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TOP 500 REZENSENTam 25. Juli 2011
Die deutsche Krimilandschaft hat eine neue Stimme-Max Bentow-, geborener Berliner, hat einen Thriller geschrieben,der einem an machen Stellen das Blut in den Adern gefrieren läßt.
Der Federmann ist ein superspannendes Debüt, dem hoffentlich noch viele solcher spannenden Fälle folgen werden.

Nils Trojan,Kommissar der Kripo Berlin, wird an einen Tatort gerufen, der grausamer nicht sein könnte. Eine Frau liegt entsetztlich zugerichtet in ihrer Wohnung.Ihre Haare sind abgeschnitten und auf ihrem Körper befindet sich ein ausgeweideter Vogel, dem die Federn ausgerissen wurden.Nils Trojan und seine Mitarbeiter arbeiten fieberhaft an diesem Fall,als der nächste Mord geschieht.Dasselbe Vorgehen, dieselbe Inzenierung.Die Suche nach dem Mörder gestaltet sich mehr als schwierig,da kein einheitliches Muster festzustellen ist.Trojan verfolgt dieser Fall bis in seine Träume und läßt seine Panikattacken ,unter den er leidet,immer schlimmer werden.Als sie dann endlich glauben den Mörder gefunden zu haben,müssen sie feststellen, dass sie in die falsche Richtung ermittelt haben.

Genau diese Wendungen im Geschehen sind die Stärke dieses Romans. Die Spannung wird dermaßen hochgepuscht,dass man glaubt der Lösung des Falles auf die Spur gekommen zu sein, um dann festzustellen, dass doch alles ganz anders ist als man denkt. Mein Adrenalinspiegel ist Achterbahn gefahren beim Lesen dieses Buches. Flüssig und spannend geschrieben versteht es der Autor den Leser zu fesseln, sodass ich das Buch an einem Tag ausgelesen habe.Die Personen und ihre Motive sind fantastisch beschrieben, der Mörder in seinem Vorgehen so geschickt, dass man als Leser erst kurz vor der Lösung des Falles etwas ahnt. Auch der Kommissar Trojan hat mir gut gefallen.Nicht der beinharte Ermittler, den nichts und niemand berühren kann, sondern ein sensibler Mann, der nach der Trennung von Frau und Kind ständig Gewissensprobleme hat seiner Tochter nicht gerecht zu werden und der mit Panikattacken zu kämpfen hat, die ihn psychologische Hilfe in Anspruch nehmen lassen.Als Berliner wird man es sicherlich genießen viele Schauplätze zu kennen und Trojan auf seiner Jagd nach dem Mörder begleiten zu können.
Sprachlich war das Buch auch o.k. und so muss ich mich als begeisterter Leser dieses Debüts leider noch gedulden, bis der zweite Fall Trojans erscheint.
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am 22. September 2011
Als Debutroman und Reisser nicht so schlecht. Lässt sich sehr schnell lesen und ist im Grunde ja auch spannend... aber gibt es eigentlich irgendwo einen Preis für die Beschreibung, welches die "beste" Art ist einen Menschen (und hierbei auch seltsamer Weise immer Frauen)abzuschlachten ? Ich lese gerne Thriller und bin auch nicht zimperlich (K.Slaughter, T.Gerritsen), aber hier war nie zu erkennen, warum die Frauen (und vor allem die "grauenhaften, unheimlichen" Dompfaffe) in der Art abgeschlachtet wurden. Und dann dieser Polizist; auf der einen Seite sch... er sich nachts im Dunkeln in die Hose und auf der anderen Seite spielt er Rambo, tritt innerhalb von Minuten diverse Türen ein, pöbelt (bzw. zischt, Spezialität von ihm) die Bewohner an, die dann auch noch nicht mal Fragen stellen dürfen. Den Typen hätte ich achtkantig rausgeworfen und dann angezeigt. Und beim Highnoon ist er auch noch Supermann (man beachte den gebrochenen Arm). Und ganz zum Schluß noch eine kleine Zauberei : in allerhöchster Not kann er nicht telefonieren, weil der Akku leer ist, etwas später hat der sich aber scheinbar im Krankenhaus wieder von selber aufgeladen...
Fazit: lässt sich gut lesen, schoss aber übers Ziel hinaus
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am 4. September 2011
Worum geht es?
Nils Trojan ist Polizist bei der Berliner Kriminalpolizei, und Nils Trojan hat ein Problem, das er als Polizist eigentlich nicht haben sollte: Angstzustände und Panikattacken, die im Ernstfall beim Einsatz Leben gefährden könnten. Also sucht er, unbemerkt von seine Kollegen, eine Psychotherapeutin auf. Jana. Er ist ganz begeistert von ihr und versucht sie davon zu überzeugen, dass er mehr sein kann, als nur ihr Patient. Gleichzeitig aber geschehen grausame Morde.
Junge Frauen, alle blond und hübsch, werden in ihren Wohnungen aufgefunden. Tot. Kahlrasiert. Verstümmelt.Und immer anwesend ist auch ein toter Vogel.
Nils und seine Kollegen tappen völlig im Dunkeln, und das Morden nimmt kein Ende. Die einzige Zeugin ist ein kleines Mädchen.

