erkennen, dass die Lieblingsfarbe unserer Heldin rot ist. Sie trägt sie besonders gerne in ihrem Gesicht. Für meinen Geschmack viel zu oft, sage und schreibe 85 Mal. Und zwar in allen Facetten, von tiefrot und knallrot, über feuerrot und schamrot bis zu puterrot. Alleine der Satz „Ich werde rot.“ kommt 32 Mal vor.

Der Adjektiv „köstlich“ ist ihr besonders ans Herz gewachsen. Dabei geht es keinesfalls nur um so profane Sachen wie das Essen oder Trinken, sondern sie findet, dass auch die Wunde, die Folter, der Schmerz sogar der elektrische Schlag insgesamt 44 Mal köstlich sein können. Der Höhepunkt sind aber eindeutig die Muskeln in ihrem Unterleib, die sich 27 Mal auf köstliche Weise zusammengezogen haben.

Wann immer sie kann, widmet sie sich ihrer präferierten Beschäftigung: Unterlippe kauen. Das hat sie genüsslich 34 Male gemacht. Sie hat auch versucht ihre Lippen zu schürzen, leider nur 6 Mal. Das liegt wahrscheinlich daran, dass man dabei die Lippen nach außen stülpt und man strengt sich zum Denken an, was ihr mit ihren fünf Gehirnzellen unmöglich gelingen kann.

Sie hat zwei unzertrennliche und treue Begleiter. Ihr Unterbewusstsein steht ihr mit Rat und Tat mehr schlecht als recht 81 Mal zur Seite. Sie ist so dumm, dass ihr ihre unübertroffene und geniale innere Göttin mit ihrem dämlichem Gequassel auch keine Schäden mehr anrichten kann. Obwohl sie das 52 Mal versucht hat.

Auf verschiedenste Art stöhnen die beide 94 Mal: mit rauer Stimme, in verzweifeltem Staunen, kaum hörbar, erregt, atemlos.

Wenn sie ihre Lippen nicht kaut und ziellos mit „köstlich“ durch die Gegend schießt, dann starrt sie ganz gerne. Hauptsächlich auf ihre Hände, Finger und Füße. Aber auch das Fester, der Bildschirm und die Zimmerdecke waren 35 Mal nicht sicher vor ihr.

Die Kinnlade fällt auch 16 Mal herunter. Aber nicht nur ihr, sondern auch ihr Unterbewusstsein und ihre innere Göttin verlieren oft die Kontrolle über diesen Körperteil.

Seine graue Augen können alles: funkeln, strahlen, leuchten, glühen, frostig sein. Nach Lust und Laune haben sie sich 41 Mal verändert und dabei immer atemberaubend ausgesehen. Sogar 5 Mal haben sie wie flüssiges Silber geschimmert.

Apropos Augen: es scheint, dass alle von mehreren Ticks geplagt sind. Sie verdrehen die Augen 18 Mal und heben wahlweise nur eine oder beide Augenbrauen 37 Mal. Um nicht eintönig zu wirken, bedienen sie sich dabei an einem ganzem Repertoire an Gefühlen: genervt, stöhnend, erstaunt, viel sagend, amüsiert, interessiert und drohend.

Der Leser macht sich zunehmend Sorgen um das gesundheitliche Wohlbefinden der Akteure. Sie zucken nämlich ganze 72 Mal und zwar mit Wimmern, Achseln, Schulter, sogar mit ganzem Körper. Das Highlight liefert wieder mal die innere Göttin: sie zückt die Pompons, weil sie sich für eine Cheerleaderin hält! Besorgniserregend ist ebenfalls das ewige Pressen: nicht nur die Lippen werden gepresst, sondern auch die Hüften, Schenkel, Zähne, Beine, die Brust und der Mund.

Er ist zweifellos der attraktivste Mann auf diesem Planeten, unfassbar cool und gelassen, reicher als Krösus, unverschämt selbstherrlich, der Inbegriff männlicher Schönheit und unglaublich mächtig. Man würde mit Sicherheit von ihm erwarten, dass er ihr einen außergewöhnlichen Kosenamen verpasst. Denkste! Macht nichts, er selber findet „Baby“ so gut, dass er das 50 Mal verwenden muss. Ich finde origineller geht’s wirklich nicht.

