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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen85
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Oktober 2009
In diesem Roman, mein erster von Deana Zinßmeister, wird von der Hexenverfolgung kurz vor den dreißigjährigen Krieg im 17. Jahrhundert erzählt.

Und diese nun schon oft von mir gelesene Handlung "Hexenverfolgung vor dem dreißigjährigen Krieg" wurde auch mit diesem Roman von mir verschlungen. Als erstes hebt sich dieser Roman schon mal durch die fünf Handlungsstränge von anderen Romanen ab. Dass gefiel mir sehr gut, denn Deana Zinßmeister schafft es, diese unterschiedlichen Schicksale geschickt zu verweben, ohne dass es kompliziert wird. Außerdem bekommt man so mal einen anderen Stil geboten, denn aus fünf Blickwinkeln gleichzeitig bekommt man selten eine Geschichte erzählt.

Dabei geht es um fünf junge Leute, die durch verschiedene widrige Umstände gezwungen werden ihre Heimat und die Menschen, die sie lieben zu verlassen um ein neues Leben weit weg von Zuhause zu beginnen. Dabei treibt die Autorin die Geschichte immer weiter voran, bis am Ende alle Fäden zusammenlaufen. Die fünf Geschichten sind sehr unterschiedlich, aber jede für sich gut ausgearbeitet und spannend erzählt. Die Figuren sind überwiegend sympathisch und außerdem glaubwürdig. Dabei könnte ich nicht mal sagen, wer mit welcher Geschichte mir dabei am besten gefiel. Ich fand alle gut, ohne jemanden hervorzuheben.

Was bei diesem Roman noch auffällt, ist, dass die Autorin gleich zu Anfang schreibt, was wahr ist und was Fiktion. So wusste ich gleich zu Anfang, welche Person schon mal gelebt hat und zu welchen Zeitpunkt das war. Denn die Zeit stimmte nicht immer mit ihrer 1617 spielenden Geschichte überein.

Der Schreibstil ist sehr einfach und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen und bin sehr gespannt auf weitere Bücher Zinßmeisters.
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am 12. Juni 2009
Deana Zinßmeister stellt in ihrem historischen Roman Das Hexenmal" dem Leser fünf Figuren vor, die aus verschiedenen Gründen in Gefahr sind. Die Magd Franziska liebt den Sohn ihres Herrn und soll deshalb als Hexe angeklagt werden. Katharina soll den Mann ihrer verstorbenen Schwester heiraten, möchte aber lieber den Armen helfen wie ihr Vorbild die Heilige Elisabeth. Der junge Mönch Burghard wird von seinem Bruder Servatius des Diebstahls bezichtigt. Clemens flieht vor seinem Schwager, der über Leichen geht, um an den Besitz der Familie Arnold zu kommen.

Trotz der Vielzahl an Figuren ist es der Autorin hervorragend gelungen, alle gut zu beschreiben und ich habe niemals den Überblick verloren. Auch die Landschaft des Eichsfeldes und die Städte konnte ich förmlich vor meinem inneren Auge sehen. Die historischen Fakten sind sehr genau recherchiert. Deana Zinßmeister lässt ihr Wissen um die Ereignisse dieser Zeit immer wieder geschickt in die Geschichte einfließen.

Auch an Spannung mangelt es diesem Werk nicht. Die fünf Menschen waren mir schnell ans Herz gewachsen und ich wollte wissen, ob ihnen die Flucht vor ihren Verfolgern gelingt. Gegen Ende konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Fazit: Ein spannender und hervorragend recherchierter historischer Roman, der wie ein Film vor meinem inneren Auge ablief.
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am 21. Februar 2010
Das Hexenmal - ein Buch über das Schicksal von 5 jungen Leuten.
Sehr gut und flüssig geschrieben. Obwohl die Schriftstellerin zwischen den verschiedenen
Charakteren hin und her wechselt, kommt man nicht durcheinander und kann dem Verlauf des
Buches ohne Probleme folgen. Ja, man will sogar weiter und weiter und weiter ... lesen.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Man hat nicht den Eindruck das sich die Schriftstellerin etwas "Zusammen-Fantasiert" hat, sondern es könnte sich wirklich so zugetragen haben.

