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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im wahrsten Sinn des Wortes geistreich und dann auch noch superwitzig!
Wieder einmal ist Sophie Kinsella ein phantastisches Buch gelungen.
Vor allem bewundernswert ist dabei die völlig neue Idee, die der Geschichte zugrunde liegt: Ihre alte, soeben verstorbene Tante Sadie, die der guten Lara erscheint, um sie anfangs vor allem zu nerven und ihr ohnehin schon kräftig durchgeschütteltes Leben noch mehr durcheinander zu...
Veröffentlicht am 4. März 2010 von Gisela Braun

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltung für Zwischendurch, aber Kinsella kann es eigentlich noch viel besser.
Gleich zuerst: Ich bin wirklich ein Kinsella Fan. Direkt nach meinem ersten Buch von ihr (Kennen wir uns nicht?) war ich so begeistert, dass ich unbedingt noch mehr Bücher von ihr lesen wollte und nahezu alle auf meine Wunschliste gepackt habe.
An Charleston Girl habe ich mich nun im Hörbuch Format getraut und fühle mich im Nachhinein zwar recht gut...
Veröffentlicht am 5. Juni 2011 von Sina


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im wahrsten Sinn des Wortes geistreich und dann auch noch superwitzig!, 4. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Charleston Girl: Roman (Broschiert)
Wieder einmal ist Sophie Kinsella ein phantastisches Buch gelungen.
Vor allem bewundernswert ist dabei die völlig neue Idee, die der Geschichte zugrunde liegt: Ihre alte, soeben verstorbene Tante Sadie, die der guten Lara erscheint, um sie anfangs vor allem zu nerven und ihr ohnehin schon kräftig durchgeschütteltes Leben noch mehr durcheinander zu bringen, die sich aber dann als echter Glücksfall für Lara erweist und sie zuguter Letzt auf den richtigen Weg bringt.
Ein Thema, das viel Melancholie mit sich bringt, und dennoch gelingt Sophie Kinsella einmal mehr eine wunderbare Komödie mit einem maßgeschneiderten Happy End.
Ganz hervorragend, ich kann das nächste Buch der Autorin gar nicht mehr erwarten!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HÖRBUCH-Rezension - spritziger, amüsanter Hörspaß!, 23. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Charleston Girl, 3 Audio-CDs (Audio CD)
Was für ein vergnüglicher Hörspaß!!! Bei Lara Lington läuft es gerade nicht sehr gut - der Freund hat sich von ihr getrennt und ihre Partnerin bei einer kleinen Headhunter-Firma kommt kurzentschlossen nicht aus dem Urlaub zurück, obwohl der Laden sowieso nicht besonders gut da steht.
Laras Großtante Sadie ist in einem Altersheim gestorben und obwohl Lara sie nicht kannte, zwingt ihre Familie sie, an der Beerdigung teilzunehmen. Dass ihr Leben dadurch völlig auf den Kopf gestellt wird, kann Lara nicht ahnen.
Sadie Lancaster, die stolze 105 Jahre alt geworden ist, erscheint Lara bei ihrer Beerdigung als Geist in Gestalt eines junden Mädchens. Sie sucht verzweifelt ihre Halskette und will noch einmal richtig Spaß haben - Charleston tanzen, flirten und ein aufregendes "Leben" führen. Dazu braucht sie Laras Hilfe.
Lara versucht verdattert, dem Geist zu helfen und verabredet sich plötzlich mit einem wildfremden Mann, den Sadie toll findet, und bricht in das Haus ihres Onkels ein, um nach der Kette zu suchen. Die Ereignisse nehmen unerwartete Wendungen und Lara und Sadie werden mit der Zeit richtige Freundinnen. Aber mit der Liebe haben die beiden so ihre Probleme und Laras Leben wird turbulenter als jemals zuvor...

