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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen274
4,2 von 5 Sternen
Format: TaschenbuchÄndern
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am 4. Mai 2014
Bei einer letzten Rebuy - Bestellung war dieses Buch mit dabei und da ich schon einige Bücher von Lucina Riley gelesen habe und ihren Schreibstil total toll finde,habe ich mir dieses Buch auch zugelegt.

Grania hat sich gerade von ihrem Freund getrennt und sucht nun Ablenkung in ihrer irischen Heimat.

Bei einem Spaziergang am Strand und der dort vorhandenen Steilküste, sieht sie plötzlich ein Mädchen am Rande der Klippen stehen: Barfuss, nur mit einem Nachtheimdchen bekleidet und auch sonst ziemlich durcheinander.

Als sie das kleine Mädchen jedoch anspricht, läuft dieses weg und bei ihren Nachforschungen ahnt Grania nicht, dass sie eine Familiegeschichte aufdeckt, welche mit ihrer eigenen, mit ihrem eigenen Leben eng verbunden ist.

Der Schreibstil war auch schon wie in den vorherigen Büchern, die ich gelesen habe, total locker und flüssig und ich habe mich sofort in die Geschichte hineinversetzt gefühlt.

Grania war mir von Anfang an sympatisch und obwohl sie aufgrund einer Fehlgeburt extrem leidet, kann sie sich dem Charme des jungen Mädchens auf der Klippe einfach nicht entziehen.

Dieses Mädchen entpuppt sich als die achtjährige Aurora, welche auch als die Erzählerin des Buches fungiert. Man lernt sie zwar als Achtjährige kennen, aber während sie die Geschichte erzählt, ist sie natürlich schon weitaus älter.

Grania galt oftmals als stur und eigenwillig und im ersten Moment konnte ich ihre Handlung nach der erlittenen Fehlgeburt nicht ganz nachvollziehen, zumal sie den Kontakt zu Matt danach vollkommen abgebrochen hatte, ohne jegliche Erklärung an ihn..

Nach der Begegnung mit Aurora erzählt Grania ihrer Mutter davon, aber diese will davon gar nichts wissen, will ihre Tochter sogar davon überzeugen, keinen weiteren Kontakt zu Aurora und ihrem Vater zu suchen.

Was mir wirklich gut gefallen hat, waren auch die Sprünge zu Matt nach New York. Matt ist Granias Ex-Freund und die Autorin lässt den Leser immer mal wieder daran teilhaben, was er gerade in New York tut, wie er mit der Trennung von seiner Freundin umgeht.

Ich hatte zwar oftmals das Bedürfnis, ihm aufgrund seiner Handlungen ein paar Ohrfeigen zu widmen, aber auf der anderen Seite auch gedacht, dass seine Freundin Charley sie durchaus mehr verdient hätte.

Lucinda Riley hat eine Familiengeschichte geschrieben, welche berührt hat und welche an autenthisch wirkenden Orten in Irland, New York und London aufwarten kann.

Ich würde das Buch jedem empfehlen, der den Schreibstil bereits kennt, der Lust auf ein bisschen Familiengeschichte mit schicksalshaften Begegnungen hat und sich einfach ein wenig entspannt in die Geschichte fallen lassen will.
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Als bekennender Kate Morton-Fan wurde mir diese Autorin empfohlen und ich muss sagen: Ich bin begeistert!

Wie es bei Familiengeheimnissen üblich ist, werden erst nach und nach die Ereignisse der Vergangenheit aufgedeckt und das Puzzle zu einem Ganzen zusammengefügt. Prinzipiell befinden wir uns in der Gegenwart, bekommen die Geschichte aber von Aurora aus der Zukunft erzählt. Zwischendurch gibt es dann immer wieder Rückblicke, die wir teilweise durch Erzählungen oder von Briefen näher gebracht bekommen. Obwohl es hier vielleicht kompliziert klingen mag, ist es das im Buch aber nicht und der Leser kann der Handlung durchgängig ohne Probleme folgen.

