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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Buchtipp: Die Kunst stillzusitzen
Der britische Autor Tim Parks hätte früher nicht im Traum daran gedacht, dass er einmal ein Buch über sich selbst und dann auch noch über seine Krankheit schreiben würde. Aber genau so kam es. 'Die Kunst stillzusitzen. Ein Skeptiker auf der Suche nach Gesundheit und Heilung' ist eine wunderbare und kitschfreie Reise zu einem entspannteren...
Veröffentlicht am 21. Februar 2011 von Yogaservice Till Schröder

versus
9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der (seeeehr) lange Weg bis zum Anfang der Kunst stillzusitzens
Vorab: Ich werde diese Rezession ändern wenn sich herausstellt, das nach Seite 160 noch etwas so bahnbrechendes passiert, das es die ersten 160 Seiten Inhaltlich kompensiert.
ABER: 160 Seiten urologische Männerprobleme habe ich mir nicht erwartet.Der Schreibstil ist angenehm gekonnt, da gibt es nichts zu meckern. Aber schon jetzt sind mir eigentlich zu...
Veröffentlicht am 20. Juli 2012 von Knabstrupper


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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Buchtipp: Die Kunst stillzusitzen, 21. Februar 2011
Der britische Autor Tim Parks hätte früher nicht im Traum daran gedacht, dass er einmal ein Buch über sich selbst und dann auch noch über seine Krankheit schreiben würde. Aber genau so kam es. 'Die Kunst stillzusitzen. Ein Skeptiker auf der Suche nach Gesundheit und Heilung' ist eine wunderbare und kitschfreie Reise zu einem entspannteren Sein.

Tim Parks ist um die 50 und lebt mit seiner Familie in Italien. Den Harvard-Absolventen kennt man eigentlich als erfolgreichen Sachbuchautor und Romancier, er ist der Autor von beispielsweise 'Italienische Verhältnisse' (1990) und 'Mimis Vermächtnis' (1995). 'Die Kunst stillzusitzen' allerdings ist eine wahre Geschichte, seine eigene. Er litt seit längerer Zeit unter undefinierbaren Schmerzen, vor allem im unteren Bauch. Das ist die Ausgangssituation seines Erfahrungsberichts. Parks unterzieht sich einer Reihe von Untersuchungen und setzt sich mit Ängsten vor chronischen Krankheiten und Krebs auseinander. Doch die Ärzte können nichts finden.

'Woher kommen diese Schmerzen?', fragt sich Parks und verbringt die wegen seiner Schlafstörungen durchwachten Nächte mit Internet-Recherchen. Irgendwann trifft er auf alternative Methoden und Ansätze. Das zuzugeben, fällt ihm ' dem Skeptiker gegenüber diesem Genre ' zunächst nicht leicht. Aber seine Bereitschaft verändert sich in den Monaten des Unwohlseins. Eines Tages sitzt er dann doch während eines Kongresses in Indien vor einem ayurvedischen Arzt, beginnt New-Age-Bücher zu lesen, versucht sich in QiGong und nimmt an einem Vipassana-Meditations-Retreat teil. Mosaikstein für Mosaikstein setzt sich das Bild für Gesundheit und Heilung zusammen.

Erste Linderung findet er mit Hilfe eines Buches. Stillsitzen lautet die Empfehlung, und atmen. Der Weg zur Stille ist mühsam für Parks, denn als Autor und Übersetzer lebt er von der Bewegung der Wörter. Diese muss er lernen, loszulassen, um ganz still zu werden. Rückblickend stellt er fest, das er sich über Jahre kontinuierlich in unbewusster Anspannung befand: Sei es im Schreibtischstuhl für seine Projekte oder bei den vermeintlich ausgleichenden Freizeitaktivitäten wie Joggen oder Wildwasserrafting, die er stets mit Wettbewerbscharakter erfüllte.

Parks beschreibt seine Erfahrungen: 'Ich saß still. Ich atmete. Am Anfang war das ermüdend, ziemlich schmerzhaft und ohne unmittelbare Wirkung. Aber mit der Zeit wurde es so aufregend und bescherte mir so enorme körperliche und geistige Veränderungen, dass ich anfing, meine Krankheit als Glücksfall zu betrachten.'

Er lernt immer mehr, im Einklang mit seinem Körper zu leben und diesen nicht wie ein Projekt zu "managen".

