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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 5. Februar 2010
Anfang der fünfziger Jahre werden in der Sowjetunion immer wieder ermordete und grausam verstümmelte Kinder aufgefunden, die alle die gleichen Merkmale aufweisen.Der Magen wurde herausgeschnitten und die Leichen haben eine Schnur um das Fußgelenk und den Mund voller Erde und Baumrinde.
Da es aber im real existierenden Sozialismus keine Kriminalität gibt, weil ja alle Leute zufrieden sind, da sie alle gleich behandelt werden und somit keinen Grund haben kriminell zu werden, werden die ersten Kinderleichen zu Unfallopfern erklärt, oder aber man findet sehr schnell einen Täter, der abgeurteilt wird, um das Ganze nicht public zu machen.
Nur Leo ,ein linientreuer Geheimdienstler, scheint diese Vertuschungstaktik zu durchschauen. Er versucht, nachdem er von einem Kollegen denunziert und zu einem kleinen Milizangestellten degradiert, in einen abgelegenen Ort abkommandiert wurde, dem Serientäter auf die Spur zu kommen.Dabei bringt er nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch seine Frau und seine Familie haben unter seiner Abtrünningkeit vom Regime zu leiden.

Dieses Buch, das in der Stalin,-bzw. Post-Stalinära spielt, ist nicht nur ein fantastischer spannender Thriller, sondern zeichnet auch ein sehr genaues Bild der politischen Situation in Russland zu dieser Zeit.Bespitzelung und Denunziation, aber auch die desillusionierte Bevölkerung und die allgegenwärtige Angst dieser Zeit , sind auf jeder Seite spürbar.

Dieses Buch empfehle ich all jenen, die sich für Geschichte interessieren und einen spannenden Thriller schätzen. Es wäre schön, wenn dieses Buch eine breite Leserschft fände, des es ragt aus dem großen Angebot an Thrillern heraus und verdient es berühmt zu werden.
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am 7. Februar 2010
Mit seinem Erstling "Kind 44" ist Tom Rob Smith ein großer Wurf gelungen. In erster Linie, weil er es mit diesem Krimi schafft das Elend der Sowjet Union, der ehemaligen UDSSR, und der stalinistischen Herrschaft und Unterdrückung mit einer rasanten und spannenden Geschichte zu verknüpfen. Denn, es ist m.E. mehr wie ein Kriminalroman eingebettet in die Zeitära "Ende Stalin"(also 1953), sondern darüberhinaus auch die Darstellung zu was Menschen fähig sind, die um ihr Leben fürchten. Sei es aus Hunger oder aus Rache. Die dadurch aufkommenden Greueltaten an Frauen, Kinder und Freunden werden dabei nicht voyeristisch von TR Smith ausgeweidet, sondern lediglich als Mittel zum Zweck bedient. Zu diesen schon für ein spannendes Buch ausreichenden Stoffen kommt noch die dynamische Entwicklung der Ehe des Geheimdienstoffiziers Leo Demidow, die in ihrem Pragmatismus auch in Alltäglichen wieder zu erkennen ist.
Lediglich die Psychose und die daraus resultierende Motivation des Serien Mörders ist für mich wenig nachvollziehbar bzw. überzogen. Deshalb auch ein Stern Abzug. Ein wirklich lohnenswertes Buch; für Generationen, die wie ich im Schulunterricht in den 80ern Farm der Tiere und Alexander Solschenizyns "Archipel Gulag" gelesen haben und sicherlich für diejenigen jüngeren Jahrgänge, die manchmal vergessen, dass Freiheit (in jeglicher Hinsicht) ein kostbares und schützenwertes Gut ist. Ein gutes Buch, spannend unterhaltend und auch ein wenig lehrreich ohne belehrend zu sein- was will man mehr an Unterhaltung in ein paar Tagen ? Bitte mehr davon.
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am 26. März 2012
Dieser Thriller spielt in der Sowjetunion um 1953 in Moskau. Eigentlich nicht mein üblicher Lesestoff, doch dieses Buch fesselte mich bereits von der ersten Seite. Das Buch ist sehr hart und erschreckend, da es doch auch sehr viel von dem dortigen Leben zu dieser Zeit erzählt (aus theoretischen Wissen). Der Autor beschreibt die stalistischen Zuständen in Russland - ALLE Menschen sind gleich!!! Es gibt keine Kriminalität!!! Und alles ist Heil!!! In der Realität herrscht Hungersnot, Leid, Armut, Brutalität und grausame Morde geschehen. Zumindest in diesem Thriller ! Dieses Buch geht unter die Haut, ist spanndend bis zur letzten Seite, insbesonders Thrillerfreunde werden begeister sein und ist sehr zu empfehlen.
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am 27. Januar 2008
Ein spannender Serienmordfall vor dem Hintergrund der stalinistischen Sowjetunion Anfang der 50er Jahre. Leo, ein (zu Beginn) linientreuer Elite-Geheimdienstler, erkennt, dass ein einzelner Täter hinter den Morden stecken muss. Doch so ein Art von Verbrechen darf es in der Sowjetunion nicht geben, und so werden die Morde einzelnen Außenseitern in die Schuhe geschoben, die für etwas büßen müssen, das sie nicht begangen haben. Als Leo immer tiefer in die Recherchen einsteigt, gerät er in größte Gefahr, denn es soll mit allen Mitteln verhindert werden, dass er den Serientäter findet. Und der mordet immer weiter ...
Man braucht gute Nerven bei diesem Thriller, denn als Leser wird man auf fast jeder Seite konfrontiert mit gruseligen Mordszenen, den brutalen Verhörmethoden des Geheimdienstes, überraschenden Wendungen in der Handlung und moralischen Fragen. Wem kann man trauen? Leos Frau? Ist sie vielleicht doch eine Verräterin? Was ist richtig, was ist falsch? Wie hätte ich mich verhalten? Das Buch wirft Fragen auf, die weit über das "Wer-ist-der-Mörder?" der meisten anderen Spannungsromane herausgehen. Und ist daher interessant nicht nur für den klassischen Krimileser. Aber für den eben auch.
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TOP 500 REZENSENTam 30. Januar 2008
Anfang der 50iger Jahre werden in der Sowjetunion immer wieder ermordete und grausam verstümmelte Kinder aufgefunden, die alle die gleichen Merkmale aufzeigen, der Magen wurde herausgeschnitten, die Leichen haben eine Schnur um das Fußgelenk und den Mund voller Erde und Baumrinde.
Da es aber im real existierenden Sozialismus keine Kriminalität gibt, weil ja alle Leute zufrieden sind, da sie alle gleich behandelt werden und somit keinen Grund haben kriminell zu werden,werden die ersten Kinderleichen zu Unfallopfern erklärt, oder aber man findet sehr schnell einen Täter, der abgeurteilt wird, um das Ganze nicht public zu machen.
Nur Leo, ein linientreuer Geheimdienstler,scheint diese Vertuschungstaktik zu durchschauen. Er versucht, nachdem er von einem Kollegen denunziert und zu einem kleinen Milizangestellten degradiert, in einen kleinen Ort abkommandiert wurde,dem Serientäter auf die Spur zu kommen.Dabei bringt er nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch seine Frau und seine Familie haben unter seiner Abtrünnigkeit vom Regime zu leiden.

