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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufregende Reise in eine Zeit vor 2000 Jahren
Ich bin eigentlich absolut keine Leserin von historischen Romanen und es war mein erstes Buch von Aileen P. Roberts aber ich muss sagen: Ich bin nun ein absoluter Fan von ihr!

Kurz zum Inhalt:
Die zwei deutschen Mädels Dana und Marita (beide Anfang/Mitte 20) machen eine Rucksacktour durch die Highlands Schottlands. Sie lernen viele nette und auch...
Vor 20 Monaten von hubi veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mystische Zeitreise und Besuch bei den schottischen Kelten
Rezension:

2 Freundinnen, eine Mission!
Backpacker Urlaub in den schottischen Highlands.

Marita und Dana sind ein eingeschworenes Team, und doch sind die Freundinnen sehr verschieden in ihrer Art, Lebens-und Liebesangelegenheiten zu handhaben. Nachdem (für beide im kommenden Herbst einige Entscheidungen bezüglich ihrer beruflichen...
Vor 18 Monaten von Morgaine veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufregende Reise in eine Zeit vor 2000 Jahren, 25. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Feenturm: Roman (Broschiert)
Ich bin eigentlich absolut keine Leserin von historischen Romanen und es war mein erstes Buch von Aileen P. Roberts aber ich muss sagen: Ich bin nun ein absoluter Fan von ihr!

Kurz zum Inhalt:
Die zwei deutschen Mädels Dana und Marita (beide Anfang/Mitte 20) machen eine Rucksacktour durch die Highlands Schottlands. Sie lernen viele nette und auch komische Schotten kennen, darunter auch den äußerst misteriösen Scott mit seinem Wolfshund und die zwei Medizinstudenten Alec und Marc aus Glasgow.
Eines Nachmittags lässt sich Dana auf eine Wette mit Marc ein, dass sie eine Nacht vollkommen allein in einer keltischen Turmruine übernachtet. Und somit nimmt das Schicksal seinen Lauf. Mitten in der Nacht erscheint Dana der Geist einer keltischen Kriegerin die seit mehr als 2000 Wintersonnenwenden, wie die Kelten im Buch es nennen, tot ist und als ob es nicht schon genug wäre, dass Dana die einzige zu sein scheint die Rionach (die Kriegerin) sehen und hören kann, verlangt Rionach auch noch von Dana, dass diese in die Vergangenheit kurz nach Rionachs Tod reist, ihren Mann Ardan dazu bringt ihren Tod zu rächen und ihre Tochter mit in die Zukunft bringt.

Mein Eindruck:
Man merkt, dass die Autorin sich mit der Materie der Kelten befasst hat und daher schafft sie es einem diese Lücke der schottischen Geschichte so lebhaft und detaillverliebt nahezubringen, dass es richtig Lust auf mehr macht. Man wird so in den Bann der keltischen Sagen und Götter, der schottischen Natur und Menschen und Danas große Aufgabe gefesselt dass man am liebsten sofort seine Koffer packen möchte und Schottland selbst bereisen will.
Zudem fiebert man sehr mit der Romanheldin mit, die mit viel Verstand und Herz zwischen zwei Welten gefangen ist und sich letztendlich für eine entscheiden muss. Mir persönlich ging die Geschichte teilweise sehr ans Herz.

Daher: LESEN! :-)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen, 31. Dezember 2012
Von 
Steffi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Feenturm: Roman (Broschiert)
Der Inhalt:

Dana ist mit ihrer Freundin auf Rucksack Tournee in Schottland. Als sie an einem alten, zerfallenen Turm vorbeikommt, wird sie magisch davon angezogen. Dana beschließt kurzerhand die Nacht dort im Turm zu verbringen. Allerdings erscheint ihr nachts der Geist der Kriegerin Rionach, die Dana bittet in die Vergangenheit zu reisen und ihren Tod zu rächen. Wird sich Dana auf diese Reise einlassen und was wird sie, knapp 2000 Jahre in der Vergangenheit, vorfinden?

Das Cover:

Das Cover sieht wirklich wunderschön und romantisch aus. Ein Mädchen das im Eingang eines Turms sitzt und verträumt in den Himmel schaut. Richtig verträumt, passt hervorragend zum Buch und ich kann mich daran gar nicht satt sehen. In der Mitte des Covers prangt in roter, geprägter Schrift, der Titel des Buches. Oben sieht man in weiß den Namen der Autorin.

Meine Meinung:

Im Buch geht es um Dana. Dana hat ihren Freund mit einer anderen Frau erwischt und will einfach nur noch raus. Gemeinsam mit ihrer Freundin Marita, begibt sie sich auf Rucksacktournee in Schottland. Dort lernen die beiden schnell die Studenten Alec und Marc kennen. Während Alec mit Marita flirtet, scheint sich Marc in Dana verliebt zu haben. Aber Dana hat kein Interesse an einer momentanen Beziehung und möchte erstmal ihr Leben leben. Da kommt das Angebot der Kriegerin Rionach, die ihr in Form eines Geistes in einem verfallenen Turm erschienen ist, gerade recht. Dana soll 2000 Jahre in die Vergangenheit reisen, ihren Tod rächen und Rionachs Tochter, Mael, mit in die heutige Zeit bringen. Dana tritt also die Reise in die Vergangenheit an und muss sich in dem Leben damals zurechtfinden und wächst über sich hinaus.

