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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düstere und unheimliche Atmosphäre
Ich finde es immer interessant, wenn ein Fantasy-Roman in einer realen Umgebung spielt, besonders, wenn man die Gegend kennt. Das ist hier bei mir zwar nicht der Fall, aber falls ich demnächst mal in den Schwarzwald kommen sollte, werde ich sicher an das Buch denken und mich leicht gruseln.

Die Geschichte beginnt wie ein historischer Roman. Wir begleiten...
Veröffentlicht am 15. Juni 2012 von Heimfinderin

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen wenig Neues aus der Welt der Übersinnlichen
Lange habe ich überlegt, ob ich eine Rezension schreiben soll oder nicht. Das meiste wurde bereits gesagt. Da ich jedoch noch immer enttäuscht bin, habe ich mich zu dieser Kritik durchgerungen.
Die zahllosen Rechtschreib - und Zeichensetzungsfehler, die zuvor schon erwähnt wurden, haben auch mich extrem gestört. Ein oder zwei Fehler findet man in...
Veröffentlicht am 18. Februar 2012 von hexsaa


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 4,5 Punkte für: Die Alchemie der Unsterblichkeit, 12. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Alchemie der Unsterblichkeit: Roman (Taschenbuch)
Willkommen in Dornfelde, dem "Sleepy Hollow" vom Schwarzwald, im Jahre des Herren 1771. Wer die filmische Umsetzung von Tim Burton gesehen hat, weiß genau in welcher Stimmung "Sleepy Hollow" gedreht ist. Genauso so düster und unheimlich ist "Die Alchemie der Unsterblichkeit" doch gleichzeitig ist es erfrischend anders als andere Bücher, in denen es von Menschen, Vampiren und Werwölfen wimmelt. Die Charaktere, die Kerstin Pflieger aufzeigt, sind gut beschrieben und wunderbar individuell. Doch Vorsicht: Die Autorin "traut sich" in ihrer schriftstellerischen Freiheit auch schon mal, den einen oder anderen "Guten" ins Jenseits zu befördern! Was den Leser zwar etwas leiden, die Spannung jedoch steigen lässt.

In "Die Alchemie der Unsterblichkeit" sind die paranormalen Wesen so wie sie bereits bei Bram Stoker waren: nicht gerade "freundlich". Kerstin Pflieger entführt den Leser tief hinein in die Geschichte von Icherios Ceihn, der von einer geheimnisvollen Kanzlei angeheuert wird die Morde, die im entlegenen Ort Dornfelde, im Dunklen Territorium geschehen, aufzuklären. Was er dort vorfindet, läßt in schier erstaunen: In scheinbar friedlicher Koexistenz leben Menschen, Vampire und Werwölfe beisammen - wären da nicht diese grauenhaften Morde.

Der manchmal etwas schusselige, doch liebenswerte Icherios Ceihn wird bei seinen Ermittlungen, samt seiner klugen Ratte Maleficium, in eine Spirale gezogen, die voll bestückt ist mit Irrlichtern, Vampiren, tierischen Werwölfen, Alchemie, um nur einige zu nenne. Kerstin Pflieger verwebt den erzählerischen Hauptstrang gekonnt mit Nebenhandlungen und diversen Charakteren. So ist man als Leser damit beschäftigt sich zu fragen, wer wohl die Morde begangen hat. Die Spuren, die die Autorin dabei legt, führen nicht selten in die Irre.

Die Autorin schafft mit diesem Buch eine stimmige Atmosphäre zu beschreiben, die den Leser direkt in das schaurige Dornfelde und die blutigen Vorkommnisse hinein katapultiert. Icherios Ceihn muss sich im Dunklen Territorium gleichermaßen mit Menschen, Vampiren und Werwölfen herumschlagen. Das Lüften der dorfeigenen Geheimnisse hält ihn so manches Mal davon ab, sich um das Eigentliche, nämlich die Aufklärung der brutalen Morde, zu kümmern. Sehr viel versprechend bei der Aufklärung der Morde sind für den Leser die Textpassagen, die Kerstin Pflieger den Mörder "sprechen lässt".

