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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Thriller mit Sogwirkung
"Höllental" ist ein Thriller, der einige Zeit braucht, um in Fahrt zu kommen. So nimmt der Leser nach einem verheerenden Rettungsversuch zunächst einmal an der Bergung der Toten teil, setzt sich mit dem vermeintlichen Unvermögen von Roman Jäger auseinander und verfolgt das Kompetenzgerangel mit dem für die Untersuchung zuständigen...
Vor 16 Monaten von Dorit Wiebke (Media-Mania) veröffentlicht

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwach, fehlerhaft, farblos
Das war mein erster Roman dieses Autors, und ich weiß nicht, ob ich noch einen weiteren lesen werde. Die Story um den mysteriösen Freitod von Laura, welcher von dem Bergretter Roman Jäger nicht verhindert werden kann, liest sich zäh, konstruiert und wenig spannend. Die Rückblicke auf Erlebnisse in Afghanistan überzeugen nicht im geringsten...
Vor 14 Monaten von Ramones 16 veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwach, fehlerhaft, farblos, 15. Mai 2013
Von 
Ramones 16 (Absurdistan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Höllental: Psychothriller (Taschenbuch)
Das war mein erster Roman dieses Autors, und ich weiß nicht, ob ich noch einen weiteren lesen werde. Die Story um den mysteriösen Freitod von Laura, welcher von dem Bergretter Roman Jäger nicht verhindert werden kann, liest sich zäh, konstruiert und wenig spannend. Die Rückblicke auf Erlebnisse in Afghanistan überzeugen nicht im geringsten und wirken vollkommen künstlich. Die handelnden Charaktere bleiben blass, und wie schon in anderen Rezensionen angemerkt, stellt sich daher auch wenig Gefühl ein, wenn sie im Buch ihr Leben aushauchen. Die Fehler in der Story dürfen meiner Meinung nach einem etablierten Autor nicht passieren.

Ein paar Beispiele:

Schon am Anfang der Story erfährt man von wichtigen Protagonisten - es handelt sich dabei um Ricky, Bernd und Martin. Doch die gesamte weitere Geschichte hindurch sind es dann plötzlich Ricky, Bernd und ARMIN. Keine Spur mehr von einem Martin. Wie kann so etwas passieren? Da dürfte das Lektorat ordentlich gepennt haben.
In der ersten Afghanistan-Szene werden Soldaten von einem Mörser beschossen. Denn der Autor schreibt von einschlagenden Mörsergranaten. Das ist bereits ziemlicher Blödsinn, da die Taliban sicherlich über keine schwere Artillerie verfügen. Doch bereits auf der nächsten Seite war es plötzlich ein Raketenwerfer, der geschossen hat. Also was nun? Ein Raketenwerfer kann logischerweise keine Mörsergranaten verschiessen. Wer glaubt, über Krieg schreiben zu müssen, sollte sich dann aber auch die Mühe machen, alles perfekt zu recherchieren. Sonst wirkt es einfach nur billig und aufgesetzt.
Dann, zb. auf Seite 84, beginnt eine Frau zu weinen, nur um etwas später mit dem Weinen zu beginnen. Da fragt man sich auch nach dem Lektorat.
Oder die Wendung "obwohl sie mal mit ihm zusammen gewesen war und mit ihm geschlafen hatte".
Sehr interessant. In unserem Kulturkreis ist es die Regel, dass, wenn man mit jemand zusammen ist, man auch mit ihm schläft.
Platonische Liebesbeziehungen sind eher selten, heutzutage.
Oder, ein Privatdetektiv wird von seinem Auftraggeber (logischerweise) um äußerste Diskretion gebeten, hat dann aber nichts besseres zu tun, als diesem Roman Jäger brühwarm vertrauliche Details zu erzählen. Mehr als unwahrscheinlich, das.
Witzig fand ich, das Ricky bei einer Sexszene mit einer Frau seinen "eigenen" Schwanz nicht sehen konnte. Vielleicht hatte er sich noch einen zweiten von jemand ausgeborgt und unten dazu geklebt?
Auch interessant der "selbständige Unternehmer". Ich denke, Unternehmer sind per se selbständig.
Oder "Aber bleib im Wagen. Versteck dich irgendwo." Also was denn nun?