Auch Ardan ist ein interessanter Charakter. Anfangs zeigt er sich Dana als ungepflegter und unfreundlicher Mensch. Nach und nach lernt er Dana besser zu kennen und sie schafft es ihn aus seiner Trauer zu reißen, damit er endlich wieder sein Leben leben kann. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr verliebt er sich in sie, aber er weiß das ihre Liebe keine Chance hat, den Dana kommt aus einer anderen Zeit, in die sie irgendwann zurück muss. Aber auch Rionach, die Kriegerin, hat mir sehr gut gefallen. Sie ist Ardans Frau und die Mutter von Mael. Seid ihrem Tod irrt sie als Geist an dem alten Turm herum, immer auf der Suche nach einer Frau mit der Gabe - Dana. Rionach ist eine starke Frau, die genau weiß was sie will, aber hat sie Dana auch in allem die Wahrheit gesagt und was bezweckt sie wirklich? Auch die anderen Nebencharaktere hatten ihre eigenen Ecken und Kanten, was jeden einzelnen besonders gemacht hat. Nicht nur die Hauptcharaktere strotzten so vor Tiefgründigkeit, sondern auch die Nebencharaktere waren detailliert beschrieben.

Ich muss ehrlich gestehen das dies mein erster Zeitreiseroman ist und ich positiv überrascht wurde. Auch wenn der Hauptteil der Story 2000 Jahre in der Vergangenheit spielt, wurde dieser sehr ausführlich von Autorin recherchiert und detailgetreu und bildlich beschrieben. Sehr interessant fand ich die Schilderung der verschiedenen Rituale, wie zum Beispiel beim Tod eines Menschen. Aber auch die Beschreibung, wie die Menschen damals gelebt, an was sie geglaubt oder wie die Landschaft früher aussah fand ich sehr interessant und hab jedes Detail sprichwörtlich aufgesaugt.

Der Schreibstil von Aileen P. Roberts ist wirklich unglaublich. Neben der lockeren und flüssigen Sprache, hat sie mich am meisten durch ihren bildlichen und detaillierten Schreibstil verzaubert. Ich muss ehrlich gestehen das ich jede Seite dieses Buches genossen habe und ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Ich habe regelrecht mit Dana mitgefiebert als sie in die Vergangenheit gereist ist, sich dort zurechtfinden musste, sich verliebt hat, die dunkle Prophezeiung von Rionach verhindern versucht hat und gefangen zwischen zwei Welten ist, wo sie sich letztendlich entscheiden muss, für welche ihr Herz schlägt. Aber auch die zarte Liebesgeschichte zwischen Dana und Ardan hat mich vollends verzaubert. Nach einem holprigen Start und einer zarten Annäherung habe ich bei jeder Seite mitgefiebert, dass die Prophezeiung doch nicht eintreten wird und die beiden glücklich miteinander werden. Das Ende wiederum war wirklich überraschend und so habe ich es mir eigentlich nicht vorgestellt. Ich muss ehrlich gestehen das ich während des Lesens die ein oder andere Träne vergossen habe, und dies da mich die Geschichte wirklich berührt hat und ich mit den Charakteren mitgelitten habe.

Mein Fazit:

Der Feenturm ist ein wunderbarer, tiefgründiger und romantischer Roman der mich sehr bewegt hat. Die bildliche Beschreibung der Örtlichkeiten weckten Fernweh bei mir und die Charaktere haben mich vollends überzeugt. Ich vergebe 5 Sterne und eine glatte Kaufempfehlung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Reise ins Schottland vor 2000 Jahren, 3. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Feenturm: Roman (Broschiert)
Als erstes fiel mir das wunderschön gestaltete Coverbild des Buches auf, das sehr gelungen ist und absolut zu dem Buch passt. Die Geschichte selber ist sehr flüssig geschrieben, ich war direkt mittendrin in der Handlung und hätte das Buch am liebsten nicht mehr zur Seite gelegt.
Die Handlung enführt den Leser 2000 Jahre in die Vergangenheit in die Welt der Pikten, Kelten und Druiden, eine Zeit, aus der es nicht viel Überlieferungen gibt. Die Autorin betont daher, daß es sich bei dem "Feenturm" um eine Fantasy-Geschichte mit historischen Elementen handelt und nicht um eine wissenschaftlich belegte Abhandlung. Dabei ist es ihr gelungen, die damalige Zeit liebevoll und detailliert auferstehen zu lassen, mit all ihren schönen und weniger schönen Seiten.

Die Charaktere sind ebenfalls sehr liebevoll gezeichnet und sind mir während des Lesens mit ihre Stärken und Schwächen ans Herz gewachsen. Neben Dana, Ardan und Mael hat mir besonders gut der alte Druide Domech gefallen. Manch eine von Danas Entscheidungen fand ich etwas überraschend und hätte vielleicht an ihrer Stelle anders entschieden, aber das ist Geschmackssache und hat dem Roman keinen Abbruch getan.