Ich hatte das Buch in 2 Tagen durch !!!
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am 21. Oktober 2009
Dieses Buch war das 1. , welches ich von Deana Zinßmeister las - ganz bestimmt nicht das Letzte!

Mit diesem Roman ist das Autorin ein fesselndes Werk ( ich las es in 2 1/2 Tagen/Nächten) gelungen - man fiebert förmlichmit den Hauptfiguren mit.
Da ist die junge Katharina, welche die heilige Elisabeth verehrt und ihren ungeliebten Schwager heiraten soll, der Großbauernsohn und seine Braut Franziska, welche von seinem Vater verleumdet und verfolgt werden, somit quer durchs Eichsfeld fliehen müssen, die Geschwister Anne und clemens, welche einem hinterhältigen Mörder aufgesessen sind und der junge Franziskanermönch Burghart.
Das Schicksal führt sie auf verschlungenen Pfaden zusammen und so kommt es für alle...
Zudem lässt die Autorin gekonnt historische Begebenheiten einfließen.

Meine Empfehlung : Unbedingt lesen!
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am 11. Januar 2010
Dieser historischen Roman von Deana Zinßmeister beschreibt für den Leser sehr autentisch das Schicksal von fünf Menschen in einer der schwersten Zeiten der Menschen in Europa.
Ich finde ihn sehr gelungen, denn beim Lesen bekommt man das Gefühl, einen Tatsachenbericht aus alter Zeit zu lesen. Die Karte des Eichsfeldes war Orientierung und ein wichtige Hilfsmittel zugleich. Den Roman las ich in drei Etappen und wollte ihn eigentlich gar nicht aus der Hand legen, weil ich ihn als sehr spannend empfand.
Ein empfehlenswerter Roman. gez. Jürgen Hoops von Scheeßel
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am 24. Februar 2011
Kurzinhalt:

Wieder mal ein Buch, dessen Klappentext man nicht lesen wollte, denn es wird fast alles vorweggenommen, was in dem Buch passiert. Keine Sorge, ich verrate nichts:
Tatsächlich beginnt das Buch mit mehreren, scheinbar nebeneinander laufenden Handlungssträngen. Hierbei lernt man folgende Figuren kennen:

- Katharina, deren Schwester im Kindbett stirbt und dessen Mann sie nun heiraten soll. Dabei wollte sie nie etwas anderes, als der Heiligen Elisabeth nacheifern.

- Burghard, ein junger Franziskanermönch, der mit seinem Mit-Bruder Servatius unterwegs ist. Leider lebt Servatius nichts von dem, was die Lehre des Heiligen Franz von Assisi beinhaltet.

- Johann, Sohn eines reichen Bauern, der sich in die Magd Franziska verliebt - obwohl er genau weiß, dass niemand in seiner Familie diese Liebe billigen würde.

- Anna, die einst einen Mann heiratete, der sie über den Tod ihrer Eltern hinwegtröstete, sich nun aber als Tyrann und Erbschleicher herausstellt.

Die Figuren leben in unterschiedlichen Orten in Thüringen 1617, kurz vor Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Mal verfolgt der Leser die Entwicklungen bei dem einen, mal bei dem anderen - erst zum Ende des Buches hin laufen alle Handlungsstränge zusammen.

Meine Meinung:

Wer ein Buch über Hexenverbrennungen erwartet, lässt sich vom Titel täuschen. Keine Ahnung, wer den wieder verkaufswirksam auf das Buch gepappt hat. Tatsächlich ist die Geschichte um die Verfolgung von Hexen nur ein Handlungsstrang von vielen.

Zinßmeister reißt mit ihren unterschiedlichen Figueren ganz verschiedene Probleme der Zeit an: Reformation, Rolle der Frau, Standesunterschiede, Aberglaube und beginnende Aufklärung.

Gerade letzteres ist mir sehr possitiv aufgefallen: Mal nicht ein Buch, auf dem sich sofort alle auf eine vermeintliche Hexe stürzen, sondern es auch Menschen gibt, die nachdenken, hinterfragen, Einhalt gebieten. Das macht das Buch für mich sehr glaubwürdig und komplex. Auch wenn mal wieder auf den paradoxen Umstand hingewiesen wird, dass jeder, der eine Hexe verteidigte, nur von ihr verhext sein konnte. Eine scheinbar auswegslose Situation in dieser Zeit, die automatisch die Frage impliziert: Wie hätte ich gehandelt?