Berühmt berüchtigt ist auch sein Kontrollzwang. 42 Mal hat er sich als besessener Kontrollfreak benommen.

Ich finde es Jammerschade, dass ich diese herrliche Statistik nicht fortsetzen kann, weil ich nämlich nicht weiter lesen werde. Mein Unterbewusst ist der Meinung, ich sollte diesen schnulzigen Schund zum Fenster hinauswerfen, aber meine innere Göttin ist damit gar nicht einverstanden. Sie ist so unverbesserlich romantisch veranlagt und will, dass ich durchhalte, weil ich am Ende bestimmt belohnt werde. Und falls es keinen 4. Teil mehr gibt, so kann ich mir auf meinem E-book Reader die schönsten Stellen jederzeit nachlesen!
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2.106 von 2.279 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kritik in vier Zeilen, 5. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
"Junges Fräulein, darf ich's wagen?
Ich bin schön und habe Geld!"
- "Na, dann dürfen sie mich schlagen!"

Und das liest die halbe Welt...
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639 von 709 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unfreiwillig komisch..., 1. Juli 2012
Von 
Eskalina (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
Wenn sogar Hollywood bei diesem Buch großes Interesse angemeldet hat, so fragt man sich natürlich, wie sie diesen Stoff filmisch umsetzen wollen, denn in der Hauptsache geht es in diesem Buch um Sex - und zwar um SM-Praktiken, die wohl in der Vorstellungswelt der Autorin schon richtig schlimm sind, zumindest wird das in der Handlung immer wieder hervor gehoben. Hollywood müsste also, würden sie das Buch verfilmen, einen Soft-Pornofilm drehen.

Es geht um Anastasia, die den Milliardär Christian Grey bei einem Interview für ihre Studentenzeitschrift kennen lernt. Christian lässt sie nicht mehr los und es kommt, wie es kommen musste, sie verliebt sich in ihn und ist fasziniert von seiner undurchschaubaren Art. Schon recht bald offenbart er ihr, dass er auf SM steht und Ana muss sich entscheiden, ob sie sich auf seine Spiele einlassen will.

Soweit nichts neues, ich weiß nicht genau, was so viele Leserinnen an diesem Buch so fasziniert - es lässt sich zugegebenermaßen recht schnell und flüssig lesen und das Knistern zwischen den beiden Hauptfiguren ist gut zu spüren, doch der Schreibstil der Autorin ist ziemlich platt und sie lässt kein Klischee aus. Auf fast jeder, aber wirklich fast jeder Seite knabbert Ana an ihrer Unterlippe und unzählige Male stammelt, murmelt und errötet sie, ab und zu flüstert sie auch, wohingegen Christian (seine grauen Augen sind ebenfalls recht oft ein Thema) beinahe jedes Mal in ihr Ohr haucht, dass sie gut riecht. Auch der Sitz seiner Hose und das tadellos aussehende Leinenhemd waren für die Autorin gefühlte hundert Mal so erwähnenswert wichtig, dass man sich fragt, ob sie eventuell ein Textbaustein-Programm verwendet hat.
Ich denke, das Buch hat sich, allein des Themas wegen, vom Geheimtipp zum Bestseller entwickelt und dank ebook- download können es nun viele Kundinnen anonym kaufen und werden beim Lesen nicht durch das Cover enttarnt.

