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4.0 von 5 Sternen Autor und Serie sind wirklich empfehlenswert
Die Maske des Bösen: Roman
In der ,Maske des Bösen', dem 3.Band der Serie, führt Inspektor Javier Falcón mit seiner Truppe die Ermittlung in einem Terroranschlag. Politische und kriminelle Inhalte von großer Aktualität werden zu einer manchmal etwas zu komplizierten Handlung verwoben.
Inspektor Falcón muss man einfach...
Veröffentlicht am 9. Januar 2010 von Ursula Steiger

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Etwas zuviel des Guten
Nach "Die Toten von Santa Clara", der mir sehr gut gefiel, war ich neugierig auf den neuesten Fall von "Jefe" Falcon.
Leider hat sich Robert Wilson bei der Konstruktion des Falles etwas zu sehr verstrickt. Ehrlich gesagt, bin ich selbst nach Ende des Buches kaum schlauer und weiß immer noch nicht, wer eigentlich hinter dem Bombenanschlag von Sevilla...
Veröffentlicht am 16. Januar 2010 von L.T.B.


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Etwas zuviel des Guten, 16. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Maske des Bösen: Roman (Taschenbuch)
Nach "Die Toten von Santa Clara", der mir sehr gut gefiel, war ich neugierig auf den neuesten Fall von "Jefe" Falcon.
Leider hat sich Robert Wilson bei der Konstruktion des Falles etwas zu sehr verstrickt. Ehrlich gesagt, bin ich selbst nach Ende des Buches kaum schlauer und weiß immer noch nicht, wer eigentlich hinter dem Bombenanschlag von Sevilla steckte...???
Erzählerisch ist der Krimi vom Feinsten, wenn auch stellenweise etwas zäh und langatmig. Manche Nebenhandlungen, wie die Therapiestunden der Ex-Geliebten des Kommissars oder die Ehekrise seiner Exfrau mit dem untreuen Staatsanwalt tragen nicht zur Handlung bei, wirken wie unnötige, verlängernde Einschübe.
Auch dauert es etwas lange, bis die ersten Handlungsstränge, so der Aufbruch einer Gruppe von Engländern (neureiche Mitarbeiter eines Londoner Hedgefonds) zu einer Prozession in Spanien und der Fund einer männlichen Leiche ins Geschehen einbezogen werden. Da wundert man sich lange beim Lesen, was der Beginn sollte..
Das Beste ist sicherlich das Gespräch von Kommissar Falcon mit seinem Bekannten Yacoub Diouri in Marokko.

Gegen Ende des Buches, nach einem langen Kampf mit den Seiten, bleibt leider ein schales Gefühl. Da hätte Robert Wilson mehr draus machen können. Der Gedanke, das Thema Terrorismus und rassistische und religiöse Aspekte zu durchleuchten ist ja topaktuell und wichtig. Übrig bleibt aber hier nur ein Kuddelmuddel von Geheimdiensten, geheimnisvollen Investmentfirmen, politischen Interessen der "Fuerza Andalucia". Und mir stellt sich nach wie vor die Frage: Was war hier los und wer hat welche Strippen gezogen.....wie schon mal gesagt, das Buch lieferte mir die Lösung nicht so recht.

