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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Mischung aus Fantasy, Abenteuer und Romantik!
Inhalt:

Die 16-jährige April Dunne übersiedelt mit ihren Eltern in den noblen Londoner Bezirk Highgate, da ihr Vater in der Nähe eine neue Arbeitsstelle gefunden hat. April ist nicht gerade begeistert „die Neue“ auf der Eliteschule Ravenwood zu sein und alle ihre Freunde zurückzulassen. Bald darauf wird ein berühmter...
Veröffentlicht am 28. August 2012 von AusZeit-Magazin

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Detailreicher Einstieg einer vielversprechenden Story.
Rezension

Wegen seinem neuen Job, muss April Dunne gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer Mutter aus dem geliebten Schottland nach Highgate in London ziehen. Natürlich passt ihr das so gar nicht und dass sie eine neue Schule namens Ravenwood besuchen soll stimmt sie noch weniger fröhlich. Doch schon kurz nach ihrem Einzug erlebt April auf dem Friedhof...
Vor 12 Monaten von Nazurka veröffentlicht


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Mischung aus Fantasy, Abenteuer und Romantik!, 28. August 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman (Taschenbuch)
Inhalt:

Die 16-jährige April Dunne übersiedelt mit ihren Eltern in den noblen Londoner Bezirk Highgate, da ihr Vater in der Nähe eine neue Arbeitsstelle gefunden hat. April ist nicht gerade begeistert „die Neue“ auf der Eliteschule Ravenwood zu sein und alle ihre Freunde zurückzulassen. Bald darauf wird ein berühmter Rockstar in der gleichen Gegend ermordet, dessen ungeklärte Todesfolge einigen Gesprächsstoff aufwirft. Am ersten Schultag nimmt April auf dem Friedhof komische Geräusche und Schreie wahr. Als sie beschließt, nachzusehen, findet sie einen sterbenden Fuchs. Dabei läuft sie ihrem Mitschüler Gabriel Swift in die Arme, der sie vom Friedhof zerrt und in Sicherheit bringt. Am nächsten Tag wird bekannt, dass es auf eben diesem Friedhof noch einen Mord gegeben hatte - eine junge Frau ist bestialisch getötet worden.

Auch in der Schule passieren eigenartige Dinge: Es verschwinden Mitschüler spurlos und manche Schüler legen ein seltsames Verhalten an den Tag. Caro, eine Klassenkameradin von April, vermutet eine Verschwörung zum Zwecke der Weltherrschaft. April schwärmt seit der Begegnung am Friedhof für Gabriel, und auch er zeigt an ihr Interesse. Als ihr Vater mit herausgerissener Kehle aufgefunden wird und Aprils Welt entgültig Kopf steht, beschließt sie, den Vorkommnissen auf den Grund zu gehen und den Mörder ihres Vaters zu finden. Doch wem kann sie noch vertrauen und was hatte Gabriel zur Mordzeit am Friedhof zu suchen? Die Ereignisse überschlagen sich und April gerät selbst in große Gefahr ...

Einschätzung:

Hinter dem Pseudonym Mia James verstecken sich eigentlich Tasmina Perry und ihr Ehemann John Perry, die hier ihr Debütwerk "Die Schule der Nacht: Ravenwood" präsentieren. Das Gesamtwerk besteht aus einer Trilogie und die zwei folgenden Teile sind in England unter dem Namen "Darkness Falls" und "Sleeping Angel" bereits erschienen. Die Übersetzung "Gefangene der Dämmerung: Ravenwood 2" soll im Dezember 2012 im Goldmann-Verlag als Taschenbuch verlegt werden.

"Die Schule der Nacht: Ravenwood" ist eine gelungene Mischung aus Fantasy und Abenteuer, mit einer gehörigen Portion Spannung und einer zarten Romanze im Stil von Jugendbüchern. Im Prolog reisen wir ins Jahr 1887 ins östliche London zurück und steigen direkt in eine dramatische Szene ein, wo ein junger Mann mit seiner sterbenden Frau den Verfolgern zu entkommen versucht. Die genauen Hintergründe erfährt der Leser allerdings erst gegen Ende des Buches. Der Roman wird anschließend in zwei Teile gegliedert und die Story wird aus der Perspektive von April Dunne geschildert.

Im ersten Teil befinden wir uns in der Gegenwart und lernen die 16-jährige April, ihre Familie und neugewonnenen Freunden kennen. April ist eine Jugendliche an der Schwelle zum Erwachsenwerden mit allen Problemen, die die Pubertät so mit sich bringt. Sie leidet sehr am Umzug ihrer Familie nach "Highgate" und fürchtet sich vor ihrem ersten Schultag in der neuen Schule. April ist anfangs ein unsicheres Mädchen, das sich selbst nicht für hübsch oder besonders klug hält. Sie agiert oft ein bisschen kopflos, was zur Folge hat, dass Gabriel sie häufig aus brenzligen Situationen befreien muss. Von ihren Eltern wird April meist noch als Kind behandelt und die ständigen Streitereien zwischen ihren Eltern setzen ihr sehr zu. Ihre Schwärmerei für Gabriel beginnt bereits am ersten Schultag; wird aber nach dem brutalen Mord an ihrem Vater auf eine harte Probe gestellt. In ihrer Mitschülerin Caro findet sie eine gute Freundin, die ihr in ihrer ausgeflippten Art mit Rat und Tat zur Seite steht.

Mit Gabriel Swift wurde ein interessanter, undurchsichtiger Held geschaffen, der schon auf Grund seines Aussehens der Mädchenschwarm ist. Er taucht an mysteriösen Orten auf und verschwindet anschließend wieder für einige Zeit. Nun wird dem Leser auch klar, was es mit der Szene im Prolog auf sich hat: ohne zu viel zu verraten - bei dieser Szene war ich besonders gerührt.

Im zweiten Teil versucht April mit Hilfe von Gabriel den Mörder ihres Vaters zu finden. Sie durchstöbert die Rechercheunterlagen ihres Vaters und entdeckt, dass ihr Vater an die Existenz von "Vampirnestern" in London glaubte. Diese Entdeckung und auch Gabriels "Enthüllung", stürzen April in ein wahres Gefühlschaos.