Naja. Bei den ganzen "Self Publishing"-Veröffentlichungen bin ich das ja gewohnt, die strotzen zumeist nur so, vor Fehlern. Aber bei einem bereits erfolgreichen Autor und im renommierten Goldmann-Verlag, würde ich so etwas keinesfalls erwarten.

Das Ende der Geschichte, der "Showdown", ist dann ebenfalls ziemlich schwach, sehr aufgesetzt, um nicht zu sagen fade. Der Bösewicht der Story bleibt blass und farblos, man versteht auch seine Intentionen nicht. Und das Ende des Buches, die allerletzte Seite, die Anspielung auf Brief und Verrat, habe ich schlicht und ergreifend nicht kapiert.

Schade, "Höllental" war deutlich schwächer als von mir erwartet und ist auch für das Goldmann-Lektorat alles andere als ein Ruhmesblatt.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Vor einem Himmel ist es sie, die ich bemerk..." -> Stalker-Krimi, 10. März 2013
Von 
Heike Werner (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Höllental: Psychothriller (Taschenbuch)
Seit Roman Jäger ehrenamtlich bei der Bergwacht arbeitet, konnte er schon einige Leben retten; doch er kennt auch das ohnmächtige Gefühl, zu spät zu kommen. Aber die Fußspur, die er am 1. Dezember im frisch gefallenen Schnee findet und die in Richtung Höllentalklamm weist, bedeutet im besten Fall Ärger und kann nur von einem verrückten Touristen stammen - wer sonst startet einen Aufstieg im einsetzenden Schneesturm?
Nichts jedoch hätte ihn darauf vorbereiten können, was er oben auf der Brücke über die Klamm vorfinden würde und auf die pure Angst in den Augen der jungen Frau kurz vor ihrem Fall.

Um den Moment verarbeiten zu können, den er seitdem in jeder Nacht in seinen Träumen nochmals durchlebt, begibt er sich auf die Spuren Laura Waiders, deren Selbstmord er mit ansehen musste und findet die Clique ihrer Freunde, die aus irgendeinem Grund von Schuld zerfressen scheint. Was war passiert an diesem Tag, seit dem Laura keinen Kontakt mehr zu ihren Freunden hatte? Und wer ist der Mann, der an diesem Tag ihren Weg kreuzte?

Mein Fazit:
Ein beklemmend-spannender Einstieg sorgt dafür, dass man HÖLLENTAL zunächst nicht aus der Hand legen kann, aber die Spannungskurve flacht ab ungefähr der Hälfte des Romans sehr ab - um übergangslos in Klischees, nicht nachvollziehbaren Handlungen und voraussehbaren Wendungen auszulaufen. Auch die Erpressungsaktion z. B. passte zwar zum Motiv, aber so gar nicht zu dem geschilderten Charakter.
Schade, aus der mehr als gelungenen Idee zum Buch hätte mehr werden können.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nein,ja,nein, 15. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Höllental: Psychothriller (Taschenbuch)
Der Winter beginnt , Bergretter Roman Jäger will bergab in seinen Feierabend und entdeckt frische Fußspuren im Schnee...hinauf zur Brücke der Höllentalklamm.
Er kann das nicht ignorieren und steigt hinterher.
Sie will springen,er versucht sie aufzuhalten und erntet nichts als einen panisch-ängstlichen Blick, während sie sich aus seinem Griff windet und fällt.
Von Albträumen geplagt und mit schlechten Gewissen,will Roman aufklären was dahinter steckt....War es wirklich ein einfacher Selbstmord? Auf dem Weg zur Wahrheit ,lernt er Lauras Clique kennen,was hat sie mit dem Selbstmord zu tun? Nach und nach kristalisiert sich eine schreckliche Wahrheit heraus.Wird Laura die Einzige Tote bleiben? Wer lügt und wer sagt die Wahrheit?Und was hat ein Soldat in Afganistan damit zu tun?