Die Geschichte hält einige Überraschungen und Wendungen parat, mit denen ich so nicht gerechnet - und teilweise auch nicht gehofft - hatte. Die Geschichte ist spannend, teilweise aber auch traurig, das Ende wird nicht völlig aufgelöst und läßt damit Raum für eigene Spekulationen über das weitere Geschehen;ich finde das Ende für diesen Roman sehr passend.

Mir hat dieser Roman, der mich in das ferne Schottland vor 2000 Jahren entführt und nebenbei die Reiselust auf Schottland geweckt hat, mit seinen spannenden und romantischen Erzählungen sehr gut gefallen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mystische Zeitreise und Besuch bei den schottischen Kelten, 13. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Feenturm: Roman (Broschiert)
Rezension:

2 Freundinnen, eine Mission!
Backpacker Urlaub in den schottischen Highlands.

Marita und Dana sind ein eingeschworenes Team, und doch sind die Freundinnen sehr verschieden in ihrer Art, Lebens-und Liebesangelegenheiten zu handhaben. Nachdem (für beide im kommenden Herbst einige Entscheidungen bezüglich ihrer beruflichen Situation anstehen, wollen sie sich auf den Spuren der Kelten, mit einer kurzen meditativen Auszeit ala „Finde Dich selbst, dann findest Du auch deinen Weg“ vorbereiten.

Schon kurz nachdem sie die ersten Meter auf geschichtsträchtigem Boden und Trampelpfaden abseits der geteerten Straßen gewandert sind, macht sich bei Marita schnell eine gewisse Unlust und Nörgelei bemerkbar. Sie entscheiden sich zu trampen und auf diesem Weg lernen sie die zwei smarten Typen Marc und Alec kennen. Bald kommen sie überein, dass sie ein Stück des Weges miteinander zurück legen wollen und so profitieren die beiden bei der Gelegenheit auch vom kostenlosen Guideservice der schottischen Jungs. Durch ihr Lokalwissen können sie Episoden aus längst vergangenen Tagen ihrer Kultur zum Besten geben, führen sie zu versteckten Relikten und Stätten der Ureinwohner und sind nicht zuletzt auch Beschützer, wenn es nachts neben dem Zelt der Mädchen unheimlich laut raschelt und knackt, an den menschenleeren und mystisch-energetischen Plätzen in den Highlands.

Eines Tages führt sie ihre Rundreise in die Nähe zweier verfallener Türme, sogenannte Brochs, die Dana wie magisch anziehen. Doch die anderen drei haben keine Lust, diesen Ort, dem noch dazu ein Fluch anhaften soll, näher zu erkunden. Nur Dana kann sich dem stillen Ruf partout nicht widersetzen und stürmt voran. Notgedrungen schließt auch( der Rest der Gruppe auf und es kommt bald zu einer Neckerei und einem Wortabschlag, im Schatten der 2000 Jahre alten Relikte, die Folgen haben wird. Dana wird von Marc aufgezogen, dass sie mit dem barbarischen Leben der alten Kelten, die hier vor der christlichen Zeitrechnung diese Gegend bewohnten, wohl jämmerlich überfordert wäre mit ihrer verweichlichten und luxuriösen Lebensart der heutigen Zeit. Daraufhin schlägt Dana ihm eine Wette vor und kann nicht wissen, dass diese Herausforderung an sich selbst und ihren Stolz adressiert, ihr ganzes Leben völlig verändern wird! Sie will beweisen, dass sie standhaft und mutig genug ist, an diesem unheimlichen Ort ohne jede Annehmlichkeiten wie Toilette und Funknetz, allein eine Nacht zu verbringen, nur im Schlafsack, mit dem geliebten Kuschelkissen und einem Buch...

Über den historischen Roman gebeugt lesend, nickt sie in der schaurigen Stille der Nacht spät nach Mitternacht endlich ein. Im Dämmerschlaf erscheint ihr eine Gestalt, sanft schwebend und ihren Namen wissend. Es ist eine angsteinflössende Szenerie, denn Rionach ist eine Keltenkriegerin und zudem bewaffnet, ihr Körper mit rituellen Zeichen verziert. Sie spricht zu Dana, offenbart ihr Wesen und gleichzeitig fordert sie etwas ein, dass Dana niemals erfüllen kann und will! Als sie im Morgengrauen hochschreckt, versucht sie sich verängstigt selbst zu überzeugen: Das war ein sehr realistischer TRAUM, aber eben nur ein Traum! Nichts von all dem war real, und doch schmeckt sie immer noch die Angst im Mund, lässt sich das Bild dieser trainierten Kriegerin und ihre scharfen, anklagenden Worte nicht aus ihrem Kopf verbannen. Noch immer hallt die eindringliche Botschaft in ihr nach...

"Dana! Du bist meine Rettung, ich habe so lange auf dich gewartet. Du bist auserkoren, die Rache zu üben, die mir nicht mehr möglich ist und meine Familie vor dem Tod zu retten"!