Überaus faszinierend fand ich die historischen Einblicke in die Geschichte der Londoner Friedhöfe und die Schilderung der Geschichten der berühmten Serienmörder von London. Erwähnenswert ist auch der lockere, flüssige Schreibstil der Autoren, wodurch beim Lesen nie Langeweile aufkam. Spannende Abenteuer und jede Menge Action sorgen für den nötigen Thrill-Faktor und die Geheimniskrämereien laden zum Miträtseln ein.

Ein Wermutstropfen, meiner Meinung nach, war, dass sich die Romanze zwischen April und Gabriel erst gegen Ende des Buches weiterentwickelt hat. Ich hätte mir hier etwas mehr Leidenschaft und Romantik erwartet. Einige Gemeinsamkeiten mit „Twilight“ waren natürlich auch erkennbar, wenn man z. B. an die physische Schönheit der Vampire und den Hauptspielort - die Schule - denkt. Auf die Auflösung so mancher Geheimnisse muss sich der Leser noch bis zum Erscheinen von "Gefangene der Dämmerung: Ravenwood 2" gedulden.

Fazit:

Düsterer Fantasy-Roman mit einer gehörigen Portion Spannung, voller Geheimnisse, verpackt mit ein wenig Romantik. Ich vergebe 4 von möglichen 5 Punkten und freue mich bereits auf den nächsten Teil, der für Dezember 2012 angekündigt ist. (PH)

1) Die Schule der Nacht: Ravenwood 1
2) Gefangene der Dämmerung: Ravenwood 2 (erscheint im Dezember 2012)
3) Sleeping Angel (deutscher Titel noch nicht bekannt)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantasy gepaart mit Realität - einfach top, 15. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman (Taschenbuch)
"Ravenwood - Die Schule der Nacht" ist Mia James Debütroman.
Das Cover ist in grün gehalten und sehr hübsch. Im Hintergrund sieht man eine Art Burg und im Vordergrund ein wirklich hübsches Mädchen.

Die Protagonistin April Dunne ist sehr sympatisch. Sie ist ein hübsches eher schüchternes Mädchen. Sie braucht einige Zeit um sich jemandem anzuvertrauen. Und auch nach einer längeren Bekanntschaft verrät sie nicht alles. April hinterfragt sehr viel und glaubt nicht alles was ihr erzählt wird. Generell ist sie sehr gewissenhaft. Sie versucht immer eine wahre Freundin zu sein, doch über ihre Skepsis hinaus kommt dies nicht immer so zur Geltung. Stattdessen wirkt sie, als wäre sie absolut skeptisch und glaube ihrem Gegenüber kein Wort. Hat sie sich erst einmal etwas vorgenommen, so zieht sie es auch durch, egal was kommt. Sie ist taff und tapfer und überwindet für ihren Zweck auch einmal ihre größte Angst.

Die Nebencharaktere sind auch in diesem Roman wieder sehr elementar.
Hier einmal die Wichtigsten, denn es gibt viel viel mehr als nur die paar.
Da wäre zum einen der Vater von April. Es ist liebevoll und tut alles für seine Familie, auch wenn die ein oder andere Entscheidung nicht nachvollziehbar scheint. Doch er hat auch seine geheimnisvollen Seiten die hier und da immer wieder zum Vorschein kommen.
Aprils Mutter erscheint dem Leser eine lange Zeit als egoistisch und kalt. Doch nach dem Tod von Aprils Vater zeigt sie ihre emotionale, verletzliche Seite. Sie versucht für April da zu sein, und verliert sich selbst in ihrer Trauer. Doch auch sie hat Geheimnisse vor April.
Dann wäre da Fione, alias Fee, Aprils beste Freundin aus Edinburgh. Sie ist zu jeder Zeit treuherzig und Aprils gute Halt. Sie steht für ihre Freundin ein und hilft ihr wann und wie immer sie kann.
Caro hat April an ihrer neuen Schule kennen gelernt. Sie wird ihr zu einer guten Freundin. Sie ist durchgeknallt wie eh und je. Doch hat sie sich erst einmal einer Sache angenommen, so ist sie in ihr auch hingebungsvoll und gründlich.
Dann wäre da noch Gabriel. April schwärmt für ihn. Er ist geheimnisvoll und scheint für sie unnahbar. Wenn sie sich endlich einmal näher unterhalten, so blockt er bestimmte Fragen immer ab. Doch eigentlich ist er eher liebevoll und süß und versucht April um jeden Preis zu schützen.

Mia James Schreibstil ist toll. Sie schreibt spannend und gefühlsvoll, so dass die Emotionen gut auf den Leser übergreifen können. Eben diese Emotionen sind auch fesselnd und der Leser kann sie gut nachvollziehen. Sie schreibt klar, deutlich und leicht verständlich. Für einen Debütroman sind mir wirklich wenige Unstimmigkeiten aufgefallen. Genug Spannung ist auch vorhanden, so dass dem Leser nie langweilig wird.

Die Story ist packend. Bis Seite 400 ungefähr ist der Roman fantasylos, was aber absolut kein negativer Punkt ist. Eher im Gegenteil. So kann sich der Leser die Situationen besser vorstellen und sich in sie einfühlen.
Was mir etwas säuerlich aufgestoßen ist war das ständige Hin und Her zwischen April und Gabriel. Erst vertraut sie ihm, dann wieder nicht, dann vertraut sie ihm wieder und so weiter. Natürlich ist man skeptisch. Aber irgendwann muss man sich doch einmal entscheiden.
Generell ist der Fortgang der Story wirklich gelungen. Alles baut auf einander auf und ist dabei spannend, so dass der Leser an das Buch gefesselt wird.
Der Leser kann sich so ziemlich den ganzen Roman über sehr gut in die Charaktere und ihre verschiedenen Szenen und Situationen hineinversetzen und fühlt sich so der Realität verbunden.

