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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 19. November 2009
Die Gouvernante Miss Pettigrew hat ein Problem: Sie ist hungrig, pleite und wieder mal ihren Job los. Wenn sie ihrer Hauswirtin die Miete nicht bis zum Abend bringt, ist sie auch noch Obdachlos. Mit diesem Wissen im Gepäck, klingelt sie nach einem Stoßgebet bei Miss LaFosse, ihrer letzten Hoffnung auf eine Anstellung.
Kaum tritt sie über die Schwelle der mondänen Schauspielerin, wird sie Teil ihrer glamourösen Welt, die aus Cocktailpartys, Flirts und Nachtclubbesuchen besteht.
Erst am Ende der Geschichte wird Delysia LaFosse erfahren, was die gute Miss Pettigrew eigentlich von ihr wollte. Die Gouvernante hat nämlich alle Hände voll zu tun das chaotische Liebesleben ihrer Arbeitgeberin in spe - und deren Freunde - zu entwirren, bockigen Galanen den Kopf zu waschen und zerstrittene Paare wieder zu vereinen.
Es wird ein langer Tag für Miss Pettigrew, deren Leben sich am Ende unwiderruflich verändert hat.

Ich sage es vorweg: Das ist das beste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe.
Die Geschichte, wie aus der verschüchterten Guinevere Pettigrew, eine selbstbewusste Frau wird, die ohne besondere Absicht den Menschen ihrer Umgebung ständig aus der Patsche hilft, hat mich 250 Seiten lang kichern lassen. Immer wieder kommt es zu Verwechslungen und Missverständnissen - und niemand merkt es, schon gar nicht Miss Pettigrew. In diesem Sinn fügen sich die Szenen in rasantem Tempo aneinander, sodass ich das Buch ab der Mitte nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Autorin, Winifred Watson, hat herrlich schrullige Charaktere geschaffen, die man als Leser einfach gernhaben muss. Dazu passen die Dialoge, die voller Witz und Würze sind, und mit einem zwinkernden Auge geschrieben wurden.
Ich habe dieses Buch geliebt, das leider viel zu schnell zu Ende war.

Der gleichnamige Film hierzu (Miss Pettigrews großer Tag) ist im Februar diesen Jahres auf DVD erschienen.
Für sich genommen ist es ein wirklich schöner Film, kann aber nicht annähernd mit der Buchvorlage mithalten.

Volle Punktzahl für einen wundervoll-charmanten Roman, den ich interessierten Lesern wärmstens ans Herz legen kann.
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am 8. März 2010
Fisch oder Eiscreme?
Miss LaFosse kann sich einfach nicht entscheiden, welchem Mann sie ihr Herz schenken soll. Welch ein Glück, dass ausgerechnet jetzt die altbackene Gouvernante Miss Pettigrew bei ihr klingelt. Vom Wirbelwind LaFosse mitten ins Geschehen gesogen, muss Miss Pettigrew sich behaupten und entdeckt, dass sie nicht so fade und langweilig ist, wie sie es ihr Leben lang glaubte. Sie wächst an einem Tag über sich hinaus und lernt zu leben, nur durch ein kleines Missverständnis.

Eine liebe Freundin schenkte mir dieses Buch, wofür ich mich nicht genug bedanken kann. Um nichts in der Welt hätte ich diese schillernde und amüsante Story verpassen wollen!
Die graue Maus Miss Pettigrew wächst einem mir nichts, dir nichts ans Herz, ihre Gedankengänge und Dialoge mit Miss LaFosse, deren Männern Phil, Nick und Michael und nicht zuletzt der herrlichen Miss Duberry sind zum Schreien. Ich glaube, während der kompletten Lektüre lag ein seliges Grinsen auf meinem Gesicht, unterbrochen von diversen Lachern. Nie hat sich jemand so schön in Satzzeichen aufgeregt, wie Nick! ;-)

Eine Geschichte süß wie Zuckerwatte und einfach bezaubernd. Unglaublich, dass sie schon über 70 Jahre auf dem Buckel hat...
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am 13. November 2009
In hübscher Aufmachung kommt dieser bezaubernd altmodische Roman daher. Es handelt sich um das Remake eines Bestsellers aus dem Jahre 1938; anmutend nostalgisch, dabei aber modern genug, um Spaß zu machen.

Die damenhafte Gouvernante Miss Pettigrew gelangt durch ein Mißverständnis bei ihrer Arbeitssuche an die schillernde Nachtclubsängerin Miss LaFosse. Dieser muß sie schon gleich zur Seite stehen, um drei Liebhaber gleichzeitig in Schach zu halten. Und ehe sich die tugendhafte Miss Pettigrew versieht, wird sie ein Teil der mondänen, glamourösen Welt von Miss LaFosse. Dies alles geschieht an nur einem Tag - minutiös in zeitliche Kapitel unterteilt.

