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5.0 von 5 Sternen eine wunderbare Geschichte mit autobiographischem Bezug
"Goodbye Chinatown" ist der Debütroman der Schriftstellerin Jean Kwok, die selbst mit 11 Jahren von Hongkong nach New York emigrierte.Heute lebt Jean Kwok in Holland, aber die Geschichte , die sie hier zu Papier gebracht hat, lässt vermuten, dass sie einen starken Bezug zu ihrer eigenen Vergangenheit hat.Das Buch hat mich fasziniert, betroffen gemacht und so...
Veröffentlicht am 21. Juni 2012 von JoKo

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Lesefutter mit Bruch am Ende
Ich möchte mich den positiven Worten über dieses Buch nur anschließen, auch ich habe Hochachtung vor dem Mädchen, das sich von unten nach oben kämpft - trotz widrigster Bedingungen. Alledings hätte das Buch viel länger sein können. Mich stört ganz einfach der Bruch am Ende des Buches. Der letzte Abschnitt ist...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2012 von Elke Pilz


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Lesefutter mit Bruch am Ende, 15. Oktober 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Goodbye Chinatown: Roman (Taschenbuch)
Ich möchte mich den positiven Worten über dieses Buch nur anschließen, auch ich habe Hochachtung vor dem Mädchen, das sich von unten nach oben kämpft - trotz widrigster Bedingungen. Alledings hätte das Buch viel länger sein können. Mich stört ganz einfach der Bruch am Ende des Buches. Der letzte Abschnitt ist überschrieben mit "12 Jahre später". Man hat das Gefühl, die Autorin musste in kürzester Zeit fertig werden, darum sind die zurückliegenden 12 Jahre in dürre Worte gefasst - schade, darum auch 2 Punkte Abzug.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine wunderbare Geschichte mit autobiographischem Bezug, 21. Juni 2012
Von 
JoKo - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Goodbye Chinatown: Roman (Taschenbuch)
"Goodbye Chinatown" ist der Debütroman der Schriftstellerin Jean Kwok, die selbst mit 11 Jahren von Hongkong nach New York emigrierte.Heute lebt Jean Kwok in Holland, aber die Geschichte , die sie hier zu Papier gebracht hat, lässt vermuten, dass sie einen starken Bezug zu ihrer eigenen Vergangenheit hat.Das Buch hat mich fasziniert, betroffen gemacht und so stark in seinen Bann gezogen, dass ich es innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe.Ich kann für mich sagen,dass es eins der besten Bücher ist, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die fünf Sterne , die hier zu vergeben sind, reichen bei weitem nicht aus, meiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen.Wer gerne Lebensgeschichten liest, sollte bei diesem Buch zugreifen.

Kimberly Chang, die Protagonistin dieses Buches, verlässt mit der finanziellen Unterstützung ihrer Tante Hongkong, um in New York ein neues, besseres Leben zu beginnen. Ihr Vater ist schon vor Jahren gestorben und so ist Kimberly mit ihrer Mutter allein. In New York angekommen,werden Kimberly und ihre Mutter in einem abbruchreifen Haus in Brooklyn , ohne funktionierende Heizung, dafür mit allerlei Haustieren wie Ratten, Mäusen und Kakerlaken untergebracht.Tagsüber geht Kimberly, die eine sehr gute Schülerin ist,in die Schule. Nachmittags und an den Wochenenden hilft sie ihrer Mutter, die in der Kleiderfabrik ihrer Tante in Chinatown arbeitet.Unter unmenschlichen Bedingungen müssen sie dort arbeiten, um ihrer Tante die Schulden zurück zu bezahlen, die durch die Einwanderung entstanden sind.Kimberly schwört sich alles dafür zu tun, um aus diesem Leben heraus zu kommen und sich und ihrer Mutter ein besseres Leben zu ermöglichen.

