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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Werk in bester Anhalter-Tradition
Das Buch:
Die Titanic sollte eigentlich der größte Luxusliner der Weltraumgeschichte werden, allerdings hat sich das der Projektleiter ein anderes Konzept überlegt: Wenn das Schiff bereits beim Stapellauf zerstört wird, dann vergütet die Versicherung den Wert und es ist nicht wichtig, dass die Ausstattung bei Weitem nicht dem entspricht was...
Veröffentlicht am 11. Juli 2005 von R.S.

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine durch und durch durchschnittliche Sci-Fi-Komödie
Die vergebenen Sterne sind von mir in Relation zu dem (wahrlich großartigen) Anhalter-Zyklus vergeben worden. Ich muss gestehen, ich habe mich von Douglas Adams in der Autorenangabe ködern lassen, bekam jedoch nur ein müdes Echo seines unvergleichlichen Humors. Terry Jones wirkt oft bemüht und angestrengt bei dem Versuch, seinem "großen...
Veröffentlicht am 27. Juni 2001 von Stephan Schmidt


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Werk in bester Anhalter-Tradition, 11. Juli 2005
Das Buch:
Die Titanic sollte eigentlich der größte Luxusliner der Weltraumgeschichte werden, allerdings hat sich das der Projektleiter ein anderes Konzept überlegt: Wenn das Schiff bereits beim Stapellauf zerstört wird, dann vergütet die Versicherung den Wert und es ist nicht wichtig, dass die Ausstattung bei Weitem nicht dem entspricht was geplant war. Die Titanic erleidet auch ein massives Existenzversagen, aber dennoch kommt sie durch. Aus den verschiedensten Gründen finden sich jedenfalls einige Lebewesen (auch Menschen von der Erde) an Bord, obwohl sie eigentlich gar nicht dort sein wollen. Sie stolpern von einem Problem ins nächste.
Das Buch basiert auf einer Idee von Douglas Adams und wurde von Monty Python Terry Jones geschrieben. Beider Handschrift ist deutlich zu erkennen und das Buch ist durchaus als gelungen zu bezeichnen. Der Humor der beiden ergänzt sich perfekt und so kann sich das Buch durchaus mit der Serie "Per Anhalter durch die Galaxis" vergleichen. Dennoch gestehe ich, dass mir der Anhalter noch einmal um eine Stufe besser gefallen hat.
Sprachlich ist das Buch gut geschrieben aber verglichen mit dem "Anhalter" sind die Personen sehr dünn gezeichnet. Dies ist natürlich kein Kriterium für ein Klamaukbuch, aber es ist einfach ein Faktum. Das Buch kann man also durchaus empfehlen, man darf sich aber nicht das Unmögliche erwarten, nämlich eine Steigerung des Anhalters.
Das Hörbuch:
Es handelt sich um eine gute Hörspielumsetzung, der allerdings manchmal der nötige Pepp fehlt. Insgesamt aber kann man die Leistung der Sprecher und der Regie als gelungen bezeichnen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine durch und durch durchschnittliche Sci-Fi-Komödie, 27. Juni 2001
Von 
Stephan Schmidt (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Die vergebenen Sterne sind von mir in Relation zu dem (wahrlich großartigen) Anhalter-Zyklus vergeben worden. Ich muss gestehen, ich habe mich von Douglas Adams in der Autorenangabe ködern lassen, bekam jedoch nur ein müdes Echo seines unvergleichlichen Humors. Terry Jones wirkt oft bemüht und angestrengt bei dem Versuch, seinem "großen Bruder" in dieser Hinsicht das Wasser zu reichen. All denjenigen, die bisher nur die Anhalter-Bücher gelesen haben, rate ich, statt zu diesem Buch lieber zu einem seiner Dirk Gently-Romane zu greifen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch, was will man mehr., 15. Januar 2007
Nein das Buch ist nicht von Adams. Gelacht habe ich trotzdem (Evtl. bleibt das Lachen so manchem Beamten im Halse stecken) und das nicht zu knapp.

Und ich kann es jedem Adams Fan tortzdem ans Herz legen.

Sicher wird versucht mit dem bekanten Namen Geld zu machen, aber wer auf Satire und englischen Humor steht wird nicht enttäuscht. Das Buch kommt nicht an den speziellen Adams Humor herran und soll es auch garnicht. Der Plot wird zwar durch Adams' Game beeinflusst, entwickelt sich jedoch humoristisch in eine etwas andere Richtung als die Adams Romane und besitzt seinen eigenen Charme.

