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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Gewinne Zeit und du gewinnst Möglichkeiten!"
Zum Inhalt:

Als Melanie nach ihrem Sport nach Hause fährt, ist es eigentlich wie immer. Die Bahnschranke schließt sich gerade. Immer wieder beschleicht sie daraufhin die Angst. Das ist auch nicht verwunderlich, kamen doch ihre vier besten Freunde genau an dieser Bahnschranke um Leben. Ein Jahr ist das nun her und Melanie saß nur nicht mit im...
Vor 23 Monaten von ginnykatze veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nettes Buch, aber weiter nichts......
Ein ganz nettes Buch, um sich ein wenig die Zeit zu vertreiben, aber es haut einem leider nicht aus dem Sessel oder lässt einen nicht schlafen. Der Anfang verspricht noch eine spannende Geschichte, aber es wird schnell klar, dass man sich irrt. Zu der Hauptermittlerin bekommt man keinen richtigen Draht, es geht bie ihr ehr nur um die lesbische Beziehung zu ihrer...
Veröffentlicht am 31. Mai 2010 von soennchen1974


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Gewinne Zeit und du gewinnst Möglichkeiten!", 3. Juni 2013
Von 
ginnykatze - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Zum Inhalt:

Als Melanie nach ihrem Sport nach Hause fährt, ist es eigentlich wie immer. Die Bahnschranke schließt sich gerade. Immer wieder beschleicht sie daraufhin die Angst. Das ist auch nicht verwunderlich, kamen doch ihre vier besten Freunde genau an dieser Bahnschranke um Leben. Ein Jahr ist das nun her und Melanie saß nur nicht mit im Auto, weil sie krank war. Nachdem der Zug durch ist, öffnet die Schranke sich aber nicht; denn um diese Zeit fahren gleich mehrere Züge nacheinander hier durch. Wieder hat sie das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Sie schaut zum nahen Waldrand und ist da nicht ein Schatten? Wie gebannt schaut sie immer wieder dort hin und tatsächlich irgendetwas nähert sich aus dem Dunkeln. Ist es ein Reh? Als dann der Zug heran donnert, ist Melanie kurz abgelenkt und plötzlich steht ein Mann neben ihrem Auto. Sie schreit und der dunkelgekleidete Mann haut auf die Frontscheibe. Dann gehen die Schranken hoch und sie rast davon. Glück gehabt? Zu Hause berichtet sie von ihrem fürchterlichen Erlebnis, aber ihre Eltern glauben ihr nicht, war sie doch durch den Tod ihrer Freunde lange Zeit extrem traumatisiert.

Jasmin ist bei ihrem Freund gewesen und kommt mit dem Fahrrad auf ihrem Rückweg genau an diese Schranke. Um 22 Uhr sollte sie zu Hause sein, sie erreicht ihr Zuhause aber nie.

Kriminalhauptkommissarin Nele Karminter wird mit der Suche nach Jasmin beauftragt. Mit ihrem Team zusammen wird der ganze Waldrand abgesucht, aber es ist dunkel, dass ist der Vorteil, den der Täter für sich nutzen kann. So richtig will keiner glauben, dass Jasmin verschwunden ist; denn seitdem sie einen Freund hat, könnte es doch sein, dass sie einfach durchgebrannt ist. Die Ermittlungen führen auch zu nichts, ja: bis dann eine zweite Frau an einer nahegelegenen Schranke verschwindet.

Dann ist da noch der Mord im Freudenhaus, was auch nahe am Bahnsteig liegt. Seltsamerweise wird hier auch eine Prostituierte vermisst.

Gibt es hier einen Zusammenhang? Um dieses Rätsel zu lösen, wird der ganz große Polizeiapparat in Gang gesetzt, aber ist das nicht ein wenig übertrieben?

Wer nun wissen möchte, wie die losen Fäden zusammengeführt werden, der sollte diesen Thriller lesen; denn mehr werde ich jetzt nicht verraten.

