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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man darf das Buch nicht mit den ersten drei vergleichen
Um es vorweg zu sagen: Ich habe das Buch mit großer Spannung erwartet und mit großem Interesse "verschlungen". Abends das Buch zur Seite zu legen, das Licht auszumachen und schlafen zu müssen, war eine Qual. Heute habe ich es ausgelesen und sofort die Rezensionen hierzu aufgerufen. Schwer, da noch neue Gedanken hinzuzufügen. Die von der Handlung...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2008 von Horst Warnatsch

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht überzeugend
Ich las den Thriller vor einiger Zeit im englischen Original (All she ever wanted), deshalb kann ich auch zur Qualität der deutschen Übersetzung nichts sagen.

Patrick Redmond schreibt gute, intelligente und psychologisch ausgefeilte Krimis. Dies bedeutet, dass man natürlich schon mit großen Erwartungen an diesen Thriller herangeht.
Und...
Veröffentlicht am 20. April 2011 von dieleseratz


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man darf das Buch nicht mit den ersten drei vergleichen, 24. Oktober 2008
Von 
Horst Warnatsch (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Gottesanbeterin: Roman (Taschenbuch)
Um es vorweg zu sagen: Ich habe das Buch mit großer Spannung erwartet und mit großem Interesse "verschlungen". Abends das Buch zur Seite zu legen, das Licht auszumachen und schlafen zu müssen, war eine Qual. Heute habe ich es ausgelesen und sofort die Rezensionen hierzu aufgerufen. Schwer, da noch neue Gedanken hinzuzufügen. Die von der Handlung begeistert waren, kann ich verstehen und auch die negative Kritik von Ines und Zwetschke "Sumsi" ist nachzuvollziehen.
Ich glaube aber, dass mann Redmonds neues Buch nicht mit den ersten drei vergleichen darf, in denen, wenn ich es recht erinnere, von Beginn an eine Zweierbeziehung im Vordergrund stand, die durch verschiedene weitere Personen in unterschiedlich intensiver Weise beeinflusst wurde. Dadurch baut die Handlung eine ganze andere Form der Spannung auf. In "Die Gottesanbeterin" geht es eigentlich nur um Tina / Chrissie und der Einfluss von (ich sag's mal ganz oberflächlich) zahlreichen anderen Personen auf sie und umgekehrt. Wenn's manchmal tatsächlich etwas klischeehaft wirkt, so ist die menschliche und unmenschliche Entwicklung aber stets plausibel. Die vermeintlichen Längen in dieser Entwicklung ziehen einen so sehr in die Geschichte hinein, dass man als Leser aufstöhnt, wenn Chrissie oder eine andere ihr nahestehende Person etwas Unerwartetes, Unpassendes sagt oder sich falsch verhält. Ich halte ihre sprunghaften Emotionen nicht einmal unbedingt für übertrieben; eine Folge der Metamorphose eben.
Nur 4 Sterne als Bewertung aus folgendem Grund:
Der Einstieg in die Gegenwart der Handlung und Redmonds Bemühen, jenen Menschen geschlechtslos erscheinen zu lassen, der von der Polizei verhaftet ist und verhört wird, erweckt den Eindruck, als plane er eine allzu gewollte Pointe. Ich weiß nicht, ob es nicht vielleicht einen subtileren Weg gegeben hätte, die beiden ge- und verstörten Seelen miteinander zu verweben. Alec tritt verhältnismäßig spät in ihr Leben, zu spät, um seinem psychischen Defekt in adäquater Weise die Berechtigung zu verleihen, das Finale zu bestimmen. Dadurch haben wir eine Spannungskurve, die anfangs nur geringfügig und mit Beginn ihres Verhältnisses mit Jack und dann mit Alec rapide, zu rapide, ansteigt.
Doch wieder zum Positiven: Sehr gut (nur leider nicht eingehend genug) dargestellt, wie die gestörten Seelen zueinander finden und interagieren, welchen Einfluss die psychischen Probleme gewinnen, die in Ursache und Entwicklung so "unheimlich" glaubhaft wirken und eigentlich nur ausgesprochen werden müssten, um die Geschichte zu einem romantischen und friedlichen Ende zu bringen.
Das Buch hätte gern noch 100 Seiten länger sein dürfen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht überzeugend, 20. April 2011
Von 
dieleseratz - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Gottesanbeterin: Roman (Taschenbuch)
Ich las den Thriller vor einiger Zeit im englischen Original (All she ever wanted), deshalb kann ich auch zur Qualität der deutschen Übersetzung nichts sagen.

