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Kundenrezensionen

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am 25. September 2006
In ihrem neuen Roman "Das Echo der Schuld" präsentiert sich Charlotte Link wieder als Meisterin in der Darstellung der menschlichen Psyche und wird ihrem Ruf als eine der besten deutschen Krimi-Autoren wieder einmal gereicht.

Kurz zum Plot: Als das deutsche Aussteigerehepaar Nathan und Livia Moor vor der Küste Schottlands Schiffbruch erleidet, nimmt sich Virginia Quentin dem nunmehr mittellosen Ehepaar an und bietet ihnen entgegen der strikten Einwände ihres Mannes Frederic, der sofort eine intuitive Abneigung gegen den zwielichtigen Nathan verspürt, Unterkunft in dem Ferienhaus der Familie Quentin auf der Insel Skye an. Zurück auf ihrem Landsitz in der Nähe Londons steht Nathan auch dort bald vor der Tür und Virginia, die sich gleichzeitig zu ihm hingezogen und aufgrund seiner Dreistigkeit und Aufdringlichkeit von ihm abgestoßen fühlt, bringt ihn erneut in ihrem Haus unter. Schon bald entspinnt sich eine interessante Beziehung zwischen den beiden, und Virginia beginnt, Nathan aus ihrer Vergangenheit zu berichten, über der ein dunkles Geheimnis und eine große Schuld liegt. Gleichzeitig werden mehrere ermorderte Kinder in der Gegend aufgefunden und eines Tages verschwindet auch die Tochter der Quentins spurlos. Ein Wettlauf mit der Zeit um das Leben der kleinen Kim beginnt. Schon bald keimt in Virginia der Verdacht auf, dass Nathan mit dem Verschwinden ihrer kleinen Tochter mehr zu tun haben könnte, als ihr lieb sein kann...

"Das Echo der Schuld" ist ein fantastisches Buch über die Abgründe der menschlichen Psyche, über Traumata, Schuld, Vergebung und den Weg zum eigenen Ich. Charlotte Link gelingt es ausgezeichnet, die Geschichte und das Schicksal Virginias mit der Krimihandlung zu verknüpfen und eine stimmige Geschichte mit interessanten Wendungen auf einem konstant hohen Spannungsniveau zu erzählen. Die Charaktere sind meisterhaft ausgearbeitet und ermöglichen tiefe Einblicke in das menschliche Handeln und Fühlen. Meines Erachtens nach ist "Das Echo der Schuld" eines der besten Bücher, die Charlotte Link je geschrieben hat.
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am 17. September 2006
Charlotte Link hat mit ihren letzten Büchern ihrem vorrangig weiblichen Publikum ja so manchen Bären aufgebunden. Ihre Bücher waren bestenfalls mittelmäßiges Schmökerfutter, kaum zu Ende gelesen, schon vergessen! Mit "Das Echo der Schuld" kann sie aber endlich wieder an ihre großen Erfolge wie "Das Haus der Schwestern" oder "Die Rosenzüchterin" anschließen.

530 spannende Seiten warten auf die Leserinnen und Leser und gleich mit den ersten Kapiteln wird man unwillkürlich in die Geschichte hineingezogen.

Im Mittelpunkt stehen zwei Ehepaare, deren Schicksale miteinander verknüpft werden.

Zum einen die beiden deutschen Aussteiger Nathan und Livia Moor, die mit ihrem Segelschiff verunglücken und nur die nackte Existenz retten können. Aufgenommen werden die beiden vor der Küste Englands von Frederic und Virginia Quentin, sehr zum Missfallen von Frederic, der ahnt, dass bald nichts mehr so sein wird, wie zuvor. Denn Nathan gelingt es, Virginia aus ihrer Melancholie zu reißen, die die Ehe schon lange belastet.

Gleichzeitig erschüttern zwei schwere Verbrechen, bei denen zwei Mädchen sexuell missbraucht und schließlich getötet werden, die Umgebung. Schließlich verschwindet auch Virginia und Frederics Tochter...

Charlotte Link zieht in diesem Buch sämtliche Register und unterhält durch eine perfekt und schlüssig aufgebaute Geschichte. Im Wechsel zwischen der Kriminalgeschichte und der Handlung der vier erwachsenen Personen, die auch von Rückblenden durchsetzt sind, spinnt sie ein immer engmaschigeres Netz, in dem sämtliche Fäden schließlich zusammenlaufen. Das Ende des Buches, dass für lange Zeit vorhersehbar erscheint, ist doch überraschend. Einen zusätzlichen Reiz erzeugt Charlotte Link dadurch, dass man das Buch quasi in "Echtzeit" lesen kann, da die Handlung von August bis September 2006 spielt.

