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160 von 187 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Urlaub für Herz und Seele
Als Urlaub für Herz und Seele,bezeichnete die Cheflektorin des Goldmann Verlages dieses Debüt der Autorin Lucinda Riley 'Das Orchideenhaus' und ich kann ihr da nur beipflichten. Dieses Buch übt eine Faszination auf den Leser aus, der er sich nicht entziehen kann und man wird während des Lesens in eine andere Welt katapultiert aus der es schwer ist...
Veröffentlicht am 28. April 2011 von robby lese gern

versus
191 von 229 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schicksalsschläge pur ...
Ich erspare mir an dieser Stelle eine Inhaltsangabe und komme gleich zu meinen Eindrücken:

Ich habe früher mit großer Freude Romane, die auf 2 Zeitebenen angesiedelt sind gelesen z.B. Kearsleys "Mariana", Llewellyns "Verborgene Geschichte" oder Erskines Romane wie z.B. die Herrin von Hay".
Also dachte ich mir bei den durchweg 5* Rezis muss...
Veröffentlicht am 1. Juni 2011 von Isabelle Klein


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160 von 187 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Urlaub für Herz und Seele, 28. April 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Orchideenhaus (Taschenbuch)
Als Urlaub für Herz und Seele,bezeichnete die Cheflektorin des Goldmann Verlages dieses Debüt der Autorin Lucinda Riley 'Das Orchideenhaus' und ich kann ihr da nur beipflichten. Dieses Buch übt eine Faszination auf den Leser aus, der er sich nicht entziehen kann und man wird während des Lesens in eine andere Welt katapultiert aus der es schwer ist wieder in den Alltag zurückzufinden

Auf zwei Zeitebenen wird dieser Roman erzählt, der in England und Thailand spielt. In der Gegenwart lernen wir Julia Forrester kennen,eine begabte Pianistin, die nach einem schweren Schicksalsschlag nach Wharton Park heimkehrt, einem alten Herrenhaus in Norfolk, in dessen Orchideenhaus sie als Kind glückliche Stunden verbrachte. Das Herrenhaus ist in einem desolaten Zustand und der Erbe Kit Crawford hat nicht die finanziellen Mittel, um Wharton Park zu renovieren. Also wird es zum Verkauf angeboten und Kit renoviert das altes Gärtnerhaus, um dort zu leben. Bei den Renovierungsarbeiten fällt ihm ein altes Tagebuch in die Hände, das er Julia Forrester schenkt, da es anscheinend ihrem Großvater gehört hat, der früher in diesem Haus wohnte.Als Julia ihrer Großmutter dieses Buch vorlegt, erfährt sie Stück für Stück ein lange gehegtes Familiengeheimnis, das ihr Leben von Grund auf verändert.

Diese Geschichte, die ihren Anfang 1939 nimmt,und von Julias Großmutter erzählt wird, bestimmt den zweiten Erzählstrang und hat mir noch besser gefallen, als die Gegenwartsgeschichte, was viel heißt, denn auch diese Geschichte ist spannend und sehr emotional geschrieben.Der zweite Erzählstrang entführt den Leser teilweise nach Thailand, wo er an einer bewegenden Geschichte teilhaben darf, die bis in die Gegenwart eine große Bedeutung hat.
Schnell drängt sich bei der Thematik der Vergleich mit Kate Mortons Buch 'Der verborgene Garten'auf und das nicht zu Unrecht, allerdings muss ich sagen, dass mir dieses Buch noch ein klein wenig besser gefallen hat.
Der Erzählstil dieser unwiderstehlichen Unterhaltungslektüre ist lebhaft, fantasievoll und zu Herzen gehend. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und die Schilderungen über Bankok lassen beim Leser Fernweh entstehen.Ein klein wenig konstruiert und vorhersehbar wirkt das Ende dieses tollen Schmökers,was dem Gesamteindruck dieses Buches aber keinen Abbruch tut.Ich habe mich schwer getan den Buchdeckel dieses Buches zu schließen und bin sicher, dass ich diesen Roman noch oft verschenken werde.
Lassen sie sich ansteckenden von der Faszination, die dieses Buch auf den Leser ausübt und gönnen sie ihrem Herzen und ihrer Seele ein wenig Erholungsurlaub.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das Orchideenhasu entführt in eine andere Welt, 25. Mai 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Orchideenhaus (Taschenbuch)
Dieses Erstlingswerk von Lucinda Riley ist einfach große Klasse. Ein wahrer Schmöker, der einem die Zeit komplett vergessen lässt.