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr los gelassen. Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden ausgelesen und bin mir schon jetzt sicher, dass ich ein Fan der Autorin bin. Durch den flüssigen Schreibstil kann man durchaus von einem echten Pageturner sprechen. Manchmal hat man gar nicht gemerkt, dass schon wieder 50 Seiten gelesen sind. Gerade für neugierige Menschen wie mich, ist es eine süße Folter den Geheimnissen langsam auf die Spur zu kommen.

Die Charaktere haben mir außerordentlich gut gefallen. Für mich sind sie durch ihre authentische Beschreibung sofort zum Leben erwacht. Sie sind so einzigartig und prägnant, dass man sie einfach in sein Herz schließen muss. Dabei sticht wohl Aurora als Erzählerin der Geschichte am meisten heraus. Wir lernen sie mit 8 Jahren kennen und sie besitzt schon eine Weitsicht, die manche Erwachsenen nicht haben. Dabei war sie aber zu keinem Zeitpunkt unglaubwürdig. Auch Grania, die Protagonstin, dominiert die Geschichte durch ihr Auftreten. Wir haben es hier mit einer sturen, stolzen Irin zu tun, die ihrem Weg nicht abweichen will. Dabei muss sie sich eingestehen, dass man nicht immer mit dem Kopf durch die Wand rennen kann und dabei macht sie für sich eine positive Entwicklung durch.

Auch die Nebencharaktere, selbst wenn sie nur eine kurze Erwähnung in den Vergangenheitsberichten finden, wurden liebevoll ausgearbeitet und überzeugen den Leser in iherer Detailltreue und Individualität. Die Charakterzeichnung bekommt den größten Pluspunkt.

Die Handlungsorte wechseln zwischen New York, London und Irland. Für mich eine sehr gelungene Mischung, weil ich sowohl Irland als auch London als Schauplatz sehr mag. Obwohl es nur wenige Beschreibungen gibt, erwähnt die Autorin immer wieder kleine Details, die die Umgebung zum Leben erwachen lässt.