Manchmal hätte ich Icherios gerne etwas angeschoben, wenn es darum gegangen ist, richtige bzw. logische Schlussfolgerungen, aus den zur Verfügung gestellten Informationen, zu ziehen. Der Täter kann, wenn man darauf achtet, durchaus schon bald entlarvt werden. Dies mag für den Moment der Geschichte vielleicht etwas die Luft herausnehmen, doch das, was um die Morde herum passiert, ist wirklich nicht ohne. Einer Fortsetzung, die sich mit "Der Krähenturm" ergibt, sehe ich mit Freude entgegen. Vielleicht gewährt die Autorin den geneigten LeserInnen dann mehr Einblick in die Person Icherios Ceihn. Von mir gibt es für den historisch-fantastischen Krimi "Die Alchemie der Unsterblichkeit" 4,5 Punkte.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fantastischer historischer Kriminalroman, 21. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Alchemie der Unsterblichkeit: Roman (Taschenbuch)
Die Alchemie der Unsterblichkeit ' Kerstin Pflieger

Inhalt:
Die Geschichte handelt von Icherios Ceihn, einen jungen Mann, der, leider bisher erfolglos, einen Platz für ein Medizinstudium zu ergattern und sich recht durch's Leben schlägt, bis er von einer mysteriösen 'Kanzlei' einen Auftrag bekommt: Er soll als Inspektor in den Schwarzwald reisen, um einen Doppelmord aufzuklären. Eine echte Herausforderung für ihn. So packt er seine sieben Sachen und wird plötzlich mit vielen mystischen Wesen wie z.B. Werwölfen, Vampiren und Irrlichtern konfrontiert. Und auch ein dritter Mord wurde bereits begangen'

Meine Meinung:

Geschichten über Vampire und Werwölfe überfluten momentan den Buchhandel. Ob sie nun glitzern, oder besonders anziehende Augen haben oder einfach wahnsinnig sexy oder animalisch sind, eines haben sie alle gemeinsam: Keine Frau kann ihnen wiederstehen!
All dies wird der Leser in diesem Buch nicht finden. Erfrischend anders erzählt die Autorin von Vampiren und Werwölfen, die endlich mal wieder 'böse' sind. Wobei es auch dort Unterschiede zu machen gilt, denn die Autorin hat sich viel Mühe gegeben ihren Charakteren viele Facetten zu verleihen.
Beim Lesen fühlte ich mich an den Film 'Sleepy Hollow' erinnert. Ein manchmal etwas tollpatschiger Ermittler, der in einem mittelalterlichen Ambiente versucht einen Mord aufzuklären, der etwas Übernatürliches zu haben scheint und der wirklich einiges einstecken muss, aber das war von der Autorin so ja auch beabsichtigt, ließ sie sich doch von diesem Film inspirieren.
Der Leser befindet sich relativ schnell in der Geschichte, da es keine lange Einleitung gibt, und ist mit Icherios auf dem Weg in Richtung Schwarzwald. So findet man schnell in die Handlung und hat auch Lust weiterzulesen.
Die Handlung an sich ist gespickt mit vielen kleinen Nebenhandlungen, sodass es nicht nur diesen einen roten Faden zu verfolgen oder eben dieses eine Rätsel zu lüften gibt. Der Leser hat bei der Lektüre die Möglichkeit selber zu überlegen und zu entscheiden welche Nebenhandlungen letztlich wohl zur Aufklärung des Mordes beitragen werden. So wurde auch ich auf so manche falsche Fährte gelockt.
Eine kleine Denkhilfe und Besonderheit des Buches ist, dass die eigentliche Geschichte immer wieder durch kurze Ausschnitte unterbrochen wird, die sich sofort als Monologe des Täters identifizieren lassen. In jedem Monolog lernt man ein wenig mehr über den Täter und bekommt kleine Hinweise darauf, wer es sein könnte, bzw. wer es eben nicht mehr sein kann und das Puzzle setzt sich immer weiter zusammen.
Was mir ein wenig gefehlt hat, ist eine genauere Erklärung was es eigentlich mit dieser Kanzlei auf sich hat, ein wenig mehr Vorgeschichte bzw. ein wenig mehr Information wäre ganz schön gewesen. Vielleicht werden wir aber im zweiten Teil mehr darüber erfahren. Dieser erscheint voraussichtlich im Dezember und wird 'Der Krähenturm' heißen.

