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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Mischung aus Fantasy, Abenteuer und Romantik!
Inhalt:

Die 16-jährige April Dunne übersiedelt mit ihren Eltern in den noblen Londoner Bezirk Highgate, da ihr Vater in der Nähe eine neue Arbeitsstelle gefunden hat. April ist nicht gerade begeistert „die Neue“ auf der Eliteschule Ravenwood zu sein und alle ihre Freunde zurückzulassen. Bald darauf wird ein berühmter...
Vor 23 Monaten von AusZeit-Magazin veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nichts neues und langweilig ist es auch noch!
Es geht in diesem Buch um ein Mädchen, das einen Vampir trifft und sich in ihn verliebt. Es handelt sich also um keine Geschichte, die es noch nicht gibt. Ich habe ja nichts gegen wiederholte Geschichten, aber dann müssten sie wenigstens gut sein. Womit wir auch schon zu meiner Begründung der zwei Sterne angelangt sind:

Die Autorin schafft es...
Vor 11 Monaten von PTH veröffentlicht


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Mischung aus Fantasy, Abenteuer und Romantik!, 28. August 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman (Taschenbuch)
Inhalt:

Die 16-jährige April Dunne übersiedelt mit ihren Eltern in den noblen Londoner Bezirk Highgate, da ihr Vater in der Nähe eine neue Arbeitsstelle gefunden hat. April ist nicht gerade begeistert „die Neue“ auf der Eliteschule Ravenwood zu sein und alle ihre Freunde zurückzulassen. Bald darauf wird ein berühmter Rockstar in der gleichen Gegend ermordet, dessen ungeklärte Todesfolge einigen Gesprächsstoff aufwirft. Am ersten Schultag nimmt April auf dem Friedhof komische Geräusche und Schreie wahr. Als sie beschließt, nachzusehen, findet sie einen sterbenden Fuchs. Dabei läuft sie ihrem Mitschüler Gabriel Swift in die Arme, der sie vom Friedhof zerrt und in Sicherheit bringt. Am nächsten Tag wird bekannt, dass es auf eben diesem Friedhof noch einen Mord gegeben hatte - eine junge Frau ist bestialisch getötet worden.

Auch in der Schule passieren eigenartige Dinge: Es verschwinden Mitschüler spurlos und manche Schüler legen ein seltsames Verhalten an den Tag. Caro, eine Klassenkameradin von April, vermutet eine Verschwörung zum Zwecke der Weltherrschaft. April schwärmt seit der Begegnung am Friedhof für Gabriel, und auch er zeigt an ihr Interesse. Als ihr Vater mit herausgerissener Kehle aufgefunden wird und Aprils Welt entgültig Kopf steht, beschließt sie, den Vorkommnissen auf den Grund zu gehen und den Mörder ihres Vaters zu finden. Doch wem kann sie noch vertrauen und was hatte Gabriel zur Mordzeit am Friedhof zu suchen? Die Ereignisse überschlagen sich und April gerät selbst in große Gefahr ...

Einschätzung:

Hinter dem Pseudonym Mia James verstecken sich eigentlich Tasmina Perry und ihr Ehemann John Perry, die hier ihr Debütwerk "Die Schule der Nacht: Ravenwood" präsentieren. Das Gesamtwerk besteht aus einer Trilogie und die zwei folgenden Teile sind in England unter dem Namen "Darkness Falls" und "Sleeping Angel" bereits erschienen. Die Übersetzung "Gefangene der Dämmerung: Ravenwood 2" soll im Dezember 2012 im Goldmann-Verlag als Taschenbuch verlegt werden.

"Die Schule der Nacht: Ravenwood" ist eine gelungene Mischung aus Fantasy und Abenteuer, mit einer gehörigen Portion Spannung und einer zarten Romanze im Stil von Jugendbüchern. Im Prolog reisen wir ins Jahr 1887 ins östliche London zurück und steigen direkt in eine dramatische Szene ein, wo ein junger Mann mit seiner sterbenden Frau den Verfolgern zu entkommen versucht. Die genauen Hintergründe erfährt der Leser allerdings erst gegen Ende des Buches. Der Roman wird anschließend in zwei Teile gegliedert und die Story wird aus der Perspektive von April Dunne geschildert.

Im ersten Teil befinden wir uns in der Gegenwart und lernen die 16-jährige April, ihre Familie und neugewonnenen Freunden kennen. April ist eine Jugendliche an der Schwelle zum Erwachsenwerden mit allen Problemen, die die Pubertät so mit sich bringt. Sie leidet sehr am Umzug ihrer Familie nach "Highgate" und fürchtet sich vor ihrem ersten Schultag in der neuen Schule. April ist anfangs ein unsicheres Mädchen, das sich selbst nicht für hübsch oder besonders klug hält. Sie agiert oft ein bisschen kopflos, was zur Folge hat, dass Gabriel sie häufig aus brenzligen Situationen befreien muss. Von ihren Eltern wird April meist noch als Kind behandelt und die ständigen Streitereien zwischen ihren Eltern setzen ihr sehr zu. Ihre Schwärmerei für Gabriel beginnt bereits am ersten Schultag; wird aber nach dem brutalen Mord an ihrem Vater auf eine harte Probe gestellt. In ihrer Mitschülerin Caro findet sie eine gute Freundin, die ihr in ihrer ausgeflippten Art mit Rat und Tat zur Seite steht.