Patrick Redmond schreibt gute, intelligente und psychologisch ausgefeilte Krimis. Dies bedeutet, dass man natürlich schon mit großen Erwartungen an diesen Thriller herangeht.
Und auch dieser Roman begann sehr verheißungsvoll. Man litt richtig mit Tina mit. Aber irgendwann klang der ganze Plot sehr konstuiert und sehr bemüht:
Aus Tina wurde Chrissie, erfolgreich, schön, selbstbewußt, aber im Innern ist sie immer noch das gleiche kleine verlassene Mädchen, welches sich nach ihrem Vater sehnt. Und so nützt sie die Männer aus, manipuliert sie und verläßt sie. So richtig schlüssig und glaubhaft konnte dies nicht
vermittelt werden.
In der Mitte des Romans zieht sich die ganze Geschichte, langweilt sogar, außerdem ist Alec, ihr reicher, berühmter Freund sehr unglaubhaft gezeichnet: Er, der Millionär und erfolgreiche Geschäftsmann, läßt sich ausnützen und manipulieren, demütigen und beleidigen.
Den Schluß ahnt man schon lange im voraus und bleibt dann auch irgendwie enttäuscht zurück.
Es hätte ein so spannender, guter Thriller sein können....
Fazit: Nicht schlecht, aber auch nicht herausragend.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Patrick Redmond = erste Liga!, 22. Juni 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Gottesanbeterin: Roman (Taschenbuch)
Ich kann mich den Meinungen meiner Vorrezensenten überhaupt nicht anschließen. Von mir gibt es 5 Sterne, denn Redmond hat mit seinem vierten Roman wieder einmal bewiesen, dass er zur ersten Liga der Schriftsteller gehört. Mit Instinkt, Feingefühl und psychologischer Raffinesse trifft Redmond genau den Nerv des Lesers und der Zeit.

Zum Inhalt:
Die achtjährige Tina wird von ihrem Vater, den sie abgöttisch liebt, verlassen. Von der Mutter ungeliebt, missverstanden, gedemütigt und in der Schule gehänselt, beschließt sie eines Tages nicht mehr das Opfer zu sein und verwandelt sich vom kleinen verängstigsten Mädchen zur begehrenswerten Frau, die sowohl von Männern wie von Frauen bewundert und geachtet wird.

Die Verletzungen, die Tina - später Chrissie - erleiden muss, brennen sich in ihre Seele wie Brandwunden ein. Sie baut eine Fassade um sich auf und beschließt, dass niemand sie mehr so verletzt, wie sie es in ihrer Kindheit erfahren musste. Beziehungen zu Männern beendet sie, sie bestimmt die Regeln und sie ist diejenige, die verlässt. Doch eines Tages lernt sie Jack kennen, in den sie sich verliebt, die Beziehung aber zerstört, weil sie keine Gefühle zulassen will und Angst hat, wieder so verletzt zu werden, wie in ihrer Kindheit. Um Jack zu vergessen, geht sie eine Beziehung mit dem reichen Alec ein, der ebenso wie sie in seiner Kindheit viele Demütigungen erfahren musste.... Doch Chrissie kann Jack nicht vergessen und als Alec dies erfährt, wird die Wut in ihm geweckt....