"Fee, sag die Wahrheit! Hast du irgendwie mit Photoshop daran rumgebastelt?"
Zitat S. 198

Auch an Humor mangelt es in diesem Roman nicht und an so mancher Stelle muss man sich ein lautes Auflachen echt verkneifen.
Es ist stets so spannend, dass man unbedingt weiterlesen will um zu wissen wie es weitergeht. Ebenfalls regt der Roman das eigene Denkvermögen an und der Leser fragt sich wer der Täter der Morde ist.

Das Ende ist klar abgeschlossen und lässt keine Fragen offen. Dennoch bleibt es auch hier spannend und man möchte wissen wie es weiter geht.

Fazit:

Mia James "Ravenwood - Die Schule der Nacht" ist ein wirklich tolles und spannendes Debüt. Es bringt für mich alles mit was ein gutes Fantasybuch zu bieten haben sollte - Humor, Liebe, Spannung, Action und einen gewissen Hauch vom Bösen.
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Detailreicher Einstieg einer vielversprechenden Story., 26. März 2014
Von 
Nazurka - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman (Taschenbuch)
Rezension

Wegen seinem neuen Job, muss April Dunne gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer Mutter aus dem geliebten Schottland nach Highgate in London ziehen. Natürlich passt ihr das so gar nicht und dass sie eine neue Schule namens Ravenwood besuchen soll stimmt sie noch weniger fröhlich. Doch schon kurz nach ihrem Einzug erlebt April auf dem Friedhof einen Mord mit - und wird von Gabriel Swift, einem ihrer Schulkamaraden, gerettet. Doch was hat er damit zu tun? Und wie hängen auch die weiteren Morde zusammen, welche nach und nach Highgate heimsuchen? Als April die Notizen ihres Vaters und seine Recherchen über den sogenannten Highgate-Vampir sieht, bekommt sie das ungute Gefühl, dass es mit den Vampiren doch etwas auf sich haben könnte. Und als ihr Vater kurz darauf ermordet wird, hat April keine andere Wahl: Sie muss herausfinden, wer hinter alledem steckt. Auch, wenn sie dafür die Existenz von Vampiren in Erwägung ziehen muss.

Ravenwood - Die Schule der Nacht ist der erste Band einer Trilogie, in welcher es um die Existenz von Vampiren und ihren Machenschaften in England und auf der ganzen Welt geht. Dabei steht Protagonistin April Dunne im Vordergrund, welche weder an die Existenz von Vampiren glaubt, noch etwas mit den Hirngespinsten der Leute zu tun haben will. Doch bald schon muss sie feststellen: Umso mehr sie sich heraushalten möchte, desto tiefer wird sie in die Geheimnisse, Mythen und Legenden des Ortes verstrickt. Spannend, detailreich und mit vielen Hintergrundinformationen erzählt die Autorin die Story und schafft es, den Leser nicht nur mit einer fesselnden, wenn auch oftmals ruhigen, Story zu begeistern, sondern auch Figuren mit Potenzial zu kreieren.
Protagonistin der Geschichte ist dabei vordergründig April Dunne, welche sich zunächst kaum in ihrer neuen Schule einzufinden vermag. Man lernt sie als besonnenes, ruhiges Mädchen kennen, das sich allerdings nicht zurückzieht, sondern mit ihren Freunden das Leben genießt und wie alle anderen Mädchen gern shoppen geht und rund um die Uhr über die High Society informiert ist. Dies ändert sich allerdings im Verlaufe der Storyline immer mehr, denn April entwickelt sich schnell zu einer wissbegierigen Figur, welche eigenen Nachforschungen nachgeht und vor allem nach dem Mord an ihrem Vater voller Entschlossenheit nach seinem Mörder sucht. Dabei verfolgt sie vor allem ein Ziel: Rache. April wirkt in den meisten Momenten sehr authentisch. Besonders gut gelungen ist dabei die Darstellung ihrer Gefühle und Handlungen, welche auf konkreten Überlegungen basieren. Doch oft wirkt ihr Charakter allerdings etwas stereotyp, sodass sie natürlich auch zu überstürzten Taten tendiert, Sturheit ihrem Weg Bahn bricht und man teils einige Handlungen und Emotionen nur schwer nachvollziehen kann.

Dies zeigt sich vor allem in der sich entwickelnden Liebesgeschichte zwischen ihr und Gabriel Swift, welcher ebenfalls eine wichtige Figur innerhalb der Geschichte darstellt. Geheimnisvoll, still und absolut gutaussehend - der klassische heiße Typ, wie er im Bilderbuche steht. Doch viel zu schnell verändert sich sein Verhalten und seine Handlungen, sodass es wirkt, als ob eine Wandlung seiner Charakteristika erzwungen wird, um den Handlungsstrang der Story voranzutreiben. Zwar besitzt diese Figur durchaus Potenzial, sticht allerdings bei weitem noch nicht als herausragender Charakter heraus. Störend ist allerdings diese typische Liebe-auf-den-ersten-Blick-Geschichte, welche oberflächlich und flach daherkommt und kaum bis gar nicht zu überzeugen weiß. Denn eine Beziehungsstruktur muss sich aufbauen - hier jedoch ist sie wie aus dem Nichts gegeben, sodass man sich ernsthaft die Frage der Glaubwürdigkeit stellen muss.
Desweiteren tauchen noch einige weitere Nebenfiguren auf, welche zwar eine gewisse Authentizität besitzen, wegen ihrer raren Auftritte allerdings kaum als tiefe Charaktere zu bezeichnen wären.

Zur Handlung selbst lässt sich sagen, dass sie gut durchdacht ist, voller Details steckt und die gegebenen Hintergrundinformationen einen fundierten Plot bieten. Als Leser erhält man viele Informationen und hat Zeit, sich auf die Geschichte und ihre Atmosphäre einzulassen, was oftmals in anderen Romanen zu kurz kommt. Hier jedoch schafft die Autorin es, ein gelungenes und glaubhaftes Setting zu zeichnen, dass den Leser in den Bann zieht und einen zum Lesen antreibt. Zwar ist der Plot nicht der innovativste, dennoch lassen sich einige nette Ideen herauspicken, welche verknüpft eine interessante Storyline bieten. Oftmals wechseln sich mit fortschreitender Seitenzahl Spannung und eine gewisse Langatmigkeit ab und manchmal hat man das Gefühl, ein paar Abstriche hätten dem Roman gut getan, doch alles in allem lässt sich sagen, dass die Geschichte einen begeistert und befriedigt zurücklässt. Auch das Finale des ersten Bandes, wenn auch ziemlich offensichtlich, lässt den Leser nochmals mit fiebern und beantwortet einige drängende Fragen, ohne in einem Cliffhanger zu enden. Und trotz einiger Negativaspekte und Schwächen ist dies ein mehr als gelungenes Debüt, welches durchaus zu empfehlen ist.

