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TOP 500 REZENSENTam 7. Dezember 2008
.... die mich zu der Überlegung veranlassen überhaupt noch weitere Bücher der Serie zu lesen.

In diesem 14. Fall haben wir es mit einem am Boden liegenden Thomas Lynley zu tun: auf der Suche nach sich selbst, dem Sinn seines Lebens, nach dem sinnlosen Tod seiner schwangeren Frau Helen, irrt er als Wanderer durch die Landschaft seiner Heimat Cornwall, als er auf einmal(was für ein Zufall....) über eine Leiche stolpert: der 19-jährige Santo Kerne, seines Zeichens Kletterer, stürzte in den Tod.
Auf der Suche nach Hilfe stößt er auf das Cottage der Veterinärin Daidre Trahair, die mit ihm zum Tatort eilt.... Die ansässige Polizei in Form von Bea Hannafort ermittelt & bittet um die tatkräftige Mithilfe Tommys, auch Barbara Havers eilt an den Tatort.

Im Weiteren wird der Leser in ein Geflecht aus Einzelschicksalen, im Umkreis Santos hineingezogen: Da ist z.B. Daidre Trahair & ihre griechische Freundin, die beide etwas zu verbergen haben; der alternede Surfer Jago Reeth, dem Santo sein Herz ausschüttete.
Die Familie des Toten, die in einem schier unentiwrrbaren Geflecht aus Hass, Liebe & Sex gefangen sind, so Santos Mutter: eine schwer gestörte Nymphomanin, die ihrem Mann und der Tochter das Leben zur Hölle macht. Eine tiefreligiöse Jugendliche namens Tammy, der Santo sein Leid klagte. Die Exfreundin, die er schwanger sitzen ließ & die auch noch ein Hühnchen mit ihm zu rupfen hat, genauso wie ihre Familie.....

Meine Meinung dazu:
1. Ich bin seit Anfang der 90er ein bekennedner George-Fan und habe jedes ihrer Bücher früher regelrecht verschlungen(ich war für Tage unansprechbar & immer traurig, wenn ich die dicken Schinken nach 3 Tagen ausgelesen hatte). Seit dem Guernsey Krimi "Wer die ahrheit sucht" stelle ich allerdings fest, dass auch George auf dem "absteigenden Ast" ist. Den letzten "Am Ende war die Tat" hab ich gar nicht erst gelesen & "Wo ein Zeuge ist" , war für Helen Fans auch schwer verständlich, aber gut.... Vielleicht sollte George auch mal langsam an ein Ende denken....

2. Zu diesem Buch: anfänglich war ich noch guter Dinge, viele verschiedene Handlungssträngemachten mich neugierig (so was mag ich bekanntlich)... also wartete ich wie die Fäden zusammenlaufen würden. Sehr schnell wurde aber ersichtlich, dass George es m.E nach etwas übertrieb: Der Leser ist ob der vielen Charaktere oft etwas überfordert und muss nachblättern (nach dem Motto: wer ist denn das jetzt schon wieder), was den eEsefluss negativ beeinflusst.

Letztlich dreht sich alles um Liebe in ihren vielfältigen Erscheinungsformen & eine unbewältigte Vergangenheit. Mit der Zeit empfand ich das als ziemlich nervig, deswegen musste ich mich durch die letzten 200 Seiten über mehrere Wochen hinweg geradezu quälen....
Vorhin bin ich nun fertig geworden & meine anfängl. Begeisterung, in der ich dem Buch 4 Sterne gegeben hätte, hat sich zu maximal 2 abgeflacht- Tendenz 1,5.