Fazit:
'Die Alchemie der Unsterblichkeit' ist eine erfrischend andere Vampir-Werwolf-Geschichte, die dem Leser Rätsel, viele mystische Figuren, Spannung und facettenreiche Charaktere bietet und dem Leser ein paar unterhaltsame Lesestunden garantiert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswerter Fantasy-Krimi-Mix, 5. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Alchemie der Unsterblichkeit: Roman (Taschenbuch)
*Worum geht's?*
Icherios Ceihn wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich für das Stipendium eines Medizin-Studiums angenommen zu werden. Als ihm ein Freund und Kollege, Raban von Helmstatt, die Adresse eines mysteriösen Auftraggebers nennt, der seine Chancen erhöhen könnte, ist er hellauf begeistert. Schließlich würde er alles für seinen Traum tun! Dabei ahnt der junge Gelehrte nicht einmal ansatzweise, welchen Auftrag der schaurige Anselm von Freyberg für ihn parat hält: Er soll in die Stadt Dornfelde reisen, in die Tiefen des Schwarzwaldes, und eine grausige Mordserie aufklären, die bereits drei Opfer forderte - und für den Mörder scheint noch lange kein Ende in Sicht. Die größte Überraschung erwartet Icherios jedoch erst bei seiner Ankunft und zerstört sein ganzes Weltbild, denn die Bewohner Dornfeldes setzt sich nicht nur aus Menschen, sondern auch aus Werwölfen und Vampiren zusammen...

*Kaufgrund:*
Das Cover war der Hauptgrund, warum ich "Die Alchemie der Unsterblichkeit" unbedingt lesen wollte. Es war sozusagen Liebe auf den ersten Blick!

*Meine Meinung:*
Der Einstieg in Kerstin Pfliegers Debütroman "Die Alchemie der Unsterblichkeit" dürfte sich gar nicht als solchen bezeichnen, denn der Leser erhält keinerlei Möglichkeiten, sich mit den Charakteren und Situationen anzufreunden. Ab der ersten Seite befindet man sich mitten im Geschehen und begleitet Icherios auf dem Weg zu seinem mysteriösen neuen Arbeitgeber. Während des ersten Kapitels ist es kaum möglich, sich einen Reim auf die Geschehnisse zu machen, doch die Autorin lässt uns nicht lange im Dunkeln. Während die Geschichte voranschreitet, lässt sie stückchenweise Informationen über ihren Protagonisten und seine Vergangenheit in die Handlung einfließen. Bis zur letzten Seite erfährt der Leser so neue Wahrheiten rund um "Die Alchemie der Unsterblichkeit". Pflieger hält uns durch dieses puzzlehafte Zusammensetzen aller kleinen Häppchen bei Laune und sorgt dafür, dass wir das Buch nicht mehr zur Seite legen wollen.

