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am 29. Mai 2013
Inhalt:

Lena muss Sozialstunden im Altenheim abarbeiten und findet so ziemlich alles blöd. Der einzige Lichtblick ist Frau Winter, die, obgleich das ziemlich merkwürdig erscheint, Lena durchaus mit ihren Geschichten über das magische Land Elvancor unterhalten kann. Nach ein paar Wochen allerdings findet Lena sie tot auf und mit ihr ein Amulett, das dem aus ihren Erzählungen verdächtig gleicht. Doch damit hört es nicht auf, denn nur kurze Zeit später steht der attraktive, aber unsympathische Enkel von Frau Winter, Ragnar, vor ihrer Tür und überreicht ihr einen Brief, indem Lena von seiner Oma dazu aufgefordert wird, sich um den Isländer zu kümmern und mit ihm einen Schatz zu suchen, der ihnen den Weg nach Elvancor ebnen soll...

Charaktere:

Lena ist eine typisches 18-jähriges, verzogenes Gör. Ihr Leben auf dem Land ödet sie an und sie wünscht sich nichts sehnlicher, als in eine Großstadt zu ziehen und mit ihren Freunden zu feiern. Nach einem verhängnisvollen Autounfall ist sie nicht nur ihren Führerschein, sondern auch ihren Freund los. Ihre Eltern haben ihr eingeschränkten Hausarrest erteilt und der Staat Sozialstunden. Alles in allem kotzt sie einfach alles an und in ihrem Leben ist kein Raum für Toleranz - wer nicht so denkt wie sie, ist lächerlich, doof oder keiner weiteren Beachtung wert. Eine Schatzsuche ist zwar eine willkommene Abwechslung, aber für die freie Natur hat sie nichts übrig und Ragnar ist einfach nicht so süß wie Timo. Doch ahnt sie nicht, dass Ragnar ihr auf seine verschrobene Art mehr als nur die Wunder der Natur zeigen kann...

Ragnar ist ein auf den ersten Blick sehr düsterer junger Mann. Seiner Herkunft aus Island geschuldet ist er sehr naturverbunden und auch alten Mythen und Legen steht er offen gegenüber. Für Außenstehende ist er ein Widerspruch in Person, tritt er doch oft unterkühlt und grob auf, wohingegen er Tieren und seiner Oma gegenüber das Verständnis in Person ist. Für Lena ist sein Verhalten ja schlicht unbegreiflich und sie gibt sich auch keine große Mühe, ihn zu verstehen, dabei gibt es weit mehr zu entdecken als nur seltsame Verhaltensmuster...

Eigene Meinung:

"Elvancor - Das Land jenseits der Zeit" von Aileen P. Roberts ist der Auftakt zu einer neuen Dilogie im Fantasybereich, bei der ich absolut keine Ahnung habe, was ich davon halten soll.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, leichtgängig und flüssig. Roberts vermittelt wunderbar Bilder und gibt dem Leser das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Die Sprache ist jugendlich und an die jeweilige Situation angepasst. Die Geschichte wird im personalen Erzählstil aus Sicht der Protagonistin, Lena, und zeitweise in kurzen Kapiteln von den Antagonisten, erzählt

Die Charaktere sind leider ziemlich flach ausgefallen. Selten empfand ich eine Protagonistin als derart unsympathisch, dass ich lieber in die Rolle des teilnahmslosen Zuschauers schlüpfte als mich in sie hinein zu versetzen. Alle Figuren fuhren nur eine Schiene und stagnierten in ihren markantesten Charaktereigenschaften. Oma Gisela ist stets verständnisvoll und für alles zu haben, Lenas Eltern dagegen der reinste Horror. Ihr Exfreund ist der reinste Idiot, Maike schwankt zwischen Eifersucht und Freundlichkeit und so weiter und so fort... dementsprechend einfallslos und langweilig waren auch die Dialoge und die meisten Handlungen waren vorhersehbar. Der männliche Gegenpart, Ragnar, ist sympathisch und durch seine mysteriöse Art interessanter als alle anderen Figuren zusammen, leider wurde seine Undurchsichtigkeit übertrieben, so dass am Ende selbst das unglaubwürdig wirkte.

Die Geschichte selbst ist ganz anders als erwartet / erhofft. Anstatt in das betitelte Elvancor zu reisen, dümpelt die Geschichte im hiesigen Kuhdorf vor sich hin, wo man mit blassen Figuren und einer anstrengenden Protagonistin zu kämpfen hat. Jedes bisschen Magie ist so unauffällig, dass es beinahe deplatziert wird. Man kriegt das Gefühl, dass man auch ganz darauf hätte verzichten können. Von Spannung kann kaum die Rede sein und wer sich eine Jugendbuch-typische Lovestory erhofft, kann lange warten. Normalerweise wäre das für mich ein Grund zur Freude, immerhin sind manche Muster völlig ausgelutscht, allerdings ist der Großteil der Handlung so fad, dass das immerhin ein wenig frischen Wind hinein gebracht hätte.