Mein Fazit:

„Der Feenturm“ war meine erste Begegnung mit Literatur von Aileen P. Roberts. Ausgesucht habe ich mir dieses Buch wegen des bezaubernden, femininen Covers und des Themas Druiden/Kelten. Da ich mystische Fantasy Romane, als auch Zeitreisen Roman liebe, wollte ich es unbedingt lesen. Der Klappentext versprach eine Reise und das Abtauchen in eine Geschichte, die sowohl aus Mythen und Sagen, als auch mit urbanen Bezug zum heutigen Schottland angesiedelt ist.

Es ist ein historischer Roman, der den Leser mitnimmt in die Epoche unserer Zivilisation, über 2000 Jahre zurück, die wir als „vor Christi“ kennen und die in Romanen selten zu finden ist. Aber auch die Einbindung der sogenannten heidnischen Kultur/Religion, die über viele Generationen überlieferten Sagen, Riten und Legenden über gelehrte und mächtige Druiden und Heiler, ist ein großer und interessanter Schwerpunkt im Buch. Die Ansiedlung an den Originalschauplätzen der keltischen Relikte, den schottischen Highlands, luden mich zu einer imaginären Auszeit in einer grandiosen Landschaft ein.

Ich konnte sehr genau herausfühlen (und auch im Nachwort nachlesen), wie verbunden sich die Autorin dieser Region im westlichen Schottland fühlt, dass sie mehrmals selber dort war und auch den sagenumwobenen Schauplätzen längst erkalteter Kriegsschauplätze und versteckter religiöser Orte einen Besuch abgestattet hat, um direkt dort für den Roman zu recherchieren und sich inspirieren zu lassen. Das lässt einen Großteil des Buches, trotz seines Fantasy-Metiers sehr glaubhaft, authentisch wirken und verstärkte bei mir den Wunsch, endlich auch nach Schottland zu reisen. Wenn man also mit Fernweh dieses Buch liest, wird es nur schlimmer!

Sehr schön und auch lehrreich fand die vielen Beschreibungen, Einblicke und Momente in denen man dieser ausgestorbenen Religion der Naturgötter und dem darin bestimmten Kreislauf des Lebens und der Wiedergeburt kommt. Ich konnte auf diesem Weg einen Abstecher an real existierende Plätze machen, die früher Kultstätten für Zeremonien und Feste waren. In diesen Abschnitten fühlte ich mich der Welt und dem Clan, der bald das Zuhause von Dana wird, sehr verbunden und konnte mir das Leben und die Hierarchien gut vorstellen. Natürlich gab es auch hier viele eingebaute spekulative Elemente und das Ausreizen der schriftstellerischen Freiheit, denn schriftliche Überlieferungen gibt es aus dieser Zeit nicht, sodass man nur raten kann, wie z.B. Schlafstätten und das Zusammenleben damals wirklich war.

Die Geschichte die Aileen P. Roberts erzählen will, eine Verknüpfung von Fantasy mit religiöser Note und einer Frau unserer Zeit in den Fängen der Eisenzeit, hat mir von der Idee super gefallen! Leider hatte sie aber für mich bisweilen gravierende Schwächen, die mich auch nicht über interessante, spannende und schöne Passagen hinwegtrösten konnten.

Mit dem ersten Kapitel tritt man unmittelbar und ohne großes Vorspiel die Reise an der Seite des Freundinnen Duo‘s an. An dieser Stelle hätte ich mir ein bisschen mehr Informationen gewünscht, wie es zu dem Entschluss und der Auswahl des Ziels kam. Am Anfang liest es sich viel mehr wie ein Reisebericht und eine 0815-Lovestory.

Die bald darauf, um einige männliche Protagonisten, erweiterte Runde wirkte sehr pragmatisch. Das Vierergespann der Pärchen hat mich als Leser nicht so richtig ansprechen können, denn sie gingen stilistisch sehr auseinander und wirkten teilweise unsicher und fahrig. Aber nach wenigen Kapiteln kommt dann mit der (für mich) strahlenden, wenn auch gefährlichen und manipulierenden Figur des Geistes der Rionach endlich Schwung in‘s Spiel. Hier hatte ich sofort einen Bezug zu und war von ihrer Fähigkeit das Gegenüber, sowohl im Buch als auch vorm Buch, zu bannen regelrecht angetan. Sie hat Profil, kann sich gekonnt in Szene setzen und ihre Aura reicht über 2000 Jahre zurück. So gesehen ist sie für mich die eigentliche, wenn auch sphärische Hauptrolle in diesem Roman. Mit dem menschlichen Charakter der Dana, hatte ich dagegen auf vielen Strecken meine Probleme. Sie ist ihrer selbst unschlüssig, unzufrieden, lässt sich ablenken, zeigt wenig Entwicklung und machte es mir manchmal schwer ihr nicht eine Moralpredigt halten zu wollen, vor allem wenn sie sich mal wieder (insgesamt 4 Mal) einer neuer Romanze hingab. Dieser stete Wunsch Männern nahe zu sein und die heile Welt mit ihnen zu erleben in einer Gegenwart von Krieg, Überfällen, Krankheiten und Tod, war mir öfters suspekt und fühlte sich unharmonisch an.