Leider muss ich zugeben, dass mich die Vergangenheit von Icherios mehr interessierte als die eigentliche Frage: Wer ist der brutale Mörder? Die Autorin hat ihre Krimigeschichte durchaus spannend gestaltet und sich sichtlich Mühe gegeben, die Identität des Täters unter Verschluss zu halten. Sie hat viele nebensächliche Handlungsstränge und Andeutungen eingebaut, um ihre Leser selbst zum Denken anzuregen und ihn auf falsche Fährten zu locken. Ihre Hinweise waren mir jedoch zu offensichtlich und so wusste ich relativ früh, wer für die Morde verantwortlich ist. In dieser Hinsicht wurde ich enttäuscht, aber ich muss zugeben, dass mich dieser Fakt gar nicht so sehr stört! Das "Drumherum" gefiel mir so gut, ich würde "Die Alchemie der Unsterblichkeit" trotzdem jederzeit weiterempfehlen! Waschechte Krimifans seien an dieser Stelle gewarnt. Diejenigen, die nach einem lesenswerten und abwechslungsreichen Fantasy-Krimi-Mix suchen, sind hier an der richtigen Stelle!

Neben den Kapiteln zur Hauptgeschichte rund um Icherios, die zahlen- und zeilenmäßig selbstverständlich deutlich überlegen sind, gibt es ab und an kurze "Nebenkapitel", die sich als Monologe des Mörders herausstellen. Diese haben mir besonders gefallen, da man so einen Einblick in seine verdrehten Gedanken und Beweggründe erhält. Zum Ende hin werden diese Sequenzen immer brutaler und teuflischer, man wird sogar "Zeuge" einer seiner Morde. Die Autorin hat während dieser schockierenden Szene kein Blatt vor den Mund genommen und für einen echten Nervenkitzel gesorgt.

Während des gesamten Romans wird immer wieder deutlich, dass sich die Autorin ein Beispiel am Gruselklassiker "Sleepy Hollow" von Washington Irving genommen hat. Allein der Name des Protagonisten Icherios Ceihn ist eine unbestreitbare Hommage an Ichabod Crane. Aber nicht nur der Name, sondern auch die Charakterzüge sind sich nicht unähnlich - zumindest, wenn man ihn mit dem Ichabod der Tim Burton Verfilmung vergleicht. Und wem Ichabod sympathisch war, der wird Icherios mit seiner tollpatschigen und umgänglichen Art lieben! Zusammen mit seiner ständigen Begleitung, seiner süßen und intelligenten Ratte Maleficium, bildet es ein Gespann, von dem man mehr lesen möchte.

Die Nebencharaktere sind für mich das absolute Highlight des Romans. Jeder von ihnen so individuell und einmalig, dass man sich über jede neue Szene mit den Figuren freut, stets überrascht wird und man niemals Gefahr läuft, die Personen untereinander zu verwechseln - und bei der hohen Anzahl der Figuren ist das eine große Leistung! Egal, ob der Charakter auf der guten oder der bösen Seite steht, sie sind ihren Prinzipien entsprechend hervorragend gestaltet worden. Die Autorin lenkt uns mit unseren Gefühlen für die einzelnen Figuren genau dorthin, wo wir hin sollen: Wir fühlen und leiden mit den Guten und ächten die Bösen. Und Pflieger ist sich dessen sehr wohl bewusst! Sie scheut nicht davor zurück, selbst die größten Sympathieträger ihres Romans sterben zu lassen, um die Dramatik ins Unermessliche zu steigern. So sehr ich diesen Figuren auch nachtrauere, für diesen schwerwiegenden Aspekt muss Kerstin Pflieger einfach gelobt werden. Nicht viele Autoren trauen sich, diesen Schritt zu gehen!

Ja, viele Interessierte werden bei diesem Klappentext wieder Seufzen müssen. Schon wieder Werwölfe und Vampire? Hat der Markt mittlerweile nicht genug davon? Nein, von diesen hier sich nicht! Denn es handelt sich hierbei nicht um attraktive Frauenversteher, sondern um die knallharten Jungs (und Mädchen!), die genau so blutrünstig handeln können, wie man es von ihren Rassen eigentlich erwarten würde. Kerstin Pflieger räumt mit den Klischees auf und schafft authentische Blutsauger!