Die Zeit beim Hören dieses Buches verging wie im Flug! Und die Tatsache, dass Sadie ja ein Geist ist, war für mich irgendwie total "normal", obwohl ich solchen Dingen in Büchern oft skeptisch gegenüber stehe.
Ich habe allerdings mehrmals überlegt, ob ich wohl beim Lesen genauso viel Spaß gehabt hätte wie beim Lauschen. Denn Maria Koschny liest die Geschichte so spritzig, dass man die 3 CDs am liebsten in einem Rutsch angehört hätte und sich absolut einfangen lässt vom Geschehen und von Maria Koschnys Stimme :-)
Da ich den Roman nicht gelesen habe, kann ich über die Kürzungen nichts sagen, aber ich hatte nicht das Gefühl, das irgendetwas wichtiges fehlen würde.
Der Roman bietet alles, was man sich wünschen kann - er ist vergnüglich, romantisch, spannend, witzig und einfach "verzaubernd". Absoluter Hörgenuss dank einer tollen Geschichte und einer super Sprecherin!!!
Für mich ein Highlight in diesem Jahr :-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schweres Thema - aber super schön und leicht verarbeitet, 27. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Charleston Girl: Roman (Broschiert)
Lara soll mit auf die Beerdigungsfeier ihrer Großtante Sadie, worauf sie gar keine Lust hat, da sie die Frau gar nicht kannte. Widerwillig fügt sie sich dem Drängen der Eltern und geht mit. Die Feier ist sehr trist, nicht einmal Blumen gibt es. Plötzlich und unverhofft, spricht eine Stimme während der Feier mit Lara. Ihr kommt es eigenartig vor, die Verwandten denken, sie ist verrückt. Lara bemerkt, dass dies der Geist von Ihrer verstorbenen Großtante ist. Und sie hat eine Bitte bzw. Forderung an sie: Lara soll Sadie ihre Libellenhalskette beschaffen. Der Geist sieht nur Lara. Sadie (Geist) mischt sich ab sofort in Laras Leben ein und will ihren Kopf durchsetzen. Dadurch gelangt Lara öfters in verzwickte Situationen, aber auch hilfreich ist ihr Sadie manchmal...