Was ich aber fast noch nerviger fand, waren die fortlaufenden wiederholten und manchmal ausschweifenden Beschreibungen von Kleidung, Nahrung(zubereitung) und täglichen Arbeitsabläufen. Bei weit über 600 Seiten hätten somit auch gern etliche gespart werden können, um das Ziel des Romans nicht über Umwege zu erreichen, die ich dann uninteressant fand.

Mit dem Schreibstil hatte ich keine Probleme, WENNGLEICH Aileen eine Vorliebe für das Wort „wenngleich“ zu haben scheint, denn es begegnete mir häufiger. Dramaturgisch darf man keine hohen Ansprüche haben, obwohl mich einige unvorhergesehene Entwicklungen wirklich überraschen konnten und es mir Freude gemacht hat, einen neuen Blickwinkel zu bekommen und Puzzleteile zusammen zufügen, die dadurch plötzlich ineinander passten. Dennoch überwiegt zum Ende eindeutig das Thema „Liebesroman“, das natürlich mehr emotionale Momente anbietet, als knisternde Spannung.

Kurz gesagt:
Das Resümee fällt für mich zwiespältig aus. „Der Feenturm“ ist ein gut recherchierter und geschichtlich opulenter Fantasy-Zeitreise Roman, mit viel Bezug zu den Kelten und deren Leben. Aber er hat auch einige Schwächen, denn hier trifft man auch auf jugendliche, teilweise anstrengende Protagonisten mit Hang zur Unentschlossenheit und auf der Suche nach der Liebe des Lebens. Leider bleibt man vor etlichen Wiederholungen und ausschweifenden Beschreibung nicht verschont. Wer sich damit allerdings arrangieren kann, dem möchte ich dieses Buch empfehlen. Mich konnte es nicht ganz so begeistern wie erhofft und bekommt somit nur gute drei Sterne.

Ich habe aber noch einen Tipp, macht Euch mal beim Lesen Hintergrundmusik mit keltischen oder irischen Klängen an, das lässt Euch noch tiefer abtauchen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitreise zu den Pikten, 12. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Feenturm: Roman (Broschiert)
Dana ist nach der Trennung von ihrem Freund mit ihrer besten Freundin Marita auf Rucksacktour in Schottland unterwegs. Während Dana großen Gefallen an der Reise hat, ist Marita nicht ganz so der Typ für Zelt und Wandern. Als die beiden 2 nette Jungs kennenlernen und gemeinsam einen alten verfallenen Turm besichtigen, geschieht etwas Eigenartiges. Dana sieht den Geist einer längst verstorbenen Piktenkriegerin namens Rionach. Außer ihr kann keiner die Gestalt wahrnehmen. Rionach bittet Dana um Hilfe, sie möchte sie in ihre Zeit zurückschicken, um dort ihren Mann und ihre kleine Tochter zu retten, denen ein schlimmes Schicksal droht. Zuerst lehnt Dana dieses Ansinnen als völlig verrückt ab, doch der Gedanke lässt sie nicht los.

Ein toller Zeitreiseroman!
Der Sprung in die Welt der Pikten vor rund 2000 Jahren wird anschaulich und spannend geschildert. Am Anfang dauert es etwas, bis die Geschichte richtig in Schwung kommt, der Gegenwartshandlung wird hier recht viel Raum gegeben, was zwar auch nicht uninteressant ist, aber für meinen Geschmack etwas weniger ausführlich hätte ausfallen dürfen. Richtig gut hat mir dann Danas Reise in die Vergangenheit und ihre dortigen Erlebnisse gefallen. Über die Pikten ist historisch nicht allzuviel bekannt, aber die Schilderungen im Buch klingen trotzdem gut vorstellbar und somit authentisch. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen und es wird niemals langweilig. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz, wie eigentlich in jedem der Bücher der Autorin musste ich doch auch immer mal wieder lachen, wohingegen das Ende eher traurig, aber dennoch versöhnlich ausfällt.

Schön finde ich auch, dass es sich hier um einen Einzelband handelt und die Geschichte somit abgeschlossen ist – auch wenn ich bei einer erneuten Zeitreise durchaus gerne literarisch dabei wäre!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine ebenso fantastische wie informative Zeitreise zu den Pikten, 31. Dezember 2012
Von 
Yukon1998 "yukon1998" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Feenturm: Roman (Broschiert)
Gemeinsam mit einer Freundin verbringt Dana ihren Urlaub in Schottland, als sie, um eine Wette zu gewinnen, in einem verfallenen Broch übernachtet. Dort erscheint ihr der Geist der Piktenkriegerin Rianoch, die sie auffordert an ihrer Stelle in die Vergangenheit zurückzukehren, dort die Umstände ihres Todes aufzuklären und den Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen sowie weiterhin ihre kleine Tochter Mael in die Gegenwart zu bringen, bevor dieses von angreifenden Wikingerhorden getötet werden kann. Nach einigem Zögern macht sich Dana auf die Reise in die Vergangenheit und ahnt noch nicht, dass diese Entscheidung ihr Leben für immer verändern wird.