Keine Angst ich werde nix verraten nut so viel: die Auflösung, ist m.E. nach sehr unbefriedigend!
Insgesamt ist die ganze Handlung mit den zahllreichen Nebennhandlungen extrem langweilig, verliert sich in Einzelheiten... Zuviel Sex & Crime, ohne das letztendlich irgendwas dahinter steckt. Stellenweise war ich so weit das Buch in die Ecke zu schmeißen....
Das Buch ist viel zu lang, verliert sich in Nebensächlichkeiten & unaussprechlichen cornischen Namen, sowie einem uninteressanen Setting, das die Autorin nicht wirklich stimmungsvoll vor em Auge des Lesers entstehen ließ.
Ergo: Das Buch/ Handlung hätte dringend gekürzt & gestrafft werden müssen. Auch wirkt Tommys Wanderung mit dme Ziel sich selbst zu finden hölzern und konstruiert.
DEr einizge "Lichtblick" sind die beiden Damen Barabara Havers, wie immer herrlich in ihrer Beschreibung, sowie Bea Hannaford, die sich mit ihrem Ex & einem pubertierenden Sohn herumschlagen muss.

Fazit: Überteuertes Buch, (760 Seiten mit großem Schriftbild).
Die früher für ihre psychologische Raffinesse bekannte George liefert hiermit ein ausuferndes Machwerk um Liebe, Rache & Verlust ab, das nur zu Anfang zu fesseln vermag, sich in Details und zuvielen Nebendhandlungen verliert.

Insgesamt: NICHT EMPFEHLENSWERT!!
2020 Kommentare|166 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Dezember 2008
Vorweg die Info: Ich habe bisher alle Bücher von Elizabeth George gelesen, welche aus meiner Sicht leider zunehmend schwächer wurden. Dann kam "Wo kein Zeuge ist", zwar kein Meisterwerk, aber sicher eines der Highlights der Serie. Und nach dem dramatischen Ende war ich neugierig, wie Elizabeth George die Figur des Inspektor Lyneley weiterentwickeln würde. Leider wird deren Innenleben nach dem Verlust der schwangeren Frau kaum, wenn dann nur oberflächlich und wenig stimmig beleuchtet. Auch wird nicht nachvollziehbar dargestellt, weshalb sich Lynley dermaßen "autoritätshörig" in die Ermittlungen von Hannaford einbinden lässt. Und dass Havers zunehmend zu einer skurrilen Witzfigur verkommt, welche meist völlig unpassend flapsige (und nervige) Sprüche von sich gibt, tut der Serie auch nicht gut.
Von der "Meisterin des psychologischen Kriminalromans" hätte ich einfach mehr Tiefgang erwartet. Schade um die Lesezeit - und das Geld. Wenn Georges nächster Lynley-Roman auch wieder so schwach ist, wird es wohl mein letzter gewesen sein.
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am 29. Dezember 2011
Polcare Cove. Der junge Santo Kerne wird tot am Fuß einer Klippe aufgefunden.
Der Finder ist kein geringer als Sir Thomas Lynley, ehemaliger Detective Superintendent von New Scottland Yard, der durch Wandern versucht vor der Trauer um seine ermordete Frau Helen zu fliehen.
Dieser gerät auch zugleich ins Visier der zuständigen Ermittlerin, DI Bea Hannaford. Als sie erfährt, wen sie vor sich hat, wird Lynley, wenn auch nicht ganz freiwillig, in die Ermittlungen involviert.
Was zuerst wie ein ganz normaler Kletterunfall aussieht, entpuppt sich als eiskalter Mord: Mehrere Sachen der Kletterausrüstung wurden so präpariert, dass Santo so oder so gestorben wäre. Früher oder später...
Als mehrere Ungereimtheiten, sowie ein Dutzend potentielle Täter auftauchen, kommt der alte Thomas Lynley wieder zum Vorschein und beginnt interessiert zu ermitteln. Und dazu holt er sich keine andere als Detective Sergeant Barbara Havers mit ins Boot...

Meine Meinung

Vorweg gesagt: Elizabeth George ist eine brilliante Autorin. Sie schildert in ihren Büchern die psychischen Abgründe der Menschen mit höchstem Feingefühl und hat nun erneut bewiesen, dass ihr Stil einzigartig ist. Durch genaue Landschaftsbeschreibungen fühlt man sich immer in den Roman hineinversetzt, womit die Spannung noch erhöht wird.
Lange musste man auf einen neuen Lynley/Havers-Roman warten, aber es hat sich durchaus gelohnt.
Doch natürlich gibt es, wie immer, auch etwas zu bemängeln: Das Buch ist teilweise etwas verwirrend, da es oft ähnliche Personen im gleichen Alter sowie ähnliche Familienkonstellationen gibt, so dass man da schon mal durcheinander kommt und zweimal überlegen muss.
Trotz allem ist es eine gelungene Rückkehr von Lynley und Havers. Ich freu mich schon auf weitere Fälle mit den Beiden!

