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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Vergangenheit ist nie zu Ende
"Grafeneck" (Pendragon Verlag, 3. Auflage Bielefeld 2007) ist der Debütroman von Rainer Gross - und welch ein Debüt! Hermann Mauser, Lehrer in der kleinen schwäbischen Ortschaft Buttenhausen, Hobbyheimat- und Hobbyhöhlenforscher, findet in einem Seitenteil der Lehmkammerhöhle einen mumifizierten Toten. Er stellt fest, daß der Tote durch...
Veröffentlicht am 15. August 2007 von Ewald Judt

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht gelungen
Bei dem Roman 'Grafeneck' handelt es sich meiner Meinung nach nicht um ein 'brillantes Debut' vielmehr einen nicht sehr gelungenen literarischen Versuch zum Thema 'Schuld und Sühne'.

Euthanasie und Judendeportation sind die großen Themen dieses schmalen Buches, die Handlung in wenigen Sätzen erzählt. Doch dieses scheinbare...
Veröffentlicht am 6. November 2007 von Gudrun Boegner


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht gelungen, 6. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Grafeneck (Taschenbuch)
Bei dem Roman 'Grafeneck' handelt es sich meiner Meinung nach nicht um ein 'brillantes Debut' vielmehr einen nicht sehr gelungenen literarischen Versuch zum Thema 'Schuld und Sühne'.

Euthanasie und Judendeportation sind die großen Themen dieses schmalen Buches, die Handlung in wenigen Sätzen erzählt. Doch dieses scheinbare Missverhältnis muss in einer Erzählung (um eine solche handelt es sich eigentlich, schon gar nicht ist es ein Krimi) keineswegs störend sein, sofern denn die Rahmenbedingungen stimmig sind. Und eben hier setzt meine Kritik an:
Rainer Gross schafft ein von Lokalkolorit stark geprägtes Ambiente.
So beschreibt er nicht nur Orte und Gegenden sehr genau und nennt sie bei ihrem direkten Namen, er bedient sich bei seinen Figuren z.T. auch tatsächlich existierender Personen, die zwar unter anderem Namen agieren, aber zweifelsfrei von jedem kundigen anhand bestimmter Fakten sofort erkannt werden. So weit so ' nicht ' gut, denn Gross verfälscht diese Personen gleichzeitig, indem er ihnen Worte in den Mund legt, die diese eben so nie gesprochen haben. Das irritiert und ärgert, denn das darf auch und vor allem dichterische Freiheit sich nicht anmaßen.
(S.a. der Roman 'Esra' von Maxim Biller.)
Überhaupt stören diese langen Passagen, die in direkter Rede gehalten sind, ungemein: denn genau so sprechen die Leute 'da oben' nicht. Man muss nicht in den Älbler Dialekt verfallen, um seinen Protagonisten einheimische Glaubwürdigkeit zu verleihen, aber man muss ihre Mentalität, ihre Art sich auszudrücken wiedergeben können. Bei Gross erscheint eben diese Ausdrucksweise nur als 'tumb', was Einfältigkeit assoziiert. Damit wird Gross nicht nur den Leuten nicht gerecht, sondern
er verfehlt auf diese Weise auch das Thema der vollen Schuldfähigkeit.
Dass Gross es unterließ, sein 'Lokalkolorit' faktisch besser zu belegen, ist keine lässliche Sünde. Es legt den Verdacht nahe, dass er es nicht für nötig hielt (seine Informationen über das heutige Grafeneck sind mangelhaft, die Firma Gminder hörte nicht schon vor Kriegsende auf, sondern sehr viel später u.a.m.) und das diskreditiert auch teilweise sein Buch.
In stilistischer Hinsicht störten mich auch die recht elegischen Passagen sprich Gedankengänge, die Gross gegen Ende seinem Kommissar Grevening (der plötzlich vom Saulus zum Paulus wird) und seinem Protagonisten Mauser in den Mund bzw. Sinn legt: das ist schon ein rechter weltanschaulicher Einheitsbrei.