Zuvor weggenommen: ich bin begeisterter Sophie Kinsella Fan und habe alle ihre bisherigen Bücher gelesen. Als ich sah, es gibt ein weiteres Buch, kaufte ich es mir, allerdings war ich vom Abriss auf dem Buchrücken nicht überzeugt. Das Thema ist mir eigentlich für so eine Richtung wie Sophie Kinsella sie schreibt nicht sehr geeignet, auch bin ich persönlich noch nicht über das leider vor kurzem passierte Ableben meiner lieben Oma ganz hinweg. Jedoch dachte ich, wir versuchen es - und ich bin von dem Buch absolut begeistert. Ehrlich gesagt, ich finde, es ist traurig, dass es vorbei ist. Mir ist Lara mit ihrer Sadie sehr ans Herz gewachsen und ich finde es echt schade, dass es keine weitere Folge gibt (Oder plant S. Kinsella einen weiteren Teil, in dem Sadie wieder da ist?). Sophie Kinsella hat in einem ganz locker-lustigen Stil geschrieben. Einige Passagen waren etwas überzogen, wenn man bedenkt, man wäre an Laras Stelle - da hätte man manch Forderung von Sadie bestimmt nicht vollzogen (z. B. Verkleidung und Make-up - mir wäre es bestimmt zu peinlich gewesen). Ich hab das Buch verschlungen und mich so an Lara uns Sadie gewöhnt, dass ich sie vermissen werden. Super Buch! Trauriges Ende mit glücklicher Liebe. Auf jeden Fall zu empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lassen Sie Sadie in ihr Herz. Sie werden es nicht bereuen!!, 9. Dezember 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Charleston Girl: Roman (Broschiert)
Wenn Sie dieses Buch lesen, sollte Sie Taschentücher immer in der Nähe haben ' für die Lachtränen und für die Tränen, die einen großen Kloß im Hals verursachen.
Laras Leben läuft im Moment nicht perfekt. Ihr Freund hat sich von ihr getrennt, ihre Geschäftspartnerin liegt lieber am Strand, als sich um die Firma zu kümmern und dann muss Lara auch noch auf die Beerdigung ihrer Großtante Sadie, die sie noch nicht einmal kannte.
Und als wenn Lara nicht schon genug genervt wäre, erscheint ihr diese auch noch als Geist. Sadie, die als 23jähriges Mädchen nun Laras Leben durcheinander wirbelt, tanzt begeistert Charleston und hat eine Vorliebe für Fransenkleider, ebenso, wie es in den Zwanzigern modern war.
Doch eines fehlt Sadie noch zu ihrem Glück; ihre heißgeliebte Libellenkette. Und die soll Lara nun, für Sadie, finden.
Frech, manchmal schamlos und doch wahnsinnig liebenswert wirbelt die Großtante Laras Leben durcheinander. So muss Lara einen wildfremden Mann daten, weil es Sadie als Geist nicht möglich ist. Und natürlich soll beim Date auch getanzt werden, Charleston natürlich.
Lara lernt, Dinge von anderer Seite zu betrachten und Sadie öffnet ihr dabei, oftmals hilfreich die Augen.
Sophie Kinsella hat es geschafft einen humorvollen, temporeichen Roman zu schreiben, der in seiner Art, zum Nachdenken anzuregen, einzigartig ist. Während man noch über Sadies letzte Frechheit lacht, gerät die Handlung immer wieder in eine Richtung, die Vergänglichkeit, verpasste Chancen und eben auch das Thema Tod beleuchtet. Dieser besondere Mix, macht dieses Buch lesenswert und wahnsinnig liebenswert. Es passt einfach, vom Cover, bis zum letzten Wort!!
Ich wollte Sadie gar nicht gehen lassen, und frage mich wo mein Schutzengel gerade ist.
Fazit: Lassen Sie Sadie in ihr Herz. Sie werden es nicht bereuen!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leben ist, was uns zustößt, während wir etwas ganz anderes geplant haben, 23. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Charleston Girl: Roman (Broschiert)
Inhalt:
Lara Lingtons Leben läuft gerade aus dem Ruder: Ihr Traummann hat sie verlassen und ihre Geschäftspartnerin ist aus dem Urlaub nicht zurück gekommen. Jetzt muss sie sich ganz alleine durchschlagen und versuchen ihr Leben zu leben, als plötzlich ihre Großtante Sadie Lancaster im unglaublichen Alter von 105 Jahren stirbt. Die Beerdigung verändert jedoch alles, denn Lara erscheint plötzlich der Geist ihrer Tante, allerdings ist der Geist erst 23 Jahre alt und will unbedingt eine Kette wiederhaben. Nachdem sie mit einem Mordverdacht die Einäscherung stoppen kann, ist der Geist ihrer Großtante stets an ihrer Seiten und stellt ihr Leben komplett auf den Kopf. Aus unerklärlichen Gründen kann die Großtante ohne diese eine Kette nicht ihre letzte Ruhe finden und Lara muss sich mit Geheimnissen und sich selbst auseinandersetzen. Zwar ist Sadie ziemlich chaotisch, aber ein Mädchen das die Zwanziger im Blut hat, kann eben nicht anders. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach der Kette und stolpern über Ex-Traummänner, neue Männer und ein neues Lebensgefühl. Die zwanziger werden neu aufgelegt und zeigen ein neues Lebensgefühl. Und gerade, als sie sich aufeinander eingespielt haben und die beiden Freundinnen werden, taucht die Kette auf und ein Familiengeheimnis wird gelüftet.

