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119 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hoch auf Sir Ritchfields Herde!
Das 2. Buch über die Schafe aus "Glennkill". Georges Schafherde ist mit ihrer neuen Schäferin Rebecca zu einer Europareise aufgebrochen und hat in Frankreich in der Nähe eines Schlosses eine neue Weide gefunden. Doch im Ort geht die Angst um: ein Werwolf soll hier sein Unwesen getrieben haben, und es mehren sich die Anzeichen, dass er wieder aktiv ist. Die...
Veröffentlicht am 21. Juni 2010 von Tomatensauce

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurz und bündig... / Garou - Hörbuch
...ist ja oft gar nicht vekehrt. Bei gekürzten Lesungen muss der Inhalt des Buches nicht unbedingt leiden. Bei Leonie Swanns Roman -Garou- kann ich mir allerdings nicht vorstellen, dass der Buch-Romanstoff derart abgehackt, zerstückelt und holprig rüberkommt. Dann hätte es mit Sicherheit nicht so viele gute Rezensionen bei Amazon gehagelt. Die...
Veröffentlicht am 11. Januar 2011 von Thomas Knackstedt


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119 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hoch auf Sir Ritchfields Herde!, 21. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Garou: Ein Schaf-Thriller (Gebundene Ausgabe)
Das 2. Buch über die Schafe aus "Glennkill". Georges Schafherde ist mit ihrer neuen Schäferin Rebecca zu einer Europareise aufgebrochen und hat in Frankreich in der Nähe eines Schlosses eine neue Weide gefunden. Doch im Ort geht die Angst um: ein Werwolf soll hier sein Unwesen getrieben haben, und es mehren sich die Anzeichen, dass er wieder aktiv ist. Die Schafe sind in größter Gefahr und versuchen, herauszufinden, wer der gefürchtete "loup garou" ist. Können ihnen die Ziegen auf der benachbarten Weide weiterhelfen, oder vielleicht der mysteriöse, ungeschorene Widder? Und wieso steht mitten auf der Schafsweide ein Schrank...?

Wer "Glennkill" mochte, wird "Garou" lieben; wer hingegen den ersten "Schafs-Krimi" langweilig fand, wird auch mit der Fortsetzung nichts anfangen können. Man muss "Glennkill" nicht unbedingt gelesen haben, um dieses Buch zu verstehen, aber es hilft, weil die wolligen Protagonisten nicht mehr ausführlich vorgestellt werden. Die typischen Charaktereigenschaften von Miss Maple, Mopple, Othello, Lane und all den anderen werden einem aber auch ohne Vorwissen schnell klar.
Die Geschichte ist gut ausgedacht und nett erzählt, mit viel verspieltem Humor und einer großen Portion Herzenswärme. Obwohl das Buch spannend ist und Blut fließt: Einen knallharten Thriller sollte man nicht erwarten. Ein Lesevergnügen aber auf jeden Fall!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurz und bündig... / Garou - Hörbuch, 11. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Garou: Ein Schaf-Thriller (Audio CD)
...ist ja oft gar nicht vekehrt. Bei gekürzten Lesungen muss der Inhalt des Buches nicht unbedingt leiden. Bei Leonie Swanns Roman -Garou- kann ich mir allerdings nicht vorstellen, dass der Buch-Romanstoff derart abgehackt, zerstückelt und holprig rüberkommt. Dann hätte es mit Sicherheit nicht so viele gute Rezensionen bei Amazon gehagelt. Die Hörbuchfassung des Schafs-Thrillers kann ich daher nur bedingt weiterempfehlen.

Die Glennkill-Schafe sind in Europa angekommen. Mit ihrer Hirtin Rebecca sind sie auf einer Weide neben einem Schloss eingezogen. Das war früher mal eine Nervenheilanstalt, aber davon wissen die Schafe nichts. Auch dass in der Gegend ein Werwolf, ein Garou, sein Unwesen trieb, ist den Schafen unbekannt. Aber dann passieren seltsame Dinge. Tote Rehe werden im Wald gefunden. Rebeccas rote Sachen werden zerschnitten. Und kurze Zeit später liegt der erste Tote auf der Weide. Ist der Garou wieder unterwegs? Hat der Sohn des Schloßherren damit zu tun? Könnte ein ehemaliger Anstaltsinsasse der Garou sein? Sind Rebecca und die Schafe noch in Sicherheit? Und was hat der struppige Neuankömmling in der Schafherde damit zu tun? Fragen über Fragen. Natürlich machen sich Mopple the Whale und seine Kumpanen auf die Suche nach dem Werwolf. Das erweist sich jedoch als schwierig und überaus gefährlich...