Jean Kwok schreibt die Geschichte von Kimberly sehr empathisch, aber niemals Mitleid heischend.Sie berichtet von Kimberlys Leben und ich denke, dass sie nicht die einzigen Chinesen waren, die unter diesen Bedingungen leben mussten. Es ist keine Jahreszahl angegeben und so erfährt man nicht, wann sich die Geschichte abspielt,ich denke aber, dass sie schon in der Vergangenheit spielt.Was ich sehr faszinierend fand an diesem Roman war, dass sehr gut geschildert wurde, wie hoch der Stellenwert einer Familie in China bemessen wird. Es ist selbstverständlich, dass die Kinder für ihre Eltern sorgen, wenn diese nicht dazu in der Lage sind.Außerdem haben sie einen sehr hohen Ehrencodex.Auch die Schwierigkeiten, denen Kimberly in der Schule ausgesetzt war, werden sehr nachvollziehbar geschildert.Durch ihre Lebensumstände war es sehr schwer Freundschaften zu schließen , denn eine Einladung einer Freundin war nicht möglich. Auch an außerschulischer Treffen konnte Kimberly auf Grund der finanziellen Lage der Familie und ihrer Arbeit in der Fabrik nicht teilnehmen.Das schwierigste war aber , dass sie dies geheim halten musste, denn es sollte keiner erfahren , unter welchen Bedingungen sie lebten Die Sprache war für sie zu Anfang auch ein großes Problem, da sie in China keine Sprachkurse belegt hatte und so werden in dem Buch bestimmte Worte oder Begriffe auch in Kursivschrift abgebildet, um zu verdeutlichen , wie schwer es für jemanden aus China ist, sich in diese Sprache einzufinden, die der Eignen doch so weit entfernt ist.
Wie schon oben erwähnt, merkt man der Geschichte an, dass sie stark autobiographische Elemente enthält und ich kann nur sagen, dass ich große Hochachtung vor Jean Kwok habe, wenn sich ihr Leben nur teilweise so gestaltet hat wie Kimberlys.Die Lebensgeschichte Kimberlys wird mir in Erinnerung bleiben und ich kann dieses Buch nur empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam, öfter komisch, positiv!, 14. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Goodbye Chinatown: Roman (Kindle Edition)
Eine Geschichte über eine chinesische Mutter und ihre zwölfjährige Tochter, die in New York ein neues Leben beginnen wollen.
Die Geschichte ist in der Ich-Form geschrieben, die Tochter erzählt. Das ist so eindrücklich, daß man sich manchmal direkt in der Geschichte glaubt.
Aus Hongkong kommend haben sie Schwierigkeiten, sich in der neuen Umgebung einzuleben. Es fehlt an Sprachkenntnissen und jahrelang sogar am Nötigsten. Und doch haben die beiden Protagonistinnen eine positive Einstellung und verzweifeln nicht, sondern arbeiten daran, aus ihrer Situation herauszukommen. Optimismus zieht sich durch die gesamte Geschichte. Das Buch ist unterhaltsam und öfter auch komisch. Regt aber auch zum Nachdenken an, ohne daß das der Anspruch der Geschichte ist.

Ich vergebe 4,5 Punkte.

Unbedingte Leseempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch "für eine Nacht", 12. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Goodbye Chinatown: Roman (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch eher zufällig in die Hände bekommen und war positiv überrascht. Eine bewegende Geschichte, spannend und "handwerklich" sehr gut geschrieben. Empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach dem großen Glück!, 3. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Goodbye Chinatown: Roman (Taschenbuch)
Mit dem Griff zu diesem Buch erhoffte ich mir eine interessante Lebensgeschichte aus einem Teil der Welt, über den ich sonst bisher wenig gelesen habe: Das New Yorker Chinatown. Genau hierhin gelangt man auch sofort indem man der Ich-Erzählerin Kimberly über die Schulter schaut.