Mit Der Feenturm" legt Aileen P. Roberts in von ihr gewohnter Manier ein unterhaltsames Fantasy-Buch vor, dass diesmal auch eine historische Basis hat. Geschickt webt sie die wenigen überlieferten Fakten über die Pikten in ihre abwechslungsreiche Geschichte ein und dosiert diese geschickt, so dass der Leser niemals von zu vielen Details erschlagen" wird. Auch die Vielzahl der auf den gut 600 Seiten auftretenden Charaktere managt Aileen P. Roberts mühelos und ich bin während der Lektüre des Buches kaum einmal über die sonst bei diesem Umfang obligatorische Frage Wer war das gleich noch mal?" gestolpert.

Mit Dana hat die Autorin eine grundsätzlich sympathische, wenn auch manchmal etwas sperrige Protagonistin geschaffen. Auch wenn Danas Handlungen und Entscheidungen für mich nicht immer ganz nachvollziehbar waren, empfand ich das nicht als unangenehm. Und eine Vielzahl interessanter, zum Teil sehr sympathischer Nebenfiguren machte dieses Unverständnis ohnehin spielend wieder wett.

Geschickt spielte die Autorin auch mit der Frage, wer nun wirklich der Gute" bzw. Böse" in der Geschichte ist, was über die 600 Seiten immer wieder zu überraschenden Wendungen führte(und manchen Leser am Ende des Romans erstaunt feststellen lässt, dass ihm manch vermeintlicher Böser inzwischen längst ans Herz gewachsen ist).

Die Geschichte von Dana und ihrer Zeitreise beginnt zunächst recht gemächlich und bevor der Leser mit Dana 2000 Jahre in die Vergangenheit zurückreisen darf, erfährt er erst einmal viele Details über das heutige Leben in Schottland und auf den vorgelagerten Inseln. Das verspricht beste Unterhaltung und eine Menge Fernweh und zeugt von der Liebe der Autorin zu diesem Landstrich.

Trotzdem nimmt die Romanhandlung erst nach etwa einem Drittel des Buches so richtig Fahrt auf und reißt den Leser aus seinem Schottland-Fernweh in eine Handlung, in der es von da an Knall auf Fall geht, bis der Roman schließlich in einem fulminanten Finale sein Ende findet. Das ist phasenweise ganz großes Kopf-Kino und ich könnte mir diese Geschichte sehr gut als Verfilmung vorstellen.

FAZIT: Ein unterhaltsamer Roman, der auch mit Liebesgeschichten nicht geizt, und fantastisch und informativ gleichzeitig ist. Für alle Liebhaber Schottlands sowie der Romane von Aileen P. Roberts ein Muss!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mystisch, schönes Schottland, 28. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Feenturm: Roman (Broschiert)
Gemeinsam mit einer Freundin begibt sich die junge Dana auf eine Rucksacktour durch Schottland. Als ihr eines Nachts an einer Turmruine der Geist einer 2000 Jahre alten Piktenkriegerin begegnet und sie um Hilfe bittet, glaubt Dana erst an einen schlechten Traum. Doch dann lässt sie sich auf das Abenteuer ihres Lebens ein und reist in die Vergangenheit. Wird Dana den Geist der Piktenkriegerin erlösen können? Wird sie sicher wieder in ihre Welt zurück kehren oder hat das mystische Schottland die junge Frau so verzaubert und es war in Wirklichkeit alles nur ein aufregender Traum?

Als ich das Buch zu lesen anfing war ich ziemlich skeptisch. Bücher die im Voraus schon so hoch gelobt werden, empfinde ich beim Lesen dann oft als sehr fade und ohne Seele. Aber Danas Geschichte und die der Piktenkriegerin aus der Vergangenheit zog mich sofort in ihren Bann. Eine wundervolle Mischung aus keltischen Brauchtümern, tapferen Kriegern und Feen – Eine verzauberte Welt der man sich einfach nicht entziehen kann. Aileen P. Roberts schreibt mit unglaublich viel Gefühl und zauberte mir so manches Schmunzeln ins Gesicht wie auch einige Tränchen in die Augen. Nach über 600 Seiten fiel es mir immer noch sehr schwer mich von Dana und den schottischen Highlands zu verabschieden.
Der Feenturm bekommt von mir auf jeden Fall 5 leuchtende Sterne und ich freue mich bereits jetzt schon auf weitere Leseerlebnisse aus Aileens Feder! :o)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danach wird man Schottland lieben, 28. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Feenturm: Roman (Broschiert)
Die Handlung:
Dana, eine junge Deutsche, die gerade von ihrem Freund betrogen wurde, macht sich mit ihrer besten Freundin Marita zu einer Rucksacktour durch Schottland auf. Eines Tages kommen die Beiden zusammen mit zwei Medizinstudenten an eine verfallene Turmruine und Dana wird magisch davon angezogen. Durch eine Wette übernachtet Dana völlig alleine dort. Bei der Ruine begegnet ihr der Geist von Rionach, einer Piktenkriegerin, die vor 2000 Jahren in Schottland gelebt hat. Diese möchte, dass Dana für sie in die Vergangenheit zurückkehrt und ihren Mann dazu bringt ihren Tod zu rächen. Zuerst glaubt Dana nicht daran und flieht vor Rionach. Doch der Gedanke an die Vergangenheit lässt sie nicht in Ruhe und so nimmt ihr Schicksal seinen Lauf.