Dieses Buch, das in der Stalin-Ära und Post-Stalin-Ära spielt,ist nicht nur ein fantastisch spannender Thriller, sondern zeichnet auch ein sehr genaues Bild der politischen Situation in Russland zu dieser Zeit. Bespitzelung und Denunziation, aber auch die desillusionierte Bevölkerung und die allgegenwärtige Angst dieser Zeit, sind auf jeder Seite spürbar.
Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich für Geschichte interessiert und einen guten Thriller schätzt.
Es wäre schön,wenn dieses Buch eine breite Leserschaft finden würde, denn es ragt aus dem großen Angebot an Thrillern heraus und verdient es berühmt zu werden.
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am 11. März 2008
Elke Heidenreich hat schuld...als regelmässiger Konsument ihrer "Lesen"-Sendung war das Buch erstmal ein "Muss"!Und vorweg:Der Kauf des Buches hier bei Amazon war eine gute Entscheidung...nicht, dass ich das Buch auch irgendwo Anders hätte kaufen können. Der Plot ist klar, es geht um Kindesmord..und dann noch um viel mehr. Die Beschreibung des Autors der bleiernen Zeit im stalinistischen Russland der 50er Jahre ist verstörend,beunruhigend,faszinierend..und macht atemlos beim Umschlagen der Seiten, macht wütend. Ungläubig und erleichtert schaut man vom Buch auf, hält inne und reflektiert das Gelesene und fragt sich, wie man sich selbst, in dieser Zeit, in diesem Regime verhalten hätte.Ich war gefesselt...und das ist sicher das Beste, was man von einem Buch sagen kann.
Ja, die Syntax und das Satzgefüge sind einfach, fast trivial, die Charaktere sind lächerlich eindimensional, der zweifelnde aufrechte NKWD-Beamte, der böse Konkurrent im System, der opportunistische Vorgesetzte...aber der Inhalt ist eine Bombe. Lesen!
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am 15. März 2010
Ich habe das Buch innerhalb 2 Tagen verschlungen. Selbst beim Zähneputzen konnte ich nicht aufhören zu lesen. Neben einer spannenden Kriminalgeschichte erfährt der Leser viel über das Leben in der Stalinzeit. Aus diversen Berichten konnte ich mir vorstellen, welche Zustände in der DDR herrschten. Die Stalinzeit aber war mir eher unbekannt. Tom Rob Smith hat mir nun einen Einblick über diese menschenunwürdigen und verachtenden Lebensbedingungen in der Sowjetunion gegeben und einen spannenden Thriller über einen Kindsmörder hineingetrickt.
Unbedingt lesen !
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am 1. März 2008
Als Erstlingswerk eines Autors eine grossartige systhemische Darstellung von Gewalt und Macht in totalitären Systemen am Beispiel der Stalinzeit. Eine Mordserie an Kindern nach einem bestimmten Muster findet seine Ursachen in unverarbeiteten frühkindlichen Schicksalen. Der Aufklärer wird mit seiner eigenen Vita durch den Täter konfrontiert.
Doch die Aufklärung des Verbrechens ist nur der Leitfaden durch eine geschlossene Darstellung von Zerstörung und Gewalt, Manipulation und der damit kontinuierlich Reduzierung von menschlichen und familiären Systhemen.
Das Buch ist gut geschrieben doch mir viel es am Anfang schwer immer wieder diesen Text aufzunehmen. Am Ende ist das literarische Happy End kein Trost für die den Preis den alle Personen in diesem Buch bezahlen müssen.
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Der Debütroman des Drehbuchautors Tom Rob Smith "Kind 44" ist ein Atem raubender Thriller, der den Leser mit seinen schrecklichen Mordszenarien und von Folter begeleiteten Verhörmethoden, in die finsterste Epoche der stalinistischen Sowjetunion Anfang der 50 er Jahre entführt. Der in London lebende junge Autor schreibt mit diesem fiktiven Roman nicht nur einen spannenden, klarsichtigen und subtilen Kriminalroman, sondern er bettet das Geschehen in die Stalin-Ära und Post-Stalin-Ära und zeigt dabei ein sehr genaues Bild der politischen Situation in der damaligen Sowjetunion, bei dem Stalin und sein durchorganisierter Überwachungsapparat mit gegenseitigem Misstrauen, Denunziationen und innenpolitischen Säuberungen ein ganzes Volk in Angst und Schrecken hielten. Verdächtigungen, Denunziationen, Verfolgungen, Folterungen und Verbannungen
waren das Instrumentarium der Geheimpolizei, aber Verbrechen durfte es offiziell in dem "gut geordneten" Land nicht geben.