Der Autorin Winifried Watson gelingt es mit Leichtigkeit, den Leser in das London der 1930er Jahre zu entführen; in eine Welt voller schöner Frauen, gut aussehender Gentlemens und halbseidener Schurken. Die netten Dialoge und teils höflichen Plaudereien machen den Charme der Erzählung ebenso aus wie der heute doch etwas veraltete Wortschatz. (z.B.:"wonnevoll", "wieselflink") Dennoch ist das Buch kein bißchen antiquiert sondern einfach nur zauberhaft.

"Starke Gefühlsaufwallungen waren augenblicklich Miss Pettigrew`s Lebenselixier, sie fühlte sich frivol, auf der Höhe der Zeit, berauscht. Sie genoss es ganz außerordentlich." Das schreibt die Autorin über ihre Miss Pettigrew.
Und ich schreibe für die Leser von heute über das Buch: "ich genoss es ganz außerordentlich."
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Oktober 2010
"Miss Pettigrews großer Tag" wurde in den 30er Jahren geschrieben. Das Buch ist eines von 6 Romanen, die die Autorin in dem Jahrzehnt geschrieben hat. Leider hat sie danach mit dem Schreiben aufgehört. Die Romane sind alle sehr unterschiedlich, so dass man in ihren anderen Romanen nicht unbedingt das finden wird, was einem in "Miss Pettigrew" gefallen hat. Darum ist es sehr schade, dass es nicht mehr gibt. "Miss Pettigrew" ist sehr liebevoll erzählt. Der Titel sagt eigentlich schon alles. "Miss Pettigrew" ist mit 40 schon so was wie eine alte Jungfer. Sie ist ordentlich, ohne Schnick-Schnack, nimmt am gesellschaftlichen Leben nicht teil und ist bitterarm. Ihre letzte Chance ist eine Stellenausschreibung, in der eine Governess gesucht wird. Miss Pettigrew macht sich auf den Weg und taucht ins Leben ein. Denn als die Tür der Stellenausschreiberin aufgeht, wird Miss P. in deren Leben und Chaos hineingezogen. Sie lernt die Abgründe der Gesellschaft kennen, findet Gefallen an ihren Reizen, hilft jedem aus der Patsche, wird geliebt und hat doch immer Angst, dass der Tag bald zu Ende geht. Denn all diese Erlebnisse finden an einem Tag statt. Wunderbar zu lesen, mit viel Atmosphäre, für die Zeit sehr gewagt und sehr zu empfehlen.
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TOP 500 REZENSENTam 7. März 2010
Der Tag, an dem Miss Pettigrew irrtümlicherweise im Haushalt der Nachtclubsängerin Delysia LaFosse landet, verändert ihr Leben von Grund auf. Die ganze Handlung spielt sich tatsächlich an einem einzigen Tag ab, die Geschichte beginnt morgens um 9:15 und endet mitten in der Nacht des gleichen Tages. Länger als einen Tag braucht auch der Leser nicht, um diesen vergnüglichen und spritzigen Roman zu lesen, in dem sich die zaghafte und furchtsame Gouvernante in eine strahlende und schlagfertige Miss Guinevere Pettigrew verwandelt.
Winifreds Watsons Roman lebt von den ausschweifenden Beschreibungen der Londoner Gesellschaft in den 30er Jahren und den skurrilen und schrulligen Charakteren. Ein Lob an die Übersetzerin Martina Tichy, die den Charme des Originals so perfekt eingefangen hat und an den Verlag, für die ansprechende und sehr gut zum Inhalt passende Covergestaltung.
Die Geschichte besteht zu einem großen Teil aus Dialogen, die perfekte Vorlage für ein Theaterstück, und dank Winifred Watsons wunderbarem und detailliertem Schreibstil konnte ich die Personen beim Lesen förmlich vor mir sehen.
Die vor Wortwitz nur so sprühenden Dialoge lockten mir beim Lesen ständig ein Schmunzeln oder Lachen hervor. Miss Pettigrew, deren "Lebenserfahrung" nur auf den Handlungen ihrer geliebten Filme und der Lebensführung ihrer bisherigen Herrschaften basiert, bringt auf herrlich unkonventielle Weise Ordnung in das Leben ihrer neuen Freunde. Zwar kommt es immer wieder zu Missverständnissen und Verwechslungen, aber dieses Chaos scheint außer dem Leser keiner zu bemerken ;o)
Eine Aschenputtelgeschichte im London der 30er Jahre, bei dem Aschenputtel nicht nur Klarheit in Miss LaFosse Liebesleben bringt, sondern am Ende des Abends einen eigenen Traumprinzen an der Angel hat.
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am 12. November 2009
Die in ihrem Beruf nicht sehr erfolgreiche Gouvernante Miss Pettigrew ist wiedermal auf Arbeitssuche. Durch eine Verwechslung bei der Arbeitsvermittlung landet sie bei Miss LaFosse und eine neue Welt öffnet sich für sie.
In Erwartung einer großen Schauspiel-Karriere arbeitet Miss LaFosse als Nachtclubsängerin im "Blauen Pfau". Sie befindet sich in einer recht misslichen Lage, denn gleich drei Liebhaber, von denen sie mehr oder weniger abhängig ist, buhlen um ihre Gunst.
Miss Pettigrew, die von ihrem Vater streng erzogen wurde und bisher ein altjüngferliches, tugendhaftes und moralisch einwandfreies Leben geführt hat, ist zunächst über alle maßen empört über Miss LaFosses Lotterleben.
Aber allein die Behaglichkeit der Wohnung, die Freundlichkeit mit der sie von Miss LaFosse geradezu becicert wird, lässt Miss Pettigrew ihrer Rechtschaffenheit schnell Pragmatismus und gesundem Menschenverstand weichen und sie versucht dieses "Liebesdurcheinander" zu entwirren.
Miss Pettigrew taucht damit ein in die Glimmer-und Glitterwelt Londons der 1930er Jahre. Sie erlebt Aufregungen, Dramen, Krisen, lernt zweifelhafte Gentlemen und charmante Schurken kennen; dies alles übertrifft bei weitem die Hollywood-Welt, die sie aus ihren wöchentlichen Kinobesuchen kennt.
Nachdem Miss LaFosse und ihre Freundin Miss Dubarry aus der mausgrauen und reizlosen Gouvernante eine famose Dame gemacht haben, blüht Miss Pettigrew im Londoner Nachtleben so richtig auf und entdeckt an sich "eine Reihe frivoler Neigungen", von denen sie bisher nichts ahnte.