Für mich ein grandioses Buch, das die Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft und die Geschichte zweier Familien erzählt, deren Schicksal unweigerlich miteinander verwoben ist. Dabei geht die Autorin gefühlvoll, aufrichtig und spannungsgeladen mit ihren Charakteren um. Eine klare Leseempfehlung für alle Freunde von Familiengeheimnissen.
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am 15. Juli 2012
Dieser Roman verzaubert mit romantischen Lanschaftsbeschreibungen, interessanten Charakteren mit rätselhaften Familiengeheimnissen und schicksalhaften Verstrickungen über verschiedene Zeitebenen.
Da sich stets neue, unerwartete Zusammenhänge und dramatische Wendungen auftun, bleibt man in der Story gefangen, weil man unbedingt wissen will, ob man in den vielseitigen Ahnungen richtig liegt, die einen besonders auf die Hauptakteure bezogen in einem Wechselbad von Gefühlen mit immer neuen Facetten bewegen.
Freilich wird nicht jeder Leser mit dieser Art romantisch emotionaler und über mehrere Zeitebenen verstrickten Familiensaga in Resonanz kommen, auf mich hat sie aber einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Es ist eben diese tiefe Emotionalität und hintergründige Mystik der unsichtbaren, schicksalhaften Zusammenhänge, die mich bei Romanen wie diesem in ihren Bann ziehen, so wie ich das auf eine noch tiefer gehende Art auch bei den magischen spirituellen Geschichten meiner Lieblingsautorin, wie "Jenseits der Abendröte", immer wieder so ergreifend erlebe.
22 Kommentare30 von 34 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. November 2012
Grania ist gerade aus New York zu ihren Eltern aufs irische Land gefahren, als sie ein kleines Mädchen völlig allein auf den Klippen der irischen See stehen sieht. Aurora ist acht und zieht Grania sofort in ihren Bann. Quasi über Nacht wird sie Mutterersatz und Kindermädchen der kleinen, die alleine mit ihrem Vater in einem alten Herrenhaus an der irischen Küste lebt. Wie lange die Geschichte von ihrer Familie mit der von Aurora verwoben ist, erfährt sie von ihrer Mutter. Und plötzlich scheint die Geschichte mit Aurora viel mehr Bedeutung zu haben, als Grania anfangs dachte.
Der zweite Roman von Lucinda Riley ist genauso großartig wie „Das Orchideenhaus“. Mit viel Liebe hochemotional geschrieben zieht einen die Geschichte von der ersten Seite fast in das Buch hinein und man kann sich nur noch schwer von Grania und Auroras Schicksal trennen. Die Familiengeschichten sind so schicksalshaft verwoben, dass ein Leben der beiden fast vorbestimmt scheint. Aurora ist kleiner Wirbelwind, mit ihrem eigenen Kopf bringt sie zwar alles durcheinander, nur schwer kann sich aber jemand gegen ihren Charme wehren. So geht es Granias Mutter Kathleen ebenso wie dem Leser, der Aurora von Anfang an ins Herz schließen muss.
Ich habe lange nicht mehr ein so kurzweiliges Buch gelesen, jedes Mal wenn ich auf die Uhr geschaut habe, war plötzlich eine Stunde oder mehr Zeit verflogen, ohne dass ich es überhaupt gemerkt habe. Das Buch entspricht zwar im großen und ganzen den Klischees und Erwartungen des Genres der Schicksals-und Liebesromane, hebt sich aber durch lebhaften und frischen Schreibstil der Autorin positiv ab von Auswandererkitsch und Geschichtsnostalgie. Wie der erste Roman auch, absolut empfehlenswert für alle Leseratten!
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am 4. Oktober 2013
Zunächst das Positive: Der Teil, der in der Vergangenheit spielt, läßt sich sehr gut lesen.
Leider ist aus meiner Sicht die Negativ-Liste viel, viel länger:
Grania reist oder vielmehr flüchtet überstürzt von New York nach Irland zu ihren Eltern auf unbestimmte Zeit infolge einer Fehlgeburt. Mit ihrem Partner Matt verweigert sie jede Kommunikation. Eine Fehlgeburt ist schlimm und traurig, gar keine Frage, aber wer dann so dermaßen überreagiert, muss schon sehr labil sein oder total unreif. Zumal sie sich dort 10 Jahre nicht hat blicken lassen. Grania wirkte auf mich schon nicht sonderlich sympathisch, einerseits wesentlich älter als Anfang 30, gleichzeitig aber total unreif, insgesamt aber ziemlich oberflächlich. Es erscheint total unglaubwürdig, dass sich Alexander - v.a. nur aufgrund der flüchtigen Begegnungen - in sie verliebt. Ok, es steht da noch etwas im Raum, was wohl der eigentliche Auslöser für ihre Flucht nach Irland und das Abbrechen des Kontakts zu Matt war. Nur deshalb habe ich das Buch zu Ende gelesen. Die Auflösung gegen Ende finde ich gerade zu albern. Aurora finde ich auch, wie viele meiner Vorredner, völlig altklug. Um so ein Kind würde ich eher einen Bogen machen. Es erschließt sich für mich auch nicht, warum Alexander Aurora so abgeschottet hat und in Einsamkeit hat aufwachsen lassen. Erst durch die flüchtige Begegnung mit Grania lässt er eine 180-Grad-Wende zu totaler Normalität zu. Am Ende geht dann alles viel zu schnell. Ich hätte es gut gefunden, wenn man erfahren hätte, wie Alexander und Grania ihre gemeinsame Zeit in Schweiz verbracht hätten. Das letzte Kapitel finde ich absolut überflüssig. Es hätte doch nicht gestört, wenn man es einfach beim happy end belassen hätte.
Insgesamt wird mir in der Geschichte ein bißchen viel gestorben. Die Handlung finde ich größtenteils sehr arg an den Haaren hebeigezogen. Die Charaktere bleiben bis zum Ende sehr oberflächlich. Die Dialoge sind ebenfalls oberflächlich und wortkarg. So reden Leute miteinander, die eigentlich nicht miteinander reden wollen. Es kommen keine Emotionen 'rüber, und die beschriebenen Emotionen sind nicht glaubwürdig. Einige eingebaute Handlungsstränge sind einfach nur überflüssig, z.B. das, was Matt mit Charley hat. Ist zwar nicht sooo wichtig, aber ich finde einige der Namen unglücklich ausgewählt, zumal man doch als Autorin alle Freiheiten hat.
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TOP 500 REZENSENTam 16. Mai 2012
Auch auf die Gefahr hin, dass dieses Buch wieder verrissen wird, wie es beim Orchideenhaus der Fall war, muss ich sagen, dass mir dieses Buch, bis auf den Schluss, der mir etwas zu dramatisch und teilweise auch zu unrealistisch war, sehr gut gefallen hat.Spannend und absolut mitreißend wird die Geschichte zweier Familien über mehrere Generationen hinweg erzählt, ohne, wie es beim Orchideenhaus manchmal der Fall war, kitschig und schwülstig zu wirken.Obwohl, mich hat dies damals gar nicht mal so gestört, weil ich wusste worauf ich mich einließ.