Nun will ich nicht nur meckern, ich hatte durchaus angenehme Lesestunden, aber der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Dabei ist das nicht meine erste Lektüre der Autorin und "Thondras Kinder" konnten mich damals durchaus überzeugen, so hoffe ich also auf die Fortsetzung.

Das Cover ist ansprechend, auch wenn es falsche Hoffnungen weckt und ein wenig "grobkörnig" wird.

Fazit:

Aileen P. Roberts "Elvancor - Das Land jenseits der Zeit" ist eine nette Geschichte, die sich leicht lesen lässt. Leider erfüllt sie keinerlei Erwartung, die das Cover, der Titel oder der Klappentext wecken. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Charaktere flach und die Protagonistin unsympathisch. Die Geschichte selbst birgt viel Potential, das hoffentlich in der Fortsetzung ausgeschöpft wird. Somit kann ich nur eine bedingte Leseempfehlung geben, aber jeder sollte sich im Klaren sein, dass man Elvancor selbst erst im Folgeband kennenlernt. Für mich eine mittelmäßige Leistung, die ich mit 3/5 Büchern bewerte.
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Die 18-jährige Lena muss Sozialhilfe leisten, weil sie die Schuld an einem Unfall auf ihre Kappe genommen hat. Ihr Plan, nach dem Abi für 1 Jahr durch Europa zu touren, fällt flach, da sie sich genötigt sieht, das kaputte Auto ihres Vaters abzuzahlen. Den Sozialdienst muss sie in einem Altenheim leisten, wo sie sich um die alten Bewohner kümmern muss.
Dort lernt sie auch die alte Amelie Winter kennen, die ab und an von ihrem Sohn und von ihrem isländischen Enkel Ragnar Besuch bekommt. Nicht nur Ragnar ist gewöhnungsbedürftig, wird er doch wegen seiner Launen "Weltuntergang" genannt, auch Frau Winter selber scheint wunderlich zu sein. Lena erzählt sie Geschichten von einem Ort namens Elvancor und behauptet, dort gewesen zu sein und ihren Liebsten zurückgelassen zu haben. Auch ist sie der festen Meinung, dass er bald kommen wird, um sie zu holen. Lena kann die Geschichten nicht ernst nehmen, ist Frau Winter doch schon 92 Jahre alt.
Aber auch, wenn sie ihr nicht glaubt, gefallen ihr die Geschichten.
Als Frau Winter stirbt, hinterlässt sie Lena einen Brief, indem sie sie auffordert, gemeinsam mit ihrem Enkel Ragnar nach einem Schatz zu suchen.
Und damit fangen die Probleme erst an ...

Dieses Buch ist das erste Werk, das ich von der Autorin gelesen habe. Sie war mir selbst namentlich bislang nicht bekannt.
Mit diesem Werk hält man auch den ersten Teil der Dilogie um Elvancor in den Händen.
Elvancor ist ein Land, das außerhalb unserer Welt liegt. Dieser erste Teil ist eher zur Einstimmung auf Elvancor zu zählen, denn er handelt komplett in der Gegenwart auf der Erde, abgesehen vom Prolog.

Langsam macht die Autorin den Leser mit den Protagonisten vertraut.
Lena wirkt anfangs ein wenig naiv. Für ihren Freund, der ihr ein paar fadenscheinige Gründe nennt, übernimmt sie die Schuld an dem Autounfall, bei dem das Auto ihres Vaters zu Schrott wurde. Führerschein weg, Sozialdienst und Schulden haften an ihr, von ihrem Freund keine Hilfe, im Gegenteil, er sucht sich eine andere Freundin. Sie ist frustriert, statt den Sommer mit ihren Freunden verleben zu können, sitzt sie in einem kleinen Kaff fest, hat Ausgehverbot für ein halbes Jahr und muss statt faulenzen arbeiten gehen. Trotz allem macht ihr die Arbeit mit den alten Leuten Spaß, lernt sie doch dort auch nette Menschen kennen.
Als sie Ragnar kennenlernt und sie später auf Schatzsuche gehen, verstehen sie sich recht gut, aber mehr als Freundschaft kommt zwischen ihnen nicht auf.

Ragnar, der in Island groß geworden ist, musste von dort verschwinden. Ihm haftet etwas sonderbares, eigenartiges an, das man nicht wirklich benennen oder greifen kann. Seine Wutausbrüche, die er im Altenheim hatte, beschreibt er später damit, dass er Beklemmungen in festen Häusern bekommt.
Nicht nur Lena findet ihn seltsam, auch als Leser macht man sich seine Gedanken, was es mit ihm auf sich haben könnte. Er ist selbstbewusst, tierlieb und ein guter Freund.
Als sich Lena und Ragnar auf die Schatzsuche machen, wissen sie nicht, ob sie einem Hirngespinst von Ragnars Oma nachjagen oder ob es den Schatz wirklich gibt. Sie fügen Puzzleteile aneinander und können auch auf Teilerfolge zurückblicken.
Aber bald spüren sie, dass sie nicht allein sind und dass etwa Böses auf sie zukommt.