-Garou- ist leider kein absolutes Hörvergnügen. Zwar liest Andrea Sawatzki die Geschichte professionell und gut, aber sie kann nicht verhindern, dass die Sprünge, Risse und Wackler im Geschehensablauf überdeutlich bemerkbar sind. Die Geschichte hält ein paar nette Wortspiele und die bekannten Charaktere der Schafe für die Freunde von Swanns Schafsromanen bereit. Mit einer Ziegenherde kommen ein paar Neuankömmlinge zum Einsatz in der Story. Zum Tüfteln oder Miträtseln ist die jedoch nur wenig geeignet, da der Stoff schlichtweg zu sprunghaft ist, um einen roten Faden zu entdecken.

Sie dürfen und müssen wieder einmal selbst entscheiden, wie sie die Hörbuchfassung von -Garou- empfinden. Ich konnte die Geschichte jedenfalls nicht voll und ganz genießen und rate ihnen daher, falls sie sich für -Garou- interessieren, sich dann vielleicht doch lieber den Roman zuzulegen.
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93 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Schafe sind zurück :), 17. Juni 2010
Von 
Sternfahrerin - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Garou: Ein Schaf-Thriller (Gebundene Ausgabe)
Die Schafe sind zurück - süßer denn je!
Nach der Aufklärung des Mordes an ihrem Schäfer sind die Schafe nun nach Frankreich aufgebrochen.

Hier werden sie ergänzt durch einen neuen Charakter: eine ziemlich flippige und waghalsige Ziege.
Doch dann droht Gefahr durch einen Loup garou (französisch: Werwolf).
Der Titel soll übrigens darauf anspielen, dass vielleicht der menschliche Anteil (Garou) die gefährlichere und unheimlichere Seite darstellt.

Garou ist mehr Thriller als Krimi, da der Werwolf weiter mordet. Sie müssen versuchen weitere Tote zu verhindern, und stehen sozusagen einem Psychopathen gegenüber. Und obwohl Mensch und Schaf die Angst vor Werwölfen teilen, ist sie für die Schafe durchaus realer.

Sir Ritchfield wird älter, verliert aber nicht an Würde. So entdeckt man neue Seiten am Leitwidder.

Besonders süß ist auch das Winterlamm, über das man in Glennkill noch relativ wenig erfährt. Hier hat es nun größere und wirklich sehr witzige Auftritte.

Ich musste viel Lachen bei diesem Buch!
Der Charm aus Glennkill ist nicht verloren gegangen.

Absolut empfehlenswert!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reine Wollensstärke, 2. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Garou: Ein Schaf-Thriller (Gebundene Ausgabe)
Wollensstärke, das ist so eine Sache. Wenn der Tierarzt kommt, dieses Scheusal, ist es natürlich von Vorteil, wenn er weit weg ist. Oder man zumindest davonlaufen kann. Doch leider finden sie sich jedesmal wieder drin im Pferch, die ganze Schafsherde. Eingesperrt. Und der Tierarzt hat dann keine Mühe, sie zu schikanieren. Indem er sie mit Nadeln sticht, oder ihre Klauen bearbeitet - oder sonstige unangenehme Prozenduren vornimmt.
Was wäre also die Lösung? Nicht in dem Pferch gehen, beispielsweise. Widerstehen. Dazu braucht es aber gewaltige Wollensstärke. Denn wenn Rebecca die Schäferin mit dem köstlichen Kraftfutter kommt und es im Pferch ausstreut, und sich der Duft über die ganze Weide verbreitet - wer wollte da widerstehen?
Einen gibt es: Den seltsamen ungeschorenen Widder, mit seiner unglaublichen Wollensstärke. Der geht einfach nicht rein. Das wäre doch ein Vorbild? Einfach nicht reingehen, wenn Rebecca ihren Köder ausstreut,...
Man taucht in diesem wunderbaren Schafskrimi in eine vollständig kuriose Welt ein - betrachtet die Menschen aus der Schafsperspektive. Und dann wird ermittelt. Sogar mit Hilfe der Ziegen, dieser vollständig vertrottelten stinkenden Tiere, die auch noch stolz auf ihre Verrücktheit sind. Leider werden sie gebraucht, weil sie über ein toll getarntes Loch in ihrem Zaun verfügen und außerdem Französisch verstehen. Diese fürchterliche Sprache in diesem Land, in das sie leider Gottes, aus Irland kommend, geraten sind. Neben ein Schloss, das früher eine Irrenanstalt war. Mit einem Werwolf, einem Garou, der Rehe umbringt und diese zu fürchterlichen Blut-Kunstwerken im Schnee ausbreitet. Ungemütlicher hätte ihr neues Zuhause nicht ausfallen können. Und Rebecca, ihre Schäferin, die sie alle sehr mögen, kapiert leider gar nichts. Weiß nicht in welcher Gefahr sie steckt und lässt sich auch noch mit den völlig falschen Männern ein.