Rezension © 2009 by Karen Bartel für BookOla.de
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am 27. Dezember 2013
Schon von Anfang an war ich ein Fan der Bücher von Elizabeth George und besitze bis jetzt fast alle Bücher. Bereits bei den letzteren Bänden, die alle sehr umfangreich sind, fiel mir auf, dass sich die Autorin in kleinen Details pausenlos verlor und die Romane immer ausufernder und dadurch langatmiger und leider auch in vielen Passagen langweiliger wurden.

Den Vogel hat Elizabeth George aber mit diesem Roman abgeschossen! Das Taschenbuch hat 760 Seiten. Schon von Anfang an quälte ich mich durch die Geschichte und habe das Lesen vor einem Jahr auf Seite 278 eingestellt. Ich bin Vielleser und kann von mir sagen, dass ich noch kein Buch weggelegt habe, ohne bis zum Schluss durchzuhalten. Aber dies wird wohl das Erste sein...
Laaaaaangatmige Dialoge und Beschreibungen - gähn -, ein Inspektor Lynley, der nichts mehr gemein hat mit der souveränen Figur der ersten Bände. Dazu kommt, dass irgendwie nicht nachvollziehbar ist, warum er nach dem gewaltsamen Tod seiner Frau sooo unglaublich aus der Rolle fällt. Äußerst unglaubwürdig! Manchmal kommt es mir so vor, als hätte die Autorin unter einer Schreibblockade gelitten und einfach irgendwas geschrieben.

