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104 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein erschütterndes Meisterwerk
Gleich eins vorneweg: Der neuste Roman "Am Ende war die Tat" von Elisabeth George ist kein Chief Inspector Lynley Roman - auch wenn er sich auf die Geschehnisse um den Tod Lynleys Frau Helen im Vorgängerroman "Wo kein Zeuge ist" bezieht. Hier hat der Verlag Blanvalet mit seiner Einbandbeschreibung schlichtweg falsche Erwartungen geweckt.

Mit "Am Ende war...
Veröffentlicht am 28. September 2007 von Lesezeichen

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältige Gefühle
Das Buch war für mich

1. enttäuschend: Ich hatte mich auf die Hauptfiguren der vorausgegangenen Krimis gefreut und die spielen in diesem Buch keine Rolle. Ich würde es nicht mal als Krimi bezeichnen.

2. erschütternd: Die Trostlosigkeit, die Hoffnungslosigkeit und die Hilflosigkeit, die von Anfang bis Ende immer wieder...
Veröffentlicht am 8. März 2008 von mokka


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104 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein erschütterndes Meisterwerk, 28. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Am Ende war die Tat (Gebundene Ausgabe)
Gleich eins vorneweg: Der neuste Roman "Am Ende war die Tat" von Elisabeth George ist kein Chief Inspector Lynley Roman - auch wenn er sich auf die Geschehnisse um den Tod Lynleys Frau Helen im Vorgängerroman "Wo kein Zeuge ist" bezieht. Hier hat der Verlag Blanvalet mit seiner Einbandbeschreibung schlichtweg falsche Erwartungen geweckt.

Mit "Am Ende war die Tat" hat Elisabeth George sich auf ein gänzlich anderes Terrain begeben und keinen klassischen Kriminalroman geschrieben, sondern eine erschreckende und total erschütternde Millieustudie der sozialen Unterschicht Englands. George erzählt die tragische Geschichte des 12-jährigen schwarzen Joel mit karibischen Wurzeln, dessen Vater ein unbeteiligtes Opfer einer Schiesserei zweier rivalisierender Banden wurde und dessen Mutter als psychisches Wrack in einer Klinik untergebracht ist. Als seine Oma, bei der er, seine ältere Schwester Ness und sein jüngerer Bruder Toby aufwächst, ihn bei seiner Tante Kendra abliefert und das Weite sucht, beginnt ein Teufelskreislauf an dessen Ende die Ermordung von Helen Lynley steht.
Elisabeth George gelingt es mit einer unglaublichen Tiefe und Detailgenauigkeit das Schicksal von Joel fast wie eine Biographie zu beschreiben. Dabei ist sie nie effekthascherisch, überzogen oder verspielt. So unbegreiflich geradlinig das Schicksal von Joel ist, so geradlinig, schnörkellos und doch warmherzig und anrührend ist die Story angelegt. Als Leser sieht man plötzlich die Welt aus Joel's Augen und versteht, was da um ihn herum und damit auch mit ihm passiert. Und seine Tat sieht man plötzlich aus ganz anderen Augen, als beim Lesen von "Wo kein Zeuge ist".

Für mich ist "Am Ende war die Tat" eindeutig der beste Roman aus Elisabeth Georges Feder - und ich finde auch die meisten Lynley-Romane richtig gut. Ich habe Lynley nicht vermisst, sondern war gefangen von dieser unglaublich tragischen Story, die keinerlei Durchhänger hatte und auch nie nur den Hauch von Langeweile aufkommen liess. Nüchtern und weitestgehend wertfrei skizziert sie neben Joel auch das Schicksal seiner Tante Kendra, die mit ihrer plötzlichen Ersatzmutterrolle hoffnungslos überfordert ist sowie die Schicksale von Ness und Toby, die letztendlich Grund für die Tat von Joel sind.