Fazit: Der Autor liebt den Umgang mit Worten und kann geschliffen formulieren, dazu ist er ein kluger Skeptiker. Gerade das macht seine Erfahrung bei der Grenzüberschreitung ins Reich der wortlosen Stille so spannend. Das Buch zeigt einmal mehr, dass Meditieren längst nicht mehr 'eso' ist. Absolut empfehlenswert!
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kopfschmerzen im Unterleib, 10. April 2011
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Tim Parks sitzt bereits sein halbes Leben mit gekrümmten Rücken auf seinem Hintern und schreibt Bücher. Doch nun hat er schlimme Schmerzen im Unterbauch und Schwierigkeiten beim Pinkeln. Er kann nicht mehr richtig schlafen, weil er nachts ständig aufs Klo muss, und seine Frau hat auch nichts mehr von ihm.

Ein befreundeter Chirurg erklärt ihm, wie man mit einer kleinen Operation sein für ihn offenkundiges Prostata-Problem beseitigen oder lindern könnte. Doch bei näherem Hinsehen stellt man dann fest, dass da gar nichts ist, was aber den freundlichen Chirurgen nicht weiter irritiert. Parks lehnt die Operation ab und gibt sich weiter seinen Schmerzen hin. Er reist sogar trotz seines Pinkelproblems durch die halbe Welt und kommt dabei in Indien zu einem ayurvedischen Arzt, der ihm erklärt, dass er lediglich blockiert ist. Parks nimmt das verwirrt zur Kenntnis und lässt sich nicht zu einem Sesamöl-Einlauf überreden.

Doch diese ayurvedische Mitteilung hinterlässt Spuren. Denn Parks wurde auch vermittelt, dass man aus der Sicht des indischen Arztes Körper und Geist nicht trennen könne. Es beginnt eine Phase, an deren Ende der Autor begreift, was sein wirkliches Problem ist, und es löst.

Dass Parks seine Erlebnisse, sein Leiden und seine innere Welt in diesem Buch so offenbart, ist in meinen Augen sehr mutig. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass er sprachfixiert ist, wie er auf seinem Wege ganz beiläufig mitgeteilt bekommt. Obendrein sei er nervös, zapplig, unruhig und in seinem Denken katastrophenorientiert. All dies sind nun nicht gerade Eigenschaften, die man gerne zur Schau stellt. Aber Parks macht es dennoch. Und weil er so offen seinen Weg von seiner eingebildeten Prostata-Erkrankung bis zur Erkenntnis, woran er wirklich leidet, beschreibt, werden viele Menschen, die ganz ähnliche Probleme haben oder hatten, nun erleichtert feststellen, dass sie nicht alleine sind. Das tröstet, beruhigt und zeigt einen Ausweg, der eventuell helfen kann.

Die detaillierte Offenheit und die feine Selbstironie, mit der Parks seinen Weg schildert, haben ein besonderes Buch entstehen lassen, das ganz nebenbei auch sehr viele Informationen enthält. Geholfen hat Parks am Ende die Vipassana-Meditation, die angeblich direkt auf Buddha zurückgeht, jedoch mit Religion rein gar nichts zu tun hat. Sie stiftet lediglich wieder Frieden zwischen Körper und Geist, führt zu einer straffen Körperhaltung und zu einer wohltuenden inneren Befreiung. Doch man erlernt sie nicht mal ebenso nebenbei. Das ist ein harter Weg. Auch er wird von Parks eindrucksvoll und voller Ironie beschrieben.

In diesem Buch geht es also keineswegs um die Heilung irgendeiner Krankheit durch Meditation, sondern nur darum, Blockaden aufzulösen, die irgendwann in einer vielleicht lebensbedrohlichen Krankheit enden könnten. Parks, der in einer fast militant-christlichen Familie aufwuchs, kam trotz seiner aus dieser Zeit stammenden Skepsis gegenüber Verkündigungen aller Art auf den für ihn richtigen Weg. Das ist nicht nur erstaunlich, sondern auch irgendwie faszinierend. Genau wie dieses sehr ehrliche Buch.

Fazit.
Parks beschreibt in seinem Buch, wie er seine unerklärlichen Schmerzen im Unterleib durch Meditation zum Verschwinden brachte. Der Weg bis dahin war lang und nicht unbedingt geradlinig. Die Offenheit, mit der er seinen mitunter demütigenden Leidensweg beschreibt, seine Selbstironie und seine so typische Erzählung über die Art und Weise, wie die Schulmedizin sein nicht vorhandenes Prostata-Problem lösen wollte, sind genauso fesselnd wie die komischen Beschreibungen seiner ersten Meditationserfahrungen.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die literarische Qualität seines Berichtes macht das Buch gut lesbar, 30. August 2010
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Das neue Buch des englischen Schriftstellers Tim Parks ist kein Roman,sondern eine sich über 370 Seiten hinziehende Selbstinspektion. Es ist die lange Geschichte einer jahrelangen ungeklärten Krankheit, die ihn mit wahnsinnigen Schmerzen am Leben hinderte und die Geschichte einer Heilung, oder jedenfalls sein Versuch, Gesundheit und Heilung zu finden.