Interessant fand ich auch, wie sich die Geschichten von einem zum anderen bewegen, in einem regelrechten Kreis, der sich buchstäblich immer enger zieht, bis alle aufeinandertreffen.

Zinßmeister geht manchmal in ihren Beschreibungen auch nochmal eine Minute zurück, um das Geschehen aus einer anderen Perspektive zu beleuchten, was ich so noch nicht gelesen habe, aber eine interessante Variante fand.

Einen Punkt Abzug musste ich allerdings für die z.T. hölzerne Sprache geben, die manchmal seltsam emotionslos gewirkt hat. Hier werden Dialoge geführt, die manchmal sehr aufgesetzt schienen. Oder kommt mir das nur so vor?

Inzwischen ist auch ein Nachfolgeband erschienen: Der Hexenturm, den ich mir auf jeden Fall auch noch holen werde.

Fazit:

Komplexes, gut recherchiertes Bild vom Vorabend des Dreißigjährigen Krieges. Hat mir wieder Lust auf mehr Historisches gemacht.
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am 10. Juli 2013
Am Anfang ist Burghard noch gar kein Mönch, sondern lebt als jüngster Sohn bei seinen Eltern auf dem Hof. Als dort ein Mönch Rast macht, beschließen seine Eltern, das Burghard mit diesem mitzieht. Der Junge freut sich, schließlich darf er dann auch lesen und schreiben lernen. Allerdings hat er keine Ahnung, dass er im Laufe der Geschichte in die Hexenprozesse verwickelt wird. Er zieht mit einem anderen Mönch und eine Magier durch die Lande, die ihm beide nicht unbedingt wohlgesonnen sind.

Wie sich die Lebensläufe der einzelnen Personen im Laufe der Geschichte verweben ist ungeheuer spannend erzählt. Auch sind die Menschen äußerst glaubwürdig. Die einen liebt man und leidet mit ihnen, die anderen hasst man und freut sich, wenn sie mit ihren Intrigen keinen Erfolg haben.

Fazit:
Alles in allem ein sehr spannender Roman, der einen nicht loslässt.

Rezension © 2013 by Ute Spangenmacher für BookOla.de
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am 12. Juni 2009
Meine Meinung

Das Hexenmal war für mich das dritte Buch von Deana Zinßmeister. Da ich von den ersten beiden Büchern begeistert war, war meine Erwartungshaltung recht hoch.
Und ich wurde nicht enttäuscht.
Hat sich Deana Zinßmeister doch eine schwierige ja fast schon grausame Zeit ausgesucht für ihre Geschichte um das Hexenmal. Die Menschen waren unzufrieden und voller Aberglaube, Hexenprozesse an der Tagesordnung, keiner war mehr sicher vor einer Anklage wegen Hexerei, aber zumeist waren dies Frauen. Sehr oft spielte wohl Neid oder Eifersucht eine tragende Rolle.
In dieser Geschichte war es purer Hass. Die Selbstsucht eines Großbauern sollte einer jungen Frau das Leben kosten. Aber da spielten die Frau und auch der Sohn des Großbauern nicht mit.
Der Leser bekommt zu Anfang Einblick in fünf Schicksale, die allein für sich schon recht tragisch sind. Und je weiter die Geschichte voran schreitet, desto weiter nähern sich diese Schicksale aneinander an. Ebenso bekommt der Leser einen sehr schön ausgearbeiteten Einblick in die Zeit, Detailtreue ist hier das Stichwort, der Landstrich des Eichsfeldes wird einem im laufe der Geschichte immer vertrauter. Eine schöne Landkarte zu Beginn des Buches erläutert einem sehr schön wo man sich gerade aufhält in der Geschichte.
Diese fesselnde und flüssig zu lesende Geschichte ist mit viel Liebe geschrieben worden, dass es sich schon fast plastisch anfühlte. Das Kopfkino war auf vollen Touren bei mir. Der berühmte Rote Faden fand keine Ecken um hängen zu bleiben.
Immer mehr lernte ich die Protagonisten kennen im laufe der Geschichte, das es mir leid tat nach 510 Seiten Abschied nehmen zu müssen.
Hätte mich Deana Zinßmeister nicht schon mit den ersten beiden Büchern überzeugt, so hätte sie es mit diesem Buch ganz bestimmt geschafft.