Schon von Anfang an verstand die Autorin es, mich zu packen und mitzureißen. Sie baut die Geschichte langsam auf und zieht dann urplötzlich mit Spannung an, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Aileen P. Roberts hat eine Art, die Umgebung und speziell den Wald zu beschreiben, dass selbst ich Gänsehaut verspürte. Ich hatte das Gefühl, ich bräuchte nur still stehen zu bleiben und mich in aller Ruhe umsehen, dann würde alles genau so vor meinen Augen entstehen, wie sie es geschrieben hat.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der das lesen angenehm machte.

Es ist ein sehr schönes Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.
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am 22. Juli 2013
Die ersten paar Seiten war ich noch etwas skeptisch und wusste nicht so recht, ob ich in das Buch reinkomme. Es beginnt nämlich in einem Altenpflegeheim, mit ein paar schrulligen alten Damen und einem Mädchen, was scheinbar ihrem Freund den Hals gerettet hat und deswegen Sozialstunden ableisten musste. Zu lieb, zu wenig wiederspenstig, zu wenig Pepp.

Dock ruckzuck schloss ich die alten Damen ins Herz:

"Hastig fuhr Frau Käppler herum (fiese Chefin von Lena, Anmerkung meinerseits), und ihre eben noch so verbiesterte Miene wandelte sich in ein geschäftsmäßiges Lächeln. “Na Frau Meister, wie geht es uns heute? Hatten wir schon Stuhlgang?”

Frau Meister runzelte die Stirn. “Glauben sie ernsthaft, ich gehe mit meinem Stuhl spazieren?”

Lena hielt sich rasch eine Hand vor den Mund, als sie Frau Käpplers aufgerissene Augen sah…"

–> ich hoffe ja, dass ich in dem Alter auch noch so cool und schlagfertig bin!

… und dann war da ja auch noch Ragnar, Frau Winters Enkel, der Lena Stück für Stück den Kopf wäscht und sie gewinnt eine andere Perspektive, zum Leben und zu den Dingen, die wirklich wichtig sind. Und ehe ich mich versah, hatte ich das Buch in knapp 2 Tagen gelesen. Da war nix mehr mit Skepsis, sondern Spannung pur und am Ende noch der Schock fürs Leben. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass es noch einen zweiten Teil gibt, hätte ich wahrscheinlich zum ersten Mal seit langem bitterlich geheult. Aber so werde ich mich einfach überra142_47930_130929_xxlschen lassen und bald (am 19. August) kommt ja auch schon Band 2 und ich erfahre endlich, wie das Schattenreich, von dem Frau Winter immer erzählt hat, nun eigentlich aussieht. Ist Ragnars Großmutter nun wieder jung und lebt gemeinsam mit ihrem Geliebten in der anderen Welt? Wartet Ragnar dort auf Lena? Und können sie beide Welten von den Schatten befreien?

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich kann Band 2 kaum noch erwarten und in der Zwischenzeit könnt ihr den ersten Teil schon mal lesen und mir sagen, was ihr davon haltet! ;-)

Für Elvancor gibt es wegen der schönen, flüssigen Erzählung voller Witz, Gefühl und Lebenslust 5 von 5 Sterne!
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am 29. Juli 2013
Elvancor - Das Land jenseits der Zeit ist der Auftakt zu einer Fantasyreihe. Man sollte bei Band 1 jedoch wissen, dass dieser hauptsächlich erstmal in unserer Welt spielt - was meines Erachtens aber ziemlich gut gelungen ist. Denn die Geschichte, wie es dazu kommt, ist einfach Wert gelesen zu werden und war sehr notwendig.

Der Stil ist angenehm und gut zu lesen, man kommt super in die Geschichte rein und kann sich größtenteils mit der Protagonistin Lena oder den Nebencharakteren identifizieren. Dazu gibt es auch noch ein paar nicht-so-nette Charaktere, wie Lenas Eltern, die man gern mal schimpfen möchte, aber das gehört halt auch dazu! Dafür ist Lenas Oma ne Wucht. Hihi.

Die Story fand ich ziemlich schlüssig und gut aufgebaut. Die beginnende Freundschaft, die Suche nach den Amulett-Teilen und die ganze Situation ist sehr gut dargestellt. Ich freue mich definitiv auf Band 2, denn dort dürften die Abenteuer noch viel mehr werden!
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am 6. März 2015
Inhaltsangabe:

Die 18-jährige Lena muss Sozialstunden in einem Altenheim ableisten. Dort lernt sie die alte Frau Winter kennen, diese ihr wunderbare Geschichten über einen verborgenen Schatz und ein fernes magisches Land namens Elvancor erzählt. Nach dem Tod von Frau Winter gehen jedoch merkwürdige Dinge vor sich und Lena gerät ins Grübeln ob an den Geschichten der alten Frau nicht doch etwas Wahres dran sein könnte. Und so begibt sie sich gemeinsam mit Ragnar dem Enkel Frau Winters auf die Suche…

Meine Meinung:

„Elvancor – Das Land jenseits der Zeit“ von Aileen P. Roberts ist der erste Teil einer Fantasy-Dilogie, die mich leider nicht so recht überzeugen konnte.