Habe heute zufällig gesehen, dass es neue Bände gibt. Bin mir aber überhaupt noch nicht sicher, ob es sich lohnt, diese Serie weiter zu verfolgen. Leider und sehr schade!
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. Dezember 2008
Als Elizabeth-George Fan der ersten Stunde habe ich ihre Romane mit wachsender Begeisterung gelesen, habe jedoch schon vorher einen ausgepägten Hang zum ausschweifen bemerkt. Dies mögen manche als "psychologisch ausgefeilt" empfinden, für mich entstanden -und ist eben leider auch hier entstanden - viele Nebenschauplätze, und die Handlung wird zäh und auch langweilig. Mit großer Spannung hat man natürlich die Rückkehr von Lynley "ins normale Leben" erwartet, und die Szenen um ihn gehören auch zu den besten im Buch. Im großen und ganzen ist es aber leider eine verworrene Geschichte, die sich in Einzeldarstellungen, die man gar nicht wissen möchte, verliert, und krude psychologische Profile viele unsympathischer bietet. Ich mag ausführliche erzählte Geschichten, aber ab Seite 400 (gefühlte 700!) habe ich tatsächlich das Intresse verloren und musste mich zum Weiterlesen zwingen.
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Auch ich war, wie viele Vorrezensenten lange Jahre ein begeisterter Fan von E. George, auch ich habe "Am Anfang war die Tat" gar nicht gelesen, weil Helens Tod allein schon gereicht hat, ehrlich gesagt. Nun also ein neuer Fall für dendurchaus verständlicherweise traumatisierten und durch Cornwall wandernden Lynley und zwar zunächst ohne Havers oder gar Simon und Deborah, statt dessen mit einer ungehobelten, unsensiblen, herrischen, taktlosen, selbstgerechten und höchstgradig unsympathischen Ermittlerin namens Bea Hannaford und einem seltsamen Mordfall, in dem es vor allem um Surfer, Sexsucht und alte Verletzungen geht. Es gibt eine Menge überflüssiger Nebenfiguren und im Sande verlaufender Spuren und einige ziemlich nervtötende Figuren, von denen man lieber nie etwas gelesen hätte. Zwar sind all diese Vögel wieder psychologisch sehr fein gezeichnet, aber sie sind eben dennoch - sorry!- langweilig, lebensfremd und , ich sagte es schon, nervtötend: Diese scharlachrote Sex- Diva Dellen, der schweigsamer Surfer- Macho Lew, die völlig farblose und undurchschaubare Deidre, der spätpubertierende BMX- Fan Cadan mit seinem Papagei auf der Schulter, die fromme Tammy und ihr sturer, aber herzensguter Opi, die tapfere Outdoor- Fee Kerra.... Dutzende überflüssiger Nebenfiguren, die als Verdächtige herhalten sollen oder auch nicht- und ein seltsam duldsamer Lynley, der sich von der gräßlichen Bea Hannaford herumschubsen lässt wie ein Anfänger - das ist einfach mehr, als ich ertragen konnte! Wirre Ermittlungen und seltsame grobe Verhöre, bei denen man immer denkt, was soll das denn hier, spinnen die jetzt alle, wie führen die sich denn auf, sind wir in Guantanamo???? Havers stolpert dann auch ziellos und unter Hannafords Fuchtel in Cornwall herum und wird vor allem auf eine ständig wiederkehrende Beschreibung ihres unvorteilhaften Äußeren reduziert, ihre Cleverness und Bissigkeit blitzen leider nicht mal ansatzweise durch, sie kritzelt immer nur in ihrem Notizblock herum,trottet hinter Chief Hannaford her und versucht, Lynley im Auge zu behalten, ohne sich aber wirklich um ihren langjährigen Partner zu kümmern. Ehrlich gesagt, habe ich gegen Ende ganze Seiten, gerade über Bea Hannaford und ihr unerfreuliches Privatleben, nur noch diagonal gelesen, es fehlte mir jegliche Spannung, man kam niemandem wirklich nah, weder dem Opfer noch der Tat oder dem Täter oder der Täterin oder was auch immer, das ganze war vage und unbestimmt und bemüht und dabei furchtbar fad. Und das Ende ist so unbefriedigend und frustrierend und grau in grau - furchtbar!!!!!!
Schade , ich gebe langsam die Hoffnung auf, dass von meinen einstigen Lieblingsautoren ( George, Reichs, Holt) noch was Interessantes kommen könnte.
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am 18. April 2013
Ein Toter wird an Cornwalls Küste aufgefunden. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich schnell als Mord und Inspector Thomas Lynley beginnt zu ermitteln.
Die Geschichte plätschert etwas fade daher, es gibt eindeutige Längen. Diese werden zum Glück durch die Erdzählkunst von Elizabeth George gemindert.
Nicht ein einziges Mal hatte ich während der Geschichte eine Ahnung, wer der Mörder sein könnte und die Auflösung erschien mir zu konstruiert, unglaubwürdig.
Gleichwohl versteht es die Autorin hervorragend, Charaktere zu beschreiben. Ich hatte bei jedem Einzelnen das Gefühl, diesen Menschen könnte es in der Realität tatsächlich geben. So etwas gefällt mir.
Schön ist auch der Humor dieser Schriftstellerin. Mehr als einmal konnte ich laut lachen. An einigen Stellen entwickelt die Autorin sogar einen erstaunlichen Tiefgang.
Trotz der Längen und des für mich ungenügenden Schlusses bin ich neugierig auf weitere Fälle von Inspector Lynley.
Ich schwanke zwischen drei und vier Sternen und entscheide zu Gunsten der Angeklagten.
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am 2. September 2010
Dieses Buch muss man sich nicht kaufen.

Unglaubwürdige, fade und größtenteils überflüssige Charaktere stolpern nervend und sinnlos durch diesen Roman.

Sei es Dairdre Trahair, mit der man einfach nicht warm wird und die sich mit über dreißig wie ein bockiges, uneinsichtiges Kind Lynley gegenüber benimmt.

Sei es Madlyn Angarrack, die mit dem sinnlosen Kommentar "Ich habe Santo erlaubt, seinen Penis in meine Vagina zu stecken!" das Buch einen neuen Tiefstand in punkto Niveau erreichen lässt.

Sei es Aldara Pappas, die alternde Nymphomanin, deren Charakterzeichnung ärgerlich oberflächlich und unsympathisch bleibt.

Sei es Dellen Kerne, eine durch und durch unglaubwürdige, nervtötende und unfreiwillig komische Protagonistin.