Mit Gabriel Swift wurde ein interessanter, undurchsichtiger Held geschaffen, der schon auf Grund seines Aussehens der Mädchenschwarm ist. Er taucht an mysteriösen Orten auf und verschwindet anschließend wieder für einige Zeit. Nun wird dem Leser auch klar, was es mit der Szene im Prolog auf sich hat: ohne zu viel zu verraten - bei dieser Szene war ich besonders gerührt.

Im zweiten Teil versucht April mit Hilfe von Gabriel den Mörder ihres Vaters zu finden. Sie durchstöbert die Rechercheunterlagen ihres Vaters und entdeckt, dass ihr Vater an die Existenz von "Vampirnestern" in London glaubte. Diese Entdeckung und auch Gabriels "Enthüllung", stürzen April in ein wahres Gefühlschaos.

Überaus faszinierend fand ich die historischen Einblicke in die Geschichte der Londoner Friedhöfe und die Schilderung der Geschichten der berühmten Serienmörder von London. Erwähnenswert ist auch der lockere, flüssige Schreibstil der Autoren, wodurch beim Lesen nie Langeweile aufkam. Spannende Abenteuer und jede Menge Action sorgen für den nötigen Thrill-Faktor und die Geheimniskrämereien laden zum Miträtseln ein.

Ein Wermutstropfen, meiner Meinung nach, war, dass sich die Romanze zwischen April und Gabriel erst gegen Ende des Buches weiterentwickelt hat. Ich hätte mir hier etwas mehr Leidenschaft und Romantik erwartet. Einige Gemeinsamkeiten mit „Twilight“ waren natürlich auch erkennbar, wenn man z. B. an die physische Schönheit der Vampire und den Hauptspielort - die Schule - denkt. Auf die Auflösung so mancher Geheimnisse muss sich der Leser noch bis zum Erscheinen von "Gefangene der Dämmerung: Ravenwood 2" gedulden.

Fazit:

Düsterer Fantasy-Roman mit einer gehörigen Portion Spannung, voller Geheimnisse, verpackt mit ein wenig Romantik. Ich vergebe 4 von möglichen 5 Punkten und freue mich bereits auf den nächsten Teil, der für Dezember 2012 angekündigt ist. (PH)

1) Die Schule der Nacht: Ravenwood 1
2) Gefangene der Dämmerung: Ravenwood 2 (erscheint im Dezember 2012)
3) Sleeping Angel (deutscher Titel noch nicht bekannt)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantasy gepaart mit Realität - einfach top, 15. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman (Taschenbuch)
"Ravenwood - Die Schule der Nacht" ist Mia James Debütroman.
Das Cover ist in grün gehalten und sehr hübsch. Im Hintergrund sieht man eine Art Burg und im Vordergrund ein wirklich hübsches Mädchen.

Die Protagonistin April Dunne ist sehr sympatisch. Sie ist ein hübsches eher schüchternes Mädchen. Sie braucht einige Zeit um sich jemandem anzuvertrauen. Und auch nach einer längeren Bekanntschaft verrät sie nicht alles. April hinterfragt sehr viel und glaubt nicht alles was ihr erzählt wird. Generell ist sie sehr gewissenhaft. Sie versucht immer eine wahre Freundin zu sein, doch über ihre Skepsis hinaus kommt dies nicht immer so zur Geltung. Stattdessen wirkt sie, als wäre sie absolut skeptisch und glaube ihrem Gegenüber kein Wort. Hat sie sich erst einmal etwas vorgenommen, so zieht sie es auch durch, egal was kommt. Sie ist taff und tapfer und überwindet für ihren Zweck auch einmal ihre größte Angst.

Die Nebencharaktere sind auch in diesem Roman wieder sehr elementar.
Hier einmal die Wichtigsten, denn es gibt viel viel mehr als nur die paar.
Da wäre zum einen der Vater von April. Es ist liebevoll und tut alles für seine Familie, auch wenn die ein oder andere Entscheidung nicht nachvollziehbar scheint. Doch er hat auch seine geheimnisvollen Seiten die hier und da immer wieder zum Vorschein kommen.
Aprils Mutter erscheint dem Leser eine lange Zeit als egoistisch und kalt. Doch nach dem Tod von Aprils Vater zeigt sie ihre emotionale, verletzliche Seite. Sie versucht für April da zu sein, und verliert sich selbst in ihrer Trauer. Doch auch sie hat Geheimnisse vor April.
Dann wäre da Fione, alias Fee, Aprils beste Freundin aus Edinburgh. Sie ist zu jeder Zeit treuherzig und Aprils gute Halt. Sie steht für ihre Freundin ein und hilft ihr wann und wie immer sie kann.
Caro hat April an ihrer neuen Schule kennen gelernt. Sie wird ihr zu einer guten Freundin. Sie ist durchgeknallt wie eh und je. Doch hat sie sich erst einmal einer Sache angenommen, so ist sie in ihr auch hingebungsvoll und gründlich.
Dann wäre da noch Gabriel. April schwärmt für ihn. Er ist geheimnisvoll und scheint für sie unnahbar. Wenn sie sich endlich einmal näher unterhalten, so blockt er bestimmte Fragen immer ab. Doch eigentlich ist er eher liebevoll und süß und versucht April um jeden Preis zu schützen.