Dieses Buch wird wieder auf verschiedenen Zeitebenen erzählt.Die Geschichte beginnt in der Gegenwart, in der Grania Ryan sich von ihrem Freund trennt, nachdem sie eine Fehlgeburt erlitten hat. Mit ihm hat sie mehrere Jahre in New York gelebt, wo sie als Künstlerin bekannt wurde. Nach der Trennung flüchtet sie nach Irland zu ihren Eltern.Auf einem Sparziergang sieht sie ein kleines Mädchen auf den Klippen stehen, das Gefahr läuft herunterzufallen.Das ist der Beginn einer Beziehung zwischen Garnia und Aurora,die ihrer beider Zukunft maßgeblich beeinflussen wird.Als sie ihrer Mutter von der Begegnung erzählt,reagiert diese sehr ablehnend und Garnia fragt sich, was passiert sein muss, wenn ihre sonst so freundliche Mutter so reagiert.

Der Leser erfährt die Gründe dieser Ablehnung in einer Geschichte, die von Aurora erzählt wird, wie man in einzelnen kleinen Kapiteln, die in Kursivschrift geschrieben sind, erfährt. Ich konnte von Anfang an gleich eintauchen in diese Geschichte,die ich als sehr schön, spannend und abwechslungsreich empfunden habe. Der Leser wird über das Leben der einzelnen Personen , die in diesem Buch eine Rolle spielen immer informiert, auch wenn sie im Moment nicht ausschlaggebend für das Geschehen sind.So wird nach der Trennung von Garnia und Matt, auch immer wieder erzählt,was Matt in New York treibt und welche Gefühle ihn bewegen. Das hat mir gut gefallen. Aurora, das Mädchen von den Klippen, das Garnia später näher kennen lernt,erschien mir in der Geschichte immer etwas naseweis und altklug, aber wenn man bedenkt, dass sie fast ausschließlich mit Erwachsenen zu tun hatte, ist dies auch nicht so unrealistisch.
Was sicherlich in diesem Buch auch wieder der Fall ist, das eine Familie wieder vermehrt vom Schicksal getroffen wird, aber seien wir doch mal ehrlich, dies ist ein Unterhaltungsroman, der auch bestimmt nicht den Anspruch erhebt hohe Literatur zu sein und in sofern hat mich dies auch überhaupt nicht gestört. Gestört hat mich eher der Schluss, der mir dann doch etwas zu pathetisch und abrupt erschien.Daher auch ein Punkt Abzug.
Trotz allem ist diese Geschichte als Entspannungslektüre sehr empfehlenswert, die man bei diesem kalten Wetter herrlich auf der Couch mit einem Kaffee oder Tee genießen kann.
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am 9. Oktober 2012
Die Geschichte ist halbwegs neu, der Stil und die aufgebauschte Dramatik, die von niederen oder, noch schlimmer, völlig selbstlosen Motiven getriebenen Figuren kommen mir trotzdem bekannt vor. Das liegt jedoch nicht daran, dass ich das 442 Seiten starke Werk schon einmal gelesen habe. Vielmehr ist "Das Mädchen auf den Klippen" einer jener mit heißer Nadel gestrickten Frauenbücher, die von der Autorin in kürzester Zeit zusammengeworfen werden, um der gierigen Leserschaft neuen Stoff zu liefern.