Fazit: es gibt inzwischen eine Reihe brillanter Krimis mit Lokalkolorit, Gross' "Grafeneck" gehört meiner Meinung nach nicht dazu.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Vergangenheit ist nie zu Ende, 15. August 2007
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grafeneck (Taschenbuch)
"Grafeneck" (Pendragon Verlag, 3. Auflage Bielefeld 2007) ist der Debütroman von Rainer Gross - und welch ein Debüt! Hermann Mauser, Lehrer in der kleinen schwäbischen Ortschaft Buttenhausen, Hobbyheimat- und Hobbyhöhlenforscher, findet in einem Seitenteil der Lehmkammerhöhle einen mumifizierten Toten. Er stellt fest, daß der Tote durch einen Kopfschuß ermordert wurde und einen Anzug trägt, dessen Hersteller vor über 50 Jahren bereits den Betrieb eingestellt hat. Da am Fundort kein Blut vorhanden ist, glaubt er, daß der Tatort woanders sein muß. Aufgrund von Erdresten unter den Fingernägeln des Toten findet er nach Analyse der Erde darauf den wahrscheinlichen Tatort samt Kugel. Tatwaffe war eine alte P 04 - eine Waffe, die Mauser von seinem Vater geerbt hatte und die er zu Hause aufbewahrt. Nachdem er den Fund der Leiche in der Lehmkammerhöhle dem örtlichen Polizisten gemeldet hat, beginnt die offizielle Untersuchung, die Kommissar Greving aus Reutlingen vornimmt, und für Hermann Mauser eine Reise in die Vergangenheit: Sein Vater war vor, während und nach dem 3. Reich Polizist in Buttenhausen und führte ständig eine Gratwanderung zwischen Recht und Unrecht. Seine etwas ältere behinderte Schwester Mutz wurde im Rahmen des Euthanasieprogramms in Grafeneck ermordet. Hermann Mauser - damals 8 Jahre alt - kann sich nur mehr daran erinnern, wie sie abgeholt wurde. Kurz danach hat sich seine Mutter darüber das Leben genommen. Und sein Vater hat über das alles geschwiegen. Sowohl Kommissar Greving als auch Hermann Mauser finden z.T. unabhängig voneinander und z.T. gemeinsam Schritt für Schritt heraus, was sich damals abspielte, wer der mumifizierte Tote ist und wie es zum Mord gekommen ist. Und so gibt es Verbrechen die nie verjähren, und Schuld, die niemand vergeben kann. Alles in allem ein berührendes Buch, das mehr ist als Kriminalroman und auch mehr ist als ein Heimatroman - ein brillantes Debüt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein glänzendes Debüt!, 3. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Grafeneck (Taschenbuch)
"Grafeneck" ist ein beeindruckendes Debüt und die gelungene Verknüpfung einer spannenden Handlung mit Zeitgeschichte. Die Einsicht, dass die Vergangenheit nicht tot ist, sondern die Gegenwart von der Vergangenheit bestimmt wird, durchdringt diesen Roman. Die Darstellung einer spannenden Kriminalhandlung vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Verbrechen gelingt vor allem, weil Rainer Gross Geschichten erzählen kann. Er tut díeses lakonisch und präzise, nie geschwätzig, nimmt sich Zeit, seine beiden Protagonisten zu entwickeln und zeichnet sie als plastische, glaubwürdige Charaktere mittels starker Pinselstriche. Dazu kommt sein genauer Blick für Orte, Menschen, Situationen und Geschichte. Sehr empfehlenswert!!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Debüt, 17. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Grafeneck (Taschenbuch)
Ein Grundschullehrer, der im kleinen Dorf auf der schwäbischen Alb nahe der einstigen Euthanasieanstalt Grafeneck als Eigenbrötler gilt, findet bei einer seiner Höhlentouren eine Leiche, deren Geheimnis ihn nicht mehr loslässt. Auf der Reise in die Vergangenheit löst er schließlich das Geheimnis der Leiche und beschäftigt sich mit Schuld, Recht und Unrecht, Erbarmen und Wahrheit.

Das Buch kommt gemächlich, ganz warm, stellenweise philosophisch und fast schon poetisch daher. Obwohl ich mich anfangs erst in den Stil einlesen musste, war ich nach knapp 200 Seiten traurig als das Buch zu Ende war. Aber wer sagt denn, dass man ein Buch nur einmal lesen kann.