Allein vom Klappentext her habe ich wesentlich mehr erwartet.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht verständlich. Und die bildlichen Beschreibungen der Autorin sind perfekt. Man kann sich die Landschaft wunderbar vorstellen. Allerdings war es an manchen Stellen für meinen Geschmack ein wenig zu detailreich, wodurch es sich einfach nur unnötig in die Länge zog aber nichts wirklich geschah.

Auch mit den Charakteren bin ich nicht sonderlich warm geworden. So waren die Hauptprotagonisten doch ziemlich flach gezeichnet und hätten ein wenig mehr Pepp vertragen können. Vor allem Lena, die Hauptprotagonistin ist mir ja ganz suspekt. Wie naiv muss ein Mädel denn sein, um sich so von einem Typen ausnutzen zu lassen?! Sorry, aber diesen Teil konnte ich mal überhaupt nicht nachvollziehen (möchte hierbei nun aber nicht zu viel vornweg nehmen, für alle die es selbst noch lesen möchten). Ragnar hingegen war mir schon wesentlich sympathischer auch wenn er ein wenig sonderbar ist. Aber er birgt doch seine Geheimnisse, die man als Leser aufzudecken vermag, was mich persönlich ein wenig neugierig auf ihn machte. Die Einzige Person, die mich vornweg begeistern konnte, ist Lenas Oma, Gisela. Sie ist eine Oma, wie man sie sich nur wünschen kann und hat der Geschichte ein wenig Schwung verliehen.

Aber an und für sich war die Geschichte ziemlich langweilig und öde, da nichts, aber so wirklich gar nichts Großartiges passiert ist. Man erfährt ein wenig über Lena, die ihre Sozialstunden in einem Altenheim ableistet. Dort kümmert sie sich um Frau Winter, diese ihr viele Geschichten über ein fernes Land namens Elvancor erzählt. Und dann begibt Lena sich gemeinsam mit Ragnar, dem Enkel Frau Winters auf Schatzsuche um den verborgenen Weg nach Elvancor zu finden… Erst hier fängt die Geschichte an ein klein wenig an Fahrt aufzunehmen und es passieren in paar kleine Dinge, bis sie es schaffen den geheimen Weg und des Rätsels Lösung nach Elvancor zu gelangen. Kaum dort angekommen ist das Buch auch schon vorbei.

Tja, ähm… ja, was soll ich dazu sagen? Da habe ich mich also die ganze Zeit dank der Erzählungen von Frau Winter auf Elvancor gefreut und nun da wir endlich in Elvancor angekommen sind, bleiben wir mit einem offenem Ende zurück und müssen uns damit zufrieden geben wohl erst im zweiten Band die Geheimnisse und Magie dieses Landes in Erfahrung bringen zu dürfen…

Klar bei Dilogien braucht es oft ein wenig Vorlauf für die eigentliche Geschichte, aber fast das ganze Buch, finde ich dann doch einfach zu viel des Guten. Dadurch hat sich die Handlung einfach nur so vor sich hingeschleppt um zum Ende hin in einem Galopp schlagartig zu enden.

Fazit:

„Elvancor – Das Land jenseits der Zeit“ von Aileen P. Roberts ist der erste Teil einer Fantasy-Dilogie, die mich leider nicht so recht überzeugen konnte. Der Schreibstil lässt sich zwar angenehm lesen, aber die Geschichte zieht sich zu sehr in die Länge um erst einmal auf den Punkt zu kommen.

Rezension © by Michèle Seifert (Elchi's World of Books)
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am 28. Juli 2013
Lena, ein 18 jähriges Mädchen muss als Strafe für einen von ihr verursachten Unfall mit dem Wagen ihres Vaters Sozialstunden in einem Altenheim ableisten.
Im Altenheim lernt sie die alte Dame und Bewohnerin Frau Winters kennen. So allmählich freunden die Beiden sich an und Frau Winters erzählt Lena so nach und nach eine Geschichte von einem fantastischen Land Namens Elvancor und ihrem Geliebtem Maredd. Lena glaubt zuerst nicht an diese Geschichte und tut sie als Fantastereien einer alten Dame ab. Erst als Frau Winters stirbt und Lena einen Brief hinterlässt, indem von einem Schatz die Rede ist, schenkt sie der ganzen Sache etwas Glauben. Gemeinsam mit dem seltsamen Enkel von Frau Winters, Ragnar, der irgendein Geheimnis birgt, begeben sie sich auf eine abenteuerliche Schatzsuche.