Redmond zeichnet die Charaktere sehr präzise und realistischen: Z. B. Die achtjährige Tina. Ich konnte die Verletzungen sehr gut nachempfinden, die sie als Kind erleiden musste. Aber sie beschließt nicht mehr das Opfer zu sein, sondern entwickelt sich zum Teenager, der sich zu wehren weiß und später zur jungen Frau, die sich Chrissie nennt, und zum schönen Schwan wird.
Oder der Losertyp Jack, der aber gar kein Loser ist, sondern einfach eine andere Lebenseinstellung hat, lässig und cool das Leben genießt und die Fassade von Chrissie schnell durchschaut und bemerkt, dass sich hinter der toughen Fame Fatale eine verängstigte junge Frau befindet, die im Grunde genommen nur die Liebe ihres Vaters braucht.

Und Alec: Der Millionär, der sich alles leisten kann. Der mit den Schönen und Reichen verkehrt, der aber ebenfalls wie Chrissie nur geliebt werden will, das, was ihm als Kind verwehrt wurde.

Die Geschichte ist zu keinem Zeitpunkt reißerisch oder blutrünstig. Redmond baut die Story von Seite zu Seite mehr mit Spannung auf; lässt die Personen spielen, wobei er wunderbar die Chrissie darstellt, die so gar nichts mehr gemein hat mit der gehänselten Tina. Der Leser ahnt, dass sich Böses zusammenbraut, schleichend wie ein herannahendes Gewitter und dann kommt der Knall.

Redmond ist für mich einer der besten Schriftsteller der Zeit. Er schreibt geradlinig, ohne viele Schnick-Schnack, aber dafür nicht minder spannend. Er trifft den Puls der Zeit: Auch ein Seitenhieb auf die Glamour-Welt, das Leben der Stars und Sternchen, die Jagd der Paparazzis auf Promis darf nicht fehlen.

Schlussendlich will Redmond uns aber auch - ebenso wie in seinen Büchern zuvor - zeigen, was eine schlimme Kindheit und fehlende bzw. nicht gezeigte Liebe für Kinder bedeuten und was sie auslösen bzw. verursachen kann. Das hat er an den Personen Tina/Chrissie und Alec sehr beeindruckend gezeigt.

Wer Redmonds Vorgänger "Das Wunschspiel", "Der Musterknabe" oder "Der Schützling" mag, wird auch "Die Gottesanbeterin" lieben.
Absolute Kaufempfehlung!
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2.0 von 5 Sternen Leider sehr enttäuschend, 12. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Gottesanbeterin: Roman (Taschenbuch)
Ich habe "Das Wunschspiel" gelesen und war total begeistert von dem Buch. Natürlich hatte ich dann auch schon meine Erwartungen an "Die Gottesanbeterin". Leider gab es zahlreiche Punkte, die schlecht gelungen sind:

CHARAKTERE
Leider haben mich aber die Charaktere enttäuscht. Im Wunschspiel sind ALLLE Charaktere authentisch und auf ihre eigene Art sympathisch. Und bei der Gottesanbeterin ist das nicht so. Sie sind ganz okay, aber nichts im Vergleich zum Vorgänger.

PROTAGONISTIN CHRISSIE
Am meisten hat mich leider die Protagonistin Chrissie enttäuscht (was wirklich bedauerlich ist, da der Protagonist meiner Meinung nach mit das Wichtigste in einem Buch ist). Als sie ein Kind war, konnte ich ihre Gefühle noch nachvollziehen und da war sie mir auch sympathisch aber als Erwachsene ist sie sehr arrogant geraten. Im Buch wird ihre Aura als kraftvoll, selbstbewusst etc beschrieben, aber ich fand sie eher anstrengend. Das ist das richtige Wort für sie: anstrengend. Sobald sie mal glücklich ist, macht sie es mit Absicht kaputt und fühlt sich danach "komischerweise" schlecht. Ich hatte auch mit der Zeit kein Mitleid mehr mit ihr, da sie sich echt dämlich anstellte. Dann störte es auch wenn sie in ihren Gedanken immer von Jack faselte, weil sie ja absichtlich alles kaputt gemacht hatte. Ich kann das Gefühlschaos bei ihr ja schon verstehen, aber das ständige Ändern der Meinung nervt. Besonders bei ihrem Vater und Jack. Erst hassen, dann lieben, dann vermissen, dann wieder hassen... Chrissie als Protagonistin ist leider echt in die Hose gegeangen, da ich ihr Verhalten selten nachvollziehen konnte. Das ist wirklich schade. Die anderen Personen sind irgendwie besser gelungen.