Fazit:

Der Autor Andreas Winkelmann hat hier wieder einen extrem spannenden Thriller geschrieben. Sofort bin ich mittendrin; denn die Spannung beginnt schon auf der ersten Seite. Zeitweise verliert er sich ein wenig in Einzelheiten, aber insgesamt hält der Spannungsbogen bis zum bitteren Ende.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig zu lesen. Die Beschreibungen sind präzise und fundiert und zeugen von guten Recherchen, vor allem im Eibia-Gebiet.

Den Charakteren verleiht der Autor hier wirklich mit viel Feingefühl ein eindeutiges Gesicht. Es gibt die Guten und die Bösen. Jeder Einzelne wird gut beschrieben und wir erfahren viel über ihr Leben. Die Kommissarin Nele ist lesbisch und auch hier nimmt er kein Blatt vor den Mund und schildert, wie ihr Sexleben aussieht. Sie ist mir von Anfang an sympathisch, wie ihr ganzes Team eigentlich. Den Täter, der eine grausame Kindheit durchleben musste, beschreibt er hier auch sehr ausführlich. Ich hatte ständig eine Gänsehaut und überlegte, wieso ist er so, auch das Kindheitstraum kann daran keine Schuld tragen.

Immer wieder wechselt der Autor die Perspektive und ich bin gebannt und hänge mit voller Konzentration an den Seiten fest. Ich kann nicht aufhören zu lesen. Das ist es für mich, was einen wirklich guten Thriller ausmacht. Lesen, lesen und keine Luft holen zwischendurch.

Eins möchte ich noch erwähnen: Für Zartbesaitete ist dieses Buch nicht geeignet; denn es wird schon sehr ins Detail gegangen, was oft sehr blutrünstig ist.

Hier kommen von mir 5 fette Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tief im Wald und unter der Erde - Andreas Winkelmann, 27. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Tief im Wald und unter der Erde: Thriller (Taschenbuch)
Zum Inhalt:
Eine einsame Bahnschranke im Wald, dunkle Nacht. Seit an diesem Ort vier ihrer Freunde bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kamen, wird Melanie von panischer Angst ergriffen, wenn sie hier nachts anhalten muss. Denn jedes Mal scheint es ihr, als krieche eine dunkle, schemenhafte Gestalt vom Waldrand auf ihren Wagen zu. Niemand glaubt ihr - bis die junge Jasmin Dreyer verschwindet, und ihr Fahrrad an der Bahnschranke gefunden wird...Ein genialer, abgründiger Psychothriller.Ein psychopathischer Killer, eine verschwundene Frau und ein Versteck tief im Wald...

Meine Meinung:
Puh, ich muss erstmal durchatmen und warten bis sich die Gänsehait wieder legt...das Buch war der Hammer!
Viele Schockmomente, gruselige und sehr real beschriebene Szenen, einen tollen Rahmen und jede Menge Blut. Also alles, was ein guter Thriller haben muss.
Ich kannte den Autor bisher noch nicht und bin durch eine Rezension auf das Buch gekommen. Und es hat sich gelohnt. Ich habe jede Seite lang mitgefiebert und mich wirklich in die Gechichte reinversetzen können.
Der Schreibstil ist fesselnd und man sieht mal wieder wie anders man Menschen doch wahrnehmen kann kann, und was hinter der fassade so alles passiert!

Mein Fazit:
Ein spitzenmäßiges Buch mit super Thriller-Charakter! 5 Sterne gibts von mir!
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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Fürchten lernen..., 28. September 2009
Von 
S. Kapper (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tief im Wald und unter der Erde: Thriller (Taschenbuch)
... kann man bei der Lektüre dieses Buches.