Auch wer bisher noch kein Buch von Elisabeth Goerge gelesen hat, kann diesen Roman problemlos in Angriff nehmen, denn er ist an sich komplett eigenständig - auch wenn er den oben beschriebenen Querbezug aufweist. Dies ist aber nur der Aufhänger für die Story, nicht mehr und auch nicht weniger.

Ich kann auch all die Leser verstehen, die enttäuscht sind, weil Lynley hier keine Rolle spielt. Wer sich aber von Anfang an genau darauf einstellt, nämlich ein völlig eigenständiges und stilistisch ungewohntes Werk von Elisabeth George vor sich zu haben, der wird keinesfalls enttäuscht sein.

"Am Ende war die Tat" ist absolut lesenswert!!!
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74 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk - ganz ohne Lynley, 23. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Am Ende war die Tat: Ein Inspector-Lynley-Roman 14 (Taschenbuch)
Wer sich bisher um den zumindest polarisierenden Roman und Milieustudie "Am Ende war die Tat" von Elisabeth George rumgedrückt hat und der Preis für die Hardcover-Version zu hoch war, der sollte jetzt unbedingt zuschlagen. Und er sollte sich gleich darauf einstellen: "Am Ende war die Tat" ist kein Chief Inspector Lynley Roman - auch wenn er sich auf die Geschehnisse um den Tod Lynleys Frau Helen im Vorgängerroman "Wo kein Zeuge ist" bezieht. Es ist ein komplett eigenständiges Werk, dass lediglich den berühmten Mord an Helen zum Anlass nimmt. Wer sich darauf einlässt, der wird mit einem absoluten Meisterwerk belohnt.

Mit "Am Ende war die Tat" hat Elisabeth George sich auf ein für sie gänzlich neues Terrain begeben und keinen klassischen Kriminalroman geschrieben, sondern eine erschreckende und total erschütternde Milieustudie der sozialen Unterschicht Englands. George erzählt die tragische Geschichte des 12-jährigen schwarzen Joel mit karibischen Wurzeln, dessen Vater ein unbeteiligtes Opfer einer Schiesserei zweier rivalisierender Banden wurde und dessen Mutter als psychisches Wrack in einer Klinik untergebracht ist. Als seine Oma, bei der er, seine ältere Schwester Ness und sein jüngerer Bruder Toby aufwächst, ihn bei seiner Tante Kendra im wahrsten Sinne des Wortes ablädt und das Weite sucht, beginnt ein Teufelskreislauf an dessen Ende eine Verzweiflungstat, nämlich die Ermordung von Helen Lynley, steht.

Elisabeth George gelingt es mit einer unglaublichen Tiefe und Detailgenauigkeit das Schicksal von Joel fast wie eine Biographie zu beschreiben. Dabei ist sie nie effekthascherisch, überzogen oder verspielt. So unbegreiflich geradlinig das Schicksal von Joel ist, so geradlinig, schnörkellos und doch warmherzig und anrührend ist die Story angelegt. Als Leser sieht man plötzlich die Welt aus Joel's Augen und versteht, was da um ihn herum und damit auch mit ihm passiert. Und seine Tat sieht man plötzlich aus ganz anderen Augen, als beim Lesen von "Wo kein Zeuge ist".

Für mich ist "Am Ende war die Tat" eindeutig der beste Roman aus Elisabeth Georges Feder - obwohl ich auch die meisten Lynley-Romane richtig gut finde. Ich habe Lynley nicht vermisst, sondern war gefangen von dieser unglaublich tragischen Story, die keinerlei Durchhänger hatte und auch nie nur den Hauch von Langeweile aufkommen liess. Nüchtern und weitestgehend wertfrei skizziert sie neben Joel auch das Schicksal seiner Tante Kendra, die mit ihrer plötzlichen Ersatzmutterrolle hoffnungslos überfordert ist sowie die Schicksale von Ness und Toby, die letztendlich Grund für die Tat von Joel sind.

