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67 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verloren
Erleben sie nicht auch hin und wieder jene seltenen Glücksfälle. Sie nehmen ein Buch in die Hand, beginnen zu lesen und sind nach den ersten Seiten derart von der Geschichte gefesselt, dass sie das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen. Sie vergessen alles um sich herum, wollen nur weiter lesen und wissen was passiert ist.

So ist es mir mit...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2006 von Sylvia Schmidt

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittlich
Ganz okay, habe aber bereits weitaus bessere Bücher des Autors gelesen. Die letzten Bücher konnte ich gar nicht mehr aus der Hand legen. Aber dieses hier hat mich einfach nicht sooo fesseln können, es hat sich eher etwas in die Länge gezogen, war etwas "zäh". Außerdem mag ich es persönlich viel lieber, wenn die Geschichte aus...
Vor 4 Monaten von zel_da veröffentlicht


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67 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verloren, 3. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Amnesie: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Erleben sie nicht auch hin und wieder jene seltenen Glücksfälle. Sie nehmen ein Buch in die Hand, beginnen zu lesen und sind nach den ersten Seiten derart von der Geschichte gefesselt, dass sie das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen. Sie vergessen alles um sich herum, wollen nur weiter lesen und wissen was passiert ist.

So ist es mir mit „Amnesie“ ergangen.

Das Buch ist der Hammer!!!!

Eine von vorne bis hinten glaubwürdiger, extrem spannender Thriller mit jeder Menge hintergründigem Humor.

Robotham versteht es aufgrund seiner Erzählweise (er erzählt die Geschichte retrograd), den Leser an die Geschichte zu fesseln, nie zu langweilen und seine Protagonisten lebendig darzustellen.

Er lässt den Psychologen Prof. Joe O'Loughlin dezent im Hintergrund agieren, als er Ruiz hilft, seine Erinnerungen an das Geschehene wiederzuerlangen. Das war sehr angenehm zu lesen, niemals aufdringlich oder mit weitschweifigen, oft gefürchteten medizinischen Abhandlungen gespickt.

Es geht darum, dass der Polizist Detective Inspector Vincent Ruiz, das entführte Mädchen Mickey Carlyle verzweifelt sucht. Das Mädchen wurde vor drei Jahre entführt und gilt seither als tot. Doch Vincent glaubt nicht daran. Er ist geradezu besessen davon sie zu finden, weil er glaubt, dass sie noch am Leben ist.

Was Robotham aus dieser Geschichte gemacht hat ist einfach genial.

Die Geschichte ist einfach zu komplex und mit zu vielen Höhepunkten versehen, um sie ausführlich zu erzählen.

Nur ein kleines Beispiel. DI Ruiz begibt sich sozusagen in die „Londoner Unterwelt“ (er steigt hinab in die Kanalisation Londons, um dem Verlauf des Lösegelds und der Spur Mickey Carlayle zu folgen). Was er dort erlebt ist haarsträubend.

Der Schluss der Geschichte stimmt den gebeutelten Leser wieder versöhnlich.

So stelle ich mir einen nahezu perfekten Thriller vor. Bitte lest dieses Buch. Es lohnt sich auf alle Fälle.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Entdeckung des Jahres!, 2. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Amnesie: Thriller (Taschenbuch)
Ich bekam am 1. März "Dein Wille geschehe" geschenkt und habe mir in den vergangenen vier Wochen die ersten drei Bücher des Autors gekauft und nacheinander verschlungen.
Es ist nicht so schlimm, wenn man die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge liest, weil jedes der Bücher aus der Perspektive einer anderen Hauptperson heraus erzählt wird und die anderen Personen nur Randfiguren sind. Alle Bücher Robothams sind in der Ich-Form und im Präsenz geschrieben, was mich zuerst etwas gestört hat, aber im Lauf der mitreißenden Handlung überhaupt nicht mehr auffällt.
Die partielle Amnesie des Ich-Erzählers im vorliegenden Band ist ein Spannung erzeugender Erzähltrick, die Handlung nimmt dadurch immer neue überraschende Wendungen und der Leser lässt sich gern an der Nase herumführen. Positiv hervorheben möchte ich noch die kleinen humoristischen Einlagen, die so wohltuend in einem Thriller sind und mich an die alten James Bond Filme erinnern. Über die überraschende Auflösung des Rätsels möchte ich hier nichts verraten, aber ich habe das Buch sehr zufrieden (und ein bisschen traurig, weil es schon zu Ende war) aus der Hand gelegt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr von diesem Autor, 1. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Amnesie: Joe O'Loughlins 2. Fall (Taschenbuch)
Professionell und temporeich geschrieben. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite mit überraschendem Ausgang. Wie auch "Dein Wille geschehe" von diesem Autor konnte ich das Buch - ich hatte es in kindle edition - nicht aus der Hand legen. Besonders gut finde ich den lang auslaufenden Schluss, bei dem keine Fragen offen bleiben und der einen entspannt ausatmen lässt. Es gibt ja noch ein paar Romane von Michael Robotham, die ich alle lesen werden, weil mir sein Schreibstil einfach gefällt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnder Thriller mit Anfangsschwächen, 30. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Amnesie: Joe O'Loughlins 2. Fall (Taschenbuch)
"Amnesie" ist nach "Adrenalin" der zweite Teil der Reihe um den an Parkinson erkrankten Psychologen Joseph O'Loughlin, der auch diesmal wieder Vincent Ruiz, dem Leiter des Dezernates für schwere Gewaltverbrechen, beratend zur Seite steht. Während sich die beiden überaus eigenwilligen Charaktere in "Adrenalin" erst kennenlernen mussten, um bei den Ermittlungen zu einem Mord an einer Krankenschwester voranzukommen, ist diesmal ihr Verhältnis bereits von Beginn an klar definiert. Ein Vorteil für die beiden hartnäckigen Männer, die keine Zeit verstreichen lassen, um hinter die mysteriösen Ereignisse eines alten Vermisstenfalles und einer erneuten Lösegeldübergabe zu kommen.

