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Kundenrezensionen

54
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 22. Februar 2013
~Inhalt~

Sadie Hollowell kehrt nur mit größtem Unbehagen in ihre texanische Heimatstadt Lovett zurück. Dem verschlafenen Städtchen und der elterlichen Ranch hat sie damals nur zu gern den Rücken gekehrt, um peinigende Erinnerungen an ihre Kindheit hinter sich zu lassen. Eine Hochzeit in der Familie zwingt sie zur Heimkehr. Nun muss Sadie sich doch ihrer schmerzhaften Vergangenheit stellen und versuchen, mit ihrem Vater endlich Frieden zu schließen. Als wären diese familiären Probleme nicht schon genug, gerät auch noch ihr Liebesleben mächtig ins Trudeln, als sie den sexy, aber etwas ungehobelten Vince Haven von der Straße in Richtung Lovett aufgabelt, um gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Gerüchteküche in dem kleinen texanischen Kaff nur so brodelt …

~Einschätzung~

Rachel Gibson? Die Frau steht mit ihren Schmökern auf meiner Auto-buy Liste und da wird auch gar nicht lange gefackelt, sondern direkt zugeschlagen. Und mit „Wer zuletzt lacht, küsst am besten“ war es ja nach einer gefühlten Ewigkeit auch mal wieder Zeit für eine Neuerscheinung. Und ehrlich? Ich war gespannt wie ein Flitzebogen, wie es denn nun mit Vince Haven weitergeht. Ja genau …, der Kerl aus „Küssen hat noch nie geschadet“.

Da haben wir den guten Vince ja schon ein wenig näher kennenlernen dürfen, wo er sich als Bruder und Onkel von Autumn und Conner seine ersten Sporen verdient hat. Sicherlich war er da schon nicht als die liebenswerteste Person auf Gottes Erdboden unterwegs, aber irgendwie hatte ich als Leserin doch das Gefühl, bei dem Kerl ist noch reichlich Potenzial vorhanden, also hab’ ich da voll auf Rachel Gibson gesetzt. Irgendwie hat es dann aber für meinen Geschmack nicht ganz hingehauen. Vince macht hier bei seinen Auftritten wahrlich nicht immer eine gute Figur und es einem dadurch auch nicht sonderlich leicht, ihn besonders zu mögen.

Der Bursche ist hier als ausgemachter Beziehungsphobiker unterwegs und zeigt sich eigentlich während des ganzen Geschehens emotional sehr distanziert und das zieht er auch gnadenlos bis zum Happy End durch. Und eben auch besagtes „Wir leben glücklich bis zum Ende aller Tage“ ist der Autorin jetzt in meinen Augen nur bedingt gelungen, sondern wurde recht flott und kühl abgehandelt. Ich weiß auch nicht, ob man hier wirklich von einer romantischen Liebesgeschichte sprechen kann, denn von „Liebe“ zwischen unseren beiden Hauptprotagonisten kann man nur bedingt sprechen. Vielleicht eher von heißen Dates bei denen sie sich gegenseitig an die Wäsche gehen, um danach wieder jeder seiner eigenen Wege zu gehen.

Im Großen und Ganzen ist die Story wirklich ganz nett zu lesen, aber mir persönlich fehlt so ein bisschen die Tiefgründigkeit und emotionale Substanz bei den Romanfiguren. Da gibt Gibson den beiden zwar eine Menge seelischen Ballast aus der Vergangenheit mit auf den Weg, aber irgendwie und irgendwo hat sie da zwischendrin dann auch so ein bisschen den Faden verloren. Ein Ex-Navy-Seal, der unter einer Art Posttraumatischer Belastungsstörung leidet und eine junge Frau, die mit der hohen Erwartungshaltung ihres Vaters an sie von klein auf ihre Probleme hat. Diese beiden Bausteine hätte die Autorin gern noch ein bisschen verfeinern dürfen, doch diese Thematik hat sich auch im Sand zerlaufen.

