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3,8 von 5 Sternen
Hänschen klein: Thriller
Format: TaschenbuchÄndern
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2011
Was mit einer magischen Liebesgeschichte beginnt entwickelt sich zu einem teils spannenden Thriller. Ein idyllischer Pferdehof in traumhafter Natur wird zum Alptraum. Mit rasender Wurt und Brutalität dreht eine Irre durch. Aber leider entwickelt sich der Thriller in eine Richtung, die mir nicht gefallen hat. Übersinnlicher Hokuspokus mit dem ich nichts anfangen kann. Man hat das Gefühl der Autor Andreas Winkelmann dreht sich im Kreis und wenn er nicht weiter weiß bedient er sich seltsamen übersinnlichen und unerklärlichen Phänomenen und das hat mir den Lesespaß an diesem Thriller ordentlich versalzen. Leider! Hänschen Klein kommt an sein erstes Werk lange nicht ran!
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
INHALT

Vergangenheit:
Peter Brock kommt nach Hause - im Gepäck eine Spieluhr mit der Melodie von "Hänschen klein". Seine Gefühle sind zwiespältig. Einerseits freut er sich auf sein ungeborenes Kind, andererseits macht er sich Sorgen um seine Frau, die sich seit ihrer Schwangerschaft auffällig verändert hat. Hätte er hellseherische Fähigkeiten, würde er jetzt keinen Fuß über die Schwelle setzen...
Drei Jahre später:
Einer Mutter wird ihr Kind entrissen, das sie nicht mehr wiedersehen soll...

Gegenwart:
Der junge Anwalt Sebastian Schneider hat ein Problem: Er wird von seiner Kanzlei mit der Verteidigung eines Vater-Mörders betraut. Ein Auftrag, der ihm nicht zuletzt aufgrund seiner eigenen Moralvorstellungen Kopfschmerzen bereitet - ähnlich wie die Albträume und Asthmaanfälle, die ihn seit seiner Kindheit nächtlich heimsuchen. Erholung findet Sebastian bei Ausritten rund um ein beschauliches Anwesen am Waldrand oberhalb der Stadt, wo er mit seinen Eltern und einer gemeinsamen Pferdezucht lebt. Bei einem unverschuldeten Autounfall verliebt sich Sebastian in seine Unfallgegnerin. Während sich Sebastian im siebenten Himmel wähnt, braut sich um ihn herum ein Unheil zusammen, das sein Problem mit der Verteidigung des Vater-Mörders gänzlich verblassen lässt und ihm nach und nach den Boden unter den Füßen entreißt. Das Verhängnis beginnt mit einem anonymen Brief mit dem Inhalt: "Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein. Stock und Hut stehn ihm gut, ist ganz wohlgemut. Aber Mutter weinet sehr, hat ja nun kein Hänschen mehr. Wünsch dir Glück! sagt ihr Blick, kehr' nur bald zurück." Ein bekannter Kinderreim, der auf dem Schneider-Hof für eine Verwirrung sorgt, die sich nach und nach zu einem unabwendbaren Grauen ausweitet...

BEWERTUNG

Ein durchweg spannendes und gut geschriebenes respektive flüssig lesbares Buch, das ich zwischendurch ungerne aus der Hand gelegt habe. Die Geschichte ich in der Psychologie nachvollziehbar und in ihrer Handlung schlüssig. Wenn ich überhaupt etwas bemängele, dann sind es die wenigen Überraschungsmomente mit dem "Aha-Effekt" - was jedoch mit meiner "Thriller-Wurm-Mentalität" zusammenhängen kann (man kann das Unvorhersehbare wohl nicht immer neu erfinden...). In der einen oder anderen Rezension werden die parapsychologischen Mittel mancher Handlungen bemängelt. Wer jedoch aufgeschlossen ist und ein bisschen Fantasie besitzt, wird sich daran nicht stören. "Hänschen klein" ist mein erstes Buch von Andreas Winkelmann und hat mich als Thriller (= durchweg spannend) überzeugt. Selbstverständlich werde ich früher oder später auch sein Erstlingswerk lesen, das - nach den Kritiken zu urteilen - noch besser sein soll?!