Das Buch hat 2 Erzählstränge, die Gegenwart (Julia Forresters Leben) und die Vergangenheit (das Leben der Crawfords früherer Generation). Julia Forrester muss großen Schmerz überwinden, denn sie hat 2 Menschen verloren, die sie sehr liebte. Über Monate schließt sie sich ein, um keiner Menschenseele begegnen zu müssen, bis der neue Besitzer von Wharton Park ihr ein altes Tagebuch überreicht, das Julias Familie zu gehören scheint und Julia damit über ihre Großmutter Elsie die Geschichte der Crawfords erzählt bekommt. Beide Erzählstränge waren gleich spannend, wobei mir die Vergangenheit noch ein klein wenig besser gefallen hat, da man dort ins England des 2. Weltkrieges versetzt wird, sowie in das Thailand der Nachkriegszeit. Ebenfalls toll beschrieben ist das Anwesen Wharton Park, in dem sich zahlreiche Geheimnisse versteckt halten, die nach und nach das Tageslicht erblicken.

Fazit: Klasse Buch, deren Geschichte ich noch lange im Kopf behalten werde. Für Fans von Familiengeschichten genau das Richtige. Wer Bücher von Kate Morton und Sarah Lark mag, der wird dieses Buch lieben. Ich kann nur meine absolute Kaufempfehlung aussprechen.
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191 von 229 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schicksalsschläge pur ..., 1. Juni 2011
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Orchideenhaus (Taschenbuch)
Ich erspare mir an dieser Stelle eine Inhaltsangabe und komme gleich zu meinen Eindrücken:

Ich habe früher mit großer Freude Romane, die auf 2 Zeitebenen angesiedelt sind gelesen z.B. Kearsleys "Mariana", Llewellyns "Verborgene Geschichte" oder Erskines Romane wie z.B. die Herrin von Hay".
Also dachte ich mir bei den durchweg 5* Rezis muss wohl was dran sein...
UND: am Anfang "lies" es sich auch ganz gut an, die ersten 150 Seiten fühlte mich gut unterhalten v.a. in der Vergangenheit. Die Geschichte der jungen Olivia und ihre Erlebnisse im Vorkriegs-London mit ihrer Freundin Venetia gefielen mir. Hier kam so etwas wie "atmosphärische Dichte" auf.

DANN flachte das Ganze aber sehr schnell zusehends ab. Da sind wir auch schon bei den diversen Kritikpunkten:
1. Die Liebesgeschichten beider Zeitebenen sind NICHT überzeugend und glaubhaft dargestellt. Sie sind viel eher klischeehaft und SEHR vorhersehbar (das große Familengeheimnis). Ab einem gewissen Punkt dachte ich: DAS gibts doch nicht! Es driftet dann im Verlauf vollends ab und ich fing (im letzten Drittel an) nur noch genervt querzulesen. Irgendwann gegen Ende bringt es die Protagonistin JULIA selbst TREFFEND auf den Punkt: "Wann würden die schockierenden Neuigkeiten endlich aufhören?" (489). Die Autorin reiht die Klischees nahtlos. DAS ist definitiv ZU viel. Manchmal, vor allem bei diesem Buch, ist weniger mehr!!
2. Zur Sprache: tja Syntax, sowie die Wortwahl sind schlicht, viele Dialoge sind hülsenhaft (v.a. Gegenwart) & grenzen ans Pathetische. Beispiel: GEGENWART: "Hoffentlich kann ich mich deiner als würdig erweisen & dich auf EWIG bei MIR HALTEN." (278) = GRAUENHAFT & unglaubwürdig! Weiterhin werden Wörter wie "fürwider" oder BANNEN (3mal innerhalb v. 2 Seiten verwendet (277-278): Sie musste sie BANNEN (277) ... den BANN brechen (278) ... ihre Dämonen BANNTE sie ... (278). Ich könnte fortfahren, aber das erspare ich mir.
Da sind wir auch schon bei drittens: damit verbunden sind die Charaktere in ihrer Interaktion und ihren Gefühlen unglaubwürdig, platt und blass. Sie überzeugen schlicht auf ganzer Linie ÜBERHAUPT nicht.(Ausgenommen Olivia)
4. Spannung??? Auch die ist auf der Strecke geblieben, da die Handlung, je weiter sie fortschreitet, immer vorhersehbarer wurde & umso konstruierter wirkte. Man ahnt GENAU was kommt und dem Leser wird wirklich nichts erspart. Am Schluss war ich soweit, dass ich mich quasi fürchtete, dass genau das nächste, absolut unwahrscheinliche Ereignis eintritt und man sich fragt: was müssen die armen bemitleidenswerten Protagonisten NOCH erleiden???
5. Atmosphäre??? Fehlanzeige. Auch die suchte ich vergeblich, sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit. Lediglich am Anfang wie oben bereits erwähnt & in der Beschreibung Südfrankreichs kam "atmosphärische Dichte" ins Spiel. Ansonsten wird durch den eklatant hohen Anteil wörtlicher Rede jede Beschreibung so ziemlich im Keim erstickt.