Auch wer bisher noch kein Buch von Elisabeth Goerge gelesen hat, kann diesen Roman problemlos in Angriff nehmen, denn er ist an sich komplett eigenständig - auch wenn er den oben beschriebenen Querbezug aufweist. Dies ist aber nur der Aufhänger für die Story, nicht mehr und auch nicht weniger.

Ich kann auch all die Leser verstehen, die enttäuscht sind, weil Lynley hier keine Rolle spielt. Wer sich aber von Anfang an genau darauf einstellt, nämlich ein völlig eigenständiges und stilistisch ungewohntes Werk von Elisabeth George vor sich zu haben, der wird keinesfalls enttäuscht sein.

"Am Ende war die Tat" ist absolut lesenswert!!!
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Milieustudie, 16. Oktober 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Am Ende war die Tat (Gebundene Ausgabe)
Das neue Buch von Elizabeth George ist eine Milieustudie, die unaufhaltsam und bedrückend auf die Ermordung von Lady Helen hinsteuert. Wer Lynley, Havers und Nkata gesucht hat war vielleicht enttäuscht. Wer allerdings offen für die Hintergründe vom letzten Roman war konnte sich auch diesmal wieder für den Stil von Elizabeth George begeistern. Ich habe noch lange über die Umstände nachgedacht, die Joel zu dieser Tat geführt haben. Ein Junge mit einem anständigen Charakter, der unverschuldet in einen Strudel gerät, der ihn immer mehr und unaufhaltsam nach unten zieht.
Ich bin gespannt auf den nächsten Band von Elizabeth George.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glasklare und brillante Milieustudie!, 26. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Am Ende war die Tat (Gebundene Ausgabe)
Nein, dies ist kein Lynley / Havers Roman. Wie man sich angesichts dieser Tatsache betrogen oder enttäuscht fühlen kann ist mir schleierhaft - insbesondere wenn man das Buch "blind" kauft und dann seine diesbezüglichen Erwartungen nicht erfüllt sieht.

Wenn Elizabeth George eines kann, dann glasklare und einprägsame Charaktere schaffen, denen man sich nicht entziehen kann oder mag.

Joel ist zwölf. Mit Bezeichnungen wie "Looser", "Proll", "Sozialfall" wäre man schnell bei der Hand, würde man nicht detailliert erfahren, welche Biographie dieser Zwölfjährige, sein jüngerer Bruder Toby und die ältere Schwester Ness zu dem gemacht haben, was sie zu sein scheinen.

Eine Mutter, die nicht präsent sein kann, da sie in einer psychiatrischen Klinik lebt, ein Vater, der auf offener Straße vor den Augen seiner zwei Söhne erschossen wurde, eine Großmutter, die machtlos, überfordert und mutlos ist, sowie deren Mann, der in den Kindern entweder nur Störenfriede oder Lustbeschaffer sieht.

Schon bevor die drei Kinder von der Großmutter bei ihrer Tante Kendra abgeladen werden, haben sie viel mehr durchgemacht, als sich ein Mensch alleine vorzustellen vermag.

Kendra, in den Vierzigern, geschieden, allein lebend findet ihre Nichte und die beiden Neffen eines Tages vor ihrem Hause und wird von einer Minute zur anderen in eine Fürsorge- und Mutterrolle gedrängt, der sie trotz aller Mühe nicht gerecht werden kann.

Elizabeth George beschreibt das Leben auf der Straße. Das Leben desillusionierter, herumgestoßener Kinder, deren Weg vorprogrammiert zu sein scheint.

Es ist eine beklemmende Geschichte. Kein Krimi. Kein Thriller. Eine Geschichte, wie sie wahrscheinlich viel zu oft wirklich passiert und der man sich entziehen möchte, weil sie Angst macht, mutlos und beklommen.

Natürlich kann man das Buch nach wenigen Seiten enttäuscht aus der Hand legen und sich darüber ärgern, nicht auf seichte Lynley Unterhaltung gestoßen zu sein.
Man kann sich aber auch einlassen auf diese Studie, Geschichte, Erzählung und Elizabeth Georges grandioses Talent zu erzählen und zu erklären, Menschen entstehen zu lassen als seien sie real, auf sich einwirken lassen.