Schnell wird klar, dass sie ihre Geschichte rückblickend erzählt. Alles beginnt mit der Ankunft in Amerika. Ihre Tante hat sie und ihre Mutter aus Hongkong nach Brooklyn geholt und neben einen Wohnung und Schule für Kimberly auch für die Mutter für Arbeit in der eigenen Kleiderfabrik besorgt.
Die Wohnung ist allerdings in erbärmlichen Zustand. Es gibt weder Heizung, noch heile Fenster, dafür aber Zahlreiche tierische Mitbewohner und eine falsche Adresse, damit die illegalen Wohnverhältnisse nicht auffliegen. Gleiches gilt für die ausbeuterische Akkordarbeit in der Fabrik.

Die widrigen Lebensumstände unter denen Menschen leben müssen und versuchen ihren Unterhalt zu sichern, werden sehr anschaulich und schonungslos dargestellt. Besonders tritt hierbei die chinesische Kultur hervor, die in so vielen Punkten anders ist als die westliche und der Geschichte auf einer weiteren Ebene Spannung verleiht, da Handlungen nicht immer nachvollziehbar sind, da sie einer anderen, einer chinesischen Logik folgen. Hierzu zählen nicht nur die Erziehungsgrundsätze von Kimberlys Mutter, durch die das Mädchen ab und an zwangsläufig aneckt, sondern auch der Stellenwert von Familie. Obwohl beide von ihrer Tante bzw. Schwester ausgebeutet werden, steht die Dankbarkeit für die Übersiedlung in die USA an erster Stelle und es ist der Mutter wichtig die Schulden zu begleichen. An vielen Punkten erfährt man so etwas über chinesische Grundsätze und Moralvorstellungen aber auch Aberglauben, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

In zahlreichen Redewendungen wie etwa "Die Straße vor mir liegt im Nebel."(S.300), zeigen, wie anders die chinesische Sprache aufgebaut ist und wie schwer es chinesischen Muttersprachlern fallen kann, eine Sprache wie Englisch zu erlernen, die grundlegend andere grammatikalische Voraussetzungen besitzt. Trotz alledem fand ich es ab und an etwas schwer nachzuvollziehen, warum kaum jemand Kimberlys Situation hinterfragt hat. Einerseits zeigt dies eine erschreckende Gleichgültigkeit, anderseits macht es den Leser ab und an einfach wütend. Hierdurch wird jedoch auch klar, in welch auswegsloser Situation sich viele Chinesen in New York befinden. Ohne Englischkenntnisse, ist die Arbeit zu illegalen Bedingungen fast ihre einzige Möglichkeit Geld zu verdienen. Fliegen die Verhältnisse auf, sitzen sie auf der Straße. Also dulden sie lieber stumm die Verhältnisse.

Im Großen und Ganzen macht es Spaß Kimberly auf ihrem Weg zu begleiten auf welchem sie trotz der zahlreichen Steine, immer weiterkommt. Ein wenig unrealistisch ist es meiner Meinung nach jedoch schon, wie perfekt sich alles für sie fügt. Das Ende ist gelungen, wenn es auch einen ganz leicht faden Beigeschmack hinterlässt. Für diese Perfektion, die mir einfach etwas aufstößt, ziehe ich bei der Wertung einen halben Punkt ab. Ansonsten ist dieses Buch eine wirklich tolle Lektüre, wenn man über ein starkes Mädchen lesen möchte, dass allen Hindernissen zum Trotz seinen Weg geht.

Fazit:
Durch und durch das, was ich erwartet habe. Ein chinesisches Mädchen, dass sich seinen amerikanischen Traum verwirklicht und dabei zwar etwas zu glatt vorankommt, welches man aber dennoch ins Herz schließt!

Wertung: 4,5 Punkte
Eine wirklich schöne Lektüre!
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Goodbye Chinatown: Roman
Goodbye Chinatown: Roman von Jean Kwok (Taschenbuch - 18. Juni 2012)
EUR 8,99
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