Die Geschichte wird aus der Sicht des Londoner Inspektors Vincent Ruiz erzählt, der neben seinen immer wieder aufkommenden Erinnerungsfetzen auch viele Details aus der Kindheit verrät. Eine Lebensbeichte, die Michael Robotham geschickt mit vielen, sich rasant entwickelnden Handlungsabfolgen verflicht. So gelingt es ihm nicht nur einen gut konstruierten Fall plausibel aufzurollen, sondern auch seinen Ermittler dem Leser nahe zu bringen. Ein atmosphärisch dichter Thriller, der nur ein Manko besitzt. Der gut durchdachte Kriminalfall benötigt einfach zu viele Seiten, bis er richtig in Fahrt kommt.

Fazit:
Ein unschlagbares Team, ein alter Vermisstenfall und jede Menge Erinnerungslücken machen aus "Amnesie" einen Thriller, der nach anfänglichen Spannungsschwächen überaus fesselnd in Erscheinung tritt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ist Vergessen wirklich gut?, 25. April 2011
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Amnesie: Joe O'Loughlins 2. Fall (Taschenbuch)
Manche Menschen würden vieles dafür geben, bestimmte Dinge vergessen zu können. Auch Inspector Vincent Ruiz hatte diese Gedanken in seinem Leben. Doch als er eines Tages in einem Krankenhauszimmer erwacht und sich nicht mehr an die letzten Tage erinnern kann, kommt ihm dieses Vergessen so gar nicht gelegen.

Nach und nach versucht sein Freund, der Psychotherapeut Joe O' Loughlin, die scheinbar vergessenen Dinge in Ruiz zum Erwachen zu bringen. Rasch stellt sich heraus, dass die Entführung eines kleinen Mädchens eine Rolle spielen könnte. Diese Entführung könnte die Lösung zum Überfall von Ruiz sein, aufgrunddessen er in diese Art der Amnesie fiel. Doch wird das Gedächtnis von Ruiz wieder so komplett hergestellt werden, dass der Fall gelöst werden kann?

Dieses ist (nach Adrenalin: Psychothriller)der zweite Teil der O'Loughlin-Reihe und obwohl er sehr spannend und fesselnd geschrieben ist, habe ich doch den Therapeuten ein wenig im Buch vermisst. Er spielt zwar auch eine Rolle, doch da die Geschichte aus Sicht des Inspektors geschrieben ist, übernimmt dieser natürlich auch die Hauptrolle und O'Loughlin gerät so leider ein wenig in den Hintergrund. Man kann die Teile dieser Serie übrigens unabhängig voneinander lesen, aber ich würde raten, die Reihenfolge einzuhalten, da das Leben der Protagonisten ja chronologisch weitergeht. In diesem zweiten Teil beschreibt der Autor zum Beispiel die Auflösung des ersten Teils und der Leser, der den ersten Teil noch nicht kennt, würde sich vielleicht über die vorzeitige Auflösung ärgern.

Ich bin gespannt auf die beiden weiteren Folgen dieser Reihe Dein Wille geschehe: Psychothriller und Todeswunsch: Psychothrillerund freue mich darauf, den Psychologen O'Loughlin schon bald wiederzusehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Buch, das man vergisst!, 16. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Amnesie (Taschenbuch)
Mit seinem zweiten Thriller "Amnesie" (nach dem überaus erfolgreichen Vorgänger "Adrenalin"), gelingt es Michael Robotham erneut einen fesselnden Spannungsroman zu schreiben, der aufgrund des höheren Tempo- und Actionanteils den ersten Thriller noch um Längen zu übertreffen vermag.