Mia James Schreibstil ist toll. Sie schreibt spannend und gefühlsvoll, so dass die Emotionen gut auf den Leser übergreifen können. Eben diese Emotionen sind auch fesselnd und der Leser kann sie gut nachvollziehen. Sie schreibt klar, deutlich und leicht verständlich. Für einen Debütroman sind mir wirklich wenige Unstimmigkeiten aufgefallen. Genug Spannung ist auch vorhanden, so dass dem Leser nie langweilig wird.

Die Story ist packend. Bis Seite 400 ungefähr ist der Roman fantasylos, was aber absolut kein negativer Punkt ist. Eher im Gegenteil. So kann sich der Leser die Situationen besser vorstellen und sich in sie einfühlen.
Was mir etwas säuerlich aufgestoßen ist war das ständige Hin und Her zwischen April und Gabriel. Erst vertraut sie ihm, dann wieder nicht, dann vertraut sie ihm wieder und so weiter. Natürlich ist man skeptisch. Aber irgendwann muss man sich doch einmal entscheiden.
Generell ist der Fortgang der Story wirklich gelungen. Alles baut auf einander auf und ist dabei spannend, so dass der Leser an das Buch gefesselt wird.
Der Leser kann sich so ziemlich den ganzen Roman über sehr gut in die Charaktere und ihre verschiedenen Szenen und Situationen hineinversetzen und fühlt sich so der Realität verbunden.

"Fee, sag die Wahrheit! Hast du irgendwie mit Photoshop daran rumgebastelt?"
Zitat S. 198

Auch an Humor mangelt es in diesem Roman nicht und an so mancher Stelle muss man sich ein lautes Auflachen echt verkneifen.
Es ist stets so spannend, dass man unbedingt weiterlesen will um zu wissen wie es weitergeht. Ebenfalls regt der Roman das eigene Denkvermögen an und der Leser fragt sich wer der Täter der Morde ist.

Das Ende ist klar abgeschlossen und lässt keine Fragen offen. Dennoch bleibt es auch hier spannend und man möchte wissen wie es weiter geht.

Fazit:

Mia James "Ravenwood - Die Schule der Nacht" ist ein wirklich tolles und spannendes Debüt. Es bringt für mich alles mit was ein gutes Fantasybuch zu bieten haben sollte - Humor, Liebe, Spannung, Action und einen gewissen Hauch vom Bösen.
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nichts neues und langweilig ist es auch noch!, 31. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es geht in diesem Buch um ein Mädchen, das einen Vampir trifft und sich in ihn verliebt. Es handelt sich also um keine Geschichte, die es noch nicht gibt. Ich habe ja nichts gegen wiederholte Geschichten, aber dann müssten sie wenigstens gut sein. Womit wir auch schon zu meiner Begründung der zwei Sterne angelangt sind:

Die Autorin schafft es nicht den Leser in den Bann zu ziehen. Sie baut kaum Spannung auf und die Story ist im Großen und Ganzen sehr oberflächlich geschrieben. Passagen, die total nebensächlich sind, werden über mehrere Seite durchgekaut und ein unwichtiges Ereignis reiht dem nächsten. Charaktere werden nicht richtig ausgebaut, sodass man sich mit ihnen nicht verbunden fühlt.
Die Autorin hätte sich einen Plot ausdenken müssen und die Geschichte zu dem Plot hinarbeiten müssen. Aber dem Buch fehlt ein Höhepunkt. Und selbst das, was wahrscheinlich der Höhepunkt sein sollte, ist ziemlich uninteressant.
Außerdem braucht sie lange, um die Geschichte etwas interessant zu machen. Ich hatte nach der Hälfte des Buches eigentlich keine Lust mehr gehabt weiter zu lesen.

Und dann diese "Liebesgeschichte". Ich hab schon tausende bessere Liebesgeschichten gelesen.
Das Buch spielt in einem Zeitrahmen von einem Monat. In diesem Monat geht April auf die neue Schule und ihr Vater wird ermordet. Sie hat Gabriel in dieser Zeit gefühlte vier Mal gesehen und keine Begegnung verlief eigentlich positiv. Wie kann man denn da von Liebe sprechen? Man wechselt mal 10 Sätze miteinander und schon liebt man den anderen?!

Hm, also ich weiß nicht,ob ich mir die Fortsetzung antun soll.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen..., 5. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman (Taschenbuch)
*Worum geht's?*
Die sechzehnjährige April Dunne ist alles andere als begeistert davon, mit ihren Eltern aus ihrer Heimat Edinburgh in den Londoner Stadtteil Highgate zu ziehen, alles, was ihr lieb und teuer ist, zurück zu lassen und ihre Freunde nicht mehr bei sich zu haben. Aber ihnen blieb gar keine andere Wahl: Nachdem ihr Vater William seinen Job in Schottland verloren hatte, fand er nur in London eine neue Anstellung als Journalist. Dank ihres einflussreichen Großvaters erhält April dort sogar das Privileg, die Ravenwood-Schule zu besuchen; eine Schule für Hochbegabte und Reiche, die eine gesicherte Zukunft garantiert. April ist allerdings alles andere als begeistert von ihrer neuen Schule. Sie spürt instinktiv: Irgendwas geht dort nicht mit rechten Dingen zu! Bloß was? Ihr einziger Lichtblick ist der mysteriöse Gabriel, der ihr Herz zum Rasen bringt.
Als eine Mordserie Highgate in Unruhe versetzt und auch Aprils Vater durch einen Biss in den Hals ermordet wird, schwört sich April, den Mörder zu fassen, koste es, was es wolle. Doch dabei kommt April nicht nur dem Geheimnis von Ravenwood auf die Schliche, sondern auch einem Geheimnis über sich selbst...

