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Kundenrezensionen

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Anne Rice erzählt in diesem Buch die Geschichte von Louis de Pointe du Lac, der im New Orleans des ausgehenden 18. Jahrhundert zu einem Vampir gemacht wurde. Die Autorin spricht dabei Themen an, welche fortwährend aktuell sind und die Menschen seit jeher beschäftigen. Dazu gehören beispielsweise die Frage nach Gott und dem Teufel, Identitätssuche und Liebe.

Besonders im Vergleich mit Rices späteren Werken (z.B. "Blood Canticle") fällt auf, wie viel Herzblut und Energie in "Interview with the Vampire" (dt. "Schule der Vampire", "Interview mit einem Vampir", "Gespräch mit einem Vampir") steckt. Ein Grund dafür ist, dass Anne Rice in dem Buch den Tod ihrer kleinen Tochter Michelle verarbeitete, welche im Alter von fünf Jahren an Leukämie starb. Mit Hilfe des Protagonisten Louis, drückte Rice ihre Gedanken und Gefühle aus, die sie während dieser Zeit bewegten.

Fazit: Bei "Interview with the Vampire" handelt es sich um ein sehr tiefgründiges Buch, mit dem Anne Rice 1976 einen Grundstein legte und später zur "Königin des Vampirromans" wurde. Ich empfehle dieses Buch allen Fans von Vampirromanen, aber auch jenen Lesern, die eigentlich nicht so auf Vampirromane "stehen".

Als kleine Hilfe und weil oft danach gefragt wird, zum Schluss noch die Reihenfolge der "Chronik der Vampire":

1.) "Interview mit einem Vampir" (Originaltitel: "Interview with the Vampire")
2.) "Der Fürst der Finsternis" (OT: "The Vampire Lestat")
3.) "Die Königin der Verdammten" (OT: "The Queen of the Damned")
4.) "Nachtmahr" (OT: "The Tale of the Body Thief")
5.) "Memnoch der Teufel" (OT: "Memnoch the Devil")
6.) "Armand der Vampir" (OT: "The Vampire Armand")
7.) "Merrick oder die Schuld des Vampirs" (OT: "Merrick")
8.) "Blut und Gold" (OT: "Blood and Gold")
9.) "Blackwood Farm" (OT: "Blackwood Farm")
10.) "Hohelied des Blutes" (OT: "Blood Canticle")
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am 13. Februar 2011
Irgendwann habe ich mal ganz dreist gesagt: ohne Anne Rice keine Buffy, keinen Angel, kein "Underworld" und auch sicher keine Stephenie Meyer. Der Protest war vorhersehbar, aber ich stehe dazu: hätte Anne Rice nicht dieses Buch geschrieben, wären Vampire heute nicht (wieder mal) so populär und hätte es nicht diesen "Schnitt" gegeben, dass der Vampir vom Monster und Untoten zum smarten Liebhaber und Actionhelden wurde.

Zur Schulzeit war ich schon Vampirfan und einer meiner Lieblingsfilme war der alte "Dracula" mit Christopher Lee. Aber dort waren natürlich die Verhältnisse noch klar: Dracula war der Bösewicht, die Vampirjäger die Guten. Von einem Vampir gebissen oder gar selbst zu einem Vampir gemacht zu werden, das war grauenhaft und mir gruselte es ordentlich, jedes Mal, wenn Dracula auftrat.

Als ich dann irgendwann durch eine Empfehlung in einer Zeitschrift auf "Gespräch mit dem Vampir" (so hieß das Buch damals noch) stieß, war ich auf den ersten Seiten wirklich ehrlich sehr verwirrt. Es wirkte absolut bizarr und gleichzeitig faszinierend wie hier der Vampir selbst (namens Louis, dass er auch noch Pointe du Lac heißt, das hat Rice tatsächlich erst in späteren Bänden dazu gestellt) ganz nüchtern über sein Leben als Mensch, seine Umwandlung (er will aus einer ziemlich schrägen Selbstbestrafungsmanie heraus Vampir sein), seine ersten Opfer (so nach dem Motto: "tja, ich musste ja dann wohl mal loslegen mit dem Töten, nicht wahr?") und seine zu späte Erkenntnis, dass seine Entscheidung eine totale Katastrophe war, denn Vampirsein, das ist doch noch eine schlimmere Hölle, als er vermutet hatte. Außerdem geht ihm sein "Schöpfer" Lestat, ein angeberischer Gernegroß, der im Vampirdasein wohl die Erfüllung seiner narzisstischen Persönlichkeit gefunden hat, mehr und mehr auf die Nerven.