Man legt das Buch nicht aufseufzend nach der letzten Seite aus der Hand, in der Gewissheit, Lynley und Havers haben es gerichtet.
Das Böse verschwindet nicht hinter Gittern, das Gute siegt nicht obligatorisch.

Man legt das Buch aus der Hand und fühlt sich leer und hilflos. In dem Wissen eine fiktive Geschichte gelesen zu haben, die sich hier und in aller Welt so oder ähnlich beständig wiederholt wird einem zumindest eines deutlich:

Was geht es uns gut!

Ich finde es ist eines der besten Bücher, die Elizabeth George je geschrieben hat. Ich habe - obwohl ich großer Lynley / Havers Fan bin, beide nicht eine Sekunde vermisst.
Die Idee, eine andere Perspektive zu wählen hat mir außerordentlich gut gefallen und die Umsetzung ist mehr als lesenswert.

Wenn man nachdenken mag.
Wenn man über den seichten Krimirand herausblicken möchte.
Wenn man Spaß an schriftstellerischen Können hat!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen London von heute, 28. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Am Ende war die Tat (Gebundene Ausgabe)
Erschreckend, wie Elizabeth George den Mord an Helen aufzeigt.
Die Brutalität, mit der Einwandererkinder, in den Strassenangs Londons aufwachsen, ist beängstigend und bedrückend.
Wie Joel und Ness immer mehr abgleiten, wird hier klar aufgelistet.
Und E. George verdeutlicht mehr als anschaulich, dass die Kinder keine Chance haben, aus ihrem, allein durch ihre Herkunft bestimmten Leben auszubrechen.
Im Verlauf des Buches wird immer deutlicher, wie die beiden immer weiter abgleiten, im Drogensumpf versacken, mit Vergewaltigung und Schlägen konfrontiert werden und kein Zuhause haben, in dem sie aufgegriffen werden.
Auch wer meint, das ganze lese sich wie ein Klischee, der dürfte auch in einigen Städten Deutschlands ähnliche Verhältnisse vorfinden.
Ich fand das Ganze sehr sehr bedrückend und habe immer wieder nur einen Teil lesen können, weil es so depremierend war, mitzubekommen, dass die Kinder ihrem Schicksal nicht entrinnen können.
Eine sehr beeindruckende Milieustudie ist Mrs. George gelungen.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmend und kaum auszuhalten, 18. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Am Ende war die Tat: Ein Inspector-Lynley-Roman 14 (Taschenbuch)
Elisabeth George schildert das Leben des 12jährigen Jungen Joel, der seinen kleinen 8jährigen verhaltensgestörten Bruder Toby aus einem großen Verantwortungsbewusstsein und tiefer Liebe heraus vor den grausamen Machenschaften einer Jugendbande in einem sozialen Brennpunkt Londons beschützen will.

Die Art und Weise der Schilderungen, in denen Joel durch den Anführer Neal drangsaliert wird oder er es nicht mehr verhindern kann, dass Toby tatsächlich zur Zielscheibe von Demütigungen und Tätlichkeiten wird, wirkte auf mich zunehmend beklemmend. Ich hatte tatsächlich zeitweise die Befürchtung, weitere Grausamkeiten nicht mehr ertragen zu können und hätte das Buch am liebsten zur Seite gelegt.