Ich möchte jetzt bei dem Schmöker gar nicht von einer absoluten Enttäuschung sprechen, aber restlos überzeugt hat Gibson mich hier ganz sicherlich auch nicht. Noch während des Verfassens der Rezi bin ich wirklich am Überlegen, mit wie vielen Punkten ich diesen Schmöker bewerten soll. Fällt mir ehrlich gesagt sehr schwer, da mir einfach diese Aha-Augenblicke gefehlt haben. Ich habe beispielsweise auch ein bisschen die witzig-vergnüglichen Momente vermisst, einzig wenn Vince mit der jungen Becca „fachsimpelt“ und väterlicher Rat gefragt ist, kam für mich die typisch spielerisch-amüsante Komponente ins Spiel.

Kurze Erwähnung finden übrigens auch Daisy und Jack aus „Er liebt mich, er liebt mich nicht“ und ebenso Daisys etwas schräge Schwester Lily spielt eine kleine Nebenrolle, bei der sich glücklicherweise den Ball schon deutlich flacher hält als noch in oben genannten Schmöker.

~Fazit~

Eine etwas seelenlose Beziehungskomödie, bei der sich Rachel Gibson jetzt nicht unbedingt in Hochform zeigt, für eingefleischte der Autorin aber allemal ein Muss. Romantischer Herzschmerz wird nur in überschaubarer Menge geboten und im Gesamtpaket wirkt der Schmöker doch etwas unausgereift. Von mir gibt’s schweren Herzens „nur“ 3 von 5 Punkten mit Tendenz nach oben und setze da all meine Hoffnungen auf die gute Lily, die dann als nächstes in „Crazy on you“ ihr Unwesen treiben darf. (AK)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Februar 2013
Ich bin ein großer Fan ihrer Bücher und habe die meisten innerhalb eines Tages durchgelesen.

Doch dieses.... ich hatte es schon vor einigen Monaten vorbestellt und mich sehr darauf gefreut und dann kam es auch noch eher als eig erwartet. Nach dem ersten Kapitel war mir dann schon klar das es kein typisches RG ist. Zum lesen habe ich auch 3 Tage benötigt.

1 Stern Abzug: Die Story ist ja ganz okay, zieht sich aber teilweise und ist ungenau beschrieben
1 Stern Abzug: Die Übersetzung ist grauenhaft! Falsche Rechtschreibung und man muss sich einige Sätze manchmal 2/3mal durchlesen um sie richtig zu verstehen

Aus der Story hätte man viel mehr rausholen können. Die Figuren kann man sich zwar vorstellen, das Bild ist aber eher verschwommen.

Gegen Ende hatte RG wohl auch keine sooo große Lust mehr auf dieses Buch. Im Vorletzten Kapitel tauchen auf einmal bereits erwähnte Sachen wieder auf auf die es auch genau die selbe Frage gibt wie vorher. Und sie lässt eine interessante Frage unbeantwortet die im letzten Kapitel eine Seite in Anspruch nimmt, da hätte sie die lieber gleich weglassen sollen!

RG Fans werden dieses Buch vermutlich lesen, alle die sich unsicher sind empfehle ich es nicht
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2013
das so viele meiner Lieblingsautoren von Buch zu Buch seichter werden. Erst Nora Roberts, jetzt Rachel Gibson... Ich habe schon richtig Angst, dass das nächste von SEP auch so oberflächlich ist...

Shiloh hat hier eine so gute Inhaltsangabe eingestellt, dass ich mir die Wiederholung sparen kann. Wäre das Buch auch so gut, wie ihre Zusammenfassung, hätte ich auch fünf Sterne gegeben, leider werden es bei mir nur drei, obwohl es das erste Buch der Autorin ist, dass so schwach ist...