Meine Meinung:
Oh mein Gott! Das Buch hat mich beeindruckt! Am Anfang, muss ich zugeben, habe ich unter dem Titel Charleston Girl etwas ganz anderes verstanden und natürlich auch erwartet, und dann kam dieses Buch, das von Seite zu Seite besser wurde.

Das Cover hat mich zuerst nicht so angesprochen, weil es ein bisschen altmodisch erschien und ich auch nicht ahnen konnte, was dahinter steckt. Doch jetzt, wo ich das Buch zugeklappt und ausgelesen habe, macht alles einen Sinn, und es passt einfach.

Ich muss sagen, Sophie Kinsella hat mit diesem Roman genau meinen Nerv getroffen, meinen Humor und mein Herz berührt. Und je mehr sich das Buch dem Ende näherte, hatte ich ein Satz im Kopf:

"Leben ist, was uns zustößt, während wir etwas ganz anderes geplant haben!"

Ich glaube, es gibt fast nichts, was das Buch besser beschreibt. Lara Lington, ein Charakter zum verlieben. Ein tollpatschiges Mädchen mit dem Gespür für perfektes Danebenbenehmen und Auffallen. Absolut liebenswürdig und mit Liebe zum Detail beschreit Kinsella ihre Protagonistin und schafft ein Mädchen wie dich und mich, dass sich mit dem Leben rumschlägt. Der Freund macht Schluss, von der besten Freundin im Stich gelassen, und dann noch ein Geist.

Dieser Geist, Sadie, eine unglaubliche Person, die mir am Anfang unglaublich unsympathisch war. Was für eine Zicke und absolut den Charakter einer 105-jährigen, frustrierten alten Frau, die ihren Willen durchsetzen will. Doch, je mehr sich die beiden anfreunden, umso merkt man, dass Sadie nicht anders kann, denn sie kommt aus einer anderen Zeit und ist in 'friedlicher Mission'. Das sie mit dem Suchen nach der Kette, nicht nur ihre letzte Ruhe findet, sondern auch das von Lara auf den Kopf stellt, ist ihr nicht bewusst, und augenscheinlich auch egal. Doch, soviel Chaos sie auch verbreitet, umso stärker leitet sie hinterher alles in die richtigen Bahnen und gar nicht so egoistisch wie gedacht.

Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Aus Sicht von Lara macht das Buch natürlich auch einen guten Eindruck, weil man sich selbst fühlt wie Lara und jedes Mal den Kopf mit schüttelt. Sophie Kinsella schafft es aber auch, einen natürlichen Charakter in einen normalen Alltag einzubetten, mit etwas besonderem. Der Schreibstil ändert sich, wenn Sadie redet, und man kann gut trennen, wer gerade was sagt oder macht. Und allein durch ihre Worte kann sie zwei Charaktere voneinander abtrennen und ihnen unglaublich viel Individualität geben.

Die Geschichte wird nie langweilig, denn ständig passiert etwas Neues und Unerwartetes. Es wird spannend, romantisch, brisant, halsbrecherisch und vor allem nicht langweilig! An manchen Punkten passiert ziemlich viel parallel, aber eine Geschichte zieht sich durch das ganze Buch. Der Rote Faden bleibt bestehen. Die ganzen Nebenhandlungen sind unglaublich komplex und spiegeln das wahre Leben wieder, denn niemand lebt nur in seiner eigenen kleinen Welt. Man lernt die Familie von Lara kennen, in der jeder seine eigenen kleinen Macken hat, und in der bewusst auch Klischees bedient werden. Die überfürsorglichen Eltern, der abgehobene, reiche Onkel, die verwöhnte Cousine, die besserwisserische Schwester... und mittendrin Chaotin Lara, die es durch Sadie einmal allen zeigen kann und schließlich zu sich und ihrer wirklichen großen Liebe findet.