Fazit

Die Schule der Nacht von Mia James bietet eine solide Vampirstory, welche durch einige innovative Aspekte heraussticht. Detailreich erzählt, gut recherchiert und mit Spannung versetzt ist dies ein Roman, welcher trotz seiner Schwächen im Bezug auf die Beziehungsstrukturen und die einzelnen Charaktere an sich, ein freudiges Leseerlebnis bietet.

Gesamte Trilogie in einem Überblick:

01. Die Schule der Nacht
02. Gefangene der Dämmerung
03. Der schlafende Engel

Pro & Contra

+ Atmosphäre & Setting
+ Detailreich
+ Gut recherchiert
+ Angenehmer Schreibstil
+ Einige innovative Ideen

o Offenes Potenzial

- Teilweise langatmig
- Beziehungsstrukturen zu unglaubwürdig
- Charaktere teils unglaubwürdig (schließt Handlungen & Emotionen ein)
- Gabriels und Aprils Beziehung/Gefühle füreinander baut sich nicht auf, sondern ist einfach da

Bewertung:

Handlung: 3/5
Charaktere: 2,5/5
Lesespaß: 3,5/5
Preis/Leistung: 3/5
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4.0 von 5 Sternen Guter Einstieg!, 11. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der erste Teil der Ravenwood-Trilogie hat mir persönlich gut gefallen. Für mich war es eine gute Mischung, wobei vielen sicherlich die Romantik anfangs etwas zu kurz gekommen ist.

Den Schreibstil von James finde ich sehr gut. Man kann sich in die Geschichte reinversetzen und wird mitgerissen. Zwar hat die Autorin bei mir keine Gefühlsausbrüche ausgelöst aber es hat auf alle Fälle dafür gereicht, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Einige Dinge waren recht vorhesehbar aber trotzdem fand ich es schön gelöst, wie wir uns mit April zusammen auf die Suche nach Antworten machen. Und es bleibt noch einiges an Fragen offen, die im zweiten und dritten Teil gelöst werden müssen. Da es der Einstieg in eine Trilogie ist, wird natürlich viel erklärt aber dennoch fand ich das Buch nicht langweilig oder langatmig. Man hat genug erfahren, um eine Ahnung zu haben aber nicht zu viel, damit es weiterhin spannend bleibt. Und obwohl es überwiegend um ernstere Themen in diesem Buch geht, kommt der Humor nicht zu kurz und wird passend eingesetzt. So konnte ich mir das ein oder andere Schmunzeln nicht verkneifen.

April ist ein schöner Charakter und ich konnte mich gut in sie reinversetzen, wenn sie mir auch manchmal etwas zu aufbrausend und ungerecht gegenüber anderen ist. Aber letztendlich entspricht das eben auch ihrem Alter. Als postiv empfand ich auch, dass zwar mehr als einmal erwähnt wird, wie toll Gabriel und auch andere Typen an der Schule aussehen, aber es war keine übertriebene Schwärmerei, so dass man auf jeder zweiten Seite lesen muss, wie göttlich der Typ aussieht und wie anbetungswürdig er ist. Das stört mich an anderen Büchern dieses Genres immer etwas. Mir hat auch gefallen, dass April jemand ist, der sich selbst ganz gut mit Worten selbst verteidigen kann und wenn sie etwas vor hat, dann zieht sie es auch durch. Ob mit Hilfe oder ohne.

Gabriel fand ich auch einen ganz netten Charakter, wobei man ihn für meinen Geschmack etwas zu wenig kennenlernen kann. Man erfährt zwar einiges über seine Vergangenheit aber nicht so viel über seinen Charakter.

Auch die Nebencharaktere waren gut getroffen. Man kann zwar nicht jeden intensiv kennenlernen aber für mich spielt das auch keine so große Rolle.

Ein Kritikpunkt für mich war allerdings der Ablauf der Romanze zwischen April und Gabriel. Meiner Meinung nach hat die Autorin den Übergang zwischen Schwärmerei und Kennenlernen zu Beziehung ausgelassen. Die Beiden sehen sich anfangs ein paar Mal, reden aber nicht viel miteinander und keines der Treffen läuft positiv und nach einem Gespräch, wo er ihr sein Geheimnis offenbart (ich finde übrigens der Klappentext hat schon viel zu viel verraten), wird plötzlich schon von der ganz großen Liebe gesprochen und dass die Zwei ohne einander nicht mehr leben können und wollen. Mir hat da zwischendrin einfach was gefehlt, dass das Ganze logisch erscheinen lässt und erklärbar macht. Natürlich kann man sich schnell verlieben aber von der ganz großen Liebe zu sprechen, finde ich nach ein paar Tagen doch etwas überzogen. Ich konnte nicht so recht erkennen, was die Beiden denn nun aneinander finden und ich fand es auch schade, dass das kaum erklärt wurde. Weder April noch er lassen erahnen, was sie denn, bis auf das Aussehen vielleicht, aneinander so anziehend finden. Besonders bei Gabriel hat es mich doch sehr gewundert. April verhält sich ihm gegenüber überwiegend abweisend und beledigt ihn auch mehr als einmal sehr unschön. Da fragte ich mich doch zwischendurch, in welche Charakterzüge und warum überhaupt er sich in sie verliebt hat. Ich hätte es jedenfalls schöner und logischer gefunden, wenn die Beziehung zwischen ihnen, etwas langsamer aufgebaut wird.

