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Kundenrezensionen

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am 15. Mai 2013
Der Roman hat mir wie die bisher gelesenen sehr gut gefallen. Es sind reichlich Details, Abenteuer und Humor zu finden.
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am 22. November 2010
Harte Kost, aber nach den ersten Seiten wird der Leser -je nach Neigung- mit der Geschichte aus Sicht von Daniel Waterhouse bzw. Jack Shaftshoe belohnt - also weiterlesen lohnt sich!
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Oktober 2007
Jack Shaftoe, König der Vagabunden aus dem ersten Band (Quicksilver) ist Galeerensklave in Algier. Doch davon wusste er lange nichts, infolge syphilitischer Geistesverwirrung. Jetzt hat er die Syphilis besiegt und plant einen neuen Coup. Die Spanier mithilfe der Türken und Franzosen um eine Silbergaleone zu erleichtern. Globalisiertes Piratentum sozusagen.

Auch seine Ex-Gefährtin Eliza handelt mit Silber, aber auf höherem Niveau. Sie ist zur Gräfin de La Zeur geworden, spielt mit den ersten französischen Wechseln, die in Frankreich die Anfänge eines Bankwesens etablieren sollen und ist Geliebte, Mutter, Ehefrau. Sie trifft Kartografen und Jesuiten und überhaupt alles, was die neu anbrechende Zeit der Aufklärung und des Absolutismus bereit hält.

Der zweite Band der Barocksaga ist so umfänglich wie der erste, widmet sich diesmal nicht den entstehenden Naturwissenschaften, sondern den ebenfalls entstehenden Börsen und Aktienmärkten. Daneben bietet er wieder jede Menge Gaunereien, Abenteuer und Degengefechte.

Nur liest er sich längst nicht so leicht wie der erste. Zum einen, weil er alles in die Länge zieht und die verwirrenden Pläne der Helden dadurch nicht durchschaubarer, wohl aber langweiliger werden. Zum anderen, weil auch die Handelsgeschäfte längst nicht so anschaulich und spannend sind wie die Experimente der Naturwissenschaftler im ersten Band.

So stellt sich bald Langweile ein und der Leser muss sich durch Buch kämpfen. Ich habe irgendwann im zweiten Drittel dann aufgegeben.

(C) Hans Peter Roentgen
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am 4. Dezember 2012
Es ist nun schon etwas länger her, dass ich "Quicksilver" gelesen habe, weshalb mir die Handlung nicht mehr ganz so präsent ist. Was mir in Erinnerung geblieben ist, war die ausführliche und oft herausfordernd schwer nachzuvollziehende Schilderung wissenschaftlicher Sachverhalte und Theorien der Akteure, die sich ja an tatsächlichen Begebenheiten orientieren. Es hat letztlich, zumindest für mich, fast mehr Spaß gemacht auf diese spielerische Weise etwas zu lernen, als tatsächlich der "Geschichte" des Buches zu folgen.

Mit dieser Erwartung an einen unterhaltsamen Roman mit wissenschaftlich-/historischer Basis habe ich mir dann "Confusion" bestellt und muss sagen, dass ich ziemlich enttäuscht wurde. Zwar bemüht sich der Autor an seinen Stil aus dem ersten Teil seiner Reihe anzuknüpfen, allerdings gelingt ihm das m.E. nach nur noch wirklich selten wenn z.B. Leibnitz versucht ein revolutionäres Modell der Bestandsaufnahme für Bibliotheken auf Basis von Primzahlen zu entwickeln.

Der Strang rund um Eliza wirkt auf mich ziemlich erzwungen und wenig glaubwürdig, fällt es ihr doch oftmals viel zu leicht irgendwelche hanebüchenen Pläne in die Tat umzusetzen, während es gleichzeitig an ernstzunehmenden Antagonisten fehlt und die Mächtigen ihr aus der Hand fressen. Es ist defintiv interessant z.B. den Schilderungen bezüglich des Währungssystems zu folgen, wobei ich allerdings oft das Gefühl hatte der Wunsch etwas zu schildern war die Voraussetzung, um Eliza handeln zu lassen und nicht umgekehrt. Es fiel mir schwer mich mit dem Charakter "Eliza" anzufreunden, war sie doch offensichtlich jederzeit stets Herr der Lage und wirkte stellenweise beinahe übermenschlich. So ist dann auch das Schlimmste was ihr zustößt eine Heirat mit einem durchaus sympathischen, reichen, einflussreichen jungen Mann, oder eine überstandene Krankheit, die sie nebenbei auch noch geschickt für ihre Zwecke zu nutzen versteht.

Gleichzeitig wirken die Abenteuer von Jack eher langweilig und langatmig, während die Handlung der Charaktere oftmals absolut nicht nachvollziehbar ist. Das Leben als Rudersklave wird ebenso wie eine Skorbuterkrankung, oder wochenlange Folter in den Fängen der Inquisition mit einem Gleichmut geschildert, wie unsereins von der Arbeit im Büro berichten würde. Am Rande wird mal erwähnt, dass jemand sämtliche Zähne verloren hat, oder eine Hand verfault, aber die betroffenen Charaktere reden und handeln als sei das so normal wie der tägliche Gang zur Toilette. Erschwerend hinzu kommt die scheinbare Planlosigkeit der Handlung, die zwar immer abenteuerlicher wird, aber scheinbar kein wirkliches Ziel hat, außer dem, dem Autor die Option einzuräumen über die damaligen Handelswege von Stahl, Gold und Silber zu dozieren. Wie soll man als Leser mit einem Charakter mitfiebern, wenn dieser sich weder darum zu kümmern scheint was mit ihm passiert, noch ein Ziel verfolgt, dass es zu erreichen gilt?

Kurzum: Der Titel ist mit "Confusion" traurigerweise sehr treffend gewählt. Wer anspruchsvolle und gut recherchierte Romane mag, wird mit Quicksilver seine Freude haben. Wer parallel dazu auch noch auf die Geschichte abfährt, mag diesem Buch (Confusion) vielleicht noch ein bisschen was abgewinnen und sei es auch nur das Füllen der Lücken zum dritten Band, aber darüber hinaus ist dieses Buch nicht zu empfehlen. Eine gute, oberflächliche Abhandlung über das Währungssystem des 17 Jahrhunderts kann man auch auf deutlich weniger als 1100 Seiten finden.
Schade.
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am 5. Juni 2006
Bleibt zu hoffen, dass der Erscheinungstermin September auch wirklich gehalten wird, denn dieses Buch ist sowas von überfällig, dass ich Englisch gelernt habe, nur um zu wissen, wie es nach Quicksylver weitergeht. Bleibt nur zu hoffen, dass die lange Wartezeit auch eine Übersetzung von System of the World mit sich gebracht hat, denn eine Pause zwischen Band 2 und 3 scheint mir unglaublich zu überbrücken. Ich freue mich auf die deutsche Übersetzung.
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