Neben vielen medizinischen Details über seine Prostataerkrankung, mittlerweile einer der häufigsten Diagnosen, die Männern gestellt werden, und neben den Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache, erfährt der Leser, der schon etwas braucht , sich auf diesen persönlichen Erfahrungsbericht einzulassen, viel über eine lange Reise eines Skeptikers hin zu einem total veränderten Leben.

Tim Parks treibt das Bedürfnis moderner Schriftsteller, über sich selbst, über ihre intimsten Dinge und Bedürfnisse zu reden, noch auf die Spitze, etwa indem er haargenau eine Blasenspiegelung beschreibt. Für ihn hat das Schreiben über das, was ihm geschieht, einen therapeutischen Effekt, denn, so sagt er, das Schweigen, nicht über die Krankheit zu reden, sei schon fast ein Teil von ihr gewesen: "Es ist leichter über Folter im Irak zu sprechen als darüber. Und es ist sicher leichter für die Leute, Bücher über Serienkiller zu lesen die Frauenkörper aufschlitzen, als über einen Männerkörper, dem ein Objekt in den Penis geschoben wird."

Die literarische Qualität seines Berichtes macht das Buch gut lesbar. Es bricht ein Tabu, und hilft vielleicht anderen Männern, über ihre Prostataleiden sprechen zu können. Ein Gespräch mit meinem Urologen, dem ich von diesem Buch erzählte, bestätigte mir zweierlei. Erstens, dass es immer mehr Männer sind, die an einer bösartigen Prostatavergrößerung erkranken, und zweitens, dass durch bessere und regelmäßige Vorsorge viele gerettet werden könnten, dass aber die Scheu und die Angst vor dem befürchteten Verlust ihrer Sexualität vielen Männern den Weg in die urologischen Praxen verbaue. Viele Mythen gäbe es um diese Krankheit, die aber meistens meilenweit von der Wahrheit entfernt seien.

Die Veränderungen, die Tim Parks erfahren hat, indem er sich endlich, nach vielen Jahren, in einem auch inneren Veränderungsprozess der Krankheit stellte, werde man, so sagt er in einem Interview, sicher in seinem nächsten Roman erkennen, an der schon arbeite. Seien wir darauf gespannt.
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnliches Buch, 28. September 2010
Tim Parks Weg, samt aller Hürden und Windungen ist beeindruckend. Bei aller immer wieder hochkommenden Skepsis, wächst sein Bedürfnis nach Spiritualität und er läßt sich darauf ein. Fernöstliche Botschaften und Heilmethoden lassen ihn und den Leser staunen. Neben dem faszinierenden Inhalt, sind sein Sprachwitz, spontane Gedanken, manchmal scheinbar flüchtig und flüssig leicht eingestreut, dann wieder treffend gesetzt, eine Weide für die Lesesinne.
Die Links zu bedeutenden Schriftstellern, wie z.B. Beckett und D.H.Lawrence mit Zitaten aus deren Literatur und der Bibel, drücken Tim Parks innere Vielfalt und geistige Weite aus. Sein Empfinden und sein Weltbild erscheinen so grenzenlos.
Dieses Buch macht viel Mut, gibt Zuversicht und Raum, sich auch in unbekannte Tiefen seines Selbst einzulassen. Tim Parks schonungslose Offenheit berührt und geht unter die Haut.Die Kunst stillzusitzen: Ein Skeptiker auf der Suche nach Gesundheit und Heilung
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66 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen im Raum der Stille, 28. September 2010
Allen Skeptikern zum Trotz sei gesagt, dass dieses Buch wie auch der Weg zur Meditation primär von der Bereitschaft lebt, mit der man sich darauf einlässt.
Tut man es dem Autor gleich und überwindet seine Skepsis, kann man ebenfalls belohnt werden. Der britische Erfolgsautor Tim Parks, der mit seiner Frau in Italien lebt, erzählt hier seine eigene Krankheitsgeschichte, ist aber weit davon entfernt, die bittere Klageschrift eines sich selbst bemitleidenden Mannes zu verfassen.
Er schildert seinen jahrelangen Kampf mit den Schmerzen, den Erfahrungen der Schulmedizin und der Begegnung mit alternativen Heilmethoden. Über Jahre litt Tim Parks an Schmerzen im Unterleib, konnte beim Schreiben nicht sitzen, musste bis zu sechsmal in einer Nacht auf die Toilette. Ihm wurde schnell klar, dass diese Beschwerden mit seiner Prostata zu tun haben.
Er begann seine Ernährung umzustellen, trieb häufiger Sport, ließ komplizierte Tests und eine Blasenspiegelung über sich ergehen. Der Schmerz aber blieb. Die Schulmedizin hatte ihn eigentlich bereits als hoffnungslosen Fall abgeschrieben. Auch auf die Gefahr hin, dass er ein chronischer Schmerzpatient bleiben könnte, kam eine Operation für ihn absolut nicht in Frage.