Wie fand ich das Buch?

Ich wusste ja schon im Vorfeld in etwa was mich in den Büchern erwarten würde. Ein hochspannender Thriller, der richtig eklig sein soll, den man aber trotzdem nicht mehr aus der Hand legen kann. Davon stimmen für mich nur 2/3. Richtig eklig fand ich ihn nicht :D Für die ganz Zartbesaiteten ist das Buch sicherlich nicht gerade appetitlich, aber wer mal die Bücher von Cody McFayden oder C.J. Samson gelesen hat, kennt andere Maßstäbe für Ekel beim Lesen.
Trotzdem ist das Buch unheimlich unheimlich spannend, man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Ich hätte beinahe in Berlin meine Station verpasst, weil ich nur noch schnell die nächste Seite.. und aaaah.
Besonders gelungen finde ich dieses Spuren legen. Man ist sich total sicher, hah! Jetzt weiß ich wer der Täter ist, und dann ändert sich doch wieder alles. Ich hatte das ganze Buch über ständig wechselnde Verdächtige im Kopf, und doch war das Ende wieder völlig überraschend.

Eine Sache ist mir allerdings noch aufgefallen, bei der ich mir nicht ganz sicher bin ob der Illustrator nicht ein wenig getrieft hat. Der Vogel in dem Buch, der ab und an am Tatort auftaucht ist ein Gimpel (könnt ihr ja mal googlen), aber das da auf dem Cover ist doch ein Rotkehlchen oder?
Achja, da fällt mir noch eine Sache ein, die mich am Buch doch ein klitzekleines bisschen gestört hat, nämlich die Beziehung zu Vögeln. Sie werden ziemlich fies getötet, aber das mein ich nicht, sondern dass das die Vögel ja im Zusammenhang mit den Morden stehen, und im ganzen Buch werden sie als eklig, beunruhigend, widerlich und einschüchternd dargestellt. Auch unabhängig von den Opfern. Aber ganz ehrlich, wieviele Leute kennt ihr die durch die Straßen gehen, bspw. einen Spatz sehen und denken "Oh mein Gott, der ist so eklig. Hoffentlich kommt der nicht her und berührt mich. Und ersteinmal dieses widerliche Geräusch der Flügel..." Eben, ich kenne auch niemanden.

Ein super spannender Thriller den man lesen will, bis einem die Augen zufallen.
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Dem Berliner Kommissar Nils Trojan bietet sich an einem Tatort eine grausames Bild: Eine junge Frau wurde bestialisch ermordet, auf ihrem Körper liegt ein kleiner, federloser Vogel. Noch während die Ermittlungen anlaufen, ereignet sich der nächste Mord und wieder wird eine tote Frau auf die gleiche Weise inszeniert. Zwar haben Trojan und seine Kollegen bald einen Verdächtigen ausgemacht, doch schnell ist klar, dass sie hier den Falschen verhaftet haben, denn der Federmann mordet weiter. Dann gerät Nils Trojan selbst in das Visier des Federmanns …

Nils Trojan leidet unter Panikattacken und befindet sich in Behandlung bei der Psychologin Jana Michels, seine Dienststelle verheimlicht er diese Therapiesitzungen. Ein Mann darf keine Angst zeigen, dass ist die Überzeugung von Trojan, erst recht kein Kommissar. Doch der neue Fall schickt ihn auf eine Reise in die tiefsten Abgründe einer kranken Seele.

Zwar weiß man bis zum Schluss absolut nicht, bei wem es sich um den Federmann handelt, hier hält sich der Autor äußerst bedeckt und legt auch nicht den kleinsten Hinweis aus. Allerdings ist man gelegentlich bei den Observierungen des Federmanns seiner nächsten Opfer dabei, lernt die jungen, blonden Frauen ein wenig kennen. Und Max Bentow verschont seinen Leser auch nicht und lässt einen bei dem einen oder anderen Mord dabei sein, die überaus grausam sind.