"Der Feenturm" war mein erstes Buch von Aileen P. Roberts und es wird definitiv nicht mein letztes gewesen sein.
Sie schafft es durch detaillierte Beschreibungen, die Highlands dem Leser näher zu bringen. Wer vor dem Buch kein Interesse an Schottland gehabt hat, wird danach unbedingt dahin wollen um alles mit eigenen Augen sehen. Man merkt einfach, dass die Autorin selber Schottland liebt und schon oft da war. Das macht ihre Beschreibungen für mich sehr lebendig.
Auch sind die geschichtlichen Aspekte der Kelten und Pikten, über die wenig bekannt ist, sind so gut ausgebaut, dass man das Gefühl hat, dass es wirklich so hätte sein können.
Ich habe mich selber lange Zeit für die Kelten interessiert, so dass das Buch für mich etwas ganz Besonderes war.
Dazu ist der Einstieg sehr gut gewählt. Man wird nicht direkt in die Vergangenheit geschmissen, sondern lernt erst einmal die Protagonisten, allen voran Dana näher kennen. So ist der Einstieg zwar recht seicht, bereitet den Leser aber gut auf die weitere Handlung vor. Die Handlung nimmt dann auch zusehends an Fahrt auf und gerade die Teile in der Vergangenheit haben mich gefesselt.
Dabei gibt es immer wieder überraschende Wendungen und das Buch endet anders, als ich erwartet hätte. Das ist aber nicht schlecht, sondern im Gegenteil. Alles andere wäre zu vorrausehbar und langweilig gewesen. Verschiedene Handlungsstränge sind gut miteinander verbunden und wirken stimmig.
Außerdem gefällt es mir auch, dass auf die Lebensweise der Kelten und Pikten eingegangen wurde, was den einen oder anderen vielleicht langweilen könnte, mich aber begeistert hat. Alles wirkt authentisch und gut überlegt und ergibt ein stimmiges Ganzes.

Die Protagonisten:
Dana ist mir sehr schnell sympatisch geworden und es gefällt mir gut, wie sie sich in dem Buch weiterentwickelt. Sie lernt viele Menschen kennen, egal ob in der Gegenwart oder in der Vergangenheit und wächst an ihren Erfahrungen. Dabei sind immer wunderbar ihre Gefühle geschildert, so dass ich stest mit ihr fühlen konnte.
Um nicht zu viel zu verraten gehen ich nicht weiter auf andere Protagonisten ein.
Aber alle Protagonisten sind liebevoll und authentisch ausgearbeitet. Manche haben so ihre Macken, aber das macht sie nur interessanter. Kein Mensch ist perfekt und das wurde hier sehr gut umgesetzt.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist wunderbar bildhaft und hat es geschafft die Vergangenheit und Schottland vor meinem inneren Auge lebendig zu machen. Dabei ist der Schreibstil recht einfach gehalten, ohne verschachtelte Sätze. Dadurch lässt es sich sehr zügig lesen. Aileen P. Roberts schreibt sehr emotional und fesselnd.

Die Geschichte ist meistens aus der Sicht von Dana geschrieben (personeller Erzähler), so dass man als Leser sehr nahe an ihren Gefühlen und die Geschehnisse, die sie betreffen, dran ist.
Es gibt auch ein paar Passagen, die aus verschiedenen anderen Sichten geschildert sind, so dass man als Leser einen guten Gesamtüberblick bekommt.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist wunderschön und wirkt direkt sehr mystisch. Es ist völlig nach meinem Geschmack und passt sehr gut zum Inhalt und zu dem Titel. Auch der Titel passt gut, da beim Feenturm alles richtig anfängt.

Fazit:
Wer Schottland vor dem Buch nicht liebt, wird es spätestens danach tun. Mich hat "Der Feenturm" mit seinen detaillierten Beschreibungen und wunderbaren Handlung, mit tollen Protagonisten völlig überzeugt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reise in die Vergangenheit, 22. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Feenturm: Roman (Broschiert)
Klappentext:
Als Dana bei ihrer Reise durch Schottland auf eine verfallene Turmruine stößt, fühlt sie sich sofort angezogen von dem Ort und seiner mystischen Stimmung. Sie verbringt die Nacht dort und ihr erscheint der Geist von Rionach, einer Piktenkriegerin, die seit 2000 Jahren an diesen Ort gebunden ist. Verzweifelt bittet sie Dana um Hilfe: Nur, wenn die junge Frau sich bereit erklärt, für sie in die Vergangenheit zu reisen und ihren Tod zu rächen, wird Rionach Frieden finden. Dana zögert, glaubt zuerst an einen Traum – und lässt sich dann doch ein auf eine gefährliche, abenteuerliche Reise...