Als Parks in Indien einen ayurvedischen Arzt aufsuchte, begann sein langsames Umdenken. Nach einer beiläufigen Bemerkung der Frau des Arztes wurde dem Autor schlagartig bewusst, dass der Begriff der Psychosomatik in der westlichen Schulmedizin nur deshalb existierte, weil dort eine strikte Trennung von Körper und Geist bevorzugt wird.
Parks folgte bei seiner anschließenden Internetrecherche einer Spur: er als grübelnder Mensch richtete seine Gedanken stets nach außen, strengte sich bei sämtlichen Aktivitäten immer mehr als nötig an; also fing er an seine Sichtweise über das Leben zu ändern: nicht mit belastenden und sinnlosen Grübeleien für neue Spannungen im Körper zu sorgen und die immense Ablenkung abzustellen, war nur der Anfang eines langen Weges. Schnell musste er feststellen, dass dieses Nicht-darüber-reden, dieses Ausschweigen seiner Beschwerden fast schon ein Teil der Erkrankung war. Daher hat er aufgeschrieben, was diese Krankheit und die Suche nach Auswegen mit ihm angestellt haben. In Die Kunst stillzusitzen" reflektiert er, mit der ihm typischen Leidenschaft und seinem gewohnt lockeren Erzählstil über Intimitäten, die niemals peinlich werden. So erfährt die Leserin bzw. der Leser von Samuel Taylor Coleridge über Thomas Bernhard bis hin zu Samuel Beckett, wie deren Werke untrennbar mit ihren Krankengeschichten verbunden sind. Aber es geht nicht nur um Prostata, Blase und Schlafstörungen, sondern auch um Wunderheiler und Wildwasserfahrten, Jesus und Buddha, England und Italien - und die Vergänglichkeit des Lebens.
Der entscheidende Punkt jedoch ist, wie Tim Parks die Kunst der Meditation für sich entdeckt. Diese scheinbar höchst simple Maßnahme, nämlich still zu sitzen und aufmerksam zu atmen, öffnet dem modernen und westlich geprägten Skeptiker die Tür zu einem neuen Raum. Dem Autor gelingt mit diesem Buch somit nicht nur eine glanzvolle und humorvolle Schilderung seiner Leidensgeschichte, sondern auch ein offenes, ehrliches und schonungsloses Buch, in dem jeder von den beschriebenen Erfahrungen und Erkenntnissen profitieren kann. Still sitzen bedeutet ja auch, ohne Worte und Begriffe auszukommen, den Lärm im eigenen Kopf wahrzunehmen, einen stillen Raum zu betreten, wo die Uhren anders gehen und Dinge, die man nicht sehen kann, einen Wert haben.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tim Parks - (m) ein wahrer Freund, 5. November 2010
Von 
Apefred "Fred Ape" (Dortmund Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Was für ein Wunder, dass ich dieses Buch in den Händen halten darf. Ich will gar nicht über meine derzeitige Situation sprechen, aber es kann kein Zufall sein. Gut, die Geschichte von Anfang an: meine erste Begegnung mit Tim Parks war unsere gemeinsame Leidenschaft für den Fußball. Er hat m. E. eines der besten Fußballbücher der Gegenwart geschrieben: eine Saison mit Verona". Eine Geschichte von Auswärtsspielen und Heimspielen über eine ganze Saison mit seinem Heimatverein Hellas. Toll. Wer etwas über die Verrücktheiten des Fantums mit all seinen Schattierungen erfahren will, am Beispiel des (Mafia-) Italiens, hier findet er es in Perfektion. Mit gleichzeitiger, ganz nebenbei hin gepurzelter Gesellschaftsanalysen. Tim Parks ist eigentlich Engländer und in Verona gestrandet und eben dort zum fan geworden. Er ist aber auch ein überzeugender Autor, was er durch seine letzten von mir wahr genommenen Bücher, Stille" und " Träume von Flüssen und Meeren", eindrucksvoll bewiesen hat. Also lag es nahe, dass ich mir die Kunst still zu sitzen" besorgte. Und fortan bezeichne ich Tim Parks als einen meiner besten freunde, ohne dass er jemals davon erfahren wird. Es gibt ein paar entscheidende Gemeinsamkeiten über den Fußball hinaus: wir sind in etwa gleich alt, das heißt, wir sind als Männer in einem Alter, da stimmt, aus welchem Grund auch immer, das eine oder andere nicht mehr. Wir sind beides Autoren, gut -ich mit meinen vielleicht 1000 geschriebenen