Das Grundthema des Thrillers ist sicher nicht neu. Ein in der Kindheit schwer mißbrauchter Mensch wird zum Mörder und tötet innerhalb kürzester Zeit mehrere Frauen. Wie üblich ist ihm danach natürlich die Polizei auf den Fersen, man verfolgt die Ermittlungen und rätselt mit.
Doch Andreas Winkelmanns Roman kann mit mehr aufwarten. Er versteht es außerordentlich gut, seine Leser das Fürchten zu lehren. Ich halte mich für relativ abgebrüht, aber seine Szenen an den Bahnübergängen und in dem Bunker scheinen so real, dass ich mich wirklich richtig gegruselt habe und sogar tagsüber an geschlossenen Bahnschranken an das Buch denken muss.
Auch seine Ermittlerin Nele fällt etwas aus dem üblichen Raster. Nicht nur was ihre sexuelle Orientierung betrifft, auch ihre Arbeitsweise kam mir ziemlich modern und realitätsnah vor.
Das Schicksal des Mörders hat mich besonders berührt. Beide Elternteile haben ihn auf ihre Art schwer mißbraucht und tragen so tatsächlich große Schuld an seiner Entwicklung. Allerdings hätte ich mir mehr Hintergrundinfos über die Andersartigkeit des Täters gewünscht, da man allzu wenig darüber weiß. Doch mit ein wenig Recherche kann man auch diese Lücken füllen.

Insgesamt ist "Tief im Wald und unter der Erde" ein klasse Thriller, der mich richtig mitgerissen hat. Ich bin sehr gespannt auf weitere Bücher des Autors und freu mich schon aufs Gruseln und Zähneklappern... ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, mitreißend, Andreas Winkelmann eben..., 22. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Tief im Wald und unter der Erde: Thriller (Taschenbuch)
Eine einsame Bahnschranke im Wald und nichts als Dunkelheit. Nichtsahnend wartest du darauf, dass der letzte Zug vorbeifährt und sich die Bahnschranken heben, aber die Minuten scheinen nicht zu vergehen... Auf einmal siehst du etwas... eine dunkle Gestalt... und sie kommt auf dich zu...

Melanie ist nach diesem Ereignis verstört und schildert ihre Ereignisse ihren Eltern, die ihr zunächst keinen Glauben schenken. Doch genau in dieser Nacht verschwindet das Mädchen Jasmin Dreyer und ihr Fahrrad wird später am Waldrand entdeckt... Damit beginnt für die Kriminalhauptkommissarin Nele Karminter und ihr Team ein Wettlauf gegen die Zeit, denn nahezu täglich schlägt er zu. Andreas Winkelmann zieht den Leser bereits auf den ersten Seiten in seinen Bann und die rasante Fahrt scheint kein Ende zu nehmen. Er hat sich zwar keine neu erfundene Geschichte ausgedacht, aber mit welcher Spannung er uns sie vermittelt ist bemerkenswert. Wir erfahren unter anderem durch Rückblenden wie der Mörder tickt und was ihn antreibt, seine skrupellosen und grausamen Taten zu begehen. Der Perspektivenwechsel ist ausgewogen, sodass wir nicht nur Nele Karminter und ihr Team besser kennenlernen, sondern auch die Denkweise des Mörders. Andreas Winkelmann kann sich wirklich sehr gut in einzelne Personen hineinversetzen, sodass die einzelnen Charakter realistisch dargestellt werden.
Nele Karminter leitet die Ermittlungen, doch sie hat es alles andere als einfach. Ein Kollege, der gegen die Regeln ermittelt, der Kriminalrat der sich in die Ermittlungen einmischt und ihre lesbische Beziehung zu Anouschka Rossberg. Der Leser erhält Einblick in die schwierige Situation, eine lesbische Beziehung in einer Männerdomäne zu führen, zumal Anouschka Rossberg auch ihre Kollegin ist. Auf der Arbeit versucht sich Nele so distanziert wie möglich zu halten, in den eigenen vier Wänden scheint die Beziehung nur vor Leidenschaft zu glühen.
Zwar nicht an den Haaren herbeigezogen, aber das war's dann auch schon... Die Beziehung der beiden nimmt neben den Ermittlungen den zweitgrößten Anteil der Story ein, aber dann, so meine Meinung, hätte der Geschichte mehr Tiefe gut getan. Es kam mir manchmal so vor, als müsste man mit dieser Beziehung die fehlenden Seiten füllen.