Wer in diesem Buch direkt Fantasie erwartet, muss sich etwas gedulden, denn die Story spielt erst in der Gegenwart. Der Leser lernt erstmal die Familie von Lena sowie deren Leben und Arbeit im Altersheim mitsamt einigen lustigen Szenen kennen.

Lena, anfänglich noch ein schüchternes und unreifes Mädchen entwickelt sich in der Geschichte immer mehr zu einer reifen, jungen Frau, die es lernt, endlich auf eigenen Beinen zu stehen.
Als weitere Hauptprotagonisten sind da noch der naturverbundene Ragnar, den irgendetwas Geheimnisvolles umgibt und Lenas Oma Gisela, eine FlowerPowerKräuterhexenHippieOma. Gisela ist Lena eine große Stütze in ihrem noch jungen Leben und hilft ihr in einigen schwierigen Situationen. Eigentlich ist Gisela der Typ Oma, den sich fast jeder Jugendliche wünscht, verständnisvoll, hilfsbereit und stützend.
Ragnar ist ein junger Mann, der vor nichts zurückschreckt, vieles kann und das vor allem mit Pferden und total naturverbunden ist.

Lenas anfänglicher Ablehnung Ragnar gegenüber weicht den weiteren ereignisreichen Unternehmungen der Beiden bis hin zu einer sehr engen freundschaftlichen Beziehung zueinander. Durch Ragnar erkennt Lena ihr richtiges Leben und ihre bisherigen Freunde, geht immer öfter mit offenen Augen durch die Natur und wird dadurch wissbegierig für bisherige Selbstverständlichkeiten.

Die Autorin hat die Schauplätze, welche in diesem Band in der Fränkischen Schweiz spielen und auch besichtigt werden können, und die Charakteren ihrer Rolle entsprechend bis in das kleinste Detail hinein so gut gezeichnet, dass bei mir beim Lesen im Kopf immer eine kleine Filmsequenz dazu entstand, öfters auch ein Schmunzeln bzw. Lacher hervorrief.

Aileen P. Roberts Schreibweise ist fesselnd und packend und bindet damit den Leser an das Buch. Man hegt stetig den Wunsch weiter zu lesen. Erst recht, wenn es auf das Buchende zugeht, denn hier überschlagen sich die Ereignisse mit fantastischen Handlungen und zu guter letzt wird dem Leser ein kurzer, aber auf den Fortsetzungsband neugierig machender Einblick in ein fremdes Land Elvancor mit ungewöhnlichen Lebewesen und eigenartiger Natur gewährt.

Elvancor, das Land jenseits der Zeit, ist ein gelungenes und interessantes Werk aus der Feder von Aileen P. Roberts. Ein spannendes und packendes Buch für junge und vor allem jung gebliebene Leser. Mit Spannung kann man den zweiten Teil erwarten, der voraussichtlich im August 2013 veröffentlicht wird.
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am 23. Juni 2013
Zum Inhalt:
Die 18 jährige Lena hatte sich den Sommer nach ihrem Schulabschluss ganz anders vorgestellt. Anstatt quer durch Europa zu reisen, muss sie Sozialstunden in einem Altenheim ableisten. Anstatt den Sommer über Partys zu feiern, hat sie Ausgehverbot. Und das alles nur, weil sie ihren, mittlerweile, Ex-Freund gedeckt hat und die ganze Schuld des Autounfalls auf sich genommen hat. Nicht nur das sie Sozialstunden in einem Altenheim ableisten muss, hat sie auch ihren Führerschein und auch das Vertrauen ihrer Eltern verloren. Dazu hat sie nun auch noch einen Sack voller Schulden. Alles scheint trostlos zu sein. Im Altenheim lernt sie eine nette ältere Seniorin kennen, die Lena mit ihren Geschichten über das geheimnisvolle Elvancor, einem Land jenseits der Zeit, verzaubert und Lena für kurze Zeit ihr tristes Dasein vergessen lässt. Frau Winter hatte einst in diesem verborgenen Land ihre große Liebe gefunden und ist sich sicher, dass er wieder zurückkehren wird, um sie endgültig mit nach Elvancor kommen wird. Als die nette alte Dame stirbt, hinterlässt sie Lena einen Abschiedsbrief, in dem sie Lena bittet zusammen mit ihrem Enkel Ragnar den Schatz zu suchen, den sie vor vielen Jahren aus Elvancor mitgebracht und irgendwo vergraben hat. Und trotz ihrer anfänglichen Abneigung gegen den gewöhnungsbedürftigen und sehr impulsiven Isländer, lässt sie sich auf das Abenteuer ein und unweigerlich verändert sich dadurch alles…

Meine Meinung:
„Elvancor – Das Land jenseits der Zeit“ ist der erste Teil einer zweiteiligen Serie von der Autorin Aileen P. Roberts. Vorab gesagt, ist der Klappentext des Buches falsch gewählt, denn dieser verspricht eine Geschichte in einer Welt, fernab der Realität. Doch dies ist nicht der Fall. Der erste Teil der Dilogie spielt bis auf den Prolog und dem letztem Kapitel in einem kleinen Dorf in der Fränkischen Schweiz. Mich hat dieser Umstand nicht gestört, schließlich kann man es langen „Prolog“ für die fantastischen Geschehnisse in Elvancor sehen, in dem man ganz allmählich auf das kommende vorberietet wird. Dennoch fließen immer wieder fantastische Elemente ein, so dass man neugierig auf das Kommende gemacht wird.