Hauptfigur des Romans ist der linientreue Geheimdienstler Leo Demidow. 1953 wird in Moskau auf den Bahngleisen die nackte Leiche eines grausam zugerichteten Jungen gefunden. Jeder Mord der passiert, wird als Unfall deklariert und unschuldigen, unbequemen Außenseitern in die Schuhe geschoben. Sie müssen für Taten büßen, die sie gar nicht begangen haben. Als dann schließlich der nächste Mord passiert, beginnt Leo auf eigene Faust mit den Ermittlungen, denn er ist davon überzeugt, dass diese Mordfälle nur einem einzelnen Serienkiller zu zuschreiben sind. Bei seinen eigenhändigen Ermittlungen, bei denen er sich und seine Familie in lebensbedrohende Gefahr bringt, stellt er fest, dass das ermordete Kind bereits das 44. Todesopfer ist. Offensichtlich ist ein geistesgestörter Serienkiller unterwegs, der nach immer gleichem Verfahrensmuster seine Opfer barbarisch zerstückelt und nach Entnahme der Innereien auf die Eisenbahnschienen legt. Die Ermittlungen von Leo gehen in die richtige Richtung, er kann am Ende den Fall aufklären.

Neben der vordergründigen Kriminalhandlung wirft das Buch viele Fragen auf, die sich in Verbindung, mit diesem finsteren Kapitel der menschlichen Geschichte in der grauenhaften Stalinzeit, Mitte des vorigen Jahrhunderts, stellen. Man versetzt sich beim Lesen unwillkürlich in die Rolle dieses Geheimdienstoffiziers Leo, der zunächst ein linientreuer Mitläufer war, dann ins Grübeln kam und schließlich, um welchen Preis auch immer, zum heroischen Protagonisten wird. Bei dieser bewegenden Geschichte unterdrückter Menschen stellen sich subkonszient die unterschiedlichsten Fragen: Wessen Handlungsweise ist richtig, wessen ist verkehrt? Hätte man sich als Spitzel missbrauchen lassen oder hätte man widerstanden? Hätte man sich zu Denunziationen hergegeben oder wie hätte man sich generell in so einer Situation verhalten?

Ein ganz außergewöhnlicher Thriller mit viel Background, ein spannender Stoff, flüssig und atmosphärisch dicht geschrieben, in einer einfühlsamen Sprache, von unwiderstehlicher Sogkraft. Dieses Buch sollte man sich nicht entgehen lassen, weil es in der Literatur hohen Seltenheitswert besitzt. Das Buch wird in zahlreiche Sprachen übersetzt, ist also auf dem besten Weg zum weltweiten Bestseller und wenn die Information stimmt, dass eine Verfilmung angedacht ist, dann darf man sich schon heute darauf freuen.
11 Kommentar|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. März 2008
Spannend, überraschend und gut recherchiert. Was will man mehr? Das Buch schildert (auf zugegebenermaßen etwas plakative Art) die schwer nachvollziehbare Denkweise eines Kindes- und Serienmörders vor dem Hintergrund des Stalinismus der 50er Jahre. Beide Themen sind so komplex, daß jedes für sich locker 1000 Seiten füllen könnte und dies ja auch in einschlägiger Literatur tut. "Kind 44" ist ein sehr guter Krimi, mehr nicht. Als dieser ist das Buch absolut empfehlenswert.
11 Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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