*Cover:*
Wunderbar! Großartig! Ein Meisterwerk! Ich könnte ewig so weiterschwärmen von diesem Cover. Es zeigt die Silhouette Icherios in den Wäldern um Dornfelde, mit all seinen unangenehmen Bewohnern. Aus den Schatten starren gierige, böse Augenpaare und übermitteln die mysteriöse und unheimliche Stimmung des Buches. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich trotzdem: Durch das Cover hätte ich den Roman für sanfter gehalten, als wäre es an jugendliche Leser gerichtet. Weit gefehlt!

*Fazit:*
"Die Alchemie der Unsterblichkeit" ist ein lesenswerter Fantasy-Krimi-Mix, der zwar nicht mit Tiefe in dem Krimipart glänzt, dafür aber umso mehr tolle Charaktere und einer mitreißende Geschichte aufweist. Für fortgeschrittene Krimileser ist der Start in diese neue Reihe nicht empfehlenswert, aber wer nach einer gelungenen Abwechslung zur sonstigen Fantasy- bzw. Krimilektüre sucht, dem sei dieser Roman ans Herz gelegt. Ich vergebe knappe 4 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine Tiefe, eher für jüngere Leser, 15. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Alchemie der Unsterblichkeit: Roman (Taschenbuch)
Mir hat das Mitfühlen mit den Charakteren gefehlt. Ansonsten war die Geschichte ja eigentlich ganz gut, ein recht spannender Fall und interessante Wesen gab es zu entdecken. Und mit den Ghoulen wurde es dann sogar mal etwas gruselig. Leider wusste ich schon früher als Icherios wer der Täter ist und fand seine Schlussfolgerung, wie er dann darauf kommt irgendwie...unlogisch ?( Leider hat man auch nicht erfahren, was es jetzt mit den Wunden an seinen Händen auf sich hat. Vielleicht erfährt man dies ja im nächsten Teil, aber den werde ich wohl mangels Interesse nicht mehr lesen.

Noch recht gute 3 von 5 Sternen von mir, aber keine wirkliche Empfehlung. Wenn dann ist der Roman eher für Jugendliche geeignet.
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5.0 von 5 Sternen Skurriler Fantasy-Krimi im düsteren 18. Jhd, 21. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Alchemie der Unsterblichkeit: Roman (Taschenbuch)
Der erste Teil der Reihe

Zum Inhalt

1771, Karlsruhe

Der angehende Medizinstudent Icherios Ceihn muss sich in der von Hungersnöten gebeutelten Stadt irgendwie über Wasser halten. Als ihm sein Mentor Raban von Helmstatt eine scheinbar günstige Gelegenheit bietet, einen etwas heiklen Auftrag zu erfüllen, ergreift Icherios diese Chance. Er begibt sich in die Kanzelley zur Inspektion unnatürlicher Begebenheiten und wird dort von dem schrulligen, sonderbaren Anselm von Freyberg in Empfang genommen. Das ganze seltsame Gebaren des Rosenkreuzers wirkt einschüchternd auf den jungen Icherios Ceihn, doch er braucht dringend das Geld, um sich endlich von seinem tyrannischen Vater loszusagen.

Er nimmt den Auftrag an, eine bestialische Mordserie außerhalb der Mauern von Karlsruhe aufzuklären, die ihn mitten in die beängstigende Abgeschiedenheit des Schwarzwalds führt. Niemals hätte er das Grauen in Erwägung gezogen, das ihn dort erwartet - diese Reise wird sein Leben für immer verändern ...

Meine Meinung

Das Cover, ein absoluter Hingucker. Das und der Titel hat mich vor längerer Zeit bewogen, das Buch zu ertauschen und viel zu lange hat es auf meinem SuB geschlummert.
Schon als ich die ersten Seiten gelesen habe, dachte ich mir, wow, das wird ein richtig, richtig gutes Buch! Es erinnert tatsächlich ein bisschen an den Film Sleepy Hollow, gemischt mit Bram Stokers Dracula und noch einigen anderen phantastischen Elementen.