Dieses Buch ist perfekt für lange Herbstabende, an denen man sich einfach zurücklehnen und fallen lassen möchte in eine gut erzählte Geschichte. Charlotte Link hat bewiesen, dass sie den Vergleich mit ihren angelsächsischen Kolleginnen nicht zu scheuen braucht und zurecht von ihren vielen Leserinnen und Lesern geschätzt wird! Und da es eben auch literarisch nicht immer Kaviar sein muss und man manchmal von einem Butterbrot genauso gut satt wird, kann ich dieses Buch uneingeschränkt allen, die Lust auf gute Unterhaltung ohne großartigen Tiefgang haben, wärmstens empfehlen!
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TOP 500 REZENSENTam 30. März 2014
Die Schatten der Vergangenheit können sehr lang sein - und manchmal holen sie einen auch ein, auf die eine oder andere Weise.

Virginia Quentin lebt (meistens ohne ihren Ehemann, einen aufstrebenden Londoner Banker und Politiker) auf dem Landsitz der Familie in King's Lynn nordöstlich der britischen Hauptstadt. Es ist ein viel zu großes Haus, dessen viele Bäume rundherum die Sonnenstrahlen kaum einmal durchdringen können. Bei ihr ist immer ihre 7-jährige Tochter Kim und das Verwalterehepaar Walker. Virginia jedoch gefällt es dort trotz der fast immerwährenden Düsternis - weshalb?

In den Ferien, die sie zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter auf der Insel Skye im schottischen Hochland verbringt, nimmt sie die Schiffbrüchigen Nathan und Livia Moor in ihrem dortigen Ferienhaus auf, obwohl ihr Mann überhaupt nicht damit einverstanden ist, da er Nathan von Anfang an mißtraut und ihn für einen Parasiten hält. Später folgt Nathan der Familie auf ihren Landsitz und wird zum ungebetenen Gast, was auch nur deshalb möglich ist, weil sich Frederic Quentin zu diesem Zeitpunkt in seiner Wohnung in London aufhält. Virginia gerät immer mehr in Nathans Bann...

Zur selben Zeit verschwinden zwei kleine Mädchen im näheren Umkreis von King's Lynn und werden später ermordet aufgefunden. Hat Nathan eventuell etwas damit zu tun? Virginia weiß nicht mehr, was sie ihm glauben soll, als später auch noch ihre eigene Tochter wie vom Erdboden verschluckt ist.

Dieses Buch hat mir nicht eine einzige Minute Langeweile bereitet. Die Lebensweise und Tragik der einzelnen Figuren sind hervorragend herausgearbeitet worden. Man verspürte Mitleid mit Liz Alby und ihrem verkorksten Leben, "geschlagen" auch noch mit einem ungewollten Kind, der Verzweiflung von Claire Cunningham, der Mühsal von Doris Brown und den unerfüllten Wünschen der kleinen Kinder, die aus diesem Grund so eine leichte Beute wurden. Ich konnte jeden Protagonisten so gut verstehen und seine entsprechende Handlungsweise. Welche schicksalhaften Fügungen es gibt, daß man in einen Strudel gezogen wird, aus dem es kein Entkommen gibt oder "Zufälle", die einem das Leben retten.

Die Handlungsweisen von Virginia Quentin waren in der Tat zeitweise nicht unbedingt nachvollziehbar oder irgendwie dann auch wieder doch. Eine Frau in den 30-ern, die sich seit Jahren von der Welt draußen abkapselt und dann an einen charmanten und geheimnisvollen Menschen gerät, der ihre Seele berührt - das hat es alles schon gegeben. Und dann können Dinge erfolgen, die man sich später nicht mehr erklären kann. Als Außenstehender sollte man nicht be- oder verurteilen, denn niemand anderer steckt in der Haut desjenigen, den es betrifft. Nathan hat es "drauf", einen dazu zu bringen, ihn nicht abzuweisen und sich immer mehr an Geld, Dach über dem Kopf, Auto und Essen zu erschnorren. Und seine Frau hat es nie geschafft, ihn sich vom Hals zu schaffen. Es gibt Menschen, die lieber ihr ganzes Leben lang leiden als Tatsachen zu schaffen - auch wenn sie erst schwierig sind und weh tun.