Songs kann mich natürlich nicht mit einem Romancier, der Welterfolge vorweisen kann, vergleichen, aber wir sind eben Künstler. Und fleißig. Und eitel. Und arbeiten ständig an uns. Wir beobachten argwöhnisch die Konkurrenz und fragen uns beide oft, warum der und warum ich nicht. Ein ständiges Vergleichen, ein ständiges Messen des eigenen Stellenwertes - und jetzt kommen wir zum Thema des Buches - bis hin zu diversen Verkrampfungen und Verspannungen, die einem Rätsel aufgeben und die teilweise so schmerzhaft sein können, dass sie nicht mehr auszuhalten sind. Tim Parks ist ein Nachtpinkler, einer der ungrade, also mit krummen Rücken durch die Welt geht, weil er seit zwanzig Jahren Schmerzen hat und nun so weit ist, diese nicht mehr aushalten zu können. Er begibt sich also auf den übliche Pfad der Verlorenen, der Ärzte- und Apparatemedizin und hat, ähnlich wie ich in meiner, in seiner Position, einflussreiche Freunde, eben auch bei den Weißkitteln. Er lässt Prostata und Blase begutachten, Nieren ultraschallen und Harnwege spiegeln, lässt psa - werte messen und sich nicht nur einmal komplett durchleuchten, alles ohne Ergebnis aber die horrenden Schmerzen bleiben. Seine ganze Lebensqualität steht auf dem spiel; er muss was tun, und er entscheidet sich, sich nach und nach zu öffnen, Auf seiner Suche nach Heilung und Gesundheit bleibt er aber immer ein Skeptiker (Untertitel) auch wenn er in Indien an einen Ayurveda - Lehrer gerät oder seine toskanischen Meditationsseminare durchleidet. Er beobachtet sich ständig dabei, hat zwischendurch überraschende Erfolge, über die er in dem Moment sofort wieder anfängt nach zu denken, und sofort entgleiten sie ihm. So ist es auf seinem ganzen Weg: sein Denken steht ihm im Weg, er wird nicht DAS NICHTS (Zen) erreichen weil er fortwährend darüber nachdenkt, wie er es hinterher in einem Buch formuliert. Das ist das Thema des Buches: für wen mach ich das? Warum ist mir der Erfolg so wichtig, wenn er mir doch ein wie immer geartetes Leiden aufzwingt? In diesem Fall die Verspannung aller Muskulatur des gesamten Urogenitaltraktes? Jemals davon gehört? Ich auch nicht. Aber mal ehrlich, über Psychosomatik und Ganzheitlichkeit haben wir uns ja wohl schon alle Gedanken gemacht, viele waren sogar in Indien und haben sich in folkloristischer Kleidung vor irgendwelchen Gurus auf eine Matte gesetzt um zu Hause ganz schnell wieder die gleichen Schmerzen zu erleben. Parks lässt nicht locker und stellt die entscheidenden Fragen des Lebens: warum mache ich das? Warum ist es mir so wichtig, wichtig zu sein? Warum kann ich nicht loslassen und die Dinge einfach so nehmen wie sie sind? Tim Parks nähert sich diesen unbeantwortbaren Fragen, dass es eine Freude und eine Hilfe ist. Wie ich, bleibt er Skeptiker gegenüber all den esoterischen Scheiß und therapeutischen Gurus nimmt aber Niemanden den Weg dorthin. Er akzeptiert. Er lernt mit der Krankheit, mit seinen Verspannungen umzugehen und wird im Geist ruhiger und wird hoffentlich, als mein Freund, noch viele wunderbare Bücher schrieben, und mir so immer nah bleiben. Ich sage einfach nur: Danke, Tim, du Bruder im Geiste; Du hast mir geholfen, die Dinge zu sehen wie sie sind. Oder zumindest, die Richtung. Z.B. mich in Frage zu stellen und am Ende des Tages nicht über alles zu jammern.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Skeptiker auf der Suche nach Gesundheit und Heilung, 20. September 2010
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Kann man durch reines stillsitzen und meditieren, durch stillsitzen und atmen Schmerz überwinden? Es klingt ganz unglaublich was uns da Tim Parks in seinem Buch DIE KUNST STILLZUSITZEN offeriert. Allerdings sind die vielen und ständigen Heilsversprechen die durch die Werbung geistern noch viel unglaubwürdiger. Das Buch macht Lust und Laune sich dem Thema hinzugeben und man liest sich ohne Probleme von Kapitel zu Kapitel, öfters tief durchatmend und den Körper entspannend.