Fazit: ein toller Einstieg, der auf jeden Fall Lust auf den zweiten Teil macht aber mit Luft nach oben.
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5.0 von 5 Sternen Ravenwood Bd. 1, 14. März 2014
Von 
Melanie Ludes "Leseratte" (Kaiserslautern, Rheinland - Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman (Taschenbuch)
Inhaltsangabe (Quelle Goldmann Verlag):
April Dunne ist gar nicht begeistert von Ravenwood, ihrer neuen Schule im Londoner Bezirk Highgate. Der einzige Lichtblick: der attraktive, aber unnahbare Gabriel Swift. Als April am Abend ihres ersten Schultags von einem mysteriösen Wesen attackiert wird, ist es Gabriel, der sie rettet. Doch eine Mitschülerin hat nicht so viel Glück – hatte Gabriel am Ende etwas mit der Sache zu tun? Dann wird Aprils Vater, der an einem Buch über den legendären Highgate-Vampir arbeitete, durch einen Biss in den Hals ermordet, und April ahnt: Vampire gibt es wirklich. Und sie selbst könnte ihr nächstes Opfer sein…

Meine Einschätzung:
Jetzt sind einige Stunden vergangen seit ich den ersten Band dieser Trilogie geradezu verschlungen habe. Bereits der Prolog überzeugte mich davon, dass es sich mehr als lohnen würde diesen Roman zu lesen.

Von Seite 1 an wurde ich durch den leichten, flüssigen und bildreichen Schreibstil quasi an das Buch gefesselt. Trotz der teilweise, wie ich finde, doch recht melancholischen Stimmzng, war es einfach fantastisch zu lesen.

Wie der Titel schon vermuten lässt sind Vampire ein zentrales Thema und doch ist es kein typischer VampirJugenroman in der Art von Twilight - wie ich ihn eigentlich erwartet hatte. Hier werden Vampire nicht glorifiziert oder verschönert, man bekommt sprichwörtlich die dunkle Fratze des Vampirismus ins Gesicht gehalten.

Trotz seiner Dicke von knapp über 600 Seiten kommt nicht auch nur einmal Langeweile oder Langatmigkeit auf. Konstant wurde von Mia James der Spannungsbogen aufrecht erhalten und ließ mich mehr als einmal fast atemlos zurück.

Bei den Charakteren fand ich die "Guten" durchweg sympathisch und fieberte, litt, hoffte, bangte und trauerte mit ihnen und April. Und selbst bei den "Bösen" waren interessante Personen dabei und ich bin mir sicher, da erwartet mich noch so manche Überraschungen.

Was die verschiedenen Theorien von April angehen, habe ich so meine eigenen. Und wie so oft bei Auftaktromanen zu Reihen/Trilogie werden Fragen über Fragen offen gelassen und nur wenige Antworten geliefert. Nichts desto trotz ließ mich die Autorin mit einem zufriedenen Gefühl zurück. Doch ich kann es kaum erwarten weiter zu lesen.

Mein Fazit:
5 Sterne für einen fesselnden, atemberaubenden Roman. Empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen Ravenwood 1 einfach genial !, 9. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman (Taschenbuch)
Inhalt:
Manchmal ist es Lebensgefährlich, die neue in der Schule zu sein ....
April Dunne ist gar nicht begeistert von Ravenwood, ihrer neuen Schule im nobelen Londoner Bezirk Highgate.
Der einzige Lichtblick: der attraktive, aber unnahbare Gabriel Swift.
Als April am Abend ihres ersten Schultags von einem mysteriösen Wesen attackiert wird, ist es Gabriel, der sie rettet.
Doch eine Mitschülerin hat nicht so viel Glück - hatte Gabriel am Ende etwas mit der Sache zu tun ?
Dann wird Aprils Vater, der an einem Buch über den legendären Highgate-Vampir arbeitete, durch einen Biss in den Hals ermordet, und April ahnt: Vampire gibt es wirklich.
Und sie selbst könnte ihr nächstes Opfer sein.....

Meine Meinung:
WOW!!!
Das Buch ist der Knaller! Ich dachte anfangs ist sicher so ein House of Night verschnitt aber gar nicht der erste Teil von Ravenwood hat mich echt gepackt .
Es hatte mich in seinem Bann von der ersten bis zur letzten Seite !
Nicht nur das viel in dem Buch passiert es ist auch die Art wie es geschrieben ist konnte mich total überzeugen.
Also wer Liebe Gefahr Spannung und Vampire liebt sag ich lest dieses Buch ich musste an manchen Stellen schon 1 oder 2 Tränchen wegwischen.

Fazit:
Sehr Sehr tolles Buch holt es euch lest es und schreibt mir doch mal eure Meinung im Januar erscheint schon Teil 3 der Reihe!
Und da ich es so toll fand ist denke ich meine Bewertung klar Ravenwood 1 bekommt von 5 von 5 Sterne

Zum Autor:
Mia James ist in London geboren und aufgewachsen. Wenn sie dort nicht gerade Friedhöfe besucht oder durch Covent Garden streift (natürlich nur zu Recherchezwecken, nicht etwa zum Shoppen), sitzt sie schreibend an ihrem alten viktorianischen Schreibtisch, von dem sie den Eindruck hat, dass es dort spuken könnte. Mit der "Ravenwood"-Trilogie gibt sie ihr Debut als Romanautorin.

(Quelle :[...])
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4.0 von 5 Sternen Spannend, mysteriös und unheimlich!, 20. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman (Taschenbuch)
Ich habe Ravenwood - Die Schule der Nacht durch Zufall bei Goodreads entdeckt, und da mir die Inhaltsangabe zusagte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Und ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe, denn es hat mir sehr gut gefallen, trotz all der Schwächen. Ich wusste, dass sich Ravenwood - Die Schule der Nacht um Vampire drehen würde, aber es war trotzdem kein typisches -Mädchen verliebt sich in einen Jungen und erfährt, dass er ein Vampir ist - Buch. In Ravenwood geschieht definitiv etwas - etwas Mysteriöses und als Leser will man unbedingt erfahren, welche Geheimnisse da verborgen liegen. Und da gab es noch diese Morde, die gelöst werden mussten. Ich war wirklich überrascht, dass Aprils Vater plötzlich umgebracht worden ist, denn ich habe ihn sehr gemocht. Viele Jugendbücher fangen damit an, dass der/die Protagonist/Protagonistin um einen lieben Menschen trauert, aber hier war es anders, weil man Aprils Vater erst kennenlernt und dann ist er plötzlich nicht mehr da, obwohl man sich an ihn gewöhnt hat. Aber so konnte ich viel mehr mit April mitfühlen, und so kam sie als eine glaubhafte Protagonistin rüber.