Ich bewerte dieses Buch trotzdem mit voller Punktzahl, da Andreas Winkelmann einfach versteht, den Leser mitzureißen. Als Leser ermittelt man mit, tappt viel im Dunklen und fliegt nur durch die Seiten und genau das erwarte ich von einem Thriller. Es ist kein bis ins Detail abgestimmter Thriller, aber da ich weiß, was er bisher alles geschrieben hat, war er mit "Tief im Wald und unter der Erde" bereits auf dem richtigen Weg in die Liga der Top-Thrillerautoren.

Fazit.
Als Andreas Winkelmanns ersten Thriller sehe ich von ein paar Schwachstellen gerne ab. Er hat mich gefesselt, mitgerissen und Angst gemacht! Somit wurden meine Erwartungen wieder vollends erfüllt! Da ich jetzt jedes seine Bücher gelesen habe, kann ich sagen: LEST SIE ALLE!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend & beklemmend, 13. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tief im Wald und unter der Erde: Thriller (Taschenbuch)
Ich finde das Buch sehr spannend und die Situationen an der Bahnschranke bzw. im Wald werden unheimlich beklemmend beschrieben. Einige Szenen werden sehr deutlich erzählt und sind nichts für zarte Seelen (um nichts zu verraten, kann ich hier nicht näher darauf eingehen). Im Gegensatz zu der Meinung einiger anderer Rezensenten, wird für mich hinreichend erklärt, was mit den 4 Jugendlichen und den anderen Opfern passiert ist. Es blieben keine Fragen offen. Auch die lesbische Beziehung der Komissarin machte durchaus Sinn, denn letztlich ist das der Grund, warum sie es "besser" als die anderen Opfer hatte. Einen Stern ziehe ich dennoch ab, zum einen benutzt der Autor gerne die gleichen Wörter (z.B. unisono), dies kam auch in "Blinder Instinkt" vor und zum anderen, weil das Ende dann doch ziemlich schnell erledigt war und es keine Überraschung mehr zum Finale gab.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nettes Buch, aber weiter nichts......, 31. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Tief im Wald und unter der Erde: Thriller (Taschenbuch)
Ein ganz nettes Buch, um sich ein wenig die Zeit zu vertreiben, aber es haut einem leider nicht aus dem Sessel oder lässt einen nicht schlafen. Der Anfang verspricht noch eine spannende Geschichte, aber es wird schnell klar, dass man sich irrt. Zu der Hauptermittlerin bekommt man keinen richtigen Draht, es geht bie ihr ehr nur um die lesbische Beziehung zu ihrer Kollegin. Das zwei Polizisten , die auch mit dem Fall beschäftigt sind, dann noch tiefer darin verstickt werden, gibt er Geschichte auch keinen weiteren Kick, sondern man fragt sich nur, wie man so blöde sein kann. Ansich ist die Geschichte vorhersehbar. Und auch das Ende ist unspektakulär.
Im Großen und Ganzen wie gesagt, ein nettes Buch, aber man sollte nicht zuviel davon erwarten.
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4.0 von 5 Sternen Beklemmend!, 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Tief im Wald und unter der Erde: Thriller (Taschenbuch)
Melanie Meyer ist völlig verängstigt. Ihr Gefühl, dass etwas an dieser Bahnschranke ganz und gar nicht stimmt, hat sie nicht getrogen. Seit ihre vier Freunde an dieser Stelle einen rätselhaften Unfall hatten, überkommt sie panische Angst, wenn sie sich dem Übergang nähert. Nun bestätigt sich ihre Vorahnung, denn eine dunkle Gestalt kommt ihr bedrohlich nahe...
Als Jasmin Dreyer kurz darauf verschwindet und ihr Fahrrad an der einsamen Bahnschranke aufgefunden wird, wird Melanie Meyer zu einer wichtigen Zeugin. Auch wenn ihre Mutter überzeugt ist, dass man Melanie nicht glauben kann, nimmt die Polizei sie ernst. Was steckt hinter dem angsteinflößenden Wesen? Wo ist Jasmin und was ist mit ihr passiert?