Anders als Lestat sucht Louis nach Alternativen, akzeptiert sein Schicksal irgendwann nicht mehr einfach und versucht eine Weile, zu existieren ohne Menschen zu töten (alles das wurde später von Stephenie Meyer und Joss Whedon übernommen, auch hier leben Edward und Angel von Tieren und Blutkonserven). Zudem würde er gern reisen, die Welt sehen, doch Lestat hat eben keine Lust dazu und hängt wie ein quengeliges Kind an seinem "Freund", der es nicht über sich bringt, seinen "Schöpfer" einfach allein zurückzulassen.

Ich weiß, dass Louis später und vor allem in der Verfilmung zu einem ziemlichen melancholischen Trauerkloß wurde, der vor allem mit einem trüben Dackelblick vor sich hin leidet. Aber hier im Buch ist er noch ein anderer, ein oft sehr zynischer Mistkerl mit Neigung zu gewalttätigen Wutausbrüchen (der dem Lestat der späteren Bücher gar nicht so unähnlich ist), der große Stücke auf sich selbst hält und letztlich (so endet das Buch auch, aber kein Sorge, dies verrät nicht zu viel) als "einsamer Wolf" am besten zurecht kommt.

Man kann Louis nicht wirklich lieben (nicht in diesem Buch, später hat er sicher einen "Gutvampir"-Faktor, denn er entdeckt plötzlich Angel-mäßig seine sanften Seiten), aber man ist doch fasziniert von der Wilde-artigen Dekadenz seiner Erzählung, die auch immer wieder in oft geradezu poetischen inneren Monologen gipfelt (so was liebt oder hasst man eben - mir gefiel Louis' Zwang zur ständigen Reflexion ganz gut).

Wohl als Ventil für die Trauerarbeit nach dem tragischen, viel zu frühen Krebstod ihrer Tochter Michelle spinnt Rice auch die Geschichte eines Vampirkindes ein. Claudia wird mit erst 5 Jahren von Lestat teils aus Übermut, teils aus dem Wunsch heraus, Louis an sich zu binden, zum Vampir gemacht. (Lestat hat erkannt, dass Louis trotz seines Zynismus auch eine verantwortungsvolle Seite hat, warum sonst hätte er sich noch ewig um seinen kranken, alten Vater gekümmert, der nicht wusste, dass sein Sohn ein Vampir war. Mal ehrlich, geht es noch abgedrehter???) Im Laufe der Geschichte spielt Claudia eine große Rolle, als Louis und Lestat quasi um sie kreisen, als würden sie wie Engel und Teufel um ihre Seele kämpfen. Bis zu dem bitteren Ende.

Ein wohl einzigartiges Werk der Vampirliteratur, dass selbst Rice persönlich später nicht mehr einholen konnte (die weiteren Bände der Chronik sind weitaus konventioneller) und das sicher in einer anderen "Liga" spielt als "Bis(s)" oder sonstige neuere Werke, in denen Vampire doch in erster Linie gut aussehen und/oder verdammt cool sind. ;-)
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am 30. Juli 2015
Dieses Buch hat mich umgehauen! Ich bin ein großer Fan von Vampirromanen und habe bereits sehr viele gelesen. Manche gefielen mir sehr, andere weniger. Heutzutage gibt es sie ja wie Sand am Meer, da erwartet man keine großen Überraschungen mehr.
Skeptisch habe ich mich an diesen Klassiker gewagt und bin begeistert! Eine tolle Autorin, die die Charaktere detailliert beschreibt und mit ihnen fühlen lässt! Die Geschichte ist aus Louis Sicht geschrieben, wie er zum Vampir wurde, welchen mitreißenden Weg sein Leben nahm und wie er sich währenddessen mit den Fragen der Menschheit, der Suche nach der Wahrheit und dem Glauben auseinandersetzte. Ich konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen und hab an manchen Stellen fast eine Träne vergossen, so sehr hat mich seine Story mitgenommen! Das Buch ist sehr leicht geschrieben und es umgibt (wie ich finde) eine besondere Atmosphäre. Alles in allem ein fantastischer Klassiker, den ich jedem empfehlen würde! Ob man Vampirromane normalerweise mag oder nicht. Interview mit einem Vampir ist ein Must have ;)
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TOP 1000 REZENSENTam 29. September 2011
Anne Rices Chronik der Vampire ist schon sozusagen ein Klassiker, "Interview mit einem Vampir" ist der erste Roman daraus, insgesamt besteht die Chronik aus 10 Büchern, in denen die Autorin eine ganz eigene dunkle Welt geschaffen hat.
Die Athmosphäre dieses Romanes ist einzigartig, hat mich begeistert und nicht mehr losgelassen. Ich habe mich selten so in einem Roman verloren. Die Handlung ist fesselnd, spannend und nicht vorhersehbar.
Die wundervollen düsteren Protagonisten haben mich fasziniert, ihre Charaktere sind vielschichtig und detailliert ausgearbeitet. Sie haben mich in ihre dunkle Welt hineingezogen und begeistert!
Dies ist einer der ersten Romane die ich als Jugendliche vor Jahren gelesen habe. Auch nach vielen Jahren mag ich diese Bücher noch sehr und konnte sie lange nicht wieder weglegen, ich war geradezu süchtig nach diesen Büchern...
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am 9. Juni 2015
Klappentext:
Er ist so schön wie ein Engel und so unverletzbar wie ein Gott: Lestat de Liancourt, der ewige Rebell unter den Vampiren, Beherrscher der Finsternis und Verführer von großer erotischer Kraft. Mit seinem Schützling Louis macht er sich auf die Reise durch die Nacht – auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteurern in der ewigen, dunklen Unsterblichkeit.