Um was geht es in diesem Buch? Tim Parks spricht offen und schonungslos über seien Prostataerkrankung, aber auch nicht als erster, denn immer mehr Männer sprechen über dieses Leiden das doch so verbreitet ist, sich aber durch seine Art du Weise der öffentlichen Diskussion gerne entzieht.

Letztendlich ist das Buch eine Krankheitsgeschichte mit positivem Ausgang, sie führt über die allfällige Diagnose, die Schmerzen und die Probleme über Behandlungsmethoden, die Scham und die negativen Aussichten bis zur Erkundung alternativer Heilungsaussichten und ungewöhnlicher Wege.

Klar das einem Skeptiker wie Tim Parks solche Alternativen Heilungswege nicht gleich offen stehen. Warum sollten sie auch funktionieren? DIE KUNST STILZUASITZEN eröffnete sich im mittels einer Schweigesitzung und dem Erlernen neuer Atemtechniken. Was dies mit seiner Erkrankung zu tun hat, zuerst einmal nichts und doch vieles, denn es ging Tim Parks in diesem Augenblick um die Selbstreflexion - woher kommt die Krankheit und was will die Krankheit mir sagen, auch dies nichts wirklich Neues, denn Rüdiger Dahlke hat das Thema schon ebenfalls formuliert.

Was mich bei dem Buch wirklich hat innehalten lassen, sind die multiplen Berichte von so vielen Männern in einem Buchkapitel, ob jung oder alt, jeder hatte Probleme oder ist schon einmal operiert worden, doch auch die Angst vor dem Prostata Krebs gehört dazu, er ist sprichwörtlich alltäglich und grausam.

Ob man da noch lachen kann, wenn Tim Parks berichtet, wie man die Muskeln des Anusbereichs mit einem speziellen Gegenstand oder dem Finger selbst massiert - welcher Mann möchte daran eigentlich denken?

Millionen von Treffern im Internet gibt es zum Thema und Tim Parks informiert sich. Das Tim Parks dann zur Meditation kommt, sich Anfangs schwer damit tut und dann erkennt wie er sich endlich innerlich entspannt liest sich locker und frei weg. In der Tat hat man das Gefühl man könnte nicht mehr aufhören mit dem Lesen, da man unbedingt wissen muss wie es weitergeht. Die romanhafte Darstellung des Themas, die Selbstreflexionen, die Selbsterkenntnis des Autoren und die intime Nähe zu ihm machen das Buch so lesenswert - hier liegt das Geheimnis auch wenn dieses spezielle Geheimnis nur für ihn funktioniert hat.

