Kundenrezensionen


48 Rezensionen
5 Sterne:
 (26)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (5)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Krimi der Extraklasse
Harlan Coben ist mit seinem neuen Roman ein Krimi der Extraklasse gelungen, der von der ersten Seite an den Leser fesselt und in seinen Bann zieht.

Haley Mc Waid eine junge Schülerin ist spurlos verschwunden und trotz intensiver Suche tappt die Polizei vollkommen im Dunkeln und weiß nicht, ob sie es mit einer Entführung oder Schlimmeren zu tun...
Veröffentlicht am 7. Januar 2011 von Astrid L.

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weder Fisch noch Fleisch
Der US-Autor ist berühmt für seine wendungsreichen Thriller. Bei allen Storytwists hat er in seinem neuen Roman eines allerdings vergessen: Spannung.

Kennt man einen Coben, kennt man alle: Plötzlich verschwindet ein vertrauter Mensch auf rätselhafte Weise. Oder er kommt gewaltsam ums Leben. Der Hinterbliebene verfällt in tiefe Trauer...
Veröffentlicht am 16. Januar 2012 von DonMarcello.de


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Krimi der Extraklasse, 7. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: In seinen Händen: Thriller (Broschiert)
Harlan Coben ist mit seinem neuen Roman ein Krimi der Extraklasse gelungen, der von der ersten Seite an den Leser fesselt und in seinen Bann zieht.

Haley Mc Waid eine junge Schülerin ist spurlos verschwunden und trotz intensiver Suche tappt die Polizei vollkommen im Dunkeln und weiß nicht, ob sie es mit einer Entführung oder Schlimmeren zu tun hat.
Inzwischen interessiert sich Wendy Tynes, eine bekannte Fernsehjournalistin und Moderatorin einer Sendung über Sexualverbrechen für diesen Fall und recherchiert ebenfalls. Ihrem Team und ihr gelingt es sehr schnell eine Verbindung zu Dan Mercer, einem Sozialarbeiter herzustellen und so wird der Mann verhaftet. Doch es gibt zu wenig Beweise und so wird Dan Mercer wieder auf freien Fuß gesetzt. Allerdings ist sein Leben komplett ruiniert, da ihm jetzt der Ruf eines Pädophilen anhaftet und er sich von nun an verstecken muß, da sein Leben nicht mehr sicher ist... In seiner Verzweiflung und aus seinem Versteck heraus setzt er sich mit Wendy Tynes in Verbindung um ihr seine Unschuld zu beteuern, in der Hoffnung sie würde ihm glauben und das in ihrer Sendung veröffentlichen.
Wendy stimmt zögernd zu, denn auch an ihr nagen Zweifel und sie frägt sich, ob sie nicht tatsächlich einen Unschuldigen verdächtigt und seinen Ruf und Leben zerstört hat. So beginnt sie weiter zu suchen, zu recherchieren und stößt auf viele Dinge, die nicht zu dem Verdacht passen...und ihre Spur führt sie immer weiter weg von dem Verschwinden des Mädchens, in eine andere Welt und eine andere Vergangenheit.

Der Autor hat eine Handlung vorgelegt, die so exzellent und komplex aufgebaut ist und in der sich nichts so entwickelt, wie es zuerst den Anschein hat. Dies ist eine Story, die zum Nachdenken anregt und den Leser fordert. Fordert in seinem Urteilsvermögen, seiner Kombinationsgabe und seiner Neutralität. Denn wie schnell ein Mensch vorverurteilt und dadurch eine Existenz zerstört wird, ist hier brilliant aufgezeigt!
Überrascht und gefesselt liest man Seite um Seite und stellt fest, das wieder einmal nichts so ist wie es scheint und jedesmal wenn man glaubt das Puzzle endlich zusammengesetzt zu haben, stellen neue Erkenntnisse und Handlungstränge die Dinge wieder vollkommen in Frage!

Ein psychologischer Krimi der es in sich hat und auf keiner Seite langweilig wird, da der Autor es verstanden hat alle seine Fäden intelligent und meisterhaft miteinander zu verknüpfen!