Ähnlich den Pyton Shows werden hier Altagsphänomene, in kleine Skatchen präsentiert.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg!!, 11. Juli 2001
Von Ein Kunde
Wie viele meiner Vorrezensenten war auch ich der Meinung, dass in einem Buch wo Douglas Adams draufsteht auch selbiger drin ist, wenigstens ansatzweise. Doch weit gefehlt. Am Anfang quält man sich durch die ersten 50 Seiten und fragt sich, wann die Geschichte denn nun endlich losgeht. Doch dann ist sie (zum Glück) auch gleich wieder zu Ende. Die Story ist doch recht dünnn. Außer fehlgeleiteten Robotern und einigen Zitaten aus dem "Anhalter" konnte ich keine Parallelen zu Adams entdecken. Gelegentlich überfiel mich beim Lesen Langeweile. Zum Glück ist die Schrift recht groß, so dass man relativ schnell fertig ist. Der Schreibstil wirkt etwas eckig. Dialoge sind in der Regel flach. Wenn man will, kann man das Buch am Strand lesen, wenn man sowieso nicht besseres zu tun hat. Ansonsten gilt: Finger weg. Führ's gleiche Geld gibst wesentlich lustigere Bücher z.B. von Terry Pratchett oder Robert Rankin.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der betrogene Leser: Von Adams ist lediglich das Nachwort., 23. Dezember 2006
Irritiert nimmt der Leser zur Kenntnis, dass der Autor nicht nur einen Co-Autoren, den von "Monthy Python" bekannten Terry Jones, sondern auch ein gleichnamiges Computerspiel kreiert hat. Der Klappentext weist dezent darauf hin, dass es sich um "das neue Kultbuch vom Meister der absurden Science-Fiction" handelt. Zwar wurde bei der Neuauflage im Goldmann-Verlag der Titel von "Raumschiff Titanic" zu "Douglas Adams’ Raumschiff Titanic" geändert und nur noch Terry Jones als Autor genannt, doch bleibt die Wirkung im Hinblick auf die Autorenschaft erhalten, wird sogar durch den neuen Titel noch verstärkt.

Doch der Inhalt will so gar nicht zu Douglas Adams passen. Die Geschichte ist eher absurd denn komisch, neigt zu überdrehten Wortspielen, totalem Nonsens und vulgären bis deftigen Szenen. Es entwickelt sich zwar ein munteres Treiben in dem verrückten Raumschiff, aber eine Handlung, Adams-typische Charaktere oder Ereignisse sucht man weiterhin vergeblich.

Leidlich unterhalten liest man schlussendlich das Nachwort und fühlt sich getäuscht und hereingelegt: Nicht Douglas Adams hat dieses Buch geschrieben, kein einziges Wort stammt von ihm, er hat das Computerspiel mit einem Stab von Fachleuten entwickelt und Terry Jones hat, völlig frei und alleinverantwortlich, dieses Buch verfasst.

"Betrug" ist das erste Wort, das dem Leser einfällt, und das völlig zu Recht. Selten hat ein Name für so viele Käufe gesorgt, wie der Name "Adams". Seine Trilogie "Don’t Panic!" ist ein Weltbestseller und steht in großen Lettern auf dem Einband von "Raumschiff Titanic". Doch "Adams" ist darin nicht enthalten, zu nicht mal einem einzigen Prozent.

Auch wenn sich dieses absurde Science-Fiction-Abenteuer als durchaus lesenswert herausstellt, ist es doch etwas völlig anderes, als man angesichts des Einbandes erwartet hat.

Wer Terry Jones mag und den Humor der "Monthy Pythons" schätzt, kann bedenkenlos zugreifen. Er findet genau das, was er erwartet: Einen leidlich witzigen, teils herrlich überdrehten Unsinn. Wer aber ein Buch von Douglas Adams erwartet, sollte dieses Buch meiden, wie der Teufel das Weihwasser, denn er wird furchtbar enttäuscht sein, nicht eine Zeile - außer dem Nachwort – ist von Adams geschrieben worden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ganz nett zu lesen, aber eben NICHT Adams, 18. Juli 2002
Von Ein Kunde
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Beim Lesen des Buches hatte ich ständig irgendwie das Gefühl, daß es nicht von Douglas Adams ist, obwohl er doch mit auf dem Cover steht. Erst ganz am Schluß auf den letzten Seiten erfährt man dann tatsächlich, daß scheinbar nicht eine Zeile von ihm geschrieben wurde.
Das Buch läßt zwar somit die erwarteten kleinen Spitzfindigkeiten und Witzeleien die man von Adams gewohnt ist, etwas vermissen, hat jedoch auch einiges an Potential zu bieten. Mein Fehler war wohl, daß ich ein Adams-Buch erwartete.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Monty Pythons Weltraumodyssee, 19. Juni 2005
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Raumschiff Titanic verwirrt, schon weil der Autor nicht Douglas Adams sondern Monty Python Terry Jones ist. Das Buch ist als Romanadaption des gemeinsam entworfenen Computerspiels gedacht und ist im Gegensatz zum Spiel auch heute noch erhältlich, ohne dass sich jemand an veralteten Gameplay oder Grafik stört.