*Kaufgrund:*
Vampir-Hype hin oder her, bei mir dürfen die Blutsauger, die sich in Mädchen verlieben, noch immer ins Regal einziehen. Ich bin und bleibe ein Fan, der sich von diesen Büchern begeistern lässt - vorausgesetzt, sie haben ihren eigenen Stil und neue Ideen. "Ravenwood: Die Schule der Nacht" schien für mich das "gewisse Etwas" zu besitzen.

*Meine Meinung:*
"Ravenwood: Die Schule der Nacht" startet mit einem rasanten Prolog und zieht seine Leser augenblicklich in seinen Bann. Man wird Zeuge einer tragischen und dramatischen Flucht, die einen erschütternden Ausgang nimmt. Ein liebendes Pärchen versucht im Jahre 1887 vor ihren noch unbekannten Feinden zu fliehen, aber sie haben keine Chance. Die junge Frau ist krank, die Zeit rennt ihr davon und schon bald muss ihr Geliebter Abschied von ihr nehmen. Mia James beschreibt diese Szene so herzzerreißend und emotional, dass die Erwartungen für den weiteren Verlauf des Romans stark in die Höhe schießen.

Die eigentliche Handlung des Romans ist in zwei Teile unterteilt, die zusammenhängen, sich aber nicht mehr mit dem Prolog auseinandersetzen. Man befindet sich nun in der Gegenwart und lernt April kennen, die Protagonistin des Romans, die mit ihrem neuen Leben in London und auf der Ravenwood-Schule alles andere als zufrieden ist. Der erste Teil des Romans befasst sich im Großen und Ganzen bloß damit, April vorzustellen und zu beschreiben, wie sie sich in ihrem neuen Umfeld zurechtfindet. Es gibt eine Menge Highschool-Dramen, Partys, die in Katastrophen enden, die ersten großen Tränen und ein paar romantische Szenen, aber nur sporadisch Informationen über die eigentliche Handlung. Was sich hier über 300 Seiten zieht, hätte man auch viel schneller abhandeln können, und so plätschert die Geschichte farblos und monoton vor sich hin, ehe der große Showdown am Ende des ersten Teils noch einmal für kurze Zeit die Spannung steigen lässt.

Der zweite Teil setzt nach der Ermordung von Aprils Vater William ein und kann nach dem langatmigen ersten Part wieder ein paar Pluspunkte sammeln. Zwar gibt es auch hier keine Wendungen in der Handlung, die einen überraschen würden, aber durch mehr Tempo in der Geschichte kommt zumindest eine gewisse Spannung auf, die einen zum Weiterlesen animiert. April deckt nicht nur einen Teil des Geheimnisses der Ravenwood-Schule auf, sie erfährt auch etwas über sich selbst, das sie in ein großes Loch der Ungewissheit stürzt. Als Leser können einen diese neuen Aspekte nicht sonderlich verblüffen - man hat bereits lange vor April geahnt, was für ein Spielchen hier gespielt wird -, aber Aprils Schicksal bringt frischen Wind in "Ravenwood: Die Schule der Nacht" und trotz aller Schwierigkeiten möchte man doch gerne wissen, was es damit genau auf sich hat. Antworten darauf erhält man allerdings nur bedingt, sodass man wohl mit der Fortsetzung vorlieb nehmen muss.

April Dunne ist eine schwierige Protagonistin, mit der man nur sehr schwer warm werden kann - wenn überhaupt! Ich konnte mich partout nicht mit April anfreunden, so sehr ich mich auch darum bemüht habe. Mit ihrer zickigen und melodramatischen Art und ihren unausgereiften und kindischen Gedanken hinterlässt April bereits zu Beginn der Handlung keinen guten Eindruck, der sich im weiteren Verlauf der Geschichte leider auch nicht mehr ändert. April ist ein emotional geladenes Mädchen, das in vielen Situationen maßlos überreagiert, und sich generell verhält, als würde sie in der Pubertät feststecken. Es gibt Momente, in denen April plötzlich in Tränen ausbricht und herumschreit, man als Leser das Problem allerdings überhaupt nicht mitbekommen hat. Sie ist eine unstete Persönlichkeit, die sich selbst noch nicht gefunden hat. Um so eine schwierige Protagonistin über 600 Seiten begleiten zu können, braucht man definitiv starke und strapazierfähige Nerven.

Geschildert wird die Geschichte aus der Sicht eines außenstehenden Erzählers, der Einblick in Aprils Gedanken und Gefühle hat. Eine andere Erzählperspektive könnte ich mir für "Ravenwood: Die Schule der Nacht" aus Mia James Feder auch nicht vorstellen, denn ihr Schreibstil ist dafür zu akkurat und distanziert. Sie scheint beim Schreiben auf einen Gewissen Stil zu achten, der auf mich allerdings eher kühl gewirkt hat und nicht recht zum Buch passen wollte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gewöhnt man sich aber sehr schnell an Mia James' Schreibstil, sodass sich doch ein Lesefluss einstellt, durch den man den Roman zügig lesen kann. Eines muss man der Autorin allerdings lassen: Tragische Momente macht sie zu kleinen Highlights! Davon gab es im ersten Band jedoch viel zu wenige...