Daher auf jeden Fall: 5 Sterne und ich wünsche allen Lesern genauso viel Spannung, wie ich sie hatte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als erwartet- und das war nicht wenig..., 9. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: In seinen Händen: Thriller (Broschiert)
Vorab muss ich zugeben- mein erstes Buch von Coben.
Warum ich dann viel erwartet habe? Ich hatte das Glück im Rahmen der LitCologne eine Lesung zu erleben - er selbst las das original, auf der Bühne begleitet von zwei TV-Damen, die moderierten bzw. die Übersetzung vortrugen.
In der Hoffnung dass die zitierten Passagen nicht die besten des Buches wären nahm ich gern ein Exemplar mit- und war gespannt, da der Autor selbst empfahl, man solle gleich nach der Lesung anfangen und bis morgens um 5 durchlesen- man könne ja das Buch eh nicht weglegen.
Was soll ich sagen - einige Tage später nahm ich das Buch zur Hand, so gegen 10 Uhr abends, und legte es erst beendet um 4 Uhr wieder weg. Also recht fesselnd, in der Tat.

Inhaltlich immer wieder überraschend, selten vorhersehbar, zum Teil überaschend humorvoll, durchaus zum Nachdenken animierend weil in Maßen auch sozialkritisch -so möchte ich unterhalten werden.
ABSOLUT EMPFEHLENSWERT.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harlan Coben versteht es zu überraschen !!!, 1. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: In seinen Händen: Thriller (Broschiert)
"Was diesen Roman so anders macht, und warum man vor Harlan Coben den imaginären Hut ziehen muss - mag man ein Fan sein oder auch nicht - ist seine Art, die Storys so unglaublich komplex, mit unzähligen Überraschungen und Wendungen auszustatten, dass es einem fast schwindelig wird."

Was aber die Geschichte in "In seinen Händen" so extrem "wuchtig" erscheinen lässt, sind die zwei Handlungsstränge - die an sich schon jeder für sich allein eine eigene Story hätten bilden können - die nach und nach zusammenfinden, und natürlich auch am Ende den "Ah, das gibt es nicht, das hätte ich jetzt nicht gedacht" Effekt auslösen.

Ps:"Wer bei diesem Roman sagt, es war vorhersehbar, welche Figur welche Fäden zieht, wer etwas Schlimmes getan hat, und warum er es getan hat, der lügt."

Sie ist geschickt ausgeklügelt, mit der nötigen Portion Witz - das bezieht sich hauptsächlich auf die Dialoge zwischen Wendy und ihrem Sohn Charlie - und mit viel Ideenreichtum ausgestattet. Um nicht den Faden zu verlieren, um nicht die kleinen Krumen zu übersehen, die Coben hier und da für den Leser fallen lässt, ist ein "flüchtiges zwischendurch lesen", aufgrund dieser Komplexität nicht wirklich angebracht und ein voll dabei sein, ein dranbleiben unabdingbar. Vielleicht sollte man sich einfach die Zeit nehmen, sich seine Gedanken um den weiteren Werdegang in der Story zu machen, möglich auch - so wird es jedenfalls gerne praktiziert - sich ein paar Notizen niederzuschreiben.
Ein Roman könnte niemals spannend, packend, mitreißend - es gibt unglaublich viele Beschreibungen für einen gelungenen Thriller - sein, könnte niemals das gewisse etwas beim Leser hervorrufen, wenn die Figuren nicht gut gezeichnet wären, kein Feedback oder keine gute Ausstrahlung hätten. Cobens Figuren sind angenehme Zeitgenossen, sehr realitätsnah und überzeugend, sowohl in den Handlungen, als auch in den Dialogen. Gerade weil sie nicht unfehlbar sind, ihre Schwächen und natürlich auch ihre "normalen" Stärken wie jeder andere haben, machte es sie zu einem Highlight.
Zusammengefasst wartet in Harlan Cobens "In seinen Händen" die pure Niedertracht, das personifizierte Böse und extrem hinterhältige Intrigen auf den Leser. Kurzum, alles was für Gänsehaut sorgt, was einem den Kopf schütteln- und die Fingernägel kauen lässt, ist in diesem Roman vertreten.

Was mich persönlich aber fast in den Wahnsinn getrieben hätte, zumindest im ersten Drittel des Romans, waren die viel zu heftig ausgeschmückten und verschachtelten Sätze, die das Tempo und den Spaß das ein ums andere Mal doch erheblich beeinträchtigten. Dabei geht es nicht um die Dialoge zwischen den Figuren, die sind ihm wirklich mehr als perfekt gelungen. Es geht einzig und allein um die Passagen, in denen irgendeine Aktion, oder einfach nur ein Gegenstand deart überzogen beschrieben wird, das es schon als überflüssig und nervtötend gilt. Dieses Phänomen ließ - dem Herrn oder seiner eigenen Einsicht sei dank - nach. Aufgrund dessen, und weil die Story einfach unglaublich fesselnd und spannend ist, hat es ihn keinen Stern gekostet und erhält somit die volle Anzahl.

Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle nichts verraten, weil die Geschichte erstens zu umfangreich ist, und ich zweitens auch niemanden den Spaß an diesem Roman nehmen möchte, in dem ich vielleicht zu viel verrate. Der Klappentext ist aussagekräftig genug. Jedenfalls ist dieser Roman ein Muss für Thriller-Fans.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weder Fisch noch Fleisch, 16. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: In seinen Händen: Thriller (Broschiert)
Der US-Autor ist berühmt für seine wendungsreichen Thriller. Bei allen Storytwists hat er in seinem neuen Roman eines allerdings vergessen: Spannung.

Kennt man einen Coben, kennt man alle: Plötzlich verschwindet ein vertrauter Mensch auf rätselhafte Weise. Oder er kommt gewaltsam ums Leben. Der Hinterbliebene verfällt in tiefe Trauer. Doch kaum, dass er sich endlich mit der schmerzhaften Leere in seinem Leben arrangiert hat, ereilt ihn die Nachricht, dass der Verschwunde wieder zurückkehrt, der Verstorbene doch noch lebt ' und dass überhaupt alles ganz anders ist, als man ursprünglich angenommen hat.

Aber selbst dies ist natürlich nicht die finale Wahrheit, denn Coben ist ein wahrer Meister, wenn es um das unverhoffte Ende nach dem Ende geht. Dabei mag er es mit dem Realismus zwar nicht immer so genau nehmen, aber sei's drum, faszinierend sind seine Thriller trotzdem; meistens zumindest.

Kein Lebenszeichen: Roman, Keine zweite Chance: Roman oder das von Guillaume Canet in Frankreich verfilmte Kein Sterbenswort: Roman zum Beispiel sind echte Pageturner und begründen zu Recht Cobens guten Ruf. Andere Romane wie Kein Friede den Toten: Roman oder Kein böser Traum: Roman bieten dagegen nur noch mäßige Aufregung, weil der Autor es mit den Storytwists zu bunt treibt ' oder einfach, weil man seine Stilmittel zwischenzeitlich durchschaut hat. Schade.

Auch der neue Thriller »In seinen Händen« liegt irgendwo im Mittelfeld. Nicht, weil die Story zu offensichtlich wäre. Die Pointe, die Coben seiner Geschichte nach dem eigentlichen Ende verpasst, ist tatsächlich gelungen. Aber trotzdem, irgendwie will auf den 400 Seiten davor keine rechte Begeisterung aufkommen.

Die Geschichte um die TV-Reporterin Wendy Tynes, die vor laufender Kamera Pädophile enttarnt, plätschert so dahin. Und leider ist sie manchmal auch nicht schlüssig. Denn es will dem Leiser einfach nicht einleuchten, warum die vormals so skrupellose Journalistin plötzlich Mitleid mit einem von ihr entlarvten Kinderschänder bekommt, nur weil dieser auf Grund von Verfahrensfehlern freigesprochen wird. Wendy ist plötzlich erfüllt von Zweifeln und unternimmt alles, um seinen Namen reinzuwaschen. Dass dies wiederum dem Senderchef nicht gefällt und er sie deshalb feuert, kommt auch nicht wirklich überraschend '

»In seinen Händen« ist weder Fisch noch Fleisch ' ein Thriller, dem die rechte Spannung fehlt. Coben kann's definitiv besser.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was war mit Coben los..., 23. März 2011
Rezension bezieht sich auf: In seinen Händen: Thriller (Broschiert)
Vorweg: Ich hab sie alle gelesen aber keines war so schlecht!