2 Sterne trotzdem für das erzählerische Talent des Autors.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Autor und Serie sind wirklich empfehlenswert, 9. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Maske des Bösen: Roman (Taschenbuch)
Die Maske des Bösen: Roman
In der ,Maske des Bösen', dem 3.Band der Serie, führt Inspektor Javier Falcón mit seiner Truppe die Ermittlung in einem Terroranschlag. Politische und kriminelle Inhalte von großer Aktualität werden zu einer manchmal etwas zu komplizierten Handlung verwoben.
Inspektor Falcón muss man einfach mögen: er ist intelligent, kritisch, politisch bewusst und menschlich. Er leidet immer noch unter der Last seiner Geschichte (,Der Blinde von Sevilla'). Trotz einer erfolgreichen Therapie und der posthumen Aussöhnung mit seinem Vater (,Die Toten von Santa Clara') hat er mit diesem Kapitel seiner Vergangenheit noch immer nicht abgeschlossen.
Jeder Band der Serie stellt einen anderen Charakter in den Mittelpunkt: Falcón selbst in ,Der Blinde von Sevilla', Consuelo Jimenez in ,Die Toten von Santa Clara', und nun Staatsanwalt Juan Calderón. Und dieser wird hier zu einer äußerst tragischen Figur degradiert. Nun kommt meine Kritik: die äußere Handlung der Serie ist diesmal nicht so gut gelungen und die Verflechtung Serie - Terroranschlag liest sich ein bisschen zusammenhanglos und erzwungen.
Nicht so fulminant wie die zwei vorherigen Bände, aber packend, anspruchsvoll und gut.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein etwas schwächeres Buch in einer alles in allem einzigartigen und hervorragenden Krimiserie, 2. Februar 2008
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Maske des Bösen (Gebundene Ausgabe)
Auf diesen neuen, dritten Band in Robert Wilsons genialer Serie um den Inspector Jefe Javier Falcon aus Sevilla und seine bunte Schar an Kollegen und Freunden, habe ich mich gefreut. Von seinem letzten Werk "Die Toten von Santa Clara" war ich begeistert und auch sein neuer Roman ist absolut lesenswert, auch wenn sich der Autor dieses Mal offensichtlich mit dem Versuch etwas verhoben hat, eine Unzahl von Erzählsträngen mit dem aktuellen Thema des islamistischen Terrors zu verknüpfen.

Eine riesige Bombenexplosion hat ganz Sevilla in Angst und Schrecken versetzt. Wir schreiben den 6. Juni 2006 und der Terror ist nach Spanien zurückgekehrt. Die Explosion hatte ihr Zentrum in einer Moschee und hat mehrere angrenzende Wohngebäude und einen Kindergarten in Schutt und Asche gelegt. Viele Tote und noch mehr Verletzte sind als Opfer zu beklagen und versetzen die Bevölkerung in große Panik. Javier Falcon ist durch einen Zufall schnell am Tatort und beginnt sofort zu ermitteln. Natürlich sind sofort auch die spanischen Geheimdienste mit von der Partie, und es ist wenig einsichtlich, dass in einem solchen Fall in Spanien oder auch in irgendeinem anderen Land eine normale Mordkommission noch ermitteln dürfte, auch wenn sie von einem solchen genialen und integren Menschen und Kommissar wie Javier Falcon geleitet wird.

Nimmt man dies einmal als gegeben hin, wird nun eine spannende, dramatische und auf hohem intellektuellen Niveau angesiedelte Geschichte erzählt. Sie knüpft nicht nur an die aus den früheren Büchern bekannten Personen und ihrer Geschichte an und führt sie, zum Teil sehr überraschend und traurig, weiter, sondern sie spannt, für Wilson typisch, einen fast globalen Bogen zum international operierenden islamistischen Terror von den Anschlägen in London, Madrid und auch Beslan - für den letzteren findet er wieder einmal eine absolut plausible Erklärung- die sich wirklich zu lesen lohnt.