Der Titel Charleston Girl passt in meinen Augen besser, als der Originaltitel, was ich nur selten sage, äußerst selten. Twenties Girl, beschreibt zwar auch, worum es geht, aber Charleston Girl trifft es auf den Punkt. Sie tanzen Charleston, sie tragen Charleston Kleider und benehmen sich wie echte Charleston Girls. Natürlich ist das ein Teil der Twenties gewesen, aber eben etwas spezielles. Obwohl Charleston absolut altbacken ist, kann Lara dadurch ein neues Lebensgefühl entwickeln und etwas neues entdecken und zu sich selbst zurück finden. Sie lernt das Leben zu schätzen und merkt, dass es mehr gibt, als das Hier und Jetzt. Wenn es auch das ist, was am Ende zählt, so können wir uns doch aus anderen Zeiten bedienen und uns unsere Gegenwart verschönern.

Sie probiert Neues aus und lernt Neues kennen. Sie lernt, dass man nicht immer an altem festhalten darf um sein Glück zu finden. Das Buch appelliert stark an unser Gewissen, vor allem das Ende, das noch einmal alles zusammenfasst. Wir sollten uns mehr um unsere Familie kümmern, auch wenn manche davon alt und in Pflegeheimen sind. Wir müssen Menschen das Gefühl geben, etwas zu hinterlassen und im Gedächtnis zu bleiben, wenn sie gehen. Wir müssen Beziehungen pflegen und nicht nur daran arbeiten. Eine Beziehung, in der einer mehr gibt, als der andere, kann nicht für immer halten. Und fremde Menschen, die auf den ersten Blick unsympathisch wirken, können zur Liebe unseres Lebens werden. Nur weil etwas alt ist, ist nicht gleich altbacken; Es kann immernoch Spaß machen, gut aussehen und Schwung ins Leben bringen - wenn man sich nur traut.
Ein frischer und bezaubernder Roman, den ich jedem empfehlen kann, der Schmunzeln möchte, manchmal herzhaft Lachen oder eben den Kopf schütteln möchte. Ein abwechslungsreiches Buch, dass durch Echtheit besticht und alles ziemlich wirklich ist, bis auf den Geist.

Wenn dieses Buch verfilmt werden würde, würde ich mir wirklich freuen! Jetzt werde ich mir weitere Bücher der Autorin holen, denn wie sie schreibt, berührt mich!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diesmal auch ein wenig zum Nachdenken, 9. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Charleston Girl: Roman (Broschiert)
Ich liebe Sophie Kinsella und konnte es daher kaum erwarten bis ich Charleston Girl in den Händen hielt. Obwohl ich auch ein großer Fan von Becky bin hat es Charleston Girl doch geschafft mein Lieblingsbuch von Kinsella zu werden.

Es geht um die junge, etwas naive Lara die sich kurz vor Überschreiten der 30 mit ihrer Freundin Natalie als Headhunterin selbstständig gemacht hat. Ein Job für den die gutmütige Lara so gar nicht geschaffen ist. Zu allem Überfluss erscheint ihr auf der Beerdigung ihrer mit 105 Jahren verstorbenen Großtante Sadie deren 23jähriger Geist, der dringend Hilfe bei der Suche nach einer verschwundenen Halskette braucht.

Sadies Überzeugungskraft (die vor allem aus lautem Schreiben besteht) bringt Lara schließlich immer wieder dazu zu tun, was Sadie geplant hat. Auch ihre "Stellvertreterin" zu sein, als Sadie sich unsterblich in einen gutaussehenden Geschäftsmann verliebt.

Das Buch war, wie man es von Sophie Kinsella gewohnt ist, wieder einmal urkomisch. Diesmal war aber auch eine nachdenkliche Komponente dabei. Am Schluss habe ich sogar ein paar Tränchen verdrückt, weil es doch ein bisschen traurig war aber trotzdem mit einer positiven Botschaft geendet hat.