Andererseits fand ich die Geschichte von diesem Zeitpunkt an eher vorhersehbar und ein bisschen nervig. April begann, sich kindisch zu benehmen und sie war ein bisschen zu egozentrisch für meinen Geschmack, besonders wenn es um ihre Freunde ging. Ich fand es nicht so schön, wie sich April gegenüber Caro und Gabriel benahm. Aber vielleicht war das einfach nur Aprils Art, mit dem Tod ihres Vaters umzugehen.

Jedenfalls habe ich Gabriel viel mehr gemocht als April. Auch wenn er ein sehr interessanter Protagonist war, so fand ich die Romantik zwischen den beiden aber nicht wirklich schön. Das lag hauptsächlich daran, dass April Gabriel wirklich schlecht behandelt hat - sie hat ihn oft angeschrien, ihm misstraut und ihn dauernd beschuldigt, obwohl er ihr mehrmals das Leben gerettet hat. Deshalb habe ich es wirklich nicht verstanden, wieso sie so mies zu ihm war. Ja, sie hat ihren Vater verloren, aber das gibt ihr lange nicht das Recht, sich schlecht gegenüber jemandem zu verhalten.

Trotzdem habe ich das Buch sehr genossen, denn ich habe die Mystery-Elemente darin sehr gut gefunden. Und auch wenn man von vornherein weiß, dass sich das Buch um Vampire drehen wird, so gibt es dennoch viele Dinge, die mich im Ungewissen gelassen haben (z.B. will man unbedingt erfahren, wer für diese Morde verantwortlich ist).

Was mir auch sehr gut an Ravenwood - Die Schule der Nacht gefallen hat, war die Tatsache, dass es in London spielt. Ich fand es faszinierend, mehr über diese geheimnisvolle Stadt zu erfahren, besonders über Highgate.

Fazit:

Alles in allem war Ravenwood - Die Schule der Nacht ein spannendes Buch voller Geheimnisse, Intrigen und interessanten Protagonisten. Ich werde auf jeden Fall die Fortsetzung Gefangene der Dämmerung in naher Zukunft lesen.

Rating:

4 von 5 Sternen
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3.0 von 5 Sternen Leider brauchte ich recht lange, um mich auf das Buch einzulassen, 2. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman (Taschenbuch)
Mia James erster "Ravenwood" Teil "Die Schule der Nacht" ist mal ein ganz anderes Akademie Buch. Eigentlich kann man es gar nicht wirklich als Akademie Buch bezeichnen, denn Ravenwood ist eine Schule für Intelligenzbestien und Kinder mit reichen Eltern, die sich die Aufnahmegebühr leisten können. Ravenwood ist kein Internat und normalerweise spielen Akademie Bücher auf Internaten.

Leider haben mir die ersten 100-200 Seiten dieses Jugendbuchs überhaupt nicht gefallen. Die Seiten zogen sich extrem, die Schrift wurde immer kleiner und der Lesespaß blieb vollkommen aus. Ich war kurz davor das Buch aus Frustration in die nächste Ecke zu pfeffern. Aber mittlerweile bin ich mehr als froh, dass ich nicht so schnell aufgegeben habe, denn nach dem absoluten Lesetief wurde die Geschichte richtig, richtig gut! Zwischendurch waren leider immer noch ein paar kleine Schwächen, so beschreibt mir die Autorin einfach viel zu viel und tötet mit den ganzen Beschreibungen immer wieder die aufkommende Spannung. Dennoch würde ich mich an den zweiten Band wagen, in der Hoffnung, dass dieser gleich von Beginn an so startet, wie die letzten Seiten von "Die Schule der Nacht".

Beschreibungen können sich manchmal wie Kaugummi ziehen.

Interessant war die Thematik allemal. Nur leider hätte das Buch ruhige 200 Seiten kürzer sein können. Denn mit seinen stolzen 600 Seiten ist hier noch Kürzungsbedarf. Da ich den Klappentext nicht gelesen habe, hatte ich erst das Gefühl, dass Ravenwood auch wie Night School ein Fantasyfreier Jugendroman ist. Allerdings hat mich die Autorin nach knapp einem Buchdrittel vollkommen überrumpelt und ab diesem Zeitpunkt, war ich absolut hin und weg von der Handlung.

Die Protagonistin April Dunne muss mit ihren Eltern aus ihrem geliebten Edingburgh nach London ziehen. Nicht nur, dass sie ihre liebsten Freundinnen zurück lassen muss, nein, sie muss auch noch auf eine fürchterliche neue Schule (Ravenwood), welche nur Reiche und Intelligente besuchen. Sie fühlt sich trotz überdurchschnittlich guten Noten fehl am Platz. Trotzdem fällt es April nicht schwierig eine neue Freundin zu finden. Leider zieht sie aber auch allen möglichen "Ärger" an. Auch mit April werde ich nicht wirklich warm und das kann bei 600 Seiten richtig anstrengend werden. Erst nach der Hälfte des Buches legte sich bei mir ein Schalter um und ich konnte mich ein wenig auf ihre Gefühlslagen einlassen.