Obwohl "Ravenwood: Die Schule der Nacht" eine jugendliche Protagonistin hat, auf einer Highschool spielt und damit das typische Bild eines stereotypen Jugendromans über Vampire erfüllt, würde ich dieses Buch definitiv nicht an jüngere Leser empfehlen, die zum Beispiel auch Fans der "House of Night"-Reihe sind. In "Ravenwood: Die Schule der Nacht" geht es nicht nur schnulzig und spaßig zu. Sex, wenn auch nicht explizit geschrieben, und Drogen spielen eine große Rolle, anzügliche und beleidigende Bemerkungen scheinen unter den Schülern normal zu sein und auch die brutale Mordszene, in der Aprils Vater ums Leben kommt, ist nichts für ein junges Lesepublikum. Deshalb würde ich Mia James Debütroman eher jungen Frauen ab etwa 17 Jahren anraten.

*Cover:*
Zumindest der große "Ravenwood"-Schriftzug und die grünen Verzierungen des Covers gefallen mir sehr gut. An dem typischen und einfallslosen Gesicht, das sich in der Masse überhaupt nicht von anderen Covergesichtern abhebt, brauche ich mich allerdings nicht lange sattsehen.

*Fazit:*
"Ravenwood: Die Schule der Nacht" hat mich leider nicht überzeugt. Die Geschichte hat fraglos Potenzial, doch im ersten Teil der geplanten Trilogie hat Mia James es noch nicht umsetzen können. Protagonistin April stellt die Nerven der Leser auf die Probe, die Handlung hat bloß wenige Highlights, kann nicht mit überraschenden Wendungen punkten und innovative Ideen sucht man in "Ravenwood: Die Schule der Nacht" ebenfalls vergeblich. Daher kann ich den Trilogieauftakt nur an jene empfehlen, die von "Vampir-liebt-Mädchen"-Geschichten nicht genug bekommen können. Ich vergebe gute 2 von 5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen London und Vampire? Gern., 25. Januar 2013
Sagen wir es gleich: "Ravenwood" ist ein wundervolles Buch. Ich habe es, wie sich das gehört, 2011 in London gelesen, in dem Sommer, in dem ich auch das erste Mal selbst den Friedhof Highgate besichtigen konnte und ich will nicht lügen: Ich denke das trägt viel dazu bei, dass ich dieses Buch so liebe. Näher angesehen habe ich es bloß, weil auf dem britischen Cover der Circle of Lebanon, das Herzstück des Friedhofs, abgebildet ist. Eigentlich habe ich lange Zeit um Vampirromanzen einen großen Bogen gemacht. Aber der Highgate-Vampir, der in den 1970ern Jahren angeblich wirklich gesichtet wurde, ist natürlich noch einmal etwas ganz anderes. Und ich bin so froh, dass ich diese Ausnahme gemacht habe.

Mia James sind, trotz ausgedachter Bio in der deutschen Ausgabe, ein Autorenduo, dem Schreibstil merkt man aber nicht an, dass das Buch von zwei Personen geschrieben wurde. Die beiden haben sich ungewöhnlicherweise für einen personalen Erzähler entschieden, was mir bei der Flut von Ich-Erzählern heutzutage ausgesprochen gut gefallen hat. Der Stil hat etwas sehr blumiges, dichtes und zieht einen von Seite Eins gleich direkt in die Geschichte hinein und zwar nach Highgate am Stadtrand von London. Was soll ich sagen? Man merkt Mia James an, dass sie London sehr gut kennen, denn genau so ist London und genau so ist Highgate. Jede Beschreibung sitzt und bald hat man ein sehr genaues Bild von dem Setting, jedoch ohne, dass man das Gefühl hat, mit Beschreibungen erschlagen zu werden.

Protagonistin des Romans ist April Dunne. April ist ein ganz normales Mädchen und das Schöne ist, dass sie das auch bleiben darf, selbst dann, wenn sie in magische Angelegenheiten hineingezogen wird. Sie ist keine von den unsicheren Heldinnen, die man in anderen Büchern findet, sondern steht zu sich selbst und tut was sie möchte, ohne jedoch zu großmaulig zu wirken oder unsympathisch zu sein. April ist außerdem ein ziemlicher Teenager, was sich darin äußert, dass "Ravenwood" stark zwischen Gruselroman und Teenagerbuch schwankt, ohne jedoch zu sehr in ein Extrem zu kippen oder tatsächlich bloß etwas für Jugendliche zu sein. Eher hat man April, die zwischen ihrer Furcht vor dem gruseligen alten Haus und dem Ärger darüber, dass kein Handyempfang besteht, schwankt. Mir hat diese Mischung sehr gut gefallen, ich bin jedoch etwas ernsteren Jugendbüchern auch nicht abgeneigt.