Also ich kann es nur empfehlen und warte schon sehnsüchtig auf den nächsten Kinsella.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Charleston Girl, 15. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Charleston Girl: Roman (Broschiert)
Am Anfang bin ich nur schwer in die Handlung reingekommen. Der Anfang war etwas zäh und mit Lara bin ich nur langsam warm geworden. Das wurde aber zum Glück besser und ab der Hälfte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Suche nach der Perlenkette und die damit verbundenen Entdeckungen fand ich sehr spannend zu lesen und ich habe mich sehr amüsiert dabei. Besonders über die Folgen für den Onkel von Lara. Das war auch die Teilhandlung, die mich an dem Buch am meisten begeistert hat. Und die mitschwingende Botschaft, dass man sich mehr um seine Verwandten kümmern sollte.
Etwas bedauerlich fand ich, dass am Schluss nicht erwähnt wurde, wie Lara dann ohne übersinnliche Hilfe klarkommt. Immerhin hätte sie es ohne nicht dahin geschafft, wo sie am Ende des Buches steht. Aber dafür war die Gedenkfeier sehr rührend beschrieben.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz ehrlich, es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich über dieses Buch drübergetraut habe..., 1. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Charleston Girl: Roman (Broschiert)
... aber ich wurde auch diesmal nicht enttäuscht.
Für einen Fan von Becky Bloomwood&Co war es natürlich gewöhnungbedürftig, dass Sophie Kinsella sich an Themen wie Tod und Geister von Verstorbenen herantraut, aber letztendlich ist es ihr wieder gelungen, eine wunderbar witzige, romantische Komödie zu stricken, wie ich sie liebe.
Nicht nur für Kinsella-Fans ein echter Tipp!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein sehr gelungenes Hörbuch, an dem es absolut nichts auszusetzen gibt, 7. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Charleston Girl, 3 Audio-CDs (Audio CD)
Auf der Beerdigung ihrer Großtante Sadie, zu der Lara am Liebsten gar nicht gegangen wäre, weil sie Sadie sowieso nicht wirklich kannte, begegnet Lara einem Geist. Und zwar nicht nur irgendeinem, sondern dem Geist ihrer verstorbenen Großtante. Zumindest behauptet der Geist Sadie zu sein, denn im Gegensatz zu ihrem (toten) Körper ist der Geist nicht alt, sondern jung, schön und vor allem stur. Sadie verlangt von ihrer Großtante die Beerdigung, vor allem jedoch die Einäscherung, umgehend und mit allen Mitteln zu verhindern, denn sie will um keinen Preis ohne ihre geliebte Libellen-Perlen-Kette beigesetzt werden. Aus lauter Verzweiflung und weil sie sich nicht anders zu helfen weiß, gibt Lara dem Wunsch ihrer Großtante nach und behauptet, dass Sadie keines natürlichen Todes gestorben sei. Dass daraufhin die Polizei eingestaltet wird, hat Lara dabei nicht bedacht. Doch das bleibt nicht ihr einziges Problem.

Neben der Suche nach der Kette, die sich als weitaus schwieriger heraus stellt als anfangs gedacht, möchte Sadie vor allem eins: sich amüsieren. Und da Lara die einzige ist, die sie hören und sehen kann, kann nur sie ihr dabei behilflich sein.
Laras schlechtes Gewissen - sie hatte ihre Großtante nie im Altersheim besucht und sich nie die Mühe gemacht, sie kennen zu lernen - sorgt schließlich dafür, dass Lara jeden noch so peinlichen Wunsch von Sadie erfüllt.

Dabei beginnt sie ihre Tante richtig lieb zu gewinnen und ihr ganzes Leben wird durch Sadie beeinflusst.

Charleston Girl ist eine wirklich wundervolle Geschichte. Die Handlung ist nicht nur humorvoll, sondern geht einem auch richtig ans Herz.