Nachdem der Leser in Adrenalin" bereits Dr. Joseph O'Loughlin and DI Vincent Ruiz kennen gelernt haben, taucht das ungewöhnliche Ermittlerpaar in diesem Buch erneut auf.

Bei "Amnesie" hat sich Robotham einen raffinierten kleinen Trick einfallen lassen. Wurde die Geschichte in Adrenalin" noch aus der Sicht des Ich-Erzählers Joe O'Loughlin, einem Psychologen, der kürzlich mit der Diagnose Parkinson konfrontiert wurde, erzählt, ändert sich dies im zweiten Buch nun.

Zwar verwendet der Autor auch dieses Mal wieder einen Ich-Erzähler, doch diesmal wird die Geschichte von Vincent Ruiz erzählt und der ist ein viel aggressiverer, harscherer Charakter, der einem Dinge direkt ins Gesicht sagt und einen sehr trockenen Sinn für Humor aufweist. Gleichzeitig ist der Leser auf diese Weise hautnah bei den Ermittlungen dabei und bekommt über die Nebenfigur des Professors O'Loughlin immer wieder interessante Sichtweisen auf die Geschehnisse.

Die Geschichte beginnt damit, dass Ruiz aus der Themse gezogen wird. Er ist in einem ziemlich schlechten Zustand und das ist auch auf die Kugel zurückzuführen, die sein Bein durchschlagen hat. Das man ihm den Ringfinger weggeschossen hat, wirkt sich ebenfalls nicht wirklich positiv auf seine Laune aus.

Zu allem Überfluss hat er auch keine Erinnerung an den Vorfall und die Geschehnisse in der Woche davor.
Mit der Hilfe seines Freundes Joseph O'Loughlin gelingt es Ruiz genügend Puzzlestücke aus seiner Erinnerung zusammenzusetzen, um zu wissen, dass er Ermittlungen zum Verschwinden der kleinen Mickey Carlyle angestellt hat und er sich auf der Themse befand, um Lösegeld zu übergeben. Das Problem ist nur, der Fall von Mickey Carlyle wurde vor drei Jahren abgeschlossen und ein Mann sitzt bereits im Gefängnis für den Mord an dem kleinen Mädchen. Ruiz wird klar, dass er alleine an dem Fall gearbeitet hat, unabhängig von seinen Kollegen bei der Polizei, etwas, dass ihn ziemlich unbeliebt bei seinen Vorgesetzten gemacht hat.
Doch Ruiz bleibt auch jetzt hartnäckig an der Sache dran und das Foto, welches sich in seinem Besitz befindet, überzeugt ihn davon, dass Mickey noch am Leben ist. Dieser Fall ist so was wie seine private Obsession - er weiß, wenn er das Mädchen findet, ist es wie eine Art Wiedergutmachung für all die Fälle, die kein glückliches Ende nahmen. Bis tief in die Abwässerkanäle von London führt ihn seine Spurensuche und diese Sporttasche voller Diamanten macht die Angelegenheit nur noch gefährlicher...

"Amnesie" ist actionreich konstruiert geschrieben, voller Spannung, Detailliebe und Atmosphäre. Ein Thriller, mit sehr hohem Unterhaltungswert. Mit seiner überzeugenden Erzählweise zieht Robotham den Leser von Anfang bis Ende in seinen Bann. Ein Buch, das zu packen weiß, von der ersten bis zur letzten Seite.

Das Buch gewann im Jahre 2005 den Ned Kelly Award für den besten Kriminalroman (das australische Äquivalent zum weit berühmteren amerikanischen Edgar Award). Robotham hat einen herausragenden Thriller geschrieben mit komplexen, glaubwürdigen Charakteren bis hin zu den Nebenfiguren, einem gefährlichen, unbekannten Angreifer und einem starken, wenn auch unerwarteten Ende. Das ist ein sehr zufriedenstellendes Buch für alle Liebhaber guter, spannender psychologischer Thriller.

Bisher auf Deutsch von Michael Robotham erschienen:

1. Adrenalin (2004) Originaltitel: The Suspect
2. Amnesie (2005) Originaltitel: The Drowning Man auch unter dem Titel Lost veröffentlicht
3. Todeskampf (2007) Originaltitel: The Night Ferry
4. Dein Wille geschehe (2008) Originaltitel: Shatter, auch unter dem Titel The Sleep of Reason
veröffentlicht