Eine klare Empfehlung von mir!

Dieses Buch bekommt von mir 5 sterne
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am 8. November 2009
Erst habe ich gedacht: Fünf verschiedene Geschichten in einem Buch?? Wie soll das gut gehen?

Schon nach den ersten Kapiteln merkt man, dass der Roman sich spannend und flüssig lesen lässt. Die Autorin schafft mit Dialogen und Wortwahl eine sehr schöne, historische Stimmung, wozu sie jedoch nicht mit einem Sack voll Fremdwörtern aufwartet...

Nachdem man in die Geschichte hineingefunden hat, treten die Vielseitigkeit und die Tiefgründigkeit dieser verschiedenen Handlungen zutage. Schafft Deana Zinßmeister es doch, diese 5 Schicksale geschickt miteinander zu verknüpfen und jeder Handlung trotzdem ein eigenes Leben einzuhauchen.

Die Handlung hat viel Potenzial für Konflikte, womit nicht im Buch gestellt oder unwirklich wirkt.

Zu Beginn laufen die Geschichten weitgehend parallel, während sie zum Ende hin doch geschickt verstrickt werden.

Komplex und authentisch ist dieser Roman - Das Hexenmal - eine authentische Empfehlung für brillante Erzählung und gekonnte Verknüpfung.

Absolut faszinierend!
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Zum Inhalt:

Das Buch handelt von fünf jungen Leuten, deren Geschichten hier ganz langsam zueinander geführt werden.
Da ist zum Einen die Magd Franziska, die den wohlbetuchten Sohn Johann mag. Er möchte sie ehelichen, aber der Standesunterschied ist ihnen im Weg. Der Vater schlägt den Sohn, weil er eine solche Heirat nicht billigen will und beschuldigt Franziska der Hexerei .
Dann ist da zum Anderen Katharina, die auf dem Sterbebett ihrer Schwester dazu gezwungen werden soll, deren Mann zu heiraten, denn es gibt da drei kleine Kinder die versorgt werden müssen. Sie aber möchte lieber den Armen helfen, wie ihr Vorbild die Heilige Elisabeth.
Dann ist da der junge Franziskanermönch Burghard, der mit Bruder Servatius durch die Lande zieht. Als die Beiden auf Barnabas den Magier treffen, der sich ihnen bei der Reise anschließt, kommt Servatius vom rechten Weg ab. Er verändert sich, wird geldgierig und als sein Geld gestohlen wird, beschuldigt er Burghard des Diebstahls.
Zu guter Letzt ist da der schwer verletzte Clemens Arnold. Der nur knapp dem Flammentod durch seinen Schwager entgangen ist. Dieser geht über Leichen, um an den Besitz der Familie Arnold zu kommen.
Diese Fünf sind dadurch gezwungen ihre Heimat und die Menschen, die sie lieben zu verlassen um ein neues Leben weit weg von Zuhause zu beginnen.
Mehr verrate ich nicht, sonst braucht ihr diesen historischen Roman nicht zu lesen.

Fazit:

Also ich kann sagen, dass sich das Buch sehr leicht und flüssig lesen lässt. Einmal angefangen, kann man es sehr schwer wieder aus der Hand legen.
Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und beschrieben, so dass man sie sehr schnell in sein Herz schließen kann. Die einzelnen Handlungsstränge sind sehr gut zu lesen und man findet schnell den Zusammenhang und zum Schluss werden sie alle zusammengeführt.
Außerdem ist auch eine hohe Spannung aufgebaut, die bis zum Schluss gehalten wird.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen ein gut recherchierter historischer Roman den ich guten Gewissens empfehlen kann. Ich werde auf jeden Fall auch die Fortsetzung lesen; denn ich muss doch wissen, wie es mit Franziska und Johann, Katharina, Burghard und Clemens weitergeht und welche Abenteuer sie noch bestehen müssen.
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