Der Roman lebt von der ständigen Bewegung der Gestalten. Irgendjemand ist ständig unterwegs, verschwunden, taucht wieder auf - und man hat keine Ahnung, wie das alles zusammenhängt. Die Zeichnung der einzelnen Figuren empfand ich als sehr gelungen, sogar Chefinspektor Baker von der dortigen Polizei, der die Kindermorde aufklären soll und sehr einfühlsam mit den Eltern der Betroffenen umgeht.

Eine sehr plastische Geschichte, die mich tagelang gefangen hielt.
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am 25. Dezember 2007
Ich habe noch kein Buch von Charlotte Link gelesen, das mich nicht auf die eine oder andere Art gefesselt hat. "Das Echo der Schuld" habe ich an zwei Abenden ausgelesen - denn einmal begonnen, möchte man es am liebsten nicht mehr zur Seite legen. Die geschickte Verflechtung der verschiedenen Handlungsstränge und Perspektiven, aber auch die ungemein einfühlsame Erzählweise bei diesem sensiblen Thema sorgen für ein emotionales Wechselbad - man kann die kindliche Faszination für den "netten Mann" nachvollziehen, man spürt den Schmerz der Eltern der toten Kinder... und die Entlarvung des Kindermörders schließlich sorgt für eine Gänsehaut. Fünf Sterne de luxe!
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am 26. Dezember 2014
Den Inhaltstext kennt ihr ja schon, daher rezensiere ich nur nach meiner persönlichen Note ohne darauf einzugehen.
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und ist flüssig. Es lest sich sehr gut, die Spannung baut sich grandios auf. Störend finde ich, genau in den Momenten springt sie immer zwischen den Familien und deren Geschehnissen hin und her. Das hört aber gegen Mitte des Buches auf, da alles zusammen geführt wird.
Ich persönlich habe nach dem Mord des zweiten Mädchens (das beschreibt sie gott sei dank nicht im Detail), sofort das Gespräch mit meiner Tochter gesucht um über das Thema zu sprechen.
Etwas unwirklich finde ich das Verhalten von Virginia ohne zu viel zu verraten!
Das Ende kam dann schnell und überraschend. Selbst grübelt man ja mit, wer der Täter sein könnte.
Ich kann es nur empfehlen, wenn auch ein paar kleinere Sachen stören.
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am 7. Juni 2014
Ich liebe Thriller. Dean Koontz zum Beispiel.
Seit Jahren wehre ich mich dagegen, Charlotte Link zu lesen. Meine Frau empfiehlt mir diese Bücher immer und immer wieder. Ich wollte aber nun mal keine Frauenromane lesen. Ein Schönes Vorurteil hielt mich davon ab: ALS MANN CHARLOTTE LINK ...
Bis jetzt.
Nun habe ich mein erstes Buch von Charlotte Link gelesen, Das Echo der Schuld.
Ich bin total geflasht.
So was von spannend. Eine derart Bildreiche Sprache habe ich selten erlebt.
Die vielen kleinen und kleinsten Szenen, die jeder schon einmal so oder so ähnlich erlebt hat.
Wie kann man den Menschen so detailliert auf den Mund schauen und das so pointiert wieder geben?
Wunderbare, separate Handlungsstränge, die zu einem harmonischen Ganzen zusammen wachsen.
Man rätselt und fiebert bis zum Schluss.
Alles ist so logisch und könnte so sein und trotzdem kommt man nicht allein dahinter.
Das ist schriftstellerische Handwerkskunst auf höchstem Niveau.
Ich muss Charlotte Link um Verzeihung bitten, da ich ich ihre Romane jahrelang abgelehnt habe, ohne zu wissen, was sich darin verbirgt. Wie dumm von mir.
Ich werde alle Romane von Charlotte Link genießen. Zeile für Zeile.
Und bleibe trotzdem ein ganzer Mann.
Mein unbedingte Empfehlung an alle.
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am 28. Dezember 2011
Die Geschichte ist gut konstruiert, die Handlungsstränge gekonnt ineinander gefügt, der ganze Ablauf der Geschehnisse in sich schlüssig abgewickelt. Ein guter Krimi! Hinzu kommen die intensiven Bilder, die C. Link von der wilden, herben Landschaft Nordenglands vor dem Auge des Lesers entstehen lässt. Ja, das nimmt einen wirklich gefangen und gefällt.
ABER: die Hauptfigur Virginia ist alles andere als eine interessante, beachtenswerte Frau. Warum verhält diese sich einfach nur dämlich? Das bleibt von Frau Link leider unerklärt. Gleich zwei Mal lässt sich diese Nuss von grundanständigen, verlässlichen Männern existenzielle und materielle Sicherheit geben, und dann meint sie, ihr fehle das Abenteuerliche in ihrem Leben und sie müsse sich mit zwielichtigen Schönlingen einlassen, die sie am Ende nur verarschen. Meine Güte, und dabei bringt sie selbst rein garnichts auf die Reihe, treibt ohne Sinn und Verstand von einer Episode in die nächste und richtet dabei nur einen Haufen Schaden an. Da stimmt dann aber auf jeden Fall der Titel: ihre gegenwärtige Schuld ist wie das Echo ihrer früheren Schuld, aus der sie nichts gelernt hat. - Für eine dermaßen schlappe Frauenpersönlichkeit muss ich einen ganzen Stern abziehen!
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am 17. Februar 2014
Virginia ist mit dem erfolgreichen Bankier und angehenden Politiker Frederic verheiratet und lebt auf dem sehr abgelegenen und dunklen Familiensitz seiner Familie. Sie lebt dort meist alleine mit ihrer kleinen Tochter Kim, denn Frederic arbeitet in London und ist selten zuhause.
Doch es hat einen Grund, warum sie so zurückgezogen lebt - sie birgt ein dunkles Geheimnis, dass bisher niemand kennt.
Wenn Virginia keine Zeit hat, kümmert sich das Verwalterehepaar Grace und Jack Walker um die kleine Kim. Für Grace ist sie wie eine eigene Tochter.
Dann lernt Virginia Nathan, einen deutschen Schiffbrüchigen kennen und ist zum ersten Mal wieder richtig glücklich. Sie vertraut sich ihm fast komplett an.
In der Zwischenzeit verschwinden mehrere kleine Mädchen und werden kurze Zeit später tot und missbraucht aufgefunden. Und plötzlich verschwindet auch Kim. Steckt Nathan hinter den Morden? Virginia ringt mit sich und ihrer Vergangenheit. Vertraut sie sich Frederic doch an und lernt, mit ihrem dunklen Geheimnis zu leben?