Anfangs ist Lara von Sadies Geist eigentlich nur genervt und will so schnell wie möglich ihre Kette finden um sie wieder loszuwerden. Mit der Zeit lernt sie Sadie aber immer besser kennen und bereut es immer mehr, dass sie sich vor ihrem Tod nie die Mühe gemacht hatte Sadie zu besuchen, denn Sadie hatte ein wirklich aufregendes und interessantes Leben geführt.
Sadie bringt Lara dazu einen wild fremden Mann, den Sadie total attraktiv findet, um ein Date zu bitten und muss schließlich sogar in einem 20er-Jahre-Kleid mit ihm Charleston tanzen. Einerseits ist Lara das total peinlich, andererseits hat sie dabei aber auch ihren Spaß und lernt jemanden kennen, dem sie ohne Sadies zutun nie begegnet wäre.
Sadie revanchiert sich auch dafür. Sie hilft Lara beruflich weiter zu kommen - als Geist kann man nämlich unbemerkt alle möglichen Leute ausspionieren und ihre Telefonnummern besorgen - und sorgt auch dafür, dass ihr Ex-Freund Josh endlich offenbart, warum er sich von Lara getrennt hatte.

Die Suche nach der Kette hat auch so ihre Tücken. Obwohl sie sie endlich aufgespürt hatte, gelingt es Lara zunächst nicht sie an sich zu bringen und so geht die turbulente Jagd weiter. Dabei deckt Lara außerdem ein bisher ungeahntes Familiengeheimnis auf.

Als sich Sadie nach einem Streit mit Lara nicht mehr blicken lässt, merkt sie, wie sehr sie die Gesellschaft ihrer Tante vermisst. Auf der Suche nach ihrer Tante besucht Lara alle Orte, an denen Sadie sich aufhalten könnte und erfährt dabei Dinge über ihre Vergangenheit, die nicht einmal Sadie selbst weiß und die den Leser bzw. den Hörer sogar zu Tränen rühren.

Lara und Sadie kann man einfach nur lieb gewinnen und es ist schön zu hören, wie zwei Menschen, die sich, obwohl sie verwandt sind, vorher kaum kannten und nun nicht mehr ohne einander sein wollen. Ihre Beziehung zueinander berührt einen tief und erinnert uns außerdem daran, dass wir unseren Familienmitgliedern manchmal mehr Aufmerksamkeit schenken sollten. Auch wenn sie um einiges älter sind als wir, können sie dennoch einiges erlebt haben, was es zu erzählen lohnt. Man sollte die Gelegenheit nutzen und sich diese Geschichten auch erzählen zu lassen. Irgendwann könnte es zu spät sein.

Sophie Kinsellas Erzählweise ist einfach herrlich und vor allem auch sehr humorvoll. Man kann gar nicht genug von den komischen Situationen bekommen, in die sie ihre fantastischen Charaktere hinein manövriert und ist am Ende regelrecht enttäuscht, dass es schon vorbei ist. Wer Charleston Girl gelesen bzw. gehört hat, wird mit Sicherheit auch noch zu anderen Romanen der Autorin greifen, sofern man sie nicht schon längst gelesen (oder gehört) hat.

Maria Koschny liest den Part der Ich-Erzählerin Lara außerdem so überzeugend, dass man als Zuhörer nicht das Gefühl hat, etwas vorgelesen zu bekommen, sondern die Geschichte direkt aus Laras Mund zu hören. Das macht die Geschichte zu einem ganz besonderen Hörgenuss!

Charleston Girl ist ein sehr gelungenes Hörbuch, an dem es absolut nichts auszusetzen gibt. Die humorvolle Geschichte, die liebenswerten Charaktere, die authentische Erzählweise und das vollkommene, zu Tränen rührende Ende ergeben ein perfektes Hörbuch, das sich niemand entgehen lassen sollte!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltung für Zwischendurch, aber Kinsella kann es eigentlich noch viel besser., 5. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Charleston Girl, 3 Audio-CDs (Audio CD)
Gleich zuerst: Ich bin wirklich ein Kinsella Fan. Direkt nach meinem ersten Buch von ihr (Kennen wir uns nicht?) war ich so begeistert, dass ich unbedingt noch mehr Bücher von ihr lesen wollte und nahezu alle auf meine Wunschliste gepackt habe.
An Charleston Girl habe ich mich nun im Hörbuch Format getraut und fühle mich im Nachhinein zwar recht gut unterhalten, aber ich weiß auch wieviel besser es eigentlich noch bei Kinsella geht.