Das Milieu, in denen sich die Kinder durch die herzlose Abgabe der Großmutter an die Tochter plötzlich befinden, lernt der Leser zeitgleich mit ihnen kennen und zunehmend fürchten. Die Gefahren von außen verdichten sich, Bezugspersonen der Jungen ahnen zwar die Bedrängnis, versuchen auch zu helfen, verpassen es aber, miteinander zu kommunizieren. So verlaufen vermeintliche Hilfsangebote und -aktionen im Sande oder verschlimmern die Situation noch zusätzlich. Ständig suchte ich für Joel nach Lösungswegen, musste jedoch einsehen, dass er aus seiner Sicht die Dinge drehen und wenden konnte wie er wollte, es für ihn in seiner Sorge um Toby in der geschilderten Situation keinen anderen Ausweg gab.
Dieses Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven und gibt einen glaubwürdigen Eindruck darüber, wie hart das Leben am Rande der Gesellschaft zugehen kann.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine erschreckende Kindheit, 9. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Am Ende war die Tat: Ein Inspector-Lynley-Roman 14 (Taschenbuch)
Wer glaubt hier einen typsichen Chief Inspector Lynley Roman zu finden irrt,die Autorin schildert eine Kindheit ohne Liebe in einem Stadteil, wo Banden, Drogen und Gewalt an der Tagesordnung sind.
Joel muss eine Bürde tragen die zu schwer ist für einen 12jährigen, er soll sich um seinen Bruder Toby kümmern der in seiner eigenen Welt lebt,beschützt seinen kleinen Bruder vor Gangs, versorgt ihn kümmert sich um ihn.
Nachdem seine Grossmuttet wieder nach Jamaika zurückkehrt ist, werden die drei Geschwister Toby,Joel und Ness bei ihrer Tante abgeliefert. Diese ist selbst vom Leben überfordert und steht nun plötzlich mit 3 Kindern da. Vor allem die pubertierende Ness bringt sie zur Verzweiflung, der Teenager nimmt Drogen, klaut, schwänzt die Schule und prostituiert sich.
Der Vater der Kinder wurde bei einerm Bandenkrieg versehentlich vor den Augen der Kinder erschossen, die Mutter vegetiert in einer Nervenheilanstalt vor sich hin. Die Tante versucht den Spagat zwischen Kindern, Job und ihren Affären zu meistern scheitert aber bald kläglich.
Joel lernt einen Mann kennen, findet bei ihm Anerkennung und durch ihn Freude am Schreiben. Aber am Ende ist eine furchtbare Tat die nicht nur ein Leben zerstört.
Es wird hier eindrucksvoll und schonunglos beschrieben, wie ein Kind in die Abhängigkeit anderer geraten kann, und wie schnell Kinder und Jugendliche im Sumpf der Gewalt rettungslos untergehen.
Elisabeth George zeigt sich hier von einer anderen Seite, eine sehr gutes Buch das unter die Haut geht!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung, 1. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Am Ende war die Tat: Ein Inspector-Lynley-Roman 14 (Taschenbuch)
Wegen der doch eher schlechten Kritiken wollte ich dieses Buch erst gar nicht lesen, obwohl ich ein riesen Elizabeth George - Fan bin. Nun gab es das Buch im Angebot und ich habe es mir einfach gekauft. Bereits nach den ersten Seiten war ich hin und weg von der Geschichte. Es ist zwar kein typischer Elizabeth George-Krimi, aber in diesem Buch zeigt sie, dass sie auch andere Seiten in sich hat. Ihr ist ein packender und fesselnder Krimi gelungen, den ich nur weiterempfehlen kann. Als ich das Buch zuende gelesen hatte, war ich total traurig und wollte so gerne weiterlesen, aber leider macht sie aus dieser Geschichte keine Reihe.
Dieses Buch ist das Beste, was ich in den letzten Jahres gelesen habe.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für Rätselrater und Gruselkonsumenten, 6. April 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Am Ende war die Tat: Ein Inspector-Lynley-Roman 14 (Taschenbuch)
Die Durchschnittbewertung (2,5 Sterne) täuscht.

Das Buch rangiert weit über dem Durchschnitt herkömmlicher Whodunit-Kriminalromane und braucht sich auch nicht hinter anderen namhaften Vertreter des Gentres zu verstecken. Die geschilderte "Kriminalgeschichte" zäumt das Pferd sozusagen von hinten auf: "Am Ende war die Tat"! Wie, d.h. aufgrund welcher Lebensumstände und Ereignisse kam es zu Tat .