Meine Meinung:
Das letzte Buch fand ich total gut, weil die Protas so schöne Ecken und Kanten hatten und endlich mal 'aus dem Leben' gegriffen waren.
Das war hier auch der Fall, aber mir kam die Geschichte ZWISCHEN den beiden einfach zu kurz. Da hat für mich einfach die Tiefe gefehlt.
Das Buch ist mit seinen dreihundert Seiten, der relativ großen Schrift und weiten Zeilenabständen schon sehr knapp bemessen, doch trotzdem hätte ich mir mehr Szenen gewünscht, in denen die zwei etwas MITeinander erleben, das über Matrazensport hinausgeht. Aber - da war nix.
Vince und Sadie hätten das aber vom Charakteraufbau locker bieten können, es wurde ihnen aber leider nicht auf den Leib geschrieben. Eindeutig ein Autorenfehler - zu oberflächlich gearbeitet, zu sehr auf eingefahrene Wege verlassen.
Die letzten zwanzig Seiten haben dann wieder richtig Herzklopfen und Magenziehen aufkommen lassen, aber das hätte ich gerne schon ein bißchen früher gehabt.
Das Ende war sehr gut, aber leider viel zu kurz... auf den letzten drei Seiten nochmal alles gegeben und schon den Plot für den nächsten Roman angedeutet, wenn ihr mich fragt.

Résumé:
Unglaublich viel verschenktes Potenzial, was wirklich sehr sehr schade ist.
Wie schon eine andere Schreiberin meinte: für Fans gut, für Erstleser von RG nicht zu empfehlen - da gibt es deutlich besseres!
Drei Sterne mit zwei zugedrückten Augen und weil Vince ein echtes Schnuckelchen ist...
aber keinen Platz im Lieblingsbuchregal
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 19. Februar 2013
Eines vorweg, ich frage mich seit einigen Romanen von Rachel Gibson immer wieder, welche Agentur bzw. welcher Verlagsangestellte die deutschen Titel aussucht. Auch die Aufmachung in Pink- bzw. Rosa Tönen spricht die Zielgruppe von Gibsons Romanen, selbstständige berufstätige Frauen um die Dreißig, nicht gerade an. Aber Vince, der treusorgende große Bruder von Autumn Haven aus "Küssen hat noch nie geschadet: Roman" (meine Nackenhaare sträuben sich) hat durchaus sein eigenes Buch verdient. Wie schon in dem Vorgängerroman sind auch hier die Protagonisten Charaktere mit Ecken, Kanten und Eigenschaften, die bei einem durchschnittlichen Liebesroman nicht so richtig erwünscht sind.

In dem vorliegenden Buch verlässt die Autorin den glamourösen, hochbezahlten Sportprofi-Bereich. Dieser Roman spielt im wirklichen Leben. Vince sieht zwar gut aus, ist durchaus fürsorglich und steht finanziell nicht schlecht da, aber der glamouröse millionenschwere Traummann, mit dem Frau für den Rest ihres Lebens finanziell ausgesorgt hat, ist er nicht. Das muss er auch nicht, wenn man nicht gerade ein überquellendes Bankkonto als Mindestbedingung eines "Traummannes" hat. Mit Sadie, der weiblichen Heldin dieses Romans verbindet ihn mehr, als es auf den ersten Blick scheint.

Vince war als Navy Seal in Spezialeinsätzen eingesetzt. Der Tod seines Vorgesetzten, den er nicht retten konnte, bringt ihm eine posttraumatische Belastungsstörung und eine Hörminderung ein, die seine Zeit als Seal beendet. Da er mit Leib und Seele Soldat war, kommen gewisse Machozüge immer wieder zum Vorschein. Ein liebes Lämmchen wäre als Frau an seiner Seite überfordert. Vince liebt Sex, aber scheut eine Bindung wie der Teufel das Weihwasser. Er bleibt nicht lange an einem Ort, er gründet Geschäfte und verkauft sie wieder. Als seine Tante Luraleen ihn bittet, ihr ihre Tankstelle mit Imbiss "Gas and Go" in der texanischen Kleinstadt Lovett abzukaufen, sagt er zu und übernimmt den Laden, um ihn wieder auf Vordermann zu bringen.