KURZ UND BÜNDIG

Positiv:
- Gute Geschichte
- Umsetzung spannend und schlüssig

Negativ:
- Wenige Überraschungsmomente
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juni 2011
Sorry, aber ich kann mich so manchem Vorredner nicht anschließen. Für mit der schlechteste der bisher erschienenen Winkelmann-Thriller, wobei die anderen beiden auch schon nicht das Gelbe vom Ei waren. Die Sprache ist aufgesetzt, geziert. Spannung kommt bis zum letzten Drittel wenig bis keine auf, der Leser/der Leserin quält sich von Seite zu Seite in der Hoffnung, jetzt passiert endlich was. Der Plot ist unglaubwürdig und etwas zu "esotherisch", die Protanonisten zum Teil leblos geschildert. Im Gegenzug dazu wird das Spiel der Natur in Szene gesetzt und in allen Farben geschildert (der Himmel ist purpur, etc.). Fazit: wer "Hänschen klein" nicht liest, versäumt nichts: Wer an der Natur interessiert ist, kauft sich Geo-Hefte, wer gute Thriller mag sollte sich nicht unbedingt Winkelmann-Thriller kaufen!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2010
"Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein.
Stock und Hut stehn ihm gut, ist ganz wohlgemut.
Aber Mutter weinet sehr, hat ja nun kein Hänschen mehr.
Wünsch dir Glück! sagt ihr Blick, kehr' nur bald zurück."

Wer kennt es nicht, dieses Kinderlied? Neben "Alle meine Entchen" ist es wohl das Lied, dass man als erstes lernt, das man auf einem Instrument als erstes üben muss, das man noch heute auswendig kann. Manchmal nervig, aber eben eine Kindheitserinnerung...
Nach Andreas Winkelmanns neuem Thriller ist nun nichts mehr wie es war. Niemals werde ich dieses Lied noch hören können, ohne an dieses Buch zu denken. Nach "Tief im Wald und unter der Erde" ist es dem Autor auch mit "Hänschen Klein" gelungen, mich abermals und noch viel mehr zum Gruseln zu bringen.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger stehen hier die Ermittlungen der Polizei eher im Hintergrund. Vielmehr verfolgt man das Privatleben der Protagonisten, das langsam aber sicher vollkommen aus den Fugen gerät. Mit einem Hauch Mystik versehen, entstand so eine Story, die echten Horror und Herzklopfen bietet. Winkelmann versteht es perfekt mit kleinen Bemerkungen und Andeutungen die Fantasie des Lesers anzuregen, sodass die wirklich schlimmen Dinge im Kopf passieren. Feiner, leiser Horror, den man sich nur allzu bildlich vorstellen kann.
Die Identität des geheimnisvollen Briefschreibers wird recht früh aufgedeckt, was meiner Meinung nach die Spannung nur steigert, da man dieser Person noch viel schlimmere Taten zutraut als einem Unbekannten. Gerade diese Figur ist besonders gelungen, obwohl sie nur mit schlichten Worten beschrieben wird. Doch gerade diese Schlichtheit erzeugt eine besonders unheimliche Stimmung.
Die Story nimmt von Seite zu Seite an Tempo zu und man stolpert von einem Schockmoment zum nächsten. Ab der Mitte des Buches konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen und habe fast ohne Pause bis zum passend unheimlichen Ende durchgelesen.