Man gewöhnt sich rasch an diese amüsante Bande von Ermittlern, die meist haarsträubend daneben liegen mit ihrem kriminalistischen Eifer. Doch auch das ist rasend komisch: wenn sie vollständig ohne Gewissensbisse ein Todesopfer verschwinden lassen, weil sie meinen, ihre Schäferin hätte den Mann erschossen. Oder wenn sie einem Lastauto in der Garage eine pädagogische Geschichte erzählen, in der Hoffnung, es würde endlich aufwachen und dann aus Dankbarkeit die ganze Schafsherde fort bringen aus diesem mörderischen Umfeld.

Leonie Swann bezaubert mit ihrem zweiten Schafskrimi. Sie hat das Kunststück geschafft, einen der atemberaubendsten Perspektivenwechsel der Krimiliteratur vorzunehmen und verhilft uns damit zu einem außergewöhnlichen Vergnügen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witzig, kurzatmig, spannend, absolut lesenswert!, 2. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Garou: Ein Schaf-Thriller (Taschenbuch)
Juhuu, die Schafe von Glennkill ermitteln wieder!
Ich war lange am Überlegen, ob ich Garou lesen soll oder nicht. Den ersten Band, Glennkill, fand ich zwar ganz witzig, aber teilweise sehr langatmig. Und mir persönlich waren es zu viele Hauptdarsteller, da habe ich leicht den Überblick verloren. Vielleicht ist mir das bei Garou auch nur deshalb nicht mehr so aufgefallen, weil ich die Charaktere ja schon gekannt habe. Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist das Buch Spannung pur. Man ist wirklich gefesselt und rätselt bis zum Schluss mit den Schafen, wer denn nun der Garou wirklich ist. Und auf den hätte ich niemals getippt! :-) Das Buch hat auch sehr viele witzige Anekdoten drin. Ich sage nur "Bushaltestelle" oder "mein Schwein pfeift". Hab mich kringlig gelacht.
Ob man Glennkill vorher lesen sollte? Nicht zwingenderweise. Ich denke man findet auch so in die Story rein. Aber für die ganzen Hintergrundinfos ist es schon interessant und man versteht einiges besser. Nur bei Glennkill wird beispielsweise erklärt, wer Melmoth eigentlich ist. Oder warum Sir Ritchfield nicht mehr der Leitwidder ist. Und warum Othello etwas über Krokodile und Nilpferde weiß.
Alles in allem finde ich das Buch sehr empfehlenswert. Es ist witzig, kurzatmig, spannend und mal aus einer ganz anderen Sicht geschrieben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ist ein wolliges, wollendes, wohlwollendes …, 13. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Garou: Ein Schaf-Thriller (Kindle Edition)
…Ermittlerteam auf Verbrecherjagd.
Rebecca, die nach dem Tod ihres Vaters dessen Schafherde, den Schäferwagen und den Traum einer Reise nach Europa geerbt hat, findet sich eines Tages in Frankreich an einem Hügel, inmitten wundervoller Natur wieder. Ein altes wunderschönes Schloss auf dem Hügel rundet die Idylle ab und die schöne Schäferin findet, dass sie dem Traum ihres Vaters durchaus gerecht geworden ist, lässt sich für den Winter nieder, füttert die Schafe mit Kraftfutter, sorgt mit Hilfe des Tierarztes für ihre Gesundheit und liest ihnen aus Romanen vor.
Doch eines Tages findet sie ein totes Reh am Waldrand. Zerfetzt und ausgeweidet liegt es im Schnee. Bald werden noch weitere tote Tiere gefunden und auch Menschen sterben einen gewaltsamen Tod. Die Bewohner des Schlosses machen den „Garou“ dafür verantwortlich.
Den Schafen ist natürlich klar, dass Wölfe keine Freunde von Schafen sind. Dass es sich hier um einen Werwolf oder sogar (noch schlimmer)um einen Mehrwolf handelt, macht die Sache auch nicht besser. Sie müssen sich also um die Sache kümmern, denn die Menschen finden ihn ja doch nicht. Diesmal bekommen sie sogar noch die Unterstützung einer kleinen Ziegenherde.
Mein Fazit:
Schon in „Glennkill“ ist mir diese wollige Bande ans Herz gewachsen und auch diesmal war es wieder ein Vergnügen sie auf ihrem Weg der Werwolfsjagd zu begleiten. Vor allem weil wir Menschen in ihren Schafsaugen eine ziemlich merkwürdige Spezies sind. Genau das ist es, was für mich den Charme des Buches ausmacht, der Perspektivenwechsel. Eine Sicht auf uns, welche die eine und viele andere Einsichten gebracht hat.
Deswegen von mir eine klare Kaufempfehlung für alle, die einen Thriller lesen wollen, der in seiner „wollenden“ Naivität und der damit einhergehenden Klarheit einfach nur besticht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen klassische Fortsetzungsfalle..., 6. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garou: Ein Schaf-Thriller (Taschenbuch)
"Glenkill - ein Schafskrimi" war großartig, ich habe das Buch verschlungen und manchmal lauthals lachen müssen.