Empfehlenswert
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was sagen uns Prostataprobleme über unsere Kultur?, 19. Dezember 2010
Von 
Norma Schlecker - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Bereits mit Mitte vierzig fühlte der bekannte Romanautor, Essayist und Dozent Tim Parks sich unwohl. Mit der Zeit verschlimmerten sich seine Beschwerden zusehends. Er litt unter starken chronischen Schmerzen im Unterleib, erlebte eine Odyssee, die ihn von einem Arzt zum nächsten (alles Spezialisten) führte - und schließlich in beiderseitiger Ratlosigkeit endete. Parks Werte waren alle vollkommen in Ordnung, seine Organe objektiv gesehen "gesund" (die Blase "rosa wie eine Babyblase") - was war los? In Indien (er sollte dort einen Vortrag halten) lässt sich der Skeptiker Parks von einem Ayurveda-Arzt beraten und beginnt langsam damit, sich Gedanken über die Zusammenhänge zwischen Körper und Geist zu machen. Zurück in Italien, wo der gebürtige Brite bereits seit 30 Jahren lebt und arbeitet, entschließt er sich kurzfristig gegen die Prostata-Operation, die ihm mehrfach empfohlen wurde. Er bestellt sich einen Ratgeber aus den USA - ein Buch mit dem Titel "A Headache in the Pelvis" ("Kopfschmerzen im Becken") - und beginnt zu lesen. Parks erkennt, dass unglaublich viele Menschen (Männer wie Frauen) unter Beckenschmerzen (also Unterleibsschmerzen) leiden und probiert die beschriebene Methode aus. Mit Hilfe der "paradoxen Entspannung" (die in einigen Punkten der Muskelrelaxation nach Jacobson ähnelt) erzielt er erste Erfolge. Schließlich beginnt er noch mit Shiatsu-Massagen und sein Therapeut empfiehlt ihm Meditation (um gerade stehen und gehen zu lernen - was Tim Parks unbedingt können möchte). Der Autor nimmt an verschiedenen mehrtägigen Meditationsseminaren teil - und erlebt zahlreiche Veränderungen. Sein Gesundheitszustand verändert sich - die Scherzen verschwinden und auch die nächtliche "Pinkelei" geht zurück. Er beginnt, seine Krankheit als Glücksfall zu betrachten und findet eine Menge über sich selbst und über unsere Kultur, eine Kultur des (geschriebenen) Wortes, heraus.

Tim Parks hat hier eine "Krankengeschichte" mit Happy End geschrieben. Er beschreibt seinen Leidensweg - und schließlich seine Genesung. Interessant fand ich v.a. den zweiten Teil (etwa ab Seite 160), in den Parks viele interessante Überlegungen einbringt, die einen dazu anregen, über unsere Kultur und unseren Alltag nachzudenken. Zu was befähigt uns die Sprache? Aber welche "Nachteile" bringt sie auch mit sich? Das ist ungeheuer spannend! Worte ermöglichen es uns, pausenlos über Vergangenes und Zukünftiges nachzudenken. Ich fand z.B. die Stelle sehr schön, in der Parks davon berichtet, wie er tage- oder gar wochenlang eine Dankesrede für den Booker Prize geschrieben hat - im Kopf - obwohl er genau wusste, dass er ihn nicht bekommen würde.

Parks Buch ist sehr persönlich (wenn er seine Beschwerden, die Untersuchungsmethoden usw. explizit beschreibt, bricht er damit einige Tabus und betreibt das, was böse Zungen wohl als "Nabelschau" bezeichnen würden). Der Text ist zugleich humorvoll und nachdenklich stimmend. Oft lässt er Zitate von bekannten Schriftstellern, wie z.B. Beckett oder Hardy, einfließen, die zeigen, welche Rolle Krankheit für Autoren gespielt hat und immer noch spielt. Diese Zitate belegen aber auch, dass der Autor in einer unglaublich vergeistigten Welt lebt - was sein Beruf als Autor und Übersetzer einfach mit sich bringt.
Da das Buch so persönlich ist, ist es sehr gut verständlich. Parks humorvolle und offene Art mit seinem heiklen Problem umzugehen wirkt einfach sympathisch. Mit am spannendsten fand ich den Erkenntnisprozess, in dessen Verlauf der Brite einsieht, wie unglaublich verspannt er eigentlich ist - schon ein ganzes Leben lang - und welche Ursachen diese Verspannungen haben.

Das Buch eignet sich für alle Menschen, die mal etwas über Meditation erfahren möchten - vor allem auch Skeptiker (wie Parks einst einer war). Man sollte sich allerdings darauf gefasst machen, dass Parks seine Probleme bisweilen sehr explizit schildert :) Leute, die "Krankengeschichten" nicht so gerne mögen, werden auf den ersten ca. 200 Seiten nicht glücklich mit diesem Buch.

Zu den Bildern: In einer Vorbemerkung stellt Tim Parks gleich am Anfang klar, dass ihm Bilder wichtig sind und ihn während der Zeit seiner Erkrankung und Genesung begleitet haben: "Es begann mit meinem Bedürfnis nach Klarheit, dem Wunsch, meine körperlichen Beschwerden in einer Abbildung wiederzufinden, aber allmählich schien die Betrachtung von Bildern aller Art - Illustrationen, Fotos, Gemälde - mir Erleichterung von den sprachgesteuerten Ängsten und Sorgen in meinem Körper zu verschaffen."
Man stößt also immer wieder auf Bilder, die den Autor beschäftigt haben - kleine schwarz-weiße Illustrationen (z.B. von den urologischen Untersuchungsgeräten), Gemälde (z.B. Velazquez' "Wasserverkäufer") oder Fotos (etwa Aussichten aus dem Fenster). Diese kleinen schwarz-weißen Abbildungen helfen dem Leser dabei das zu verstehen, was Parks in seinen Texten beschreibt. Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte!