DAS ENDE
Irgendwie war das Ende sehr schlaff. Das ganze Buch hatte schon keine Spannung, also hab ich mich fast schon GEFREUT, als Alec Ali umgebracht hat. Danach hat man nix mehr von Alec und Jack gehört, die Begegnung von Chrissie und ihrem Vater war ein totaler Reinfall und sehr unepisch und sie selbst sitzt zum Schluss in ihrem Zimmer und merkt schizophrenerweise, dass sich ihr Wunsch erfüllt hat (ha ha, Ironie).

VIEL ZU VIELE NAMEN!
Normalerweise stören mich komplexe Beziehungen uner den ganzen Personen nicht, aber hier kamen eindeutig zu viele vor! Irgendwann klangen die Namen alle gleich und man muste erstmal überlegen, wer wer ist und sogar der arme Übersetzter schien Probleme gehabt zu haben, da er dem einen der beiden Polizisten gleich zwei Namen verpasst hat (einmal Tony und einmal Tom).

DIE BESCHREIBUNG DES INHALTS AUF DER RÜCKSEITE DES BUCHES
Unpassender hätte diese nicht sein können. Eigentlich stört das den Inhalt ja nicht, aber diesen Text sollte jemand dringend umschreiben, da er wie eine Beschreibung eines plumpen Liebesromans klingt.

Fazit:
Leider gibt es an diesem Buch viel zu viel zu bemängeln. Die Frau in mir hat sich zwischenzeitlich ein Happy End für Chrissie und Jack gewünscht, aber als ich das Buch dann durchhatte, wollte ich, dass Alec am besten jeden umgebracht hätte. Das hätte in diesem Buch besser gepasst, als im Wunschspiel, wo es am Ende eindeutig zwei Leichen zu viel gab...
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4.0 von 5 Sternen Spannende Entwicklung der Protagonistin, 23. Juli 2011
Von 
€nigma - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Gottesanbeterin: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mir, wie die übrigen Romane von Patrick Redmond, ausgezeichnet gefallen. Der erste Teil beschreibt die Kindheit der Protagonistin, Christina Ryan. Ihr eigentlich bindungsunwilliger Vater, der wohl nur wegen der Schwangerschaft bei ihrer Mutter geblieben war, verschwindet aus dem Leben von Mutter und 8-jähriger Tochter. Die Mutter gibt der Tochter die Schuld daran und lässt die ohnehin schon schwer getroffene Tina die volle Breitseite ihrer Abneigung spüren. In der Schule wird das Kind ebenfalls gemobbt, so dass es versucht, sich möglichst unsichtbar zu machen. Diese deprimierende Situation wird so intensiv und glaubwürdig beschrieben, dass dem Leser "das Herz blutet". Es vergehen ca 5 Jahre, in denen Tina immer wieder vergeblich versucht, die Liebe ihrer Mutter zu gewinnen. Eines Tages kommt es zur Explosion: als sie erneut von einem Schulkameraden drangsaliert wird, entfaltet sich in ihrem Inneren "the rage" wie ein Drache, der plötzlich die Flügel spreizt und in die Luft steigt. Sie verprügelt den Schulkameraden und von diesem Tag an gibt "the rage" ihr die Kraft, es mit Jedem aufzunehmen, auch mit ihrer Mutter, wobei sie im Normalfall eher auf ihre Intelligenz und ihre neue selbstbewusste Ausstrahlung setzt als auf körperliche Aggression. Aus dem verängstigten Kind ist eine Jugendliche geworden, mit der sich niemand mehr anlegen will. Sie meint auch, die nagende Sehnsucht nach ihrem Vater abgelegt zu haben.
Im nächsten Teil ist Tina erwachsen, beruflich erfolgreich und nennt sich Chrissie. Von dem Teil ihrer Persönlichkeit, der Tina ist (schwach, verletzlich) will sie nichts mehr wissen. Sie ist mit ihrem unabhängigen Leben zufrieden, hat Affären, in denen sie die Männer manipuliert und fallenlässt, wenn sie sich als "schwach" entpuppen, bis ihr das denkbar Schlimmste passiert: sie verliebt sich und hat zum ersten mal seit Jahren nicht mehr ihre Gefühle und Handlungen unter Kontrolle.
Von diesem Zeitpunkt an treibt die Handlung auf einen unheilvollen Höhepunkt zu, zumal Chrissie auf einen Mann trifft, der auch nicht das ist, was er nach außen hin verkörpert. Darüber soll hier nichts verraten werden.
Dieser letzte Teil kommt mir im Gegensatz zu den vorhergehenden Teilen weniger realistisch vor, trotzdem bleibt die Handlung sehr spannend und bringt eine Überraschung für den Leser, der ein anderes Ende erwartet hat.
Für Liebhaber psychologischer Thriller ist dieses Buch ein Muss, ich weiß allerdings nicht, wann es in deutscher Sprache erscheint.
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5.0 von 5 Sternen Hochspannung garantiert..., 9. März 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Gottesanbeterin: Roman (Taschenbuch)
Bislang das letzte Buch von Patrick Redmond - leider, denn ich liebe seinen Schreibstil...