Alles schreit und ruft sofort nach einer klaren Diagnose: Islamisten wollen mit diesem Anschlag und weiteren geplanten die Politiker und die Bevölkerung so einschüchtern, dass sie ihr Ziel, Andalusien wieder islamisch zu machen, möglichst bald erreichen.
Doch Falcon setzt von Anfang an auf eine Verbindung der Attentäter zu einem schrecklichen Ritualmord, zu dem er einen Tag vorher gerufen wurde.
Falcons auch familiäre Beziehungen zur arabischen Welt helfen ihm sehr weiter. Als er im Auftrag des spanischen Geheimdienstes versucht, seinen Freund Yacoub Diouri als Agent in die islamistischen Netzwerke einzuschleusen, erläutert dieser seinem Freund Javier länger die Hintergründe der islamischen Befindlichkeit: " Das Problem dabei ist, dass ihre Wut über die israelische Besatzung Palästinas sie für alles andere blind macht. Diese fundamentale Ungerechtigkeit, dieser Schlag ins Gesicht des arabischen Ehrgefühls, weckt derart machtvolle Gefühle in der Brust der Araber, dass sie das Denken und Sehen verlernt haben. Sie konzentrieren sich auf die Juden und vergessen ihre eigenen korrupten Führer ..."

Yacoub lässt sich auf den Deal ein und sein Beitrag wird mit entscheidend zur Lösung des Falls, eines Falls, den Wilson sehr verwickelt darstellt, dass man oft Mühe hat, zu folgen. Er legt zahlreiche Spuren, die dem Leser lange verschiedene Möglichkeiten der Lösung offen lassen, Das, was schlussendlich herauskommt, und hier natürlich nicht verraten wird, leuchtet ein. So könnte es sein, so könnte es zugehen in der Realität.

Sein Versuch, die Geschichten seiner aus den anderen Büchern bekannten Charaktere fortzusetzen ist ihm nur mittelmäßig gelungen. Zu sehr verstricken sich die Lebensdramen der Personen in die andere Handlung. Weniger wäre mehr gewesen. Wilson große Stärke ist es, einen Roman mit mehreren intensiven Perspektiven auch als großen Wälzer zu einem schlüssigen Ganzen zu komponieren. Dieses Mal ist das nicht so gut gelungen. Er hätte besser den Roman gestrafft und lose Enden nicht oft so hilflos in der Luft hängen lassen.

Dennoch ist das Buch sehr lesenswert , und der nächste Band der Reihe ist schon vorgemerkt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen TERRORANSCHLAG IN SEVILLA, 10. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Maske des Bösen: Roman (Taschenbuch)
In dem 3. Krimi um Inspector Jefe JAVIER FALCON fängt zwar alles mit einem Mord an, artet aber schnell in einen verheerenden Terroranschlag aus.

DIE STORY:

Vor den Toren Sevillas wird auf einer Mülldeponie eine verschandelte männliche Leiche gefunden, die aus einem Müllcontainer in der Stadt kommen muß. Die Leiche war in ein weißes Tuch eingenäht. Die Hände sind sauber abgetrennt, das Gesicht mit Säure zur Unkenntlichkeit veräzt und der Kopf skalpiert. Die Täter haben sich alle Mühe gegeben, die Identifizierung des Toten so gut es geht zu verhindern. Merkwürdigerweise findet sich weder ein Einschuß, noch Würgemale oder Messereinstiche, die auf eine gewaltsame Todesursache schließen ließen. Durch die Obduktion wird geklärt, dass der Mann vergiftet worden ist. FALCON findet dies äußerst rätselhaft und kann sich keinen rechten Reim darauf machen. Während er noch in der Pathologie hierüber siniert, erfolgt in der Nähe eine heftige Explosion. Im Keller eines Hochhauses ist eine relativ große Bombe detoniert und hat das Haus zum Einsturz gebracht. Es stellt sich heraus, dass sich dort, wo die Bombe deponiert gewesen sein muß, eine islamische Moschee befunden hat. Handelt es sich um einen Unfall beim Herstellen der Bombe, die für einen anderen Anschlag gedacht war? War es gar ein Anschlag auf die islamische Gemeinde? Wer steckt dahinter? Hat der auf der Mülldeponie gefundene unbekannte Tote damit zu tun? Inspector Jefe JAVIER FALCON übernimmt die Ermittlungen. Nur komisch, schon bald werden ihm der CNI (spanischer Geheimdienst) und der CGI (Antiterroreinheit) 'vor die Nase' gesetzt...