Und auch in der Liebesgeschichte hat die Autorin für mich einiges ausgelassen. Irgendwie wirkte die ganze Liebesgeschichte nicht echt, eher aufgesetzt und so viel es schwer, mich vollkommen darauf ein zu lassen. Außerdem hat sie einen Ansatz von einer Dreiecksbeziehung angedeutet, aber auch dieser wurde nicht weiter ausgearbeitet. Wirklich schade. Denn die Charaktere sind an sich doch sehr liebenswürdig, nur eben leider nicht mit Liebe ausgeschmückt. Das ist so als würde man Nudeln kochen, ohne sie zu Salzen, das fehlt dann eben. Auf dem Buchrücken steht, dass "Gabriel und April die neuen Bella und Edward sind" - sehe ich aber absolut nicht so. Vielleicht wollen sie das mal werden und ich hoffe, dass aus ihnen noch ein richtiges Liebespaar wird. Hoffentlich werde ich nicht enttäuscht.
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5.0 von 5 Sternen Ravenwood - Die Schule der Nacht, 14. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman (Taschenbuch)
Meine Meinung
"Ravenwood" ist keine Schule wie jede andere. Vieles hier ist anders. Hier lernen die klügsten Köpfe, aber auch die reichsten Kinder. Hier ist vieles nicht so wie es scheint, denn diese Schule ist voller Geheimnisse. Wer nach der Wahrheit sucht, sollte wissen, dass diese immer mit Gefahr verbunden ist.

Eingeführt wird die Geschichte mir einem Geschehen in der Vergangenheit. Jemand bringt ein verletztes Mädchen in eine Kirche. Eigentlich wollte man so ein Wesen wie ihn nicht an einem heiligen Ort haben, doch da sie unschuldig ist, lässt man ihn ein. Sie stirbt in seinen Armen und er schwört den Verantwortlichen ewige Rache.
Zu Beginn lässt sich mit dieser Erzählung noch nichts anfangen, doch mit dem Fortschreiten der Geschichte wird alles klarer. Es lässt sich erkennen, was dahinter steckt.

Im Großen und Ganzen wird hier aber April Dunnes Leben wiedergegeben. Ihre Familie ist gerade erst nach Highgate gezogen, als alles aus dem Ruder zu laufen beginnt. Immer öfter streiten ihre Eltern und bleiben außer Haus. Auch die neue Schule ist seltsam, beinahe alle Schüler sind entweder sehr klug oder sehr reich. Doch dann geschehen sehr seltsame Überfälle und April gerät in einen davon, doch sie hat Glück, denn Gabriel rettet sie. Alles wird immer merkwürdiger; Personen sind auf Fotos nicht zu sehen, ihr Vater schreibt ein Buch über Vampire und Leichen werden mit herausgerissener Kehle aufgefunden. Auch ihr Vater gehört zu den Opfern, was ihr Weltbild zerstört. April weiß, sie wird erst richtig Ruhe haben, wenn sie die Wahrheit kennt. Doch die Wahrheit ist alles andere als verständlich, vielmehr scheint sie der Feder eines Horrorautors zu entstammen. Dann können Vampire tatsächlich real sein? Mal ehrlich, wer glaubt schon an solche Wesen?
April ist ein wunderschönes junges Mädchen. Sie ist stur und wissbegierig, doch manchmal auch ziemlich naiv. Sie weiß nicht wem sie trauen soll, weshalb sie sich gerne verschließt. Es verletzte sie, dass alle um sie herum anscheinend etwas vor ihr verbergen. Um jedes Stückchen Wahrheit muss sie wahnsinnige kämpfen und doch scheinen die Antworten nicht einmal annähernd in Griffweite zu sein.

Ihre Beziehung zu Gabriel Swift ist mehr als kompliziert. Der geheimnisvolle und unnahbare Kerl, ausgerechnet in ihn verliebt sie sich. Sie möchte ihm nahe sein, doch er stößt sie immer wieder von sich. Eigentlich möchte Gabriel ist auch nahe sein, allerdings fürchtet er sich davor sie damit in Gefahr zu bringen. Seine dunkle Vergangenheit verfolgt ihn, so sehr er auch entkommen will, sie wird immer ein Teil von ihm sein. Als er ihr offenbart, was er ist, ist sie skeptisch. Eigentlich will sie ihn anerkennen, sie will akzeptieren, dass er ein Wesen der Nacht ist, doch es fällt ihr schwer. Jedes Mal wenn etwas geschieht, sieht sie in Gabriel nur eine Bestie. Dieses Hin und Her kann ganz schön nervig werden. Wie soll so eine Beziehung funktionieren?

Neben April und Gabriel werden noch viele weitere Protagonisten vorgestellt, die viel zum Großen und Ganzen beitragen. Das wäre Caro, die Verschwörungstheoretikerin. Sie geht wie April auf die Ravenwood und wird zu einer ihrer engsten Freundinnen. Caro ist jemand, der hinter jeder Ecke eine Verschwörung sieht. Sie glaubt, dass mit der Schule etwas nicht stimmt, doch erst mit April kommt sie der Wahrheit näher. Ich fand es toll, wie sie April mal so richtig die Meinung gegeigt hat. Diese hatte sich so sehr in ihren Verlustschmerz verkrochen, dass sie einfach nicht mehr wahrgenommen hat, dass auch die Menschen um sie herum Gefühle haben.
Aprils Vater, William, ist ebenfalls ein Rätsel. Er leibt seine Familie, doch mit seiner Arbeit bleibt er eher im Verborgenen. Als seine Tochter findet sie immer mehr über seine Arbeit heraus. Sie muss erfahren, dass er Dingen auf die Spur gekommen war, die besser im Verborgenen geblieben wären. Auch Aprils Mutter hütet Geheimnisse vor ihrer Tochter. Immer wieder will jemand April die Wahrheit über dieses Etwas sagen, doch sie verhindert es immer wieder.
Doch von allen Nebencharakteren hat bei mir Benjamin Osbourne den stärksten bleibenden Eindruck hinterlassen. Weshalb kann ich allerdings nicht sagen. Die Absichten seiner Schwester sind irgendwie klar, doch ihn kann man nicht ganz einordnen. Er scheint etwas zu verbergen, doch seine Absichten ließen sich, in meinen Augen, nicht klar definiere. Auch die Seite, auf der er steht, scheint mir noch nicht ganz klar. Benjamin ist irgendwie undurchsichtig und noch geheimnisvoller als Gabriel.