ZUM INHALT:
Tina ist acht Jahre alt, als ihr Vater die Familie ohne Erklärung verlässt. Dieser Verlust verletzt das schüchterne Mädchen tief. Mit der Mutter versteht sie sich nicht besonders, und in der Schule wird sie gehänselt.

Doch als sie mit Anfang 20 nach London zieht, ist sie eine andere. Chrissie, wie sie sich jetzt nennt, ist selbstbewusst und wird allseits bewundert. Sie glaubt, alles unter Kontrolle zu haben, doch dann verliebt sie sich in Jack, und ihr wohlgeordnetes neues Leben droht aus den Fugen zu geraten. Chrissie weigert sich, diese Liebe zuzulassen, was tödliche Konsequenzen hat...

MEINE MEINUNG:
Dieser Psycho-Thriller ist wieder ein geniales Werk aus der Feder von Patrick Redmond. Einzig den Buchtitel verstehe ich nicht wirklich. Keine der mitwirkenden Personen hat eine ausgeprägte Beziehung zu Gott und es kommen auch keine Heuschrecken (es gibt da eine Art namens "Gottesanbeterin") vor.

Wie in allen bisherigen Büchern baut der Autor die Geschichte von Seite zu Seite mehr mit Spannung auf, lässt die Personen spielen (wobei er die Person der Chrissie wunderbar darstellt, die so gar nichts mehr mit der gehänselten Tina gemeinsam hat). Auch die restlichen Charaktere sind wunderbar menschlich dargestellt, sodass einem das Mitfiebern nicht schwer fällt.

Man ahnt schon beim Lesen, dass sich im Laufe der Story Böses zusammenbraut und dann kommt das krönende und unerwartete Ende...
Und auch wie in allen anderen Werken will uns Patrick Redmond wieder zeigen, was eine schlimme Kindheit und fehlende Liebe auslösen bzw. verursachen kann.

FAZIT: Wer Redmonds andere Bücher "Das Wunschspiel", "Der Musterknabe" oder "Der Schützling" toll findet, wird auch "Die Gottesanbeterin" lieben - klare 5 STERNE!
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5.0 von 5 Sternen Nackenhaare, 18. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Gottesanbeterin: Roman (Taschenbuch)
Eigentlich bin ich kein Freund davon Rezensionen zu schreiben - ich lese sie gerne, mache mir aber meist mein eigenes Bild. Hier und heute kann ich jedoch nicht anders - Patrick Redmonds Roman, den ich im Übrigen gerade beende habe, schreit förmlich nach Anerkennung.