Meine Meinung:
Während ihres Urlaubs in Schottland lernen Dana und ihre Freundin Marita die Engländer Marc und Alec kennen. Sie entschließen sich gemeinsam weiter zu reisen. Zwischen Alec und Marita entwickelt sich recht schnell mehr, während Dana die Distanz zu Marc wahrt. Zu schlecht war ihre Erfahrung mit ihrem Ex-Freund und für einen Urlaubsflirt ist sie einfach nicht der Typ.
Aufgrund einer Wette verbringt Dana eine Nacht zwischen keltischen Ruinen. Da erscheint ihr der Geist der Kriegerin Rionach. Diese bittet Dana in die Vergangenheit zu reisen, um dort Rionachs Tod zu rächen und deren Familie zu beschützen. Dazu ist nur jemand wie Dana fähig, denn Dana hat keltische Wurzeln.
Dana lehnt zunächst ab, doch die ganze Sache lässt ihr keine Ruhe. Schließlich kehrt sie zum „Feenturm“ zurück, wo Rionach sie unterweist und dann reist Dana zweitausend Jahre zurück in eine ihr völlig fremde Zeit.
Wird es Dana gelingen Rionachs Tod zu rächen? Und kann sie Mael, Rionachs Tochter, in die Gegenwart bringen?

„Der Feenturm“ ist ein Zeitreiseroman aus der Feder von Aileen P. Roberts. Die Autorin ist unter anderem bekannt durch die „Weltennebel-Trilogie“. Aileen P. Roberts ist ein Pseudonym und dahinter verbirgt sich die Autorin Claudia Lössl. Für mich war „Der Feenturm“ der erste Roman der Autorin.

Die Protagonistin Dana, auf die der gesamte Roman zugeschnitten ist, ist gefangen zwischen zwei Welten. Sie muss sich entscheiden. Zudem steht sie gleich zwischen mehreren Männern, ein Mann in der Gegenwart und 2 Männer in der Vergangenheit. Hierbei fällt auf, dass die Autorin ihr Hauptaugenmerk auf Danas Zuneigung zu den Männern und zu Mael gelegt hat. Mir ist Dana an manchen Stellen allerdings zu naiv für ihr Alter gewesen und ihre Entscheidungen konnte ich nicht immer nachvollziehen.

Die Nebencharaktere bleiben alle relativ im Hintergrund aber dennoch jeder ist auf seine Art wichtig für das Gesamtgeschehen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und detailliert. Man merkt recht schnell, dass Frau Roberts sehr viel recherchiert hat für diesen Roman. Die Handlungsorte sind sehr gut beschrieben, man bekommt als Leser richtig Lust selber nach Schottland zu reisen. An einigen Stellen allerdings ist die Ausdrucksweise vielleicht ein wenig zu modern, besonders für die Vergangenheit.

Die Handlung ist spannend gehalten und logisch aufgebaut. Sie ist schon recht anspruchsvoll, da es mehrere Handlungsstränge gibt, die aber gut miteinander verknüpft sind.

Das Ende ist kein typisches schnulziges Happy End, sonder eher überraschend. Es passt aber zur gesamten Handlung.

Fazit:
„Der Feenturm“ von Aileen P. Roberts ist ein gelungener Zeitreiseroman, der mit Fantasy- und historischen Elementen angereichert ist. Die Protagonistin weiß im Großen und Ganzen zu überzeugen und die dargestellten Orte wecken das Fernweh.
Durchaus zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WOW! Schottland und Magie pur, 19. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Feenturm: Roman (Broschiert)
Wow. Was für ein tolles Buch! Ich habe es sehr schnell durchgelesen und es hatte mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Ich habe schon viel Gutes über Aileen P. Roberts alias Claudia Rössl gehört und bin nun ein absoluter Fan ihrer Bücher. Ich möchte am liebsten alles von ihr Lesen. Dieses Buch hat den wohl schönsten Handlungsort der Welt, die Isle of Skye in Schottland. Dana, die Protagonistin war mir sehr symüphatisch aber auch Marc, Ardan und alle anderen mochte ich sehr. Das Buch hat über 600 Seiten ist aber nie, auf keiner Seite, langatmig. Es gibt viele unerwartete Wendungen, was die Spannung natürlich noch erhöht. Der Schreibstil ist sehr schön und leicht zu lesen. Man erfährt auch einiges über die Kelten und deren Leben. Obwohl man oft in Büchern über Zeitreisen liest macht Aileen P. Roberts etwas besonderes aus dem Thema. Ich musste manchmal fast weinen, denn sie verherrlicht nichts und schreibt über das Leben so wie es ist mit allen Schicksalsschlägen, die es bereithält. Ich kann nur jedem Schottland- und Fantasyfan sagen: Lies dieses Buch! 5 Sterne und jetzt schon ein Jahreshighlight.
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Der Feenturm: Roman
Der Feenturm: Roman von Aileen P. Roberts (Broschiert - 20. August 2012)
EUR 12,99
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