Einordnung:
- Interview mit einem Vampir (Teil 1)
aus dem zunächst als Einzelband geplanten Buch ist eine Reihe geworden
- Der Fürst der Finsternis (Teil 2)
- Die Königin der Verdammten (Teil 3)
- Nachtmahr (Teil 4)
- Memnoch der Teufel (Teil 5)
- Armand der Vampir (Teil 6)
- Merrick oder die Schuld des Vampirs (Teil 7)
- Blut und Gold (Teil 8)
- Blackwood Farm (Teil 9)
- Hohelied des Blutes (Teil 10)
- Prinz Lestat (Teil 11)

Rezension:
Wer sich den Klappentext ausgedacht hat, hat das Buch offenbar nicht gelesen. Der letzte Satz beschreibt so ziemlich das Gegenteil der Handlung, an der Lestat beteiligt ist. Sie reisen nicht herum, sondern leben lediglich an zwei verschiedenen Orten. Außerdem setzt Lestat alles daran zu verhindern, dass sich Louis, der Erzähler der Geschichte, auf die Suche nach anderen Vampiren macht. Auch nach Abenteuern und Abenteurern sucht Lestat bestimmt nicht, denn eigentlich will er nur Geld mit beiden Händen aus dem Fenster werfen, ohne einen Finger dafür krümmen zu müssen, es zu bekommen. Allerdings hatte ich den Klappentext nicht gelesen, bevor ich das Buch angefangen habe, sodass er zumindest bei mir keine falschen Erwartungen geweckt hat.

Der Titel des Buches hingegen trifft den Inhalt ziemlich genau. Bis auf ganz wenige Sätze handelt es sich fast ausschließlich um einen Dialog zwischen dem Vampir Louis und einem Jungen, der das Interview führt. Allerdings sind die Redeanteile des Vampirs so groß, dass ich zwischendurch immer wieder vergessen habe, dass es nur Erzählungen sind. Dadurch kommt enorme Spannung auf, denn es entsteht der Eindruck als würden die Dinge gerade im Moment geschehen. Das ist wirklich gut gemacht. Immer wieder haben mich dann die Einwürfe des Jungen, der das Interview durchführt, aus dem Konzept gebracht und die Spannung abreißen lassen, nur um sie wenige Sätze später wieder aufzunehmen, weil die Schilderungen spannend genug sind, um den Leser die Unterbrechung beinahe direkt wieder vergessen zu lassen.
Nichtsdestotrotz hat sich das Buch zwischenzeitlich auch sehr gezogen. Es gibt Handlung über Handlung und es passiert immer mehr und mehr, aber die Seiten werden einfach nicht weniger. Und das liegt nicht einfach an meiner Ausgabe, das Buch hat tatsächlich nur knapp 300 Seiten. Daher hatte ich immer wieder das Gefühl, überhaupt nicht vorwärts zu kommen. Vermutlich hat dazu auch beigetragen, dass ich keine Idee hatte, worauf die Geschichte hinauslaufen sollte. Das hat sich leider auch nach dem Beenden des Buches nicht geändert. Ich weiß immer noch nicht, worauf die Geschichte abzielt, außer dass Louis dem Leser seine Lebensgeschichte erzählen konnte.