Lucinda Riley gibt sich dabei durchaus Mühe. Sie plottet, schmiedet Intrigen, löst sie auf und verzichtet sogar auf ein allzu zuckriges Ende. Und doch merkt man ihr die Hast an, wenn sie von der jungen Bildhauerin Grania Ryan erzählt, die von New York zurück in ihre Heimat Irland kommt, um ihre Fehlgeburt zu vergessen. Dort trifft sie auf die geheimnisvolle Aurora, die acht Jahre alte Tochter des attraktiven Gutsherren Alexander. Auroras Mutter, die tragisch-mondäne Schönheit Lily, hat sich kurz zuvor von der Klippe gestürzt. Das Mädchen kann diesen Schicksalsschlag nicht verwinden und schlafwandelt immer wieder zu der Stelle an den Klippen. Grania ist fasziniert von der Dramatik der Familiengeschichte. Sie schließt Freundschaft mit Aurora. Als sie sich darüber hinaus in Alexander verliebt, scheint es, als ob Auroras Wunsch nach einer neuen Familie wahr wird. Schließlich bittet Alexander Grania, sie zu heiraten, und Grania willigt ein - doch Aurora ahnt nicht, dass der Tod ihr Schicksal und das ihres Vaters bereits besiegelt hat. Völlig unnötig und irgendwie ärgerlich sind die eingefügten Kapitel aus der Sicht einer älteren Aurora, die, kursiv geschrieben, das Geschehene kommentieren sollen. Die sollte man aus einer Neuauflage einfach rausstreichen, das Buch würde dadurch gewinnen.

Eine ziemliche Schicksalskeule also, die Riley da auspackt. Das alles wäre hart an der Grenze, wenn sie die Geschichte nicht auf der Binnenebene sozusagen aufwerten würde. Denn parallel dazu erzählt sie von Granias Urgroßmutter Mary, die sich zu Beginn des Zweiten Weltkriegs als Hausmädchen in London verdingt und ungewollt zum Mutterersatz für ein kleines Mädchen namens Anna wird. Diese Geschichte ist gut erzählt, temporeich, wenig aufgetragen und auch moralisch gerechtfertigt. Mary handelt mutig und entschlossen und riskiert viel, während Grania 100 Jahre später einerseits egoistisch daherkommt, andererseits plötzlich wenig nachvollziehbar zur selbstlosen Ersatzmutter der kleinen Waise Aurora wird. Insgesamt hätte ich mir mehr Mary gewünscht und weniger Grania, mehr Kriegsentbehrungen und weniger attraktiver Gutsherr.

Die vollständige Rezension gibt es in meinem Bücherblog auf [...]
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am 2. Februar 2013
Inhalt

Nachdem Grania eine Fehlgeburt erlitten hat, flüchtet sie regelrecht vor ihrem New Yorker Leben und ihrem Freund Matt, in das ruhige Städtchen Dunworly in Irland zu ihren Eltern. Dort sieht sie eines Tages ein kleines Mädchen auf den Klippen stehen, welche sich als die kleine Aurora entpuppt, zu der Grania schnell eine iniige Bindung aufbaut.
Als Auroras Vater Alexander Grania bittet, in seinem Haus zu wohnen und auf seine Tochter aufzupassen, weil er eine Weile auf Geschäftsreise muss, ahnt Grania noch nicht, dass ihre Familiengeschichte durch ihre Vergangenheit mit der von Aurora verknüpft ist.

Cover/Aufmachung

Das Cover gefällt mir gut. Die Stimmung, welche es vermittelt passt zum Inhalt. Die innere Aufmachung ist nichts besonderes, jedoch sind die Stellen, die Aurora selbst erzählt kursiv gedruckt und somit sehr leicht unterscheidbar.

Schreibstil

Ich mag den Schreibstil von Lucianda Riley nicht. Er ist teilweise sehr plump, was ich von solch einem Buch eigentlich nicht erwarte. Die Dialoge wirken konstruiert und die Charaktere sind anhand von dem, was sie äußern nicht zu erkennen und alle gleich.