Normalerweise gebe ich auch nichts darauf, wenn ein Psychothriller mit den Worten "bereitet schlaflose Nächte" bedacht wird - hier ist es jedoch wirklich einmal wahr geworden. Ich habe den Roman gestern Abend angefangen und nach nur 5 Stunden Schlaf bin ich einfach liegen geblieben und musste weiterlesen - so genial zeichnet Patrick Redmond seine tragische Geschichte um das "Essexgirl" Christina.

Man fühlt mit ihr, man liebt sie, man hasst sie - man erlebt jegliche Gefühle der Protagonisten mit und kann sie förmlich nachempfinden. Die Geschichte beginnt mit der tragischen Darstellung der 8-jährigen Tina und ihrer Metamorphose vom Gejagten hin zum Jäger. Redmond kommt dabei sehr psychologisch daher und suggeriert dem Leser auf beeindruckende Weise eine Geschichte, die in ihrer Komplexität so tragisch ist, dass man sie kaum fassen kann und beschert dem Leser nicht nur einmal Gänsehaut. Ebenso die Geschichte der Erwachsenen: Redmon webt ein dichtes Konstrukt aus zwischenmenschlichen Beziehungen, einem ständigen Hin- und Her, einem Chaos der Gefühle. Er versucht dabei authentisch zu bleiben und bewegt sich sehr nach an den Personen selbst und verliert sie dabei kein einziges Mal aus den Augen.

Redmond'scher Weise darf natürlich auch das Nicht-Happy-End nicht fehlen - potentielle Leser dürfen sich also auf eine Schiffahrt ins Unglück freuen.

Nur zu empfehlen, dicke 5 Punkte, absolut großartig!
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4.0 von 5 Sternen Menschliche Abgründe sind tief..., 7. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Gottesanbeterin: Roman (Taschenbuch)
Wer es "böse" mag, der ist bei diesem Buch genau richtig. Und wer mehr über die menschlichen Abgründe lernen will, sollte es unbedingt lesen! Das Buch ist spannend geschrieben, man erahnt das Ende, das aber dann doch ganz anders ausfällt, als man es sich gedacht hat. Ich habe bisher nur dieses eine Buch vom Autor gelesen, kann daher nicht sagen, ob andere Bücher von ihm besser oder schlechter sind. Dieses Buch hat mir auf jeden Fall einige spannende Lesestunden beschert, auch wenn mir solche menschlichen Abgründe eigentlich "zuviel" sind und ich über den Hass und ähnlich antreibende Gefühlsregungen, die in meinen Mitmenschen schlummern, nicht unbedingt noch genauer Bescheid wissen muss. Dieses Buch regt mich daher eher an, mal wieder was "Nettes" zu lesen. ;-)
Gut geschrieben und daher empfehlenswert ist es aber auf jeden Fall!
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4.0 von 5 Sternen Ein gelungener Redmond, 20. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Gottesanbeterin: Roman (Taschenbuch)
Da ich seit "Das Wunschspiel" ein echter Redmond-Fan bin, hatte ich sehr große Erwartungen an dieses Werk. Und ich wurde nicht enttäuscht!
Das Buch ist anders als die ersten drei - man sollte sich daher nicht zu sehr auf die bisherigen Bücher des Autors einschießen. Jedoch hat diese Geschichte in meinen Augen alles, was ein guter Roman braucht. Lebendige Charaktere, Spannung, unerwartete Wendungen und eine gute Grundstory. Das Ende lässt sich zwar erahnen, aber das bedeutet keine Abbruch des Lesevergnügens. Für mich ein wunderbarer Roman für kalte Winterabende. Weiter so, Herr Redmond!
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5.0 von 5 Sternen nichts für schwache Nerven - Hochspannung, 20. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Gottesanbeterin: Roman (Taschenbuch)
Das war ein Buch -- alle Achtung - die Nackenhaare stehen einem zu Berge - schade das es so wenig deutsche Bücher von dem Schriftsteller gibt. Die es gibt, habe ich alle gelesen - alle gut
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Die Gottesanbeterin: Roman
Die Gottesanbeterin: Roman von Patrick Redmond (Taschenbuch - 13. Mai 2008)
Gebraucht & neu ab: EUR 44,94
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