Nele Karminter ermittelt in diesem Fall mit ihrem Team, darunter ihre Partnerin Anou. Nele und Anou sind die sympathischen Protagonisten in diesem Thriller, beide bleiben leider etwas blass, allerdings gibt es mit "Bleicher Tod" eine Fortsetzung und ich hoffe, dass sie da dann mehr Kontur bekommen.

Die Story ist hochgradig spannend und fesselnd. Ich habe mich zeitweise regelrecht gegruselt, große Teile sind absolut durchdringend geschrieben. Es gibt einige unvorhersehbare Ereignisse und Wendungen, blutige Szenen und Schockmomente. Ein paar Male habe ich mich gefragt, ob es nachvollziehbar ist, wie unvorsichtig z.B. Frauke oder Anou sind. Letztlich denke ich schon, dass sich nicht jeder sofort verrückt machen lässt, insofern möchte ich das Verhalten nicht kritisieren oder als unrealistisch abtun. Alles in allem handelt es sich um eine stimmige und logische Geschichte.

Winkelmanns Schreibstil gefällt mir nach wie vor sehr, er hat mich mit der Geschichte auch gepackt und ich konnte mich dem Ganzen nicht mehr entziehen. Problematisch ist an einigen Stellen aber doch die Rechtschreibung, insbesondere, wenn es um das / dass geht. So etwas stört meinen Lesefluss enorm.

Ich möchte 4/5 Punkte vergeben und den beklemmenden Thriller mit dem hervorragend treffenden Titel in jedem Fall weiterempfehlen!
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4.0 von 5 Sternen Tief im Wald..., 3. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tief im Wald und unter der Erde: Thriller (Taschenbuch)
Die Polizistin Nele Karmiter wird mit einem Fall konfrontiert, der ihr alles abverlangt. Mehrere Frauen werden vermisst. Ort des Verschwindens ist eine Bahnschranke, einsam und verlassen im Wald liegend.
Die Ermittlungsarbeiten gehen nur schwer voran. Die Zeit drängt, die Polizei befürchtet, dass der Täter noch weitere Frauen entführen will. Aber es fehlen handfeste Hinweise.
Als dann noch eine Polizistin verschwindet, kommt es auf jede Sekunde an.

Eine gepflegte Portion Grusel und Gänsehaut sind zumindest zu Beginn des Buches garantiert. Danach überwiegt dann doch der Thrilleranteil. Die Spannung bleibt von der ersten bis zur letzten Seite auf einem gleichbleibend hohen Level.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von verschiedenen Personen erzählt, unter anderem aus Sicht des Täters. Ich habe das ebook gelesen und hatte teilweise Probleme, den Wechsel der Erzählperspektive zu erkennen. Es fehlten teilweise Absätze an den richtigen Stellen.

Generell gefällt es mir, einen Einblick in das Privatleben der Ermittler zu bekommen. Nele Karmiter ist lesbisch und mit einer Kollegin liiert. Der Versuch des Autors, diese Beziehung in die Geschichte einzubauen, ist ihm nicht gut gelungen. Zu aufgesetzt wirkten diese kleineren Bettszenen und sexuellen Gedanken. Eine gute Idee, nur leider nicht gut umgesetzt.