Wieder ein herrlicher Thriller, dessen Nachwirkungen noch lange zu spüren sein werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2013
"Hänschen klein" ist mein erstes Buch von Andreas Winkelmann. Ich war sehr gespannt, denn die Story klang gut: Ein adoptierter junger Mann erhält plötzlich Briefe von seiner tot geglaubten, leiblichen Mutter. Diese ist psychisch und hat nur ein Ziel: ihr "Hänschen klein" aufzuspüren. Leider hat mich schon der Schreibstil des Autors nicht überzeugt. Er ist nicht flüssig, wirkt an vielen Stellen sehr konstruiert und platt... so als habe der Autor sich eine Liste von Synonymen gemacht und daraufhin seinen Text überarbeitet... Die gesagten Sätze passen auch vielerorts meiner Meinung nach nicht in die jeweilige Szene wie zum Beispiel an einer Stelle, als der junge Mann seine Freundin besucht, ihr ein Kompliment macht und einen Strauß Blumen überreicht, wird geschrieben: (Zitat)Sebastian überreichte den Strauß, den er beinahe vergessen hatte. "Hässlich im Vergleich zu dir." (Zitatende)Das wirkt einfach nur unrealistisch und unglaubwürdig. Wer würde so etwas sagen??
Aber nicht nur die Sprache hat mich nicht überzeugt, die ganze Handlung ist abstrus, von undurchschaubaren übersinnlichen Momenten überladen. Gleichzeitig gibt es dann wieder heile Welt-Szenen wie aus einem Heimatfilm. Sehr detaillierte Natur- und Tierbeschreibungen, die für mich in einen Thriller einfach nicht hineinpassen. Alles in allem hat das Buch mich eher genervt statt gepackt oder fasziniert. Ich vergebe 2 Sterne und rate den Lesern sich vielleicht lieber ein anderes Buch des Autors vorzunehmen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 20. September 2010
… in die weite Welt hinein. Sebastian Schneider, ein junger Anwalt, der zusammen mit seinen Eltern auf dem einsam gelegenen Schneider-Hof lebt und dort Haflinger züchtet, erhält eines Tages einen merkwürdigen Brief. Auf violetten Papier ist das alte Kinderlied „Hänschen klein“ geschrieben samt dem Hinweis, dass er und die Briefschreiberin bald wieder vereint wären. Sebastian tut diesen Brief als fehlgeleiteten Liebesbrief ab und schenkt ihm weiter keine Beachtung mehr. Ganz im Gegensatz zu seinen Eltern. Doch schon bald muss Sebastian feststellen, dass die Absenderin des Briefes es auf die Menschen in seinem Leben abgesehen hat, die ihm besonders wichtig sind und es sollte auch nicht der letzte Brief gewesen sein.

Andreas Winkelmann lässt im vorliegenden Thriller auch die Mörderin zu Wort kommen und schnell stellt man Zusammenhänge zwischen dem Prolog und der eigentlichen Geschichte her, die sich zentral um Sebastian Schneider dreht. Sebastian ist ein junger Anwalt, der mit seinem ersten Mordfall konfrontiert wird, bei Gewitter Angst hat und bei Stress und vor allem nachts Asthmaanfälle bekommt. Ansonsten mit Freude seinen Eltern auf dem Hof hilft und durch einen rasanten Zusammenstoß frisch verliebt ist. Alles in allem ein sehr sympathischer, aufgeschlossener junger Mann, der während des Lesens schnell Konturen annimmt.

Der Erzählstrang rund um die Mörderin ist äußerst düster, ja fast schon beklemmend gehalten und ihre Gefühllosigkeit erschreckend plastisch dargestellt. Für die Mörderin sind Menschen entweder nur Mittel zum Zweck und werden, wenn sie nicht funktionieren, einfach beseitigt oder aber sie stehen ihrem Ziel im Weg und müssen deswegen sterben. Und hier wird sie regelrecht zur Rachefurie, wobei diese Szenen recht ausführlich dargestellt werden und nicht unbedingt etwas für Zartbesaitete sind.