Der Protagonist Icherios Ceihn ist ein Mann der Wissenschaft. Glaube und Aberglaube sind ihm suspekt. Er ist noch jung, unbedarft und ehrlich, denn das Lügen fällt ihm beharrlich schwer. Mitgefühl ist sein ständiger Begleiter, doch er ist stur und ein Verfechter der Grundlagen der Alchemie. Seit Jahren bewirbt er sich um ein Stipendium und hofft auf einen Studienplatz der Medizin, doch durch seine wohlhabende Familie bleibt ihm das verwehrt.
Icherios will endlich seinem tyrannischen Vater entfliehen, der seinen Reichtum dadurch mehrt, dass er anderen Leuten das Geld aus der Tasche und sie über den Tisch zieht.
Icherios Reise in den düsteren Schwarzwald ist endlich eine Möglichkeit, seiner Abhängigkeit zu entfliehen - sein einziger vertrauter Begleiter ist seine Ratte Maleficium. Was er in der abgeriegelten Stadt Dornfelde jedoch nach und nach aufdeckt, erschüttert das bisherige Weltbild des jungen Mannes und er macht eine gewaltige Entwicklung durch.

Der wunderschön verschrobene und trotzdem flüssige Schreibstil von Kerstin Pflieger hat perfekt die mysteriöse und düstere Stimmung des Jahres 1771 eingefangen. Einerseits ausladend, aber auf den Punkt gebracht ist das Tempo von Anfang bis Ende gleich geblieben ohne überflüssige Schnörkel. Ich hatte ständig Bilder im Kopf und konnte wunderbar in diese grausame, faszinierende Welt eintauchen.

Ich bin lange im Dunkeln getappt und habe gespannt die Aufklärungsversuche des jungen Inspektors verfolgt - es gab viele Hinweise, die aber noch ausreichend Raum für Spekulationen ließen. Erst auf den letzten Seiten wird die Identität des Mörders und seine Beweggründe enthüllt, die perfekt in das Bild gepasst haben.

Die Wahl der Namen fand ich hier auch sehr gelungen - am Ende des Buches gibt es ein Glossar für einige Bezeichnungen, wie auch eine Liste der dramatis personae. Witzig fand ich auch den Namen des Kutschers "Renfin" (für alle, die sich nicht erinnern: Renfield war der Gehilfe bei Bram Stokers Dracula ;) )

Fazit

Die düstere Atmosphäre dieses mystischen Fantasykrimis wird eindringlich und mit schonungsloser Offenheit erzählt. Gekonnt führt die Autorin von der Realität in eine absonderliche Welt, in der das Grauen und die Existenz Furcht erregender Wesen Wirklichkeit werden. Spannend und überraschend mit ausgefallenen Charakteren. Macht Lust auf mehr :)