Bei dem Ermittlungen ist man immer mit eingebunden, die anfangs nur ins Leere laufen. Der Federmann hinterlässt absolut keine verwertbaren Spuren, Verdächtige sind in dem Fall äußerst rar gesät. Immer scheint der Mörder den Ermittlern um einige Schritte voraus zu sein. Aber auch für das Privatleben seines Protagonisten nimmt sich der Autor etwas Zeit und so lernt man einen sensiblen Kommissar kennen, der mit Hilfe der Psychologin Jana Michels versucht, seine Panikattacken endlich in den Griff zu bekommen. Das Trojan sich dabei in Jana verliebt, kommt erschwerend hinzu.

Aber auch die Spannung kommt in dem komplexen Psychothriller nicht zu kurz, wobei diese sich eigentlich mehr durch die Hintertür einschleicht und die Story anfangs hauptsächlich durch die temporeiche Erzählweise für Kurzweil sorgt wie auch der packende, fesselnde Schreibstil des Autors.

Fazit: Ein gelungener Start einer neuen Reihe, mit einem Kommissar, der durchaus auch Gefühle zeigen kann.
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am 4. März 2014
Der Federmann ist ein unterhaltsamer Psychothriller, der hier und da schockt und trotzdem nicht zu düster und zu schwer wirkt.
Max Bentow hat den Dreh raus, sodass ich gerne seine weiteren 2 Thriller mit gleicher Freude gelesen habe!!!
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TOP 1000 REZENSENTam 9. September 2015
Der Berliner Kommissar Nils Trojan wird zu einem Mordfall gerufen. Es erwartet ihn eine grausame Inszenierung. Der jungen Frau wurden die langen blonden Haare abgeschnitten und ein zerfetzter Vogel liegt auf ihrem Körper. Trojan und sein Team sind entsetzt, doch noch während sie die ersten Ermittlungen einleiten, ereignet sich ein zweiter Mord. Welcher Serientäter treibt hier sein Unwesen und was für psychische Probleme treiben ihn zu diesen kranken Taten?

Dieser Thriller hat mich von Anfang an gleich gepackt. Denn Max Bentow kann fesselnd schreiben und hält diese Spannung auch aufrecht. Allerdings nehmen mir die privaten Probleme von Trojan und Kollegen dann doch etwas zu viel Raum ein und seine Panikattacken werden nicht so richtig aufgeklärt.

Der psychologische Aspekt zeigt sich nur in den psychischen Problemen Trojans, der an seiner beruflichen Dauerbelastung leidet und in Behandlung bei Jana Michels ist, für die er auch privat etwas übrig hat. Leider ist diese Gesprächstherapie nicht so sehr aussagekräftig. Ich hatte auch eher ein Täter-Profiling erwartet und nicht schon wieder einen überlasteten Kommissar mit eigenen Problemen.
Dennoch hat mir dieser Charakter gut gefallen. Er ist ein umtriebiger Mensch, radelt durch Berlin und möchte es allen Menschen recht machen. Besonders für seine Tochter Emily, die bei seiner geschiedenen Frau lebt, nimmt er sich Zeit. Doch diese Zeit ist knapp, stets ruft ihn der Dienst zur Pflicht und so versteht man seine Unzufriedenheit und innere Unruhe.

Die Handlung ist schlüssig, gut konstruiert und enthält mehrere falsche Fährten zur Irreführung des Lesers. Die Mordserie ist äußerst blutig und undurchsichtig, stets sind ausgeweidete Vögel bei den Leichen zu finden. Genauer gesagt, Dompfaffen. Was es genau mit dieser Vogelart auf sich hat, wird nicht genau erklärt. Außerdem zeigt das Coverbild auch speziell ein Rotkehlchen. Das passt überhaupt nicht in den Kontext des Buches. Solche Absprachen mit Layout und Verlag könnten besser klappen.

Der Schreibstil hat mir gefallen, die Dialoge sind aber etwas abgehackt und einsilbig und wirken etwas linkisch. Dennoch behielt die Spannung die Oberhand und das Ende überraschte mich total.
Denn hier wird aus dem psychisch überlasteten Trojan ein erstaunlicher Superheld, der alles gibt, um die Mordserie zu beenden und den Täter zu fassen.

Die Handlungsweise des Täters konnte ich nicht nachvollziehen, was in diesem wirren Hirn vorging, blieb mir verborgen. Eine Situation mit der ich gut leben kann. Man muss nicht alles Kranke verstehen.