Mercedes Johanna Holloman ("Sadie") ist das einzige Kind eines reichen Ranchers, der sie mit Nichtachtung straft. Sie ist halt kein Sohn, dem er die Traditionsranch eines Tages übergeben könnte. Sadie glaubt auch, dass sie für ihre Mutter, eine ehemalige Miss Texas eine Enttäuschung war, die sie auf die in den Staaten üblichen "Little Miss Wahlen" "vorführt". Zwar war und ist Sadie schön, fröhlich und lebhaft, aber sie macht immer einen Schritt aus der Reihe und landet zur Enttäuschung ihrer Mutter nie ganz oben. Auf ihre Art ist Sadie ähnlich ruhe- und rastlos wie Vince. Gleich nach der Schule lässt sie Lovett hinter sich, beginnt mehrere Studiengänge ohne Abschluss und lässt sich in Phoenix als erfolgreiche Maklerin nieder. Ihr persönliches Grauen trifft die unverheiratete 33-jährige, als sie als Brautjungfer ihrer Cousine Tally einspringen soll. In ihrem Altern noch unverheiratet, Single und ohne Kinder zu sein, ist in der Kleinstadtidylle von Lovett eigentlich ein gesellschaftliches Ausschluss Kriterium. Aber standhaft und pflichtbewusst macht sich Sadie mit einem für ihr Alter unmöglichen pinken Tüllbrautjungfernkleid auf den Weg nach Hause. Der Originaltitel des Buches "Resue me" ist in dieser Situation deutlich passender. Kurz vor der Stadt trifft sie auf Vince, der mit seinem Wagen liegengeblieben ist. Nach einigen Sicherheitsvorkehrungen nimmt sie ihn mit in die Stadt. Als Vince den Gefallen erwidern will, bittet sie ihn nicht wirklich ernsthaft, sie auf die Hochzeit zu begleiten. Er kommt zwar, aber leider zu spät, doch nicht zu spät, um ihr an die Wäsche zu gehen.

Aufgrund eines schweren Unfalls ihres Vaters beschließt Sadie in der Stadt zu bleiben, obwohl der deutlich macht, dass sie keineswegs gebraucht wird. Da Sadie ebenso wenig eine Liebesbeziehung sucht wie Vince, lässt sie sich auf eine heiße Affäre mit ihm ein.

Es wäre ja kein Liebesroman, wenn das Ende nicht vorherbestimmt wäre. Aber der Weg dahin und das unwillige, aber allem zum Trotz perfekt zusammenpassende Paar macht den Roman genauso fesselnd wie alle anderen Gibson Bücher. Ich habe ihn, wie bei Gibsons Romanen üblich, auf einen Happ verschlungen. Ich fand den Roman sehr unterhaltsam und lesenswert.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 5. März 2013
Endlich wieder ein neuer Rachel Gibson und dann auch noch mit Vince Haven, dem ehemaligen Navy Seal, aus Küssen hat noch nie geschadet: Roman. Ja, was hatte ich mich auf ihr neustes Buch gefreut.

Wäre ich nur geduldiger gewesen und hätte die Kritiken abgewartet. Denn nach den ersten langatmigen Kapiteln, kann ich die durchwachsenen Rezis nachvollziehen. Was ist bloß mit Rachel Gibson los??? Wahrscheinlich scheinen ihr mitlerweile die Ideen auszugehen, denn ihre Romane lassen immer mehr nach. Wo sind der Pfiff und die Leichtigkeit geblieben? Die witzigen Elemente, bei denen man kichern und lachen muss. Charaktere die einen berühren, und die man ins Herz schließt. Anstatt wie hier, mit jeder Menge Protagonisten und diversen Belanglosigkeiten zugetextet zu werden.

Keine locker, fluffige Love Story, sondern nur gähnnende Langeweile, mit Klischees ohne Ende. Unter Unterhaltung verstehe ich etwas völlig anderes. Die Heldin Sadie scheint eine interessante Person zu sein, und hat nach ihrer Rückkehr, mit einem Haufen Problemen zu kämpfen. So gab es zwar viele Details, jedoch nicht die, auf die es wirklich ankam, um hinter ihre Fassade zu blicken. So blieb ihr Charakter blass. Ebenso Vince, mit dem ich nicht richtig warm wurde, obwohl er mir als grosser Bruder im Vorgängerroman noch recht gut gefiel. Zwar hat er es mit seinem emotionalen Ballast nicht gerade leicht, will sich aber keinesfalls helfen lassen. Mich hat nur gewundert, das dieses Paar am Ende zusammenfand. Von Liebe nach den paar heißen "Dates" kann irgendwie nicht die Rede sein. Denn mehr als ihre sexuellen Stelldichein, schienen sie nicht wirklich gemeinsam zu haben.