Alles beginnt unscheinbar mit dem Stapellauf des Luxusraumkreuzers Titanic, der noch unfertig kurz nach seiner Enthüllung vor der Öffentlichkeit einen totalen Existenzausfall erleidet. Grund dafür ist ein vom Projektleiter und Chefbuchhalter ausgehecktes Komplott zur Kostenminderung. Bereits eine Nacht zuvor haben sich jedoch mehrere Personen an Bord des Kreuzers begeben und so verschwinden der große Architekt Leovinus, ein Papagei und ein namenloser Journalist, der sich später als "der Journalist" zu erkennen gibt mit dem Schiff. Nicht nur der sabotierte Schiffscomputer, sondern auch eine sprechende Zeitbombe und bürokratische Bordroboter behindern die Odyssee erheblich und bedrohen mehrfach das Leben ihrer unfreiwilligen Passagiere. Als dann auch noch drei menschliche Passagiere von der Erde aufgelesen werden scheint das Chaos perfekt...

Terry Jones Raumschiff Titanic begeistert mit all jenen Elementen welche bereits die Monty Python-Filme so unglaublich ausgezeichnet haben, wobei es diese noch in das Universum von Per Anhalter durch die Galaxis einzubauen vermag. Das ist möglich, weil das Werk der Spinoff eines kurzen Anekdote aus "Das Leben, das Universum und der ganze Rest" ist. Sicher das Buch ist nicht wie der Titel nahe legt von Douglas Adams, aber der schräge Humor, sowie Jones Stil und Wortwitz sind eine mehr als ausreichende Entschädigung. Dabei ist vieles wirken so manche Pointen wirklich arg überzogen und sind weit vom subtilen Humor und der Philosophie eines Hitchhikers entfernt, aber auch wenn Terry Jones manchmal übers Ziel hinaus schießt, profitiert Starship Titanic doch von seinem sehr spritzigen Humor.

Fazit:
Ein absolut abwechslungsreicher humorvoller Weltraumtrip im Stil der Monty-Python-Filme, mit jeder Menge Pointen, Spaceaction und absurder Komik.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hatte mehr erwartet, 21. April 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Douglas Adams' Raumschiff Titanic: Roman (Taschenbuch)
Douglas Adams kam die Idee von "Starship Titanic" als er "Das Leben, das Universum und der ganze Rest" geschrieben hat.
Die Idee der Titanic reifte dann vor sich hin bis die PC Spiele nach der Ansicht von Adams soweit "ausgereift" waren das man daraus ein Spiel machen könnte.
Das Problem war das Adams nicht gleichzeitig am Spiel und am Roman arbeiten konnte weswegen er den Roman an Terry Jones (Monty Python) abgegeben hat.
Woher Ich das weiß? Aus dem Nachwort. Das war nämlich das einzige was Adams in diesem Buch geschrieben hat.
Wenn Ich auch ein großer Monty Python Fan bin muss Ich sagen dass sich Jones mit diesem Buch nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.
Die Charaktere sind flach, die Story linear und damit auch recht langweilig. Die meiste Zeit wird damit verbracht auf dem Schiff rumzurennen, Teile zu suchen oder die Beziehungen, also "Wer mit Wem", der Charaktere mehrere male komplett umzuwerfen. Dies weckt in mir den Anschein das das Buch nach dem Spiel geschrieben wurde denn eben durch das "Erkunden des Schiffs" und das Sammeln von Teilen hat man das Gefühl ein Spiel zu lesen.
Gerade was das Aussehen der Charaktere oder Beschreibungen von Welten angeht hält man sich im Buch sehr zurück. Man muss wohl erst das Spiel gesehen haben damit man das Buch versteht.
Der typische Adams Humor kommt so gut wie gar nicht zur Geltung. Die ab und zu doch komischen Szenen würde Ich aber eher dem Monty Python Humor von Jones zuschreiben.
Persöhnliches Fazit:
Nette Lektüre für ein paar Stunden aber man muss es nicht gelesen haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Auch Adams hat schlechte Bücher geschrieben!, 15. Dezember 2009
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Am nächsten Morgen ist es endlich so weit. Die Titanic, größtes jemals auf Yassakka gebautes Raumschiff, wird vom Stapel laufen. Der Glat von Blerontin fragt zum wiederholten Mal nach dem berühmten und genialen Leovinus, dem Konstrukteur und Architekten des eineinhalb Meilen hohen Stahlkolosses.
Doch der Meister ist verschwunden. Ihn treibt eine innere Unruhe zu seinem größten, gewagtesten und ihn unsterblich machenden Projekt, anstatt den Pressetermin wahrzunehmen. Und diese Unruhe besteht völlig zu Recht.
Leovinus starrt voller Entsetzen in die Augen von Brobostigon, dem Projektleiter der Titanic. Nichts scheint fertig zu sein, alles sieht eher nach einer riesigen Baustelle aus. Doch kalte Wut steigt in Leovinus auf, als er sieht, was Brobostigon da in der Hand hat. Es ist eines der zentralen Bauteile des wichtigsten Teils der Titanic. Leovinus Meisterwerk, die Seele, das Herz des Raumschiffes: Titania, Gehirn und Steuerzentrale der Titanic. Und Brobostigon zerlegt augenscheinlich Titania, um sie unbrauchbar zu machen. Die Energie, die Leovinus durchströmt, richtet sich unvermittelt gegen den Projektleiter. Mit einer Kraft, die man dem Alten Mann nicht zugetraut hätte, wirft er Brobostigon in den Müllschlucker. Der ist zwar in der Theorie außer Stande, lebende Materie zu entsorgen, das schluckende und mahlende Geräusch zeugt aber davon, dass auch hier einiges anders gelaufen ist, als geplant. Noch ahnt Leovinus nicht, wie anders.