Die Autorin schildert den Weg zur Tat und es gelingt ihr eine spannende Schilderung des sozialen Umfelds und der hinzutretenden Ereignisse, die einen Teenager aus schwierigen fämiliären Verhältnissen zum Mörder an einer unschuldigen Frau und deren ungebrenem Kind werden läßt. Die handelnden Figuren sind facettenreich und nachvollziehbar geschildert. Dadurch ist das Buch zu jedem Zeitpunkt spannend. Der Ansatz des Buches, der das Ende - die Tat - vorgibt und den Täter von vornherein offenbart, schafft dennoch ein große Spannung. Bis zum - bitteren - Ende kann man nicht voraussehen, auf welche Weise der Täter letzlich zur Tat gedrängt wird und wie es letztlich zur Ausführung der Tat kommt.

Die schlechte Durchschnittsbewertung,die das Buch erhalten hat, wird der Qualität des Buches nicht gerecht. Dies liegt an den vielen Lesern, die nur ein oder zwei Punkte vergeben haben, weil sie sich nicht damit anfreunden können, dass ein Kriminalroman nicht nach dem üblichen Whodunit-Schema abläuft, d.h. dass der Täter nach ein bisschen Rätseln und ein bisschen Gruseln aufgeckt und eigesperrt wird. - Dann ist alles gut. Leselanmpe aus. Bettdecke hoch und gute Nacht. Es ist auch ein großer Unmut darüber zu bemerken, dass einige Leser von "ihrer Elisabeth George" nicht die gleiche Kost(Lynley, Havers, Rätselraten, Verhaftung) vorgesetzt bekommen haben, die sie gewohnt sind und worauf sie ergo "ein Recht haben". Dabei lassen diese "Enttäuschten" jegliche Fairnis vermissen und strafen das Buch mit ein oder zwei Punkten ab. Dies wird dem Buch weder hinsichtlich des originellen Konzepts, noch in Bezug auf die geschilderten Charaktere und deren Lebensverhältnisse, noch bezüglich der sprachlich- literarischen Umsetzung gerecht.

Ein lesenswertes Buch.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältige Gefühle, 8. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Am Ende war die Tat (Gebundene Ausgabe)
Das Buch war für mich

1. enttäuschend: Ich hatte mich auf die Hauptfiguren der vorausgegangenen Krimis gefreut und die spielen in diesem Buch keine Rolle. Ich würde es nicht mal als Krimi bezeichnen.

2. erschütternd: Die Trostlosigkeit, die Hoffnungslosigkeit und die Hilflosigkeit, die von Anfang bis Ende immer wieder vorherrschend sind, sind schlichtweg niederschmetternd. Und, wie Klappentext und Titel ankündigen, das Ende ist negativ. Sehr bewegend.

3. nervtötend: Der Slang in der gesprochenen Sprache mag absolut authentisch sein, aber mir hat er die Freude am Lesen schon nach kurzer Zeit gewaltig getrübt. 670 Seiten lang immer wieder abgehackte Wörter und unvollständige Sätze zu lesen, das hat mich irgendwann nur noch genervt.

Bemerkenswert finde ich, wie genau E. G. beschreibt, was in den Menschen vorgeht. Es ist alles so gut nachvollziehbar, dass das Buch einen mitreißt bis ganz nach unten. Das hat sicherlich auch dazu geführt, dass es mir zu lang vorkam. Ich hatte den Eindruck, es geht nicht so recht vorwärts, es fehlt an Spannung; stattdessen machen sich die oben genannten Gefühle breit, was vielleicht genau die Absicht der Autorin war - ?
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Am Ende war die Tat: Ein Inspector-Lynley-Roman 14
Am Ende war die Tat: Ein Inspector-Lynley-Roman 14 von Elizabeth George (Taschenbuch - 2. November 2009)
EUR 9,95
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