KURZ: platt, K L I S C H E E H A F T, KONSTRUIERT sowie SCHWÜLSTIG.
Beiden Geschichten mangelt es an Tiefe. Ein Schicksalsschlag JAGT den nächsten. Es bleibt nicht genügend Platz für die Protagonisten sich und ihre Gefühle füreinander zu entfalten. Am Ende war ich froh es beiseite legen zu dürfen. Da kommen weder Gefühle noch Atmosphäre noch irgendwas anders auf. Auch sprachlich SEHR PATHETISCH

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden (und das ist gut so), aber ich würde dieses Buch nicht einmal für einen 14tägigen Strandurlaub, als angenehme Lektüre empfehlen. Dann lieber Kearsleys "Mariana" zum dritten Mal lesen!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen flüssig zu lesen, 8. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Orchideenhaus (Taschenbuch)
Da es durchaus auch einige negativen Rezensionen gibt, möchte ich doch auch kurz etwas zu diesem Buch sagen.

Ich würde dieses Buch mit einem unterhaltsamen Hollywoodfilm vergleichen. Ideal für Urlaub und gemütliches dahin lesen.

Wenn man Literatur sucht, ausgezeichnet durch hervorstechende Sprache, und durchdachten, herausfordernden Tiefgang, dann ist man mit diesem Buch wohl falsch beraten.

Ich habe dieses Buch im Urlaub gelesen und habe es bis zur letzten Seite berieselnd genossen und es auch durchaus bis zuletzt als spannend empfunden!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach zurücklehnen, lesen und genießen!, 20. Dezember 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Orchideenhaus (Taschenbuch)
Ich habe mir die Rezensionen der anderen Bewerter durchgelesen und kann nur sagen, ich habe das Buch vor 20 Minuten zu Ende gelesen und bin total traurig, dass es nicht noch weitere 538 Seiten hat. Ich konnte es nicht aus der Hand lesgn und habe oftmals mit den Tränen gekämpft. Obwohl vieles vorhersehbar war, hat mich die Geschichte total in ihren Bann gezogen. Ich war vorher ein bißchen skeptisch, weil ich auch schon viele Bücher in denen es um Tagebücher, Geheimnisse der Vergangenheit etc. geht, gelesen habe. Aber dieses ist eins was ich jederzeit weiterempfehlen würde und auch weiter verschenken würde. Also ich für meinen Teil kann nur sagen, 5 Sterne sind nicht genug! Hoffe bald ein neues Buch der Autorin in den Händen halten zu dürfen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Vertreter des Genres, 23. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Orchideenhaus (Taschenbuch)
Julia, eine weltberühmte Pianistin, ist durch einen Schicksalsschlag schwer gezeichnet. Um das Erlebte zu verarbeiten, zieht sie sich nach Norfolk zurück. Ihre Schwester Alicia wohnt mit ihrer Familie ganz in der Nähe. Und auch das alte Anwesen Wharton Park, in dem sie viele glückliche Stunden ihrer Kindheit erlebte, ist nicht weit entfernt. Zufällig begegnet sie dem heutigen Eigentümer von Wharton Park, Kit. Als der ein altes Tagebuch findet, das wahrscheinlich Julies und Alicias Großvater gehört hat, kommen gleich mehrere Familiengeheimnisse nach und nach ans Tageslicht. Und Julia wird von der Vergangenheit eingeholt und muss sich entscheiden, ob sie zurück oder nach vorn blicken will.