Schon die Aufmachung, das Format und die Papierstärke der Seiten haben mich stutzig gemacht:
Viel Buch fürs Geld? Mitnichten.
Wenn alles überflüssige, sprich den Handlungsablauf aufhaltende (und davon gibt es genug und schadete der Spannung!) wegfiele, blieb ein mageres Büchlein übrig.
Seitenweise Belanglosigkeiten (wie z.B. um Ten-A-Flys "Fathers Club") hätten mich so um die Buchmitte fast aufgeben lassen.
Irgendwann im letzten Drittel ging es dann endlich straffer voran und es wurde sogar noch spannend.
Aber ehrlich, es war trotzdem eine Zumutung.
Entweder war es nur ein Ausrutscher, Lückenfüller oder sonstwas und das nächste Buch wird wieder.
Oder aus Coben ist die Luft raus.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt empfehlenswert!, 3. Mai 2011
Von 
B. Robert (aus Salzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In seinen Händen: Thriller (Broschiert)
Ich bin eher durch Zufall auf den Autor gestossen, kannte ihn zuvor nicht.
Leider.
Das Buch einmal in die Hand genommen fällt es einem schwer, es wieder weg zu legen.
Flott erzählt, eine angenehm unkonstruierte, sich stetig aufbauende Spannung und immer wieder unvermutete Richtungswechsel machen das Lesen dieses Thrillers zum Vergnügen!
So gefesselt war ich zuletzt von Stieg Larsson.
Die wenigen Negativ-Kritiken kann ich definitiv nicht nachvollziehen.
Das Buch hat sich 5 Sterne verdient und meine nächsten Harlan Cobens sind bereits unterwegs!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwie nicht stimmig, 20. September 2013
Rezension bezieht sich auf: In seinen Händen: Thriller (Taschenbuch)
Ich habe lange überlegt, was es war, dass mich an diesem Buch gestört hat. Ich bin leidenschaftlicher Thriller und Krimileser und aufgrund der guten Rezessionen habe ich mir dieses Buch bestellt. Es war kein Fehlkauf und ich bin froh, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe, aber streckenweise habe ich überlegt, ob ich es überhaupt zu Ende lesen soll.

Ich würde das Buch als oberflächlich bezeichnen. Kein Charakter hat es wirklich geschafft mich uz berühren oder ein Gefühl zu entwickeln. Spannung habe ich auch keine empfunden. Trivial würde ich sagen. Ich wollte einfach wissen, wer es war, deshalb habe ich mich bis zum Schluss durchgerungen, wobei ich manche Seiten nur mehr quergelesen habe. Der Schluss..... naja, es stimmt, am Ende muss man mit einigen Wendungen rechnen. Fast schon zu viele Wendungen.

Ich habe auch ein anderes Buch von Harlan Coben gelesen (Wer einmal lügt), welches ich besser gefunden habe. War jetzt auch kein Kaliber einer Tess Gerrittsen oder eines Michael Robotham. Also wenn jemand ein Buch von Coben lesen möchte, würde ich nicht mit diesem hier beginnen :-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein erster Coben, aber sicher nicht mein letzter, 7. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: In seinen Händen: Thriller (Broschiert)
Dies ist mein erster Roman von Harlan Coben und ich habe ihn praktisch in einem Rutsch durchgelesen.

Der Jugendsozialarbeiter Dan Mercer wird durch den vermeintlichen Anruf eines seiner Schützlinge in ein verlassenes Haus gelockt, in dem nur die Enthüllungsjournalistin Wendy Tynes mit einem Kamerateam auf ihn wartet. Wendy ist dafür bekannt, Pädophile zu entlarven, indem sie ihnen eine Falle stellt. Anschuldigungen im Internet und diese Aktion reichen aus, um Dans Leben zu ruinieren und führen schließlich zu seiner Ermordung. Bei den polizeilichen Ermittlungen tauchen Hinweise auf, die Dan in Verbindung mit der spurlos verschwundenen Highschool-Schülerin Haley McWaid bringen. Als Wendy arbeitslos wird, nutzt sie ihre freie Zeit und nimmt Kontakt zu Dans Kollegen und Freunden auf, von denen niemand glaubt, dass er pädophil war. Wendy gräbt tiefer und vermutet auf eine Verschwörung gestoßen zu sein, die auch das Leben einer Reihe ehemaliger College-Zimmergenossen Dans zerstört hat.
Den Inhalt in ein paar Sätzen zusammenzufassen, ohne gleichzeitig zuviel zu verraten, ist nicht einfach. Viele Wendungen und Richtungsänderungen bestimmen die Geschichte, viele Handlungsstränge verlaufen parallel, laufen ineinander oder berühren sich nur.

"Ich wusste, wenn ich die rote Tür öffnete, würde das mein Leben zerstören." Mit diesem Gedanken Dan Mercers, dem Ich-Erzähler des Prologs, beginnt der Roman. Durch den geschickten Schachzug, Mercer selbst auftreten zu lassen, sind die Sympathien sofort auf seiner Seite. Es fällt schwer, den sympathischen Mann als Pädophilen zu sehen. Wer bei diesem Thema Bedenken hat und so etwas nicht lesen mag, braucht hier nichts zu befürchten. Coben belässt es bei Andeutungen und geht nicht ins Detail.