Zunächst positiv, später allerdings negativ ist mir aufgefallen, dass Homoerotik eine sehr große Rolle einnimmt in diesem Buch. Ich weiß nicht, ob es vielleicht am Wesen der Vampire liegt, aber es gibt mehr gleichgeschlechtliche Bindungen und homoerotische Gefühle als heterosexuelle Charaktere. Im Prinzip stört mich das natürlich nicht, ich finde es beeindruckend, dass das in einem Buch von 1976 (Erscheinungsjahr des englischen Originals) schon so selbstverständlich aufgegriffen wird. Allerdings hat es sich irgendwann so gehäuft, dass ich nach einiger Zeit nur noch „Wie jetzt, der auch?“ denken konnte. Besonders weit ausgeführt wird es nicht, über Umarmungen, Händchen halten und kurzweilige Lustgefühle geht es nie hinaus, aber dafür hatte ich das Gefühl, dass sich nahezu jeder männliche Charakter in fast alle anderen männlichen Charaktere, der er im Laufe der Geschichte trifft, verliebt. Etwas weniger hätte es da durchaus auch getan.

Fazit:
Obwohl es sich bei dem gesamten Buch um ein Interview handelt, ist es wirklich spannend. Die Redeanteile des Vampirs Louis sind so groß, dass ich immer wieder vergessen habe, dass die Ereignisse sich nicht gerade abspielen, sondern bloß berichtet werden. Nichtsdestotrotz zieht sich die Geschichte hin und wieder und hat bis zum Schluss kein erkennbares Ziel. Außerdem scheint beinahe jeder auftauchende Charakter homosexuell zu sein. Anfangs ist das noch beeindruckend, später wirkt es irgendwann unrealistisch. Insgesamt bekommt „Interview mit einem Vampir“ daher vier Schreibfedern von mir.
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am 29. September 2011
Die Geschichte beginnt damit, dass der Journalist Daniel in einem Hotelzimmer die Chance bekommt, auf ein ganz großes Interview. Sein Interviewpartner ist der Vampir Louis de Pointe du Lac.

Er beginnt in den späten 17hunterter Jahren. Gerade hatte er Frau und Kind verloren und war des Lebens überdrüssig, als der Vampir Lestat ihn findet und zu einem Vampir macht. Gemeinsam leben die beiden Vampire auf der Plantage von Louis. Während Lestat sich an den Sklaven labt, möchte Louis seinen Seelenfrieden wieder finden und zündet das Haus an. Als Lestat schließlich immer ausschweifender und blutrünstiger wird, möchte sich Louis gänzlich von ihm lossagen. In diesem Moment läuft er dem kleinen Mädchen Claudia über den Weg, deren Mutter an der Pest gestorben ist. Um sie zu erlösen beißt Louis sie, wird aber von Lestat überrascht und flüchtet. Lestat indes nimmt das Mädchen mit und macht sie ebenfalls zu einem Vampir, um Louis wieder fester an sich zu binden. Gemeinsam mit dem Vampirkind leben sie wie eine kleine Familie, bis schließlich Claudia nach 30 Jahren - noch immer im Körper eines kleinen Mädchens gefangen - Lestat ermordet. Gemeinsam begeben sich Louis und Claudia schließlich auf die Reise, um nach anderen Vampiren zu suchen. Doch nicht überall werden sie freundlich empfangen.

Interview mit einem Vampir war mein erstes Vampirbuch und es hat mich gefesselt. Anne Rice hat es geschafft faszinierend über die Wesen der Nacht zu schreiben und doch viele neue Aspekte einzubringen. Das Buch ist eigentlich eine absolute Pflichtlektüre für Fans von Dracula und Co.!
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am 16. Oktober 2014
Meine Meinung/ Fazit:
Vielen kennen bestimmt den gleichnamigen Film, aber auch ohne diese Hollywood- Schauspieler ist dieses Buch lesenswert.
Wie bei so vielen anderen Verfilmung ist das Buch um Klassen besser. Das Buch ist so faszinierend, die Geschichten aus der dunklen Welt von Lestat, Louis und Claudia.