Dieser Thriller-Auftakt ist spannend, die Mordserie furchtbar und der Täter psychisch krank. Die Reihe um den Berlinger Nils Trojahn geht weiter und mehrere Folgebände versprechen neue fesselnde Unterhaltung.
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am 10. Mai 2015
Dieses Buch habe ich gelesen weil ich in Thrillerlaune war und zudem den Teil mit der Psychologin sehr spannend fand.
Nun was den psychologischen Teil angeht, wurde ich etwas enttäuscht. Denn die Psychologin Jana Michels hilft den Kommisar Nils Trojan keineswegs durch verblüffendes Profiling bei der Lösung des Falls, sondern kümmert sich um seine persönlichen psychischen Probleme. Nils Trojan ist nämlich durch seine Arbeit stark psychisch belastet und er hofft durch die Therapie bei Jana Michels Linderung zu erfahren. Natürlich fühlt er sich von seiner Therapeutin unwiderstehlich angezogen und auch sie scheint einer Beziehung mit Trojan fern des Therapeutin-Patient Verhältnisses nicht abgeneigt zu sein. (na klar, was denn auch sonst?) In Trojans Privatleben gibt es da noch eine Ex-Frau, eine Tochter und Doro seine Nachbarin mit der er zumindest ein paar schöne Stunden verbracht hat. Insgesamt wird dem Leser Trojan als ein depressiver Kommisar präsentiert, der eigentlich überlegen solte, ob er nicht in einen anderen Bereich wechseln möchte. Doch trotzdem-oder gerade deswegen-, zeigt er bei seinem aktuellen Fall vollen Einsatz.

Max Bentow schafft es im ersten Teil des Buches die Spannung hoch zu halten und konnte mich, wenn auch nur kurzzeitig, auf eine falsche Fährte führen. Im zweiten Teil des Buches lässt die Spannung dann deutlich nach. Es geht viel um Trojans persönliche Schwierigkeiten sowie um die häuslichen Probleme seiner Kollegen. Der Mörder und seine Taten sind eigentlich nur der Rahmen in den die Geschichte der Charaktere eingebettet ist. Die Taten sind recht blutig beschrieben und daher ist das Buch nichts für Menschen mit einer zu lebhaften Fantasie oder für diejendigen die eher etwas zartbesaitet sind.
Mich hat das Buch gut unterhalten, der Schreibstil ist zwar manchmal etwas aufgesetzt und manche Dialoge wirken etwas hölzern, aber darüber konnte ich gut hinweglesen, da ich wissen wollte wie es weitergeht. Bis zum Schluss habe ich das Buch immer mit Vorfreude und Spannung in die Hand genommen und dann kam -ja richtig- der Schluss. Am Ende mutiert der depressive Nils Trojan dann zu Bruce Willis in Stirb langsam. In meinem Kopf wurde sogar das Gesicht, dass ich Trojan bisher gegeben hatte, durch das von Bruce Willis ersetzt. Leider passte dieser plötzliche Wandel so gar nicht in die Geschichte. Der Schluss stellt für mich einen absoluten Bruch in diesem eigentlich gut konstruierten und durchdachten Thriller dar. Am Ende war ich verwirrt und wusste nicht so recht, was ich nun von diesem Buch halten soll.
Im Endeffekt hat mich der Thriller aber gut unterhalten und ich würde gerne wissen wie es mit Trojan nach seiner Actionheld Einlage weitergeht und werde die Reihe sicherlich noch weiterverfolgen. Sind jetzt alle Depressionen und Ängste verschwunden? Ich erhoffe mir das Bentows Schreibstil im zweiten Teil etwas flüssiger wird und die Dialoge etwas natürlicher daherkommen.

Als Gesamtwertung bekommt das Buch dreieinhalb Sterne von mir!
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am 30. Mai 2013
Das war definitiv nicht mein letztes Buch von Max Bentow. Ich hatte schon wirklich viel gutes über dieses Buch gehört, jedoch hätte ich nicht erwartet, dass es mich gleich so mitreißen würde. Spannung besteht schon auf der ersten Seite, und diese zieht sich auch durch das ganze Buch und bricht nicht ab. Auch die Charaktere sind unglaublich sympathisch, man kann wirklich mit ihnen mitfühlen.

Mir hat sehr gut gefallen, dass es verschiedene Sichtweisen in diesem Buch gab, so wurde die Spannung wirklich sehr toll aufrechterhalten. Max Bentow hat es auch geschafft, mich an einigen Stellen zu verwirren, so wie das bei einem Psychothriller sein sollte.

Die Morde sind wirklich schrecklich. Wer zartbesaitet ist, sollte sich diesem Buch nicht annehmen, da es sehr viele ekelerregende und auch schockierende Szenen gibt. Während dem Essen sollte man dieses Buch auf jeden Fall lieber nicht lesen...