FAZIT:

Obwohl auch DIE MASKE DES BÖSEN wie schon Der Blinde von Sevilla: Roman und Die Toten von Santa Clara: Roman mit einem bizarren Mord beginnt, legt ROBERT WILSON in diesem Buch den Schwerpunkt weniger auf den eigentlichen Mord und seine Aufklärung. Der 3. Krimi, der auf insgesamt 4 Bände (Tetralogie) angelegten Sevilla-Reihe um Inspector JAVIER FALCON, steht vielmehr deutlich unter direktem Eindruck der Ereignisse des Terroranschlages vom 11.März 2004 in Madrid. ROBERT WILSON versteht es geschickt, die seitdem latent vorhandene Angst der Spanier vor Terroranschlägen dramaturgisch in seinen Thriller einzuarbeiten und die kriminalistische Arbeit seines Mordinspektors hiermit zu verweben. Denn während JAVIER FALCON sich auf die Suche nach dem oder die Täter begibt, erfährt die Ermittlung immer mehr politischen Charakter und vor allem auch politische Ausmaße, die er sich eigentlich nicht hätte Träumen können. Eine zusätzliche Brisanz erfährt die Geschichte noch durch die geschickte Einbeziehung des familiären Umfeldes JAVIER FALCONs in die kaum übersehbaren politischen Verflechtungen. Auch dieser 3. Band der Krimi-Reihe ist spannend und überraschend wie seine Vorgänger und deshlab eine uneingeschränkte Leseempfehlung:

Viel Spaß beim Nachlesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend...., 29. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Maske des Bösen: Roman (Taschenbuch)
Mein zweites Buch von Robert Wilson, und ich habe es in einem Zug ausgelesen.
Zugegeben, dass ein "einfacher" Polizist eine Hauptrolle bei der Aufklärung eines Terroranschlags spielen darf ist nicht sehr wahrscheinlich. Und das Buch hätte deutlich gestrafft werden können, wenn Wilson auf die Forsetzung der Geschichten von Menschen aus dem Privatleben von Javier Falcon verzichtet hätte. Aber ich fand trotzdem keine der 633 Seiten zu viel.
Eine eindeutige Empfehlung für Leute, die etwas "anspruchsvollere" Krimis mögen.
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5.0 von 5 Sternen Back to the Roots, 4. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Maske des Bösen: Roman (Taschenbuch)
Nach "Die Toten von Santa Clara" kehrt Wilson wieder zu dem Stil von "Der Blinde von Sevilla" zurück.
Er lässt vermehrt Ansichten und Gemütszustände durch die Personen sprechen und legt wieder mehr Wert auf Stimmungen.
Dass dabei Erzählstränge vorhanden sind, die keinen direkten Bezug zum aktuellen Kriminal- Fall haben, finde ich für das Verständnis und die Eigenständigkeit der gesamten Falcon- Reihe eher förderlich. Wilson schafft so eine Art eigene Welt für diese Reihe, die sich nicht nur reduktionistisch auf die Fälle ausrichtet.
Wieder ein ganz grosser Roman von Wilson, der neben der Atmosphäre gesellschaftliche und ethnologische Faktoren verarbeitet und gespannt macht auf das "Andalusische Requiem".
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemlos spannend, 9. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Maske des Bösen (Gebundene Ausgabe)
Wieder gelingt es Wilson einen packenden Krimi mit viel Tiefgang um seinen Ermittler Javier Falcon zu schreiben. Nachdem in den ersten Romanen das Seelenleben von Falcon ausgeleuchtet wurde, nimmt sich Wilson in seinem neuen Krimi die aktuelle Terrorismushysterie vor, mit erschreckender Realität. Es gelingt ihm einen packenden Plot um einen Bombenanschlag in Sevilla zu entwickeln, in dem Falcon zwischen den Realitäten der Geheimdienste und den Terroristen seine eigene Wahrheit sucht.
Sehr empfehlenswert. Robert Wilson ist augenblicklich einer der besten Krimiautoren.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Polizeibericht?, 5. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Maske des Bösen: Roman (Taschenbuch)
Der Roman beginnt ganz gut und mit genügend "Stoff" für einen gelungenen Roman aber dann... explodiert eine Bombe in einem Mehrfamilienhaus
und dann ist es mit der Spannung aus ;)