Rice erzählt die Geschichte des jungen Plantagenbesitzers Louis, der durch ein Unglück seinen Bruder verlor und mit ihm die Freude am Leben. Dann begegnet er dem Vampir Lestat, der ihn mit großen Versprechen und Abenteuer in seine dunkle Welt der lockt. Anfangs ist Louis beeindruckt, erkennt aber dann schnell, wie schrecklich die Ewigkeit sein kann, denn er bringt es einfach nicht fertig zu töten.
Um ihn dennoch an sich zu binden, erschafft Lestat den Kindvampir Claudia und verstößt damit gegen die uralten Gesetze der Vampire.
Anne Rice bringt mit ihrem Schreibstil in der Geschichte die ganzen Gefühle und Emotionen nicht nur von Louis fantastisch rüber, sondern auch von Lestat und Claudia erzählt sie eindrucksvoll.

Die Figuren beschreibt sie mit ihrem Schreibstil so wundervoll, aber auch das ganz Geschehen kommt dabei nicht zu kurz. dieses Buch ist so spannend geschrieben. Es macht einem riesigen Spaß zu lesen.
Für jeden, der schon immer mal ein Buch aus dem Vampir- Genre lesen wollte und nicht so ganz wusste welches, für den ist der Einstieg mit diesem "Klassiker" genau das richtige und bekommt von mir 4 von 5 .
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TOP 500 REZENSENTam 17. August 2011
Inhalt:
1791 in Louisiana: der 25-jährige Louis ist das Oberhaupt seiner Familie und lebt ein luxuriöses Leben. Nach dem Tod seines Bruders bricht sein altes Leben in sich zusammen - Louis fühlt sich schuldig, wird immer gleichgültiger gegenüber seinem eigenen Leben und trifft schließlich auf den Vampir Lestat. Dieser macht Louis zum Vampir, doch Louis findet wenig Gefallen am Töten, fühlt sich von Lestat wenig unterstützt und wenig über das Vampirleben aufgeklärt. Eines Tages müssen die beiden Vampire Louis' Besitz verlassen, da die Sklaven misstrauisch geworden sind und sich auflehnen. Wohin wird sie ihre Reise führen? Kann sich Louis von Lestat lösen?

Mein Eindruck:
Ich habe den Film zum Buch bereits mehrmals gesehen und muss sagen, dass ich diesen deutlich besser als den Roman finde. Was im Film auch beim wiederholten Anschauen atmosphärisch und spannend ist, wirkt im Roman meiner Meinung nach nur wie ein weitschweifiges Geplauder ohne Stimmung und ohne Authentizität. Ganze Passagen habe ich schließlich quer gelesen, da die Autorin wenig Spannung erzeugen konnte und der Roman nur vor sich hin plätscherte.

Mein Resümee:
Ich kann das Buch nicht empfehlen und werde kein weiteres Buch der Autorin lesen.
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am 18. Juni 2009
als großer vampirroman fan bin ich natürlich um anne rice nicht herum gekommen und ich muss sagen das dieser roman nach blut und gold das beste war was ich von miss rice gelesen habe. ihre vorstellung von vampiren und ihrem täglichen leben ist einfach nur einzigartig. man kann sich in jedes ihrer bücher hineinversetzten und man leidet, liebt und lebt mit jeder figur mit. ein kleiner negativer punkt (wie auch in anderen ihrer geschichten) ist die extreme detailgenauigkeit und das sich ein paar kapitel dadurch ein wenig zu lange ziehen. aber wenn man die anstrengenden stellen mal überwunden hat ist es einfach nur klasse.
sicher scheiden sich bei vielen ihrer romane die geister aber meiner meinung nach ist sie die königin der vampirgeschichten!
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am 30. Juli 2012
Ein junger Journalist trifft den Vampire Louis und dieser erzählt ihm seine Lebensgeschichte. Wie er von dem Vampir Lestat zu einem Geschöpf der Nacht wird, doch versäumt Lestat ihm wichtige inge bei zu bringen. Um Louis noch fester an ihn zu binden, verwandelt er das Kind Claudia in einen Vampire. Doch nach 50 wird sie unglücklicher, den ihr Geist wird älter, aber ihr Körper bleibt der eines Kindes. Zusammen mit ihr versucht Louis Lestat zu töten und als das misslingt fliehen beide nach Europa, wo sie hoffen andere ihrer Art zu finden. Sie finden sie zwar in Paris, doch führt das zum Tod von Claudia und Louis zieht mit dem Vampir Armand weiter. Doch ihre Reise führt ins Ungewisse.
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