So bewegen sich die beiden Erzählstränge um Sebastian wie auch der Mörderin langsam immer mehr aufeinander zu, viele Unklarheiten werden geklärt und schon sehr bald erkennt man die Beweggründe ihres Mordens. Doch dieses Wissen nimmt dem Thriller bei weitem nicht die Spannung, denn nun beginnt ein fesselndes Katz-und-Maus-Spiel, das den Spannungsbogen durchweg auf einem sehr hohen Niveau hält.

Die Lösung des Falls ist durchaus schlüssig umgesetzt, wobei der Autor die Geschichte nach dem Showdown auch noch weitererzählt und hier ganz zum Schluss den Leser mit einem äußerst unguten Gefühl zurücklässt. Allerdings nimmt die Story zwischenzeitlich auch etwas hexenartige Züge an, die an Voodooismus erinnern und hierdurch das Ende etwas an seiner Nachvollziehbarkeit einbüßt.

Dem Autor gelingt es auch dieses Mal wieder, seinen Charakteren sehr schnell Konturen zu geben. Besonders gut ist ihm hierbei meiner Meinung nach die Figur der Mörderin gelungen. Durch die Beschreibung ihrer Denkweise und Gefühle erhält man einen Einblick in ihre krankhafte Psyche, die meist so gefühlskalt dargestellt wird, dass es einem nur kalt den Rücken herunter läuft. Auf der anderen Seite ist die Liebe, welche sie antreibt zwar auch schon als wahnhaft zu bezeichnen, doch zeigt der Autor auch auf, zu was Menschen aus krankhafter Liebe bereit sind zu unternehmen, um diese Liebe ihrer Meinung nach zu schützen.

Alles in allem ist Andreas Winkelmann ein sehr spannender, fesselnder Thriller gelungen, der seinem Namen alle Ehre macht, aber bei weitem nichts für schwache Nerven ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Dezember 2010
Das Buch beginnt mit Peter Brock. Seine Frau Ellie ist schwanger und verhält sich sehr merkwürdig. Sie macht seltsame Dinge. Eines Tages kommt Brock mit einer Spieluhr als Geschenk heim, das das Lied "Hänschen klein" spielt heim und es passiert gräßliches.
Im nächsten Teil des Buches geht es um den jungen Anwalt Sebastian Schneider. Er bekommt von seiner Kanzlei den Auftrag, Trotzek, einen Mann, der seinen Vater getötet hat, zu verteidigen. Sebastian ist Trotzek nicht geheuer und er hat Probleme mit dem Fall. Immer öfters bekommt er astmathische Anälle und hat nachts Alpträume. Bei den Ausritten mit seinen Pferd auf den Hof seiner Eltern kann sich Sebastian erholen und auf andere Gedanken kommen.
Ein unverschuldeter Autounfall bringt ihn mit Saskia, die Unfallgegnerin zusammen und sie schweben im 7. Himmel. Doch dann beginnen unheimliche Dinge, wie anonyme Briefe, wo das Kinderlied "Hänschen klein" drin steht. Die Eltern von Sebastian sind alamiert von dem Brief. Die Dinge nehmen drastisch zu und am Ende kommt es zum Eklat.

Das Buch fängt harmlos an und nimmt an Spannung dramatisch zu. Am Ende mag man es garnicht aus der Hand legen. Grausame Deteils werden beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und man kann sich in die Szene gut reinversetzen. Auch in die Personen des Buches. Das Ende jedoch ist ein bischen verwirrend und irgendwo unrealistisch. Das hätte man besser machen können.

Fazit: Das Buch kann man nur empfehlen. Allerdings braucht man etwas stärke Nerven, da manche Tat allzu realistisch beschrieben ist.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2011
Wieder einmal bewahrheitet sich, dass ein sogenannter Thriller, der in einer Klatschzeitschrift positiv besprochen wird, nichts ist für Leute, die einen wirkliche guten Krimi, der den Namen auch verdient, zu schätzen wissen.