Die Geschichte beginnt langsam und allmählich. Man wird als Leser langsam mit den verschiedenen Protagonisten und der Handlung vertraut gemacht. Die Geschichte entwickelt sich dabei mehr und mehr, genau wie die Protagonisten. Insbesondere Lena, die am Anfang sehr kindlich, naiv und oberflächlich zu sein scheint. Bisher war sie eher eine Partymaus, als das sie den Ernst des Lebens erkannt hat. Und durch einen verhängnisvollen Abend ändert sich ihr Leben und ihre Einstellung recht schnell, was letztlich auch bedingt ist durch den Umgang mit Ragnar. Ragnar ist in Island aufgewachsen und ein Naturmensch durch und durch. Durch ihn merkt Lena schnell, dass ganz andere Dinge wichtig sind. Ragnar bleibt über weite Strecken sehr geheimnisvoll und nur ganz langsam kann man als Leser seine Geheimnisse zusammen mit Lena ergründen. Dies macht das ganze umso authentischer.
Die Autorin hat insbesondere mit diesen Charakteren wunderbare Personen geschaffen, die sehr real wirken, da sie nicht perfekt sind. Man sieht ihnen gern dabei zu wie sich weiterentwickeln und vor allem zusammen raufen, denn die gegenseitige Sympathie ist nicht von Anfang an gegeben. Und die kleinen Zänkereien und Kabbeleien zwischen den beiden Protagonisten lockert das Buch immer wieder auf.

Neben Ragnar und Lena lernt man noch diverse andere Charaktere kennen, die alle auf ihre Art etwas Besonderes sind. Sie sind liebevoll herausgearbeitet und auch hier gilt, dass alle sehr authentisch sind. Auch wenn sich die Autorin bei einigen Personen typischen Klischees bedient sind sie durchaus passend und bringen einen immer wieder zum Schmunzeln.

Das Buch liest sich gut und flüssig. Es ist sehr detailreich, ohne langatmig zu sein. Immer an den richtigen Stellen, lässt Aileen P. Roberts eine große Portion Witz und Charme einfließen, um dann wieder mit der gehörigen Ernsthaftigkeit weiter zu erzählen. Immer wieder haben mich Dialoge wie „Hatten wir heute schon Stuhlgang?“ „Glauben Sie wirklich ich gehe mit einem Stuhl spazieren? .. War nur ein kleiner Scherz. Aber nun mal im ernst. Ich hatte schon, wie es bei ihnen aussieht, kann ich ihnen nicht sagen. Entgegnet die alte Dame dann recht trocken. „Doch wenn ich ihre Schlechte Laune richtig interpretiere, würde ich eher behaupten – nein.“ (Seite 59/60) überrascht und sehr zum Lachen gebracht.
Auch in diesem Roman beweist die Autorin wieder das richtige Händchen für tolle Landschaftsbeschreibungen. Dies hatte mich bereits in „Der Feenturm“ überrascht und überzeugt und auch hier gelingt es ihr wieder, mich zu verzaubern. Man bekommt schnell das Gefühl sich mitten im Geschehen zu befinden. Schließt man die Augen kann man die Landschaft gut vor sich sehen. Wunderschön sind auch diverse Reitszenen gestaltet, die den Leser tief berühren und etwas neidisch werden lassen. Es ist mit jeder Zeile ihre Liebe zur Landschaft zu spüren und dies macht das Buch sehr authentisch.

Fazit:
Ich habe mich auch das Buch gefreut und bin nicht enttäuscht worden. Auch wenn der Fanatsieanteil in diesem Teil noch recht gering enthalten ist, hat es einen hohen Unterhaltungswert. Man bekommt so einiges geboten: Geheimnisse, miese Typen, Humor, Romantik, wunderbare Landschaften, tiefe Gefühle zu Tieren und Natur und viel mehr. Und immer wieder ist Aileen P. Roberts für eine Überraschung gut. Ich freue mich schon jetzt darauf die Fortsetzung zu lesen und bin sehr gespannt, was die Protagonisten dann in diesem wunderbaren Land, jenseits der Zeit, erleben werden.
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am 21. Juni 2013
Klappentext .
"Wenn du es wagst, über die Schwelle zu treten, besiegst du den Tod - und findest die Liebe ...Die 18-jährige Lena hasst das öde Leben in der Provinz. Bis sie sich mit der alten Frau Winter anfreundet, die sie mit ihren fantastischen Geschichten über einen verborgenen Schatz und ein fremdes, magisches Land fasziniert. Lena glaubt ihr jedoch kein Wort. Erst als nach dem Tod der alten Dame seltsame Dinge passieren, kommen ihr Zweifel. Zusammen mit Ragnar, dem attraktiven Enkel der Verstorbenen, macht sich Lena auf die Suche nach dem geheimnisvollen Schatz - und stößt auf ein magisches Land jenseits der Zeit ..."