Auf dem Buchcover hinten steht: "Spannend und bewegend: Das Geheimnis von Wharton Park verbindet zwei bittersüße Liebesgeschichten aus Vergangenheit und Gegenwart ..." und dem ist tatsächlich kaum etwas hinzuzufügen.

Nicht alle Familiengeheimnis-Romane sind wirklich spannend, aber "Das Orchideenhaus" hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Die Landschafts- und Ortsbeschreibungen gelingen Lucinda Riley so anschaulich, dass man sich vorstellen kann, beim Lesen selbst vor Ort zu sein. Dabei wird sie jedoch nie zu ausführlich. Die Geschichte fließt und fließt, enthält immer mehr Aspekte, bis zu einem tatsächlich etwas kitschigen, aber trotzdem wunderschönen Finale.

Lucinda Riley zeichnet ihre Charaktere glaubwürdig und sympathisch, ohne diese jedoch perfekt wirken zu lassen. Julia ist zu Beginn der Geschichte ein psychisches und körperliches Wrack und der Leser fühlt von Anfang an mit ihr. Aber auch ihre Schwester Alicia, der neue Lord Crawford, Kit genannt, und die vielen anderen Personen wachsen einem schon nach kürzester Zeit ans Herz.

Dass die Autorin das Geheimnis der Familie Crawford in zwei Zeitebenen ansiedelt, ist gut durchdacht und macht Spaß zu lesen, bietet Abwechslung. Wie auch schon bei der "Schmetterlingsinsel" von Corina Bomann las ich die Ereignisse, die sich in den 1930er Jahren und später abspielten, noch lieber, als die in unserer heutigen Zeit. Trotzdem passt am Ende alles zusammen, fügt sich zu einem großen Ganzen.

Auch die "Moral von der Geschicht'" - die schönen Augenblicke des Lebens zu genießen und auf sein Herz zu hören - kommt nicht belehrend rüber, sondern ehrlich und passend zur Geschichte des Romans und zu seinen Charakteren.

Noch eine kleine Warnung: Ja, dieser Roman ist bisweilen kitschig und die Handlung teilweise vorhersehbar. Mich hat dies jedoch nicht gestört! Wer "hohe Literatur" lesen möchte, sollte vielleicht lieber zu Klassikern greifen???