Die Story fängt gut an, Ellie ist schwanger, schwer gestört und tötet ihren Ehemann.
3 Jahre später ist es klar, dass sie mir ihrem Sohn in einem Versteck aufgespürt und der Junge ihr wohl weggenommen wird. Später ist aus ihm Sebastian, ein junger Anwalt mit erstem Strafprozessauftrag, geworden. Er lebt mit seinen Eltern auf einem abgelegenen Pferdezuchthof, lernt per Autounfall seine grosse Liebe kennen; zeitgleich erhält er erste Briefe mit Strophen aus dem Kinderlied "Hänschen Klein". Elli Brock ist zurück und will ihren Sohn wiede haben, dabei geht sie wortwörtlich über Leichen.

Die Idee ist nicht ganz neu, hätte aber durchaus spannend werden können. Ach, aber dann...wird aus der geistesgestörten, fetten Ellie Brock eine Hexe, die mit Blutritualen in die Köpfe von Menschen, und ganz besonders in den von Hans/Sebastian, eindringen kann. Laaaaangweilig, öde, abgenutzt. Das kommt wahrscheinlich eher bei, nun ja, den Leuten an, die auch an Kartenlegen und ähnliches glauben. Aus Ellie hätte man wirklich etwas machen können, sie ist als ausgesprochen abstossende Person trotzdem über die meiste Zeit des Buches die Einzige, deren Aktionen ich mit Interesse verfolgt habe. Die üblichen Klischees sind halt auch da (ermordeter Hund, tote alte Frau), aber die beiden Hauptprotagonisten, das Liebespaar Sebastian und Saskia, sind dermassen langweilige, blasse Charaktere, dass es schon ärgerlich macht, ihre Handlungen verfolgen zu müssen. Die endlosen Landschaftsbeschreibungen (ja, nach einem Drittel hat man verstanden, dass der Hof einsam liegt, dass der Wald dunkel ist und so weiter, und so weiter) und die ewige Wiederholung des "Riesen" (auch das hat man doch nach dem ersten Mal begriffen), dazu noch die spannungslosen, ständigen Gefühlsbeschreibungen.....ich habe manchmal Zeilen übersprungen, Absätze, und es wurde sich immer noch das Gleiche wiedergekaut, das hat dann das nochmalige Lesen bestätigt. Ein begabterer Schriftsteller kann Spannung auch anders aufbauen, es ist immer wieder in deutschen Krimis der Fall, dass alles zerredet und umständlich erklärt werden muss.

Vielleicht entwickelt sich der Autor ja noch, und wenn er sich entschliesst, einen wirklichen Thriller ohne der übersinnlichen Käse zu schreiben, wer weis? Die Wahrheit ist irgendwo da draussen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Dezember 2011
Nach "Bleicher Tod" (der ist oberklasse!) war ich auf eine schlaflose NAcht eingestellt. Nee, das Buch ist abends seit 5 Tagen die Einschlaflektüre...Super schlecht , unspannend und dazu dieser unsinnige Hokuspokus mit übersinnlichen Kräften. Macht keinen Spass- leider
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2014
Der Buchrücken wirbt mit den Worten "genial" und "voller überraschender Wendungen", und gerade darauf habe ich mich gefreut. Allerdings verrät der Klappentext schon alles, worüber man auf den ersten 100 Seiten spekuliert (bzw. gerne spekulieren würde, man weiß es ja dann schon). Das Buch hatte für mich EINE einzige überraschende Wendung ganz am Ende, und die ist so an den Haaren herbei gezogen (wie teilweise auch die vorherige Handlung) dass sie besser nicht geschrieben worden wäre. Die erste Hälfte des Buches fand ich sehr zäh zu lesen, teilweise sogar sehr langweilig. Ich habe mich dann doch bis zum Ende durchgequält, da ich das Buch erst bewerten kann, wenn ich alles bis zum Schluss kenne - aber das hätte ich mir sparen können. Mein Fazit ist, dass man seine Zeit lieber einem anderen Buch widmen sollte. Ich jedenfalls war maßlos enttäuscht.
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