Mein Fazit: Ich habe das Buch dank seiner unfreiwilligen Komik mit einerm Dauergrinsen im Gesicht gelesen, also gebe ich ihm für diesen Unterhaltungswert auf jeden Fall zwei Sternchen. Wenn die vielen Wiederholungen nicht wären und der Schreibstil etwas anspruchsvoller daher kommen würde, hätte mir das Buch dank des Knisterns zwischen den beiden Hauptfiguren ganz gut gefallen. Schön wäre es gewesen, wenn die Autorin etwas gründlicher in der Szene recherchiert hätte, denn sie schildert die Intentionen, die zu einem bestimmten Rollenverhalten in solch einer Beziehung führen, einfach viel zu schwarz/weiß und ungenau, obwohl das sicher ein interessanter Aspekt wäre, das Thema einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Allerdings geht es ihr nur um Unterhaltung und so würde ich ihr Buch als Mainstream einstufen, denn als wirklich gute erotische Literatur kann man es nicht bezeichnen.
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492 von 546 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Da schon lieber Vampire, 25. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
Umberto Eco schreibt in seiner Geschichte Woran man einen Pornofilm erkennt", ein solcher Film sei daran erkennbar, dass die Protagonisten länger brauchten, um von A nach B zu gelangen, als man ihnen dabei zusehen wollte. Dies sei darauf zurückzuführen, dass selbst Filme, deren einziger Zweck es wäre, die Zuseher scharf zu machen, nicht permanent einschlägige Szenen zeigen könnten und deshalb dazwischen Banales bringen müssten. Ja, willkommen bei 50 Shades of Grey". Hier gibt es zwischen jenen Szenen, in denen es zur Sache geht, hauptsächlich belangloses Geplapper der Heldin über die Vollkommenheit des Helden (1. Reich, 2. Schön.) Charaktäre und einzelne Szenen der Zwischenhandlung sind zum Teil 1:1 von Twilight" entlehnt - es würde auch mit Harry Potter" oder Vom Winde verweht" funktionieren, weil alles was sich zwischen den einschlägigen Szenen abspielt, völlig irrelevant ist - siehe oben.

Also nur eine Aschenputtel-findet-den-Prinz" Schnulze mit ein paar deftigen Szenen? Mitnichten. Der Prinz hat nämlich spezielle Vorlieben, für deren Verwirklichung er sich eine Folterkammer in seinem Schloss, pardon, Haus installieren hat lassen. Das Aschenputtel ist zwar dumm und ohne jeden Selbstwert - aber sie ist definitiv nicht masochistisch veranlagt (nach ihrer ersten "Bestrafung" kriegt sie fast einen Nervenzusammenbruch). Sie nimmt alles "aus Liebe" auf sich, in der Hoffnung, der Prinz würde sie dafür irgendwann einmal auch lieben.

Ich bin kein Kenner der BDSM-Szene, aber gibt es nicht einen Kodex, demzufolge alle Aktionen einvernehmlich durchgeführt werden, mit dem Ziel, dass alle Beteiligten etwas davon haben? Nun, das ist hier definitiv nicht der Fall. Der Held will die Heldin noch immer auspeitschen, obwohl sie ihm gesagt hat, dass sie das eigentlich nicht will. Es gibt einen 10seitigen Vertrag zur Regelung dieser Beziehung", der mindestens dreimal im Buch abgedruckt wird aber bis zum Schluss nicht unterschrieben wird. Der Held erklärt ihn schließlich für irrelevant - kein Wunder, die dumme Nuss lässt sowieso alles mit sich machen und hat schon vor dem ersten Date eine eidesstattliche Erklärung unterschrieben, dass sie niemandem Details über ihre Beziehung verraten darf. Zudem ist sie in Gegenwart des Helden immer wie gelähmt - aus Angst, er würde irgendeine ihrer Bemerkungen zum Anlass nehmen, sie zu "bestrafen". Die einzige Möglichkeit, ihm irgendwas Kontroversielles zu sagen, sind E-Mails - vorzugsweise vom anderen Ende des Kontinents abgeschickt. Sie hält das für Liebe, er für einen Beweis ihrer devoten Natur.

Die Heldin hat genau zwei Gehirnzellen - eine beinhaltet ein letztes Restchen Verstand und warnt sie gelegentlich vor ihren Aktionen (sie nennt sie das Unterbewußtsein" und betrachtet sie als Feind), die andere suggeriert ihr ständig Lass ihn mit Dir machen, was er will - irgendwann dazwischen oder danach wird er Dich schon flachlegen und nur darauf kommt es an" - das ist ihre Innere Göttin". Trotz dieser hat sie es geschafft ohne jegliche sexuelle Erfahrung 21 zu werden.