Wie schon erwähnt sind die Protagonisten sehr sympathisch, vor allem Nils Trojan wächst einem schnell ans Herz. Ich fand es sehr schön, dass der Autor auch die Schwächen von ihm aufgezeigt hat. Nils Trojan ist oft sehr traumatisiert von den schrecklichen Dingen, die er sieht und hat deswegen auch oft Panikattacken. Ich konnte definitiv mit ihm mitfühlen.

Was jedoch etwas in die Irre führen könnte, ist der Klappentext. Psychologin Jana Michels und Nils Trojan ermitteln in diesem Buch nicht zusammen, ihre Beziehung zueinander ist eine ganz andere. Wobei ich vermute, dass Jana Michels im nächsten Buch bei den Ermittlungsarbeiten eine größere Rolle spielen wird.

Auch finde, dass das Ende etwas zu schnell ging. Da hätte ich mir noch etwas Ausarbeitung gewünscht.

Insgesamt fand ich diesen Psychothriller wirklich grandios, ich habe schon lange keinen Thriller gelesen, der mich so heftig packen konnte und knapp an der 5 Sterne Grenze vorbei ging. Ich freue mich schon darauf, "Die Puppenmacherin" von Max Bentow zu lesen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. August 2012
Keine Ahnung, warum ich diesen Thriller so lange ungelesen bei liegen ließ. Eigentlich gehört mir dafür eine geklebt, denn dieses Erstlingswerk hat es wirklich in sich. Blutige und grausame Morde, unaufhaltsame Spannung und jede Menge Gänsehaut und Grusel. Oh Mann, wie ich so eine Kombination liebe.

Max Bentow hat einen sehr eigenen Schreibstil. Er benutzt kurze Sätze, meistens sogar sehr wenige davon und hält sich nicht viel mit Beschreibungen auf. Dadurch entsteht beim Leser selbst das gehetzte Gefühl, welches auch Nils Trojan durchleiden muss auf der Suche nach dem Federmann. Es wird auf jeden Fall nie langweilig, man wird Stück für Stück immer mehr in die Brutalität des Mörders geworfen und gerade zum Anfang und zur Mitte hin kamen Stellen in dem Werk vor, die mich so aufs Glatteis geführt haben, wie noch kaum ein Thriller zuvor. Sehr genial eingefädelt.

Leider gibt es auch Kritikpunkte. Zum einen sind mir doch einige Satzbaufehler aufgefallen, die bei einem größeren Verlag wirklich nicht sein müssen und den Lesefluss unnötig stören. Zum anderen wurden für meinen Geschmack einige Dinge zu schnell abgehackt und kaum noch erwähnt. Geradeso, als hätte sich der Autor gedacht, Schuldigkeit für den Thriller getan, weg damit. Schade … aber nichtsdestotrotz ein unglaublich mitreißender Thriller, den man einfach gelesen haben muss !!!
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am 11. September 2013
Als großer Thriller-Fan bin ich immer auf der Suche nach einem neuen Buch. Nach Fitzek, Beckett, McFadyen, Dahl usw ... bin ich durch Amazon auf Max Bentow aufmerksam geworden.
Da ich sehr auf deutsche Thriller stehe (da kann ich mich besser mit identifizieren) und aufgrund der ganzen Rezensionen hier habe ich mich für "Der Federmann" entschieden und es einfach mal gekauft.
Nils Trojan ist ein interessanter Typ Mann, mit Ecken und Kanten und Fehler macht er auch. So etwas liegt mir mehr als die ganzen Aal-Glatten Komissare aus Amerika oder Schweden.
Das Buch ist in kleine spannende Kapitel eingeteilt und kann somit überall gelesen werden. Das war mir besonders wichtig, da ich 2x am Tag 30 Minuten Bahn fahre und es schrecklich finde wenn ich mitten in einem Kapitel aufhören muss.
Bentow hat einen einfachen aber interessanten Schreibstil. So kann man flüssig lesen und braucht nicht erst das Wörterbuch wegen der Fremdwörter bemühen.
Da ich hier nicht spoilern will: Die Story ist sehr sehr interessant. So etwas hatte ich bisher noch nicht gelesen. Meistens wiederholen sich die ganzen Morde doch immer wieder.
Obwohl ich so viele Krimis/Thriller lese war mir bis zum Ende nicht klar wer der Mörder ist und ich hatte diesen typischen WOW-Effekt, der mir sonst meistens fehlt.
Ein wirklich spannendes Buch mit einem guten Ende. Ob es ein Happy-End ist? Ich weiß es nicht genau. Ich werde die anderen beiden Bücher aus dieser Reihe natürlich auch lesen :)
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