meine Meinung
Am Anfang war ich etwas genervt....Es dümpelte so vor sich hin...ich hatte das Gefühl jemand will mir eine spannende Geschichte erzählen aber nimmt Rücksicht auf mein schwaches Herz...Plötzlich nimmt es aber unglaublich an Fahrt auf...Eine unglaubliche Story kommt zum Vorschein,die sich auch mit einem aktuellen Thema beschäftigt.Es ist blutig,nervenaufreibend,stellenweise zum zerfetzen spannend.......Was mich dann aber wieder enttäuscht hat war das ich schon ziemlich früh erahnte wer der Übeltäter ist...und um das zu entschuldigen wurde auf den letzten Seiten noch eine *Frechheit*an den Haaren herbei gezogen...Ich weiß nicht richtig wie ich das beschreiben soll...mir kommt es so vor als ob den Anfang und das Ende jemand anderes geschrieben hätte,als den Hauptteil...Ganz merkwürdig
Dennoch ist das Buch in jedem Fall lesenswert!! Außerdem empfehle ich vor dem lesen die Höllentalklamm zu googlen und euch die Bilder anzusehen...Ich schätze das erhöht die bedrückende Angst,Panik,Spannung nochmal immens :p
Das Cover ist übrigens auch klasse..Diese lila Pilze haben so einen 3D Effekt haben aber mit dem Inhalt gar nix zu tun fällt mir gerade auf ....
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erwartung nicht gehalten, 29. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Höllental: Psychothriller (Taschenbuch)
Meinung:
Das Cover ist wirklich toll gestaltet und passt sehr gut zum Buch. Die dunkle Höhle ist sehr düster und unheimlich und genau das soll sie auch ausstrahlen. Die Pilze geben dem tollen Cover den letzten Schliff. Natürlich passt der Name perfekt, denn es geht in dem Buch um das Höllentalklamm.
Das Erste, was mir persönlich nicht so gut gefiel, waren die vielen Personen, die in diesem Buch vorhanden waren. Aus meiner Sicht waren es in kurzen Abständen etwas zu viele, sodass man schnell den Überblick verlieren konnte, um wen es hier eigentlich gerade geht. In den sehr langen Kapiteln springt der Autor gerne hin und her. Der Hauptcharakter bleibt daher aus meiner Sicht etwas blass, da alle Figuren ihre eigene kleine Geschichte erhalten. Der Autor bleibt nie bei einer Person stehen und wechselt innerhalb der sehr langen Kapitel für mich zu häufig die Sicht und den Schauplatz. Ich finde es schade, dass sich die Hauptperson Roman Jäger daher nicht wirklich entfalten kann. Im groben und ganzen waren die Personen gut durchdacht. Für mich gab es da einen großen Schnitt zwischen sehr sympathisch und absolut unsympatusch. Etwas dazwischen gab es nicht. Etwas mehr Persönlichkeit hätte den Personen aus meiner Sicht gut getan.
Der Schreibstil von Andreas Winkelmann ist eigentlich recht einfach und flott zu lesen. Leider erklärt er mir zu viele Details über die Umgebung, sodass die Spannung nicht wirklich auf Touren kommt. Für meinen Geschmack etwas zu langatmig und nicht konstant auf den Punkt gebracht.
Zuletzt etwas zur Story. Dies hat meines Erachtens wirklich Licht und Schatten. Auf der einen Seite konnte ich kaum erwarten, was als nächstes passiert und auf der anderen Seite plätscherte die Story so vor sich, ohne etwas auszudrücken. Man wird in die Geschichte hineingeworfen und der Autor wechselt ständig die Sicht, sodass man nicht weiß, mit wem man es eigentlich zu tun hat. Erst nach etwa 30 Seiten habe ich mich zurecht gefunden und es wurde besser. Im groben gibt es nur wenige Geheimnisse im Buch und sie werden zu schnell aufgedeckt und man kann sich die auch leicht denken. Leider hatte ich auch schon recht früh eine Ahnung, wer der "Mörder" war. Das Buch ist zwar teilweise spannend, aber auf der nächsten Seite wird diese Spannung wieder durch langatmige Details weniger. Es ist wirklich ein auf und ab gewesen. Das Ende war noch einmal etwas spannender, aber auch hier habe ich etwas mehr erwartet. Vielleicht noch eine unerwartete Überraschung, aber alles wirkte von Anfang an etwas konstuiert und vorhersehbar. Ich hatte das Gefühl, als wenn der Autor den Schwerpunkt nicht richtig gelegt hätte. Alles in allem schwanke ich leider zwischen 2 und 3 Punkten. Da ich aber trotzdem immer weiterlesen wollte und es trotzdem kein schlechtes Buch ist, gebe ich klar 3 Punkte.