/*** Achtung Spoiler ***/
Am Ende des Buches wird es der Heldin denn doch zu heftig und sie beendet die Beziehung. Doch schon ein paar Seiten später findet sie, dass es im Vergleich zu Liebeskummer weniger schmerzhaft ist, mit einem Gürtel verprügelt zu werden ... Spätestens da hört sich der Spaß auf.
/*** Ende Spoiler ***/

Aber es kommt noch schlimmer. Die Schwarte hat nämlich noch zwei Fortsetzungen und dem Titel nach zu schließen wird noch eine Weile munter weiter geprügelt, bis im letzten Teil die Folterkammer zu einem Kinderzimmer umgebaut wird und der Held - durch die stille Duldung und Liebe der Heldin - von all seinen Obsessionen geheilt zum liebenden Ehemann und Vater mutieren wird. Wahrscheinlich kommt Mrs. Robinson babysitten.

In Zeiten, in denen misshandelte Frauen sich noch immer einreden lassen, diese Behandlung irgendwie verdient" zu haben und wo Frauen, die hoffen, dass ihre gewalttätigen Männer sich ändern werden, wenn sie treu zu ihnen stehen, von diesen umgebracht werden, brauchen wir keine solchen Märchen. Da schon lieber Vampire.
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466 von 518 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur schlecht, 13. Juli 2012
Dieses Buch ist einfach nur schlecht. Und das hat folgende Gründe:
1. Es gibt keine Handlung. Die beiden Hauptfiguren treffen sich, reden, schreiben E-mails und haben Sex an verschiedenen Orten und in verschiedenen Stellungen. Das ist alles.
2. Die Charaktere sind total unglaubwürdig. Christian Grey ist ein 26-jähriger selfmade Milliardär (!) mit eigener Firma. Allerdings arbeitet er nie etwas, sondern verbringt seine Zeit damit, hinter Anastasia herzurennen - auf eine Art und Weise, die für mich mehr mit Stalking als mit Liebe zu tun hat. Er ist ungeheuer gut aussehend (was auf jeder zweiten Seite noch einmal extra betont wird), sehr potent, ein begnadeter Pianist und erfahrener Pilot. Anastasia Steele ist eine 21-jährige Jungfrau, die gerade drei Jahre College absolviert hat, ohne einen Computer zu besitzen. Dafür bekommt sie schon bei der kleinsten Berührung von ihm einen Orgasmus - oder gleich mehrere.
3. Der Stil lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Es gibt zu viele Wortwiederholungen. Im amerikanischen "amazon" hat sich eine Leserin die Mühe gemacht, die häufigsten Worte und Redewendungen zu zählen. Ein kleiner Auszug: Anastasia beißt sich 35 mal auf die Unterlippe, sie errötet 125 mal, beide runzeln 50 mal die Stirn, 199 mal wird gemurmelt und 195 mal geflüstert.
Ein Satz noch zu den Vergleichen mit "Twilight": Ich habe "Twilight" ebenfalls gelesen. Und wenn es mir als 45-jähriger berufstätiger verheirateter Frau nicht besonders gut gefallen hat, so konnte ich mir wenigstens vorstellen, dass es mir als 16-jährigem Teenager gefallen hätte: es gab Romantik, große Gefühle, Fantasy-Elemente und, durch die "bösen" Vampire, auch einen Schuss Spannung und Action. All das gibt es bei "Shades of Grey" nicht. Sparen Sie sich das Geld!
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83 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wortschatz?, 21. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich schreibe selten Rezensionen, aber nach diesem Buch konnte ich einfach nicht anders. Ich hatte lange überlegt, ob ich es überhaupt lesen soll, letztlich siegte aber die Neugier und auch der Wunsch, mir ein Urteil bilden zu können.
Ich muss sagen, ich hab selten so ein fürchterlich geschriebenes Buch gelesen. Ich habe den Eindruck, dass der Wortschatz der Autorin aus unfähr 500 Wörtern besteht, von denen sie dann aber auch so richtig inflationär Gebrauch macht. Die immer gleichen Quickiesexszenen, bei denen NATÜRLICH sofort und unglaublich intensiv gekommen wird, sind absolut austauschbar und redundant und die beschränkte Fantasie bei der Wortwahl machte mich geradezu agressiv. Herrgott, wenn sein Schwanz schon beim ersten Mal so groß ist, dass er sie "komplett auszufüllen scheint", kann ich mir als Leserin denken, dass sich dieser Zustand nicht plötzlich ändert. Ich weiss jetzt, dass er total supi aussieht und auch dass seine Augen wie flüssiges Silber wirken.
Über die postkoitalen Haare wurde ja auch schon genug geschrieben. Die sind beim ersten Mal wenigstens noch halbwegs originell, aber spätestens nach dem fünften Mal einfach nur blöd. Es ist als würde die Autorin ihre Leser für ein bisschen bekloppt halten. Für jemanden, dessen Auffassungsvermögen und Merkfähigkeit über das eines Goldfischs hinaus geht, ist das jedenfalls nix.
Mit BDSM hat das Ganze natürlich überhaupt nichts zu tun, aber das hatte ich bei einem derart populären Buch auch gar nicht erwartet.

Hinzu kommt eine wirklich ausgesprochen unsympathische Hauptfigur, die einen mit ihrer Blödheit und Naivität und nicht zuletzt mit innerer Göttin und Unterbewusstsein (das seltsam bewusst zu sein scheint) in den Wahnsinn treibt. Man möchte sie schütteln und anschreien und fragen, ob sie eigentlich noch bei Trost ist. Im Gegensatz dazu ist Christian halbwegs erträglich, wenn auch natürlich gnadenlos überzeichnet. Es geht mir übrigens nicht um Realismus, es ist ja schließlich keine Doku oder ein Fachbuch, aber ich möchte die Charaktere wenigstens ein klitzekleines bisschen nachvollziehen können und vor allem keine Gewaltfantasien beim Lesen entwickeln. Ich musste das Buch einige Male weglegen, weil ich es einfach nicht ausgehalten habe, immer wieder den selben zehnseitigen inneren Monolog einer Frau zu lesen, in dem sie sich fragt, ob sie eigentlich gut genug für diesen Mann ist und warum er gerade sie will und wie er aussieht und dass man aus ihm ja nicht schlau werden kann usw. Ich frage mich, wie viele Seiten das Buch hätte, wenn nicht immer wieder exakt das Gleiche dastehen würde.
Abschließend möchte ich sagen, dass die Idee des Buches durchaus interessant ist und ich bei guter sprachlicher Umsetzung auch ein Auge zugedrückt hätte, was die eindimensionalen Charaktere betrifft. Da aber weder die Sprache, noch die Handlung noch die Figuren zu überzeugen vermögen und die Story allein leider nicht besonders weit trägt, reicht es leider nur für einen Stern.
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154 von 172 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schundroman, 20. August 2012
Das Buch ist wirklich der größte Schrott, den ich den letzten Jahrzehnten gelesen habe - und das nur, weil mir gesagt worden ist, dass das Buch ein absoluter Bestseller sei. Und so habe ich wacker durchgehalten.
Nun gut, Groschenromane waren auch Bestseller - oder sind es noch ? Keine Ahnung - nur, dass sie ganz sicherlich keinen Groschen mehr kosten, weiß ich.
Ansonsten gleiches Strickmuster: Reicher, schwerreicher, superattraktiver aber leider unnahbarer Typ verliebt sich in das arme schöne, unschuldige (natürlich!) Mädchen - sie sich natürlich auch in ihn, klaro. Und selbstverständlich hat sie gleich beim ersten Mal einen Orgasmus der allerobersten Sorte - das wird sicher JEDE Frau nachvollziehen können. (Das "erste Mal" fehlte natürlich in den Groschenromanen - so weit kam es nie! )
Überraschend nur das Ende: Keine Hochzeit - sie verlässt ihn. Sie hat es doch tatsächlich nach ZWEI Wochen (in denen beide mal eben gegenseitig sämtliche Mitglieder ihrer Familie kennen gelernt haben) noch immer nicht geschafft - trotz mindestens dreimal täglichem (Blümchen-) Sex hintereinander (so mit rein, raus, noch einem bis drei Stößen, in denen er sich in ihr ergießt trotz Kondom) und sie eigentlich schon einen Orgasmus hat, wenn sie ihn nur anschaut - seine Kindheitstraumen, die wohl verantwortlich zu sein scheinen für seine "bizzaren Neigungen", auszumerzen. Das ist doch wirklich unverzeihlich!
Dabei hat er lauter "Premieren" mit ihr gefeiert. Sie darf sogar mit ihm in einem Bett schlafen und - man höre und staune - er findet sogar ihre Widerworte unwiderstehlich.
Dafür findet sie seine ganzen finanziellen Zuwendungen - jede sehr persönlich - ätzend und "unannehmbar".
Na klar, wir wollen alle kein Auto geschenkt haben.

Der Schluss - das "überraschende" (und dieses Mal unbefriedigende) - "Ende" lässt befürchten...es wird Fortsetzungen geben..

Ich bin sicher, nach weiteren tausendmal rein und raus - diesmal ohne Kondom, denn sie nimmt zwischenzeitlich ja die Pille - wird sie sein Trauma heilen, und er wird ihr die Welt zu Füßen legen - mit einem "erlaubtem" Hauch von SM - denn der/die Leser/in will ja nicht einschlafen ..
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225 von 252 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geheimes Verlangen nach ein bisschen Anspruch, 20. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
Meine innere Göttin ist frustriert. Wohlwissend, dass es über das Buch zwei große Meinungen gibt (lesen oder nicht lesen!) habe ich das Buch gekauft und mich gleich darauf gestürzt - ich bin jedoch enttäuscht, da nicht mal die überwiegend positiven Rezensionen Wort halten.

Der Erotik-Roman handelt von der 21-jährigen Jungfrau Anastasia Steele, Literaturstudentin und graue Maus, die den gutaussehenden, stinkreichen Christian Grey bei einem Interview kennenlernt. Obwohl sie sehr schüchtern ist, gefällt sie dem tollen, intelligenten Geschäftsmann. Funken sprühen, es knistert und lodert, als stünde die Welt in Flammen, sobald sie sich über den Weg laufen. Schön und gut so weit, abgesehen von dem einfachen Schreibstil, den ständigen Wortwiederholungen und den wiederkehrenden Beschreibungen des gutaussehnden Kerles. Als es dann jedoch heißt, Ana sollte Abstand zu ihm halten, weil er gefährlich und nicht gut für sie sei, war ich das erste Mal am Überlegen, das Buch wegzulegen. Es kommt mir einfach wie ein mieser Twilight-Abklatsch vor (graue Maus trifft gut aussehenden, reichen Kerl, der ihr die Welt zu Füßen legt - bla bla bla).

Die Story geht natürlich weiter: Ana kann die Finger nicht von ihm lassen, er nicht von ihr, und das zutiefst erschütternde Geheimnis (wenn man es denn so Bezeichnen kann...) lautet, dass er auf SM steht, Ana seine "Unterworfene" werden und bezüglich der Verschwiegenheit einen Vertrag unterzeichnen soll. Okeee, hab ich mir gedacht. Die darauffolgenden Beschreibungen erschüttern mich jedoch nicht wirklich, das ewige, sich hinziehende Hin und Her der beiden Protagonisten füllt zwar viele hunderte Seiten, es passiert aber nicht sehr viel Aufregendes.
Und dafür, dass Miss Steele mit 21 noch Jungfrau ist/war (und auch noch nie zuvor in ihrem Leben Alkohol konsumiert hat - die brave, amerikanische Jugend natürlich!) beherrscht sie das Liebesspiel ziemlich gut, sodass sie den erfahrenen Mr. Grey jedes Mal wieder überrascht. Ätzend. Hinzu kommt, dass die Hauptfigur Ana selbst schizophren zu sein scheint, zum einen jubelt ihre innere Göttin auf jeder zweiten Seite und zum anderen schimpft ihr Unterbewusstsein, wenn sie etwas "Verbotenes" tut. Und dann die Vorstellung vom immer wiederkehrenden "postkoitalem" Haar erzeugt mehr Grauen als Romantik oder gar Erotik.

Viel habe ich mir nicht erwartet, aber das Buch bietet rein gar nichts - es fällt sogar unter die Rubrik "leichte Literatur zum Schmunzeln".
Da kann JEDER mit ein bisschen Werbung einen Weltbestseller schreiben.
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131 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Oh Baby, schnell weg aus deren Welt!, 25. September 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
Alle meine Vorurteile wurden bestätigt und noch übertroffen. Ich habe absolut Nichts gegen Liebesromane, erotische/pornografische Literatur, aber gut müssen sie sein. Aber dieser hier, ist nicht gut.

Sie ist mit 21! noch Jungfrau und Ihre Entjungferung, welch unvergessliches Erlebnis. Genau so wünscht es sich ein junges Mädchen. "Leg Dich aufs Bett wir bereinigen jetzt Deine Situation." Wie romantisch.

Diese unsägliche Aufgabe wird vom attraktivsten, potentesten, köstlichsten und schönsten Mann des Universums übernommen und sie hat dabei gleich 2 markerschütternden Orgasmen der schärfsten Sorte. Natürlich! JEDE, wirklich jede Frau kennt das. Und natürlich kommt sie seit dem 1. Mal wirklich immer zum Höhepunkt und immer ganz doll heftig und ganz viele Male hintereinander. Wow!

Das vollkommen unerfahrene Fräulein, welches noch nie einen selbstgemachten Orgasmus hatte und vor einer Nacht noch Jungfrau war, ist perfekt in Fellatio und führt ohne jegliche sexuelle Erfahrung und aus völlig eigenem Antrieb einen Deep Throat durch, er kommt innerhalb 2 Minuten und zur Krönung schluck sie auch noch alles fein runter. Ich bin berauscht von soviel Realitätsnähe.

Natürlich ist er ein atemberaubend schöner, wahnsinnig attraktiver Adonis, der Inbegriff männlicher Schönheit und hat, ganz klar, einen riesengroßen Penis der selbstverständlich auch wahnsinnig potent ist, das frau allein durch eine bloße Berührung seines Körpers multiple orgasmiert. Und damit die latent vergesslichen, nach Luft schnappenden Leserinnen das auch ja nicht vergessen, wird es auf jeder 2. Seite noch mal erwähnt.

Nicht zu vergessen, das mit 27 Jahren ganz allein aufgebaute Milliardenimperium für das er tagtäglich Nichts tun muss, außer seine viele freie Zeit zu organisieren. Selbstverständlich ist er außerdem ein begnadeter Pianist, Literaturliebhaber und Teesortenkenner. Wow!

Er ist ein Zauberer, ein Magier, er kann sich trotz übergezogenem Gummi in ihr ergießen. Doppel Wow!

Selbstverständlich muss er gerettet werden. Seine kranke Seele ist von einem bösen, schwarzen Dämon besessen und nur eine kleine, naive, mit 4 Gehirnzellen ausgestattete Abtrünnige der Amischen (wie sonst konnte sie ohne in Besitz eines eigenen PCs im Stande sein in der heutigen Zeit erfolgreich das College zu absolvieren) kann ihn retten.

Ganz klar, er wirft sofort alle seine Prinzipien über Bord um mit ihr ganz entgegen seiner Neigung, romantischen Kuschelsex zu praktizieren. Sie krempelt ihn um, zum fast zahmen Stubentiger. Aber eben nur fast.... wir sollen ja gespannt sein, auf Band 2 und 3.