Zum Inhalt: Lara Lington hat momentan eine schwierige Phase. Ihr Freund hat sie verlassen und im Job gibt es nur noch Stress. Als ihre Großtante Sadie, die Lara aber praktisch gar nicht kannte, mit Alter von 105 Jahren stirbt, überzeugt ihre Familie sie zur Beerdigung zu gehen. Dort erscheint ihr plötzlich Sadies 23-jähriger Geist, der ab sofort jede Menge Schwung in Laras Leben bringen wird.

Beim Hörbuch handelt es sich um eine gekürzte Lesung, vorgetragen von Maria Koschny. Zuerst einmal wirklich ein großes Kompliment an die Leserin, sie trägt das Buch so wunderschön vor, dass Lara einen richtigen Charakter bekommt und der Zuhörer immer ganz leicht folgen und wiedereinsteigen kann. Eine bessere Besetzung hätte man wohl kaum finden können, sie verdient absolut 5 Sterne.

Nun aber zum Inhalt, den ich wie gesagt durch das Hörbuch nur gekürzt kenne.
Am meisten vermisst habe ich den ganz typischen Wortwitz von Kinsella. Bei anderen Büchern musste ich richtig laut auflachen, hier beim Hörbuch habe ich zwar aufmerksam zugehört, wenn überhaupt aber höchstens mal leicht gegrinst.
Die Charaktere in diesem Buch überzeugen mich auch nicht so sehr, wie ich es eigetlich gewohnt bin. Irgendwie schafft es dieses Hörbuch nicht, mir die unterschiedlichen Figuren schmackhaft zu machen. So fand ich sowohl Laras Exfreund, wie auch den neuen Mann, der durch Sadie angeworben wird, viel zu einfach und total farblos. Allein Lara hat mich noch ganz gut überzeugt, da ihr Charakter, wie gewohnt, tiefer ging. Aber auch Sadie hat mir nicht gefallen, da sie meistens zu anstrengend und nervig rüberkommt, sodass ich zu ihr fast keine Sympathie aufbauen konnte.
Auch die ewige Suche nach Sadies Halskette ist irgendwann doch recht abgegriffen, sodass ich das Buch sicher mehrmals unterbrechen hätte müssen. Beim Hörbuch habe ich diese langatmigen Passagen dank der tollen Leserin einfach ignoriert.

Auch ich habe bemerkt, dass das Hörbuch im letzten Drittel deutlich besser wurde, aber für mich hat es das trotzdem nicht wirklich rausgerissen. Die Geschichte konnte mich nicht richtig berühren, ich konnte nicht wirklich lachen und die Charaktere blieben überraschend farblos.

Ich denke für Kinsella Fans ist das Hörbuch eine gute Empfehlung. Das Buch würde ich mir nicht kaufen, denn es gibt deutlich bessere, wo man sein Geld noch viel besser in die typisch seichte und doch einfach tolle Literatur von Sophie Kinsella anlegen kann.
Insgesamt also eine eingeschränkte Kaufempfehlung, vor allem nur für Kinsella Fans. Am Besten einfach mal in der Bücherei ausleihen, damit macht man nichts falsch. Für die Kinsella Neulinge hier: Nehmt euch lieber ein anderes Buch, sie kann es wirklich so viel besser und schreibt eigentlich sehr viel lustiger!
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Charleston Girl
Charleston Girl von Sophie Kinsella (Taschenbuch - 17. Januar 2011)
EUR 8,99
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