Charaktere

Außer zu Mary, Alexander und gegen Ende auch zu Aurora war es schwierig für mich unter die Oberfläche der Charaktere zu blicken. Die meisten waren auf eine gewisse Weise so "unwirklich", dass ich einfach keinen Bezug zu ihnen bekam.
Grania ist natürlich verwirrt und emotional angeschlagen durch den Verlust ihres Kindes, trotzdem sind ihre Handlungen nicht nachzuvollziehen. Es ist nicht möglich alles mit Stolz und Sturheit zu erklären.
Aurora war für mich am Anfang sehr unsympathisch. Das legte sich jedoch gegen Ende.
Zu Granias Familie gibt es nicht viel zu sagen. Natürlich hatte es ihre Mutter Kathleen nicht immer leicht, aber die Tiefe fehlte mir auch hier.

Umgebung

Die Umgebung war für mich auschlaggebend dieses Buch zu lesen. Ich wollte schon länger endlich einmal ein Buch lesen, welches in Irland spielt, da mich dieses Land sehr fasziniert.
Die Häuser und die Landschaft sind von Lucinda Riley sehr schön beschrieben. Nicht zu detailliert und trotzdem gut genug, sich das alles vorstellen zu können.

Fazit

Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen. Am Anfang dachte ich noch es wird spannend, da es ein paar Schicksalsschläge gab, die sich natürlich auf die Gegenwart auswirkten.
Aber die ganze Geschichte war einfach zu viel. Ein Schicksalsschlag folgte dem nächsten und es wirkte einfach alles viel zu konstruiert. Die künstlichen Dialoge taten ihr Übriges. Für mich war es unmöglich Granias Handeln zu verstehen.
Die Geschichte hat einige gute Ansätze, welche jedoch durch Übertreibungen und an den Haaren herbeigezogenen Schicksalsschlägen verloren gingen.
Die einzigen Pluspunkte gibt es von mir für das Cover und die sehr schön beschriebene Umgebung.
11 Kommentar15 von 18 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. August 2012
Ich habe dieses Buch gekauft, weil mir "Das Orchideenhaus" gut gefallen hat.
Leider muss ich mich einigen "Vorschreibern" anschließen: die Idee ansich, über generationsübergreifende Familiengeschichten zu schreiben ist sehr gut. Die Umsetzung ist aber mangelhaft.
Ich musste mich wirklich zwingen die Geschichte bis zum Ende zu lesen, da die Charaktere arg konsturiert sind, die schreibweise und dadurch auch die sprechweise der "Helden" überhaupt nicht dem jeweiligen Alter entsprechend.
Auora soll ein junges Mädchen darstellen, ist aber so altklug und erwachsen, dass man sie fast nicht sympathisch finden kann.
Auch Grania Ryan ist eher unsympathisch und man stellt sich manchmal die Frage, ob ein Mensch tatsächlich so abstrakt reagiert.
Ich würde für dieses Buch keine Kaufempfehlung aussprechen.
Sparen Sie Ihr Geld und lesen Sie lieber "Wenn die Mondblumen blühen" :-)
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am 17. Mai 2014
Nachdem ich den Lavendelgarten der Autorin gelesen und für gut befunden habe, war ich sehr gespannt auf weitere Bücher. Als nächstes fiel mir dieses Buch in die Hände: eine herbe Enttäuschung. Es ist weder berührend, noch geheimnisvoll oder spannend, sondern einfach langweilig. Der einzig gute Teil ist der als es um Mary geht, aber die Gegenwart ist einfach nur schrecklich öde und dieses altkluge Kind das nervigste, was mir je untergekommen ist. Da ich das Buch im Urlaub mithatte, blieb mir nichts anderes übrig, als es zu ende zu lesen, aber zufrieden war ich mit gar nichts, vor allem nicht mit dem Ende... Das nächste Buch der Autorin werde ich mir wohl eher ausleihen, um im Zweifelsfall nicht wieder so viel Geld einfach verschwendet zu haben.
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