© Aleshanee
Weltenwanderer

Band 2: Der Krähenturm
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fulminanter Historiengrusler mit Flair, 21. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Alchemie der Unsterblichkeit: Roman (Taschenbuch)
Der junge Intellektuelle Icherios Ceihn arbeitet im Karlsruhe des Jahres 1771 für die "Kanzelley zur Inspektion unnatürlicher Begebenheiten". Sein erster Auftrag führt ihn in den tiefsten, dunkelsten Schwarzwald, dorthin, wo es besonders unheimlich ist und zu seiner Überraschung Vampire, Werwölfe und Menschen miteinander in scheinbarer Eintracht leben.
Jedoch erschüttern bestialische Morde die kleine Gemeinde Dornfelde und schüren dass Misstrauen der verschiedenen Gruppen untereinander aufs Heftigste. Bald wird auch der junge Ermittler mitten hinein gezogen in den Strudel von Hass und Vorurteilen und seine wohlbehaltene Rückkehr nach Karlsruhe wird immer unwahrscheinlicher, wenn er den Täter nicht bald entlarvt...
Kerstin Pflieger ist mit ihrem Erstling ein erstaunlich erfrischendes und extrem unterhaltsames Debüt gelungen. Sympathisch auch, dass die junge Autorin die Vorbilder ihrer Geschichte nicht verheimlicht, denn der Name des Protagonisten Ischerios Ceihn ist ein mehr als deutlicher Hinweis auf Ichabod Crane, den berühmten Protagonisten aus einer Erzählung von Washington Irving, die mittlerweile schon mehrfach verfilmt wurde (zuletzt sehr prominent besetzt mit Johnny Depp unter der Regie von Tim Burton). Ähnlich wie sein Vorbild ist auch der hiesige Ermittler ein eher ängstlicher, leicht selbstunsicherer Mensch, hat sogar ein düsteres Geheimnis, welches im Buch mehrfach erwähnt wird.
Ganz große Stärke des Romans ist jedoch die unheimliche Atmosphäre des von dunklen Zaubern durchdrungenen Schwarzwalds. Die Bedrohungen durch Irrlichter, Ghoule oder einen untoten Bären sorgen für Schockeffekte und große Spannung.
Ebenfalls brillant entworfen sind die verschiedenen Charaktere, und dass die Autorin nicht davor zurück schreckt auch Sympathieträger zu opfern und dem Mörder anheim fallen zu lassen, spricht ebenfalls für Kerstin Pflieger.
Einziges kleines Manko ist sicherlich, dass der Killer vom Leser schon nach etwas mehr als 200 Seiten entlarvt werden kann, denn zu früh wird dessen Motiv deutlich, und auch durch eine weitere Gegebenheit (ein "Dramatis Personae" ist normalerweise eine schöne Sache, in diesem Fall aber eine böse Falle!) misslingt es der Autorin, die Mördersuche bis zum Ende spannend zu halten (die kurzen Kapitel, die aus der Sicht des Killers geschildert sind, verraten dabei leider die letzten Geheimnisse und sind somit völlig unnötig und ein weiterer unnötiger Fehler). Dies fällt aber ob der Spannung und der Gefahren, in die sich die Protagonisten begeben, gegen Ende zum Glück kaum ins Gewicht, so dass der Leser den Stoff trotzdem in sich aufsaugt wie ein Süchtiger.
Da der Verlag auch ankündigt, "Die Alchemie der Unsterblichkeit" sei erst der "Beginn einer neuen spannenden Mystery-Serie", dürfen sich alle Rezipienten freuen, die begeistert waren über die Lektüre eines so atmosphärisch dichten, packend konstruierten und wunderbar erzählten Romans.
Hoffentlich gelingt es der Autorin, die kleineren Fehler im nächsten Werk vollständig zu vermeiden und ihr eigenes hohes Niveau zu halten oder gar mit Weiterentwicklung ihrer schriftstellerischen Fertigkeiten noch zu steigern. Man darf gespannt sein, denn Ischerios Crane trägt zweifellos viel Potential in sich, vor allem wenn die Autorin abgenutzte Klischees dermaßen umgeht oder neu anordnet, wie sie es im vorliegenden Buch getan hat.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 16. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Alchemie der Unsterblichkeit: Roman (Taschenbuch)
Nach den vielen guten Rezensionen hatte ich ein tolles Buch erwartet. Leider war dem überhaupt nicht so! Noch nie habe ich ein Buch mit so vielen Fehlern in der Hand gehabt. Vergessene Buchstaben, fehlende Kommata und an einer Stelle fehlt gar ein ganzes Wort! Da hat jemand sehr schlampig gearbeitet. Die Geschichte an sich ist ganz nett, aber das Buch vermag beim Leser einfach nicht die schaurig gruselige Stimmung aufkommen zu lassen, die man sich erwartet. Der Charakter der Hauptfigur ist nicht besonders gut herausgearbeitet und in seinem Verhalten weder konsequent noch logisch. Er wird als Wissenschaftler vorgestellt und als er mit den übernatürlichen Wesen in Dornfelde konfrontiert wird, wartet man vergebens darauf, dass das Buch an Fahrt aufnimmt. Seine Reaktion auf die Situation wird hier überhaupt nicht herausgearbeitet und somit kommt auch keine "magische Stimmung" beim Leser auf. Die Geschichte ist wirklich vielversprechend aber das Buch liest sich wie eine Rohfassung, die nochmal überarbeitet werden sollte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Erstling,den es nicht zu lesen lohnt, 5. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Alchemie der Unsterblichkeit: Roman (Taschenbuch)
Habe mir dieses Buch gekauft,weil ich zuerst den 2.ten Band gelesen hatte und natürlich wissen wollte,wie der Beginn der Geschichte ist.Ich muß allerdings sagen,das zwischen diesen beiden Büchern Welten liegen,in Bezug auf Spannung,Inhalt und der Geschichte im Ganzen.Die ganze Story ist unausgegoren,langweilig und enthält wenig neue Ideen.Kann man nicht mal als Kinderbuch vorschlagen,wegen der kleineren Erotikstellen.