1997 in England erschienen, wurde auch in Deutschland 1998 damit geworben, endlich - nach den fantastischen Douglas Adams-Bänden rund um den imaginären Reiseführer "Per Anhalter durch die Galaxis" - wieder ein Buch dieses genialen britischen Phantasten bereitzustellen.
Irritiert nimmt der Leser zur Kenntnis, dass der Autor nicht nur einen Co-Autoren, den von "Monthy Python" bekannten Terry Jones, sondern auch ein gleichnamiges Computerspiel kreiert hat. Der Klappentext weist dezent darauf hin, dass es sich um "das neue Kultbuch vom Meister der absurden Science-Fiction" handelt. Zwar wurde bei der Neuauflage im Goldmann-Verlag der Titel von "Raumschiff Titanic" zu "Douglas Adams? Raumschiff Titanic" geändert und nur noch Terry Jones als Autor genannt, doch bleibt die Wirkung im Hinblick auf die Autorenschaft erhalten, wird sogar durch den neuen Titel noch verstärkt.
Doch der Inhalt will so gar nicht zu Douglas Adams passen. Die Geschichte ist eher absurd denn komisch, neigt zu überdrehten Wortspielen, totalem Nonsens und vulgären bis deftigen Szenen. Es entwickelt sich zwar ein munteres Treiben in dem verrückten Raumschiff, aber eine Handlung, Adams-typische Charaktere oder Ereignisse sucht man weiterhin vergeblich.
Leidlich unterhalten liest man schlussendlich das Nachwort und darf sich getäuscht und hereingelegt fühlen: Nicht Douglas Adams hat dieses Buch geschrieben, kein einziges Wort stammt von ihm, er hat das Computerspiel mit einem Stab von Fachleuten entwickelt und Terry Jones hat, völlig frei und alleinverantwortlich, dieses Buch verfasst.
"Betrug" ist das erste Wort, dass dem Leser einfällt, und das völlig zu Recht. Selten hat ein Name für so viele Käufe gesorgt, wie der Name "Adams". Seine Trilogie "Don?t Panic!" ist ein Weltbestseller und steht in großen Lettern auf dem Einband von "Raumschiff Titanic". Doch "Adams" ist darin nicht enthalten, zu nicht mal einem einzigen Prozent.
Auch wenn sich dieses absurde Science-Fiction-Abenteuer als durchaus lesenswert herausstellt, ist es doch etwas völlig anderes, als man angesichts des Einbandes erwartet hat.

Wer Terry Jones mag und den Humor der "Monthy Pythons" schätzt, kann bedenkenlos zugreifen. Er findet genau das, was er erwartet: Einen leidlich witzigen, teils herrlich überdrehten Unsinn. Wer aber ein Buch von Douglas Adams erwartet, sollte dieses Buch meiden, wie der Teufel das Weihwasser, denn er wird furchtbar enttäuscht sein, nicht eine Zeile - außer dem Nachwort - ist von Adams geschrieben worden.

Stefan Erlemann
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur mittelmäßig!, 23. April 2003
Im Vergleich zu anderen Büchern mag es immer noch sehr gut sein, aber von Douglas Adams erwartet man mehr, viel mehr. Er ist gewohnt witzig, aber die Geschichte ist doch etwas sehr glatt und arm an Wendungen! Wer es lesen möchte, sollte damit anfangen und erst dann die Anhalter Bücher lesen, dann ist die Entäuschung nicht so groß!
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Douglas Adams' Raumschiff Titanic: Roman
Douglas Adams' Raumschiff Titanic: Roman von Terry Jones (Taschenbuch - 8. Juni 2009)
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