Warum wird dieser alberne Vertrag ständig in den Mittelpunkt gerückt und dann sogar von Mr. Grey für irrelevant erklärt? Doch nicht etwas weil sich Ms. Steele trotzdem verkloppen lässt? Vertrag hin Vertrag her, ich mach mit Dir ja trotzdem was ich will.... SM ist nicht einvernehmlich zwischen allen Beteiligten, basiert nicht auf Vertrauen und bewusst gelebter angeborener Neigung..... nein ..... man unterwirft sich zwecks der Gaudi, weil: "ich kann ihn bestimmt umpolen... aus Liebe".

Wunderbar. Und noch wunderbarer, das erste Mal und alle folgenden auf ein solides vertragliches Fundament zu setzen. Sex sollte man ja generell vertraglich bis ins kleinste Detail regeln. So macht es erst richtig Spaß.

Genau das richtige Signal an jugendliche Leserinnen: habt keinen eigenen Willen, lasst euch verbiegen, verbiegt den Partner, trefft keine eigenen Entscheidungen, lauft immer schön tiefrot an, betet ihn an, macht was er will, haucht und flüstert nur in Gegenwart eines Mannes, habt Angst vor ihm denn er könnte ja unvermittelt ausholen und Euch eine schallern, lasst euch unterwerfen auch wenn ihr das nicht wollt, irgendwann wird er Euch dafür lieben. Furchtbar welch antiquiertes Frauenbild hier vermittelt wird. Mir ist übel.

Sind Teenager die avisierte Zielgruppe der Autorin? So hab ich mich jedenfalls beim Lesen gefühlt. Primitivster Schreibstil in Form von >Mein schönstes Ferienerlebnis< mit massenhaften wort- und satzgleichen Wiederholungen, überladen mit Klischees, bedeutungsloser, ach gar keine Handlung, um sich von einer langweiligen Sexszene zur nächsten zu hangeln.

Diese Anastasia ist so naiv und weltfremd, das ich beim Lesen andauernd die Augen verdrehte, weil ich mich fremdgeschämt habe.

Dieser Mr. Grey ist kein Dom er ist ein Stalker. Er begegnet ihr zu keiner Zeit auf Augenhöhe. Er missbraucht und nutzt auf 600 Seiten ihre Unerfahrenheit und Verliebtheit aus. Für mich liest sich das unerträglich. Diese permanente Überwachung, die Kleinmacherei, Einschüchterung, Geringschätzung - das ist krank.

Die Sexszenen sind so langweilig und machen vielleicht insgesamt 30 Seiten des Buches aus. Sie macht nichts anderes als hauchen, stöhnen, stillhalten und tiefrot werden und er knurrt ununterbrochen. Wenn man die meisten Szenen real umsetzen würde, wäre man nach 10 Minuten fertig. 8 Minuten Vorspiel, 2 Min. maximal die Penetration und schwupps zerspringt sie in 1000 Teile und er kommt immer direkt sofort nach ihr. Wow! Das soll umwerfend toll sein? Das wünschen sich Mio. Frauen? Quickies am laufenden Band? Na herzlichen Dank auch.

Warum finden so viele Frauen dieses Buch so toll? Die Sehnsuchtsschnulze verklemmter Frauen die nicht in der Lage sind ihre Phantasien im realen Leben auszuprobieren? Ich kann das nicht glauben. Aber wenn das Buch anregt, dass Paare endlich wieder miteinander reden und vor Allem wieder Zugang und Spaß an der gemeinsamen Sexualität finden, dann vergebe ich den einen Stern gerne. Mir bleibt ja auch gar Nichts anderes übrig.

Wenn diese E.L. James auch nur ein wenig schreiben könnte, hätte sie aus der Idee wirklich einen tollen Roman machen können. Aber dann wäre der Roman wahrscheinlich nicht massentauglich gewesen.

Wer einen SM Roman lesen möchte, sollte zum Klassiker "Die Geschichte der O" oder ganz neu auf dem Buchmarkt "Safeword" greifen. Aber Achtung, das ist kein Zuckerwatte und Weichspül SM wie in Shades of Grey, sondern echter, mit all seinen Ambivalenzen.
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Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman
Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman von E L James (Taschenbuch - 30. Juni 2012)
EUR 12,99
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