Wo man es natürlich auch stark merkt, sind die Verhältnisse auf der Schule Ravenwood. Wir haben natürlich die Beliebten und die weniger Beliebten, wie in vielen Romanen mit Schulsetting, doch Mia James schaffen es, das ganze sehr authentisch und ohne Klisches darzustellen. So ist die Schulkönigin Davina zwar gleichzeitig arrogant, gemein und etwas unsympathisch, auf der anderen Seite aber auch überhaupt nicht oberflächlich und manchmal schon fast liebenswert, wenn sie möchte. Den Bruch mit ungeschriebenen YA-Regeln macht das Buch wohl, indem sich April mit dem mean girl Davina anfreundet und mit den Reichen und Schönen genauso gut klarkommt wie mit den Außenseitern, während die beiden Gruppen sich meist eher in Ruhe lassen. Mir hat das gut gefallen, endlich mal ein authentisches Bild und kein schwarzweißes Klischedenken.

Mir haben eigentlich alle Figuren sehr gut gefallen, niemand wirkt wie ein Abziehbildchen oder etwas, das man schon hundert Mal zuvor gelesen hat. Höchstens unser Love Interest Gabriel Swift wirkt ein bisschen pappig, was ich persönlich sehr schade finde. Mir kam es so vor, als hätten Mia James ihn ein bisschen in die Rolle des dunklen Helden mit noch dunklerem Geheimnis gestopft, damit er gefällt, denn hier und da schimmert sogar ein bisschen Persönlichkeit durch. Eins ist Gabriel jedenfalls und das ist launisch.

Ich fand ihn als Love Interest schon in Ordnung und auch hier und da recht amüsant, aber er ist leider überhaupt nichts Besonderes und zudem steuert die Liebesgeschichte stark auf das typische Muster der einen, ewigen, unsterblichen Liebe zu, was mir in Jugendbüchern kein Stück zusagt. Kann eine Beziehung nicht auch mal intensiv und romantisch sein, ohne, dass die Protagonisten nach drei Seiten wissen, dass sie niemals einen anderen wollen und füreinander gemacht sind? Nun gut, in "Ravenwood" habe ich es hingenommen, weil April Gott sei Dank nicht das Hirn wegschmilzt, wann immer sie Gabriel begegnet. Sie hat klare Ziele und einen eigenen Kopf und sagt Gabriel auch mal die Meinung, wenn er zu weit geht. Da hat sie mir wieder sehr gut gefallen.

Die Handlung fand ich sehr ungewöhnlich für das Genre, denn wir haben nicht den gewöhnlichen Ablauf. Viel eher baut das Buch sich auf wie ein alter Gothic-Krimi und vermittelt zu Beginn diese Aura vom Ungewissen, die wirklich gruselig ist. Wir wissen zwar, das Buch handelt von Vampiren, doch ob es wirklich Vampire gibt oder etwas anderes dahinter steckt wird uns erst sehr spät verraten. Die Auflösung fand ich persönlich sehr überraschend, aber überzeugend, und auch Aprils Rolle in dem Ganzen war sehr schlüssig und wirkte gut durchdacht. Die Handlung des Romans ist einfach rund, nachvollziehbar und spannend, ohne allzu dramatisch zu wirken. Und es ist einmal etwas Neues, obwohl die bekannten Muster der YA-Fantasy schon hier und da zu erkennen sind.

Ich habe oben ja schon angesprochen, dass die Beschreibungen von London sehr gelungen sind, doch auch die Anlehnungen an alte Gruselklassiker fand ich sehr gut gemacht. Was die Stimmung des Buches angeht, muss ich sagen, dass das düster-skurile englische Cover viel besser zu dem Buch passt als das romantische deutsche, obwohl das auch sehr hübsch aussieht. Wer bloß romantische Vampirspannung erwartet wird überrascht sein, denn "Ravenwood" ist wirklich gruselig und an nächtlichen Spaziergängen über Friedhöfe, Verfolgungen durch London und unheimlichen Begegnungen mangelt es nicht. Mir standen manchmal wirklich die Haare zu Berge, doch auch der in vielen Szenen eingesetzte subtile Grusel ist nicht zu unterschätzen.

"Ravenwood" ist also eine gekonnte Mischung aus Urban Fantasy, Gruselkrimi und Jugendbuch, was es wirklich zu einer Bereicherung für jedes Phantastik-Bücherregal macht und sich für mich immer wieder anfühlt, als würde ich wieder in London sein, wenn ich das Buch aufschlage. Es ist defintiv ein Lieblingsbuch und die Ravenwood Mysteries sind nach dem zweiten Teil "Darkness Falls" definitiv auch eine Lieblingsreihe. Wenn nicht sogar "die" Lieblingsreihe. Für alle Fans von Gruselromanzen dürfte By Midnight eine gute Wahl sein, für Liebhaber des magischen Londons sowieso und sicherlich auch für Freunde von YA-Urban-Fantasy, die mal etwas Ungewöhnliches wagen wollen. Von mir gibt es für eine starke Protagonistin, ein wunderschönes London und Highgate und die großartige Geschichte natürlich ganze fünf Sterne. Am liebsten mehr, aber das geht nicht.
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5.0 von 5 Sternen Schöne Vampir Geschichte, 4. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Bücher erzählen eine schöne Vampier-Love-Story ohne zu schmalzig zu sein. Bis zuletzt bleibt die Geschichte spannend, liest sich locker und flüssig.
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5.0 von 5 Sternen Super, 10. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich mag ich keine Vampire,aber das Buch hat mir sehr gefallen.Ich kann dieses Ravenenwood nur empfehlen. Viel Spaß beim lesen!!
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3.0 von 5 Sternen Detailreicher Einstieg einer vielversprechenden Story., 26. März 2014
Von 
Nazurka - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman (Taschenbuch)
Rezension