Fünf Sterne für einen Roman der zeigt, dass Robotham auf gleichbleibend hohem Niveau zu schreiben vermag.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittlich, 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Amnesie: Psychothriller (Kindle Edition)
Ganz okay, habe aber bereits weitaus bessere Bücher des Autors gelesen. Die letzten Bücher konnte ich gar nicht mehr aus der Hand legen. Aber dieses hier hat mich einfach nicht sooo fesseln können, es hat sich eher etwas in die Länge gezogen, war etwas "zäh". Außerdem mag ich es persönlich viel lieber, wenn die Geschichte aus der Sicht des Psychologen Joe O’Loughlin erzählt wird, der hier nur am Rande vorkommt. Diese hier wird aber aus der Sicht des Detective Inspector Vincent Ruiz erzählt. Was ich auch etwas schwierig fand, mir anhand der (zu ausführlichen) Beschreibungen, die Londoner Kanalisation vorzustellen. Nach Ende des Buches habe ich erst mal nicht das Bedürfnis, das nächste Buch des Autors zu lesen. Vielleicht in ein paar Monaten wieder.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es gibt Bessere, es gibt Schlechtere, 30. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Amnesie (Taschenbuch)
Ein Ermittler, Vincent Ruiz, leidet unter dem Verlust der Erinnerung an die letzten Tage. Er wurde soeben angeschossen aus der Themse geborgen, aber was er da zu suchen hatte, weiß er nicht mehr. So beginnt er aufgrund von Erinnerungsfetzen und mit Hilfe eines Professors - und gegen den Willen seines Chefs - die letzten Tage zu rekonstruieren.

Er weiß noch, daß es etwas mit einem entführten Mädchen zu tun hatte, an dessen Ermordung vor drei Jahren er schon immer Zweifel hatte.

Unbeirrt aller Gefahren, Rückschlägen und Behinderungen seitens seines Chefs, der ihm nicht mehr wohlgesonnen ist, sucht er verschiedene Personen und Orte auf, um seine Erinnerungslücken zu schließen. Unterstützt wird er dabei von einer Exkollegin und einem Psychologie-Professor.

Das Buch kann ohne Reue gelesen werden. Es hat symphatische Figuren, ist humoristisch geschrieben und ein solides Werk.

Es gibt zwei Dinge, die ich in Büchern nicht mag. Das eine ist eine Erzählung in der Ich-Form, das andere ist eine Erzählung in der Gegenwartsform. Und dieses Buch vereint beide Formen in sich.

Daß es keine fünf Sterne sind, liegt aber nicht an der Vereinigung der beiden Formen, sondern einfach daran, daß ich schon Besseres gelesen habe.

Aber auch deutlich Schlechteres. Es zu lesen ist kein Fehler.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja, das erste war besser..., 30. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Amnesie: Thriller (Gebundene Ausgabe)
...und es war nun mal so gut, dass das zweite immer noch fünf Sterne bekommt. Die Perspektive von Ruiz mag man mögen oder nicht - die Geschichte ist einfach gut erzählt und sehr spannend. Ruiz sucht nach acht verlorenen Tagen und kommt sich dabei selbst in die Quere. Es ist super geschrieben, es macht Spaß, das Buch zu lesen, es hat alles, was ein guter Krimi braucht. Robotham ist ein ganz großes Talent.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein super 4-Sterne-Buch!, 2. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Amnesie (Taschenbuch)
Robothams 'Amnesie' ist ein intelligenter, spannender Thriller, bei dem bis zum Schluss nicht recht klar wird, was da eigentlich läuft. Man tappt zusammen mit dem Hauptdarsteller, der sich mühsam aus seiner Amnesie befreit, völlig im Dunkeln. Zudem überzeugt der Autor durch einen ansprechenden, ausdrucksvollen Schreibstil. In der Ich-Form und durchgängig im Präsens geschrieben, wird eine enorme Nähe zum Geschehen vermittelt und ein starkes Tempo aufgebaut. Die Hauptperson, Detective Vincent Ruiz, ist eine ganz andere Krimifigur als die üblichen langweiligen Sex-and-Crime-Helden: alternd, melancholisch, moralisch, immer wieder hilflos agierend, ist er sich nicht zu schade, in der ekligen Kanalisation von London in der Scheiße herum zu schwimmen. Er steckt voller Schuldgefühle, ist schwierig von seiner Herkunft und Biografie her. Dennoch wird hier nicht aufdringlich über ihn herumpsychologisiert, sondern Einzelheiten aus seinem Leben werden dezent zutage befördert und mit seinem zu lösenden Fall einer Kindesentführung in Verbindung gebracht.
Auch wenn das Ende dann ein wenig konstruiert wirkt, tut dies der Glaubwürdigkeit insgesamt doch keinen Abbruch -' zu gut ist alles zusammenkomponiert.
Also absolut lesenswert!
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Amnesie: Joe O'Loughlins 2. Fall
Amnesie: Joe O'Loughlins 2. Fall von Michael Robotham (Taschenbuch - 14. März 2011)
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