Winifred Watson ist mit diesem Roman, der erstmals 1938 in England erschien, ein höchst amüsantes Kabinettstückchen gelungen. Die Handlung, die an einem Tag spielt, wird ganz von den spritzigen Dialogen der Protagonisten dominiert. Der Schreibstil ist bezaubernd altmodisch und voller Esprit.
Der Autorin gelingt es auf bemerkenswerte Weise das leicht verruchte Milieu rund um Miss LaFosse einzufangen, in dem die Bemerkungen der sehr unbedarften Miss Pettigrew oft Verwirrung und unfreiwillige Komik auslösen - und das nicht nur 1938.

Fazit: Ein mit Genuss zu lesender, kein bisschen verstaubter kleiner Roman, ein Aschenputtel-Märchen im London der 1930er Jahre.
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am 31. Mai 2011
Es ist die letzte Chance der nicht mehr ganz jungen Gouvernante Miss Pettigrew als sie von der Jobvermittlungsagentur geschickt an der Türklingel von Delysia LaFosse läutet. Von da ab taucht sie in eine komplett andere Welt ab, weit weg von ihren Geldsorgen und ihrem Kummer darüber, dass sie Kinder eigentlich gar nicht mag. Sie taucht ein in die Welt von Delysia, der mondänen Nachtclubsängerin, in eine Welt von Glamour, Chaos und Zauber. Schnell gelingt es der pragmatisch-schüchternen Miss Pettigrew, die ersten Probleme des Tages zu lösen, wie den nächtlichen Liebhaber galant loszuwerden und souverän mit dem danach auftauchenden Wohnungsbesitzer umzugehen, nur um später lässig den wahren Verehrer zu identifizieren. Wie selbstverständlich begleitet Miss Pettigrew Delysia durch den Tag, rettet Situationen, nicht nur für Delysia, sondern löst auch die Probleme anderer Personen und wächst völlig über sich hinaus, bis zum Abend als es im Nachtclub eine Art Showdown zwischen den Verehrern Delysias kommt. Und ganz am Ende findet auch Miss Pettigrew das Glück und hat ihren Platz im Leben gefunden. Dabie konnte es sich nur um einen Fehler der Jobagentur handeln, denn in diesem Haushalt hat es nie ein Kind gegeben...
Ganz zauberhaft werden in diesem Roman, der ja schon vor über 60 Jahren zum ersten Mal veröffentlich wurde, Personen beschrieben und wachsen einem ans Herz. Der Roman spielt wie der Titel schon sagt nur an einem Tag und so haben die Kapitel keine anderen Bezeichnungen als Urzeiten, vom frühen Morgen bis spät in die Nacht. Ein ganz wunderbarer Roman, entzückend und ganz und gar verwundernd, dass er schon vor so langer Zeit geschrieben wurde!
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In dem Buch geht es um Miss Pettigrew (logisch). Sie ist Anfang vierzig, Gouvernante, aber nicht gut darin und daher auch unglücklich und nicht lange auf ihren Stellen. Sie ist unscheinbar, von Armut bedroht und äußerlich etwas verlottert. Sie hat die Chance zu einem letzten Vorstellungsgepräch und gerät an die mondäne, junge, lebenslustige, gutaussehende Miss LaFosse. Die ist Jazz-Sängerin (aber von einfacher Herkunft) und lebt in einem schicken Apartment. Aktuell steht sie zwischen drei Männern. Phil will sie als Sängerin protegieren; Nick zahlt ihre Wohnung und hat ein so souveränes Auftreten, dass sie ihm verfällt wie das Kaninchen der Schlange; Michael ist junger, eleganter, wohlhabender Gentleman mit Hang zur Leichtlebigkeit und Unbeherrschtheit. Durch Missverständnisse wird Miss Pettigrew als eine Art Freundin von Miss LaFosse in diese Welt geworfen, die ihr als Tochter eines Hilfspfarrer verrucht und unmoralisch vorkommt, aber auch unglaublich anziehend, funkelnd, voller Abenteuer, schöner Männer und schöner Frauen. Sie verfällt dem Zauber und findet immer mehr Gefallen daran, auch wenn ihr Kern immer der gleiche bleibt. Sie hilft über die verworrenden und zügigen Handlungsfaden eines Tages Miss LaFosse sich für den richtigen Mann zu entscheiden und schließlich'wird ihr selber der Hof gemacht.