Fazit:
Sorry, so leid es mir tut, aber ~Wer zuletzt lacht, küsst am besten~ konnte meine Erwartungen nicht erfüllen. Für mich ist dieser Roman, der eindeutig schwächste von Rachel Gibson. Irgendwie fehlte hier schlicht und einfach der Fokus, auf die eigentliche Handlung. Stellenweise hatte ich sehr das Gefühl, die Story wäre aus Zeitmangel dahingechludert. Sicherlich ist es immer leicht Kritik zu üben, doch Mrs. Gibson hat die Chinooks Serie zum Leben erweckt, und all die zauberhaften, verückt zusammengewürfelten Pärchen, die darin vorkommen. Sodass es mir wirklich schwer viel, diesen Roman von ihr, bis zur letzten Seite zu lesen, geschweige denn zu genießen. Die detailverliebte Aufzählung von Nebenprotagonisten samt Schauplätze war für mich zuviel des Guten.

Auch ging es irgendwie mehr um Sadies Leben, den Neuanfang in ihrer alten Heimat Texas. Ihre Identität wiederzufinden und die Probleme mit ihrem Dad und seine Erwartungshaltung. Daher kommt ihre Beziehung zu Vince im Buch, viel zu kurz. Ich hätte mir mehr Gespräche und Zusammengehörigkeit gewünscht, als die ständige Bettenakrobatik. Zwar gab es auch gute Ansätze, wie z.B. Vince Traumata. Doch daraus hätte wesentlich mehr gestrickt werden können. Aber da hätte es auch zwingend mehr Buchseiten gebraucht, als die knapp 300.

Der nächste Roman wird dann höchstwahrscheinlich von Sadies unbekannter Schwester handeln, inklusive einer tränenreichen Familienzusammenführung. Na hoffentlich hat diese Story dann wieder mehr zu bieten, mehr Würze, mehr Romantik und Humor. Denn eigentlich mag ich Rachel Gibsons Bücher. Doch diesmal hats mich einfach nicht gepackt. Deshalb kann ich auch nicht mehr als 2 Sterne vergeben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2013
Rachel Gibson zählt schon lange zu den Top-Autorinnen in diesem Genre und konnte mich schon mehrmals begeistern. Da ist es nur selbstverständlich, dass auch die aktuellste Neuerscheinung “Wer zuletzt lacht, küsst am besten” gleich den Weg in mein Buchregal fand.

Mit 18 Jahren packte Sadie Hollowell ihre sieben Sachen und zog von Zuhause fort, in die Großstadt. Bloß weg aus der verschlafenen Kleinstadt Lovett in Texas und der Ranch, auf der sie aufgewachsen ist. Als Sadie fünf Jahre alt war, verlor sie ihre Mutter und lebte seitdem mit ihrem etwas verschlossenen und griesgrämigen Vater, sowie zwei Haushälterinnen und einigen Vorarbeitern auf dieser Ranch. Diese Ranch irgendwann einmal zu leiten, kam für Sadie nicht in Frage. Heute arbeitet Sadie als erfolgreiche Immobilienmaklerin und besucht ihren Vater höchstens alle paar Jahre. Doch jetzt soll sie auf der Hochzeit ihrer Cousine die Brautjungfer spielen – in einem kaugummirosanen Kleid aus Tüll und mit vielen Tanten und Bewohnern, die sie darauf ansprechen werden, dass sie immer noch unverheiratet und kinderlos ist. Aber: so übel wird es vielleicht gar nicht, denn auf dem Weg nach Lovett trifft sie auf den ehemaligen SEAL Vince, der in die Stadt kommt, um das Geschäft seiner Tante aufzukaufen – vielleicht lässt er sie ja den Kleinstadttrott vergessen?