"Garou - ein Schafsthriller" ist die typische Fortsetzung eines erfolgreichen ersten Teils - langatmig und ohne neue Ideen. Als ich es endlich geschafft hatte (und das war mühsam genug), war ich froh, dass das Buch zu Ende war.

Anfangs braucht es einige Zeit, bis man sich in das Buch einliest. Wenn man das etwa nach dem ersten Drittel geschafft hat, freut man sich darauf, dass die Geschichte endlich in Schwung kommen könnte, aber gleich darauf versandet sie in öden Stereotypen und ständigen Wiederholungen. Bis zum Ende wird es dann ein zäher Kampf für den Leser. Und dieses Ende ist weder vorhersehbar, noch originell noch spannend oder verblüffend, sondern nur mehr dröge. Man freut sich, dass das Buch zu Ende ist, und das ist eigentlich schade.

Die Ideen und "amüsanten" Schilderungen der Schafsgedanken wirken, wie wenn sie die Autorin beim ersten Band mangels Originalität in den Papierkorb geworfen hätte und jetzt, für den Aufguss, von dort wieder rausgefischt hätte. Der running-gag "Wollensstärke" ist zB schon sehr gekünstelt und wenig lustig; einzig die neu hinzugekommenen Ziegen (insbes. Madouc) verleihen dem Buch vereinzelt einen matten Abglanz der Originalität des ersten Teils.

Die Idee, dass sich ein paar Verbrecher den Aberglauben rund um den "Garou" (d.i. anscheinend ein Werwolf) zu nutze machen, ist schon mäßig witzig, was die Schafe damit zu tun haben, ist letztlich vollkommen unerfindlich. Sicher, die Geschichte rund um die Schafs-Helden ist eigentlich nebensächlich, aber die wolligen Wesen sind hier ganz offensichtlich "im falschen Film" - und so ist es der Leser auch.

Schade, schade, schade.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schafsgedanken- und gespräche können witzig, aber auch langatmig sein, 7. März 2012
Von 
Ela Flury (Rastatt, Baden-Württemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Garou: Ein Schaf-Thriller (Taschenbuch)
Sir Ritchfield, Cloud, Maude, Miss Maple und auch Mopple The Whale (wohl gemerkt alles Schafe) haben mich schon in GLENNKILL begeistert, weil sich die Autorin intensiv in die Seele ihrer Schafsgeschöpfe einfühlt (haben Schafe denn eigentlich eine Seele?), was man nicht nur an den klingenden Namen erkennt, sondern auch an allerlei Missverständnissen, denen die drolligen Kleinen zum Opfer fallen.
Das sind auch die Stellen, die mir an Swanns zweitem Schafsroman besonders gefallen haben.
Trotzdem empfand ich diesen zweiten Roman weniger unterhaltsam.
Ich frage mich warum, denn ich habe mir dieses Mal die Geschichte als Hörbuch gekauft und sie mir, mehr als gekonnt, von Andrea Sawatzki vorlesen lassen. Sie gibt wirklich alles, betont super, imitiert die Stimmen verschiedener Schafe ganz wunderbar, hat eine Dynamik in der Stimme, die die Szenerie bildlich werden lässt....und trotzdem....
Irgendwie gerät die Geschichte um einen vermeintlichen Werwolf (Garou, bzw. loup garou kommt aus dem Französischen, wo sich die Schafherde über den Winter aufhält und bedeutet Werwolf) zu langatmig.
Nachdem es nicht nur tote Rehe, sondern irgendwann auch einen toten Menschen gibt, versuchen die Schafe um Sir Ritchfield dem Täter auf die Spur zu kommen. Dadurch dass die Schafe viele Dinge nicht direkt beim Namen nennen (weil sie diesen einfach nicht kennen), gerät manches zu umständlich, da dieser Stil zu konsequent durchgeführt wird. Nach der dritten CD wurde ich ungeduldig und wollte nur noch wissen, wer jetzt eigentlich dieser ominöse Garou ist.
Die Auflösung empfand ich dann eher als Erlösung denn als abschließende Krönung.