Ich war durch die Verfilmung auf das Buch aufmerksam geworden, nachdem ich vorher weder davon noch der Autorin je gehört hatte. Es ist ein wirklich gelungenes Exemplar des leicht beschwingten, geistreichen Gesellschaftsromans. Kein schwerer Stoff, keine ausgeprägte Tiefgründigkeit, sondern ein volles Bekenntnis zur leichten Unterhaltung, die aber nicht zu leicht ist, sondern intelligent, mit Ausflügen in die Seele von Menschen und das Gefüge zwischen ihnen, die zeigen, dass die Autorin durchaus um die Ernsthaftigkeit des Lebens weiß, aber sie hier eben dem Genre gemäß nicht zu sehr einfließen lässt. Romantik und Humor sind die Grundstimmung, werden aber nicht übertrieben. Die Komposition der Beschreibung eines kompletten Tages erzeugt Tempo und gibt dem Buch einen individuellen Charakter. Die Autorin beherrscht, was sie begonnen hat, und der Tag entfaltet sich stimmig vor dem Leser. Die Charaktere sind überzeugend und eindrücklich dargestellt. Die Dialoge sind schnell, witzig und geistreich.

Alles in allem ein gelungenes Exemplar einer Literaturgattung, die den Leser unterhält, ohne ihn zu langweilen, anregt, ohne ihn zu überfordern, und berührt, ohne ihn zu erschlagen. Ein würdiger Vertreter eines eleganten Jahrzehnts.
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am 15. Juli 2010
Als ich das Buch geschenkt bekam und den Einband las, hab ich es erst mal weggelegt für "schlechte Zeiten". Als ich es dann in die Hand nahm und mit dem Lesen begonnen habe, konnte ich es nicht mehr weglegen. So eine einfache kleine Geschichte mit so viel Wortwitz, richtig rasant und so nachvollziehbar. Man lacht und leidet mit den Personen im Buch. Die leicht angestaubte Sprache, die trotzdem flüssig zu lesen ist. Miss Pettigrew ist die charmanteste Dame, die mir in den letzten Jahren begegnet ist. Von mir eine eins plus mit Sternchen.
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am 8. Juli 2012
Eine mittellose alte Jungfer sucht eine Anstellung und findet sich unvermittelt in der glamourösen Welt der 30er Jahre wieder. Am Ende von "Miss Pettigrews großem Tag" ist nichts mehr, wie es vorher war. Ein zauberhaftes Buch zum Schmunzeln. Als hätten sich Claudette Colbert, Cary Grant und Joan Crawford auf ein Stelldichein getroffen. Abgesehen von seinem großen Unterhaltungswert gewährt das Buch einen Einblick in die Denkweise der Gesellschaft der 30er Jahre, wurde das Buch doch tatsächlich 1938 geschrieben. Von verstaubt oder altmodisch kann jedoch keine Rede sein. Ganz im Gegenteil. Eine spritzige Screwball-Komödie mit amourösen Verstrickungen, pointiertem Humor und einem Happy End gänzlich ohne Kitsch - das ist "Miss Pettigrews großer Tag". Die perfekte Lektüre für den Strand oder für den verregneten Sonntag oder, oder, oder. Absolut empfehlenswert!
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