Wieder mal ein spannender Roman von Charlotte Link, der eine überraschende Wendung nimmt.
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am 7. Februar 2007
Mit diesem Buch ist Charlotte Link ein psychologisches Meisterwerk geglückt. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Selten habe ich ein Buch gelesen, das in sich so stimmig ist. Es vereint alles, was eine erstklassige Lektüre ausmacht: Spannung, eine raffiniert konstruierte Geschichte mit unerwarteten Wendungen, glaubwürdige Figuren, stilistische Sicherheit und ein Motiv, das sich wie ein roter Faden durch das ganze Werk zieht.

Abgesehen von den Kindern ist keine der dargestellten Personen frei von Schuld, und gerade das macht sie für mich so faszinierend und lebensecht. Da ist zum Beispiel die überforderte junge Mutter, die ihre ungewollte Tochter am vollen Strand vierzig Minuten lang unbeaufsichtigt lässt, mit einer fatalen Folge. Der angebliche Schriftsteller Nathan Moor nickt am Steuer seines Schiffes für wenige Minuten ein und erleidet nicht zuletzt deshalb Schiffbruch. Die Protagonistin Virginia begräbt sich auf dem Anwesen ihres Mannes sozusagen selber bei lebendigem Leibe, als Sühne für ein Ereignis, das ihr Gewissen belastet. Ihr Ehemann bemerkt ihre Depression zwar, lässt sich aber aus Bequemlichkeit mit ihrer Antwort, alles sei in Ordnung, abspeisen. Als ein Kindesmörder sein Unwesen treibt, können die Lebenslügen nicht mehr länger aufrechterhalten werden. Was danach folgt, fand ich so spannend, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, bis ich den Schluss gelesen hatte.
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am 24. Juli 2014
Sicherlich eines der schlechtesten Bücher, das ich je gelesen habe. Die Handlung nicht langweilig oder verworren wie bei anderen schlechten Werken. Dafür ist dieses Buch sprachlich unfassbar plump und peinlich. Die Charaktere sind holzschnittartig gezeichnet, sind unglaubwürdig und ersticken unter einem Ballast von Plattitüden, Kitsch und Allgemeinplätzen (Sex ist z.B. immer "Verschmelzen", andauernd werden Personen miteinander verschmolzen; es ist unerträglich). Dabei stellt sich ein eigenartiger Effekt ein: Fremdschämen. Atemlos verfolgt man die intellektuelle Entblössung der Autorin.

Erschreckendes Fazit: die erfolgreichste deutsche Schriftstellerin kann gar nicht schreiben!
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