Es bleibt kaum viel anderes zu sagen außer: Lesen! Wer Familiengeheimnis-Romane mag, wird, da bin ich sicher, mit "Das Orchideenhaus" einen der besten Vertreter dieses Genres in Händen halten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Orchideen sind erblüht, 31. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Orchideenhaus (Taschenbuch)
Die junge und berühmte Pianistin Julia erlitt vor kurzem einem herben Schicksalsschlag (Mann & Sohn bei einem Unfall verloren) und befindet sich seit dem in einem tiefen Loch. Leider können weder ihre Schwester noch andere Familienangehörigen sie da herraus holen. Als sie dann nach Wharton Park zurückkehrt, wo sie viele wunderbare und glückliche Stunden in ihrer Kindheit verbrachte, lernt sie den neuen Eigentümer Kit kennen. Dieser überreicht ihr ein altes Tagebuch mit vielen Geheimnissen darinnen. Julias Großmutter Elsie erzählt ihr dann aus dem Tagebuch und es kommt ein großes Familiengeheimnis zum Vorschein. Die Geschichte spielt einmal zum Zeitpunkt des zweiten Weltkriegs und dann im Hier und Jetzt. Mit Ausflügen auch in das sonnige Thailand wo dann die Geschichte auch ihre kleinen Farbtupfer erhält. Auch fand ich Orts & Landschaftsbeschreibungen sehr schön beschrieben.
Die Geschichte gibt Julia's Leben eine völlig neue Wendung. Den Spannungsaufbau fand ich enorm gut doch leider ist wird das Ende dem allerdings nicht mehr ganz so gerecht wie zu Beginn, desshalb gibt es von mir Punkt Abzug.
Das Cover ist sehr schön gestalltet und auch die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und lässt einen nicht mehr los. Der Schreibstiel der Autorin ist recht flüssig und man kann das Buch schnell weg lesen. Ich kann euch das Buch, wer spannende Familiengeheimnisse mag, von daher nur ans Herz legen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bei weitem nicht perfekt, aber hat was, 6. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Orchideenhaus (Taschenbuch)
Inhalt:
Die berühmte Pianistin Julia befindet sich nach einem herben Schicksalsschlag in einem tiefen Loch und weder ihrer Schwester noch anderen Familienangehörigen gelingt es, ihr herauszuhelfen.
Als in Wharton Park, dem Ort vieler glücklicher Kindheitsstunden, eine Versteigerung stattfindet, kehrt sie nach vielen Jahren dorthin zurück.
Dabei trifft sie auf den neuen Hausherren Kit, an den sie sich noch aus einer Begegnung aus Kindertagen erinnert. Dieser sieht sich gezwungen das Anwesen zu verkaufen, da er nicht über genügend finanzielle Mittel für die aufwendige Renovierung des alten Hauses verfügt. So findet er ein altes Tagebuch, welches anscheinend von Julis Großvater, dem früheren Gärtner von Wharton Park, stammt, und übergibt es Julia. Ihre Großmutter Elsie nimmt den Fund des Tagebuches zum Anlass, um Julia in ein großes Familiengeheimnis einzuweihen, welches nicht nur für ihr Leben umfassende Veränderungen mit sich bringt. Elsie erzählt ausführlich die Geschichte der jungen Olivia und des damaligen Sohn des Hausherren Harrys in der Zeit kurz vor und nach dem 2. Weltkrieg.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch scheinen sich die Geister sehr zu scheiden. Ich hatte schon länger überlegt ob ich es mir zulegen sollte, der Klappentext versprach eine interessante und spannende Geschichte. Als ich es dann vor kurzem auf einem Flohmarkt entdeckte, sah ich es als mein Schicksal an, dieses Buch nun doch zu lesen. ;-)
Der Roman beginnt sehr tragisch und auch spannend. Man wird Teil von Julias Trauer und ihrer Hoffnungslosigkeit. Durch die häppchenweise Vermittlung der Informationen wird immer wieder ein kleiner Spannungsbogen aufgebaut. Man möchte die Gründe dafür wissen und erfahren wie die Geschichte weiter geht.
Diese Spannung lässt zwischenzeitlich immer mal wieder etwas nach, da ich finde, dass für die Geschichte von Harry und Olivia teilweise etwas zu weit ausgeholt wurde. Doch trotzdem verspürte ich den Drang weiter zu lesen und den Rest der Geschichte zu erfahren.
Der Schreibstil bzw. die Dialoge sind manchmal ein wenig flach, aber dennoch lässt sich die Story schnell und flüssig lesen.
Auch bei den Charakteren muss ich zugeben, dass sie teilweise klischeehaft beschrieben werden und manche ihre Handlungen unrealistisch erscheinen, aber trotzdem konnte ich mich im Großteil des Romans in sie hineinversetzen und ihr Verhalten zumindest verstehen. In einem Buch in dem es so viele Schicksalsschläge gibt wie in diesem (am Ende etwas zu viele'Ein bisschen weniger hätte nicht geschadet), benötigt die Story doch zumindest teilweise auch positive Wendungen, und wenn dies durch hoffnungslos romantische oder klischeehafte Ideen geschieht, empfinde ich das persönlich nicht wirklich störend. Ich bin der Meinung, wenn schon das reale Leben nach Schicksalsschlägen zumeist nicht gut zu den Betroffenen ist, dann darf doch wenigstens in einem Buch z. B. von dem aufopferungsvollem Retter in der Not (ich spreche natürlich vom Traummann Kit) geträumt werden.