In typischer Chick-Lit-Manier erwartet die Leserin auch diesmal eine sehr unterhaltsame Handlung, die sich schnell und flüssig weglesen lässt. Mit den üblichen Höhe- und Tiefpunkten eines Liebesromans wird man gut unterhalten, wobei ich mir persönlich ein ausgereifteres Ende gewünscht hätte. Auch eine geringere Vorhersehbarkeit hätte nicht geschadet, da mir diesmal die kleinen, aber feinen Überraschungseffekte der Autorin in der Handlung ein wenig gefehlt haben. Dafür fand ich aber sowohl die Protagonistin, Sadie, als auch Vince wahnsinnig sympathisch, was ungemein zum Lesevergnügen beigetragen hat. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man zudem sehr gute Einsichten in beide Gefühls- und Gedankenwelten, wodurch die Handlung noch plastischer wirkt – insbesonders durch einige wenige Rückblenden in Vinces Vergangenheit.

Für einen gemütlichen Leseabend ist “Wer zuletzt lacht, küsst am besten” vollkommen geeignet und auch Fans der Autorin werden vollends auf ihre Kosten kommen – wer sich aber überraschen lassen will oder ein bisschen mehr Spannung möchte, wird hier eher enttäuscht werden. [4/5 Sterne]
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. August 2013
Ich habe bereits einige Romane von R.G. gelesen und kann diesen dementsprechend gut in ihr Gesamtwerk einordnen.

Positives:
Die Idee der Geschichte ist gut gewählt. Ein ehemaliger Navy- Seal mit Alpträumen und eine lebenslustige Frau, die jedoch massive Probleme mit ihrem strengen, distanzierten Vater hat, bieten an sich genügend Potential, um daraus einen lesenswerten Roman zu machen. Ich habe mich gefreut etwas über Vince zu lesen, da ich von seiner Schwester Autumn (und Sam) absolut begeistert war. Das Städtchen Lovett wird recht gut in Szene gesetzt, da Nebencharaktere beschrieben bzw. mit einbezogen werden, so dass hier Tiefe kreiert wird. Das Schicksal von Sadys Vater hat mich in Anbetracht des Genres `positiv' überrascht.
RGs Schreibstil ist wie immer locker und leicht zu lesen.

Negatives:
Ich kann mich meinen Vorrezensenten nur anschließen, dass das Buch eigentlich eine Aneinanderreihung von Liebesszenen ist, mit sehr wenig MITeinander der beiden Hauptfiguren. Sady schafft es nicht den Konflikt mit ihrem Vater aufzuarbeiten, so dass dieser Erzählstrang mehr oder weniger ins Leere läuft. Vince berichtet ihr einmal über das Erlebte und ist schwups-die-wups `geheilt', dabei leidet er anscheinend an einer posttraumatischen Belastungsstörung. (Mir fällt es sowieso schwer Berufe wie den eines Navy- Seals in solcher Art von Literatur zu akzeptieren. Mir erscheint die Kragenweite hier immer ein bisschen zu groß, fiktiv hin oder her.)
Das Ende kommt schnell, fasst alle wichtigen Gefühle zusammen und zack- bum ist das Happy End da. Der über den ganzen Roman hinweg recht distanzierte Vince liebt auf einmal inniglich; Sady weiß, was sie will und schon ist Friede, Freude, Eierkuchen. Unglaubwürdig.
Nebenbei: So mancher Bewohner kann mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg halten, dass Sady bereits viel zu alt für ein lediges und kinderloses Leben ist- langweilig, nervig und zu viel.

Fazit: Wer RG- Fan ist, kann sich das Buch durchaus anschaffen. Was man hier jedoch als Leser vorfindet: einen recht langweiligen, schnell gelesenen Roman, mit ganz netten Protagonisten, vielen Sexszenen und einem seichten Abgang. 1. Stern: für die gut angedachte Story; 2. Stern: für die (Haupt-) Charaktere und 3. Stern: RG- Bonus