5 Daumen nach oben! Ich hoffe, dass wir in Zukunft noch viel von diesem Autor hören werden!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischen Recht und Unrecht gibt es einen scharfen Grat ..., 19. April 2007
Von 
Reinhard Busse "reinhardlbusse" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Grafeneck (Taschenbuch)
*Hermann Mauser steht frühmorgens mit seinem Motorrad vor der Garage, dick vermummt im Lederanzug, denn es kann auch an einem Aprilmorgen noch Rauhreif haben. Hinter den Fenstern schauen die Leute ihm zu. Immer noch. Seit dreißig Jahren. Sie denken: Wann wird der endlich gescheit? Sie schauen ihm zu, wie er das Motorrad vom Ständer kippt, aufsitzt und den Schlüssel dreht. Sie hören den rasselnden Laut des Anlassers und dann das tiefe Bullern des Motors. Abgaswolken in der Morgenkälte.

Viele sagen, Mauser sei ein verschrobener Kauz. Ein Eigenbrötler. Das stimmt. Schon immer gewesen. Er ist jetzt einundsechzig Jahre alt, seit dreißig Jahren ist er Grundschullehrer in Buttenhausen auf der Schwäbischen Alb, unterrichtet in Deutsch, Rechnen, Heimatkunde, Sachunterricht. Die Gegend kennt er wie kein anderer, weil er alles, was er lehrt, selbst nachgeprüft hat ...