Kurz gesagt: Besser nicht kaufen und stattdessen mit dem 2.ten Buch anfangen,welches recht nett geschrieben ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Atmosphäre, 23. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Alchemie der Unsterblichkeit: Roman (Taschenbuch)
Ich werde jetzt nicht noch einmal im Detail auf die Handlung eingehen, da es da schon einige ausführliche Rezensionen gibt. Deshalb einfach nur meine persönliche Meinung.
Das Buch hat für mich genau die richtige Mischung: Es ist düster, unheimlich und trotzdem gibt es immer wieder Stellen, an denen man grinsen muss. Beim Lesen sind mir öfter wohlig-gruselige Schauer über den Rücken gekrochen. Die Autorin versteht es ausgezeichnet, die bedrückende Stimmung, die auch den Protagonisten Icherios auf seiner Reise durch den Schwarzwald begleitet, für den Leser greifbar zu machen. Sprachlich gewandt und angenehm zu lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu Besuch im Märchenwald, 26. November 2011
Von Anfang an ist klar: es ist ein Märchen für Erwachsene. Das tut Buch und Lesevergnügen unheimlich gut. Wir tauchen kopfüber ein in ein fantasievolles und stimmungsvolles Panorama aus mittelalterlichen Sagen und Mythen, wenngleich die Handlung deutlich später, im 18. Jahrhundert spielt. Dies vielleicht als Hommage auf die literarischen Vorlagen - sicher "Dracula", und vielleicht auch "The Legend of Sleepy Hollow". Und so ist auch der Inhalt dieses Romans eine Reise, die sich gänzlich anders entwickelt als vom Held der Geschichte geplant. Er soll als frisch ernannter Inspektor und Verfechter von wissenschaftlichem Realismus eine Reihe von Morden in einer abgelegenen Gegend untersuchen, die auch das "dunkle Territorium" genannt wird. Und während er bei seiner Ankunft erfährt, wie real Werwölfe und Vampire doch sind, geschehen weitere Morde ...
Das Buch selbst hat eine starke Magie und saugt einen geradezu in die Handlung hinein. Die Personen sind liebevoll und warmherzig gezeichnet, und wir sind unaufgefordert aufgefordert, mitzurätseln, wer oder was denn nun der Bösewicht ist.
Obendrein bekommen wir noch unterschwellig eine Parabel auf das daueraktuelle Thema des Zusammenlebens unterschiedlicher ethnischer Gruppen geliefert.
Das einzige, was ich echt schade fand: nach 280 Seiten war Schluss. Das Buch ist für mich eine absolute Empfehlung für wohlig spannende Entspannung.
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Die Alchemie der Unsterblichkeit: Roman
Die Alchemie der Unsterblichkeit: Roman von Kerstin Pflieger (Taschenbuch - 21. Juni 2011)
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