PS: Ich habe das Hörbuch gehört und muss an dieser Stelle noch die Sprecherin kritisieren. Sie scheint im Vorhinein einen Sprachkurs in Texanisch gemacht zu haben und spricht sämtliche Namen übertrieben betont aus. Für das durchschnittliche, nicht mit amerikanischem Texanisch vertraute, deutsche Ohr. TOO MUCH!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. März 2013
Zu meinen bereits vorhandenen Gibson-Büchern gesellte sich unlängst die neueste Romanübersetzung Wer zuletzt lacht, küsst am besten. Gibson, die für romantische Komödien bekannt ist, erzählt darin die Geschichte von Mercedes, die aber von allen nur Sadie genannt wird. Sie kehrt nach Jahren in der fernen Großstadt in ihr Elternhaus in der texanischen Kleinstadt Lovett zurück. Eigentlich nur, um an einer Hochzeit teilzunehmen, doch bevor Sadie sich versieht, wird ein längerer Aufenthalt aus ihrem Kurztrip. Der fällt bereits im Vorfeld unter die Kategorie lieber-nicht, denn dass eine Frau in ihrem Alter noch unverheiratet und kinderlos ist, ruft bei manchem in ihrem Heimatort Mitleid hervor. Anderen wiederum erscheint es eher ein Skandal, weil sie sich auch nicht so um ihren Vater kümmert, wie diese Leute das gerne hätten. Vor dieser Hintergrundgeschichte lernt Sadie Vince kennen. Der ist nach einer posttraumatischen Belastungsstörung gerade an einem Scheideweg. Eigentlich will er keine Freundin. Und auch Sadie kann ganz gut ohne Mann auskommen. Dennoch funkt es zwischen den beiden.

Klingt gut. Allerdings: Der flüssige Schreibstil ist zwar irgendwo geblieben, doch wer auf einen typischen Gibson-Roman hofft, wird eventuell enttäuscht. Zwar nagt Vince nicht gerade am Hungertuch und sieht natürlich auch gut aus, während Sadie selbst ebenfalls aus keinem Armenhaus kommt, doch ist das gesamte Umfeld eher normal. Auch wer Spannung sucht oder unvorhersehbare Wendungen liebt, sollte die Finger von dem Buch lassen. Vieles zeichnet sich früh ab und entwickelt sich auf sehr berechenbare Art und Weise. Leider kam mir auch Romantik oder die erwartete Liebesgeschichte in Gibsons Roman zu kurz.

Sadie und Vince kommen sich zwar schnell (und häufig) näher, doch das beruht trotz einiger mehr oder weniger auffälliger Gemeinsamkeiten dann doch eher auf körperlicher Anziehungskraft oder (böse gesagt) sexuellem Notstand. Vince, den eingefleischte Gibson-Fans eventuell bereits aus Küssen hat noch nie geschadet kennen, trägt gefühlte Tonnen an Kriegsballast mit sich herum. Sadie wiederum quält sich (und die LeserInnen) mit Minderwertigkeitsgefühlen à la Ich-bin-nicht-gut-genug-für-meinen-Daddy. Hier kommt es bedauerlicherweise zu einigen Längen, da bestimmte Dinge wiederholt werden. Die Vergangenheit hat beide zu den reinsten Beziehungsphobikern gemacht.

Alles durchaus nachvollziehbar und im Grunde stört es mich nicht, wenn in Liebesromanen jemand Ecken und Kanten hat. Doch die Art und Weise der Beschreibung sorgte nicht nur zwischen den beiden für emotionale Distanz, sondern ließ auch mich nicht wirklich in die Geschichte eintauchen. Einfach weil es zeitgleich den Verdacht aufkommen ließ, dass die Autorin nicht so recht wusste, ob sie eher eine romantische Liebeskomödie, einen erotischen Roman oder doch lieber etwas Tiefsinnigeres verfassen wollte. Letztlich kam weder das eine noch das andere wirklich heraus. Gegen Ende gestehen sich ihre beiden Hauptcharaktere dann natürlich das, was man eingangs erwartet. Allerdings wirkt dieses Geständnis zu schnell abgehandelt und einfach dem Genre sowie dem Ende des Buches geschuldet.