Die Beschreibung des Täters, sein Verhalten, das Motiv - ein Psychopath der ersten Klasse. Das muss man Andreas Winkelmann lassen, genau das kann er. Ich habe mir bisher über Bahnschranken keine großen Gedanken gemacht – nach diesem Buch bin ich froh, im Normalfall keine Bahnschranken auf meinem Weg zu haben.

Von mir eine klare Empfehlung mit kleinen Schwächen. Ein Thriller, der mir viel Gänsehaut beschert hat und sehr spannend war.
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2.0 von 5 Sternen Wer auch immer für den Klapptext verantwortlich war ..., 17. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Tief im Wald und unter der Erde: Thriller (Taschenbuch)
... hätte vielleicht mal das Buch (über die ersten hundert Seiten hinaus) lesen sollen.

Die Inhaltsangabe verleitet zu dem Irrglauben, dass Melanie eine wichtige Rolle in dem Buch spielen könnte. Tatsächlich gerät sie recht früh im Buch völlig in Vergessenheit und auch das Thema Jasmin Dreyer sowie einige andere Begebenheiten sind schnell vom Tisch. Auch wird meiner Meinung nach der Eindruck vermittelt, dass in dem Buch leichte Horror-Ansätze zu finden wären. Der Prolog scheint das noch zu bestätigen, danach ist aber der Ofen aus, wie es so schön heißt. Man bekommt regelrecht den Eindruck, dass der Autor nach ca. einem Drittel anfängt, ein völlig neues Buch zu schreiben.

Dabei gibt es durchaus interessante Ansätze. Die Bahnschranken-Thematik bleibt definitiv im Gedächtnis hängen und man wird automatisch an das Buch erinnert, wenn man mal wieder vor einer steht. Weiterhin bewirken die vielen Szenen aus der Sicht der Opfer - der POV (bzw. die Erzählperspektive) wechselt in diesem Buch übrigens recht häufig -, dass man als Leser stärker mitfühlen kann, als im Fall von anonymen Personen. Anhand der Hauptfigur Nele Karminter werden außerdem Themen aufgegriffen und auch ganz gut umgesetzt, wie die Schwierigkeit sich als Frau in einer Männerdomäne durchzusetzen, sowie Probleme, die durch ihre sexuelle Ausrichtung entstehen können oder auch die heikle Abgrenzung zwischen beruflicher und privater Beziehung.

Und das war's dann auch schon, was mir Positiv an dem Buch aufgefallen ist.

Spannung ist bei mir leider so gut wie gar keine aufgekommen zum Teil auch deshalb weil vieles schon meilenweit vorhersehbar ist. Für einen Thriller - und von Psycho kann hier eigentlich gar keine Rede sein - ist das für Gewöhnlich schon der Todesstoß.

Darüberhinaus haben die Ermittlungen auf mich den Eindruck einer schlecht inszenierten Schnitzeljagd gemacht. Zunächst gibt es keine Spur und die beteiligten Personen tappen lange im Dunkeln, bis dann auf einmal der entscheidende (aber alles andere als überraschende) Funke kommt, es gibt plötzlich einen Namen und eins führt dann zum anderen. Kommissar Zufall hat mal wieder zugeschlagen. Dieser Ausdruck, so nett er auch am Anfang klingt, wird ein bisschen zu sehr strapaziert genauso wie der Buchtitel selbst. Bei der ersten inhaltlichen Einbindung ist das noch gut, beim dritten Mal allerdings bereits komplett abgenutzt.

Große Probleme hatte ich auch mit den Figuren und deren Handlungsweisen, die teilweise unüberlegt und (für Ermittler) absolut unprofessionell waren. Was haben die nur alle mit dieser einsamer-Held-Nummer. Man wartet doch schon förmlich darauf, dass das böse endet. Und wenn es dann tatsächlich passiert, füllt man sich als Leser eigentlich nur bestätigt und der erzielte Schockeffekt bleibt (zumindest bei mir) aus.