... Während Mauser alles verstaut und aufsitzt, den Schlüssel im Zündschloß dreht, das grüne Lämpchen aufleuchtet, atmet er erleichtert auf. Hier, im Licht des Tages, ist der Gedanke an die Mumie in der Höhle nur noch absonderlich. Ein grausiges Geheimnis, das er da hütet, und als er losfährt, weiß er nicht, ob er das lange durchhält ...*

~~~~~~~~~~

Vergangenheit ist nie vorbei. Auch nicht am Ende der Welt, in einem Dorf auf der Schwäbischen Alb. Ein Leichenfund bringt die Erinnerung zurück. Die Vergangenheit wird wieder lebendig - Und Hermann Mauser muss erkennen, dass es Verbrechen gibt, die nie verjähren. Und Schuld, die niemand vergeben kann.

Der Roman kommt völlig ohne blutrünstige Details aus - und bietet trotzdem höchste Spannung und intelligente, nachdenklich machende, Unterhaltung.

Ein melancholischer Krimi und zugleich dunkler, die Vergangenheit öffnender, Heimatroman.

Ein beeindruckendes Debüt -- meint -- Reinhard Busse
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Zeile, 22. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Grafeneck (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch in einem Rutsch verschlungen. Ich kenne mich im Lautertal gut aus und habe die beschriebenen Orte alle schon gesehen. Vielleicht hat es mich schon deshalb gefesselt. Aber auch die Geschichte ist gut und spannend aufgebaut. Es ist ein Krimi, aber einer der besonderen Art. Ab ca. Seite 120 hat man eine Ahnung, was wirklich passiert ist, aber die Wahrheit ist dann doch nochmal überraschend anders. Die Charaktere sind so beschrieben, wie man sie auf der Schwäbischen Alb findet, mir standen da immer wieder Gesichter von Menschen vor Augen, die genau den beschriebenen Charakterzügen entsprechen. Das war also schon aus dem Leben gegriffen. Interessant fand ich auch die Tatsache, dass am Schluss zwar der Leser die Wahrheit kennt, Mauser und Greving aber nicht, die beiden geben sich mit der "halben Wahrheit" zufrieden. Mauser erfährt nie, ob sein Vater jetzt ein Mörder ist oder nicht. - Er gibt sich aber mit der Erkenntnis zufrieden, dass es nicht wichtig ist, ob sein Vater geschossen hat oder nur dabei war.
Punktabzug gibt es für die mangelhaften Recherchen: in Grafeneck wurden 1940/1941 behinderte Menschen ermordet, danach diente es der "Kinderlandverschickung", dass Mutz 1944 ermordert wurde scheidet also eindeutig aus. Die Gminder KG wurde erst 1963 geschlossen und nicht schon vor dem 2. Weltkrieg. Am meisten fällt aber beim Lesen die Sache mit dem Handy von Greving auf. Die Geschichte müsste ca. 1994/1995 angesiedelt sein (1944 + 50 Jahre?!). Kriminalkommissare hatten vielleicht damals schon ein Mobiltelefon, aber in Buttenhausen gab es mit absoluter Sicherheit damals noch kein Netz.
Ansonsten: spannend und absolut lesenswert.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz tief drinnen, 18. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Grafeneck (Taschenbuch)
Ein verschlossener Typ, dieser Grundschullehrer. Aber da sitzt etwas ganz tief drinnen in ihm, was noch entdeckt werden muss. Genau wie der Tote in der Höhle, den er findet, ohne bewusst auf der Suche gewesen zu sein. "Grafeneck" bringt den Leser ganz nah an einen Menschen, dem man sonst immer fremd geblieben wäre. Ein ganz und gar geerdeter Roman, der keine Höhenflüge braucht, um die Übersicht zu gewinnen.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Vergangenheit ist nie zu Ende, 24. Februar 2010
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Grafeneck: Roman (Taschenbuch)
"Grafeneck" (Goldmann 47118)ist der Debütroman von Rainer Gross - und welch ein Debüt! Hermann Mauser, Lehrer in der kleinen schwäbischen Ortschaft Buttenhausen, Hobbyheimat- und Hobbyhöhlenforscher, findet in einem Seitenteil der Lehmkammerhöhle einen mumifizierten Toten. Er stellt fest, daß der Tote durch einen Kopfschuß ermordert wurde und einen Anzug trägt, dessen Hersteller vor über 50 Jahren bereits den Betrieb eingestellt hat. Da am Fundort kein Blut vorhanden ist, glaubt er, daß der Tatort woanders sein muß. Aufgrund von Erdresten unter den Fingernägeln des Toten findet er nach Analyse der Erde darauf den wahrscheinlichen Tatort samt Kugel. Tatwaffe war eine alte P 04 - eine Waffe, die Mauser von seinem Vater geerbt hatte und die er zu Hause aufbewahrt. Nachdem er den Fund der Leiche in der Lehmkammerhöhle dem örtlichen Polizisten gemeldet hat, beginnt die offizielle Untersuchung, die Kommissar Greving aus Reutlingen vornimmt, und für Hermann Mauser eine Reise in die Vergangenheit: Sein Vater war vor, während und nach dem 3. Reich Polizist in Buttenhausen und führte ständig eine Gratwanderung zwischen Recht und Unrecht. Seine etwas ältere behinderte Schwester Mutz wurde im Rahmen des Euthanasieprogramms in Grafeneck ermordet. Hermann Mauser - damals 8 Jahre alt - kann sich nur mehr daran erinnern, wie sie abgeholt wurde. Kurz danach hat sich seine Mutter darüber das Leben genommen. Und sein Vater hat über das alles geschwiegen. Sowohl Kommissar Greving als auch Hermann Mauser finden z.T. unabhängig voneinander und z.T. gemeinsam Schritt für Schritt heraus, was sich damals abspielte, wer der mumifizierte Tote ist und wie es zum Mord gekommen ist. Und so gibt es Verbrechen die nie verjähren, und Schuld, die niemand vergeben kann. Alles in allem ein berührendes Buch, das mehr ist als Kriminalroman und auch mehr ist als ein Heimatroman - ein brillantes Debüt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein verschlossener und manchmal finsterer Eigenbrötler, 8. September 2007
Von 
Peter Hinkel (St. Johann, Würtemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Grafeneck (Taschenbuch)
Fast möchte man dem Mauser das "Maul öffnen", wenn man die Geschichte liest. Vielleicht gibt es sie tatsächlich, diese verschlossenen Älbler, die alles zuerst mit sich selbst ausmachen müssen. Als eher kommunikativer Typ muss man sich erst mit dieser Sorte Mensch anfreunden. Genau das gelingt diesem Roman in meinen Augen behutsam und vortrefflich. Komplettiert durch die sehr authentisch in die Historie eingebettete Handlung erhält man ein Buch, das die 5 Sterne allemal verdient.
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4.0 von 5 Sternen Überrascht, 24. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grafeneck: Roman (Taschenbuch)
Ehrlich gesagt musste ich dieses Buch für die Schule kaufen. Es hat mich aber überrascht und ich hab es früher zuende gelesen, als vorhergesehen. Ja es hat was mit dem 2.Weltkrieg zu tun. Es lässt einen aber auch authentisch in das Leben des Hermann Mauser. Man fühlt sich mit ihm verbunden und versteht am Ende warum er das tut was er tut.
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Grafeneck: Roman
Grafeneck: Roman von Rainer Gross (Taschenbuch - 11. Januar 2010)
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