Auch die übrigen Figuren konnten mich nicht wirklich fesseln. Ein paar kannte ich aus anderen Gibson-Romanen und mit denen hatte ich keine Probleme, obwohl sie eher schemenhaft erschienen. Die anderen jedoch … Sollten Texaner wirklich so sein, wie im Buch beschrieben, bin ich froh, dass ich nicht dort wohne. Einfach weil viele oberflächlich-ignorant, wenig authentisch und noch weniger sympathisch auf mich wirkten. Ein Handlungsfaden, der mit Sadie verknüpft ist, aber doch nicht direkt sie betrifft, bleibt offen. Er scheint anzudeuten, dass da einfach eine neue Figur für die Romane rund um die Kleinstadt Lovett geschaffen wurde.

Fazit

Liegt es an der Übersetzung, an Streichungen? Ich weiß es nicht, doch etwas fehlt. Die Geschichte hat wenig Pfiff und die sonst eher gewohnte Leichtigkeit scheint zur Seichtheit zu mutieren. Ein Roman, der mich einerseits enttäuscht hat, weil ich von Gibson dann doch (nicht immer, aber größtenteils) anderes gewohnt bin. Anderseits war Wer zuletzt lacht, küsst am besten doch in gewisser Weise unterhaltsam. Der Schreibstil sorgte dafür, dass ich den Roman es in einem Rutsch durchlesen konnte, auch wenn weder die Charaktere noch der Handlungsverlauf mich wirklich packen konnten. Tatsächlich fand ich es ganz angenehm, das Gibson sich auf die vergangenheitsbedingten Probleme für die Gegenwart beschränkt und nicht noch etwaige ernsthafte Rivalen oder ähnliche Dinge in ihre Geschichte verwoben hat. Und tatsächlich war es, nachdem ich für mich einige Dinge einfach nahezu ausblendete, eine entspannende Lektüre. Nicht wirklich romantisch aber stellenweise durchaus amüsant. Unterhaltsam-seicht - eben zum Abschalten. Zwei Punkte sind irgendwie zu wenig, drei allerdings zu viel. Deshalb belasse es bei starken zwei von fünf Punkten.

2013 Antje Jürgens (AJ)
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am 30. Juni 2013
Bin ein rießen Fan von Rachel Gibson und hab jedes Buch von ihr gelesen!!

Leider muss ich den vorherigen Rezesionen aber zustimmen: Das Buch ist gut, aber bei weitem nicht das Beste von R. Gibson.

Es fehlt an Tiefgang, die Geschichte ist vorbei bevor sie richtig angefangen hat und der für die anderen Bücher so typische Humor ist hier meiner Meinung nach zu kurz gekommen. Es gibt einige Stellen, die echt toll sind, aber die großen "Wow-Effekte" fehlen leider irgendwie...Schade!

Was ich aber toll finde, sind die Charaktere an sich. Und man freut sich schon auf die weiteren Bücher, in denen bereits bekannte oder erst erwähnte Charaktere vorkommen! Denn ich liebe Reihen, und deshalb auch Rachel Gibson...

Hätte mich jedoch allgemein viel mehr auf Vortsetzungen der Seattle-Eishockey Reihe gefreut!! Hoffe sie schreibt dazu iregendwann nochmal was!

Fazit: Das Buch ist für einen richtigen Rachel Gibson Fan auf jeden Fall ein Muss, kommt aber an die richtig guten von ihr (meiner Meinung nach z.B. alle der Eishockey Reihe)leider nicht heran! Trotzdem ist es unterhaltsam und macht Spaß. Und ist das nicht das Wichtigste am lesen;)
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am 13. März 2013
Ich hatte mir mehr versprochen von dem neuen Buch dieser Autorin. Ich bin eigentlich ein großer Fan von Rachel Gibson, weil sie bisher Liebesromane mit der nötigen Prise Erotik und Situationskomik geschrieben hat - genau das, was ich gerne lese. Dieser Roman plätscherte so vor sich hin. Die Protagonisten kamen etwas farblos daher, trotz der Altlasten aus ihrem bisherigen Leben. Die Liebesszenen waren auch nicht so intensiv beschrieben, wie in einigen ihrer Vorromane und die Komik blieb fast ganz auf der Strecke.

Mit hat's nicht so gefallen und kann daher keine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen. Ich hoffe, das nächste von mir wird wieder besser.
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