Geschockt oder zumindest aus der Ruhe gebracht hat mich in dem Buch überhaupt nur wenig. Darunter eine sehr explizite und recht unschöne Szene, die gerade bei männlichen Lesern für Unwohlsein sorgen dürfte.

Ein bisschen nervig fand ich auch, dass ein so großes Geheimnis um die körperliche Besonderheit des Täters gemacht wird. Der Autor tänzelt ständig darum herum ohne konkret zu werden. Warum eigentlich? Wenn man sich mit ein bisschen biologischer Kenntnis doch ohnehin genug zusammenreimen kann und eigentlich nur noch auf die Bestätigung wartet.

Fazit: Meine erste Begegnung mit Andreas Winkelmann war für mich ein ziemlicher Reinfall. Ideen sind da, aber die Umsetzung sagt mir so überhaupt nicht zu. Dennoch bin ich bereit mir einen zweiten Eindruck zu verschaffen - für Vorschläge bin ich offen -, in der Hoffnung dass sich meine Meinung über den Autor damit zum Besseren wendet.
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5.0 von 5 Sternen Es ist eigentlich verwunderlich, dass ich noch am Leben bin, denn ich habe pausenlos das Atmen vergessen., 17. Oktober 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tief im Wald und unter der Erde: Thriller (Taschenbuch)
Es dunkle Nacht an einer einsam im Wald gelegenen Bahnschranke. Für vier Freunde ist dies das letzte Ziel!
In Panik versetzt fahren sie auf die Schienen und müssen dort in einem kreischenden Inferno ihr Leben lassen.
Doch was hat die jungen Leute so verängstigt?

Melanie ängstigt sich ebenso vor dem Bahnübergang im tiefen Wald. Ein Kreuz am rechten Fahrbahnrand erinnert sie an ihre vier Freunde. Eigentlich hätte sie damals auch in dem Auto gesessen'
Ihre Gedanken werden je unterbrochen, als sie eine dunkle Gestalt aus dem Dunklen auf sich zukommen sieht. Schemenhaft nur, aber furchterregend genug, um das Mädchen in Todesangst zu versetzen.
Als sie ihren Eltern von der Gestalt berichtet, schenken die ihr nur wenig Glauben.
Bis die junge Jasmin Dreyer verschwindet und nur noch ihr Fahrrad an der Bahnschranke zu finden ist.

Eigentlich wollte ich Andreas Winkelmann schon lange lesen und eigentlich wollte ich in dieses Buch "nur kurz mal reinschnuppern", als dann plötzlich die ersten 150 Seiten gelesen waren.
Winkelmanns Schreibstil hat mich an dieses Buch nicht nur gefesselt, sondern mich kurzum willenlos gemacht! Es ist eigentlich verwunderlich, dass ich noch am Leben bin, denn ich habe pausenlos das Atmen vergessen. Herzklopfen und Gänsehaut hatte ich dagegen im Überfluss!!
Was Winkelmann in seinem Thriller an menschlichen Abgründen einfließen lässt, ist schwer zu beschreiben und grenzt ans Unerträgliche. Er verlässt sich dabei allerdings zu großen Teilen auf das Kopfkino seiner Leser, womit er bei mir direkt ins Schwarze getroffen hat. Die ganze Szenerie erscheint düster, macht dem Titel alle Ehre und wirkte bei mir noch einige Tage nach.
Der Leser wird in die Rolle des Beobachters gedrängt und bekommt somit einen Überblick über die Ermittlungen, wechselt aber rasch in die Rolle des Opfers. Diese immer wiederkehrenden Wechsel sorgen für atemlose Spannung und Faszination bis zum Finale.
Andreas Winkelmann hat sich mit diesem Buch einen Platz in der Liga meiner besten Bücher des Jahres 2011 erkämpft und liegt dabei ganz weit vorne!
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Tief im Wald und unter der Erde: Thriller
Tief im Wald und unter der Erde: Thriller von Andreas Winkelmann (Taschenbuch - 10. August 2009)
EUR 8,95
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