Meine Meinung:
Diese Buch gehört zu meinen Fantasyjahreshighlights 2013!
Die Autorin Aileen P. Roberts schafft es mit ihrem flüssigen und Ideenreichen Schreibstil den Leser sofort an die Geschichte zu fesseln. Die Geschichte spielt in den fränkischen Schweiz , somit bekommt man auch Eindrücke aus dieser Umgebung. Die Natur, die Magie,keltische Rituale und der Wald spielen eine ganz große Rolle in diesem Roman.
Die Hauptprotagonistin Lena Langenfeld ist mir sehr sympathisch. Mit ihren 18 Jahren ist sie einerseits noch naiv in ihren Gedanken und Verhaltensweisen andererseits hat sie ein großes Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein für ihre Mitmenschen.
Der Hauptprotagonist Ragnar wirkt am Anfang noch unnahbar und sehr mysteriös, aber mehr und mehr erfahren wir mehr über ihn und das Geheimnis das ihn umgibt und verfolgt.
Dann gibt es noch einige andere Personen die ihre wichtigen Rollen in der Geschichte haben, aber mir sehr ans Herz gewachsen ist Oma Gisela, die Großmutter von Lena. Sie ist genauso wie man sich eine Oma wünschen würde, auch sie beschäftigt sich mit der Magie hat einen kleinen Kräutergarten und ist eine wichtige Bezugsperson für Lena.
Ich freue mich schone sehr auf den 2 Teil "Elvancor-Das Reich der Schatte" welches im August 2013 erscheint...
Das Buch bekommt volle 5 von 5 Sternchen von mir :D
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am 21. Juni 2013
Lena - eine junge Frau von 18 Jahren hat gerade ihr Abitur abgeschlossen. Eigentlich möchte sie nun erst mal reisen und sich die Welt anschauen aber erstens kommt es anders zweitens als man denkt. Wegen eines dummen Fehlers aus Liebe muss sie ihre Pläne zuerst einmal aufschieben und stattdessen Sozialstunden in einem Altenheim ableisten.

Bei ihrer täglichen Arbeit im Altenheim lernt Lena die ehemalige Malerin Frau Winter kennen. Diese erzählt ihr immer wieder von ihrem früheren Geliebten der sie bald abholen wird und von einem Land namens Elvancor. Lena hält die Geschichten für die Hirngespinste einer alten Frau - bis Frau Winter stirbt und einige merkwürdige Dinge passieren.

In ihrem Abschiedsbrief bittet sie Lena, gemeinsam mit ihrem Neffen Ragnar, nach einem Schatz zu suchen. Obwohl sich Lena und Ragnar am Anfang nicht sonderlich mögen erfüllen sie den letzten Wunsch Frau Winters und begeben sich auf die Suche nach Hinweisen die zum Schatz führen.

Die Beiden müssen einige Hindernisse überwinden bis sie dann - fast schon am Ende des Buches - tatsächlich das Land Elvancor erreichen. Jedoch betreten Lena und Ragnar Elvancor auf unterschiedlichen Wegen ..........

Zum Buch:
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und in seinen Bann gezogen. Aileen P. Roberts versteht es meisterhaft den Wunsch in einem zu wecken das Buch jetzt und sofort bis zum Ende zu lesen.

Neben den Haupt-Protagonisten Lena, Frau Winter und Ragnar gibt es noch einige andere Darsteller wie die Familie, Freunde und Arbeitskollen von Lena oder die Familie von Frau Winter. Das Buch ist jedoch nicht überladen durch die vielen Personen die zudem charakterlich hervorragend beschrieben wurden.

Mich persönlich hat es nicht gestört, daß es erst zum Ende des Buches nach Elvancor geht. Leider lässt der Klappentext anderes vermuten, was eventuell bei dem Einen oder Anderen Leser zur Enttäuschung führt. Aber Lena und Ragnar haben in der ihrigen Welt erst mal so viele Dinge zu erledigen um den Schatz zu finden, daß es für mich stimmig ist erst zum Ende des Buches nach Elvancor zu kommen. Das macht richtig Lust darauf den 2. Teil auch zu lesen um zu erfahren wie es denn weitergeht.
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Inhalt:
Die 18-jährige Lena hatte sich das Leben nach dem Abitur ganz anders vorgestellt. Denn, anstatt wie geplant quer durch Europa zu reisen, sitzt sie nun auf einem Berg von Schulden und muss Sozialstunden im nahegelegen Altenheim ableisten. Dort freundet sie sich mit der Bewohnerin Fr. Winter an, die ihr immer wieder fantasievolle Geschichten über ein magisches Reich außerhalb unserer Zeit, sowie einem versteckten Schatz erzählt. Zwar glaubt Lena ihr kein Wort, hört ihr aber trotzdem gerne zu. Als Fr. Winter dann plötzlich verstirbt, hinterlässt sie Lena einen Abschiedsbrief, in dem sie Lena darauf hinweist, dass sie zusammen mit ihrem Enkel Ragnar nach dem verborgenen Schatz suchen soll. Lena kann Ragnar zwar nicht ausstehen, aber da sie nichts gegen etwas Abwechslung und die Aussicht auf einen großen Schatz hat, machen sich die beiden auf die Suche.