Von der ersten Seite an entwickelt das Buch eine unwiderstehliche Sogwirkung, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Coben verlangt von seinen Lesern höchste Aufmerksamkeit. Bereits in den Anfangskapiteln werden viele Charaktere vorgestellt und mehrere scheinbar voneinander unabhängige Handlungsstränge eröffnet. Geschickt gestreute Anhaltspunkte ermöglichen die verschiedensten Spekulationen, lassen jedoch kein Gesamtbild entstehen.
Trotz der Anhäufung von aktuellen und brisanten Themen gelingt es Coben, sich nicht zu verzetteln. Leichtfüßig navigiert er durch den dichten Wald von Drehungen und Wendungen, erzeugt dadurch ein enormes Tempo und die dazugehörige Spannung. Manche Schachzüge sind nicht neu, das fand ich aber verzeihlich. Erst im Nachhinein fielen mir ein paar Nachlässigkeiten und Logikfehler auf. Dem schnellen Vorantreiben der Handlung ist die Entwicklung der Charaktere etwas zum Opfer gefallen.

Die Protagonistin ist gut gelungen. Wendy Tynes stellt sich als sympathische Person heraus, sie ist zäh und man nimmt ihr Interesse an der Wahrheit ab. Das Zusammenleben mit ihrem 16-jährigen Sohn Charlie funktioniert erstaunlich gut. Und Schwiegervater Pops ist eine liebenswerte Nebenfigur. Einzig mit der albernen Figur des weißen Rappers "Ten-a-Fly" hat der Autor sich aus meiner Sicht einen Fehlgriff erlaubt.

Mit seinem lockeren Schreibstil gelingt Coben immer wieder gelingt der Balanceakt, humorvolle Szenen in die Geschichte einfließen zu lassen. Die Dialoge sind erstklassig. Bis ganz zum Ende überrascht er durch immer neue Wendungen, doch schließlich sind die Geheimnisse gelöst und alle Handlungsstränge enden in einem zufrieden stellenden Abschluss. Die Mischung aus aktuellen Themen und hohem Tempo macht das Buch zu einem nahezu perfekten und empfehlenswerten Pageturner.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum gelungen, 14. September 2011
Rezension bezieht sich auf: In seinen Händen: Thriller (Broschiert)
Schon wegen der ansprechenden Cover-Gestaltung ein Buch das man gerne in die Hand nimmt. Dazu noch die absolut angenehme Schriftgrösse, eine sympathische Protagonistin und Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Was will man mehr! M.E. eines der besten Bücher von Harlan Coben. Absolute Empfehlung für ein verregnetes Wochenende oder zum Abschalten am Abend wenn man Pageturner mag, die ohne detaillierte Darstellung von Gewaltexzessen funktionieren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leseempfehlung, 8. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: In seinen Händen: Thriller (Taschenbuch)
Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem ein Autor so viele überraschende Wendungen hineingepackt hat, dass es kaum möglich ist, diese im Überblick wiederzugeben. Nur so viel: Es geht um ein verschwundenes Mädchen, viralen Rufmord, Mord, Schuld und Vergebung. Mittendrin die junge Reporterin und alleinerziehende Mutter Wendy Tynes, die in ihren Sendungen Pädophile entlarvt. In ihrem letzten Fall bei Dan Mercer aber scheint sie einen Fehler gemacht zu haben und einen Unschuldigen verdächtigt zu haben. Dieser Mann wird kurz darauf vor ihren Augen durch den Vater eines missbrauchten Jungen erschossen. Aber die Indizien sprechen immer noch für seine Unschuld. Dann wird die Leiche des verschwundenen Mädchens gefunden. War Dan Mercer doch schuldig? Und irgendetwas haben seine ehemaligen Kommilitonen aus der Princeton-Universität damit zu tun! Wendy forscht weiter nach, bis auch ihr eigener Ruf auf dem Spiel steht.

Der Leser wird in ein Wechselbad von Verdächtigungen, Gerüchten und Tatsachen getaucht bis zu einer völlig unerwarteten Lösung des Falles. Dieser Roman besitzt Tempo, Spannung und erschreckende Parallelen zur Realität.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

In seinen Händen: Thriller
In seinen Händen: Thriller von Harlan Coben (Taschenbuch - 16. Juli 2012)
EUR 8,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen