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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entdeckungsgeschichte in fabelhafter Sprache.
Die Kosmonauten, das sind Georg und Rosalie. Beide treffen im Kosmos von Köln aufeinander, und für beide verändert sich ihr Leben schlagartig. Gemeinsam brechen sie auf in eine neue Galaxie: Berlin. Das Berlin kurz nach der Wende, ein noch nicht erforschter Raum den es zu entdecken gilt. Und gemeinsam bauen Georg und Rosalie dort ihre Raumstation, eine...
Veröffentlicht am 25. April 2003 von Joachim Neumann

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja ...
Das Buch tauchte plötzlich vergangenes Jahr wieder in den Buchhandlungen auf, nachdem Herr Precht mit seinen Sachbüchern auf die Bestseller-Listen geklettert war, vermutlich hoffte man, das möge diesen früheren Roman noch einmal mitziehen. Doch meiner Meinung nach hat es einen Grund, dass es vorher so ruhig um das Buch gewesen war. Ja, die Sprache ist...
Veröffentlicht am 10. November 2010 von Nele Holgersson


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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entdeckungsgeschichte in fabelhafter Sprache., 25. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Kosmonauten (Gebundene Ausgabe)
Die Kosmonauten, das sind Georg und Rosalie. Beide treffen im Kosmos von Köln aufeinander, und für beide verändert sich ihr Leben schlagartig. Gemeinsam brechen sie auf in eine neue Galaxie: Berlin. Das Berlin kurz nach der Wende, ein noch nicht erforschter Raum den es zu entdecken gilt. Und gemeinsam bauen Georg und Rosalie dort ihre Raumstation, eine Altbauwohnung in Berlin-Mitte, in einem Haus mit Ost-Hausmeister, Besetzern, Künstlern. Sie finden Freunde zusammen, unternehmen Exkursionen in die nähere Umgebung, entdecken nach und nach die Stadt. Eine Stadt die voll ist mit skurilen Typen, Möchtegern-Berlinern, Ewig-Gestrigen, Tagträumern, falschen Freunden. Aber mit der Zeit verlieren sie sich, ihre Liebe. Die Wende kommt mit dem Finden von Jobs. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein: Georg wird Hilfstierpfleger, Rosalie geht in eine Werbeagentur.........

Richard David Precht läßt parallel zu dieser Geschichte den letzten Kosmonauten der Sowjetunion die Erde umkreisen. Mit dem nahenden Zusammenbruch des Sowjet-Reiches beginnt auch das Ende der Geschichte von Georg und Rosalie.

Precht hat einen Roman geschrieben den man ohne Wenn und Aber als einen ganz großen bezeichnen darf. Seit langen habe ich kein Buch eines deutschen Autors mehr gelesen, der seine Geschichte fesselnd erzählt, und dabei über eine Sprache verfügt die süchtig machen kann. Er schreibt poetisch, ohne kitschig zu werden. Er schildert die politische Situation nicht aufgesetzt, sondern - in bester Marnier z.B. eines John Updike - eingebunden in die Tagesabläufe unserer Protagonisten. Dieses Buch zu lesen ist ein Vergnügen. Deshalb unbedingt meine Empfehlung: in den Buchladen und Richard David Prechts "Die Kosmonauten" kaufen, es sich in der Leseecke zuhause gemütlich machen, und eintauchen in die Geschichte und die fabelhafte Sprache mit der sie erzählt wird.

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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Detailliert, mit feiner Ironie und klugem Blick aufs Leben. Fesselnd!, 16. Oktober 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kosmonauten: Roman (Taschenbuch)
Auf Precht kam ich durch "Wer bin ich...". So ist das wohl im telegenen Zeitalter der Bestsellerlisten?

Wirklich für ihn eingenommen haben mich seine Fernsehauftritte, bei denen mir seine herrlich prägnanten,druckreifen Formulierungen und punktgenauen wie übersichtlich gegliederten und inhaltlich gehaltvollen Antworten auffielen. Das wohltuende Gegenteil häufig anzutreffender Talkgäste also, die ständig an die Frage erinnert werden müssen und deren abschweifende Antworten eine Halbwertszeit haben, die sie schon beim Hören vergessen machen.

Unterhaltung ist mir zu wenig, ich möchte durch die Lektüre eines Romanes auch bewegt werden und im besten Falle hinzulernen.

"Die Kosmonauten" hat meine Erwartungen übertroffen!

Allein die herrlich blumige, detaillierte und wortgewandte Sprache ist ein Genuß und gibt eigentlich banalen Szenen wie bspw. der Renovierung einer heruntergekommenen Wohnung eine ungewohnte Tiefe, die sich durchaus mit in den Alltag des Lesers nehmen lässt.

Als Mittvierziger hatte ich zunächst Bedenken, die im Mittelpunkt stehende Liebesgeschichte eines 20 Jahre jüngeren Paares würde an meinen (aktuellen) Lebensfragen doch arg vorbeigehen. Die feine Zeichnung der Protagonisten machte es mir jedoch leicht, mich (durchaus wechselnd...) einzufühlen - und der Altersunterschied war rasch vergessen. Was auch insofern leicht fiel, da die von Precht immer wieder aufgeworfenen Fragen wie Leben, Überleben, Lieben, (Halbwertszeit von) Freundschaften etc. sowieso zeitlos sind.

Seit langem ertappte ich mich dabei, "zu meinem Buch zu wollen", um "dabei zu sein, wenn es weitergeht". Ich musste mich regelrecht zusammenreißen, es nicht in einem Zug und nicht zu hastig zu lesen. Ein Widerstreit zwischen "weiter wollen" und "Wortwitz genießen" quasi.

Schade, dass man ein Buch nur einmal zum ersten Mal lesen kann! ;-)

Insgesamt ein Buch, das auch viel Traurigkeit enthält. (eine Stimmung übrigens, die in einer Rezension auch Prechts Roman "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" nachgesagt wird, den ich lesebereit im Regal stehen, aufgrund des Hinweises auf die Ernsthaftigkeit aber den Nachrang gegeben habe)

Naja, aber wer sagt denn, dass das Leben nicht häufig (insbesondere zu seinem Ende hin) traurig IST? Was ich insofern durchaus ins Positive wende, sich eben keinen falschen Illusionen hinzugeben und das kleine Glück nicht zu übersehen... ;-)

Fazit: Ein tolles Buch! Lesegenuss (allein der gewandten, "präsenten" Formulierungen wegen), Beschäftigung mit den Kernfragen des L(i)ebens, Einfühlung, Spannung und geistige wie emotionale Anstöße - alles drin zwischen den Buchdeckeln!

Gut, dass es (eigentlich von mir verschmähte) Bestsellerlisten gibt, sonst hätte ich mich nicht mit dem Autor beschäftigt und mir wäre dieser schon 2003 erschienene Roman glatt entgangen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine der schönsten liebesgeschichten, die ich je gelesen habe, 26. Juli 2009
Von 
A. Diekmann-müller (Würzburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Kosmonauten (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist einfach wundervoll! Obwohl ich sonst jedes Buch innerhalb eines Tages lesen kann, habe ich mir mit diesem richtig viel Zeit gelassen, um länger etwas davon zu haben. Schon am Anfang ahnt man, dass es nicht gut ausgehen kann mit Georg und Rosalie, aber wie beschrieben ist, wie diese Liebe zerbricht - oder vielleicht ja auch nicht wirklich - das ist etwas ganz Besonderes und ganz enorm gut beobachtet bzw. beschrieben. Es geht wirklich ein Zauber von diesem Buch aus, den man nur sehr selten trifft!
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herz(en) der Großstadt - mitten hinein, 13. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Kosmonauten (Gebundene Ausgabe)
Ein tolles Buch, aber leider wahr.

Die Kosmonauten stammt aus einer „Edelfeder", aber vielleicht ist das nicht so wichtig. Die Sprachbilder der Großstadt bleiben im Gedächtnis haften wie eigene Erinnerungen, die Figuren sind wie gute Bekannte, aber das ist vielleicht auch nicht so wichtig.

Warum mich das Buch mitgenommen hat: Die Geschichte trifft mitten ins Herz der einen Geschichte unserer Liebesbeziehungen. Richard Precht erzählt scharfsichtig, wie es ist, wenn man sich verliebt und erlebt, wie die ersten Risse aufbrechen, sich vergrößern und schließlich unüberbrückbar werden, bis jeder seiner eigenen Wege geht. Die Kosmonauten erzählt diese eine Geschichte nach - oder vor? - mit heiterem Ernst, ein wenig traurig, teilnehmend, aber vor allem wahrhaftig.
Lesen und innerlich immer nicken! Leider, leider.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zarter Berlinroman, 2. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Kosmonauten (Gebundene Ausgabe)
Ein wunderschönes, leises, zärtlich geschriebenes Buch, das in Berlin Mitte und anderen Ostteilen der Stadt spielt noch bevor die neue Hauptstadt so gehypt worden ist. Rosalie und Georg gehören zu den ersten Westdeutschen, die sich nach der Wende ihre Nische in den damals noch maroden Altbauwohnungen in Mitte niederlassen mit Ofenheizung und den hohen Decken, sich die Wohnung hübsch machen, Schrippen kaufen gehen und die Mitte Berlins für sich erkunden. Eine melancholische Liebesgeschichte, eine Geschichte des sich Auseinanderlebens, und verschiedene Wege gehens, traurig vielleicht, authentisch, aber auch undramatisch und das ist gut so. Man folgt den Protagonisten so gerne durch die Mitte der Stadt, in der noch nicht die Horden von Touristen ziehen, wenn sie ihre Räder nehmen oder auf Parties gehen, Galerieeröffnungen besuchen, sich ihr Leben einrichten und neuen Menschen begegnen. Das Buch hat einen starken Sog und man genießt jede einzelne
Seite, für mich hätte es ewig weitergehen können, ich wollte gar nicht aufhören.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feinfühlige Grenzerfahrung, 12. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Kosmonauten: Roman (Taschenbuch)
Richard David Prechts Roman ist wirklich äußerst gelungen! Ein wundervoll Buch, das die Schatten und Zwischentöne menschlicher Verwicklungen aufspürt und gekonnt zum großen Ganzen in Beziehung setzt. Intelligent geschrieben und feinfühlig komponiert, erfasst Precht die Sehnsüchte einer Epoche, die doch so allumfassend sind, dass wir uns ihnen an keinem Ort der Welt entziehen können. Wir tauchen ab in die Geschichte von Georg und Rosalie, erkunden das fremde Terrain Berlins, derweil die Gefilde zartester Empfindungen vermessen werden. Und während ein einsamer Kosmonaut schon fast gänzlich entrückt scheint, folgt auf der Erde ein Aufbruch dem nächsten. Großartig.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja ..., 10. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Kosmonauten: Roman (Taschenbuch)
Das Buch tauchte plötzlich vergangenes Jahr wieder in den Buchhandlungen auf, nachdem Herr Precht mit seinen Sachbüchern auf die Bestseller-Listen geklettert war, vermutlich hoffte man, das möge diesen früheren Roman noch einmal mitziehen. Doch meiner Meinung nach hat es einen Grund, dass es vorher so ruhig um das Buch gewesen war. Ja, die Sprache ist wirklich außergewöhnlich (Ein Satz, der mir sehr im Gedächtnis geblieben ist: "Das Brandenburger Tor stand herum und sah aus."), und ja, er schafft eine ganz besondere Atmosphäre und als Nicht-Berliner oder Zu-Spät-Geborener kann man die Stimung dieser Zeit nachempfinden. Doch die Liebesgeschichte berührte mich wenig, und zuweilen hatte ich das Gefühl, dass die Konzentration auf die Sprache zu Lasten anderer Dinge geht, zumal die Sprache hin und wieder sehr bemüht wirkt. Gegen Ende hat der Autor mich dann leider vollkommen verloren, ich will zukünftigen Lesern hier nichts verraten, aber ich hätte den fünften Teil nicht gebraucht... Dennoch drei Sterne für die Einzigartigkeit des Buches.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufbruch oder auch nicht, 9. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Kosmonauten: Roman (Taschenbuch)
Ich hatte wohl zu hohe Erwartungen an das Buch, da ich den Autor sehr schätze.Sprachlich hat es mir gefallen und auch gefühlsmäßig "kommt es an". Warum der Tierpark so eine große Rolle spielt, ist mir unklar geblieben. Die Charaktere der Personen sind getroffen und nach vollziehbar. Ebenso ist der Kosmonaut vertraut geworden - in einer höheren Ebene.
Wer spannende Bücher liebt, kommt nicht auf seine Kosten. Wohl aber derjenige, der Spaß am sprachlichen Anspruch hat und sich gerne in die Gefühlslage anderer Personen versetzen mag.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langeweile pur..., 6. Februar 2010
Von 
Janie (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Kosmonauten (Gebundene Ausgabe)
Himmelherrgott, war das langweilig. Das zog sich in die Länge wie Kaugummi. Ein bißchen surreal, ein bißchen seltsam, grundsätzlich mag ich sowas ja ganz gerne, hier gings aber so gar nicht. Ich konnte weder irgendeine Empfindung durch die Geschichte erlangen, noch habe ich auch nur zur einer der Figuren eine Beziehung, Verbindung oder Ähnliches gehabt. Ich war am Ende nur noch froh, den langweiligen Kram beiseite legen zu können. Es ist ein todlangweiliger Liebesroman, der zufällig zu Beginn der Neunziger in Berlin spielt, mit der Wiedervereinigung aber nur wenig bis gar nichts zu tun hat. Am Interessantesten fand ich noch die Einblendungen aus der Raumkapsel den Rest hätte er sich sparen können. Netter Stoff für eine Kurzgeschichte, aber definitv nicht genug für ein Buch...
Einzig ein paar Pluspunkte kann er sammeln für den sprachlichen Stil...
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein moderner Großstadtroman, 3. August 2003
Von 
Der Buch-Vorleser "Der Buchvorleser" (Sachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Kosmonauten (Gebundene Ausgabe)
Es sind die Zeiten der politischen Wende als sich im Leben von Rosalie etwas ändert. Sie trifft Georg und zieht mit ihm von Köln nach Berlin; man schreibt das Jahr 1990 und die werdende Hauptstadt verliert ihren grauen Anstrich weil zwei Menschen sich gefunden haben, sich lieben. Doch diese Stadt birgt auch eine Gefahr: als sie selber aufbricht reißt sie die Liebenden mit in ihren tiefen Schlund und Kraft ist vonnöten zu widerstehen, nicht aufzugeben. „Die Kosmonauten" von Richard David Precht, bei Kiepenheuer & Witsch erschienen, begleitet die junge Liebe zweier Mitzwanziger in einer Zeit des Aufbruchs, die aber auch eine Zeit des Umbruchs, ja des Abbruchs ist - in jeder Beziehung. Eine ungeschminkte und doch schöne Liebesgeschichte.
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Die Kosmonauten: Roman
Die Kosmonauten: Roman von Richard David Precht (Taschenbuch - 7. September 2009)
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