Meinung:
Elvancor ist ein magisches Land, das außerhalb unserer Welt und Zeitrechnung liegt. Doch dabei bietet dieser erste Teil der Dilogie nur kurze Einblicke in die Welt und seine Bewohner und bereitet den Leser eher ausführlich darauf vor, das Land im zweiten Teil zu erkunden. Denn der Plot spielt fast nur in der Gegenwart, wobei die Autorin die fantasievollen Elemente im Lauf der Geschichte vermehrt zur Sprache bringt. Außerdem braucht die Handlung zwar eine gewisse Zeit um sich zu entwickeln, gestaltet sich dann aber durch die Schatzsuche und auch das geschickte Einbinden geschichtlicher Hintergründe aus der Keltenzeit zunehmend spannend. Auch manch unbeantwortete Frage und unvorhergesehene Wendung sorgen vor allem gegen Ende des Romans dafür, dass man das Buch nur noch schwer aus der Hand legen kann.

Dementsprechend ist die Erzählweise des Romans dabei zumeist eher etwas gemütlich. Die Autorin legt nämlich sehr viel Wert auf Details. Doch wer jetzt denkt, dass Elvancor deshalb langweilig ist, der täuscht sich. Denn Aileen P. Roberts hat die besondere Gabe den Leser mit ihrem anschaulichen, sowie realistischen Schreibstil trotzdem zu fesseln.

Zum einen liegt das an den unglaublich bildhaften Gebietsbeschreibungen, die einen ganz besonderen Reiz ausüben. Denn die Geschichte spielt im Herzen der Fränkischen Schweiz und der Leser lernt im Buch, zusammen mit den beiden Protagonisten, die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten auf eine unglaublich realistische und faszinierende Art kennen. Wenn man die Gegend bisher noch nicht kennt, bekommt man beim Lesen eine große Lust diese Orte selbst einmal aufzusuchen und wenn man, so wie ich, einige Sehenswürdigkeiten aus der Gegend kennt, macht es einfach Freude, durch die detailgenaue Beschreibung, Erinnerungen aufblühen zu lassen.

Doch auch die Charaktere können die Neugier und die Sympathie der Leser wecken. Da wäre zum einen die 18-jährige Protagonistin Lena. Sie ist vielleicht manchmal etwas naiv, und reagiert ihrem jugendlichem Alter entsprechend, aber dennoch hat sie eine große Besonderheit. Sie ist eine unglaublich starke und loyale Freundin. Sie entscheidet bei wichtigen Situationen nicht danach, was das Vernünftigste, oder das Beste für sie wäre, sondern nimmt alles auf sich um ihre Freunde zu schützen. Durch ihre Begegnung mit Ragnar wird ihr wieder deutlich bewusst, dass im Leben mehr wichtig ist, als schöne Klamotten und ein perfekter Haarschnitt und entwickelt sich von einem eher oberflächlichen Teenager zu einer sympathischen jungen Frau.

Ragnar ist extrem geheimnisvoll und man weiß lange nicht, was man von ihm halten soll. Mal ist er ein totaler Kotzbrocken, dann wieder mitfühlend, hilfsbereit und liebenswert. Er verbirgt viele Geheimnisse, die nach und nach aufgedeckt werden.

Aber auch einige Nebencharaktere bringen immer wieder frischen Wind in die Geschichte. So ist Lenas Oma Gisela mit ihrer lockereren Art eine Traumoma, oder zaubert der ein oder andere eigentümliche Altenheimbewohner ein Schmunzeln auf das Gesicht des Lesers. Und dabei sorgen nicht nur die Nebencharaktere für einige Schmunzler, sondern auch die schlagfertigen Dialoge zwischen Lena und Ragnar.

Fazit:
Ein gut geschriebener Roman, der sich Zeit für eine gemütliche Entwicklung nimmt und dabei trotzdem spannend bleibt und den Leser fesselt. Dafür sorgen die bildhaften Gebietsbeschreibungen, die überzeugenden Charaktere, der richtige Anteil an humorvollen und emotionalen Stellen, sowie manch unvorhergesehe Wendung und die Vorfreude auf das Land Elvancor. Ich freue mich schon auf den Abschluss der Reihe, welcher bereits im August 2013 erscheinen wird. 4 von 5 Sternen.
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