Wegen seinem neuen Job, muss April Dunne gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer Mutter aus dem geliebten Schottland nach Highgate in London ziehen. Natürlich passt ihr das so gar nicht und dass sie eine neue Schule namens Ravenwood besuchen soll stimmt sie noch weniger fröhlich. Doch schon kurz nach ihrem Einzug erlebt April auf dem Friedhof einen Mord mit - und wird von Gabriel Swift, einem ihrer Schulkamaraden, gerettet. Doch was hat er damit zu tun? Und wie hängen auch die weiteren Morde zusammen, welche nach und nach Highgate heimsuchen? Als April die Notizen ihres Vaters und seine Recherchen über den sogenannten Highgate-Vampir sieht, bekommt sie das ungute Gefühl, dass es mit den Vampiren doch etwas auf sich haben könnte. Und als ihr Vater kurz darauf ermordet wird, hat April keine andere Wahl: Sie muss herausfinden, wer hinter alledem steckt. Auch, wenn sie dafür die Existenz von Vampiren in Erwägung ziehen muss.

Ravenwood - Die Schule der Nacht ist der erste Band einer Trilogie, in welcher es um die Existenz von Vampiren und ihren Machenschaften in England und auf der ganzen Welt geht. Dabei steht Protagonistin April Dunne im Vordergrund, welche weder an die Existenz von Vampiren glaubt, noch etwas mit den Hirngespinsten der Leute zu tun haben will. Doch bald schon muss sie feststellen: Umso mehr sie sich heraushalten möchte, desto tiefer wird sie in die Geheimnisse, Mythen und Legenden des Ortes verstrickt. Spannend, detailreich und mit vielen Hintergrundinformationen erzählt die Autorin die Story und schafft es, den Leser nicht nur mit einer fesselnden, wenn auch oftmals ruhigen, Story zu begeistern, sondern auch Figuren mit Potenzial zu kreieren.
Protagonistin der Geschichte ist dabei vordergründig April Dunne, welche sich zunächst kaum in ihrer neuen Schule einzufinden vermag. Man lernt sie als besonnenes, ruhiges Mädchen kennen, das sich allerdings nicht zurückzieht, sondern mit ihren Freunden das Leben genießt und wie alle anderen Mädchen gern shoppen geht und rund um die Uhr über die High Society informiert ist. Dies ändert sich allerdings im Verlaufe der Storyline immer mehr, denn April entwickelt sich schnell zu einer wissbegierigen Figur, welche eigenen Nachforschungen nachgeht und vor allem nach dem Mord an ihrem Vater voller Entschlossenheit nach seinem Mörder sucht. Dabei verfolgt sie vor allem ein Ziel: Rache. April wirkt in den meisten Momenten sehr authentisch. Besonders gut gelungen ist dabei die Darstellung ihrer Gefühle und Handlungen, welche auf konkreten Überlegungen basieren. Doch oft wirkt ihr Charakter allerdings etwas stereotyp, sodass sie natürlich auch zu überstürzten Taten tendiert, Sturheit ihrem Weg Bahn bricht und man teils einige Handlungen und Emotionen nur schwer nachvollziehen kann.

Dies zeigt sich vor allem in der sich entwickelnden Liebesgeschichte zwischen ihr und Gabriel Swift, welcher ebenfalls eine wichtige Figur innerhalb der Geschichte darstellt. Geheimnisvoll, still und absolut gutaussehend - der klassische heiße Typ, wie er im Bilderbuche steht. Doch viel zu schnell verändert sich sein Verhalten und seine Handlungen, sodass es wirkt, als ob eine Wandlung seiner Charakteristika erzwungen wird, um den Handlungsstrang der Story voranzutreiben. Zwar besitzt diese Figur durchaus Potenzial, sticht allerdings bei weitem noch nicht als herausragender Charakter heraus. Störend ist allerdings diese typische Liebe-auf-den-ersten-Blick-Geschichte, welche oberflächlich und flach daherkommt und kaum bis gar nicht zu überzeugen weiß. Denn eine Beziehungsstruktur muss sich aufbauen - hier jedoch ist sie wie aus dem Nichts gegeben, sodass man sich ernsthaft die Frage der Glaubwürdigkeit stellen muss.
Desweiteren tauchen noch einige weitere Nebenfiguren auf, welche zwar eine gewisse Authentizität besitzen, wegen ihrer raren Auftritte allerdings kaum als tiefe Charaktere zu bezeichnen wären.

Zur Handlung selbst lässt sich sagen, dass sie gut durchdacht ist, voller Details steckt und die gegebenen Hintergrundinformationen einen fundierten Plot bieten. Als Leser erhält man viele Informationen und hat Zeit, sich auf die Geschichte und ihre Atmosphäre einzulassen, was oftmals in anderen Romanen zu kurz kommt. Hier jedoch schafft die Autorin es, ein gelungenes und glaubhaftes Setting zu zeichnen, dass den Leser in den Bann zieht und einen zum Lesen antreibt. Zwar ist der Plot nicht der innovativste, dennoch lassen sich einige nette Ideen herauspicken, welche verknüpft eine interessante Storyline bieten. Oftmals wechseln sich mit fortschreitender Seitenzahl Spannung und eine gewisse Langatmigkeit ab und manchmal hat man das Gefühl, ein paar Abstriche hätten dem Roman gut getan, doch alles in allem lässt sich sagen, dass die Geschichte einen begeistert und befriedigt zurücklässt. Auch das Finale des ersten Bandes, wenn auch ziemlich offensichtlich, lässt den Leser nochmals mit fiebern und beantwortet einige drängende Fragen, ohne in einem Cliffhanger zu enden. Und trotz einiger Negativaspekte und Schwächen ist dies ein mehr als gelungenes Debüt, welches durchaus zu empfehlen ist.