Mia James hat allerdings nicht nur ihre Protagonisten geheimnisvoll und vielschichtig gestaltet, auch die Stimmung des Buches lässt sich damit beschrieben. Passend zu der Vampirthematik ist alles dunkel und düster. Geschickt werden geschichtliche Fakten ins Geschehen eingeflochten. In gewisser Weise sind sie einer der Grundsteine des Ganzen.

Gemeinsam mit April macht sich der Leser auf die Suche nach den Hintergrundmännern. Wer ist für die Morde verantwortlich? Wer steckt hinter Ravenwood? Was wollen die Vampire in Highgate?
Der einfache und fesselnde Schreibstil des Autorin lässt die knapp 600 Seiten so schnell verfliegen, dass man deren hohe Anzahl gar nicht wahrnimmt. Die weiche und gefühlvolle Wortwahl lässt den Leser an Aprils Innerem teilhaben, während die Atmosphäre düster bleibt.

Zum Ende des ersten Bandes wird ein Teil der Geschichte abgeschlossen, ein großer Teil bleibt allerdings offen. Noch immer sind viele Fragen unbeantwortet geblieben. April hat eine Antwort gefunden, doch der Rest liegt nach wie vor im Dunkeln.

Fazit
"Die Schule der Nacht" bietet einen spannenden und fesselnden Einstige in die Ravenwood-Reihe. Die Autorin lässt ihre Protagonistin in eine Welt voller Geheimnisse und Gefahren eintreten. Auf Ravenwood muss April erkennen, dass vieles nicht so ist wie es erscheint. Sie erleidet Verluste findet aber auch Freunde, Verbündete und eine Liebe. Die Suche nach der Wahrheit hat gerade erst richtig begonnen, weshalb die Vorfreude auf den nächsten Band gewaltig ansteigt.
Das Buch hat mich überrascht, gefesselt und fasziniert. Ich kann es kaum erwarten Aprils Abenteuern weiter zu folgen.
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5.0 von 5 Sternen Spannender Vampirroman zwischen Mythen und Legenden, 10. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman (Taschenbuch)
"Der Gong ertönte, und die Schüler strömten aus der Cafeteria. April und ihre neue Freundin schlossen sich ihnen an. "Hey, vielleicht habe ich sogar eine Story für deinen Vater. Hast du Lust, dich nach der Schule mit mir zu treffen?"
"Okay", sagte April zögernd. "Worum geht`s denn?"
"Um Ravenwood", antwortete Caro mit der Andeutung eines Lächelns. "Ich glaube hier findet eine gigantische Verschwörung statt, mit dem Plan, die Weltherrschaft zu übernehmen."
(S. 45/46)

April Dunne zieht mit ihrer Familie von Schottland in den Londoner Stadtteil Highgate. Sie ist nicht begeistert. Weder vom Umzug, dem neuen Häuschen und auch nicht der Ravenwood Schule. Und kaum ist April dort eingezogen erschüttert ein Mord den Bezirk. Was ist dort los? Und woran arbeitet ihr Vater so verbissen, dass er unbedingt dorthin ziehen wollte?

Der Buchmarkt ist immernoch überlaufen von Vampirromanen und immernoch lese ich sie gerne, zumindest einige und "Ravenwood - Die Schule der Nacht" gehört definitiv zu den lesenswerten Romanen dieses Genres.

Mia James hat einen wundervollen Schreibstil, der einen sofort in seinen Bann zieht. Sie versteht es einem London, die Ravenwood School und das Londoner Viertel Highgate vor die Augen zu führen und eine wundervoll schaurige Atmosphäre aufzubauen. Grade der Highgate Friedhof scheint ein wichtiger Schauplatz zu sein und die Stimmungen, die man während des Lesens dort mitbekommt sind sehr vielfältig und den Situationen angepasst. Die Seiten ziehen nur so an einem vorbei, während man sich immer tiefer in die Geschichte um April, ihre neuen Freunde und die Mythen dieses Viertels gräbt. Selten hat mich ein Jugendbuch dieser Art so fasziniert.

Die Charaktere sind allesamt sehr interessant und farbenfroh ausgearbeitet. Man muss öfter hinschauen, weil man nicht genau weiß, mit wem man es zu tun hat und wem man vertrauen kann. Für April ist das allerdings noch viel schwieriger als für den Leser, denn für sie geht es um ihre Familie. Ihr Großvater und ihre Mutter verheimlichen ihr etwas, ebenso ihr Vater. Aprils Familie stammt ursprünglich aus Rumänien und ihr Großvater ist nach England ausgewandert. Rumänien, hallo, da klingen doch die Glocken! Man meint, dass es sich um ein altehrwürdiges Vampirgeschlecht handelt, aber Hinweise bekommt man nicht genug. Ihre Familienverhältnisse und ihre Ursprünge liegen während des ganzen Buches sehr im Dunkeln, es gibt aber genug Möglichkeiten zum spekulieren.
Interessant ist auch das der Leser nie wirklich herausbekommt, woran der Enthüllungsjournalist William Dunne, Aprils Vater, gearbeitet hat - man bekommt zwar Anhaltspunkte wie den Vampir von Highgate, dass es verschiedene Vampirnester geben soll und einen Regenten, aber alles andere bleibt im Dunkel.
Und es sorgt dafür, dass ich mich schon unwahrscheinlich darauf freue, den zweiten Band der Trilogie, der hier schon liegt, bald zu lesen.

Neben der spannenden Handlung gibt es übrigens auch eine bittersüße Liebesgeschichte, die mein Herz berührt hat und in meinem kleinen Herzchen lebt die Hoffnung, dass April und Gabriel alle Probleme im nächsten Buch gelöst bekommen und sie glücklich und zufrieden miteinander leben können, egal was sie sind. Mein Leserhirn schimpft mich dann allerdings direkt wieder sehr naiv - was auch immer...Bald werde ich es wissen!

"Ravenwood (1) Die Schule der Nacht" ist ein spannender und absolut atmosphärischer Vampirroman für alle Freunde von unterhaltsamer und übersinnlicher Natur, gepaart mit einem Schuss Grauen! Unbedingt lesen!
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Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman
Die Schule der Nacht: Ravenwood - Roman von Mia James (Taschenbuch - 20. August 2012)
EUR 12,99
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