Es folgen dutzende Seiten (ich glaube es sind sogar über 100) auf denen genau beschrieben wird wie und wann und wo die Bombe explodiert ist und wer getötet wurde und wie sich die Angehörigen, Polizisten, Psychologen, Nachbarn und Hauseigentümer fühlen... ach ja und die Gedanken, die der Schwester und dem Anwalt des Hauseigentümers durch den Kopf gehen werden auch noch beschrieben.

Keine Spannung mehr, flache Charaktere und sehr gute Nebenerzählstränge bei denen man sich unweigerlich fragt "Warum in Gottes Namen hat er sich denn nicht mehr darauf konzentriert... anstatt einen Bericht im Stile von "N24 - die größten Flugzeugkatastrophen der Menschheitsgeschichte" zu verfassen.

Absolut nicht empfehlenswert.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Inspector Jefe Javier Falcon und der Terrorismus, 25. September 2009
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Maske des Bösen: Roman (Taschenbuch)
Nach "Der Blinde von Sevilla" (Goldmann 45637 - "The Blind Man of Seville", 2003) und "Die Toten von Santa Clara" (Goldmann 45928 - "The Silent and the Damned", 2004) liegt mit "Die Maske des Bösen" (Goldmann 46946 - "The Hidden Assasins", 2006) der dritte Roman von Robert Wilson mit Inspector Jefe Javier Falcon vor. Er muß einen Mord untersuchen, bei dem der Ermordete als grausam verstümmelt wurde und damit die seine Identifizierung verhindert werden sollte. Noch bevor er darin Fortschritte macht, erschüttert eine Explosion Sevilla: in einer Moschee wurde eine große Menge Sprengstoffe gezündet, sodaß der gesamte Gebäudekomplex zerstört wurde und es eine Reihe von Toten gab. Zusammen mit Staatsanwalt Esteban Calderon geht er mehreren Theorien nach: War der Sprengstoff frühzeitig explodiert bevor er woanders von Islamisten bei einem Terroranschlag verwendet werden konnte? Sollte die Moschee von Mitgliedern einer rechtsgerichteten andalusischen Regionalpartei zerstört werden und war die darüberhinausgehende Zerstörung nur ein Kollateralschaden? Oder traf beides zusammen zu, da in den Ruinen des zerstörten Gebäudes unterschiedliche Sprengstoffe gefunden wurden? Die Ermittlungen von Javier Falcon und seinen Team gestalten sich mühsam bis es ihm gelingt, einen Zusammenhang zwischen dem Bombenanschlag und dem verstümmelten Toten, der zwischenzeitlich identifiziert werden konnte, herzustellen und so den Tätern auf die Spur zu kommen. Alles in allem ein sich aufgrund seiner 634 Seiten und den vielen für den Plot unnötigen Nebenhandlungen etwas zäh lesender Roman, der durch die nachdenklich gestaltete Figur des Javier Falcon getragen wird, von der Liebe zur Stadt Sevilla gezeichnet ist und die Problematik der Zusammenarbeit der diversen Terrorbekämpfungsbehörden klar aufzeigt. Den vierten Roman mit Inspector Jefe Javier Falcon "Andalusisches Requiem" gibt es schon und er wird auch in absehbarer Zeit als Taschenbuch vorliegen.
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Die Maske des Bösen: Roman
Die Maske des Bösen: Roman von Robert Wilson (Taschenbuch - 11. Mai 2009)
EUR 9,95
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