Die Aufklärung des Mordes geschieht am Ende so nebenbei, ist unbefriedigend, an den Haaren herbeigezogen und hinterlässt ein Gefühl von Ärger.

Das Buch ergeht sich hauptsächlich in Möchtegern- psychologischen Studien von Figuren und Beziehungen, überzeugt aber darin nicht.

Lynley und Havers nehmen nur Nebenrollen ein und könnten eigentlich ebensogut fehlen.

Fazit: Finger weg.
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am 16. November 2008
Dieses Mal wieder ein typischer Elizabeth-George-Roman aus der Linley/Havers-Reihe.
Linley - nach dem gewaltsamen Tod seiner geliebten Helen - auf einer Wanderung an den Küsten Cornwalls unterwegs, entdeckt eine Leiche am Klippenrand. Kurzfristig gerät er in das Visier der zuständigen Ermittlerin, eine resolute, ältere DI Hannaford. Sie muss mit den Unzulänglichkeiten der personellen Ausstattung den Fall aufklären - und man ahnt es: schneller als ihm lieb ist, ist Linley in die Aufklärung involviert.
Wieder eine abwechslungsreiche, sehr spannende Geschichte, mit Landschaftsbeschreibungen, die einen mittendrin sein lassen; wie man es von Elizabeth George kennt.
Immer wieder wird abschnittsweise über das Geschehen berichtet, dabei wechselt jedes Mal die Person im Mittelpunkt. So ergibt sich nach und nach ein Bild des Zusammenlebens, nicht nur im Dorf selbst, sondern in den teilweise ziemlich kaputten Familien innerhalb der verschiedenen Generationen und Geschlechtern mit den dazugehörigigen Spannungen; dazu ein deutliches Herausarbeiten der verschiedenen Klassen-Zugehörigkeit, wie sie in England noch weit verbreitet ist. Lynley erfährt dieses am eigenen Leib, er ist nicht mehr so unnahbar in seinem Klassendenken verhaftet, aber es ist schwierig, alte Gewohnheiten abzulegen - von beiden Seiten.
Das Lesen macht Spaß, lässt einen hoffen, dass der nächste Lynley/Havers-Roman nicht solange auf sich warten lässt. Wer die Lynley/Havers-Reihe gelesen hat, für den ist dieses Buch ein Muss.
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am 26. Januar 2011
... beschlich mich nach dem Lesen dieses Buches; Hoffnung, auf eine Rückkehr der Autorin zur "guten, alten" Lynley/Havers-Zeit.

Auch ich war nach dem Lesen des vorletzten George-Buches ("Wo kein Zeuge ist") sehr enttäuscht von dem unerwarteten und erschütternden Ende und habe mir das Folgebuch gar nicht erst zugelegt.

Aber nun die gute Nachricht: Lynley und Havers ermitteln wieder!!!
Die Hauptfiguren der Krimireihe, insbesondere die unkonventionelle und etwas kuriose Barbara Havers, sind dem Leser auf Anhieb wieder vertraut (bei Lynley dauert es auf Grund des unerwarteten Erscheinungsbildes ein bisschen länger...).
Die Charaktere des Romans werden in bekannter Manier detailliert beschrieben, es gibt wieder verschiedene Handlungsstränge die alle mit dem Mord zu tun haben und George schafft es, auch wieder Spannung aufzubauen.

OK, ich stimme meinen Vorrednern zu, dass der eine odere andere Handlungsstrang vielleicht überflüssig ist und ins Leere läuft; die Handlung hätte durchaus auch etwas gestrafft werden können.
Aber dennoch kommt auf den fast 800 Seiten niemals wirklich Langeweile auf und am Ende war ich erstaunt, wie kurz ein 800-Seiten-Schmöker doch sein kann...

Fazit: Ein zwar nicht perfektes, aber dennoch lesenswertes Buch, sprachlich auf hohem Niveau gehalten und gut und flüssig zu lesen.

Ich freue mich auf den nächsten Band, dann hoffentlich wieder mit einem Inspektor Lynley, wie man ihn aus den früheren Büchern kennt...
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