Fazit:
Also, auch wenn das Buch bei weitem nicht perfekt ist, konnte es mich fesseln und hat mich nach dem Beenden mit einem guten Gefühl zurück gelassen. So vergebe ich eigentlich 3,5 Sterne (hier bei Amazon muss ich auf 4 aufrunden) und empfehle es jenen, welche einfach nur eine nette, nicht ganz perfekte, aber ergreifende Lebensgeschichte lesen wollen, und sich von einer teilweise klischeehaften Umsetzung nicht stören lassen. Menschen, die anspruchsvolle Literatur mit hochtragender Sprache und nüchternem Realismus bevorzugen, würde ich eher davon abraten.

lg, Steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch um ein Familiengeheimnis, 16. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Orchideenhaus (Taschenbuch)
Julia Forrester ist gezeichnet von einem schweren Schicksalsschlag und hat sich in ihr kleines dunkles Cottage in der Nähe ihres Heimatortes zurückgezogen, um zu trauern. Da gerät über eine Zufallsbekanntschaft das Tagebuch ihres Großvaters aus dem Zweiten Weltkrieg in ihren Besitz, das einige Fragen aufwirft. Ihre Großmutter Elsie kann die Rätsel lösen und lässt Julia an ihrer wahren Familiengeschichte teilhaben, die einige Geheimnisse und Überraschungen birgt.
'Das Orchideenhaus' von Lucinda Riley ist weitaus mehr, als der unterhaltsame Kitsch den ich mir vom Klappentext erwartet hatte. Die Autorin erzählt sehr ausgefeilt und in Rückblenden und eingeschobenen Ich-Perspektiven aus Vergangenheit und Gegenwart und gibt einem als Leser so die Möglichkeit, alle Perspektiven der Geschichte kennenzulernen. Die Charaktere sind sympathisch und teilweise von schweren privaten Schicksalsschlägen gezeichnet, ohne allzu platt und stereotyp daherzukommen. Einige leicht unglaubwürdige Wendungen am Schluss weniger hätten es meiner Meinung nach durchaus getan, aber das Grundgerüst der Geschichte ist gut nachvollziehbar und trieft nicht vor Kitsch und romantischen Verklärungen, auch wenn die große Liebe in Zeiten des Krieges natürlich nicht fehlen darf.
Alles in allem ein sehr gelungener Roman mit guten Figuren und schönen Kulissen, absolut lesenswert für alle, die auch 'Die Schmetterlingsinsel' von Corina Boman und 'Die Wildrose' von Jennifer Donnelly mögen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön, 8. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Orchideenhaus (Taschenbuch)
Nach dem Verlust ihres Sohns und ihres Mannes kehrt Julia, eine Pianistin aus Frankreich, wieder zurück nach England, wo auch ihre Schwester lebt. Julias Großeltern sind Bedienstete in Wharton Park gewesen und Julia hat ihre Sommer als Kind dort verbracht. Als sie es mal wieder besucht, stehen die Dinge schlecht um das Gut. Nachdem sie das Tagebuch erhalten hat, fängt sie an die Mysterien ihre Vorfahren zu erkunden und befragt zu diesem Zweck auch ihre noch lebende Großmutter.

Die Geschichte spielt in der Vergangenheit und auch in der Gegenwart. Solche Bücher sind oft sehr spannend. So auch ,,Das Orchideenhaus''.

Die Vergangenheitsgeschichte erzählt die wahre Geschichte von Julias Familie, welche durch Krieg und Verlust geprägt ist, und die Gegenwart widmet sich Julia, die sich wieder dem Leben zuwendet. Nach ihrem Verlust hat sie aufgehört Klavier zu spielen, doch nachdem sie anfängt sich mit ihrer Familiengeschichte zu beschäftigen, bekommt sie wieder etwas Lebensmut - und erfährt wer sie wirklich ist.

Die Wendungen dieser Geschichte waren sehr überraschend. Die Spannung steigt und steigt und ich kann nur sagen, dass ich vom Ende sehr begeistert war.
Bücher dieser Art begeistern mich einfach!
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Das Orchideenhaus
Das Orchideenhaus von Lucinda Riley (Taschenbuch - 3. Mai 2011)
EUR 9,99
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