Ich glaube, das Hauptproblem, diesen Schafskrimi zu genießen, bestand für mich darin, dass er sprachlich oft so primitiv gehalten war, um die Schafsgedanken glaubhaft zu übermitteln, dass man ihn eher mit einem Märchen vergleichen kann als mit einem Krimi, von Thriller gar nicht zu reden.
Zurück bleibt aber trotzdem wieder die Erinnerung an eine unglaublich sympathische Schafs-Rasselbande.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Wäre man ein Schaf, würde man das Buch verschlingen", 14. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Garou: Ein Schaf-Thriller (Taschenbuch)
So heißt es in einem Zitat auf der Rückseite des Umschlages. Nun bin ich aber kein Schaf, vielleicht habe ich deshalb so lange zum Lesen dieses Buches gebraucht. Manchmal haben die Längen des Buches mich nur genervt, und ich habe es links liegen gelassen. Dann aber gab es wieder so wunderbare Abschnitte aus dem Leben und den Erlebnissen der Schafherde, dass es mich mitgerissen hat. Von daher folgerichtig drei Sterne: Keineswegs so gut wie Glennkill, aber viel zu gut, um es zu vereißen. 2,5 Sterne wären die ideale Wertung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen weniger Charakter, mehr Hintergrundstory als Teil 1, 2. Mai 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Garou: Ein Schaf-Thriller (Taschenbuch)
Der zweite Teil der Schafsthrillerreihe schließt unmittelbar an den ersten
an: Ihre neue Schäferin Rebecca nimmt die Schafe mit nach Frankreich. Die
neue Weide befindet sich unterhalb eines Schlosses, und die Schafe wundern
sich, warum ein Schrank und ein Sofa auf der Wiese stehen. In ihrer
Nachbarschaft findet sich eine Ziegenherde, außerdem lebt bereits ein
einzelnes, völlig ungeschorener Widder auf einer Weide und ist offensichtlich
geistig leicht verwirrt.

Doch bald werden die Schafe in Angst versetzt: Ein "Loup Garou", ein Werwolf
scheint umzugehen. Tote Rehe werden im Wald gefunden, Rebeccas Kleidungsstücke
werden zerschnitten, vor alle rote. Und kurze Zeit später entdecken sie
eine Leiche auf der Weide. Um der Gefahr zu begegnen, beginnen sie mit ihren
Ermittlungen, was dahinter steckt. Eine mysteriöse kleine Ziege, die mehr zu
wissen scheint, kommt ihnen dabei zu Hilfe.

Hat die Autorin im ersten Band noch viel Wert auf die Charaktereigenschaften
der Schafe gelegt, kommt dies hier etwas zu kurz, insbesondere Kombinationsgenie
Maple spielt nicht mehr die Hauptrolle. Stattdessen liegt der Schwerpunkt hier
auf einer sehr verstrickten, mysteriösen und komplexen Hintergrundhandlung,
die leider zu komplex zum Miträtseln ist. So verstehen die Schafe die Sache auch
mehr zufällig bis gar nicht, indem sie in Abenteuer hineinstolpern und ständig
die falschen Schlüsse ziehen. Wie "Glennkill" aber handelt es sich um einen
spannenden und stellenweise sehr lustigen Thriller.
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Garou: Ein Schaf-Thriller
Garou: Ein Schaf-Thriller von Leonie Swann (Taschenbuch - 31. Oktober 2011)
EUR 9,99
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