Fazit:
Auch wenn dieses Buch nicht ganz meine Erwartungen erfüllen konnte, ist es ein solider und gut gemachter Thriller, der auch ohne Blut seinen Weg geht. Für eine kleine Reise in die Berge (für die Fantasie) eignet sich dieses Buch sehr gut und wird bestimmt auch seine Anhänger finden. Wer die Klamm kennen sollte, sei dieses Buch aber sehr ans Herz gelegt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein rätselhafter Selbstmord mit fatalen Folgen, 20. März 2013
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Höllental: Psychothriller (Taschenbuch)
Roman Jäger ist Mitglied der Bergwacht. Eines Tages muss er mit ansehen, wie sich eine junge Frau von der Brücke über die Höllentalklamm stürzt. Er kam nur Sekunden zu spät, beinahe hätte er sie retten können. Von Schuldgefühlen geplagt geht er dem Verdacht der Eltern des Opfers Laura nach, dass es sich bei dem Tod ihrer Tochter nicht um einen Selbstmord handelte. Die Spur führt ihn zu Lauras Clique. Diese bestätigt seinen Verdacht, dass etwas vorgefallen sein muss. Während Roman weiterforscht, zeigt sich, dass Lauras Selbstmord fatale Folgen für alle noch Lebenden hat…

Das Buch beginnt gleich spektakulär und erschreckend mit dem Selbstmord Lauras, der beinahe hätte verhindert werden können. Die Aufarbeitung des Selbstmordes und die Beerdigung bestimmen die folgenden Seiten. Schon nach wenigen Seiten scheint fast alles geklärt und der Selbstmord wird zu den Akten gelegt. Doch dann holt das Buch einmal tief Luft und es geht so richtig los.

Was folgt ist eine temporeiche Handlung, in der so manches Leben auf dem Spiel steht. Dunkle Abgründe offenbaren sich in Lauras Clique und ihrem Elternhaus. Gemeinsam mit Roman sucht der Leser nach Antworten auf die drängende Frage, was Laura in den Selbstmord getrieben hat. Die Charaktere bleiben leider recht eindimensional. Auch hatte ich den Eindruck, dass der Autor vor allem auf grausige Kampf- und Sterbeszenen setzt. Wohin die Handlung führt, war die meiste Zeit recht absehbar. Zum Ende hin wurde ich dann jedoch noch einmal von zwei Wendungen überrascht.

„Höllental“ bietet Grusel-Elemente und eine temporeichen Handlung. Es ist ein solider Thriller, der bei allen Fans von Andreas Winkelmann sicherlich nicht im Regal fehlen sollte. Von der Handlung hätte ich jedoch einfach mehr erwartet.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spannung für Anfänger, 7. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Höllental: Psychothriller (Taschenbuch)
"Höllental" fängt vielversprechend an. Obwohl der Selbstmord der jungen Studentin eindeutig ist, scheint sich eine mysteriöse Vorgeschichte dahinter zu verbergen. Dem Leser wird angedeutet, dass ein Vorfall wenige Monate zuvor in eben dieser Höllentalklamm, in die sich Laura stürzt, der Auslöser für ihren Freitod sein könnte.
Die Hauptfigur ist Roman, der Bergretter, dem Laura in letzter Sekunde aus den Händen geglitten ist und der ihren panischen Blick nicht aus dem Kopf bekommt und sich in ihre beste Freundin verliebt.
Lauras Clique scheint einiges zu verbergen zu haben, waren sie doch alle bei dem ersten verhängnisvollen Vorfall mit dabei.

Leider scheint dem Autor nach der durchaus gelungenen Einführung nichts mehr einzufallen.
Nachdem eine Figur Roman erzählt hat, was sich an jenem Tag in der Höllentalklamm ereignet hatte, liegt die Auflösung und der weitere Verlauf der Handlung auf der Hand und auch die Identität des Bösewichtes ist für den erfahrenen Krimileser nicht schwer zu erraten. Bis zum Ende habe ich gedacht, dass noch eine Wendung eintreten würde und selbst Roman und der Kommissar vermuteten noch mehr hinter den Geschehnissen, aber es endet genauso, wie es sich recht früh abzeichnet.