Fazit

Die Schule der Nacht von Mia James bietet eine solide Vampirstory, welche durch einige innovative Aspekte heraussticht. Detailreich erzählt, gut recherchiert und mit Spannung versetzt ist dies ein Roman, welcher trotz seiner Schwächen im Bezug auf die Beziehungsstrukturen und die einzelnen Charaktere an sich, ein freudiges Leseerlebnis bietet.

Gesamte Trilogie in einem Überblick:

01. Die Schule der Nacht
02. Gefangene der Dämmerung
03. Der schlafende Engel

Pro & Contra

+ Atmosphäre & Setting
+ Detailreich
+ Gut recherchiert
+ Angenehmer Schreibstil
+ Einige innovative Ideen

o Offenes Potenzial

- Teilweise langatmig
- Beziehungsstrukturen zu unglaubwürdig
- Charaktere teils unglaubwürdig (schließt Handlungen & Emotionen ein)
- Gabriels und Aprils Beziehung/Gefühle füreinander baut sich nicht auf, sondern ist einfach da

Bewertung:

Handlung: 3/5
Charaktere: 2,5/5
Lesespaß: 3,5/5
Preis/Leistung: 3/5
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5.0 von 5 Sternen Ravenwood Bd. 1, 14. März 2014
Von 
Melanie Ludes "Leseratte" (Kaiserslautern, Rheinland - Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman (Taschenbuch)
Inhaltsangabe (Quelle Goldmann Verlag):
April Dunne ist gar nicht begeistert von Ravenwood, ihrer neuen Schule im Londoner Bezirk Highgate. Der einzige Lichtblick: der attraktive, aber unnahbare Gabriel Swift. Als April am Abend ihres ersten Schultags von einem mysteriösen Wesen attackiert wird, ist es Gabriel, der sie rettet. Doch eine Mitschülerin hat nicht so viel Glück – hatte Gabriel am Ende etwas mit der Sache zu tun? Dann wird Aprils Vater, der an einem Buch über den legendären Highgate-Vampir arbeitete, durch einen Biss in den Hals ermordet, und April ahnt: Vampire gibt es wirklich. Und sie selbst könnte ihr nächstes Opfer sein…

Meine Einschätzung:
Jetzt sind einige Stunden vergangen seit ich den ersten Band dieser Trilogie geradezu verschlungen habe. Bereits der Prolog überzeugte mich davon, dass es sich mehr als lohnen würde diesen Roman zu lesen.

Von Seite 1 an wurde ich durch den leichten, flüssigen und bildreichen Schreibstil quasi an das Buch gefesselt. Trotz der teilweise, wie ich finde, doch recht melancholischen Stimmzng, war es einfach fantastisch zu lesen.

Wie der Titel schon vermuten lässt sind Vampire ein zentrales Thema und doch ist es kein typischer VampirJugenroman in der Art von Twilight - wie ich ihn eigentlich erwartet hatte. Hier werden Vampire nicht glorifiziert oder verschönert, man bekommt sprichwörtlich die dunkle Fratze des Vampirismus ins Gesicht gehalten.

Trotz seiner Dicke von knapp über 600 Seiten kommt nicht auch nur einmal Langeweile oder Langatmigkeit auf. Konstant wurde von Mia James der Spannungsbogen aufrecht erhalten und ließ mich mehr als einmal fast atemlos zurück.

Bei den Charakteren fand ich die "Guten" durchweg sympathisch und fieberte, litt, hoffte, bangte und trauerte mit ihnen und April. Und selbst bei den "Bösen" waren interessante Personen dabei und ich bin mir sicher, da erwartet mich noch so manche Überraschungen.

Was die verschiedenen Theorien von April angehen, habe ich so meine eigenen. Und wie so oft bei Auftaktromanen zu Reihen/Trilogie werden Fragen über Fragen offen gelassen und nur wenige Antworten geliefert. Nichts desto trotz ließ mich die Autorin mit einem zufriedenen Gefühl zurück. Doch ich kann es kaum erwarten weiter zu lesen.

Mein Fazit:
5 Sterne für einen fesselnden, atemberaubenden Roman. Empfehlenswert.
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4.0 von 5 Sternen ich mag es :), 16. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Anfang zieht sich für meinen Geschmack etwas lang, so dass ich fast schon aufgegeben habe, was aber ein großer Fehler gewesen wäre....
Das Buch enthält spannende, überraschende Wendungen... manches ist vorhersehbar, manches kann man erahnen, aber ist sich nicht ganz sicher... ich kann das Buch nur empfehlen, wenn man auf mythische Wesen steht :)
Ich werde mich jetzt auf den 2. Band stürzen und herausfinden, wie die Geschichte um April, Gabriel, den Regenten und die Schule Ravenwood weitergeht :)
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Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman
Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman von Mia James (Taschenbuch - 20. August 2012)
EUR 12,99
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