Fazit: Ich habe "Die Kunst stillzusitzen" an einem Tag komplett durchgelesen. Was macht dieses Buch von Tim Parks zu so etwas Besonderem? Ist es der Tabubruch oder die persönliche Art des Erzählens? Oder ist es das "Wunder", das Parks beschreibt? Man kann es vielleicht nicht genau sagen. Auf alle Fälle ist das Buch ein Lektüreerlebnis, das Lust macht, sich selbst gleich hinzusetzen und zu meditieren.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kunst Stillzusitzen, 22. September 2010
Der englische Autor Jim Parks litt seit seinem 40. Lebensjahr an zermürbenden Unterleibsschmerzen, dem Empfinden nach verursacht von der Blase, mehrmaligen nächtlichen Gängen zur Toilette, seine Prostata stand kurz vor der Operation. Ein befreundeter Chirurg erklärte ihm in Detail den Verlauf einer Blasenspiegelung sowie die Operation und damit verbundene Folgen.
Er hat sich NICHT operieren lassen!

Viele Leidensgenossen werden sich hier wieder finden!
Was soll ich tun?
Wo bekomme ich Auskunft?
Wem kann ich wirklich vertrauen?

Die meisten Betroffenen sind hilflos auf sich selber gestellt, sprechen nicht gerne darüber, resignieren und fügen sich ihrem Schicksal, Jim Parks NICHT. Er wendet sich alternativen Heilmethoden zu.

In dieser Phase öffnete das Buch A Headache in the Pelvis (Kopfschmerzen im Becken)seine Augen(Internetsuche)und stachelte seinen Ergeiz an: Entspannung und Massage. In wenigen Worten legten die Verfasser dieses Buches ihre Ansichten über Beckenbodenschmerzen oder der so genannten chronischen Prostatitis dar. Heilung wird nicht versprochen, sie sei möglich bis zu einem gewissen Grad, wenn ich daran arbeite!

Diese Einsicht veranlasste ihn, an einem Meditationsseminar für aufrechte Haltung teilzunehmen, beschreibt ausführlich, dass von ihm für 10 Tage nur aufrechtes Sitzen, Schweigen und Atmen verlangt wird. Am Anfang war das ermüdend, ziemlich schmerzhaft und ohne unmittelbare Wirkung. Aber mit der Zeit wurde es so aufregend und bescherte mir so enorme körperliche und geistige Veränderungen, dass ich anfing, meine Krankheit als Glücksfall zu betrachten. Schlussendlich fragte ihn seine Verlegerin: Mr. Parks, wie geht es ihnen? Es geht mir gut, die Schmerzen sind weg, manchmal leichte Schatten von Schmerzen aber sie verschwinden wieder. In dem Moment, wo ich erkannt hatte, wie ich mit den Schmerzen umgehen muss und ich selber Initiative ergriff, war es kein Problem mehr.

Jim Parks kam zur Überzeugung, dass die meisten Krankheiten auf unsere heutige Lebensweise zurückzuführen sind. Er befreite sich von seiner früheren Unruhe und Zwanghaftigkeit und nahm sich Zeit zum Atmen.

Unser Lebensstoff Sauerstoff gelangt durch besonnene Atmung in jede Zelle unseres Körpers. Dieses sollte uns wieder für unsere Gesundheit bewusst werden. Jim Parks ging als gutes Beispiel einem schweren Weg voran. Jetzt können Sie entscheiden, ob Sie sich behandeln lassen wollen oder Sie die Initiative des Handelns ergreifen werden! Das Buch leistet Ihnen dabei eine gute Hilfestellung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Umweg zur Stille, 15. Januar 2011
Ein gutes Buch für jeden, dem die "Esowelle" zu steil ist, oder die Sprache der so gefärbten Literatur zu platt.Tim Parks erzählt glaubhaft und mit einem guten Schuss Selbstironie (s)eine Geschichte, die sogar für Menschen ohne Prostata gut nachvollziehbar ist!Ein Muss für alle, die sich nie bekehren lassen wollten!
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