Da aber noch zwei Drittel des Buches mit Handlung gefüllt werden müssen, greift der Autor auf das probate Mittel Brutalität zurück und ergeht sich in grausamen Szenen, die aber nicht wirklich an die Nieren gehen, dafür bringt man den Figuren in zu wenig Empathie entgegen.
Nachdem der Bösewicht endlich enttarnt ist, zieht es sich endlos hin, bis er endlich auch gefasst wird, drei Showdownszenen sind dafür notwendig und der kleine Storytwist am Ende ist kaum der Rede wert, vorhersagbar und letztlich auch nicht bedeutungsvoll.
Schade, die vorigen Bücher von Andreas Winkelmann fand ich wesentlich origineller und spannender, dies scheint mir mehr eines aus der Reihe "Thriller für Anfänger" zu sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen langweilig, 23. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Höllental: Psychothriller (Taschenbuch)
Das geht gar nicht.
Keine Spannung bis zu Hälfte des Buches.
Danach...eher auch wenig.
Ne, für mich als Krimifan geht diese Buch gar nicht.
Andreas Winkelmann: Gehe durch die Klamm
und schreibe ein neues Buch - Danke.
Irgendwie ist die Story (sorry) rausgewürgt, das Ende
fragwürdig - hingestolperte Geschichte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja, es geht..., 29. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Höllental: Psychothriller (Kindle Edition)
Etwas konstruiert und was der Soldat da drin zu suchen hatte, hab ich lange nicht begriffen. Zeitweise etwas wirr, kann man lesen, muss man aber nicht
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hat mich leider nicht überzeugt..., 18. Februar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Höllental: Psychothriller (Taschenbuch)
Nachdem ich letzten Sommer von "Wassermanns Zorn" total begeistert war, habe ich mich sehr auf das Erscheinen von Andreas Winkelmanns neuem Werk gefreut!

Eine junge Frau stürzt sich in die Tiefe und Roman Jäger kann nichts dagegen tun. Zwar hat er als Bergretter schon einige Leichen gesehen, aber der letzte Blick der Frau lässt ihn nicht los...
Gleichzeitig ist die beste Freundin der Toten so geschockt von deren Selbstmord, dass auch sie Näheres wissen möchte bzw. den Eindruck hat, dass sie es wissen MUSS. Schnell wird klar, dass die Clique um die beiden jungen Frauen ein Geheimnis teilt, das kein positives sein kann.

Da ich über eine solide Abneigung gegenüber Bergen und Schnee verfüge, ist die Kulisse des Buches - die Alpen im Winter - nicht so meins, was aber bei einem spannenden Thriller nicht stören würde. Leider habe ich auch nach den ersten 100 Seiten noch darauf gewartet, dass mich die Story wirklich gefangen nimmt.
Sie ist gut geschrieben, da gibt es nichts und gerade in der zweiten Hälfte gibt es auch einige spannende Episoden - dennoch war die Handlung alles in allem deutlich zu vorhersehbar für meinen Geschmack und mir fehlte einfach dieses "certain something", das mich beim Wassermann so vereinnahmt hat. Schade....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Herr Winkelmann erzählt, 27. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Höllental (Hörbuch-Download)
Ein guter Freund, dem mehrere Bypässe gelegt worden waren, und der sich im Sanatorium nicht aufregen sollte, hat diesen Thriller gelesen und ihn mir wärmstens empfohlen.

Dramatis personae:
1 so gestalkte wie tote Bergsteigerin
1 so psychopathischer wie unkaputtbarer Stalker
1 so bergsteigender wie edelmütiger Held
1 so bergsteigende wie naive Heroine
3 so ehemalige wie verkorkste Freunde
1 so verabscheuungswürdiger wie liebenswerter Kommissar
und noch ein paar Figuren, die erstaunlicher Weise noch unschärfer bleiben als die Hauptfiguren.
Ort:
Das Höllental und andernorts
Zeit:
Größtenteils heute, manchmal auch früher

Zur Handlung:
Wer Gefallen an einer zähflüssigen, überraschungsarmen Erzählweise hat und an einem Personal, das alles mögliche ist (pathetisch, unsympathisch, naiv, stereotyp), nur nicht komplex und überraschend, der wird hier aufs allerbeste bedient. Noch mehr als bei DEATHBOOK streckt Winkelmann die Handlung und erzählt unaufhaltsam vor sich hin, bis der Leser (respektive Hörer) ganz am Ende mit stolzgeschwellter Brust verkünden darf: Es ist vollbracht!

In der Tat, ich empfehle einen Beipackzettel mit dem Hinweis "Dieser Thriller ist auch für Herzkranke sehr bekömmlich".
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Höllental: Psychothriller
Höllental: Psychothriller von Andreas Winkelmann (Taschenbuch - 18. Februar 2013)
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